# 56190 PIKO Soundmodul
Voreingestellt für Dampflok-Geräusch G7 mit SUSI-Schnittstelle
Eigenschaften
• Intelligente Soundsteuerung mit 40 Sekunden Originalsound, die sich jederzeit der augenblicklichen Fahrsituation
anpasst
• Generiert das Fahrgeräusch der Lok, Bremsenquietschen und Zufallsgeräusche im Stand (Zusatzaggregate, Kohlenschaufeln usw.)
• 3 zusätzlich schaltbare Geräusche wie Pfeife, Glocke, Horn, Entkupplergeräusch oder Türwarnsignal
• Soundänderung bei Motorlaständerungen, wie Bergauf- und Bergabfahrten. Die Reaktion auf eine Laständerung kann der
jeweiligen Lok angepasst werden
• Mit Smart-Start-Funktion: Das Soundmodul stoppt beim Anfahren den Lokdecoder solange, bis das Anfahren des Fahrzeugs
synchron zum Motorengeräusch stattfindet.
• Einstellbare Lautstärke und Stummschaltung: der Sound kann per Funktionstaste aus- und eingeblendet werden, z.B. bei
Fahrten in und aus dem Schattenbahnhof
• Eingang für einen Radumdrehungsgeber (Reedkontakt, Hallsensor) für radsynchronen Auspuffschlag bei Dampfloks
• Leistungsfähige digitale Endstufe, Wiedergabe über 3 unabhängige Soundkanäle
• Bis zu drei Module an einen Lokdecoder anschließbar, z.B. für mehrmotorige Loks
• Auslieferung mit Lautsprecher und Resonanzkörper
• Loksound nachladbar; diverse Sounds im Internet verfügbar (www.uhlenbrock.de)
Beschreibung
Die Soundmodule sind Zusatzmodule zu Lokdecodern mit genormter SUSI-Schnittstelle, die mit dem entsprechenden Logo
gekennzeichnet sind.
Die Soundmodule liefern originalgetreue Geräusche, wie die Sounds von Vorbildlokomotiven. Durch die intelligente Sound-
steuerung werden die wiedergegebenen Geräusche an die jeweilige Fahrsituation angepasst, beispielsweise werden bei
Bergauf- und Bergabfahrten die Sounds vorbildgerecht geändert. Soll die Lok anfahren, so stoppt das Soundmodul per Lok-
decoder den Motor solange, bis das Anfahren des Fahrzeugs synchron zum Sound stattfindet. So heult z.B. bei einer Diesellok
der Motor zuerst auf, bevor sich das Fahrzeug bewegt. Wird die Lok angehalten, ertönt das Quietschen der Zugbremse.
Im Stand werden zufällig verschiedene Betriebsgeräusche der jeweiligen Lok wiedergegeben (Druckluft, Zusatzaggregate,
Kohlenschaufeln). Bei Diesellokomotiven ist das Motoranlassgeräusch sowie das Auslaufen des Motors zu hören, wenn der
Dieselsound ein- und ausgeschaltet wird. Zusätzlich zum Fahrgeräusch der Lok, das über eine Sonderfunktionstaste ein- und
ausgeschaltet werden kann, können 3 weitere Geräusche per Sonderfunktionstaste zugeschaltet werden. Hierbei handelt es
sich je nach Loktyp um Pfeife, Horn, Glocke, Türwarnton oder das Geräusch eines Entkupplungsvorgangs.
Fährt die Lok aus dem sichtbaren Bereich einer Modellbahnanlage heraus, z.B. in den Schattenbahnhof, so kann mit der Funktion
"Stummschaltung" per Sonderfunktionstaste der gesamte Loksound weich ausgeblendet werden. Bei erneuter Betätigung der
Sonderfunktionstaste wird der Sound, angepasst an die momentane Fahrsituation, langsam wieder eingeblendet.
Einbau eines Soundmoduls
SUSI-Schnittstelle
Stecken Sie den Stecker mit den roten, blauen, grauen und
schwarzen Kabeln in die entsprechende Buchse an Ihrem
Decoder. Das Soundmodul wird vom Decoder aus mit Betriebs-
spannung und Daten versorgt.
Lautsprecher
Jeder Lautsprecher braucht einen Resonanzkörper. Manchmal können das Lokgehäuse oder das Waggonchassis als Reso-
nanzkörper dienen. Wenn das nicht möglich ist, kann der mitgelieferte Resonanzkörper aus Kunststoff benutzt werden.
Wird der Resonanzkörper verwendet, so muss er luftdicht mit dem Lautsprecher verklebt werden. Verschließen Sie auch die
KabeIdurchführung und eventuell offene Montagelöcher am Lautsprecher.
Der Lautsprecher wird dann so in das Fahrzeug eingebaut, dass er durch eine möglichst große Öffnung nach aussen hin
abstrahlen kann.
Radumdrehungsgeber
Zur Erzeugung eines radsyn-
chronen Auspuffschlages bei
einem Dampflokgeräusch
besitzt das Soundmodul
einen Eingang für Radum-
drehungsgeber. Als Sensor
können ein Reedkontakt
oder ein Hallsensor gemeinsam mit einem Magneten an einem Lokrad genutzt werden oder eine Lichtschranke mit einer
entsprechenden Markierung auf einem Lokrad.
Der Reedkontakt, der Hallsensor oder die Lichtschranke werden an den im Bild gekennzeichneten Lötpads angeschlossen.