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Drehzahlbestimmung - Pce Group Phaserstrobe Betriebsanleitung

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10 Drehzahlbestimmung

Primär wird das Gerät benutzt um eine Bewegung zur
Diagnose- Inspektion als Standbild darzustellen.
Das Gerät kann aber auch als Geschwindigkeitsmesser
benutzt werden. Um dies zu tun, müssen aber mehrere
Faktoren eingerichtet werden.
Erstens muß das Objekt, dass gemessen werden soll, in
seiner Rotation von 360° sichtbar sein (Wellenende).
Zweitens muß das Objekt als Bezugspunkt ein
eindeutiges Merkmal, wie eine Klemme, Keilnut oder
eine Fehlstelle aufweisen. Ist es aber völlig symmetrisch,
ist es notwendig, dass der Benutzer das Objekt mit einem
Stück Klebeband oder einem gemalten Strich als
Bezugspunkt auf einer einzelnen Stelle markiert.
Wenn die Rotationsgeschwindigkeit innerhalb der
Blitzfrequenz des Stroboskops liegt, starten Sie bei der
höchst möglichen Drehzahl und regulieren Sie die
Blitzfrequenz runter bis Sie ein stehendes Bild erhalten.
Wenn die Blitzfrequenz verdoppelt wird, werden Sie zwei
Bezugspunkte erkennen. Bis Sie sich der korrekten
Geschwindigkeit nähern, kann es durchaus sein, dass
Sie 3, 4 oder mehr Bezugspunkte wegen der
Oberschwingung sehen.
Die erste
einzelne
Abbildung, die Sie sehen, ist die
richtige Geschwindigkeit.
Um die tatsächliche Geschwindigkeit zu bestätigen,
halbieren Sie den angezeigten Wert .
Nun sollten Sie erneut nur eine Abbildung erkennen
können (Kann auch Phasenverschoben sein!).
Ein Beispiel:
Sie erkennen nur eine Abbildung des Bezugspunktes,
wenn Sie sich eine Welle mit einem einzelnen Keilnut in
der tatsächlichen Geschwindigkeit anschauen.
(Auch bei Bruchteilen wie ½, / , ¼ usw der Geschwindigkeit)
Im Gegenteil werden
Bezugpunktes bei einer Verdoppelung, 3 bei einer
Verdreifachung usw. der Geschwindigkeit sehen.
Die Blitzfrequenz entspricht den Umdrehungen/Minute
bei der höchsten Blitzfrequenz die nur einen
Bezugspunkt (Keilnut) abbildet.
Beispiel:
Rotationsgeschwindigkeit
liegt bei 3000 Umdrehungen in der Minute.
Werte in Umdrehungen/Minute
1
½ x
Stillstand
/ x
3
0
1.500
1.000
Geschwindigkeit
Bild 4:
Bezugspunkt Abbildungen bei verschiedenen Geschwindigkeiten
7
1
3
Sie
aber 2 Abbildungen des
2 x
3 x
1 x
6.000
9.000
3.000
Tatsächliche
Sollte die Geschwindigkeit außerhalb des Stroboskop-
Bereichs liegen (14.000 Blitze/Minute), kann sie anhand
der Oberschwingungen und Mehrpunktkalkulationen
gemessen werden.
Fangen Sie mit der höchsten Frequenz an und regulieren
Sie dann runter. Notieren Sie sich die Blitzfrequenz, der
ersten
einzelnen
sie "A ". Führen Sie diese Abnahme der Blitzfrequenz
solange durch, bis Sie die zweite
Sie "B" nennen und die dritte
"C" nennen, notiert haben.
Bei einer Zwei-Punkte-Kalkulation lautet die Formel:
Umdrehungen in der Minute = (AB) / (A-B)
Bei einer Drei-Punkte-Kalkulation lautet die Formel:
Umdrehungen in der Minute = 2XY(X+Y)/(X-Y)
X = (A-B) und Y = (B-C)
Wenn ein Optischer-Fern-Sensor oder Magnet-Sensor,
so benutzt wird, dass er einen Impuls pro Umdrehung
sendet (Externer Modus), ist es ohne Regulierung
möglich, daß auf dem Display direkt Umdrehung/Minute
angezeigt wird.
Bei Anwendungen, bei denen Sie das Gerät abschalten
und ein Stück Klebeband befestigen können, ist ein
Optischer-Tachometer für Umdrehungsmessungen
besser geeignet. Stroboskope sollten nur dort benutzt
werden, wo Sie das Gerät nicht abschalten können.
Das Menschliche Auge ist nicht oder nur sehr schwer
in der Lage, eine stehende Abbildung, durch ein
Stroboskop dessen Blitzfrequenz unter 300 Blitze/min.
liegt zu erkennen.
Deshalb ist es unmöglich das Stroboskop für eine
Inspektion oder Umdrehungsmessung die unter 300
Blitze/Minute liegt zu benutzen.
4 x
12.000
Abbildung, des Keilnuts und nennen Sie
einzelne
einzelne
Abbildung, die Sie
Abbildung, die
2
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