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Expert Net Control 2312
Konfiguration
Choose Output Port to configure: Dieses Feld dient zur Selektion des Output Ports der konfiguriert wer-
den soll.
Label: Hier kann ein Name mit maximal 15 Zeichen für jeden der Output Ports vergeben werden. Dieser
Name wird auch auf der Statusseite angezeigt. Mit Hilfe des Namens kann eine Identifikation des an
den Port angeschlossenen Gerätes erleichtert werden.
Einschaltüberwachung
Es ist wichtig das der Zustand der Output Ports nach einem Stromausfall bei Bedarf wiederhergestellt
werden kann. Daher lässt sich jeder Output Port mit Initialization status auf einen bestimmten Ein-
schaltzustand zu konfigurieren. Diese Einschaltsequenz kann über den Parameter Initialization Delay
verzögert durchgeführt werden. Es findet in jedem Fall eine minimale Verzögerung von einer Sekunde
zwischen dem Schalten der Ports statt.
Initialization status: Dies ist der Schaltzustand, den der Output Port beim Einschalten des Gerätes an-
nehmen soll (on, off, remember last state). Die Einstellung remember last state merkt sich im
EEPROM den zuletzt manuell eingestellten Zustand des Output Ports.
Initialization delay: Hier kann eine Verzögerung des Output Ports festgelegt werden, wenn der Output
Port durch Einschalten des Geräts geschaltet werden soll. Die Verzögerung kann bis zu 8191 Sekun-
den dauern. Das entspricht ungefähr einem Zeitraum von zwei Stunden und 20 Minuten. Ein Wert von
Null bedeutet, das die Initialisierung ausgeschaltet ist.
Repower delay: Wenn diese Funktion aktiviert ist (Wert größer als 0), schaltet sich der Output Port
nach einer vorgegebenen Zeit automatisch wieder ein, nachdem er deaktiviert wurde. Im Gegensatz
zum Reset Schalter gilt diese Funktion für alle Schaltvorgänge, auch über SNMP oder die serielle
Schnittstelle.
Reset Duration: Wenn der Reset Schalter im Switching Menü ausgelöst wird, wartet das Gerät die hier
eingegebene Zeit (in Sekunden) zwischen Aus- und Wiedereinschalten des Output Ports.
3.2.2
Configuration - Watchdog
Mit der Watchdog Funktion können verschiedene Endgeräte überwacht werden. Dafür werden entweder
ICMP-Pings oder TCP Pings an das zu überwachende Gerät geschickt. Werden diese Pings innerhalb
einer bestimmten Zeit (sowohl die Zeit, als auch die Anzahl der Versuche sind einstellbar) nicht beant-
wortet, wird der Power Port zurückgesetzt. Dadurch können z.B. nicht antwortende Server oder NAS
Systeme automatisiert neu gestartet werden.
Im Switching-Fenster geben die Watchdogs, wenn aktiviert verschiedene Informationen aus. Die Infor-
mationen werden farblich gekennzeichnet.
Grüner Text: Der Watchdog ist aktiv und empfängt regelmäßig Ping-Antworten.
Oranger Text: Der Watchdog wird gerade aktiviert, und wartet auf die 1. Ping-Antwort.
Roter Text: Der Watchdog ist aktiv und empfängt keine Ping-Antworten mehr von der eingetragenen IP
Adresse.
Bei der Aktivierung des Watchdogs bleibt die Anzeige solange orange bis der Watchdog das 1. Mal ei-
ne Ping-Antwort empfängt. Erst danach schaltet der Watchdog auf aktiv um. Auch nach einer Watch-
dog Auslösung und einem anschliessenden Power Port Reset bleibt die Anzeige orange, bis das neu-
gestartete Gerät wieder auf Ping requests antwortet.
Sie können sowohl Geräte in Ihrem eigenen Netzwerk überwachen, als auch Geräte in einem externen
Netzwerk um beispielsweise die Betriebsbreitschaft Ihres Router zu prüfen.