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Inhaltsverzeichnis
TETRA-Funkgerät
Funktel FT4/FT5 S
Bedienungsanleitung
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Funktel TETRA FT4

  • Seite 1 TETRA-Funkgerät Funktel FT4/FT5 S Bedienungsanleitung...
  • Seite 2 Alle Produktnamen sind Markenzeichen der entsprechenden Inhaber. Kein Teil dieser Bedienungsanleitung darf in irgendeiner Form (Druck, Fotokopie oder sonstiges Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung der Funktel GmbH repro- duziert oder vervielfältigt werden. Wir behalten uns Änderungen dieser Bedienungsanleitung jederzeit und ohne Ankün- digung vor.
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Hinweise für den Leser ..................... 7 Vor der ersten Inbetriebnahme ................... 7 Ausstattung und Typbezeichnung ................7 Nomenklatur der Typbezeichnung auf dem Typschild ..........8 Fachbegriffe und Abkürzungen ................... 9 Symbole und besondere Schreibweisen ..............12 Aufbau und Funktion ....................
  • Seite 4 Inhaltsverzeichnis TETRA-Verbindungsarten ..................53 • Trunking-Modus (TMO)..................54 • Direkt-Modus (DMO) ..................... 56 Bedienung ........................ 59 Funkgerät einschalten ....................59 Funkgerät ausschalten ....................59 Menü ......................... 60 • Im Menü navigieren ....................60 • Ins vorherige Menü zurück wechseln..............63 Gruppenrufe (Group Calls) ..................
  • Seite 5 Inhaltsverzeichnis Willensunabhängige Notsignalfunktionen ............... 114 • Alarmarten ......................114 • Auslösung des Verlustalarms ................114 • Voralarm ......................115 • Zeitlicher Ablauf ....................116 Ortungsfunktionen ....................118 • Ortung des Funkgerätes im Alarmfall ..............118 • Ortsverfolgung des Funkgerätes im Alarmzustand ..........118 •...
  • Seite 6 Inhaltsverzeichnis TETRA-spezifische Eigenschaften ................142 Betriebsbedingungen ....................143 Angaben zur Energieversorgung ................143 Side-Connector ....................... 144 ..........................144...
  • Seite 7: Hinweise Für Den Leser

    Ihrem Funkgerät und machen Sie sich mit den grundlegenden Funktionen, Ein- stellungen und Einsatzmöglichkeiten vertraut. Ausstattung und Typbezeichnung Das Funkgerät funktel FT4/FT5 ist in zahlreichen Ausstattungsvarianten lieferbar. Die Typbezeichnung auf dem Typenschild gibt detailliert Aufschluss über die Ausstat- tung Ihres Funkgerätes.
  • Seite 8: Nomenklatur Der Typbezeichnung Auf Dem Typschild

    = 410 ... 470 MHz Leistungsklassifizierung 1 = 1 W 2 = 2 W 3 = 3 W Trennung <Unterstrich> FT4 <leer> = Standard FT5 <leer> = Standard S = SECURY Trennung <Leerzeichen> Gerätetyp = FT4 oder FT5 funktel TETRA...
  • Seite 9: Fachbegriffe Und Abkürzungen

    Hinweise für den Leser Fachbegriffe und Abkürzungen Fachbegriffe und Abkürzungen Übersicht Begriff Beschreibung Air Interface Encryption: Luftschnittstellenverschlüsselung BetrSichV Betriebssicherheitsverordnung: Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Bereitstellung von Arbeitsmitteln und deren Benutzung bei der Arbeit, über Sicherheit beim Betrieb überwachungsbedürftiger Anlagen und über die Organisation des betrieblichen Arbeitsschutzes in der Bundesrepublik Deutschland.
  • Seite 10 Hinweise für den Leser Fachbegriffe und Abkürzungen Übersicht (Forts.) Begriff Beschreibung Gruppe In einer Gruppe werden mehrere Teilnehmer zusammengefasst, die direkt miteinander kommunizieren. Rufe an eine Gruppe errei- chen gleichzeitig alle Teilnehmer, die dieser Gruppe angehören. Andere Teilnehmer hören diese Gruppenrufe nicht. Gruppenrufe sind auch dann möglich, wenn nicht alle Teilnehmer dieser Gruppe erreichbar sind, z.
  • Seite 11 Hinweise für den Leser Fachbegriffe und Abkürzungen Übersicht (Forts.) Begriff Beschreibung Das TETRA-Handsprechfunkgerät sucht in einer internen Liste nach Einträgen von Trägerfrequenzen, die es für den Funkbetrieb benutzen soll. Es vergleicht diese Einträge mit den Signalen der empfangenen TMO-Infrastruktur und versucht, sich auf der am besten geeigneten Frequenz bei der gefundenen Infrastruktur anzumelden.
  • Seite 12: Symbole Und Besondere Schreibweisen

    Hinweise für den Leser Symbole und besondere Schreibweisen Symbole und besondere Schreibweisen Durch Symbole und besondere Schreibweisen werden wichtige Informationen hervor- gehoben. GEFAHR Das ist ein Sicherheitshinweis! Sicherheitshinweise sollen Ihnen helfen, Gefährdungen zu erkennen und nachteilige Folgen zu vermeiden. Der Pfeil kennzeichnet eine Vorsichtsmaßnahme, die Sie treffen müssen, um die Gefährdung abzuwenden.
  • Seite 13: Aufbau Und Funktion

    HINWEIS Micro-SD-Karte: Die Funktel GmbH kann die einwandfreie Funktion von beliebigen im Handel erhältli- chen Micro-SD-Karten unterschiedlicher Spezifikationen in seinen Produkten nicht garantieren! Verwenden Sie daher bitte ausschließlich die bei Funktel unter den Sachnummern 5900273689 und 5900273690 zu beziehenden Micro SD Karten.
  • Seite 14: Bedienelemente Ft4

    Aufbau und Funktion Bedienelemente FT4 Bedienelemente FT4 Bedienelemente an dem Funkgerät FT4...
  • Seite 15: Bedienelemente Ft5

    Aufbau und Funktion Bedienelemente FT5 Bedienelemente FT5 Bedienelemente an dem Funkgerät FT5...
  • Seite 16: Bedienelemente Ft4 / Ft5

    Aufbau und Funktion Bedienelemente FT4 / FT5 Bedienelemente FT4 / FT5 Legende (Abschnitt 1 von 5) Bezeichnung Funktion Lautstärke/ Einstellen der Lautstärke, Auswählen einer Gruppe, Gruppenwahl Sperren des Drehschalters. Die folgenden Funktionen sind möglich: Knopf kurz drücken, um zwischen Lautstärkeeinstel- lung und Gruppenauswahl zu wechseln.
  • Seite 17 Aufbau und Funktion Bedienelemente FT4 / FT5 Legende (Abschnitt 2 von 5) Bezeichnung Funktion Funktionstaste 1 Die Funktionstaste 1 ist parametrierbar, ist kein War- nalarm auf dieser Taste programmiert, kann eine der unten beschriebenen Funktionen voreingestellt sein. Funktion Warnalarm Das Funkgerät muss für diese Funktion in der Perso- nen-Notsignal-Zentrale angemeldet sein: Auslösen eines Warnalarms.
  • Seite 18 Aufbau und Funktion Bedienelemente FT4 / FT5 Legende (Abschnitt 3 von 5) Bezeichnung Funktion Funktionstaste 2 Ausführen einer voreingestellten Funktion: Taste drücken, um die Funktion auszuführen. Je nach Programmierung der Funkgeräte-Eigenschaften ist eine der folgenden Funktionen möglich: Keine Funktion. Wechsel der Betriebsart TMO / DMO. Der Wechsel der Betriebsart ist nur möglich, wenn das Funkgerät nicht in einer Personen-Notsignal-Zentrale angemel- det ist.
  • Seite 19 Aufbau und Funktion Bedienelemente FT4 / FT5 Legende (Abschnitt 4 von 5) Bezeichnung Funktion Menü-Taste links Ausführen der Menüfunktion, die in der Fußzeile am unteren Rand des Displays angezeigt wird: Taste drücken, um die direkt über der Taste angezeigte Funktion auszuführen. Menü-Taste rechts Ausführen der Menüfunktion, die in der Fußzeile am unteren Rand des Displays angezeigt wird:...
  • Seite 20 Aufbau und Funktion Bedienelemente FT4 / FT5 Legende (Abschnitt 5 von 5) Bezeichnung Funktion Schriftzeichen Je nach Bediensituation sind die folgenden Funktionen Sterntaste => * möglich: Zeichen * eingeben. Mikrofon stummschalten. Tastensperre aktivieren und deaktivieren (zusammen mit der Taste ‹Menü-Taste links› [7] Schriftzeichen Je nach Bediensituation sind die folgenden Funktionen Doppelkreuz =>...
  • Seite 21: Anschlüsse

    Aufbau und Funktion Anschlüsse Anschlüsse Anschlüsse an dem Funkgerät Legende Bezeichnung Funktion Antenne Buchse zum Anschließen der schraubbaren Antenne. Gürtelclip Zum Befestigen des Funkgerätes, z. B. an der Klei- dung. Side-Connector Schnittstelle zum Anschließen eines optional erhältli- chen, systemkonformen Zubehörteils, z. B. Hör-/ Sprechgarnitur.
  • Seite 22: Signaltöne

    Aufbau und Funktion Signaltöne Legende (Forts.) Bezeichnung Funktion Akkuverriegelung FT4: Zum Entriegeln des Akkus die beiden seitlichen Riegel (18) gleichzeitig nach unten ziehen. FT5: Zum Entriegeln des Akkus den Riegel (18) zur Seite schieben. Die Schieberichtung ist mit einem Dreieck auf dem Riegel gekennzeichnet.
  • Seite 23: Leuchtanzeigen

    Aufbau und Funktion Leuchtanzeigen Leuchtanzeigen Mithilfe der Leuchtanzeigen signalisiert das Funkgerät gewisse Betriebszustände. Linke Signal-LED Legende (Forts.) Bezeichnung Funktion Signal-LED links Die linke Signal-LED signalisiert den Zustand der TETRA-Funkverbindung. Betriebszustände der linken Signal-LED auf dem Funkgerät Bedeutung der Signale Farbe Zustand Bedeutung Das Funkgerät ist ausgeschaltet.
  • Seite 24: Rechte Signal-Led

    Aufbau und Funktion Leuchtanzeigen Rechte Signal-LED Legende (Forts.) Bezeichnung Funktion Signal-LED rechts Die rechte Signal-LED signalisiert den Lade- zustand, wenn der Akku geladen wird. (Die Signalisierung erfolgt nur mit System Chargern, beispielsweise zur Verwendung in Schliessfachanlagen) Betriebszustände der rechten Signal-LED auf dem Funkgerät Bedeutung der Signale Farbe Zustand...
  • Seite 25: Display

    Aufbau und Funktion Display Display Ist das Funkgerät eingeschaltet, zeigt das Display den Betriebszustand und – je nach Bediensituation – Menüs mit Funktionen an. Kopfzeile Die Kopfzeile am oberen Rand des Displays zeigt die Uhrzeit und wichtige System- zustände. Je nach Betriebszustand werden die folgenden Symbole angezeigt: Kopfzeile im Display Bedeutung der angezeigten Informationen Symbol...
  • Seite 26 Aufbau und Funktion Display Bedeutung der angezeigten Informationen (Forts.) Symbol Bedeutung Signalprofil: Stumm Die Signalisierung ist abgeschaltet, Anrufe werden nicht akustisch signa- lisiert. Funkgerät ist in der TETRA-Infrastruktur eingebucht. Funkgerät ist nicht in der TETRA-Infrastruktur eingebucht oder in die Verbindungsart DMO geschaltet. Feldstärkepegel des Netzes.
  • Seite 27: Fußzeile

    Aufbau und Funktion Display Fußzeile Die Fußzeile am unteren Rand des Displays zeigt Funktionen an, die Sie mit den Tasten ‹Menü-Taste links› (7) ‹Menü-Taste rechts› (8) ausführen können. Je nach Bediensituation werden die folgenden Symbole angezeigt: Fußzeile im Display (beispielhafte Darstellung) Bedeutung der angezeigten Informationen Symbol Bedeutung...
  • Seite 28: Ruheanzeige

    Aufbau und Funktion Display Bedeutung der angezeigten Informationen (Forts.) Symbol Bedeutung GPS aktiv, mit Positions-Daten. GPS ausgeschaltet, Gerät steht im Ladefach. Das Abschalten der GPS-Funktion kann im Tetra-Configurator in den Ladefach-Einstellungen, parametriert werden. Ruheanzeige Die Ruheanzeige ist immer dann im Display zu sehen, wenn Sie den Bildschirm- schoner deaktivieren.
  • Seite 29 Aufbau und Funktion Display Bedeutung der angezeigten Informationen (Forts.) Bezeichnung/Funktion Rufnummer (ISSI), unter der das Funkgerät in der TETRA-Infrastruktur indi- viduell erreichbar ist. TETRA-Modus, den das Funkgerät im Moment für Verbindungen verwendet, siehe auch Abschnitt „TETRA-Grundlagen“ > „TETRA-Verbindungsarten“ (S.53). Mögliche Anzeigewerte sind: TMO (Trunked Mode Operation) TMO TXI (TMO mit aktiviertem Transmit Inhibit) „Blockade jeglicher Sen- devorgänge“.
  • Seite 30: Bildschirmschoner

    Aufbau und Funktion Display Bildschirmschoner Der Bildschirmschoner schaltet sich automatisch ein, wenn das Funkgerät einge- schaltet ist und Sie seit einiger Zeit keine Taste gedrückt haben. Bildschirmschoner im Display Legende Bezeichnung/Funktion Aktuelle Uhrzeit. Bezeichnung oder Name der Person, an die das Funkgerät ausgegeben wurde.
  • Seite 31: Menü

    Aufbau und Funktion Display Menü Ihr Funkgerät stellt Ihnen im Menü zahlreiche Funktionen zur Verfügung: Das Menü wird im Display angezeigt, wenn Sie ausgehend von der Ruheanzeige die Taste ‹Menü-Taste rechts› (8) drücken. Nicht nutzbare Menüs werden abge- blendet (grau) angezeigt. Je nach Ausstattung ihres Funkgerätes steht Ihnen nur ein Teil der beschriebenen Funktionen und Optionen zur Verfügung.
  • Seite 32 Aufbau und Funktion Display Hauptmenü Das Hauptmenü ist das Inhaltsverzeichnis des Menüsystems. Von hier aus haben Sie Zugriff auf weitere, thematisch geordnete Menüs, die wiederum die einzelnen Funktionen enthalten. Hauptmenü im Display Legende Symbol Bezeichnung Funktion Secury Dieses Menü enthält Funktionen, die im Zusam- menhang mit den Personen-Notsignal-Funktionen stehen.
  • Seite 33 Aufbau und Funktion Display Legende (Forts.) Symbol Bezeichnung Funktion Kalender Dieses Menü enthält Funktionen, die Sie für Ihre persönliche Organisation nutzen können. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „T “ (S. 37). ERMINPLANER Adressen Dieses Menü enthält Funktionen, die im Zusam- menhang mit Teilnehmer- und Gruppenlisten stehen.
  • Seite 34 Aufbau und Funktion Display Einstellungen Funktionen im Menü Bezeichnung Funktion PIN-Sperre Gerätesperre Sperrt das Mobilgerät durch Eingabe einer per- sönlichen Identifikationsnummer. Diese Funk- tion kann das Handset gegen Fremdbenutzung schützen. Zum Abschließen und zur Aufhebung der Sperre ist eine vierstellige PIN einzugeben, die im Untermenü...
  • Seite 35 Aufbau und Funktion Display Funktionen im Menü (Forts.) Bezeichnung Funktion Netze Ändert die Voreinstellung für die Verbindungsart (TMO oder DMO). Solange das Funkgerät bei einer Personen-Not- signal-Zentrale angemeldet ist, ist die Verbin- dungsart TMO fest eingestellt. Geräte-Info Zeigt die folgenden Informationen an: Version (Gerätetyp, Firmware- und Hard- ware-Versionen des Funkgerätes) Netzwerkdaten (MMC, MNC, Netzwerk-...
  • Seite 36 Aufbau und Funktion Display Funktionen im Menü (Forts.) Bezeichnung Funktion Sicherheit SD Karte aktiv Zeigt den Aktivierungszustand der SD-Karte an. Ist das Optionsfeld markiert, ist die SD-Karte aktiv. Mit der Menü-Taste rechts (8), kann bei eingesteckter und konfigurierter SD-Karte, die Funktion Umschalten gewählt werden.
  • Seite 37 Aufbau und Funktion Display Nachrichten Funktionen im Menü Bezeichnung Funktion Postfach Zeigt die Liste der SDS-Textnachrichten, die das Funk- gerät empfangen hat. Neue Nachricht Öffnet das Fenster SDS E . Dort können Sie DITOR SDS Textnachrichten editieren, senden und löschen. Gesendet Zeigt die Liste der gesendeten SDS-Vorlagen und die Textnachrichten die Sie mit dem SDS-Editor erstellt...
  • Seite 38 Aufbau und Funktion Display Adressen Funktionen im Menü Bezeichnung Funktion Gruppen Ordner Zeigt eine Liste von Gruppenordnern, in denen sich sortiert die Gruppen befinden. Wählen Sie aus dieser Liste diejenige Gruppe, mit der Sie in der Betriebsart Halbduplex-Ruf (Wechselsprechen mit der PTT-Taste) kommunizieren wollen (Gruppenruf).
  • Seite 39: Erste Schritte

    Erste Schritte Programmierung Erste Schritte In diesem Kapitel ist beschrieben, wie Sie das Funkgerät in Betrieb nehmen. Programmierung Bevor das Funkgerät zum ersten Mal im täglichen Betrieb eingesetzt wird, muss es mit allen erforderlichen Betriebsdaten sowie den gewünschten Funktionsoptionen und Parametern programmiert werden. Für die Programmierung ist ein Konfigurationswerkzeug erforderlich, bestehend aus einem PC und einem Konfigurationsprogramm.
  • Seite 40 Erste Schritte Funkgerät in Betrieb nehmen Antenne im Uhrzeigersinn handfest drehen. Arbeitsschritt 2: Hier dargestellt das FT4 Speicherkarten (soweit vorhanden und für den Betrieb vorgesehen) mit den Kon- takten nach unten in den KartenSlot schieben. Die Abbildung zeigt das Funkgerät mit zwei Karten-Slots, oben ist eine Micro-SD-Karte eingesetzt, der untere Slot ist für den Einsatz einer...
  • Seite 41 Karten eingelegt sind, siehe Arbeitsschritt 3. HINWEIS Micro-SD-Karte: Die Funktel GmbH kann die einwandfreie Funktion von beliebigen im Handel erhältli- chen Micro-SD-Karten unterschiedlicher Spezifikationen in seinen Produkten nicht garantieren! Verwenden Sie daher bitte ausschließlich die bei Funktel unter den Sachnummern 5900273689 und 5900273690 zu beziehenden Micro SD Karten.
  • Seite 42: Akku Laden

    Akku laden Laden Sie Akkus immer mit den systemkonformen Ladegeräten aus dem Hause Funktel. Diese sind optimal auf das Funkgerät und den Akku abgestimmt. Verwenden Sie Ladegeräte immer außerhalb von explosionsgefährdeten Bereichen. FT4-Akku laden mit Desktop Charger II FT4/Desktop Station FT4 Die Ladegeräte Desktop Charger II FT4 und Desktop Station FT4 laden sowohl den...
  • Seite 43 Erste Schritte Akku laden Funkgerät FT4/FT5 in die Ladeschale einlegen Führen Sie folgende Arbeitsschritte durch: Funkgerät mit dem Fuß in die Ladeschale stellen. Abbildung FT4 Abbildung FT5 Das Funkgerät vorsichtig ganz nach unten in die Ladeschale hinein drücken, bis die Verriegelung (a) „nur FT4“ einrastet. (ohne Verriegelung) Abbildung FT4 Abbildung FT5...
  • Seite 44 Erste Schritte Akku laden Funkgerät FT4 aus der Ladeschale entnehmen Führen Sie folgende Arbeitsschritte durch: Entriegelungsknöpfe (a) gleichzeitig an der Ladeschale zusammendrücken. Abbildung FT4 Funkgerät vorsichtig aus der Ladeschale entnehmen. Abbildung FT4 Fertig.
  • Seite 45 Erste Schritte Akku laden Reserveakku FT4/FT5 in den Ladeschacht einlegen Führen Sie folgende Arbeitsschritte durch: Akku mit seiner Unterseite in den Ladeschacht einsetzen. Abbildung FT4 Abbildung FT5...
  • Seite 46 Erste Schritte Akku laden 2. a) Akku FT4 vorsichtig in den Ladeschacht hinein drücken, bis die Verriegelung einrastet. Standard Akku FT5 (1900mAh) vorsichtig in den vorderen Bereich des Lade- schachtes einsetzen. Die seitlichen weißen Halter führen und halten den Akku an den Ladekontakten.
  • Seite 47 Erste Schritte Akku laden Reserveakku FT4 aus der Ladeschale entnehmen Führen Sie folgende Arbeitsschritte durch: Entriegelungslasche an der Ladeschale vorsichtig nach oben drücken. Abbildung FT4 Akku FT4 vorsichtig aus dem Ladeschacht entnehmen. Abbildung FT4 Fertig. Der Akku ist voll aufgeladen wenn die Leuchtanzeige grün signalisiert.
  • Seite 48 Erste Schritte Akku laden Dieses Ladegerät lädt den Akku im Funkgerät. Mit seiner kompakten Bauform ist es das ideale Ladegerät für unterwegs. Die Ladezeit für einen leeren Akku beträgt ca. 5 Stunden bis 8 Stunden. Führen Sie folgende Arbeitsschritte durch: Haltelasche des Ladegerätes in die Aussparung im Funkgerät einhaken.
  • Seite 49: Signalisierung Des Ladezustands

    Erste Schritte Akku laden Signalisierung des Ladezustands Der Ladezustand des Akkus wird durch die folgenden Symbole im Display des Funk- gerätes angezeigt. Ladezustand des Akkus: Symbole im Display des Funkgerätes Symbol Zustand des Akkus Akku ist vollgeladen. Akku ist entladen. Der helle Balken zeigt die verfügbare Kapazität. Akku wird leer.
  • Seite 50: Leuchtanzeige Desktop Charger Ii Ft4

    Erste Schritte Akku laden Leuchtanzeige Desktop Charger II FT4 Die Leuchtanzeige im FT4-Ladegerät signalisiert den Ladezustand des Reserveak- kus. Leuchtanzeige des Ladegerätes „Desktop Charger II FT4“ Bedeutung der Leuchtanzeige des LadegerätesFT4 Farbe Zustand Bedeutung Das Ladegerät ist nicht am Stromnetz angeschlossen. gelb leuchtet Der Reserveakku ist nicht eingelegt.
  • Seite 51: Leuchtanzeige Battery Charger Ft5

    (rot, rot, rot, gelb). blinkt Temperaturfehler: Die Temperatur liegt außerhalb des gültigen Bereiches von 0° bis 45° Celsius. Hinweis: Sollte Ihr Akku defekt sein, wenden Sie sich bitte an Ihren Support oder an den Funktel Kundendienst.
  • Seite 52 Erste Schritte Akku laden...
  • Seite 53: Tetra-Grundlagen

    TETRA-Grundlagen Sicherheitshinweis TETRA-Grundlagen In diesem Kapitel können Sie sich mit Grundlagen und Funktionen des TETRA- Systems vertraut machen. Sicherheitshinweis Wenn das Funkgerät nicht bei der Personen-Notsignal-Zentrale angemeldet ist, kann der TETRA-Notruf bei fehlendem Funkkontakt aufgrund unzureichender Funkversor- gung nicht abgesetzt werden. Setzen Sie den TETRA-Notruf erneut ab, sobald die Funkverbindung wieder aufgebaut ist.
  • Seite 54: Trunking-Modus (Tmo)

    TETRA-Grundlagen TETRA-Verbindungsarten Trunking-Modus (TMO) Der Trunking-Modus ist eine Verbindungsart, bei der alle Endgeräte eine gemein- same TETRA-Infrastruktur nutzen. Alle erreichbaren Endgeräte sind in diesem TETRA-Netz registriert. Beschreibung Im Trunking-Modus baut Ihr Funkgerät alle Verbindungen von oder zu anderen Teilnehmern und anderen Anwendungen netzgebunden über die TETRA-Infra- struktur auf.
  • Seite 55 TETRA-Grundlagen TETRA-Verbindungsarten Erkennungsmerkmale An den folgenden Merkmalen Ihres Funkgerätes können Sie erkennen, dass das Funkgerät mit dem TETRA-Netz verbunden ist und der Trunking-Modus aktiviert ist: Hier dargestellt das FT4 Trunking-Modus (TMO): Erkennungsmerkmale an Ihrem Funkgerät Legende Erkennungsmerkmal Verhalten Displayanzeige Display in Ruheanzeige zeigt TMO. Linke Signal-LED grün, blinkt langsam Trunking-Modus aktivieren...
  • Seite 56: Direkt-Modus (Dmo)

    TETRA-Grundlagen TETRA-Verbindungsarten Taste ‹Menü-Taste rechts› (8) drücken, um den Menüpunkt auszuwählen. Hier dargestellt das FT4 Fertig. Direkt-Modus (DMO) Der Direkt-Modus ist eine Verbindungsart, bei der die Endgeräte direkt untereinander kommunizieren. Beschreibung Im Direkt-Modus baut Ihr Funkgerät alle Verbindungen von oder zu anderen Teilneh- mern direkt auf, ohne die TETRA-Infrastruktur zu nutzen.
  • Seite 57 TETRA-Grundlagen TETRA-Verbindungsarten Erkennungsmerkmale An den folgenden Merkmalen Ihres Funkgerätes können Sie erkennen, dass der Direkt-Modus aktiviert ist (im Ruhezustand, ohne aktive Sprechverbindung): Hier dargestellt das FT4 Direkt-Modus (DMO): Erkennungsmerkmale an Ihrem Funkgerät Legende Erkennungsmerkmal Verhalten Displayanzeige Display in Ruheanzeige zeigt DMO. Linke Signal-LED grün, blinkt langsam Direkt-Modus manuell aktivieren...
  • Seite 58 TETRA-Grundlagen TETRA-Verbindungsarten...
  • Seite 59: Bedienung

    Bedienung Funkgerät einschalten Bedienung In diesem Kapitel können Sie sich mit der Bedienung des Funkgerätes vertraut machen. Auf den folgenden Seiten sind häufig vorkommende Bedienschritte beschrieben. Funkgerät einschalten Beachten Sie vor dem Einschalten Ihres Funkgerätes die Sicherheitshinweise. Taste ‹Auflegen› (11) lange drücken.
  • Seite 60: Menü

    Bedienung Menü Menü Das Funkgerät stellt Ihnen zahlreiche Funktionen zur Verfügung. Viele dieser Funkti- onen sind im Menü geordnet abgelegt. Im Menü navigieren Auf den folgenden Seiten erfahren Sie, wie Sie ausgehend von der Ruheanzeige durch das Menü navigieren, um eine Funktion auszuführen. Voraussetzung: Im Display wird die Ruheanzeige angezeigt.
  • Seite 61 Bedienung Menü 2. Cursortasten (9) drücken, um den gewünschten Menüpunkt zu markieren. Mit jedem Tastendruck wird im Display der jeweils benachbarte Menüpunkt mar- kiert. Taste ‹Menü-Taste rechts› (8) drücken, um den markierten Menüpunkt auszu- wählen. Im Display wird das Menü angezeigt.
  • Seite 62 Bedienung Menü 4. Cursortasten (9) drücken, um den gewünschten Menüpunkt zu markieren. Mit jedem Tastendruck wird der jeweils benachbarte Menüpunkt markiert. Taste ‹Menü-Taste rechts› (8) drücken, um den markierten Menüpunkt auszu- wählen. Die Funktion wird ausgeführt. Oder: Im Display wird das Menü angezeigt, das dem ausgewählten Menüpunkt untergeordnet ist.
  • Seite 63: Ins Vorherige Menü Zurück Wechseln

    Bedienung Menü Ins vorherige Menü zurück wechseln Haben Sie die gewünschte Funktion ausgeführt, oder möchten Sie einfach nur zurück, können Sie wie folgt zurück wechseln. Voraussetzung: Im Display wird ein Menü angezeigt. Führen Sie folgende Arbeitsschritte durch: Taste ‹Menü-Taste links› (7) kurz drücken, wenn im Display die Funktion angezeigt wird.
  • Seite 64: Gruppenrufe (Group Calls)

    Bedienung Gruppenrufe (Group Calls) Gruppenrufe (Group Calls) Gruppenrufe sind Sprechverbindungen, die ein Teilnehmer zu gleichzeitig mehreren anderen Teilnehmern aufbaut. Während ein Teilnehmer spricht, hören die anderen Teilnehmer der Gruppe diesen Ruf. Gruppe auswählen (Selected group) Sie können aus den Listen oder eine Gruppe aus- RUPPEN...
  • Seite 65 Bedienung Gruppenrufe (Group Calls) Im Display wird das Menü oder einer der ange- RUPPEN RUPPEN RDNER zeigt. Wird im Display das Feld angezeigt, nicht das Menü AUTSTÄRKE RUPPEN ODER RUPPEN RDNER Mit dem Knopf ‹Lautstärke/Gruppenwahl› (1) können Sie sowohl die Lautstärke einstellen als auch eine Gruppe auswählen.
  • Seite 66 Bedienung Gruppenrufe (Group Calls) Taste ‹Menü-Taste rechts› (8) drücken, um die Funktion auszufüh- USWÄHLEN ren oder den Knopf ‹Lautstärke/Gruppenwahl› (1) erneut kurz drücken. Die Einstellung wird durch die Anzeige „Gruppenwechsel OK“, quittiert und gespeichert. Im Display wird die Ruheanzeige wieder angezeigt. In der Ruheanzeige wird die ausgewählte Gruppe angezeigt.
  • Seite 67: Gruppenruf Einleiten

    Bedienung Gruppenrufe (Group Calls) Gruppenruf einleiten Ein Gruppenruf ist eine Halbduplex-Sprechverbindung. Während ein Teilnehmer spricht, hören alle anderen Teilnehmer der Gruppe diesen Ruf. Anschließend können die anderen Teilnehmer nacheinander auf den Ruf antworten. Voraussetzung: Der Kanal ist nicht durch einen Ruf belegt. Führen Sie folgende Arbeitsschritte durch: Taste ‹PTT (Sendetaste)›...
  • Seite 68: Gruppenruf Empfangen

    Bedienung Gruppenrufe (Group Calls) Während des Sprechens Taste ‹PTT (Sendetaste)› (6) gedrückt halten. Nach dem Sprechen Taste ‹PTT (Sendetaste)› (6) loslassen. Setzen Sie das Gespräch fort: Taste ‹PTT (Sendetaste)› (6) gedrückt halten, um zu sprechen. Taste ‹PTT (Sendetaste)› (6) loslassen, um zu hören. Sobald weder Sie noch andere Gruppenteilnehmer sprechen, wird die Verbindung nach einer voreingestellten Zeit getrennt.
  • Seite 69: Gruppenruf Beantworten

    Bedienung Gruppenrufe (Group Calls) Displayanzeige während des Empfangs eines Gruppenrufs Gruppenruf beantworten Voraussetzung: Ihr Funkgerät empfängt einen Gruppenruf. Führen Sie folgende Arbeitsschritte durch: Warten, bis der rufende Teilnehmer nicht mehr spricht. Im Display wird nur die Rufnummer der Gruppe (GSSI) oder deren Name angezeigt.
  • Seite 70 Bedienung Gruppenrufe (Group Calls) Taste ‹PTT (Sendetaste)› (6) drücken und gedrückt halten. Hier dargestellt das FT4 Nach kurzer Zeit erhalten Sie die Freigabe zum Sprechen, wenn kein anderer Teilnehmer sendet. Im Display wird zusätzlich Ihr Name oder Ihre Rufnummer angezeigt (ISSI). Hinweis: Hat ein anderer Teilnehmer der Gruppe die PTT-Taste (6) bereits gedrückt, ertönt ein Aufmerksamkeitston der signalisiert, dass der Sprechkanal belegt ist.
  • Seite 71: Scan-Funktion

    Bedienung Gruppenrufe (Group Calls) Scan-Funktion Bei eingeschalteter Scan-Funktion überwacht Ihr Funkgerät den Funkverkehr in meh- reren Gruppen gleichzeitig. Empfängt das Funktgerät einen Ruf in einer der über- wachten Gruppen, wird automatisch der Lautsprecher eingeschaltet und der Frei- sprechmodus aktiviert. Um die Scan-Funktion zu nutzen, müssen Sie eine Scan-Liste auswählen und die Scan-Funktion einschalten.
  • Seite 72 Bedienung Gruppenrufe (Group Calls) Mit den Cursortasten (9) den Menüpunkt markieren. ISTE AUSWÄHLEN Taste ‹Menü-Taste rechts› (8) drücken, um die Funktion auszufüh- USWÄHLEN ren. Die Anzeige im Display wechselt zurück zum Menü . Die gewünschte DRESSEN Scan-Liste ist im Menü Scanlisten als „ausgewählt“ gekennzeichnet. Hinweis: Das Auswählen einer Scanliste aktiviert diese nicht automatisch, lesen Sie dazu „Scan-Funktion einschalten/ausschalten“...
  • Seite 73 Bedienung Gruppenrufe (Group Calls) Scan-Funktion einschalten/ausschalten Die Scan-Funktion können Sie jederzeit einschalten oder ausschalten, wenn eine Scan-Liste als „ausgewählt“ gekennzeichnet ist. Wenn eine Scan-Liste ausgewählt und eingeschaltet ist, überwacht Ihr Funkgerät den Funkverkehr in allen zugehörigen Gruppen. Der Empfang von Scangruppen erfolgt wie bei einem normalen Gruppenruf. Der Unterschied liegt darin, dass ein Gruppenruf-Aufbau zu einer selektierten Gruppe erfolgt, während bei der Scan-Funktion mehrere Gruppen zum Empfang in den Scan- Listen vorhanden sein können.
  • Seite 74: Einen Gruppenruf Vorzeitig Verlassen

    Bedienung Gruppenrufe (Group Calls) Bei Bedarf die Taste ‹Menü-Taste rechts› (8) noch einmal drücken, um die Scan-Funktion wieder auszuschalten. Fertig. TIPP Die Scan-Funktion ist eingeschaltet, wenn der Menüpunkt mit CANNING AUSSCHAL beschriftet ist. Die Scan-Funktion ist ausgeschaltet, wenn der Menüpunkt mit beschriftet ist.
  • Seite 75: Individuelle Rufe (Individual Calls)

    Bedienung Individuelle Rufe (Individual Calls) Individuelle Rufe (Individual Calls) Individuelle Rufe sind Sprechverbindungen zwischen zwei einzelnen Teilnehmern. Einen individuellen Ruf leiten Sie immer durch Eingabe der gewünschten Rufnummer ein. Individuelle Rufe können Sie auf folgende Weisen aufbauen: Als Vollduplex-Sprechverbindung, siehe Abschnitt Gegensprechen. Als Halbduplex-Sprechverbindung, siehe Abschnitt „Wechselsprechen (Halfdu- plex)“...
  • Seite 76: Gegensprechen

    Bedienung Individuelle Rufe (Individual Calls) Gegensprechen Ein individueller Ruf im Gegensprechen ist eine Vollduplex-Sprechverbindung, bei der Sie das Funkgerät wie ein Telefon ans Ohr halten. Währenddessen können Sie und der gerufene Teilnehmer gleichzeitig hören und sprechen. Ruf einleiten Voraussetzung: Im Display wird die Ruheanzeige oder der Bildschirmschoner angezeigt. Führen Sie folgende Arbeitsschritte durch: Rufnummer eingeben.
  • Seite 77 Bedienung Individuelle Rufe (Individual Calls) Taste ‹Menü-Taste rechts› (8) drücken, sofern die Funktion angebo- NRUFEN ten wird, um ein Gateway (Telefon, TETRA, ...) zu wählen, danach die Taste ‹Abheben› (10) drücken. Oder, nach der Markierung eines Teilnehmers aus der Teilnehmerliste, zweimal die Taste ‹Abheben›...
  • Seite 78 Bedienung Individuelle Rufe (Individual Calls) Zum Hören und Sprechen das Funkgerät wie einen Telefonhörer ans Ohr halten. Fertig. TIPP Die Einstellungen an Ihrem Funkgerät wurden durch den Betreiber individuell pro- grammiert. Die Teilnehmerliste und die Zusammenstellung der Gruppen und Gruppen Ordner sind fest vorgegeben und können nicht am Funkgerät geändert werden.
  • Seite 79 Bedienung Individuelle Rufe (Individual Calls) Ruf annehmen Voraussetzung: Ihr Funkgerät signalisiert einen kommenden individuellen Ruf. Führen Sie folgende Arbeitsschritte durch: Taste ‹Abheben› (10) drücken. Hier dargestellt das FT4 Die Verbindung ist aufgebaut. Funkgerät zum Hören/Sprechen wie einen Telefonhörer ans Ohr halten. Fertig.
  • Seite 80: Wechselsprechen (Halfduplex)

    Bedienung Individuelle Rufe (Individual Calls) Wechselsprechen (Halfduplex) Ab Werk ist das Wechselsprechen im Modus "Direct Through" konfiguriert. Ein Ruf im Modus "Direct Through" ist eine Halbduplex-Sprechverbindung, bei der Sie das Funk- gerät mit der ‹PTT „Sendetaste“ (6) abwechselnd in den Sendebetrieb (PTT-Taste gedrückt halten) oder in den Empfangsbetrieb (PTT-Taste nicht gedrückt) schalten.
  • Seite 81 Bedienung Individuelle Rufe (Individual Calls) Ausgehend von dieser Anzeige starten Sie den Anruf mit der Taste ‹PTT (Sende- taste)› (6) (Drücken, gedrückt halten und sprechen; Loslassen und hören). Taste ‹Menü-Taste rechts› (8) drücken, sofern die Funktion angebo- NRUFEN ten wird, danach die Taste ‹PTT (Sendetaste)›...
  • Seite 82 Bedienung Individuelle Rufe (Individual Calls) Zum Hören Taste ‹PTT (Sendetaste)› (6) loslassen. Fertig. TIPP Die Einstellungen an Ihrem Funkgerät wurden durch den Betreiber individuell pro- grammiert. Die Teilnehmerliste und die Zusammenstellung der Gruppen und Gruppen Ordner sind fest vorgegeben und können nicht am Funkgerät geändert werden.
  • Seite 83: Tetra-Notrufe (Tmo Emergency Calls)

    Bedienung TETRA-Notrufe (TMO Emergency Calls) TETRA-Notrufe (TMO Emergency Calls) Durch Auslösen eines TETRA-Notrufs (TMO-Alarm-Sprechverbindung) kann ein Gruppen-Ruf, Halbduplex-Ruf oder Vollduplex-Ruf mit Notfall-Priorität eingeleitet werden. Verwenden Sie diese Funktion nur dann, wenn Sie sich in einer Notlage befinden. Besonderheiten Ein TETRA-Notruf ‹Alarm›...
  • Seite 84 Bedienung TETRA-Notrufe (TMO Emergency Calls) Beispiel: Alarmauslösung mit Ruf-Typ Gruppenruf. Alle Dienste werden abgebrochen, z. B. eine Sprechverbindung. Das Funkgerät leitet einen Gruppenruf mit Notfall-Priorität ein. Das Mikrofon ist aktiviert (Hot-Mic), der Lautsprecher an den Funkgeräten der gerufenen Gruppe wird eingeschaltet. Es besteht eine einseitige Sprechverbin- dung (Halbduplex), ausgehend vom Notruf aussendenden Funkgerät „sprechen“, in Richtung zur Gruppe eingehend „hören“.
  • Seite 85: Tetra-Notruf Beenden

    Bedienung TETRA-Notrufe (TMO Emergency Calls) TETRA-Notruf beenden Die Verbindung wird automatisch nach einiger Zeit getrennt, wenn Sie und die geru- fenen Teilnehmer nicht mehr sprechen. Andernfalls können Sie den Notruf von Hand beenden. Führen Sie folgende Arbeitsschritte durch: Taste ‹Auflegen› (11) drücken, um die Verbindung zu beenden.
  • Seite 86: Messaging/Textmitteilungen

    Bedienung Messaging/Textmitteilungen Messaging/Textmitteilungen Textmitteilungstypen Beim Senden und Empfangen von Textmitteilungen wird zwischen den folgenden Textmitteilungstypen unterschieden. Textmitteilungstypen auf Funkgeräten funktel FT4/FT5 Bezeichnung Verhalten der Funkgeräte funktel FT4/FT5 beim Empfang Statusnachricht Vorgefertigte, nicht Aufmerksamkeitston und Anzeige im veränderbare Textmit- Display. teilung Nach Ausführen der Funktion...
  • Seite 87: Sds-Textnachricht Erstellen

    Bedienung Messaging/Textmitteilungen SDS-Textnachricht erstellen Eine SDS (Short Data Service) - Textnachricht ist eine individuelle Textmitteilung, die Sie erstellen können. Zusätzlich können auch SDS-Vorlagen ausgewählt, komplet- tiert und versendet werden. Die Maximallänge für eine SMS sind 140 Zeichen, die noch zur Verfügung stehende Anzahl der eingebbaren Zeichen wird oben rechts über dem Eingabefenster angezeigt.
  • Seite 88 Bedienung Messaging/Textmitteilungen Taste ‹M (8)› drücken, um die Funktion ausführen. ENÜ ASTE RECHTS PTIONEN Hier dargestellt das FT4 Der Text wird einschließlich aller Änderungen übernommen. Das Fenster SDS E wird angezeigt. DITOR PTIONEN Nachricht senden, siehe Abschnitt „SDS-Textnachricht senden“ (S.93). Fertig.
  • Seite 89: Sds-Textnachricht Aus Vorlage Erstellen

    Bedienung Messaging/Textmitteilungen SDS-Textnachricht aus Vorlage erstellen Eine SDS-Textnachricht ist eine Textmitteilung, die individuell durch Sie erstellt wird. Oft werden in der Praxis wiederholt ähnliche Informationen versendet. Ihr Funkgerät enthält deshalb Vorlagen mit bereits vordefinierten, häufig verwendeten Texten. Diese Textmitteilungen können Sie direkt versenden, bei Bedarf aber auch vor dem Senden ändern oder erweitern.
  • Seite 90 Bedienung Messaging/Textmitteilungen Taste ‹M (8)› drücken, um die Funktion auszufüh- ENÜ ASTE RECHTS PTIONEN ren. Hier dargestellt das FT4 Das Fenster SDS V wird angezeigt. ORLAGEN PTIONEN Mit den ‹C (9)› den Menüpunkt ‹B › markieren, um die URSORTASTEN EARBEITEN Vorlage bei Bedarf zu ändern oder zu erweitern.
  • Seite 91 Bedienung Messaging/Textmitteilungen Taste ‹M (8)› drücken, um die Funktion auszu- ENÜ ASTE RECHTS USWÄHLEN führen. Hier dargestellt das FT4 Das Fenster SDS E wird angezeigt. DITOR Text nach Belieben ändern oder ergänzen: Mit den ‹C (9)› zur gewünschten Textstelle navigieren. URSORTASTEN Buchstaben einfügen mit den Tasten ‹2...
  • Seite 92 Bedienung Messaging/Textmitteilungen Zum Abschluss die Taste ‹M (8)› drücken, um die Funktion ENÜ ASTE RECHTS auszuführen. PTIONEN Hier dargestellt das FT4 Der Text wird einschließlich aller Änderungen übernommen. Das Fenster SDS E wird angezeigt. DITOR PTIONEN Nachricht senden, siehe Abschnitt „SDS-Textnachricht senden“ (S.93). Fertig.
  • Seite 93: Sds-Textnachricht Senden

    Bedienung Messaging/Textmitteilungen SDS-Textnachricht senden Wenn Sie eine Textmitteilung fertig erstellt oder eine Vorlage angepasst haben, können Sie die Nachricht senden. Die Übertragung erfolgt per Short Data Sevice (SDS) im Klartext. Voraussetzung: Die zu sendende Textmitteilung ist erstellt, siehe Abschnitt „SDS-Textnachricht erstellen“...
  • Seite 94 Bedienung Messaging/Textmitteilungen befeld Ziel-Nummer zu gelangen. Zum Senden der Nachricht die ‹ LINKE ENÜ (7)› drücken. ASTE Mit den ‹C (9)› den Menüpunkt markieren. URSORTASTEN ENDEN Taste ‹M (8)› drücken, um die Funktion auszuführen. ENÜ ASTE RECHTS Hier dargestellt das FT4 Das Eingabefenster für die wird angezeigt.
  • Seite 95 Bedienung Messaging/Textmitteilungen Eingabe der Ziel-Daten an einen Empfänger oder an eine Gruppe. Im Feld die Rufnummer „SSI“ des Empfängers oder die „Grup- UMMER pen-SSI“ einer Gruppe mit den Tasten ‹1 0› eingeben. Im Feld den gewünschten Signalisierungstyp (Typ 1- RT DER ACHRICHT Typ 5) für die SDS auswählen.
  • Seite 96: Statusnachricht Senden

    Bedienung Messaging/Textmitteilungen Taste ‹M (7)› drücken, um die Funktion auszuführen. ENÜ ASTE LINKS ENDEN Hier dargestellt das FT4 Die SDS-Textnachricht wird gesendet. Fertig. Statusnachricht senden Eine Statusnachricht ist eine vorgefertigte Textmitteilung, die durch den Absender nicht verändert werden kann. Zum Empfänger werden lediglich bit-codierte Daten- übertragen.
  • Seite 97 Bedienung Messaging/Textmitteilungen Statusnachricht senden (Status Vorlagen per Menü) Senden Sie eine vorgefertigte Textmitteilung (Status Vorlage), indem Sie die Funk- tion > S im Menü des Funkgerätes auswählen. ACHRICHTEN TATUS ORLAGEN Voraussetzung: Im Display wird die Ruheanzeige angezeigt. Führen Sie folgende Arbeitsschritte durch: Im Display navigieren zu >...
  • Seite 98: Lautstärke Einstellen

    Bedienung Lautstärke einstellen Lautstärke einstellen Die Lautstärke können Sie situationsabhängig sowohl für den Hörer als auch für den Lautsprecher einstellen. Führen Sie folgende Arbeitsschritte durch: Knopf ‹Lautstärke/Gruppenwahl› (1) lange drücken, um seine Funktion als Drehschalter freizugeben (falls erforderlich). Hier dargestellt das FT4 Knopf ‹Lautstärke/Gruppenwahl›...
  • Seite 99: Tastatursperre

    Bedienung Tastatursperre Knopf ‹Lautstärke/Gruppenwahl› (1) drehen, bis die gewünschte Lautstärke ein- gestellt ist. Hier dargestellt das FT4 Das Feld wird nach kurzer Zeit wieder ausgeblendet. AUTSTÄRKE Die Einstellung wird automatisch gespeichert. Fertig. Tastatursperre Die Tastatur Ihres Funkgerätes können Sie sperren, um versehentliche Eingaben zu vermeiden.
  • Seite 100: Tastatur Entsperren

    Bedienung Tastatursperre Taste ‹Sterntaste * › (13) innerhalb einer Sekunde drücken. Hier dargestellt das FT4 Im Display wird die Meldung Tastatur gesperrt angezeigt. Die Tastatur ist gesperrt. Tastatur entsperren Voraussetzung: Tastatur ist gesperrt. Führen Sie folgende Arbeitsschritte durch: Taste ‹Menü-Taste links (7)› drücken, um die Funktion auszufüh- NTSPERREN...
  • Seite 101: Lauthören Ein/Aus Während Eines Gesprächs

    Bedienung Lauthören EIN/AUS während eines Gesprächs Lauthören EIN/AUS während eines Gesprächs Wenn Sie einen individuellen Ruf im Gegensprechen führen (Vollduplex-Sprechver- bindung), können Sie den Lautsprecher einschalten, um den Gesprächspartner laut zu hören. Voraussetzung: Individueller Ruf im Gegensprechen (Vollduplex-Sprechverbindung) ist aufgebaut. VORSICHT Hohe Lautstärke Durch die hohe Lautstärke können Sie sich schwere Schäden an Ihrem Gehör zuzie-...
  • Seite 102: Mikrofon Stumm (Microphone Mute) Während Eines Gesprächs

    Bedienung Mikrofon stumm (microphone mute) während eines Gesprächs Mikrofon stumm (microphone mute) während eines Gesprächs Wenn Sie einen individuellen Ruf im Gegensprechen führen (Vollduplex-Sprechver- bindung), können Sie das Mikrofon stummschalten, um sich vor Ort diskret zu unter- halten. Der Gesprächspartner hört währenddessen nicht mit. Voraussetzung: Individueller Ruf im Gegensprechen (Vollduplex-Sprechverbindung) ist aufgebaut.
  • Seite 103 Bedienung Kurzanleitung für ausgewählte Funktionen Allgemeine Funktionen (Forts.) Funktion Bedienung Voraussetzung oder Besonderheiten Lauthören ein-/ Taste ‹1› (12) lange drü- Nur möglich während ausschalten cken. eines individuellen Rufs im Gegensprechen (Voll- duplex-Sprechverbin- dung). Lautstärke ändern Knopf ‹Lautstärke/ Knopf kurz drücken, um Gruppenwahl›...
  • Seite 104 Bedienung Kurzanleitung für ausgewählte Funktionen Allgemeine Funktionen (Forts.) Funktion Bedienung Voraussetzung oder Besonderheiten Teilnehmerliste aufrufen Taste Nur möglich, wenn im URSOR NACH > A > drücken. Display die Ruheanzeige ENÜ DRESSEN UNTEN angezeigt wird. EILNEHMERLISTE AUFRUFEN Verpasste Anrufe aufrufen Taste Nur möglich, wenn im URSOR NACH >...
  • Seite 105 Bedienung Kurzanleitung für ausgewählte Funktionen TETRA-Funktionen Funktion Bedienung Voraussetzung oder Besonderheiten Gruppe auswählen Navigieren zum Menü Die Gruppe kann aus der (per Menü) „Alle Gruppen“: Liste oder > RUPPEN ENÜ aus der Liste der > A DRESSEN Markieren Sie mit ausge- RUPPEN RDNER...
  • Seite 106 Bedienung Kurzanleitung für ausgewählte Funktionen TETRA-Funktionen (Forts.) Funktion Bedienung Voraussetzung oder Besonderheiten Gruppe auswählen Knopf ‹Lautstärke/ Die Gruppe kann aus der (per Schnellzugriff) Gruppenwahl› (1) kurz Gruppen-Liste drücken. ausgewählt RUPPEN werden oder wählen Sie Danach Knopf drehen, um aus einem RUPPEN die gewünschte Gruppe Ihre Ziel-Gruppe...
  • Seite 107 Bedienung Kurzanleitung für ausgewählte Funktionen TETRA-Funktionen (Forts.) Funktion Bedienung Voraussetzung oder Besonderheiten Individueller Ruf im Rufnummer eingeben. Nur möglich, wenn im Gegensprechen (Voll- Display die Ruheanzeige Taste ‹Abheben› (10) duplex-Sprechverbindung) angezeigt wird. drücken. Gespräch führen. Verbindungsart Im Display navigieren zu Nur möglich, wenn das umschalten >...
  • Seite 108 Bedienung Kurzanleitung für ausgewählte Funktionen Notruf auslösen Funktion Bedienung Voraussetzung oder Besonderheiten TETRA-Notruf auslösen Taste ‹Alarm› (2) lange Nur möglich, wenn das drücken. Funkgerät nicht in der (TMO-Alarm) Personen-Notsignal-Zent- rale angemeldet ist. Personen-Notruf auslösen Druckalarm 1: Nur möglich, wenn das Taste ‹Alarm›...
  • Seite 109 Bedienung Kurzanleitung für ausgewählte Funktionen Funktionstasten Funktion Bedienung Voraussetzung oder Besonderheiten a) Wechsel DMO/TMO Taste Je nach Programmierung des Funkgerätes können Funktionstaste 1› (3) FT4/5 b) Gruppenwahl Sie mit den Funktionstas- Funktionstaste 2› (4) FT4, ten eine der Funktionen Funktionstaste 3› (5) FT4 c) Bildschirmschoner ein-/ drücken.
  • Seite 110 Bedienung Kurzanleitung für ausgewählte Funktionen...
  • Seite 111: Personen-Notsignal-Funktionen

    Personen-Notsignal-Funktionen Willensabhängige Notsignalfunktionen Personen-Notsignal-Funktionen In diesem Kapitel sind die Notsignalfunktionen beschrieben. Dank der eingebauten Sensoren und Sicherungsfunktionen können Sie das Funkgerät zur Sicherung bei gefährlichen (Allein-)Arbeiten an einer systemkonformen Personen-Notsignal- Zentrale verwenden. Willensabhängige Notsignalfunktionen Willensabhängige Notsignalfunktionen lösen Sie als Bediener durch eine absichtliche Aktion bewusst aus.
  • Seite 112: Alarmarten

    Personen-Notsignal-Funktionen Willensabhängige Notsignalfunktionen Alarmarten Werkseitig stellt das Funkgerät folgende willensabhängige Alarme und Warnalarme zur Verfügung: Willensabhängige Alarme und Warnalarme des Funkgerätes Alarmart Bedingung für die Auslösung Druckalarm 1 Taste ‹Alarm› (2) wird länger als 1 Sekunde gedrückt. Druckalarm 2 Taste ‹Alarm›...
  • Seite 113: Zeitlicher Ablauf

    Personen-Notsignal-Funktionen Willensabhängige Notsignalfunktionen Zeitlicher Ablauf Jeder willensabhängige Alarm führt unmittelbar nach dem Auslösen zur Aussendung des Alarms. Es gibt keine Verzögerung und keinen Voralarm. Zeitlicher Ablauf willensabhängiger Notsignalfunktionen im Alarmfall Legende Bezeichnung Beschreibung Eintritt der Sie als Bediener des Funkgerätes erkennen eine Alarmbedingung gefährliche Situation.
  • Seite 114: Willensunabhängige Notsignalfunktionen

    Personen-Notsignal-Funktionen Willensunabhängige Notsignalfunktionen Willensunabhängige Notsignalfunktionen Willensunabhängige Notsignalfunktionen werden durch das Funkgerät automatisch ausgelöst, wenn Sie sich mit dem Funkgerät in einer bestimmten Situation befinden. Die Auslösebedingungen können Sie „absichtlich“ oder „versehentlich“ herbeiführen. Alarmarten Werkseitig stellt das Funkgerät folgende willensunabhängige Notsignalfunktionen zur Verfügung.
  • Seite 115: Voralarm

    Personen-Notsignal-Funktionen Willensunabhängige Notsignalfunktionen Der Abrisskontakt löst einen Verlust-/Voralarm aus, sobald der Stecker aus seiner Halterung gezogen wird und die Verzögerungszeit abgelaufen ist. Nach Ablauf der Voralarmzeit wird der Verlustalarm ausgelöst. Die Verzögerungszeit und die Vor- alarmzeit an Ihrem Funkgerät wurden durch den Betreiber Ihrer Anlage festgelegt. TIPP Wenn das Funkgerät nicht bei der Personen-Notsignal-Zentrale angemeldet ist, hat der Abrisskontakt keine Funktion.
  • Seite 116: Zeitlicher Ablauf

    Personen-Notsignal-Funktionen Willensunabhängige Notsignalfunktionen Zeitlicher Ablauf Jeder willensunabhängige Alarm führt zur Aussendung des Alarms an die Personen- Notsignal-Zentrale, sobald die Alarmbedingung eingetreten ist und die programmier- ten Verzögerungs- und Voralarmzeiten abgelaufen sind. Sie können die Aussendung des Alarms abwenden, wenn Sie während der Verzögerungs- und Voralarmzeit die Alarmbedingung abstellen oder wenn Sie während der Voralarmzeit den Voralarm beenden.
  • Seite 117 Personen-Notsignal-Funktionen Willensunabhängige Notsignalfunktionen Legende (Forts.) Bezeichnung Beschreibung Rücksetzung Die Rücksetzung des Alarms wird durch senden des Alarms einer Rücksetzerlaubnis von der Personen-Notsig- nal-Zentrale oder durch ein alarmiertes Funkgerät eingeleitet und kann nach Meldungseingang „Alarm beenden“, am Funkgerät beendet werden. Personenalarmzeit Zeitspanne zwischen Eintritt der Alarmbedingung (1) und Aussendung des Alarms (4).
  • Seite 118: Ortungsfunktionen

    Personen-Notsignal-Funktionen Ortungsfunktionen Ortungsfunktionen Durch die Ortungsfunktionen kann die Personen-Notsignal-Zentrale den Aufenthalts- ort des Funkgerätes bestimmen. Voraussetzung dafür ist, dass das Funkgerät mit einem IOS-Empfänger ausgestattet ist oder zusätzlich für die GPS-Ortung mit einem GPS-Empfänger. Für die IOS-Ortung müssen auf dem Betriebsgelände der Perso- nen-Notsignal-Anlage induktive Ortungssender (IOS) fest installiert sein.
  • Seite 119: Wächterkontrolle

    Personen-Notsignal-Funktionen Technische Alarme und Störungen Wächterkontrolle Die Wächterkontrolle dient der Protokollierung von Kontrollpunkten während des Kontrollgangs, wenn Sie als Wachpersonal eingesetzt sind. Die dazu notwendigen Einstellungen können im Funkgerät programmiert werden. Bei der Programmierung wird festgelegt, welche Notsignalfunktionen im Funkgerät aktiviert sind. Bei eingeschalteter Wächterkontrolle reagiert das Funkgerät wie folgt, wenn es die Kennung eines induktiven Ortungssender (IOS) oder GPS-Positionsdaten empfängt: Die Kennung wird akustisch signalisiert (falls programmiert).
  • Seite 120: Technische Störungen

    Personen-Notsignal-Funktionen Programmierung Technische Störungen Technische Störungen signalisieren genauso wie technische Alarme ein nicht funkti- onsbereites oder ein nur eingeschränkt funktionsbereites Personen-Notsignal-Gerät. Im Gegensatz zu den technischen Alarmen sind technische Störungen nicht in den Anforderungen der Berufsgenossenschaften definiert. Typische Ursachen sind: Das Funkgerät stellt fest, dass die Kapazität des Akkus erschöpft ist.
  • Seite 121: Inbetriebnahme

    Personen-Notsignal-Funktionen Inbetriebnahme Inbetriebnahme Im Folgenden ist die Inbetriebnahme des Funkgerätes als Personen-Notsignal-Gerät beschrieben. In der Kurzanleitung finden Sie alle Arbeitsschritte im Überblick. Im Anschluss daran finden Sie ausführliche Informationen zu den wichtigsten Arbeits- schritten. Kurzanleitung Diese Kurzanleitung beschreibt kurz und knapp alle Arbeitsschritte, mit denen Sie das Funkgerät als Personen-Notsignal-Gerät in Betrieb nehmen.
  • Seite 122: Sichtkontrolle Durchführen

    Personen-Notsignal-Funktionen Inbetriebnahme Sichtkontrolle durchführen Kontrollieren Sie das Funkgerät vor jeder Inbetriebnahme ausführlich und gewissen- haft. Prüfen Sie die folgenden Kriterien: Beschädigungen erkennbar? Beeinträchtigung der Funktion erkennbar? Alle Anbau-/Zubehörteile korrekt verbunden und fest sitzend? Ladung des Akkus ausreichend für die vorgesehene Einsatzdauer? Das Funkgerät muss die Sichtkontrolle ohne jeden Verdacht auf Beschädigung oder Beeinträchtigung bestehen.
  • Seite 123 Personen-Notsignal-Funktionen Inbetriebnahme Anmeldearten Der Betreiber stellt bei der Programmierung des Funkgerätes ein, wie sich das Funk- gerät bei der Personen-Notsignal-Zentrale anmeldet. Im Funkgerät ist eine der fol- genden Anmeldearten programmiert: Arten der Anmeldung des Funkgerätes bei der Personen-Notsignal-Zentrale Programmierter Wert Beschreibung „automatisch“...
  • Seite 124 Personen-Notsignal-Funktionen Inbetriebnahme Arten der Anmeldung des Funkgerätes bei der Personen-Notsignal-Zentrale (Forts.) Programmierter Wert Beschreibung „automatisch und manuell“ Das Funkgerät meldet sich automatisch bei der Perso- nen-Notsignal-Zentrale an, sobald Sie es in Betrieb nehmen oder wenn Sie es aus dem Ladegerät ent- nehmen.
  • Seite 125 Personen-Notsignal-Funktionen Inbetriebnahme Funkgerät manuell anmelden Wenn im Funkgerät die automatische Anmeldung programmiert ist, startet es den Anmeldevorgang einschließlich Sensortest nach Entnahme aus dem Ladegerät auto- matisch. Wenn im Funkgerät die manuelle An- und Abmeldung programmiert ist, melden Sie das Funkgerät manuell bei der Personen-Notsignal-Zentrale an. Führen Sie folgende Arbeitsschritte durch: Tastatur entsperren (falls erforderlich).
  • Seite 126: Sensortest

    Personen-Notsignal-Funktionen Inbetriebnahme Taste ‹Menü-Taste rechts› (8) drücken, um die Funktion auszuführen. Hier dargestellt das FT4 Das Funkgerät fordert Sie jetzt zum Testen der Sensoren auf, siehe Abschnitt „Sensortest“. Nach erfolgreich beendetem Sensortest meldet sich das Funkgerät bei der Perso- nen-Notsignal-Zentrale an. Fertig.
  • Seite 127 Personen-Notsignal-Funktionen Inbetriebnahme Wird der Test einzelner Sensoren durch das Funkgerät nicht angeboten, ist entweder die zugehörige Notsignalfunktion oder der zugehörige Sensortest nicht programmiert. Wird ein Sensor als fehlerhaft erkannt, verbleibt die betreffende Displayanzeige auf . Die Anmeldung bei der Personen-Notsignal-Zentrale ist in diesem Fall nicht möglich.
  • Seite 128: Abrissschnur Anlegen

    Personen-Notsignal-Funktionen Inbetriebnahme Sensor : Funkgerät in die Nähe eines induktiven Ortungssenders (IOS) RTUNG bringen, damit es ein gültiges Ortungssignal empfängt. Die Displayanzeige wechselt auf wenn der Sensor den Test besteht. Im Display wird der Anmeldezustand angezeigt, z. B. „Secury - Angemeldet am Secury Server“.
  • Seite 129: Betrieb

    Personen-Notsignal-Funktionen Betrieb Betrieb Das bei der Personen-Notsignal-Zentrale angemeldete Funkgerät können Sie zur Sicherung bei gefährlichen (Allein-)Arbeiten verwenden. Das Funkgerät reagiert auf alle programmierten Notsignalfunktionen und unterliegt der ständigen Überwachung durch die Personen-Notsignal-Zentrale, siehe Abschnitt „Alarmierung und Alarmbear- beitung“. Im Dauerbetrieb sollten Sie den Sensortest regelmäßig wiederholen, siehe Abschnitt „Sensortest“...
  • Seite 130: Personenalarmsignal

    Personen-Notsignal-Funktionen Betrieb Displayanzeige nach Auslösen eines Alarms (hier Druckalarm 1) Personenalarmsignal Zur akustischen Signalisierung der Personenalarme, kann für jeden Alarm individuell ein anderer Alarm Ton zur besseren Unterscheidung der Alarmart festgelegt werden. Für den Alarm Ton stehen vier unterschiedliche Tonfolgen zur Auswahl, die zusätz- lich mit niedriger oder hoher Alarm-Lautstärke parametriert sein können.
  • Seite 131 Personen-Notsignal-Funktionen Betrieb Displayanzeige nach Bestätigung des Empfangs durch die Personen-Notsignal-Zentrale Nachdem das Personal in der Personen-Notsignal-Zentrale alle notwendigen Schritte eingeleitet hat, erteilt die Personen-Notsignal-Zentrale dem Funkgerät die Erlaubnis zum Rücksetzen des Alarms. Im Display wird die folgende Meldung angezeigt: Displayanzeige nach Erteilen der Rücksetzerlaubnis durch die Personen-Notsignal-Zentrale Jetzt können Sie den Alarm am Funkgerät zurücksetzen.
  • Seite 132: Sensortest

    Personen-Notsignal-Funktionen Betrieb Sensortest Wiederholen Sie den Sensortest regelmäßig, wenn das Funkgerät bei der Personen- Notsignal-Zentrale angemeldet ist. Dazu starten Sie den Sensortest von Hand, siehe Abschnitt „Sensortest manuell aktivieren“. Wird Ihre Personen-Notsignal-Anlage gemäß den Vorschriften der Berufsgenossenschaft für gefährliche (Allein-)Arbeiten betrieben, müssen Sie den Sensortest mindestens einmal in 24 Stunden durchfüh- ren, siehe Abschnitt „24-Stunden-Überprüfung“...
  • Seite 133 Personen-Notsignal-Funktionen Betrieb Taste ‹Menü-Taste rechts› (8) drücken, um die Funktion auszuführen. Hier dargestellt das FT4 Das Menü wird angezeigt. ECURY ENSOR TEST Das Funkgerät fordert Sie jetzt zum Testen der Sensoren auf, siehe Abschnitt „Sensortest“ (S.126). Nach erfolgreich beendetem Sensortest wird auf dem Display der aktuelle Anmel- dezustand angezeigt, z.
  • Seite 134 Personen-Notsignal-Funktionen Betrieb 24-Stunden-Überprüfung Wenn Ihr Funkgerät durch die Berufsgenossenschaft zertifiziert wurde, müssen Sie den Sensortest mindestens einmal in 24 Stunden durchführen. Vor Ablauf der Frist fordert Sie das Funkgerät zum Testen der Sensoren auf. Wenn Sie die Taste ‹Menü-Taste links› (7) (Später) drücken, können Sie den Sen- sortest um einige Minuten verschieben.
  • Seite 135: Außerbetriebnahme

    Personen-Notsignal-Funktionen Außerbetriebnahme Technischer Alarm auf Grund eines nicht rechtzeitig durchgeführten 24-Stunden-Tests TIPP Sie können den Sensortest vor Ablauf der Frist auch von Hand aktivieren, siehe Abschnitt „Sensortest manuell aktivieren“ (S.132). Außerbetriebnahme Melden Sie nach Einsatzende das Funkgerät bei der Personen-Notsignal-Zentrale wieder ab.
  • Seite 136: Funkgerät Manuell Abmelden

    Personen-Notsignal-Funktionen Außerbetriebnahme Funkgerät manuell abmelden Wenn im Funkgerät die manuelle An- und Abmeldung programmiert ist, melden Sie das Funkgerät wie folgt bei der Personen-Notsignal-Zentrale wieder ab. Führen Sie folgende Arbeitsschritte durch: Tastatur entsperren (falls erforderlich). Im Display navigieren zu > S MENÜ...
  • Seite 137: Pflege Und Reinigung

    Sie den Verdacht haben, dass Flüssigkeit eingedrungen ist, z. B. weil der Akku nicht vollständig verriegelt oder die Antenne nicht angeschraubt war, dann wenden Sie sich bitte an Ihren Support oder senden Sie das Funkgerät an den Funktel Kundendienst.
  • Seite 138: Pflegehinweise Für Die Akkus

    Pflege und Reinigung Pflegehinweise für die Akkus Pflegehinweise für die Akkus Die Leistungsfähigkeit des Akkus bleibt lange erhalten, wenn Sie die folgenden Hin- weise berücksichtigen. Benutzen Sie zum Laden nur ein systemkonformes Ladegerät. Laden Sie den Akku umgehend, sobald er erschöpft ist. Wenn Sie das Funkgerät voraussichtlich einige Tage nicht benutzen werden, trennen Sie den Akku vom Funkgerät, dadurch vermeiden Sie die Selbstentladung des Akkus.
  • Seite 139: Technische Daten Ft4

    Technische Daten FT4 Mechanische und elektrische Eigenschaften Technische Daten FT4 In diesem Kapitel finden Sie die technischen Daten des Funkgerätes. Mechanische und elektrische Eigenschaften Technische Daten FT4 Eigenschaften Abmessungen HxBxT 145 mm x 60 mm x 36 mm (ohne Antenne) 148 mm x 60 mm x 42 mm (mit Gürtelclip) Gewicht ca.
  • Seite 140: Betriebsbedingungen

    Technische Daten FT4 Betriebsbedingungen Betriebsbedingungen Technische Daten FT4 Eigenschaften Temperaturbereiche (Funkgerät) Betrieb -20 °C bis +55 °C Betrieb PNA (IOS) -10 °C bis +55 °C Ladung -10 °C bis +45 °C Lagerung -30 °C bis +75 °C ohne Akku Temperaturbereiche (Akku) Ladung -10 °C bis +45 °C Kurzzeitlagerung...
  • Seite 141: Side-Connector

    Technische Daten FT4 Side-Connector Side-Connector Technische Daten der Audio-Schnittstelle FT4 Eigenschaften Technische Daten Maximale Ausgangswerte der Side- 4,20 V ≤ Connector-Schnittstelle 82 mA ≤ 2,7 A (im Fehlerfall) ≤ Zulässige Kombination von Kapazität max. Kapazität: C 1,0 µF ≤ und Induktivität, die an diese Schnitt- max.
  • Seite 142: Technische Daten Ft5

    Technische Daten FT5 Mechanische und elektrische Eigenschaften Technische Daten FT5 In diesem Kapitel finden Sie die technischen Daten des Funkgerätes. Mechanische und elektrische Eigenschaften Technische Daten FT5 Eigenschaften Abmessungen HxBxT 138 mm x 55 mm x 27 mm (ohne Antenne) 138 mm x 55 mm x 40 mm (mit Gürtelclip) Gewicht ca.
  • Seite 143: Betriebsbedingungen

    Technische Daten FT5 Betriebsbedingungen Betriebsbedingungen Technische Daten FT5 Eigenschaften Temperaturbereiche (Funkgerät) Betrieb -20 °C bis +55 °C Betrieb PNA (IOS) -10 °C bis +55 °C Ladung -10 °C bis +45 °C Lagerung -30 °C bis +75 °C ohne Akku Temperaturbereiche (Akku) Ladung -10 °C bis +45 °C Kurzzeitlagerung...
  • Seite 144: Side-Connector

    Technische Daten FT5 Side-Connector Side-Connector Technische Daten der Audio-Schnittstelle FT5 Eigenschaften Technische Daten Ausgangswerte der Side-Connector- 3,6 V ≤ Schnittstelle 60 mA ≤ Mikrofoneingang (NF+) 8mV/Pa / 1 kHz an 1 kOhm Lautsprecherausgang (NF-) 1W an 4 Ohm Zulässige Umgebungstemperatur- -20 °C + 55 °C ≤...
  • Seite 146 Funktel GmbH Windmühlenstraße 20-22 D-38259 Salzgitter Tel.: +49 5341 2235-0 Fax: +49 5341 2235-709 www.funktel.com Bedienungsanleitung TETRA-Funkgerät FT4/FT5 S info@funktel.com Sachnummer 6187133000-a I 2017-11-03...

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