Vorteil
Ventileinstellung auch unter Arbeitsdruck
optimale Überwachungsarmaturen
hohe Reproduzierbarkeit des Einstelldruckes
große Betriebssicherheit und lange Lebensdauer
stabiles, schwingungsarmes Regelverhalten
wartungsarm
einfache Anbindung der Armatur an die Rohrleitung durch
bewährte Klebe- oder Schweißverfahren
radiale Ausbaumöglichkeit auch nach der Montage möglich
niedriger Druckanstieg bis zur vollen Ventilöffnung
sichere Membraneinspannung mit serienmäßigen
Edelstahlschrauben
wesentlich verkürzte Baulänge mit angespritztem
Gewindestutzen nach DIN 8063
Ensate im Ventilgehäuse ermöglichen die direkte Montage der
Ventile auf Tragkonsolen, die Montagefreiheit der
Überwurfmuttern bei den Ventilen aus PVC-U, PP und PVDF bleibt
dabei erhalten
für oszillierende Pumpen
Einsatz
chemischer Anlagenbau
industrieller Anlagenbau
Wasseraufbereitung
Verwendung
Direkt durch das Medium gesteuert, dient das Druckhalteventil
in verfahrenstechnischen Anlagen zur primärseitigen
Konstanthaltung von voreingestellten Arbeitsdrücken.
Speziell für die Dosiertechnik realisiert das Druckhalteventil
712-R konstante Dosiermengen im Einsatz mit oszillierenden
Pumpen. Bei einem möglichen Gegendruck auf der Sekundärseite
bleibt der Vordruck und somit auch die Dosiermenge konstant.
nicht geeignet als Ausrüstungsteil mit Sicherheitsfunktion nach
der Druckgeräterichtlinie.
> Datenblatt-Nr.: 310156 - 2013/08/26
ASV Stübbe GmbH & Co. KG · Hollwieser Str. 5 · D-32602 Vlotho · Tel. +49(0)5733. 799-0 · Fax +49(0)5733. 799-5000 · contact@asv-stuebbe.de · www.asv-stuebbe.de
Druckhalteventil DHV 712-R
Einstellbereich: 0,3 - 10,0 bar
Ventilfunktion
Steigt der Arbeits- oder Eintrittsdruck über den Einstellwert, wird
der Druck beaufschlagte Ventilkolben gegen die Federkraft
angehoben. Das Ventil öffnet und es findet ein Druckabbau in der
Sekundärleitung (Austrittsseite) statt. Das Ventil schließt, sobald
der Arbeitsdruck am Ventilkolben geringer als die eingestellte
Federvorspannung wird.
Wird bei dem dynamisch strömenden Ventil mit eingestelltem
Arbeitsdruck ein anlagenbedingter Gegendruck auf der
Austrittsseite erzeugt, wirkt dieser unter der Membranwirkfläche
und auf dem lose geführten Ventilkolben gleichzeitig, d. h. die
Kraft unter der Membranfläche und die Kraft auf dem Kolben
heben sich gegenseitig auf. Der Ventilhub und somit der
Arbeitsdruck bleiben nahezu konstant.
Ventileinstellung
Eine Ein- oder Nachstellung des gewünschten oder zulässigen
Arbeitsdruckes erfolgt nach Abnahme der Schutzkappe an der
Stellschraube unter Zuhilfenahme von Druckmessgeräten (ASV
Membrandruckmittler mit Manometer, Typ MDM 902) im
Rohrsystem. Die Stellschraube ist mit einer Kontermutter
gesichert und kann bei Bedarf gegen unbefugte Verstellung
verplombt werden.
Identnummer, Druckvoreinstellung, Silikonfrei
siehe Tabelle auf Seite 7
Durchflussmedium
Technisch reine neutrale und aggressive Flüssigkeiten, soweit
die gewählten Ventilwerkstoffe bei der Betriebstemperatur
gemäß der ASV-Beständigkeitsliste beständig sind.
Bei Salpeter- oder Schwefelsäure bitten wir um Rückfrage und
Angabe der genauen Einsatzbedingungen!
Mediumstemperatur
siehe Druck-/Temperatur-Diagramm
Betriebsdruck
siehe Druck-/Temperatur-Diagramm
Baugröße
DN 10 - DN 50
Einstellbereich
0,3 - 10,0 bar
Nenndruck (H
O, 20°C)
2
PN 10
Technische Änderungen vorbehalten
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