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Samson TROVIS 6611-2 Einbau- Und Bedienungsanleitung
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EB 6611-2 WT
Originalanleitung
Applikation Wärmetauscherfolge TROVIS 6611-2
Firmwareversion 3.60
Ausgabe Januar 2019
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Samson TROVIS 6611-2

  • Seite 1 EB 6611-2 WT Originalanleitung Applikation Wärmetauscherfolge TROVIS 6611-2 Firmwareversion 3.60 Ausgabe Januar 2019...
  • Seite 2 Î Für die sichere und sachgerechte Anwendung diese EB vor Gebrauch sorgfältig lesen und für späteres Nachschlagen aufbewahren. Î Bei Fragen, die über den Inhalt dieser EB hinausgehen, After Sales Service von SAMSON kontaktieren (aftersalesservice@samson.de). Die gerätebezogenen Einbau- und Bedienungsanleitungen liegen den Geräten bei.
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhalt Sicherheitshinweise und Schutzmaßnahmen ...........4 Hinweise zu möglichen schweren Personenschäden ..........6 Hinweise zu möglichen Sachschäden ...............7 Inbetriebnahme der Applikation..............8 Betrieb ......................11 Handeingriff ....................11 Funktionen ....................12 Folgebetrieb ....................13 4.1.1 Außentemperaturabhängige Folge ..............14 4.1.2 Uneingeschränkte Folge ................14 4.1.3 Parallelbetrieb .....................15 Folgeverzögerung ..................15 Führungswechsel ..................15 4.3.1 Dauerhafte Führung eines Wärmetauschers ............15...
  • Seite 4: Sicherheitshinweise Und Schutzmaßnahmen

    Falls der Betreiber die Bedien- und Automationseinheit in anderen Anwendungen oder Um- gebungen einsetzen möchte, muss er hierfür Rücksprache mit SAMSON halten. SAMSON haftet nicht für Schäden, die aus Nichtbeachtung der bestimmungsgemäßen Ver- wendung resultieren sowie für Schäden, die durch äußere Kräfte oder andere äußere Einwir- kungen entstehen.
  • Seite 5 Es ist keine Schutzausrüstung erforderlich. Änderungen und sonstige Modifikationen Änderungen und sonstige Modifikationen des Produkts sind durch SAMSON nicht autori- siert. Sie erfolgen ausschließlich auf eigene Gefahr und können unter anderem zu Sicher- heitsrisiken führen sowie dazu, dass das Produkt nicht mehr den für seine Verwendung erfor- derlichen Voraussetzungen entspricht.
  • Seite 6: Hinweise Zu Möglichen Schweren Personenschäden

    Sicherheitshinweise und Schutzmaßnahmen Sorgfaltspflicht des Bedienpersonals Das Bedienpersonal muss mit der vorliegenden Bedienungsanleitung und mit den mitgelten- den Dokumenten vertraut sein und sich an die darin aufgeführten Gefahrenhinweise, Warn- hinweise und Hinweise halten. Darüber hinaus muss das Bedienpersonal mit den geltenden Vorschriften bezüglich Arbeitssicherheit und Unfallverhütung vertraut sein und diese einhal- ten.
  • Seite 7: Hinweise Zu Möglichen Sachschäden

    Î Tropf-, Spritz- und Strahlwasser vermeiden. Manipulation der Einstellungen durch Fremdzugriff! Die Bedien- und Automationseinheit TROVIS 6611-2 unterstützt unterschiedliche Kom- munikationsprotokolle wie z. B. einen Web-Server. Dies ermöglicht einen Zugriff aus der Ferne. Zum Schutz vor Fremdzugriff (Vor-Ort-Bedienung und Bedienung aus der Ferne) ist die Bedien- und Automationseinheit passwortgeschützt:...
  • Seite 8: Inbetriebnahme Der Applikation

    Inbetriebnahme der Applikation 2 Inbetriebnahme der Applikation Nach dem Einbau und dem elektrischen Anschluss der Bedien- und Automationseinheit TROVIS 6611-2 kann die Applikation Wärmetauscherfolge in Betrieb genommen werden. Î Einbau und elektrischen Anschluss nach u EB 6611-2 vornehmen. Î Danach wie im Folgenden beschrieben vorgehen. 1.
  • Seite 9 Inbetriebnahme der Applikation 4. Module Î In das Hauptmenü wechseln (Taste zuweisen: Î Unter „Einstellungen“ den Menüpunkt „Modulzuweisung“ wäh- len. Es werden die softwareseitig vorgesehenen Module aufgelis- tet. Î Nacheinander jedem aufgelisteten Modul ein physikalisches Mo- dul zuweisen. Î Bei einem ausgewählten Modul blinken nacheinander die LEDs (Laufl icht).
  • Seite 10 Inbetriebnahme der Applikation 8. Netzwerk Soll die Automationseinheit über ein Netzwerk angesprochen wer- einstellen den, müssen Netzwerkeinstellungen vorgenommen werden: (optional): Î In das Hauptmenü wechseln (Taste Einzelheiten, Î Unter „Einstellungen“ den Menüpunkt „Netzwerkeinstellungen“ vgl. u EB 6611-2 wählen. Î Unter „Schnittstellen“ den Parameter „LAN-Schnittstelle“ auf „Ein“ stellen.
  • Seite 11: Betrieb

    Betrieb Info SAMSON empfi ehlt nach dem Zuweisen des Moduls den Wiederherstellungspunkt zu setzen (Menüpunkt „Anlage wiederherstellen“ unter „Einstellungen“). So sind die Einstellungen aus- fallsicher und können zu einem späteren Zeitpunkt wieder hergestellt werden. 3 Betrieb Nach der Inbetriebnahme der Applikation Wärmetauscherfolge erfolgt die Regelung der Wärmetauscher gemäß...
  • Seite 12: Funktionen

    Funktionen 4 Funktionen Die Einstellung von Funktionen erfolgt anhand von Parametern in unterschiedlichen Menü- punkten. Bild 1: Menüstruktur Die Menüpunkte, in denen die im nachfolgendenden, beschriebenen Funktionen eingestellt werden, sind mit  gekennzeichnet. Je nach zugewiesener Benutzerrolle (vgl. u EB 6611-2) können nicht alle Funktionen eingestellt werden. Die für die Einstellung erforderliche Benut- zerrollen sind mit ...
  • Seite 13: Folgebetrieb

    Funktionen Wärmetauscherfolgeschaltung Die Wärmetauscherfolgeschaltung ist für die Reglung von bis zu vier Wärmetauscher mit ei- nem gemeinsamen Vorlauf ausgelegt. Die Regelung der primären Ventile bezieht sich auf die Sensoren der einzelnen Wärmetauscher. Der zu regelnde Sollwert bezieht sich auf den ge- meinsamen Vorlauf (VF gesamt 4.1 Folgebetrieb...
  • Seite 14: Außentemperaturabhängige Folge

    Funktionen 4.1.1 Außentemperaturabhängige Folge Die Wärmetauscher werden abhängig von der Außentemperatur freigegeben. Oberhalb des Grenzwerts 'GW AT-Freigabe Regelung' wird nur der Führungstauscher freigegeben. Der Grenzwert 'GW AT-Freigabe Regelung' muss auf den Energiebedarf und die Leistungsmög- lichkeit des Führungstauschers abgestimmt sein. Ein erhöhter Energiebedarf sollte durch eine längere Laufzeit des Führungstauschers ohne Komfortverluste erbracht werden können.
  • Seite 15: Parallelbetrieb

    Funktionen 4.1.3 Parallelbetrieb Mit dieser Funktion arbeiten alle Wärmetauscher parallel (kein Folgebetrieb). Die Wärmetau- scher werden nacheinander in Betrieb genommen.  Service oder Admin  Anlage > Wärmetauscherfolge > Konfiguration > Grundkonfiguration > Folge Parameter Parameter Einstellbereich Bedingung Folgebetrieb = Außentemperatur Außentemperatur, Uneingeschränkt, Parallel- Parallelbetrieb...
  • Seite 16: Außentemperaturabhängiger Führungswechsel

    Funktionen 4.3.2 Außentemperaturabhängiger Führungswechsel Der außentemperaturabhängige Führungswechsel ist nur dann sinnvoll, wenn Wärmetau- scher mit unterschiedlichem Leistungsvermögen eingesetzt werden. Das Leistungsvermögen der einzelnen Wärmetauscher wird im Parameter „Nennleistung Wärmeerzeuger“ festgelegt. Bei Außentemperaturen über dem Grenzwert 'GW AT-Führungswechsel' führt der kleinere Wärmetauscher, bei Außentemperaturen unter dem Grenzwert führt entsprechend der grö- ßere Wärmetauscher.
  • Seite 17: Betriebsstundenabhängiger Führungswechsel

    Funktionen  Service oder Admin  Anlage > Wärmetauscherfolge > Konfiguration > Grundkonfiguration > Folge Parameter Parameter Einstellbereich Führungswechsel = Leistung Außentemperatur, Leistung, Betriebsstunden, Aus GW P Führungswechsel 70 kW 5 bis 5000 kW 4.3.4 Betriebsstundenabhängiger Führungswechsel Durch den Parameter 'GW B-STD Führungswechsel' wird festgelegt, nach welcher Anzahl an Betriebsstunden der Führungswechsel erfolgt.
  • Seite 18: Witterungsgeführte Regelung

    Funktionen 4.6 Witterungsgeführte Regelung Bei der witterungsgeführten Regelung stellt sich die Vorlauftemperatur abhängig von der Au- ßentemperatur ein. Die Heizkennlinie im Regler definiert den Sollwert für die Vorlauftempe- ratur als Funktion der Außentemperatur. Es kann gewählt werden zwischen Steigungskennli- nie (vgl. Bild 3), Vier-Punkte-Kennlinie und Regelung auf Festwert. ˚...
  • Seite 19: Steigungskennlinie

    Funktionen 4.6.1 Steigungskennlinie Grundsätzlich besteht folgender Zusammenhang: Fällt die Außentemperatur, steigt die Vor- lauftemperatur an. Durch Variation der Parameter 'Steigung Vorlauf' und 'Niveau Vorlauf' kann die Kennlinie an individuelle Bedürfnisse angepasst werden. Eine erhöhte Steigung be- wirkt eine erhöhte Vorlauftemperatur. Eine geringere Steigung bewirkt eine niedrigere Vor- lauftemperatur.
  • Seite 20: Vier-Punkte-Kennlinie

    Funktionen 4.6.2 Vier-Punkte-Kennlinie Mit Hilfe der Vier-Punkte-Kennlinie kann eine eigene Heizkennlinie definiert werden. Die Vier-Punkte-Kennlinie wird durch vier Punkte für die Außentemperatur, die Vorlauftemperatur und die reduzierte Vorlauftemperatur definiert. Es ergibt sich der gestrichelte Kennlinienver- lauf (Bild 4). Die Parameter „Minimale Vorlauftemperatur“ und „Maximale Vorlauftempera- tur“...
  • Seite 21: Festwert

    Funktionen Vorlauftemp. 2 reduziert 40 °C 5 bis 130 °C Vorlauftemp. 3 reduziert 20 °C 5 bis 130 °C Vorlauftemp. 4 reduziert 20 °C 5 bis 130 °C Minimale Vorlauftemperatur 20 °C 5 bis 130 °C Maximale Vorlauftemperatur 90 °C 5 bis 130 °C 4.6.3 Festwert Die Vorlauftemperatur kann während und außerhalb der Nutzungszeiten auf den jeweiligen festen Sollwert geregelt werden.
  • Seite 22: Rücklauftemperaturbegrenzung

    Funktionen  User, Service oder Admin  Anlage > Wärmetauscherfolge > Parameter > Allgemein > Witterungsgeführte Regelung Parameter Einstellbereich Außentemp. Tag Ausschaltwert 22 °C 0 bis 50 °C Außentemperatur Nacht Ausschaltwert Überschreitet die Außentemperatur während des Nachtbetriebs den Grenzwert „Außentemp. Nacht Ausschaltwert“, wird der Heizkreis unverzüglich außer Betrieb genommen. Bei Unter- schreitung des Grenzwerts wird der Heizbetrieb sofort wieder aufgenommen.
  • Seite 23: Dreipunktregelung

    Funktionen 4.9 Dreipunktregelung Der Regelalgorithmus wird separat für die Wärmetauscher-Regelventile Rk1 bis Rk4 und für die Heizkreismischer HK1 bis HK4 eingestellt. Die Vorlauftemperatur kann mit einem PI-Algo- rithmus geregelt werden. Das Stellventil reagiert auf Impulse, die der Regler bei einer beste- henden Regelabweichung aussendet.
  • Seite 24: Dampfanlagen „Auf-Signal" Begrenzen

    Funktionen  Service oder Admin  Anlage > Wärmetauscherfolge > Konfiguration > Grundkonfiguration > Externe Sollwertanforde- rung Skalierung Parameter Einstellbereich 0 °C 0 bis 130 °C 120 °C 0 bis 130 °C 4.11 Dampfanlagen „Auf-Signal“ begrenzen Um insbesondere das Anfahren von Kondensat-Anstauanlagen ohne problematische Über- temperaturen zu ermöglichen, kann das Auf-Signal durch Einstellen einer Dämpfungsstärke (zwischen 2 und 10 K) aktiviert werden.
  • Seite 25: Split-Range-Betrieb

    Funktionen 4.13 Split-Range-Betrieb Info Der Split-Range-Betrieb wird nur unterstützt, wenn der Applikation genau ein I/O-Modul und zwei Wärmetauscher zugeordnet sind. Der Split-Range-Betrieb teilt einen Mediumsstrang in zwei auf, um die Lasten zu verteilen und die Regelgüte zu erhöhen. So werden für einen Wärmetauscher zwei Ventile mit zwei Antrieben verbaut.
  • Seite 26: Parameterliste Und Kundeneinstellungen

    Parameterliste und Kundeneinstellungen 5 Parameterliste und Kundeneinstellungen Werks- Kunden- Parameter Einstellbereich vgl. einstellung einstellung  Anlage > Wärmetauscherfolge > Parameter > Allgemein > Witterungsgeführte Regelung Steigung, 4-Punkte, Steigung Heizkennlinie Kap. 4.6 Festwert Steigung Vorlauf 0,2 bis 3,2 Kap. 4.6.1 Niveau Vorlauf –30 bis +30 °C 10 °C Kap. 4.6.1 Außentemperatur 1...
  • Seite 27 Parameterliste und Kundeneinstellungen Werks- Kunden- Parameter Einstellbereich vgl. einstellung einstellung  Anlage > Wärmetauscherfolge > Parameter > WT1 bis WT4 Nennleistung Wärmeerzeuger 5 bis 5000 kW 70 kW Kap. 4.3.2  Anlage > Wärmetauscherfolge > Parameter > WT1 bis WT4 > Rücklauftemperatur Begrenzung Rücklauftemperatur Begrenzung Aktiv, Inaktiv Aktiv...
  • Seite 28 Parameterliste und Kundeneinstellungen Werks- Kunden- Parameter Einstellbereich vgl. einstellung einstellung  Anlage > Wärmetauscherfolge > Konfiguration > Grundkonfiguration > Außentemperatur Funktio-  Anlage > Wärmetauscherfolge > Konfiguration > Grundkonfiguration > Kühlbetrieb Kühlbetrieb Heizen, Kühlen Heizen Kap. 4.12  Anlage > Wärmetauscherfolge > Konfiguration > Grundkonfiguration > Leistungsbegrenzung ...
  • Seite 29 EB 6611-2 WT...
  • Seite 30 EB 6611-2 WT...
  • Seite 31 EB 6611-2 WT...
  • Seite 32 EB 6611-2 WT SAMSON AKTIENGESELLSCHAFT Weismüllerstraße 3 · 60314 Frankfurt am Main Telefon: +49 69 4009-0 · Telefax: +49 69 4009-1507 E-Mail: samson@samson.de · Internet: www.samson.de...

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