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hager RFZ064D Technische Beschreibung Seite 14

Beka funk-zentrale für 50 funk-melder
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3.3. Externer CAN-Bus
Neben dem Funkweg können auch Zusatzkomponenten über den CAN-Bus (interne oder externe) an die Zentrale
angeschlossen werden. Unterschieden wird zwischen dem internen und dem externen CAN-Bus.
• Der interne CAN-Bus wird verwendet, um Komponenten an die Zentrale anzuschließen, die in das Zentralengehäuse
eingebaut werden. Hierzu zählen z.B. die Erweiterungskarten. Der interne CAN-Bus ist nicht EMV-fest und darf daher nicht
außerhalb des Zentralengehäuses verlegt werden.
Alle Busteilnehmer werden parallel angeschlossen. Der interne Bus besteht aus einer Datenleitung, einer GND-Leitung und
den Leitungen für die Energieversorgung.
• Der externe CAN-Bus ist störfest ausgelegt. Er besteht aus 2 Datenleitungen ("L" und "H") und den Leitungen für die
Betriebsspannung (Versorgung des Busteilnehmers). Bei der Wahl der Adernstärke bzw. der Adernanzahl für die
Betriebsspannungsleitungen ist zu beachten, dass zwischen der Energieversorgung (i.d.R. die Zentrale) bis zu dem am
weitesten entfernten Busteilnehmer der Spannungsverlust nicht > 0,5 V beträgt.
Die Anhaltswerte können folgender Tabelle entnommen werden:
Tabelle 5: Anhaltswerte für Kabelauswahl
Strom durch die Leitungen
100 mA
200 mA
ACHTUNG: Für die Datenleitung wird in jedem Fall immer nur eine Ader verwendet.
Es sollte grundsätzlich nur geschirmtes Kabel verwendet werden. Die Schirme sind einseitig im Zentralengehäuse
aufzulegen. Sollten vermehrt Störungen auftreten, so besteht auch die Möglichkeit, den Schirm zusätzlich in einer anderen
Komponente (BUS-Repeater) aufzulegen und ggf. in der Zentrale wieder zu trennen. Welche Art der Schirmung am
wirkungsvollsten ist, hängt von den aufgetretenen Störungen ab.
Der externe CAN-Bus ist ein linearer Bus, d.h. er ist wie ein Strang aufzubauen. Am Anfang und am Ende des Strangs ist der
Bus mit einem Abschlusswiderstand zu versehen. Diese Busabschlusswiderstände befinden sich auf den Platinen der
einzelnen Busteilnehmer und können mit einem Jumper entsprechend gesetzt werden.
Jedem Busteilnehmer ist eine Adresse zuzuordnen. Die Busteilnehmer haben die Adressen 1 bis 8. Die Einstellung erfolgt im
Setup-Menü für die BUS-Repeater und ansonsten über Drehschalter auf den sonstigen Komponenten.
Zentrale
RFZ064D
14
Länge 0...50 m
1 Ader JY(St)Y Xx2x0,6
2 Adern JY(St)Y Xx2x0,6
* Achtung: Bei der Repeater
mit Netzteil darf der + 12 V nicht
angeschlossen werden
Länge 50...100m
2 Adern JY(St)Y Xx2x0,6
4 Adern JY(St)Y Xx2x0,6
Bus-Repeater

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