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Springer Raspberry Schnellstartanleitung Seite 3

1.1 Auspacken
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• Ethernet-Anschluss mit RJ45-Connector für 10 und 100 MBit/s (autodetect). Ist
nicht beim Modell A vorhanden.
• WLAN-Adapter (Wi-Fi) und weitere optionale Peripherie wird über die USB-
Ports angeschlossen, was den Einsatz eines separaten USB-Hubs mit eigenem
Netzteil nahelegt.
1.1
Auspacken
Die Platine des Raspberry
Pi
steckt in einer Antistatikhülle. Grundsätzlich sollte
beim Umgang mit elektronischen Bauelementen und Baugruppen an die statische
Aufladung gedacht werden, die insbesondere im Zusammenhang mit kunststoff-
haltigen Teppichen oder Kleidungsstücken auftritt. Falls man dadurch aufgeladen
ist und Leiterbahnen oder Bauelemente auf der Platine berührt, kann dies eine
irreparable Zerstörung zur Folge haben. Um diesem Phänomen zu begegnen, gibt
es so genannte Antistatikarmbänder, die um ein Handgelenk gebunden und mit
einer Masseleitung (Erde) verbunden werden, wodurch die statische Aufladung
abgeleitet werden kann. Wer nur gelegentlich mit elektronischen Bauelementen
hantiert und dabei stets etwas Vorsicht walten lässt, benötigt weder ein Antistati-
karmband oder sonstige Zubehörteile (Antistatikmatte) für die Ableitung von
elektrostatischer Energie; der potentiellen Gefahr sollte man sich aber bewusst
sein.
Vorsicht im Umgang
bedeutet, dass grundsätzlich nie direkt auf die Bauelemente
oder Kontakte gefasst werden sollte. Bevor eine »Elektrortik« in die Hand genom-
men wird, sollte man sich sicherheitshalber durch das Berühren eines (geerdeten)
Metalls, wie an einem Heizkörper, an einer Meta1llampe oder einem PC-Gehäuse,
entladen.
Eine Antistatikhülle schützt somit elektronische Boards wie den Raspberry Pi vor
derartiger Aufladung, so dass sie bei Nichtbenutzung darin am besten aufgehoben
sind. Um elektronische Bauelemente oder Boards von elektrostatischer Aufladung
zU schützen, gibt es neben speziellen Verpackungen (Stangen, Schachteln) die be-
kannten, meist schwarzen Matten, mit der beispielsweise integrierte Schaltungen
geliefert werden. Was man damit auf keinen Fall machen sollte, ist ein Board im
Betrieb auf eine derartige Matte (aus einer Antistatikverpackung) zu legen, denn
die Matte ist wie andere Antistatikhilfsmittelleitend und legt quasi alle Kompo-
nenten auf das gleiche (Null-) Potential. Dies gilt natürlich auch für Antistatikhül-
len und Ähnliches. Im schlimmsten Fall werden damit beim Betrieb eines Boards
leitende Übergänge zwischen Komponenten hergestellt, die daraufhin irreparabel
beschädigt werden. Diesen Fall habe ich bereits mehrmals erleben dürfen. Die je-
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Diese Anleitung auch für:

AB