Wenn das Tonmuster als gut angesehen wird, kann man dazu übergehen, es wie folgt zu speichern :
Drücken Sie Save/Enter. Geben Sie dem Muster einen Namen (nur wenn Sie möchten).
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Wählen Sie anhand der Nummerntasten 0-9 das Zielverzeichnis aus.
2
Drücken Sie zur Bestätigung F10 – Execute.
3
Drücken Sie F5, um zum Hauptmenü Sampler zurückzukehren.
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VIEW - LOOP
Das Menü View (F6 im Sampler-Hauptmenü) gestattet es, am Display das aufgezeichnete Tonmuster
darzustellen und die Start-, Loop- und End-Punkte abzuändern, um einen Loop zu finden.
Start: (F1) Anfangspunkt des Tonmusters. Bei der Aufzeichnung ist es sehr schwierig, den Start mit
dem eigentlichen Klangbeginn zusammenfallen zu lassen, vor allen Dingen bei niedrigen Trigger-
Werten. Der Start ermöglicht es, sich mit großer Genauigkeit an den tatsächlichen Klangbeginn
anzunähern, indem der erste ungewollte Leerteil des Tonmusters eliminiert wird. Um den Start-
Punkt zu verschieben, ist F1 zu drücken und der Wert mit Value + / - entsprechend abzuändern.
Um die Wellenlinie besser darzustellen, sind die Zoom-Werte (siehe unten) anzupassen.
Loop: (F2) diese Funktion dient dazu, den Anfangspunkt des Loops festzulegen. Die Taste F2
drücken und den Punkt über Value +/- ändern.
End: (F3) diese Funktion legt das Ende des Tonmusters und auch das Ende des Loops fest, wenn
auf dem Klang ein Loop programmiert war.
Zoom: (F4) die Funktion Zoom dient dazu, die Abbildung der Wellenlinie des Tonmusters verhält-
nismäßig zu vergrößern. Bei der Loop-Suche ist es
stets erforderlich, sich der Zoom-Funktion zu bedie-
nen, um mit Genauigkeit die Anfangs- und Endpunkte
desselben Loops definieren zu können.
Um den Zoom zu ändern, sind F4 zu drücken und mit
den Value +/--Tasten die verfügbaren Werte zu wählen.
ENVEL liefert ein Gesamtbild des Envelopes des
Tonmusters. X 10, X 100, X 1600 liefern die diversen
Auflösungen des Zooms. Im Falle eines Loops auf
einer Periode zum Beispiel (siehe Abbildung), kann der Wert x 100 dazu dienen, durch
Näherung die Periode auszumachen, auf welcher der Loop vorzunehmen ist, während der Wert x
1600 dazu dient, mit Genauigkeit den Anfangs- und Endpunkt derselben Periode darzustellen und
festzusetzen.
Einige Ratschläge zur Suche des Loops
Die Suche nach dem geeignetsten Loop für jedes Tonmuster ist ein Vorgang , der eine gewisse Erfahrung
und auch etwas Zeit erforderlich macht. Der Loop, der am
meisten verwendet wird, ist der Loop Forward, der auf der
Periode erfolgen oder ein Long Loop sein kann.
- LOOP auf der PERIODE: Der Loop auf der Periode ist dann
zu empfehlen, wenn die Wellenlinie ziemlich konstant und
gleichförmig ist (wie zum Beispiel. beim Klang einer Gitarre
oder einer Orgel) und keine Schlagklänge, Modulationen,
Vibrati oder ähnliches gegeben sind. Zuerst ist der Bereich
des Tonmusters zu definieren, in dem die Periode gewählt
wird. Zu diesem Zweck sind die Zoom-Werte x 10 oder x
100 zu benutzen. Nachdem der Bereich definiert wurde, ist die Periode auszunehmen. Im allgemeinen ist
die Periode gut ersichtlich, da es sich um eine Wellenlinie handelt, die oftmals innerhalb desselben
Tonmusters wiederholt wird. Mit Value + / - ist der Loop- und End-Punkt des Tonmusters zu verschie-
ben, bis die Periode geortet wird. Schließlich muß man mit Präzision die Null am Anfang und am Ende
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