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Wartung Und Reparatur; Wartung Der Zentrale - G-U Rz2 2 A Installations- Und Funktionsbeschreibung

Rauch- und wärmeabzugszentrale
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Rauch- und Wärmeabzugszentrale RZ2 / 2A
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Wartung und Reparatur

Es wird empfohlen, eine regelmäßige Wartung und Funktionsprüfung der gesamten Rauch- und Wärmeab zugsanlage
durchzuführen. Eine Wartung muss gemäß DIN 18232, der VdS-Richtlinien, der Musterbauordnung und der Herstellerrichtli-
nien im jährlichen Abstand ausgeführt werden, eine Funktionsprüfung sollte im monatlichen Turnus erfolgen.
Die Überprüfung darf grundsätzlich nur von dafür geschultem Fachpersonal durchgeführt werden.
ACHTUNG: Um bei Wartungs- und Reparaturarbeiten spannungsfrei an der Zentrale RZ2 arbeiten zu können, muss die
Versorgungsspannung (230 V AC) über einen externen oder bauseitgen, zweipoligen bzw. allpoligen Aus-
schalter vom Gerät getrennt werden.
Aufgelegte Kabel führen zum Teil Kleinspannung < 50 V.
12.1

Wartung der Zentrale

Netzspannung kontrollieren (230 V AC),
alle Klemmverbindungen auf festen Sitz kontrollieren,
Kabel und Anschlussdrähte auf Schäden überprüfen,
Anzeigen und Taster auf der Grundplatine kontrollieren,
alle Sicherungseinsätze in der Zentrale überprüfen,
Überprüfung der Ruhestromaufnahme und von NOT-AUF bei Netzausfall und Akkubetrieb. Zum Messen der korrekten
Ruhestromaufnahme ist nach Abschalten der Netzspannung 5 Minuten zu warten.
Überprüfung und Einstellung der Akku-Betriebs- und Ladespannung
grundsätzlich nur von entsprechend geschultem Fachpersonal durchgeführt werden.
Bei den eingesetzten Akkumulatoren ist für die gesamte Lebensdauer keine Wartung notwendig.
Sie müssen jedoch spätestens nach vier Betriebsjahren gegen neue ausgetauscht werden.
Die Lade- und Akkuspannung muss in jährlichen Abständen kontrolliert werden.
Die Akku- Ladespannung ist werkseitig auf einen Wert von 27,37 V für eine t
stellt. Bei Temperaturabweichungen ist diese nach folgender Formel nachzuregeln:
Ladespannung einstellen:
Digitales Multimeter mit einer mindestens 3¾-stelligen Anzeige bereitstellen.
Akkumulator abklemmen und die Anschlussleitungen auf die Anschlussfahnen der Messbox stecken. Ist keine Messbox
vorhanden, kann ersatzweise ein Widerstand 4k7 verwendet werden.
Einstellung der Ladespannung genau durchführen, da die Akkumulatoren bei Überschreiten der Ladespannung zu gasen
beginnen und dadurch ihre Kapazität reduziert wird. Eine zu geringe Ladespannung verhindert eine vollständige Ladung, so
dass im Notfall nicht die erforderliche Energie zur Verfügung steht.
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Die Wartung von Rauch- und Wärmeabzugsanlagen darf
pro +1 °C = -0,05 V bzw. pro -1 °C = +0.05 V
(Umgebungstemperatur) von 25 °C einge-
u
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