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Funktionsprinzip; Das Funktionsprinzip Der Labocol Vario-4000 Fraktionssammler; Labocol 4000 - 4000 Plus - 4000 Xplus; Das Trichtersystem - Funnel-Rack - Labomatic Labocol Vario-4000 Plus Betriebsanleitung

Inhaltsverzeichnis
Version: 2.0 GEO

3. Funktionsprinzip

3.1

Das Funktionsprinzip der LABOCOL Vario-4000 Fraktionssammler

Die Geräte der LABOCOL Vario-4000 Fraktionssammler-Serie sind für das automatische Sammeln von Flüssigkeiten
entwickelt worden. Sie sind normalerweise am Ende von Systemen angeschlossen, die einen Flüssigkeitsstrom fördern
(z.B. Pumpen- oder Chromatographiesysteme).
Die Flüssigkeiten werden durch einen Kapillare/Schlauch in den Fraktionssammler eingeleitet und fliessen durch ein
Schlauchsystem am Ende aus einer Kapillare wieder aus dem Gerät heraus.
Als Option kann die Flüssigkeit durch ein 3-Wege-Ventil in zwei unterschiedliche Richtungen – zum Beispiel „Abfall" und
„Fraktionierung" – in geeignete Gefässe geleitet werden, die normalerweise auf der Grundplatte stehen (optionales
Fraktionierventil, engl. „Waste-Fraction-Valve – siehe Kapitel 4.4).
Der Fraktionssammler LABOCOL Vario-4000 kann über ein XY-Achsensystem fast jeden beliebigen Punkt der
Grundfläche des Gerätes ansteuern um Flüssigkeiten in geeignete Gefässe zu lenken. Die XY-Abstände, sowie die
Reihenfolge, in der die Fraktioniergefässe befüllt werden ist frei programmierbar (siehe dazu auch Kapitel 6.2.2. Rack-
Konfiguration und 6.2.2.4 Teach-Funktion).
Die Fraktionierung von Flüssigkeiten kann zeit- oder volumenabhängig – beides nahezu unbegrenzt - gesteuert werden.
LABOCOL 4000 – 4000 Plus – 4000 XPlus
3.2
Der Unterschied der Systeme LABOMATIC Vario-4000 , 4000 Plus und 4000 X Plus besteht in der Dimension der
Grundplatte und damit der Anzahl möglicher Fraktionen. Die Bedienung ist bei allen 3 Geräten identisch.
Das Trichtersystem – Funnel-Rack
3.3
Optional kann der Fraktionssammler Vario-4000 auch mit einem Trichtersystem ausgestattet werden („Funnel-Rack") um
nahezu beliebig grosse Fraktionen z. B. in Fässer sammeln zu können. Dabei wird ein Gestell mit Trichtern auf der
Grundplatte montiert. Die Trichter sind am unteren Ende mit Schläuchen versehen, die die gesammelten Flüssigkeiten in
geeignete Gefässe z.B. unterhalb des Systems leiten. Für weitere Informationen setzten Sie sich bitte mit dem Hersteller
in Verbindung.
Das Fraktionierventil (Waste-Fraction-Valve – „WFV")
3.4
Der LABOCOL Vario-4000 wird standardmässig ohne Ventile geliefert. Als Option kann ein sogenanntes Fraktionierventil
(engl. Waste-Fraction-Valve: „WFV") geliefert und eingebaut werden. Das WFV ist ein 3-Wege-Ventil und kann im
Betrieb zwischen der Position „Abfall" (Waste) und „Fraktionieren" geschaltet werden. Im ungeschalteten Zustatnd steht
das Ventil in der Position „Abfall". Damit kann der Flüssigkeitsstrom z.B. beim Equilibrieren in einen Abfallbehälter
geleitet werden. Erst wenn die Fraktionen gesammelt werden sollen, schaltet das Ventil in die Position „Fraktionieren".
Das WFV kann manuell geschalten werden (im Menü „Manual Control") oder es wird zu einem bestimmten Zeitpunkt in
einer programmierten Methode geschaltet ( im Menü „Run Method"). Ausserdem schaltet das WFV immer von der
Position „Abfall" in die Position „Fraktionieren", wenn z.B. bei einer programmierten Peak-Fraktionierung der
Schwellenwert überschritten wird. Das Ventil schaltet automatisch in die Position „Abfall" zurück, wenn der
Schwellenwert wieder unterschritten wird (siehe auch Kapitel 6.2.1.4).
Das WFV befindet sich – je nach Ausführung des Varios - entweder direkt am Y-Arm oder im Fuss der Mechanikeinheit
(siehe auch Abb.4)
3.5

Das Durchflussunterbrechungsventil (Flow-Switch-Valve - FSV)

Um bei hohen Flussraten zu verhindern, dass im gesamten System beim Schalten des Fraktionierventils (WFV)
kurzzeitig
hohe
Drücke
„Durchflussunterbechungsventil" (engl. Flow-Switch-Valve – „FSV") vorgeschaltet sein (optional). Dieses zusätzliche 2-
Wege-Ventil schaltet in dem Moment für einen sehr kurzen Zeitraum auf die Position „Abfall" (Waste), in dem das
eigentliche Fraktionierventil von der Position „Abfall (Waste)" auf die Position „Fraktionieren (Fraction)" schaltet und sich
der Flüssigkeitsstrom aufstaut, was zu einem kurzen aber heftigen Druckanstieg im System führen würde.
Hat
das
Fraktionierventil
Durchflussunterbrechnugsventil wieder von der Position „Waste" auf die Position „Durchlass".
Das Durchflussunterbrechungsventil befindet sich – wie das WFV – entweder am Y-Arm oder im Fuss der
Mechanikeinheit (siehe Abb. 4), wenn es montiert ist.)
3.6

Die Wandmontage

Zum Sammeln sehr grosser Fraktionen kann das Oberteil des LABOCOL Vario-4000 von der Bodenplatte abgenommen
werden und an einer Wand o. ä. in beliebiger Höhe befestigt werden. Falls diese Option gewünscht wird, setzten Sie sich
bitte mit dem Hersteller oder Vertriebspartner in Verbindung.
© LABOMATIC Instruments AG
entstehen,
kann
dem
(WFV)
auf
die
Position
eigentlichen
Fraktionierventil
„Fraktionieren"
geschaltet,
ein
sogenanntes
schaltet
auch
das
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