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Einstellungen Für Das Aufbereitungssystem Des Trinkwarmwassers - Robur D-Lbr802 Bedienungsanleitung

Inhaltsverzeichnis
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„ seit mindestens zwei Tagen stabilisierte Außentemperatur (das
heißt, es sollen keine Beobachtungen bei starken und schnel-
len Klimaveränderungen durchgeführt werden);
„ zur selben Tageszeit, in Heizbetrieb mit seit mindestens ein
paar Stunden aktivem Komfortsollwert;
„ mit demselben Wert des Komfortsollwerts;
„ ohne mindestens 24 Stunden vor jeder Beobachtung andere
Regelungsvorrichtungen zu verwenden, wie manuelle oder
thermostatische Radiatorventile oder eventuelle Zonen-
Thermostate oder -Thermostate mit Zeitschaltuhr: die Ventile
müssen komplett offen gehalten werden und die Einstellung
Zonen-Thermostate müssen sich mindestens einige Grade
über dem Komfortsollwerts befinden.
Sollte das Ergebnis der Bewertung bestätigen, dass es sich bei der Situation
um Fall 1 handelt, muss die Steilheit der Kennlinie erhöht werden, um die
bei niedriger Außentemperatur gelieferte, thermische Leistung zu steigern.
Sollte es sich bei der Situation um Fall 2 handeln, muss die Steilheit der
Kennlinie verringert werden, um die bei niedriger Außentemperatur gelie-
ferte, thermische Leistung zu reduzieren.
Es sollte nach Graden vorgegangen und große Änderungen des
eingestellten Werts in nur einem Eingriff vermieden werden. Als
Richtwert wird, wenn eine Kennlinie mit mittlerer Steilheit (1,26)
verwendet wird, zum Erhalt einer Variation um 1 °C der Raumtem-
peratur, folgende Steilheitsvariation verlangt:
„ 0.08 bei Außentemperatur von -5 °C
„ 0.06 bei Außentemperatur von -10 °C
„ 0.04 bei Außentemperatur von -20 °C
Zum Beispiel müsste bei der Beobachtung, dass die Raumtempe-
ratur bei -10 °C um 1 °C niedriger ist, als jene bei milden Klima-
bedingungen, die Steilheit der Kennlinie um 0,06 erhöht werden.
Sollte hingegen beobachtet werden, dass die Raumtemperatur bei
-5 °C um 2 °C höher ist, als die bei milden Klimabedingungen er-
fasste, müsste die Steilheit um 0,16 reduziert werden.
Zudem muss nach jeder Einstellungsänderung das System für 1-2
Tage stabilisiert werden lassen, um die Ergebnisse zu bewerten.
Sommer-/Winterheizgrenze
Dieser Parameter ist für jeden Heizkreis (oder Zone) verfügbar. Er definiert
den Wert der Außentemperatur, über dem das Heizsystem automatisch de-
aktiviert und unter dem es aktiviert wird.
Werterhöhung
„ Die Aktivierung der Heizung wird vorverlegt
„ Die Deaktivierung der Heizung wird verzögert
Wertverringerung
„ Die Aktivierung der Heizung wird verzögert
„ Die Deaktivierung der Heizung wird vorverlegt
Der verwendete Außentemperaturwert ist nicht der in dem Mo-
ment gemessene, sondern eine gefilterte Version, um die thermi-
sche Trägheit des Gebäudes mit einzubeziehen.
Die Deaktivierung der Heizung bei Überschreitung des Grenzwerts
erfolgt, wenn der Heizkreis auf kontinuierlichen Komfortbetrieb
eingestellt ist.
Vorlaufsollwert Raumthermostat
Für den korrekten Systembetrieb darf die Standardwert-Einstellung dieses
Parameters - - - °C (deaktivierte Funktion) nicht verändert werden.
4.7
Die Aktivierung und Deaktivierung des TWW Aufbereitungssystems kön-
nen direkt ausgeführt werden, wie in Abschnitt 2.6    S.  8 beschrieben.
Unter Verwendung der Programmierungsmodalität kann derselbe Vorgang
vorgenommen werden. Zudem kann der TWW Komfortsollwert, das heißt,
die Temperatur der Produktion und des Erhalts des Trinkwarmwassers im
Sammelspeicher, geändert werden.
Für den Zugriff auf die Einstellungsmenüs wie nachfolgend beschrieben
vorgehen:
1� Sicherstellen, dass das Display die Startseite anzeigt. Im Zweifelsfall
2� Die Taste OK drücken. Dies ermöglicht den Zugriff auf die Menüleiste.
3� Durch Drehen des Drehknopfs das Menü TWW wählen.
4� Die Taste OK drücken, um auf das Menü zuzugreifen.
5� Den Drehknopf drehen, um den gewünschten Parameter auszuwählen,
6� Die Taste OK drücken, der Parameterwert beginnt, zu blinken.
7� den Drehknopf drehen, um den gewünschten Wert einzustellen.
8� Die Taste OK drücken, um zu bestätigen.
9� Falls weitere Parameter desselben Menüs eingestellt werden sollen, die
Nach Abschluss der Einstellungsvorgänge, die Taste ESC drücken, um auf
die Menüleiste zurückzukehren. Falls notwendig, mit anderen Einstellungs-
vorgängen für Parameter anderer Menüs fortfahren, oder erneut die Taste
ESC drücken, um auf die Startseite zurückzukehren.
Tabelle 4�5   Parametercodes TWW Aufbereitungssystem
Betriebsart
Dieser Parameter wird in Abschnitt 2.6   S. 8 detailliert beschrieben.
Komfortsollwert
Der Standardwert von 55 °C ist in der Regel für den Haushaltsbedarf
geeignet.
In Anwesenheit eines überdimensionierten TWW-Speichers ist es wirt-
schaftlich vorteilhaft, den Wert zu reduzieren und auf 50 °C einzustellen.
Sollte das Fassungsvermögen des Speichers hingegen begrenzt sein, (diese
Installationssituation wenn möglich vermeiden), kann der Wert erhöht wer-
den. Der Richtwert von 57-58 °C sollte auf keinen Fall überschritten werden,
um nicht allzu negativ auf die Erzeugungseffizienz einzuwirken.
Aktivierung des TWW Zeitprogramms und Änderung
des TWW Reduziertsollwerts
Wie in Abschnitt 4.4    S.  13 erklärt, müssen diese zwei Einstellungen von
einem autorisierten Kundendienstzentrum ausgeführt werden.
Legionellenschutzbetrieb
Das Aufbereitungssystem des Trinkwarmwassers verfügt über eine optiona-
le Funktion für die regelmäßige Ausführung eines thermischen Zyklus zur
Vorbeugung und eventuellen Desinfektion der Legionellen-Bakterien. Der
Bedienungsanleitung – System-Controller
Parameter und entsprechende Einstellungen
EINSTELLUNGEN FÜR DAS
AUFBEREITUNGSSYSTEM DES
TRINKWARMWASSERS
zweimal auf ESC drücken.
nach der Tabelle 4.5   S. 17 .
Schrittfolge 5, 6, 7 und 8 für jeden weiteren einzustellenden Parameter
wiederholen.
Parametercode
Parameterbeschreibung
TWW
Betriebsart
1600
Betriebsart
Ein/Aus/Eco
Nennsollwert
1610
(Komfortsollwert)
CC.C °C [Standardwert: 55.0 °C]
Die direkte Einstellung der Betriebsart ist vollkommen gleich-
wertig mit der in Programmierungsmodalität ausgeführten.
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