13. Einschaltdauer
Unsere Fräsmaschinen sind mit einer technisch hochwertigen Lagerung und einer
optimalen Schmierung ausgestattet. Diese Konstruktion verhindert nicht, dass bei
unsachgemäßer Nutzung der Maschine, Schäden entstehen können. Um diese zu ver-
meiden, beachten Sie bitte die angegebene Einschaltdauer.
Zusätzlich zu hohen Wärmeentwicklungen der elektrischen Motoren am Anker und am
Magnetfeld, entstehen hohe Temperaturen beim Fräsen.
Diese Wärme wird weitgehend über die Frässpäne abgeführt. Bei längerem, ununter-
brochenem Einsatz erhitzt sich jedoch der Fräskopf, der diese Wärme dann über die
Antriebswelle auf das Gehäuse und somit auch auf den Antriebsmotor überträgt.
Die Lüfter der Elektromotoren leiten einen großen Teil der Wärme ab. Bei langem Ein-
satz, insbesondere bei sehr hoher Belastung durch breite Fasen, hartes Material oder
stumpfe Wendeschneidplatten reicht diese Kühlung nicht mehr aus und es besteht die
Gefahr, dass die Isolierung der Ankerwicklung geschädigt wird und es zu einem
Kurzschluß kommen kann.
Achten Sie also darauf, dass Sie die Faseneinstellung nicht zu groß wählen. Bei großen
Fasen ist es besser, Sie arbeiten eine Fase in mehreren Hüben an. Da es dadurch
weniger Vibrationen gibt schonen Sie so den Anwender, Maschinen und Wende-
schneidplatten. Auch bei stumpfen Wendeplatten erhöhen sich die Vibrationen. Drehen
oder wechseln Sie die Schneidplatten rechtzeitig. Auch das schont Ihre Maschine.
Wird der Motor zu heiß, so schaltet er automatisch ab. Lassen Sie den Motor und das
Getriebegehäuse abkühlen. Danach können Sie problemlos weiterarbeiten.
Aluminium, Kupfer,
Messing, Kunststoffe
Stahl bis 400N/mm²
Stahl bis 600N/mm²
Edelstahl
Anzahl der Hübe
Durch das Fräsen in mehreren Hüben, verringern Sie stärkere Vibrationen
und schonen so die Wendeschneidplatten.
Einschaltdauer
Fasenbreite
bis 4mm
Drehzahl
1
5
1
5
1-2
5
1-2
2-3
14
23.06.14 / V 01.2-DE
Einschaltdauer
60-80%
40-60%
30-50%
20-40%