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Sche
eiben
spalts s teue
erung
DGC
C-2
Tec chnis s ches Ha
andbu
uch
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Vishay DGC-2

  • Seite 1 Sche eiben spalts s teue erung Tec chnis s ches Ha andbu...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Technisches Handbuch   Inhalt   Vorwort   Elektronische Einheit  ....... 1   Fühlerventil   .......... 1     Technische daten     .............. 2   Anordnung von Bauelementen  .... 4     Funktionen, elektronische Einheit   Schrittmotorbetrieb  ........ 5   Positionsmessung  ........ 7   Funktionen, Fühlerventil     Funktionsprinzip  ........ 9   Sicherheitsfunktion  ......... 10   Adapter   ............ 10     Installation   Störschutz  .......... 11   Anschluss  .......... 11   Anpassung  .......... 13     Bedienungsanweisung   Kalibrierung  .......... 17   Nullen, Scheibenspalt  ...... 17   Scheibenverschleißmessung  .... 18     Anhänge   1.  Potentiometereinstellungen und Brückeneinstellungen.   2.  Schutzgehäuse.    ...
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  • Seite 5: Elektronische Einheit

    Scheibenpositionsmessung,   •  Anzeige des Scheibenspalts und des Scheibenverschleißes,   •  Einstellung von Grenzwerten für den Arbeitsbereich,   •  schnelles Öffnen des Scheibenspalts in Notfällen.    Elektronische Einheit   Die elektronische Einheit des Servosystems besteht aus einer einzigen Platine   mit steckbaren Schraubklemmen für den Anschluß von externen Einheiten.   Die Platine mit Deckel ist auf einer Stahlplatte befestigt, zusammen mit einer Erdungsschiene  für Kabelabschirmungen. Zur Konformität mit EMV‐Anforderungen sollte die Einheit in einem  störungsfreien Umfeld montiert werden. Ein Schutzgehäuse aus Stahl kann bei Nobel  Elektronik gesondert bestellt werden ‐ siehe Anhang 2 'Schutzgehäuse'.   Fühlerventil   Beim Fühlerventil handelt es sich um ein hydraulisches Bauelement, das den Ölstrom zu einem  Hydraulikzylinder in der Zerfaserungsmaschine steuert und somit die Stellung der gesteuerten  Scheibe regelt. Die Stellung wird ‐ von Hand oder per Schrittmotor ‐ durch eine  Mikrometerschraube eingestellt, und durch mechanische Rückkopplung wird die Stellung, von  Lastwechseln in der Zerfaserungsmaschine unabhängig, beibehalten. An einem separaten  Anschluß des Fühlerventils anliegender Hydraulikdruck führt zu einem schnellen Öffnen des  Scheibenspalts ‐ dies geschieht von der Mikrometereinstellung unabhängig.  DGC-2 Fühlerventil Elektronische Schrittmotor Einheit Positions- geber Micrometer Hydraulikdruck 24 VDC    Blockschaltbild für Scheibenspaltsteuerung DGC‐2 mit electronischer Einheit,   Fühlerventil und externen Bauelementen.         1 ...
  • Seite 6: Technische Daten

    Technisches Handbuch     Technishe Daten  Elektronische Einheit,  Art. Nr. 110 096   Stromversorgung     Verbinder  2‐polige Steckklemmleiste     Spannung  24 V DC  10 %     Verbrauch  max. 750 mA     Sicherung   1 A T   Schrittmotorsteuerung     Ausgänge  6     Verbinder  6‐polige Steckklemmleiste     Stromsenke  4 Ausgänge, max. 200 mA/Ausgang     Stromspeisung  2 Ausgänge, max. 0–1.5 V unterhalb       der Netzspannung; siehe Stromversorgung     Frequenz  6, 12, 24, 48 Hz (durch Brücken)   Steuerspannungsausgang     Verbinder  2‐polige Steckklemmleiste    ...
  • Seite 7: Hydraulikbedarf - Voraussetzungen

        Disc Gap Control  DGC‐2  Stromausgang (isoliert)     Verbinder  2‐polige Steckklemmleiste     Meßbereich  4–20 mA (0–10 mm)     Belastung  < 800 ohm     Nullpunktabweichung  < 40 A bei 10 C     Temperaturdrift  < 250 ppm/C     Trennung  > 50 VDC   Komparatoren     Hysterese  30 mV   Relaisausgänge     Anzahl  3, getrennt     Verbinder  6‐polige Steckklemmleiste     Max. Strom  1,25 A     Max. Spannung  24 V DC     Trennung ...
  • Seite 8: Anordnung Von Bauelementen

    Technisches Handbuch   TP4 TP5 R123 R48R65 R107 R100 2 4 6 8 3 5 7 1 3 5 7 9 11 13 15 19 21 23 29 31 2 4 6 8 10 12 14 16 20 22 24 30 32  ...
  • Seite 9: Funktionen, Elektronische Einheit

        Disc Gap Control  DGC‐2  Funktionen, elektronische Einheit   Die elektronische Einheit für DGC‐2 ist eine Einplatinen‐Einheit, welche die Funktionen zur  Steuerung und Überwachung der Zerfaserungsscheibe durch das schrittmotorgesteuerte  Fühlerventil von Nobel Weighing Systems enthält.   Ausgangssignale von der Einheit geben die Scheibenspaltbreite und den Scheibenverschleiß an.  Potentiometer auf der Platine werden zur Festlegung von Grenzwerten benutzt, um  Alarmrelais zu aktivieren und zu verhindern, daß sich das Fühlerventil außerhalb eines  festgelegten Arbeitsbereiches begibt.   Schrittmotorbetrieb   Die Position des Fühlerventils und der Zerfaserungsscheibe wird durch eine von Hand oder per  Schrittmotor betätigte Mikrometerschraube gesteuert. Leistungs‐ausgänge aus der elektronischen  Einheit sorgen für die Ströme zum Betreiben des Schrittmotors mit konstanter Geschwindigkeit  oder dessen Verriegelung in einer gewählten Position.   Der Schrittmotorbetrieb wird durch externe Signale an opto‐isolierte Steuereingänge und durch  Signale von internen Überwachungsschaltungen gesteuert.   Ausgänge   Der Schrittmotor wird von Stromsignalen durch die vier Motorwicklungen betrieben. Der  Motor wird von Konstanthalteströmen in einer gewählten Position verriegelt. Bei Aktivieren  des Eingangs SCHEIBENSPALT ERHÖHEN oder SCHEIBENSPALT VERRINGERN wird der Motor  durch Stromimpulse mit konstanter Drehzahl gedreht. Platineneinstellungen beeinflussen die  Frequenz   der Impulse und somit die Geschwindigkeit der Scheibenspaltänderung.   Externe eingänge   SCHRITT‐   Wenn der Eingang aktiv ist (24 V), wird die Leistungs‐  MOTOR AUS  einspeisung in den Schrittmotor unterbrochen, um den   (Klemme 27)  Fühlerventil ‐Handbetrieb zu ermöglichen. Wenn der Eingang     nichtaktiv ist (0 V), wird der Schrittmotor von Halteströmen     verriegelt oder von der elektronischen Einheit gestellt, sofern     BETRIEB aktiv ist (24 V).   BETRIEB   Wenn der Eingang aktiv ist (24 V), kann der Schrittmotor   (Klemme 32) ...
  • Seite 10: Interne Steuersignale

    Technisches Handbuch   SCHEIBENSPALT   Wenn der Eingang aktiv ist (24 V), bewirkt der Schrittmotor   VERRINGERN  die Verringerung des Scheibenspalts, sofern BETRIEB aktiv   (Klemme 30)  ist (24 V), SCHRITTMOTOR AUS nichtaktiv ist (0 V) und     die internen Grenzwerte nicht den Schrittmotorbetrieb     verhindern.     MIN. GRENZE   Wenn der Eingang aktiv ist (24 V), kann der Schrittmotor   AUS  bewirken, daß der Scheibenspalt unter MIN. GRENZE   (Klemme 31)  SCHEIBENSPALT (von Potentiometer (R33 festgelegt) erhöht     wird. Wenn der Eingang nichtaktiv ist (0 V), wird der Schritt‐    motor am von R33 festgelegten Grenzwert angehalten.     (Sofern 1‐2 die Position von P8 ist.)     Interne Steuersignale   Diese Signale werden in den drei Komparatoren erzeugt, wobei interne Meßwerte mit von  Potentiometern festgelegten Niveaus verglichen werden.   Wenn der Meßwert für den Scheibenspalt die von R33 festgelegte MIN. GRENZE SHEIBENSPALT  erreicht, wird ein Signal ausgegeben, das den Schrittmotor anhält, sofern 1‐2 die Position von P8  ist. Anschließend kann der Schrittmotor nur so gestellt werden, daß der Scheiben‐spalt erhöht  wird.   Sobald das interne Positionssignal HINTERE ENDPOS. VENTIL (von R48 festgelegt) erreicht, wird ein  Signal ausgegeben, das den Schrittmotor anhält, sofern 1‐2 die Position von P6 ist. Anschließend  kann der Schrittmotor nur zum vorderen Ende hin gestellt werden.   Sobald das interne Positionssignal VORDERE ENDPOS. VENTIL (von R65 festgelegt) erreicht, wird ein  Signal ausgegeben, das den Schrittmotor anhält, sofern 1‐2 die Position von P5 ist. Anschließend  kann der Schrittmotor nur zum hinteren Ende hin gestellt werden.      ...
  • Seite 11: Positionsmessung

        Disc Gap Control  DGC‐2  Positionsmessung   Wegaufnehmer   Die Messung wird von einem LVDT Wegaufnehmer durchgeführt, der am Fühlerventil  angeschlossen ist und die Zerfaserungsscheibenposition bei Normalbetrieb aufzeichnet.   Die elektronische Einheit von DGC‐2 erzeugt die Primärspannung für den Aufnehmer und wandelt  die Sekundärspannungen in ein internes Positionssignal um. Bei Potentiometer R8,  VERSTÄRKUNG, ist dieses Positionssignal so kalibriert, daß es der Mikrometerskala entspricht.  Siehe Anpassung, Positionseinstellung.   Meßausgänge   Das interne Positionssignal wird zur Erzeugung der nachstehenden Ausgangssignale benutzt:  SCHEIBENSPALT   Ein Spannungsausgang und ein isolierter, aktiver Strom‐    ausgang. Die Ausgänge zeigen kontinuierlich die Scheiben‐    spaltbreite an, sofern BETRIEB aktiv ist (24 V). Das Aus‐    gangssignal wird von Potentiometer R18, MAX. SCHEIBEN‐    SPALT, begrenzt. Wenn BETRIEB nichtaktiv ist (0 V), ist     das Ausgangssignal ein vom Potentiometer R18, MAX.     SCHEIBENSPALT, festgelegter Fixwert. Das Ausgangssignal     kann mit einem an Klemmen 15‐17 angeschlossenen externen     Potentiometer auf Null eingestellt werden.   SCHEIBEN Ein Spannungsausgang, der zur Verschleißanzeige   VERSCHLEISS  der Scheiben benutzt werden kann. Dieses Ausgangssignal     wird vom internen Potentiometer R123, NULLEINST.     SCHEIBENVERSCHLEISS, beeinflußt.   Relaisausgänge   Drei Relaisausgänge, die von den Komparatoren für die internen Steuersignale gesteuert ...
  • Seite 12 Technisches Handbuch      ...
  • Seite 13: Funktionen, Fühlerventil

        Disc Gap Control  DGC‐2  Funktionen, Fühlerventil   Funktionsprinzip   Das Funktionsprinzip und die Arbeitsweise des Fühlerventils und des gesteuerten  Hydraulikzylinders sind in der nachstehenden Abbildung dargestellt.   Das Fühlerventil weist eine Spule auf, die an eine Mikrometerschraube angeschlossen ist, und  eine bewegliche Buchse, die in einer Richtung Federvorspannung aufweist und an eine  Sensorstange angeschlossen ist und für die mechanische Rückkopplung vom gesteuerten  Bauelement sorgt.   Die Mikrometerschraube, die die Spulenposition steuert, kann von Hand oder mittels eines  Schrittmotors gestellt werden. In beiden Fällen wird die Position von einer Mikrometerskala  angezeigt.   Wenn sich die Fühlerventilspule und die Buchse im Gleichgewicht befinden   (0‐Position), deckt die Spule die Schlitze in der Buchse ab, wodurch ein Öldurchfluß durch das  Ventil verhindert wird. Während die Spule von der Mikrometerschraube verstellt wird, werden  Schlitze geöffnet und erhält man einen Ölfluß durch P‐A und B‐T oder durch P‐B und A‐T, je  nach Richtung der Spulenbewegung.   Der Ölfluß verschiebt den Kolben im gesteuerten Hydraulikzylinder, der Kolben verschiebt die  Sensorstange und die Buchse in derselben Richtung wie die Spule,   und die Schlitze werden geschlossen. Wenn sich die Buchse bewegt, verringern   die Schlitzöffnungen allmählich den Ölfluß, wodurch sich an der Spulenposition eine sanfte  Verzögerung bis zum Halt ergibt.   Die festgelegte Position für den Hydraulikkolben wird aufrechterhalten, unabhängig von Belas‐ tungsschwankungen am Kolben. Wenn die Belastung zur Verschiebung   des Kolbens groß genug ist, werden Schlitze in den Ventilen von der Sensorstangenwirkung  geöffnet, und der Hydraulikdruck bringt den Kolben in die festgelegte Position zurück.     Zerfaserungsscheiben Zunehmend Abnehmend Scheibenspalt Hintere Vordere Endposition Mikrometer- skala (mm) V-meter S.SPALT Schrittmotor mA-meter...
  • Seite 14: Sicherheitsfunktion

    Technisches Handbuch   Sicherheitsfunktion   Über die betrieblichen Funktionen hinaus nimmt das Fühlerventil auch eine Sicher‐ heitsfunktion wahr und öffnet den Zerfaserungsscheibenspalt rasch, wenn der Druck an Einlaß  M anliegt. Der Druck beaufschlagt die Buchse mit einer Axialkraft, überwindet die  Federvorspannung und bringt die Buchse in eine Position, in welcher   P‐B und A‐T ganz geöffnet sind. Dies bewirkt Verstellung des Kolbens in seine hintere  Endposition und ergibt einen maximalen Scheibenspalt. (Die mechanische Rückkopplung zum  Fühlerventil ist geöffnet.) Bei von M weggenommenem Druck kehren das Fühlerventil und der  Kolben des gesteuerten Hydraulikzylinders in   die von der Mikrometerschraube festgelegte Position zurück.   Der Regeldruck für die Sicherheitsfunktion muß mindestens 35 Bar betragen, darf aber nicht  über 100 Bar liegen. Bei höherem Systemdruck kann ein Drosseleinsatz im Adapter montiert  werden, wodurch der Regeldruck auf 100 Bar begrenzt wird.   Adapter   Das Fühlerventil ist an einem Adapter befestigt, und sämtliche Hydraulikanschlüsse erfolgen an  den Eingängen zum Adapter. Von den mit A, B, P, T und M bezeichneten Einlässen leiten  gebohrte Löcher im Adapter das Öl dem Fühlerventil zu.   Im Adapter verbindet ein zusätzliches Loch den Einlaß M, der die Sicherheitsfunktionen steu‐ ert, mit Einlaß T, Rückfluß zum Hydrauliktank. Drosseleinsätze und Stopfen werden zum Be‐ nutzen dieses Loches auf verschiedene Weisen verwendet.   Bei Regeldrücken unter 100 Bar wird das Loch mit einem drosselnden Einsatz in Einlaß M  (Artikelnummer 6 316 239), womöglich auch mit einer im Einlaß T montierten Schraube,  verschlossen.    Bei Regeldrücken über 100 Bar wird ein drosselnder Einsatz (mit Artikelnummer   6 320 037) in Einlaß M eingesetzt, und die Schraube in Einlaß T muß entfernt werden.   Wenn die Sicherheitsfunktion nicht benutzt wird, muß der Adaptereinlaß M mit einem Stopfen  (Artikelnummer 6 300 726) verschlossen werden, und die Schraube in Einlaß T muß entfernt  werden.  c:a 360 A -- -- A    Fühlerventil und Adapter ‐ Abmessungen   ...
  • Seite 15: Installation

        Disc Gap Control  DGC‐2  Installation     Störschutz  Für den elektromagnetischen Störschutz sind Filter in den Ein‐ und Ausgängen der  elektronischen Einheit vorgesehen. Damit das komplette Servosystem die   CE‐Anforderungen erfüllt, muß die elektronische Einheit in einem Stahlgehäuse installiert  werden, um direkte Strahlung aus externen, hochfrequenten Störquellen zu vermeiden.  Abgeschirmte Kabel müssen für alle Anschlüsse benutzt werden, und die Kabelabschirmungen  müssen ‐ vorzugsweise an der Erdungs‐schiene auf der Montageplatte ‐ an Masse  angeschlossen werden.   Im Betrieb sollte dieses Gehäuse geschlossen sein.   Anschluss   Sämtliche Einheiten des Steuerungssystems werden durch abgeschirmte Kabel an  Steckklemmleisten an der elektronischen Einheit angeschlossen. Kennzeichnung und Lage der  Leisten sind auf Seite 4 und in den nachfolgenden Schaltplänen angegeben.     Wegaufnehmer   Ein Kabel vom 6‐poligen Verbinder des  weiss Prim. Wegaufnehmers ist ‐ wie im Diagramm dargestellt ‐  blau an die elektronische Einheit angeschlossen.  weiss Sek.2 Sek.1 orange Farbcode und verdrillte Leitungspaare treffen auf  weiss das Kabel von Nobel Weighing Systems zu. Wenn  grün sich die Positionsmessung in die falsche Richtung    abändert, sollten Anschlüsse an Klemmen 7   und 8 umgesteckt werden.     Scheibenspaltmessung   Die Scheibenspaltbreite kann auf Instru‐ ...
  • Seite 16: Scheibenverschleißmessung

    Technisches Handbuch   Scheibenverschleißmessung   Rs=110 kohm Der Scheibenverschleiß kann auf einem Instrument  angezeigt werden, das ‐ wie in diesem   + TAFEL 24 VDC 0-20 V INSTR. Diagramm dargestellt ‐ an einen Spannungs‐    ausgang angeschlossen ist (dies gilt für das   Schalttafelinstrument von Nobel Weighing Systems).   Nullung der Anzeige wird mit einem internen   Potentiometer (R123) durchgeführt.     Relaisausgänge   Drei Relaisausgänge sind mit Kontakten   MIN. GRENZE versehen, die schließen, wenn der Scheibenspalt   ERREICHT bzw. das Positionssignal seine festgelegten   HINTERE ENDPOS. ERREICHT Grenzwerte erreicht.   Der Anschluß von Funkenschutz wird empfohlen!   VORDERE ENDPOS. ERREICHT     Digitaleingänge   Steuerfunktionen für DGC‐2 werden, wie in   +24 V diesem Diagramm dargestellt, durch opto‐ ...
  • Seite 17: Anpassung

        Disc Gap Control  DGC‐2  Anpassung   Dieser Abschnitt beschreibt den Vorgang der Anpassung der elektronischen Ein‐  heit von DGC‐2 an die Funktion von Fühlerventil und eigentlichem Zerfaserer.   Es wird davon ausgegangen, daß das Fühlerventil im Zerfaserer installiert und daß das   Hydrauliksystem in Betrieb ist.   Der Abschnitt befaßt sich mit Einstellung des Wegaufnehmerbereiches, Messung der  Spannungen und Ströme an den Ausgängen und der Ansteuerung einiger   interner Steuerfunktionen anhand von Brücken.   Stromversorgung   Nachdem die Anschlüsse im Einklang mit dem vorigen Abschnitt hergestellt wurden, kann die  Netzspannung eingeschaltet werden. Dies wird von LED D25 angezeigt.   Die Netzspannung kann an Klemme 25 mit TP0 als Nullbezugsspannung gemessen werden.   Ferner die Spannungen an TP7 (+15 V DC ± 0,15 V) und TP8 (‐15 V DC ± 0,15 V) überprüfen.   Positionsbereichseinstellung   Der Arbeitsbereich des Fühlerventils liegt zwischen 4 mm (hintere Endposition) und   16 mm (vordere Endposition) auf der Mikrometerskala. Der Wegaufnehmer sollte auf densel‐ ben Arbeitsbereich eingestellt und die elektronische Einheit kalibriert werden, um die richtige  Anzeige in mm am 'SCHEIBENSPALT'‐Instrument zu liefern.   Anfangs wird die Fühlerventilposition mit der Mikrometerschraube von Hand   eingestellt.   Eingänge 'SCHRITTMOTOR AUS' und 'BETRIEB' aktivieren (24 V), so daß der Schrittmotor von Hand  bedient und das Positionssignal von einem 'SCHEIBEN‐SPALT'‐Voltmeter an Klemmen 9/10 oder  11/12 gemessen werden kann. Brücke P9 bei   einem 10 V‐Instrument auf 1‐2 und bei einem 1 V‐Instrument auf 2‐3 einstellen.   1.  Die Spannung an TP2 ablesen und notieren, sie dann mit Potentiometer     R18 auf über 10 V einstellen.   2.  Das Nulleinstellpotentiometer durch Brücke P2 auf 2‐3 einstellen.   3.  Das Mikrometer auf die Bereichsmitte ‐ 10 mm ‐ einstellen.   4.  Das 'SCHEIBENSPALT'‐Instrument (Klemme 9/10 oder 11/12) ablesen.     Die Verriegelungsschraube für die Aufnehmer‐Kernposition lösen und den Kern     verlegen, bis das 'SCHEIBENSPALT'‐Instrument 0 (mm) anzeigt.  ...
  • Seite 18 Technisches Handbuch   9.  Das Nulleinstellpotentiometer durch P2 auf 1‐2 einstellen. Überprüfen, daß das     'SCHEIBENSPALT'‐Instrument vom externen Potentiometer 'NULLEINSTELLUNG     SCHEIBENSPALT', das an Klemmen 15‐17 angeschlossen ist, beeinflußt wird.   10.  Die Spannung an TP2 mit Potentiometer R18 wieder auf den notierten Wert     einstellen.     Stromausgang ‘SCHEIBENSPALT’   Es sollte eine Kalibrierung erfolgen, um einen Scheibenspalt von 10 mm herzustellen, was   eine Änderung des 'SCHEIBENSPALT'‐Spannungsausgangs von 0‐1 oder 0‐10 V ergibt,   einer Änderung des 'SCHEIBENSPALT'‐Stromausgangs von 4‐20 mA entsprechend.   (24 V) Eingänge 'SCHRITTMOTOR AUS' und 'BETRIEB' aktivieren, so daß der Schritt‐motor von Hand  bedient und das Positionssignal als Spannung und Strom an den 'SCHEIBENSPALT'‐Ausgängen gemessen  werden kann. Brücke P2 auf 1‐2 (Nulleinstellung aktiv) einstellen.   1.  Die Spannung an TP2 ablesen und notieren, sie dann mit Potentiometer R18     auf über 10 V einstellen.  2.  'Position 0 mm'  Die Mikrometerskala auf 15 mm einstellen, dann das externe     Potentiometer 'NULLEINSTELLUNG SCHEIBENSPALT' justieren, damit ein     'SCHEIBENSPALT'‐Spannungsinstrument 0 mm anzeigt.   3.  'Position 10 mm'  Die Mikrometerskala auf 5 mm einstellen. Das 'SCHEIBENSPALT'‐    Spannungsinstrument sollte jetzt 10 mm anzeigen, ansonsten muß die Kalibrierung     mit R8 im vorigen Abschnitt wiederholt werden.   4.  Wenn in 'Position 10 mm' befindlich, den Stromausgang an Klemmen 1/2 anhand     des internen Potentiometers R94 auf 20 mA einstellen.  5.  Das Mikrometer wieder auf 'Position 0 mm' einstellen und den Stromausgang    ...
  • Seite 19: Einstellen Von Grenzwerten Für Den Fühlerventil-Arbeitsbereich

        Disc Gap Control  DGC‐2  Ausgangssignal SCHEIBENVERSCHLEISS   Dieses Ausgangssignal wird vom Wegaufnehmersignal und von einem Nullabweichungs‐signal von  Potentiometer R123 'NULLEINST. SCHEIBENVERSCHLEISS' aufgebaut.   Es wird stets auf dem 'SCHEIBENVERSCHLEISS'‐Instrument, das an Klemmen 13/14 angeschlossen  ist, angezeigt. Brücke P3 auf 1‐2 einstellen, wenn das 'SCHEIBEN‐VERSCHLEISS'‐Instrument ein 10  V‐Voltmeter ist. Brücke P3 auf 2‐3 einstellen,   wenn das 'SCHEIBENVERSCHLEISS'‐Instrument ein 1 V‐Voltmeter ist.   Einstellen von Grenzwerten für den Fühlerventil‐Arbeitsbereich   In zwei Komparatoren wird das interne Positionssignal (TP1) mit einstellbaren Spannungen von  zwei internen Potentiometern, R48 und R65, verglichen.   Wenn das Positionssignal einen Grenzwert erreicht, wird ein internes Befehlssignal  ausgegeben und ein Ausgangsrelais mit LED‐Anzeige aktiviert.   HINTERE ENDPOSITION   Die Position ist ein Grenzwert für den Rückwärtsbetrieb, d.h. zur Vergrößerung   des Spalts.   1.  Das Fühlerventil ‐ von Hand oder per Schrittmotor ‐ auf die gewünschte     hintere Endposition einstellen.   2.  Potentiometer R48 einstellen, bis LED D23 und Ausgangsrelais     'HINTERE ENDPOSITION ERREICHT' aktiviert sind.   Wenn 'HINTERE ENDPOSITION ERREICHT' aktiviert und Brücke P6 auf 1‐2 eingestellt ist, ist  Betrieb bei zunehmendem Scheibenspalt verhindert, Betrieb   bei abnehmendem Scheibenspalt aber immer noch möglich.   Bei Brücke P6 auf 2‐3 bleibt der Schrittmotorbetrieb unberührt.   VORDERE ENDPOSITION   Die Position ist ein Grenzwert für den Vorwärtsbetrieb, d.h. zur Verringerung   des Spalts.   1.  Das Fühlerventil ‐ von Hand oder per Schrittmotor ‐ auf die gewünschte     vordere Endposition einstellen.   2.  Potentiometer R65 einstellen, bis LED D24 und Ausgangsrelais     'VORDERE ENDPOSITION ERREICHT' aktiviert sind.  ...
  • Seite 20: Brücken Für Die Steuerfunktionen

    Technisches Handbuch   Wenn 'MIN. GRENZE ERREICHT' aktiviert ist und Brücke P8 auf 1‐2 steht, wird Schrittmotorbetrieb  verhindert, sofern 'MIN. GRENZE AUS' nichtaktiv ist (0 V).   Wenn 'MIN. GRENZE AUS' aktiv ist (24 V), bleibt der Schrittmotorbetrieb von der Aktivierung des Relais  'MIN. GRENZE ERREICHT' unberührt.   Bei Brücke P8 auf 2‐3 ist der Schrittmotorbetrieb weder von 'MIN. GRENZE ERREICHT' noch vom  Digitaleingang 'MIN. GRENZE AUS' betroffen.     Schrittfrequenz   Im aktivierten Zustand arbeitet der Schrittmotor mit einer konstanten Schrittfrequenz,   die von der Brücke P4 auf vier Werte eingestellt werden kann:     P4:1‐2  Frequenz,    6 Hz  Scheibenspaltänderung,  0,019 mm/s     P4:3‐4    12 Hz    0,038 mm/s     P4:5‐6    24 Hz    0,075 mm/s     P4:7‐8    48 Hz    0,15 mm/s   Außerdem kann eine Feineinstellung der Frequenz mit einem internen Potentiometer R107,  'SCHRITTFREQUENZEINST.', durchgeführt werden.  Die eingestellte Frequenz kann an TP9 abgelast werden.     Brücken für die Steuerfunktionen   Brückenpositionen steuern den Einfluß auf den Schrittmotorbetrieb von externen ...
  • Seite 21: Bedienungsanveisung

        Disc Gap Control  DGC‐2  Bedienungsanveisung   Kalibrierung   Kalibrierung wird benutzt, um zu veranlassen, daß die Anzeigewerte der 'SCHEIBEN‐SPALT'‐ Instrumente mit der mm‐Skala der Mikrometerschraube übereinstimmen.   1.  Die Spannung an TP2 ablesen und notieren, sie dann mit Potentiometer R18     auf über 10 V einstellen.   2.  Eingang 'BETRIEB' aktiv machen (24 V), damit die Scheibenspaltbreite von     den 'SCHEIBENSPALT'‐Instrumenten angezeigt wird.   3.  Den Scheibenspalt auf einen geringen Wert einstellen.   4.  Potentiometer 'NULLEINSTELLUNG SCHEIBENSPALT' benutzen, um     den Anzeigewert der 'SCHEIBENSPALT'‐Spannungsinstrumente (Klemmen     9/10 oder 11/12) auf Null festzulegen.   5.  Sich die Mikrometer‐Skalenanzeige notieren, dann den Scheibenspalt um     einen bestimmten Abstand erhöhen.   6.  Potentiometer R8 einstellen, um einen Anzeigewert desselben Abstands an     den Spannungsinstrumenten zu erhalten.   7.  Potentiometer 'NULLEINSTELLUNG SCHEIBENSPALT' benutzen, um     den Anzeigewert der 'SCHEIBENSPALT'‐Spannungsinstrumente (Klemmen     9/10 oder 11/12) auf 10 mm einzustellen.   8.  Den Stromausgang mit Potentiometer R94 auf 20 mA (10 mm) einstellen.   9.  Potentiometer 'NULLEINSTELLUNG SCHEIBENSPALT' benutzen, um    ...
  • Seite 22: Scheibenverschleißmessung

    Technisches Handbuch   Scheibenverschleißmessung   Das 'SCHEIBENVERSCHLEISS'‐Instrument bei neuen Zerfaserungsscheiben   auf Null einstellen:   1.  Das Fühlerventil verstellen, um die Zerfaserungsscheiben miteinander     'in Kontakt' zu bringen.   2.  Potentiometer R123 zur Festlegung des 'SCHEIBENVERSCHLEISS'‐    Anzeigewertes auf 0 mm benutzen.   Später kann der Scheibenverschleiß gemessen werden:   3.  Das Fühlerventil verstellen, um die Zerfaserungsscheiben wieder miteinander     'in Kontakt' zu bringen.   4.  Den Wert am 'SCHEIBENVERSCHLEISS'‐Instrument ablesen.          ...
  • Seite 23: Potentiometereinstellungen

        Scheibenspaltsteuerung  DGC‐2  Potentiometereinstellungen   Die Potentiometereinstellungen bei Lieferung sind in der nachstehenden Tabelle aufgeführt.  Das Eintragen Ihrer Einstellungen nach dem Anlaufen kann sich als sinnvoll erweisen.  Funktion und Potentiometer:  Messen an:  Bei Lieferung:  Nach Anlauf:  MAX. SCHEIBENSPALT   R18  TP2  10 V    ......   MIN. GRENZE   SCHEIBENSPALT   R33  TP4  0,2 V    ......   HINTERE END‐  POSITION VENTIL   R48  TP5  ‐5,5 V    ......   VORDERE END‐  POSITION VENTIL   R65  TP6  ‐5,5 V    ......   SCHRITT‐ ...
  • Seite 24 Technisches Handbuch      ...
  • Seite 25: Schutzgehäuse

        Disc Gap Control  DGC‐2  Schutzgehäuse     Die elektronische Einheit von DGC‐2 ist zur Installation in einem elektronischen Schaltschrank  oder an ähnlicher Stelle ‐ vor elektromagnetischen Störungen   geschützt ‐ vorgesehen. Falls keine geschützte Lage zur Verfügung steht, kann   ein Schutzgehäuse aus Stahl bei Nobel Weighing Systems gesondert bestellt werden.   Das Gehäuse ist staub‐ und feuchtigkeitsgeschützt und sorgt, bei Verwendung   von abgeschirmten Kabeln, für guten elektromagnetischen Schutz.     Mechanische Abmessungen     Tiefe: 150 mm MONTAGE-EINZELHEIT                 Anhang 2    .  Schutzgehäuse  ...
  • Seite 26 Technisches Handbuch        ...
  • Seite 27   Dis s c Gap Contro o l  DGC‐2                 ...
  • Seite 28  ...
  • Seite 29  ...
  • Seite 30 Dokumente 35200 Artikel 600 248 R2 © Vishay Nobel AB, 2011-05-19 Änderungen vorbehalten Vishay Nobel AB Box 423, SE-691 27 Karlskoga, Sweden Phone +46 586 63000 · Fax +46 586 63099 pw.se@vishaypg.com www.weighingsolutions.com...

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