Scheibenpositionsmessung, • Anzeige des Scheibenspalts und des Scheibenverschleißes, • Einstellung von Grenzwerten für den Arbeitsbereich, • schnelles Öffnen des Scheibenspalts in Notfällen. Elektronische Einheit Die elektronische Einheit des Servosystems besteht aus einer einzigen Platine mit steckbaren Schraubklemmen für den Anschluß von externen Einheiten. Die Platine mit Deckel ist auf einer Stahlplatte befestigt, zusammen mit einer Erdungsschiene für Kabelabschirmungen. Zur Konformität mit EMV‐Anforderungen sollte die Einheit in einem störungsfreien Umfeld montiert werden. Ein Schutzgehäuse aus Stahl kann bei Nobel Elektronik gesondert bestellt werden ‐ siehe Anhang 2 'Schutzgehäuse'. Fühlerventil Beim Fühlerventil handelt es sich um ein hydraulisches Bauelement, das den Ölstrom zu einem Hydraulikzylinder in der Zerfaserungsmaschine steuert und somit die Stellung der gesteuerten Scheibe regelt. Die Stellung wird ‐ von Hand oder per Schrittmotor ‐ durch eine Mikrometerschraube eingestellt, und durch mechanische Rückkopplung wird die Stellung, von Lastwechseln in der Zerfaserungsmaschine unabhängig, beibehalten. An einem separaten Anschluß des Fühlerventils anliegender Hydraulikdruck führt zu einem schnellen Öffnen des Scheibenspalts ‐ dies geschieht von der Mikrometereinstellung unabhängig. DGC-2 Fühlerventil Elektronische Schrittmotor Einheit Positions- geber Micrometer Hydraulikdruck 24 VDC Blockschaltbild für Scheibenspaltsteuerung DGC‐2 mit electronischer Einheit, Fühlerventil und externen Bauelementen. 1 ...
Disc Gap Control DGC‐2 Funktionen, elektronische Einheit Die elektronische Einheit für DGC‐2 ist eine Einplatinen‐Einheit, welche die Funktionen zur Steuerung und Überwachung der Zerfaserungsscheibe durch das schrittmotorgesteuerte Fühlerventil von Nobel Weighing Systems enthält. Ausgangssignale von der Einheit geben die Scheibenspaltbreite und den Scheibenverschleiß an. Potentiometer auf der Platine werden zur Festlegung von Grenzwerten benutzt, um Alarmrelais zu aktivieren und zu verhindern, daß sich das Fühlerventil außerhalb eines festgelegten Arbeitsbereiches begibt. Schrittmotorbetrieb Die Position des Fühlerventils und der Zerfaserungsscheibe wird durch eine von Hand oder per Schrittmotor betätigte Mikrometerschraube gesteuert. Leistungs‐ausgänge aus der elektronischen Einheit sorgen für die Ströme zum Betreiben des Schrittmotors mit konstanter Geschwindigkeit oder dessen Verriegelung in einer gewählten Position. Der Schrittmotorbetrieb wird durch externe Signale an opto‐isolierte Steuereingänge und durch Signale von internen Überwachungsschaltungen gesteuert. Ausgänge Der Schrittmotor wird von Stromsignalen durch die vier Motorwicklungen betrieben. Der Motor wird von Konstanthalteströmen in einer gewählten Position verriegelt. Bei Aktivieren des Eingangs SCHEIBENSPALT ERHÖHEN oder SCHEIBENSPALT VERRINGERN wird der Motor durch Stromimpulse mit konstanter Drehzahl gedreht. Platineneinstellungen beeinflussen die Frequenz der Impulse und somit die Geschwindigkeit der Scheibenspaltänderung. Externe eingänge SCHRITT‐ Wenn der Eingang aktiv ist (24 V), wird die Leistungs‐ MOTOR AUS einspeisung in den Schrittmotor unterbrochen, um den (Klemme 27) Fühlerventil ‐Handbetrieb zu ermöglichen. Wenn der Eingang nichtaktiv ist (0 V), wird der Schrittmotor von Halteströmen verriegelt oder von der elektronischen Einheit gestellt, sofern BETRIEB aktiv ist (24 V). BETRIEB Wenn der Eingang aktiv ist (24 V), kann der Schrittmotor (Klemme 32) ...
Technisches Handbuch SCHEIBENSPALT Wenn der Eingang aktiv ist (24 V), bewirkt der Schrittmotor VERRINGERN die Verringerung des Scheibenspalts, sofern BETRIEB aktiv (Klemme 30) ist (24 V), SCHRITTMOTOR AUS nichtaktiv ist (0 V) und die internen Grenzwerte nicht den Schrittmotorbetrieb verhindern. MIN. GRENZE Wenn der Eingang aktiv ist (24 V), kann der Schrittmotor AUS bewirken, daß der Scheibenspalt unter MIN. GRENZE (Klemme 31) SCHEIBENSPALT (von Potentiometer (R33 festgelegt) erhöht wird. Wenn der Eingang nichtaktiv ist (0 V), wird der Schritt‐ motor am von R33 festgelegten Grenzwert angehalten. (Sofern 1‐2 die Position von P8 ist.) Interne Steuersignale Diese Signale werden in den drei Komparatoren erzeugt, wobei interne Meßwerte mit von Potentiometern festgelegten Niveaus verglichen werden. Wenn der Meßwert für den Scheibenspalt die von R33 festgelegte MIN. GRENZE SHEIBENSPALT erreicht, wird ein Signal ausgegeben, das den Schrittmotor anhält, sofern 1‐2 die Position von P8 ist. Anschließend kann der Schrittmotor nur so gestellt werden, daß der Scheiben‐spalt erhöht wird. Sobald das interne Positionssignal HINTERE ENDPOS. VENTIL (von R48 festgelegt) erreicht, wird ein Signal ausgegeben, das den Schrittmotor anhält, sofern 1‐2 die Position von P6 ist. Anschließend kann der Schrittmotor nur zum vorderen Ende hin gestellt werden. Sobald das interne Positionssignal VORDERE ENDPOS. VENTIL (von R65 festgelegt) erreicht, wird ein Signal ausgegeben, das den Schrittmotor anhält, sofern 1‐2 die Position von P5 ist. Anschließend kann der Schrittmotor nur zum hinteren Ende hin gestellt werden. ...
Disc Gap Control DGC‐2 Positionsmessung Wegaufnehmer Die Messung wird von einem LVDT Wegaufnehmer durchgeführt, der am Fühlerventil angeschlossen ist und die Zerfaserungsscheibenposition bei Normalbetrieb aufzeichnet. Die elektronische Einheit von DGC‐2 erzeugt die Primärspannung für den Aufnehmer und wandelt die Sekundärspannungen in ein internes Positionssignal um. Bei Potentiometer R8, VERSTÄRKUNG, ist dieses Positionssignal so kalibriert, daß es der Mikrometerskala entspricht. Siehe Anpassung, Positionseinstellung. Meßausgänge Das interne Positionssignal wird zur Erzeugung der nachstehenden Ausgangssignale benutzt: SCHEIBENSPALT Ein Spannungsausgang und ein isolierter, aktiver Strom‐ ausgang. Die Ausgänge zeigen kontinuierlich die Scheiben‐ spaltbreite an, sofern BETRIEB aktiv ist (24 V). Das Aus‐ gangssignal wird von Potentiometer R18, MAX. SCHEIBEN‐ SPALT, begrenzt. Wenn BETRIEB nichtaktiv ist (0 V), ist das Ausgangssignal ein vom Potentiometer R18, MAX. SCHEIBENSPALT, festgelegter Fixwert. Das Ausgangssignal kann mit einem an Klemmen 15‐17 angeschlossenen externen Potentiometer auf Null eingestellt werden. SCHEIBEN Ein Spannungsausgang, der zur Verschleißanzeige VERSCHLEISS der Scheiben benutzt werden kann. Dieses Ausgangssignal wird vom internen Potentiometer R123, NULLEINST. SCHEIBENVERSCHLEISS, beeinflußt. Relaisausgänge Drei Relaisausgänge, die von den Komparatoren für die internen Steuersignale gesteuert ...
Disc Gap Control DGC‐2 Funktionen, Fühlerventil Funktionsprinzip Das Funktionsprinzip und die Arbeitsweise des Fühlerventils und des gesteuerten Hydraulikzylinders sind in der nachstehenden Abbildung dargestellt. Das Fühlerventil weist eine Spule auf, die an eine Mikrometerschraube angeschlossen ist, und eine bewegliche Buchse, die in einer Richtung Federvorspannung aufweist und an eine Sensorstange angeschlossen ist und für die mechanische Rückkopplung vom gesteuerten Bauelement sorgt. Die Mikrometerschraube, die die Spulenposition steuert, kann von Hand oder mittels eines Schrittmotors gestellt werden. In beiden Fällen wird die Position von einer Mikrometerskala angezeigt. Wenn sich die Fühlerventilspule und die Buchse im Gleichgewicht befinden (0‐Position), deckt die Spule die Schlitze in der Buchse ab, wodurch ein Öldurchfluß durch das Ventil verhindert wird. Während die Spule von der Mikrometerschraube verstellt wird, werden Schlitze geöffnet und erhält man einen Ölfluß durch P‐A und B‐T oder durch P‐B und A‐T, je nach Richtung der Spulenbewegung. Der Ölfluß verschiebt den Kolben im gesteuerten Hydraulikzylinder, der Kolben verschiebt die Sensorstange und die Buchse in derselben Richtung wie die Spule, und die Schlitze werden geschlossen. Wenn sich die Buchse bewegt, verringern die Schlitzöffnungen allmählich den Ölfluß, wodurch sich an der Spulenposition eine sanfte Verzögerung bis zum Halt ergibt. Die festgelegte Position für den Hydraulikkolben wird aufrechterhalten, unabhängig von Belas‐ tungsschwankungen am Kolben. Wenn die Belastung zur Verschiebung des Kolbens groß genug ist, werden Schlitze in den Ventilen von der Sensorstangenwirkung geöffnet, und der Hydraulikdruck bringt den Kolben in die festgelegte Position zurück. Zerfaserungsscheiben Zunehmend Abnehmend Scheibenspalt Hintere Vordere Endposition Mikrometer- skala (mm) V-meter S.SPALT Schrittmotor mA-meter...
Technisches Handbuch Sicherheitsfunktion Über die betrieblichen Funktionen hinaus nimmt das Fühlerventil auch eine Sicher‐ heitsfunktion wahr und öffnet den Zerfaserungsscheibenspalt rasch, wenn der Druck an Einlaß M anliegt. Der Druck beaufschlagt die Buchse mit einer Axialkraft, überwindet die Federvorspannung und bringt die Buchse in eine Position, in welcher P‐B und A‐T ganz geöffnet sind. Dies bewirkt Verstellung des Kolbens in seine hintere Endposition und ergibt einen maximalen Scheibenspalt. (Die mechanische Rückkopplung zum Fühlerventil ist geöffnet.) Bei von M weggenommenem Druck kehren das Fühlerventil und der Kolben des gesteuerten Hydraulikzylinders in die von der Mikrometerschraube festgelegte Position zurück. Der Regeldruck für die Sicherheitsfunktion muß mindestens 35 Bar betragen, darf aber nicht über 100 Bar liegen. Bei höherem Systemdruck kann ein Drosseleinsatz im Adapter montiert werden, wodurch der Regeldruck auf 100 Bar begrenzt wird. Adapter Das Fühlerventil ist an einem Adapter befestigt, und sämtliche Hydraulikanschlüsse erfolgen an den Eingängen zum Adapter. Von den mit A, B, P, T und M bezeichneten Einlässen leiten gebohrte Löcher im Adapter das Öl dem Fühlerventil zu. Im Adapter verbindet ein zusätzliches Loch den Einlaß M, der die Sicherheitsfunktionen steu‐ ert, mit Einlaß T, Rückfluß zum Hydrauliktank. Drosseleinsätze und Stopfen werden zum Be‐ nutzen dieses Loches auf verschiedene Weisen verwendet. Bei Regeldrücken unter 100 Bar wird das Loch mit einem drosselnden Einsatz in Einlaß M (Artikelnummer 6 316 239), womöglich auch mit einer im Einlaß T montierten Schraube, verschlossen. Bei Regeldrücken über 100 Bar wird ein drosselnder Einsatz (mit Artikelnummer 6 320 037) in Einlaß M eingesetzt, und die Schraube in Einlaß T muß entfernt werden. Wenn die Sicherheitsfunktion nicht benutzt wird, muß der Adaptereinlaß M mit einem Stopfen (Artikelnummer 6 300 726) verschlossen werden, und die Schraube in Einlaß T muß entfernt werden. c:a 360 A -- -- A Fühlerventil und Adapter ‐ Abmessungen ...
Disc Gap Control DGC‐2 Installation Störschutz Für den elektromagnetischen Störschutz sind Filter in den Ein‐ und Ausgängen der elektronischen Einheit vorgesehen. Damit das komplette Servosystem die CE‐Anforderungen erfüllt, muß die elektronische Einheit in einem Stahlgehäuse installiert werden, um direkte Strahlung aus externen, hochfrequenten Störquellen zu vermeiden. Abgeschirmte Kabel müssen für alle Anschlüsse benutzt werden, und die Kabelabschirmungen müssen ‐ vorzugsweise an der Erdungs‐schiene auf der Montageplatte ‐ an Masse angeschlossen werden. Im Betrieb sollte dieses Gehäuse geschlossen sein. Anschluss Sämtliche Einheiten des Steuerungssystems werden durch abgeschirmte Kabel an Steckklemmleisten an der elektronischen Einheit angeschlossen. Kennzeichnung und Lage der Leisten sind auf Seite 4 und in den nachfolgenden Schaltplänen angegeben. Wegaufnehmer Ein Kabel vom 6‐poligen Verbinder des weiss Prim. Wegaufnehmers ist ‐ wie im Diagramm dargestellt ‐ blau an die elektronische Einheit angeschlossen. weiss Sek.2 Sek.1 orange Farbcode und verdrillte Leitungspaare treffen auf weiss das Kabel von Nobel Weighing Systems zu. Wenn grün sich die Positionsmessung in die falsche Richtung abändert, sollten Anschlüsse an Klemmen 7 und 8 umgesteckt werden. Scheibenspaltmessung Die Scheibenspaltbreite kann auf Instru‐ ...
Technisches Handbuch Scheibenverschleißmessung Rs=110 kohm Der Scheibenverschleiß kann auf einem Instrument angezeigt werden, das ‐ wie in diesem + TAFEL 24 VDC 0-20 V INSTR. Diagramm dargestellt ‐ an einen Spannungs‐ ausgang angeschlossen ist (dies gilt für das Schalttafelinstrument von Nobel Weighing Systems). Nullung der Anzeige wird mit einem internen Potentiometer (R123) durchgeführt. Relaisausgänge Drei Relaisausgänge sind mit Kontakten MIN. GRENZE versehen, die schließen, wenn der Scheibenspalt ERREICHT bzw. das Positionssignal seine festgelegten HINTERE ENDPOS. ERREICHT Grenzwerte erreicht. Der Anschluß von Funkenschutz wird empfohlen! VORDERE ENDPOS. ERREICHT Digitaleingänge Steuerfunktionen für DGC‐2 werden, wie in +24 V diesem Diagramm dargestellt, durch opto‐ ...
Disc Gap Control DGC‐2 Anpassung Dieser Abschnitt beschreibt den Vorgang der Anpassung der elektronischen Ein‐ heit von DGC‐2 an die Funktion von Fühlerventil und eigentlichem Zerfaserer. Es wird davon ausgegangen, daß das Fühlerventil im Zerfaserer installiert und daß das Hydrauliksystem in Betrieb ist. Der Abschnitt befaßt sich mit Einstellung des Wegaufnehmerbereiches, Messung der Spannungen und Ströme an den Ausgängen und der Ansteuerung einiger interner Steuerfunktionen anhand von Brücken. Stromversorgung Nachdem die Anschlüsse im Einklang mit dem vorigen Abschnitt hergestellt wurden, kann die Netzspannung eingeschaltet werden. Dies wird von LED D25 angezeigt. Die Netzspannung kann an Klemme 25 mit TP0 als Nullbezugsspannung gemessen werden. Ferner die Spannungen an TP7 (+15 V DC ± 0,15 V) und TP8 (‐15 V DC ± 0,15 V) überprüfen. Positionsbereichseinstellung Der Arbeitsbereich des Fühlerventils liegt zwischen 4 mm (hintere Endposition) und 16 mm (vordere Endposition) auf der Mikrometerskala. Der Wegaufnehmer sollte auf densel‐ ben Arbeitsbereich eingestellt und die elektronische Einheit kalibriert werden, um die richtige Anzeige in mm am 'SCHEIBENSPALT'‐Instrument zu liefern. Anfangs wird die Fühlerventilposition mit der Mikrometerschraube von Hand eingestellt. Eingänge 'SCHRITTMOTOR AUS' und 'BETRIEB' aktivieren (24 V), so daß der Schrittmotor von Hand bedient und das Positionssignal von einem 'SCHEIBEN‐SPALT'‐Voltmeter an Klemmen 9/10 oder 11/12 gemessen werden kann. Brücke P9 bei einem 10 V‐Instrument auf 1‐2 und bei einem 1 V‐Instrument auf 2‐3 einstellen. 1. Die Spannung an TP2 ablesen und notieren, sie dann mit Potentiometer R18 auf über 10 V einstellen. 2. Das Nulleinstellpotentiometer durch Brücke P2 auf 2‐3 einstellen. 3. Das Mikrometer auf die Bereichsmitte ‐ 10 mm ‐ einstellen. 4. Das 'SCHEIBENSPALT'‐Instrument (Klemme 9/10 oder 11/12) ablesen. Die Verriegelungsschraube für die Aufnehmer‐Kernposition lösen und den Kern verlegen, bis das 'SCHEIBENSPALT'‐Instrument 0 (mm) anzeigt. ...
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Technisches Handbuch 9. Das Nulleinstellpotentiometer durch P2 auf 1‐2 einstellen. Überprüfen, daß das 'SCHEIBENSPALT'‐Instrument vom externen Potentiometer 'NULLEINSTELLUNG SCHEIBENSPALT', das an Klemmen 15‐17 angeschlossen ist, beeinflußt wird. 10. Die Spannung an TP2 mit Potentiometer R18 wieder auf den notierten Wert einstellen. Stromausgang ‘SCHEIBENSPALT’ Es sollte eine Kalibrierung erfolgen, um einen Scheibenspalt von 10 mm herzustellen, was eine Änderung des 'SCHEIBENSPALT'‐Spannungsausgangs von 0‐1 oder 0‐10 V ergibt, einer Änderung des 'SCHEIBENSPALT'‐Stromausgangs von 4‐20 mA entsprechend. (24 V) Eingänge 'SCHRITTMOTOR AUS' und 'BETRIEB' aktivieren, so daß der Schritt‐motor von Hand bedient und das Positionssignal als Spannung und Strom an den 'SCHEIBENSPALT'‐Ausgängen gemessen werden kann. Brücke P2 auf 1‐2 (Nulleinstellung aktiv) einstellen. 1. Die Spannung an TP2 ablesen und notieren, sie dann mit Potentiometer R18 auf über 10 V einstellen. 2. 'Position 0 mm' Die Mikrometerskala auf 15 mm einstellen, dann das externe Potentiometer 'NULLEINSTELLUNG SCHEIBENSPALT' justieren, damit ein 'SCHEIBENSPALT'‐Spannungsinstrument 0 mm anzeigt. 3. 'Position 10 mm' Die Mikrometerskala auf 5 mm einstellen. Das 'SCHEIBENSPALT'‐ Spannungsinstrument sollte jetzt 10 mm anzeigen, ansonsten muß die Kalibrierung mit R8 im vorigen Abschnitt wiederholt werden. 4. Wenn in 'Position 10 mm' befindlich, den Stromausgang an Klemmen 1/2 anhand des internen Potentiometers R94 auf 20 mA einstellen. 5. Das Mikrometer wieder auf 'Position 0 mm' einstellen und den Stromausgang ...
Disc Gap Control DGC‐2 Ausgangssignal SCHEIBENVERSCHLEISS Dieses Ausgangssignal wird vom Wegaufnehmersignal und von einem Nullabweichungs‐signal von Potentiometer R123 'NULLEINST. SCHEIBENVERSCHLEISS' aufgebaut. Es wird stets auf dem 'SCHEIBENVERSCHLEISS'‐Instrument, das an Klemmen 13/14 angeschlossen ist, angezeigt. Brücke P3 auf 1‐2 einstellen, wenn das 'SCHEIBEN‐VERSCHLEISS'‐Instrument ein 10 V‐Voltmeter ist. Brücke P3 auf 2‐3 einstellen, wenn das 'SCHEIBENVERSCHLEISS'‐Instrument ein 1 V‐Voltmeter ist. Einstellen von Grenzwerten für den Fühlerventil‐Arbeitsbereich In zwei Komparatoren wird das interne Positionssignal (TP1) mit einstellbaren Spannungen von zwei internen Potentiometern, R48 und R65, verglichen. Wenn das Positionssignal einen Grenzwert erreicht, wird ein internes Befehlssignal ausgegeben und ein Ausgangsrelais mit LED‐Anzeige aktiviert. HINTERE ENDPOSITION Die Position ist ein Grenzwert für den Rückwärtsbetrieb, d.h. zur Vergrößerung des Spalts. 1. Das Fühlerventil ‐ von Hand oder per Schrittmotor ‐ auf die gewünschte hintere Endposition einstellen. 2. Potentiometer R48 einstellen, bis LED D23 und Ausgangsrelais 'HINTERE ENDPOSITION ERREICHT' aktiviert sind. Wenn 'HINTERE ENDPOSITION ERREICHT' aktiviert und Brücke P6 auf 1‐2 eingestellt ist, ist Betrieb bei zunehmendem Scheibenspalt verhindert, Betrieb bei abnehmendem Scheibenspalt aber immer noch möglich. Bei Brücke P6 auf 2‐3 bleibt der Schrittmotorbetrieb unberührt. VORDERE ENDPOSITION Die Position ist ein Grenzwert für den Vorwärtsbetrieb, d.h. zur Verringerung des Spalts. 1. Das Fühlerventil ‐ von Hand oder per Schrittmotor ‐ auf die gewünschte vordere Endposition einstellen. 2. Potentiometer R65 einstellen, bis LED D24 und Ausgangsrelais 'VORDERE ENDPOSITION ERREICHT' aktiviert sind. ...
Technisches Handbuch Wenn 'MIN. GRENZE ERREICHT' aktiviert ist und Brücke P8 auf 1‐2 steht, wird Schrittmotorbetrieb verhindert, sofern 'MIN. GRENZE AUS' nichtaktiv ist (0 V). Wenn 'MIN. GRENZE AUS' aktiv ist (24 V), bleibt der Schrittmotorbetrieb von der Aktivierung des Relais 'MIN. GRENZE ERREICHT' unberührt. Bei Brücke P8 auf 2‐3 ist der Schrittmotorbetrieb weder von 'MIN. GRENZE ERREICHT' noch vom Digitaleingang 'MIN. GRENZE AUS' betroffen. Schrittfrequenz Im aktivierten Zustand arbeitet der Schrittmotor mit einer konstanten Schrittfrequenz, die von der Brücke P4 auf vier Werte eingestellt werden kann: P4:1‐2 Frequenz, 6 Hz Scheibenspaltänderung, 0,019 mm/s P4:3‐4 12 Hz 0,038 mm/s P4:5‐6 24 Hz 0,075 mm/s P4:7‐8 48 Hz 0,15 mm/s Außerdem kann eine Feineinstellung der Frequenz mit einem internen Potentiometer R107, 'SCHRITTFREQUENZEINST.', durchgeführt werden. Die eingestellte Frequenz kann an TP9 abgelast werden. Brücken für die Steuerfunktionen Brückenpositionen steuern den Einfluß auf den Schrittmotorbetrieb von externen ...
Disc Gap Control DGC‐2 Bedienungsanveisung Kalibrierung Kalibrierung wird benutzt, um zu veranlassen, daß die Anzeigewerte der 'SCHEIBEN‐SPALT'‐ Instrumente mit der mm‐Skala der Mikrometerschraube übereinstimmen. 1. Die Spannung an TP2 ablesen und notieren, sie dann mit Potentiometer R18 auf über 10 V einstellen. 2. Eingang 'BETRIEB' aktiv machen (24 V), damit die Scheibenspaltbreite von den 'SCHEIBENSPALT'‐Instrumenten angezeigt wird. 3. Den Scheibenspalt auf einen geringen Wert einstellen. 4. Potentiometer 'NULLEINSTELLUNG SCHEIBENSPALT' benutzen, um den Anzeigewert der 'SCHEIBENSPALT'‐Spannungsinstrumente (Klemmen 9/10 oder 11/12) auf Null festzulegen. 5. Sich die Mikrometer‐Skalenanzeige notieren, dann den Scheibenspalt um einen bestimmten Abstand erhöhen. 6. Potentiometer R8 einstellen, um einen Anzeigewert desselben Abstands an den Spannungsinstrumenten zu erhalten. 7. Potentiometer 'NULLEINSTELLUNG SCHEIBENSPALT' benutzen, um den Anzeigewert der 'SCHEIBENSPALT'‐Spannungsinstrumente (Klemmen 9/10 oder 11/12) auf 10 mm einzustellen. 8. Den Stromausgang mit Potentiometer R94 auf 20 mA (10 mm) einstellen. 9. Potentiometer 'NULLEINSTELLUNG SCHEIBENSPALT' benutzen, um ...
Technisches Handbuch Scheibenverschleißmessung Das 'SCHEIBENVERSCHLEISS'‐Instrument bei neuen Zerfaserungsscheiben auf Null einstellen: 1. Das Fühlerventil verstellen, um die Zerfaserungsscheiben miteinander 'in Kontakt' zu bringen. 2. Potentiometer R123 zur Festlegung des 'SCHEIBENVERSCHLEISS'‐ Anzeigewertes auf 0 mm benutzen. Später kann der Scheibenverschleiß gemessen werden: 3. Das Fühlerventil verstellen, um die Zerfaserungsscheiben wieder miteinander 'in Kontakt' zu bringen. 4. Den Wert am 'SCHEIBENVERSCHLEISS'‐Instrument ablesen. ...
Scheibenspaltsteuerung DGC‐2 Potentiometereinstellungen Die Potentiometereinstellungen bei Lieferung sind in der nachstehenden Tabelle aufgeführt. Das Eintragen Ihrer Einstellungen nach dem Anlaufen kann sich als sinnvoll erweisen. Funktion und Potentiometer: Messen an: Bei Lieferung: Nach Anlauf: MAX. SCHEIBENSPALT R18 TP2 10 V ...... MIN. GRENZE SCHEIBENSPALT R33 TP4 0,2 V ...... HINTERE END‐ POSITION VENTIL R48 TP5 ‐5,5 V ...... VORDERE END‐ POSITION VENTIL R65 TP6 ‐5,5 V ...... SCHRITT‐ ...
Disc Gap Control DGC‐2 Schutzgehäuse Die elektronische Einheit von DGC‐2 ist zur Installation in einem elektronischen Schaltschrank oder an ähnlicher Stelle ‐ vor elektromagnetischen Störungen geschützt ‐ vorgesehen. Falls keine geschützte Lage zur Verfügung steht, kann ein Schutzgehäuse aus Stahl bei Nobel Weighing Systems gesondert bestellt werden. Das Gehäuse ist staub‐ und feuchtigkeitsgeschützt und sorgt, bei Verwendung von abgeschirmten Kabeln, für guten elektromagnetischen Schutz. Mechanische Abmessungen Tiefe: 150 mm MONTAGE-EINZELHEIT Anhang 2 . Schutzgehäuse ...