1. Hardwareübersicht 1.1. Bild der Hauptplatine des ALL4000V2 Ethernet Sensormeters 1.2. Ansicht des Boardlayouts des ALL4000V2 Ethernet Sensormeters Seite 3...
1.3. Steckerbelegungen Stromversorgungsstecker ST1 Standard-Buchse für Hohlstecker mit 1.6 mm Stift. Innen: +, Außen: - Versorgungsspannung 5...24 VDC, ca. 190...350 mA 1.4. Netzwerkanschluß CN4 Standard-RJ45-Buchse für die Verbindung des ALL4000 mit dem Switch oder Hub. Pin1: TX+ Pin2: TXPin3: Pin4: 75R nach Masse Pin5: 75R nach Masse Pin6: RXPin7: 75R nach Masse...
1.9. Vorderer Expansionsstecker JP2 Pfostenstecker, 40-polig, 16 Pins LED´s, 16 direkte CPU-Verbindungspins Pin1: CPU RD0 Pin2: Chip0 Bit 0 Pin3: CPU RD1 Pin4: Chip0 Bit 1 Pin5: CPU RD2 Pin6: Chip0 Bit 2 Pin7: CPU RD3 Pin8: Chip0 Bit 3 Pin9: CPU RD4 Pin10: Chip0 Bit 4 Pin11: CPU RD5...
2. Programmierung Individuelle Schalt- und Messabläufe lassen sich durch eine leichtverständliche Scriptsprache (BASIC ähnlich) programmieren. Ein interner Speicher zeichnet die Daten auf, so dass diese auch zeitversetzt abgerufen werden können. Über den Menüpunkt „Programmieren“ gelangen Sie in das Hauptmenü zur Programmierung. 2.1.
Auswahlbox „Befehl“ können Sie nun den gewünschten Befehl anklicken. Daraufhin werden im Feld „Parameter“ mögliche Optionen angezeigt. Wenn die gewünschten Änderungen ausgeführt sind, drücken Sie bitte auf „Save“, damit diese zum ALL4000V2 Internet Sensormeter übertragen werden. Alle Programmänderungen beziehen sich immer auf das im RAM gespeicherte Programm, nicht auf die Kopie im FLASH.
5 ms und 5000 ms. Programm #0 beim Booten automatisch starten: Wenn hier eine 1 eingetragen ist, lädt der ALL4000V2 Ethernet Sensormeter sofort beim Einschalten das Programm vom FLASH-Speicherplatz 0 und beginnt mit dessen Ausführung. Somit können Steuer- und Regelprogramme automatisch in Gang gesetzt werden.
3. Befehlsübersicht 0 – NOP (-) Leere Anweisung Dieser Befehl führt keinerlei Aktion aus. Wird standardmäßig vom ALL4000 vergeben, wenn eine neue Programmzeile angelegt wird. Kann zur besseren Lesbarkeit (Strukturierung des Quellcodes) eingesetzt werden. 1 – GOTO (Zeilennummer) Sprunganweisung Ein unbedingter Sprung zu der angegebenen Programmzeile wird ausgeführt. Falls die Programmzeile nicht vorhanden ist, wird ein Fehler (Fehler # 100: Zeile nicht gefunden) ausgelöst.
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5 – GOSUB (Zeilennummer) Subroutine an angegebener Zeilennummer ausführen Ähnlich wie bei GOTO, wird hier zu der angegebenen Zeilennummer gesprungen. Sobald der Interpreter dann eine RETURN-Anweisung fi ndet, springt er zurück zu der Stelle, an der das zugehörige GOSUB stand, und fährt hier mit der nächsten Anweisung fort. Mit Hilfe der GOSUB... RETURN Befehle ist es möglich, häufi...
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9 - IF (Variable oder K.) (Vergleichsoperator) (Variable oder K.) THEN GOTO (Zeilennummer) Sprung zur Zeilennummer, wenn das Ergebnis des Vergleichs wahr ist Mit dieser Anweisung können Programmverzweigungen in Abhängigkeit von Bedingungen realisiert werden. Es kann entweder eine Konstante als Zeilennummer angegeben werden, oder auch eine Variable. Beispiele: IF X >...
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Dieser 3-Zeiler zeigt den Status der Funksteckdose #0 mit der LED #0 am Gerät an. 15 - OVERLAY_RUN (Programmnummer oder Variable) obsolet, im ALL4000V2 nicht mehr implementiert. 16 - OVERLAY_GOTO (Programmnummer oder Variable) (Zeilennummer oder Variable) obsolet, im ALL4000V2 nicht mehr implementiert.
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27 – SET LED2 (Variable oder Konstante) 8-bit Bitmuster mit den LED´s auf der Frontseite des Geräts anzeigen Selbe Funktion wie SET_LED, jedoch für die rechten 8 LEDs. 28 – PING_PREPARE1 (Variable oder Konstante, Variable oder Konstante) Die ersten 2 Ziffern einer über PING anzusprechenden IP-Adresse werden mit diesem Befehl spezifi...
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38 – TTL_OFF (Variable oder Konstante) Der angegebene interne TTL_Pin (0...63) wird auf logisch „0“ gesetzt. Zuordnung der Nummern zu den I/O Chips siehe TTL_ON. 39 – n = QUERY_TTL (Variable oder Konstante) Der angegebene interne TTL_Pin (0...33) wird abgefragt. Zuordnung der Nummern zu den I/O Chips siehe TTL_ON.
4. Fernsteuerung über das Web-Interface Es ist möglich, alle Schaltvorgänge im ALL4000 über simple HTTP-Requests auszulösen. Die URL der generischen Schaltbefehle lautet: http://192.168.0.100/uo?d=<porttyp>&n1=<portnummer>&n2=<wert> wobei allen 3 Parametern als Defaultwert 0 zugrundegelegt wird. Die Porttypen des ALL4000 sind wie folgt defi niert: 0 - Default (2 - Funksteckdosen) 1 - Interne Relais (nach Relaisnummer 0..3) 0 oder 1 2 - Funksteckdosen (nach Dosennummer 0...15) 0 oder 1...
Datum von RTC <time>: Zeit von RTC <ad>: Zoom 0/1 (obsolet) - immer 1 beim ALL4000V2 <i>: Zeitintervall für einen horizontalen Pixel in der Webanzeige in Sekunden <f>: Temperatur-Skala für Webanzeige (0: Grad C, 1 - Grad F, 2 - Kelvin) <sys>:...
5.2. YML (obsolet, wird aber vom Javascript auf der Anzeigeseite verwendet) Proprietäres kompaktes Datenformat. Die URL lautet: http://192.168.0.100/s Zurückgeliefert wird folgender Datenstring: A5684B1837C-2048000D-2048000E-2048000F-2048000G165H-2048000IU2.51V33132W08:22: 48X0Y201Z!YMLOK@ALL4000 Felder: Wert ab Delimiter „A“: Empfänger 0 Wert ab Delimiter „ P“: Empfänger 1 Wert ab Delimiter „U“: Firmware-Version Wert ab Delimiter „V“: Freier Speicher...
6. Programmierbeispiele Hier noch eine Sammlung kleiner Beispielprogramme, um die Möglichkeiten der Programmierung zu veranschaulichen. Temperaturregelung Brutkasten Das Programm kann die Heizung über Funksteckdose 0 ein- und ausschalten. Ein Sensor, der direkt am ALL4000 angeschlossen ist, kontrolliert die Temperatur. Bei Unterschreiten einer Temperaturgrenze von 35,5 Grad C wird die Heizung eingeschaltet.
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