5 Installation
Alle Anschlussleitungen am Behälter sind mit lösbaren Verbindungen (Verschraubung/Flansch) herzustellen.
Rohrgewindeabdichtungen mit Teflon sind zu vermeiden.
Alle Behälteranschlussleitungen sind nach den gültigen Regeln der Technik und den entsprechenden Normen und
Vorschriften, gemäß ihrem Anwendungszweck und Versorgungsmedium zu planen, zu erstellen und zu prüfen.
Bei kalkhaltigen Wässern empfehlen wir eine Möglichkeit zur Entkalkung über Absperrventile mit Entleerungsmöglichkeit oder
T-Stück im KW-Eintritt und WW-Abgang des Trinkwasser-Wärmetauschers oder eine Vorrichtung zur Wasserenthärtung
vorzusehen.
Die Behälter sind durch geeignete Filter vor dem Eintrag von Schmutz oder Gegenständen zu schützen. Ebenso sind die
Behälter vor unzulässigen Druckschwankungen und Überdruck durch den zusätzlichen Einbau von geprüften Druckminderern
und Sicherheitsventilen zu sichern.
Die zur Temperaturregelung erforderlichen Messfühler oder Thermostate sind am Behälter sicher und dauerhaft zu platzieren
(Tauchhülse oder Fühlerschiene).
Entlüftungs- und Entleereinrichtungen für den Behälter sind ausreichend zu dimensionieren und anzubringen.
Auf eine sorgfältige Isolierung der Leitungen ist zu achten, die ausführende Fachfirma ist für die Ausführung verantwortlich.
• Zum Schutz vor Verbrühungen ist bauseits eine Temperaturbegrenzung am Warmwasser-Abgang erforderlich (bei
Anbindung an eine Solaranlage).
• Der Mindest-Volumenstrom der Ladepumpe für die Warmwasserbereitung beträgt 850 Liter Heizwasser/h.
• Der Heizwasserseitige Mindestdruckverlust im Koaxialwellrohr beträgt 125mbar.
• Die dafür bauseitig notwendige Heizwasser-Pumpe ist dahingehend ausreichend zu bemessen.
• Zum Schutz vor Verbrühungen ist bauseits eine Temperaurbegrenzung am Warmwasser-Abgang erforderlich.
Der Anschlussdurchmesser des Heizungssicherheitsventils ist vom Nenninhalt des Wasserraumes und der maximalen
Heizleistung des Wärmeerzeugers abhängig und kann nach folgender Tabelle ermittelt werden:
Ansprechdruck
1,5 bar
2,0 bar
2,5 bar
3,0 bar
Anschlussgrösse (Zoll)
Die Größe des Brauchwassersicherheitsventils ist der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen:
Inhalt des Brauchwasserraumes
bis 200 l
über 200 bis 1000 l
2
5
KW
HVL
Solar VL
Solar RL
HRL
EL
max. Heizleistung des Wärmeerzeugers
36 kW
72 kW
43 kW
86 kW
50 kW
100 kW
56 kW
112 kW
1/2
¾
Min. Ventilgröße
NW 15 (1/2")
NW 20 (3/4")
WPVL TWE
6
7
8
10
9
144 kW
252 kW
172 kW
302 kW
200 kW
350 kW
224 kW
395 kW
1
5/4
Legende
1
Heizwasserpufferspeicher mit
Trinkwassererwärmung
2
Thermischer Mischautomat
3
Temperaturwächter
WPVL
4
Strömungsschalter
5
Booster-Pumpe
6
Sicherheitstemperaturbegrenzer STB
WPRL
7
Speichertemperatursensor Wärmepume
(Trinkwassererwärmung)
8
Puffertemperatursensor
9
Speichertemperatursensor Solar
10
3-Wege-Umschaltventil Rücklaufumschaltung
bei TWW-Ladung Wärmepumpe
Abbildung 2 (Prinzipdarstellung – Hydraulikbeispiel WP)
Seite 5
433 kW
650 kW
518 kW
778 kW
600 kW
900 kW
678 kW
1017 kW
6/4
2
Größte Beheizungsleistung
75 kW
150 kW
EL
Entleerung
HVL
Heizwasservorlauf
HRL
Heizwasserrücklauf
Solar VL
Solarvorlauf
Solar RL
Solarrücklauf
WPVL
Wärmepumpenvorlauf
WPRL
Wärmepumpenrücklauf
WPVL TWE Wärmepumenvorlauf
Trinkwarmwassererwärmung
KW
Kaltwasser
WW
Warmwasser
Z
Zirkulation
Stand: 11.12.2013
Irrtum vorbehalten