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JUMO logoscreen 500 Betriebsanleitung
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Inhaltsverzeichnis
Bildschirmschreiber
B 95.5015
Betriebsanleitung
3.00/00372729
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für JUMO logoscreen 500

  • Seite 1 Bildschirmschreiber B 95.5015 Betriebsanleitung 3.00/00372729...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhalt Einleitung Vorwort ......................5 Aufbau der Dokumentation ................. 6 1.2.1 Strukturierung dieser Betriebsanleitung ............6 Typografische Konventionen ............... 7 1.3.1 Warnende Zeichen ..................7 1.3.2 Hinweisende Zeichen ..................7 1.3.3 Darstellungsarten ................... 8 Gerätebeschreibung Anzeige- und Bedienelemente ..............9 Bedienkonzept und grafische Elemente ..........
  • Seite 4 Inhalt Konfigurationsparameter Bedienbeispiel .................... 37 Tabelle der Konfigurationsparameter ............38 4.2.1 Parametrierung ..................... 38 4.2.2 Konfiguration - Gerätedaten ................ 39 4.2.3 Konfiguration - Analogeingänge ..............41 4.2.4 Konfiguration - Ereignisspuren ..............44 4.2.5 Konfiguration - Meßwertspeicherung ............44 4.2.6 Konfiguration - Ausgänge ................45 4.2.7 Konfiguration - Steuerfunktionen ..............
  • Seite 5 Inhalt Elektrischer Anschluß Installationshinweise ................. 61 Technische Daten ..................61 Anschlußplan ....................62 Stichwortverzeichnis...
  • Seite 6 Inhalt...
  • Seite 7: Einleitung

    1 Einleitung 1.1 Vorwort Lesen Sie diese Betriebsanleitung, bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen. Bewahren Sie die Betriebsanleitung an einem für alle Benutzer jederzeit zu- gänglichen Platz auf. Bitte unterstützen Sie uns, diese Betriebsanleitung zu verbessern. Für Ihre Anregungen sind wir dankbar. Telefon (06 61) 60 03-7 25 Telefax (06 61) 60 03-6 81 Alle erforderlichen Einstellungen sind im vorliegenden Handbuch...
  • Seite 8: Aufbau Der Dokumentation

    1 Einleitung 1.2 Aufbau der Dokumentation Die Dokumentation für das vorliegende Gerät besteht aus den folgenden Tei- len: Betriebs- Diese Betriebsanleitung gehört zum Lieferumfang. Sie wendet sich an den An- anleitung lagenhersteller und den Anwender mit fachbezogener Ausbildung. B 95.5015 Neben der Montage und dem elektrischen Anschluß...
  • Seite 9: Typografische Konventionen

    1 Einleitung 1.3 Typografische Konventionen 1.3.1 Warnende Zeichen Die Zeichen für Vorsicht und Achtung werden in diesem Handbuch unter fol- genden Bedingungen verwendet: Vorsicht Dieses Zeichen wird benutzt, wenn es durch ungenaues Befolgen oder Nicht- befolgen von Anweisungen zu Personenschäden kommen kann! Achtung Dieses Zeichen wird benutzt, wenn es durch ungenaues Befolgen oder Nicht- befolgen von Anweisungen zu Beschädigungen von Geräten oder Daten...
  • Seite 10: Darstellungsarten

    1 Einleitung 1.3.3 Darstellungsarten Tasten Tasten werden gerahmt dargestellt. Möglich sind Symbole oder Texte. Bei Mehrfachbelegung einer Taste wird stets derjenige Text eingesetzt, der der momentanen Funktion entspricht. Bildschirmtexte Programm- Texte, die im Setup-Programm angezeigt werden, werden durch kursive Manager Schreibweise gekennzeichnet Menüpunkte Editieren !
  • Seite 11: Gerätebeschreibung

    2 Gerätebeschreibung 2.1 Anzeige- und Bedienelemente Farbdisplay 320 x 240 Pixel, 27 Farben menüabhängige Funktionstasten (Softkeys) Bildschirmabhängige Funktion, durch Texte oder Symbole dargestellt Status-LED (rot) Leuchtet permanent, wenn ein Alarm anliegt Power-LED (grün) Leuchtet permanent, so- bald die Spannungsver- sorgung angelegt ist. Blinkt, wenn der Bild- schirmschoner aktiv ist.
  • Seite 12: Bedienkonzept Und Grafische Elemente

    2 Gerätebeschreibung Öffnen und Statuszeile Kopfzeile Schließen der Gehäusetür Zum Öffnen und Schließen der Gehäusetür hier drücken, bis ein Klick zu hören ist 2.2 Bedienkonzept und grafische Elemente Tasten Der Bildschirmschreiber wird über acht Tasten bedient. Drei dieser Tasten ha- ben feste, die fünf anderen Tasten (Softkeys) menüabhängige Funktionen.
  • Seite 13 2 Gerätebeschreibung Statuszeile Im oberen Bereich des Displays wird die Statuszeile angezeigt. Sie informiert über wichtige Aktionen und Zustände. Die Statuszeile wird immer angezeigt, unabhängig davon, ob bedient, parame- triert oder konfiguriert wird. Alarm Ist ein Alarm aufgetreten (z. B. Grenzwertüberschreitung), blinkt in diesem Feld die (Alarm-)Glocke Diskette Zeigt die freie Speicherkapazität der Diskette in Prozent an.
  • Seite 14: Analogeingänge

    2 Gerätebeschreibung Kanalzeile In der Kanalzeile werden die Meßwerte der aktiven Kanäle und ihre Einheit als (Kanaldar- - Meßwert stellung) - Skalierung oder - Bargraph angezeigt. Alternativ dazu kann die Kopfzeile auch ganz abgeschaltet werden. Je nach Anzeigeart sind zusätzlich Alarme und Meßbereichsüberschreitungen direkt sichtbar.
  • Seite 15: Ereignisspuren

    2 Gerätebeschreibung 2.4 Ereignisspuren Signalarten In den sechs Ereignisspuren können neben den vier Binäreingängen (Typenzu- satz) auch vom Gerät erzeugte digitale Signale angezeigt werden: Signal Beschreibung Binäreingang 1 … 4 Vier als Hardware vorhandene Binäreingänge (Typenzusatz) Min-Alarm 1 … 6 Grenzwertunterschreitungen der Kanäle Max-Alarm 1 …...
  • Seite 16 2 Gerätebeschreibung Externe Texte Über vier Binäreingänge können sogenannte „externe Texte“ realisiert werden. Es kann entweder ein Standardtext oder einer der 18 definierbaren Texte ver- wendet werden. Das Gerät ergänzt die Texte selbständig, so daß Kommen und Gehen des Signals unterschieden werden können. Die externen Texte werden am Gerät unter Konfiguration Steuerfunktionen konfiguriert.
  • Seite 17: Betriebsarten

    2 Gerätebeschreibung 2.5 Betriebsarten 3 Betriebsarten Das Gerät verfügt über 3 Betriebsarten: - Normalbetrieb - Zeitbetrieb - Ereignisbetrieb Für jede der drei Betriebsarten können unter anderem folgende Einstellungen vorgenommen werden: - Speicher-Wert - Speicher-Zyklus Speicher-Wert Speicher-Wert bestimmt, ob Mittel-, Minimum-, Maximum-, Momentanwert des Zeitraums zwischen zwei Speicherzyklen oder die Spitzenwerte (Hüllkur- ve) gespeichert wird.
  • Seite 18: Datenspeicherung

    2 Gerätebeschreibung 2.6 Datenspeicherung Aufzeichnungs- - interner Speicher ca. 350.000 Meßwerte kapazität - Diskette ca. 650.000 Meßwerte Die Aufzeichnungskapazität verringert sich, wenn viele Ereignismeldungen mit abgespeichert werden. Speicher-Zyklus In der Konfiguration können für den Normal-, Ereignis- und Zeitbetrieb unter- schiedliche Speicherzyklen im Bereich von 1s bis 32767s konfiguriert werden. Der Speicherzyklus legt fest, in welchen Zeitabständen die Meßwerte gespei- chert werden.
  • Seite 19: Bedienung Und Visualisierung

    3 Bedienung und Visualisierung Nachdem der Bildschirmschreiber durch Anlegen der Spannungsversorgung (Netz-Ein) in Betrieb genommen wird, erscheint zunächst das Startlogo (Fir- menlogo). Während des Bildschirmaufbaues wird der Bildschirmschreiber mit den Daten der letzten Konfiguration initialisiert. Nach der Initialisierungsphase wird das Meßwert-Diagramm (Visualisierungsebene) angezeigt.
  • Seite 20: Grundmenü

    3 Bedienung und Visualisierung 3.1 Grundmenü Das Grundmenü ist der zentrale Punkt, von dem aus in die verschiedenen Ebenen des Gerätes verzweigt wird. An Ebenen stehen zur Verfügung: - Visualisierung - Parametrierung - Konfiguration - Ereignisliste - Disk-Manager - Geräte-Info h Gewünschte Ebene auswählen h Auswahl mit E übernehmen Das Grundmenü...
  • Seite 21: Visualisierung

    3 Bedienung und Visualisierung 3.2 Visualisierung 3.2.1 Diagrammdarstellung mit Digitalanzeige (Meßw. klein) In die Diagrammdarstellung gelangt man vom Grundmenü durch Aufruf des Menüs Visualisierung oder durch Betätigen der Taste - aktuelle Meßwerte der Analogeingänge incl. Einheit - rot hinterlegter Meßwert ⇒ Grenzwert überschritten Ereignisliste einblenden Signalart (Darstellung) ändern...
  • Seite 22: Diagrammdarstellung Mit Skalierung

    3 Bedienung und Visualisierung 3.2.2 Diagrammdarstellung mit Skalierung Skalierung-Anfang des selektierten Kanals Untere Grenzwertmarke des selektierten Kanals (keine Anzeige, wenn Alarmierung aus) aktueller Meßwert Kanalbezeichnung Obere Grenzwertmarke (keine Anzeige, wenn Alarmierung aus) Skalierung-Ende des selektierten Kanals Welche Skalierung (von welchem Kanal) angezeigt werden soll, kann mit Hilfe des Parameters Parametrierung Diagrammansicht Kanalanzeige ausge-...
  • Seite 23: Digitalanzeige Groß (Meßwert Groß)

    3 Bedienung und Visualisierung 3.2.4 Digitalanzeige groß (Meßwert groß) Diese Darstellungsart beschränkt sich auf die Digitalanzeige. 3.2.5 Kurvendarstellung (Kopfzeile abgeschaltet) Diese Darstellungsart beschränkt sich auf die Kurvendarstellung.
  • Seite 24: Auswerten Der Gespeicherten Meßdaten

    3 Bedienung und Visualisierung 3.2.6 Auswerten der gespeicherten Meßdaten Historie Während der Auswertung ändert sich die Funktion der Softkeys, außerdem wird der aktuelle Zoom-Faktor und die Position des Cursors (Datum und Uhr- zeit) angezeigt. Scrollbetrieb Aktueller Zoom Cursor (violett) (Vergrößerung) Historie aktiviert Datum und Zeit der Meßwerte an der Cursor-Position...
  • Seite 25 3 Bedienung und Visualisierung Zoom Soll der Zoom-Faktor verstellt oder nach bestimmten Zeiten gesucht werden, müssen die Softkey-Funktionen umgeschaltet werden. h Softkey drücken Der Grad der Komprimierung der Meßdaten auf dem Bildschirm wird als Ver- hältnis in Stufen angegeben (1:1, 1:2, 1:5, 1:10, 1:20, 1:50 und 1:100). 1:100 z.
  • Seite 26 3 Bedienung und Visualisierung Cursor- Für die Cursor-Positionierung auf einen bestimmten Zeitpunkt steht nach Be- Positionierung tätigen der Taste folgender Dialog zur Verfügung: Nach Eingabe von Datum und Zeit und Betätigen der Taste wird der Cursor auf den gewählten Zeitpunkt gesetzt. Wenn für den gewählten Zeitpunkt keine Meßdaten gespeichert sind, wird der Cursor auf den nächstmöglichen Zeitpunkt gesetzt.
  • Seite 27: Parametrierung

    3 Bedienung und Visualisierung 3.3 Parametrierung In der Ebene Parametrierung lassen sich - Kontrast, - Vorschubanzeige, - Display-Abschaltung und - Diagramm-Ansicht einstellen. Alle Parameter werden mit Hilfe der Tasten bzw. ausgewählt. Kontrast Hier kann der Kontrast des Bildschirmes eingestellt werden. Dadurch bleibt auch bei schwierigen Lichtverhältnissen der Bildschirm immer gut ablesbar.
  • Seite 28 3 Bedienung und Visualisierung Abschaltereignis = Steuersignal Hier kann die Bildschirmabschaltung mit Hilfe von einem Binäreingang (Typen- zusatz) stattfinden. Die Auswahl des Binäreinganges erfolgt durch den Para- meter „Steuersignal“. Bei der Einstellung „Abgeschaltet“ ist die Bildschirmabschaltung inaktiv. Diagramm- Diagrammansicht Signalart ansicht Hier wird über die Darstellungsart der Meßwerte und Ereignisspuren entschie- den:...
  • Seite 29: Konfiguration

    3 Bedienung und Visualisierung 3.4 Konfiguration Wird die Konfigurationsebene aufgerufen, erfolgt zunächst die Abfrage des Paßwortes (werkseitig: 9200). Damit wird u.a. verhindert, daß Unbefugte die Konfiguration ändern. Fenstertechnik Das Konzept der Konfiguration beruht, wie die anderen Ebenen auch, auf einer menügeführten Fenstertechnik.
  • Seite 30: Ereignisliste

    3 Bedienung und Visualisierung 3.5 Ereignisliste Ereignisse Im Gerät können verschiedene Ereignisse Texte auslösen, die in die Ereignisli- ste aufgenommen und im internen Speicher bzw. auf der Diskette gespeichert werden. Ereignisse können sein: - Alarme, ausgelöst durch Grenzwertüberschreitungen einzelner Kanäle, - externe Texte, ausgelöst über binäre Eingänge, - Systemmeldungen (z.
  • Seite 31 3 Bedienung und Visualisierung Ergänzungstext Das Gerät ergänzt die Texte selbständig um „EIN“ oder „AUS“, so daß Kom- men und Gehen des Signals unterschieden werden können. Beispiel: Standardtext Ergänzungstext Eintrag in Ereignisliste Binäreingang 2 Binäreingang 2 EIN Binäreingang 2 Binäreingang 2 AUS Grundmenü...
  • Seite 32: Disk-Manager

    3 Bedienung und Visualisierung 3.6 Disk-Manager Automatische Die im Meßdaten-Speicher (FLASH) des Bildschirmschreibers gespeicherten Speicherung Daten werden in regelmäßigen Abständen automatisch auf der Diskette im der Meßdaten Gerät gesichert. Das Auswerteprogramm des PCs (v Kapitel 6 „PC-Auswerte- programm“) liest die Daten von der Diskette und stellt komfortable Funktionen zur Auswertung bereit.
  • Seite 33 3 Bedienung und Visualisierung Disk-Manager Noch nicht gesicherte Meßdaten werden auf Diskette geschrieben Alle Meßdaten im Speicher werden auf Diskette geschrieben Die Konfigurationsdaten werden auf Diskette geschrieben Die Konfigurationsdaten werden von Diskette eingelesen Restkapazität der Diskette in Prozent Hintergrund blinkt bei Fehler z.
  • Seite 34 3 Bedienung und Visualisierung Status- Statusmeldungen des Disk-Managers werden in dem jeweiligen Aktionsfen- meldungen ster angezeigt. Folgende Statusmeldungen sind möglich: Statusmeldung Beschreibung DISKETTE AKTUALISIERT Unmittelbar bevor die Diskette dem Gerät ent- nommen wird, sollte Diskette aktualisieren aufge- rufen werden, damit alle Meßdaten bis zum Zeit- punkt der Entnahme auf der Diskette enthalten sind.
  • Seite 35: Geräte-Info

    3 Bedienung und Visualisierung Statusmeldung Beschreibung GOLDCAP WAR LEER Die Meldung erscheint, wenn im Bildschirmschrei- ber ein Kondensator zur Speicherpufferung einge- baut ist und das Gerät zu lange ausgeschaltet war, so daß sich der Kondensator entladen hat. Achtung: Die Meßdaten enthalten dadurch falsche Werte. FALSCHE VERSIONS-NR.! Es wurde versucht, eine Konfiguration von Disket- te einzulesen, aber die Versionsnummern von Ge-...
  • Seite 36 3 Bedienung und Visualisierung Geräte-Info Ist die „Option Digital-I/O“ verfügbar (Ja), dann ist auch die serielle Schnittstel- le RS232/RS485 im Bildschirmschreiber enthalten. Störung Folgende Störungen sind möglich:: Störung Beschreibung keine Gerät i. O. Datenverlust Während der letzten längeren Netzabschaltung hat sich die Batterie bzw. der Speicherkondensa- tor entladen.
  • Seite 37: Texteingabe

    3 Bedienung und Visualisierung 3.8 Texteingabe Eingabe- Die konfigurierbaren Texte können entweder über das Setup-Programm oder möglichkeiten direkt am Gerät eingegeben werden. In diesem Kapitel wird die Eingabe am Gerät beschrieben. Zeichen- Das folgende Bild wird angezeigt, wenn in der Konfigurationsebene ein Text auswahl (z.
  • Seite 38: Code-Nummer (Paßworteingabe)

    3 Bedienung und Visualisierung 3.9 Code-Nummer (Paßworteingabe) Die Konfiguration des Schreibers (Konfigurationsebene) und einige Funktionen des Datei-Managers sind durch eine Paßwortabfrage vor unberechtigtem Zu- griff geschützt. Beide Paßwörter können unterschiedlich programmiert werden (siehe Kapitel 4.2.2). In beiden Fällen ist die werkseitige Einstellung: 9200. Die ausgewählte Ziffer Die zu ändernde erhöhen (+1) oder ver-...
  • Seite 39: Konfigurationsparameter

    4 Konfigurationsparameter 4.1 Bedienbeispiel 1.) Ggf. muß an dieser Stelle noch die Codenummer eingegeben werden 2.) Eingabe Abbrechen; Die alten Einstellungen bleiben erhalten 3.) Eingabe Übernehmen...
  • Seite 40: Tabelle Der Konfigurationsparameter

    4 Konfigurationsparameter 4.2 Tabelle der Konfigurationsparameter In der folgenden Tabelle sind alle Parameter des Gerätes tabellarisch aufge- führt. Die Reihenfolge, in der die Parameter erklärt werden, entspricht der Rei- henfolge, in der sie im Gerät (der Menüstruktur) auftreten. In der ersten Spalte der Tabelle ist der „Weg“ über die Menüs und Fenster zu dem jeweiligen Parameter beschrieben.
  • Seite 41: Konfiguration - Gerätedaten

    4 Konfigurationsparameter Kanalanzeige Parametrierung Ja bedeutet, daß die aus- Diagrammansicht nein gewählten Kanäle in der Kanalanzeige Kopfzeile dargestellt wer- Analog- eingang 1 … 6 Papierlöcher Parametrierung Nein, Ja bedeutet, daß innerhalb Diagrammansicht der grafischen Darstellung Papierlöcher Papierlöcher am linken und am rechten Bildschirm- rand dargestellt werden.
  • Seite 42 4 Konfigurationsparameter Automatisch: Sommerzeit Konfiguration Abgeschaltet, (Umschaltung) Gerätedaten Zeitangabe, 2:00 Uhr bzw. 3:00 Uhr am Sommerzeit Automatisch letzten Sonntag im März Umschaltung bzw. Oktober Sommerzeit Konfiguration beliebiges Datum nur einstellbar, wenn (Beginn-Datum) Gerätedaten Umschaltung auf Sommerzeit Zeitangabe steht Beginn-Datum Sommerzeit Konfiguration beliebige Zeit nur einstellbar, wenn...
  • Seite 43: Konfiguration - Analogeingänge

    4 Konfigurationsparameter Werkseinstellung Konfiguration Nein, Ja Ja = Werkseinstellung Gerätedaten übernehmen (Parameter Werkseinst. übern. steht nach der Übernahme automatisch wieder auf Nein) 4.2.3 Konfiguration - Analogeingänge Parameter Wert/Auswahl Beschreibung Sensor Konfiguration Abgeschaltet, Abhängig vom gewählten Analogeingänge Wid.-Therm., Sensor sind jeweils nur die Analogeingang 1…6 Thermoelem., relevanten Parameter bei...
  • Seite 44 4 Konfigurationsparameter Parameter Wert/Auswahl Beschreibung Endtemperatur Konfiguration beliebiger Wert Nur bei Sensor Strom, Analogeingänge Spannung mit Linearisie- Analogeingang 1…6 rung Widerstandsthermo- Endtemperatur meter, Thermoelement. Nur für noch nicht lineari- sierte Signale. Skalierung-Anfang Konfiguration -99999 … 0 … +99999 Analogeingänge Analogeingang 1…6 Skalierung-Anfang Skalierung-Ende Konfiguration...
  • Seite 45 4 Konfigurationsparameter Parameter Wert/Auswahl Beschreibung Max-Grenzwert Konfiguration -99999 … 0 … +99999 Analogeingänge Analogeingang 1…6 Alarmierung Max- Grenzwert Hysterese Konfiguration -99999 … 0 … +99999 Analogeingänge Analogeingang 1…6 Alarmierung Hysterese (1) = Min-Grenzwert (2) = Max-Grenzwert (3) = Hysterese v Kapitel 3.5 „Ereignisli- Text Min-Alarm Konfiguration Standardtext,...
  • Seite 46: Konfiguration - Ereignisspuren

    4 Konfigurationsparameter 4.2.4 Konfiguration - Ereignisspuren Parameter Wert/Auswahl Beschreibung Eingangssignal Konfiguration Abgeschaltet, Hier wird einer Ereignisspur Ereignisspuren Binäreing. 1 … 4, das Ereignis (Digitalsignal) Ereignisspuren 1 … 4 Min-Alarm 1 … 6, zugewiesen, welches auf- Eingangssignal Max-Alarm 1 … 6, gezeichnet werden soll Min-Sammelalarm, Max-Sammelalarm,...
  • Seite 47: Konfiguration - Ausgänge

    4 Konfigurationsparameter Ist das konfigurierte Signal Steuersignal Konfiguration Abgeschaltet, Ereignisbetrieb Meßwertspeicherung Binäreing. 1 … 4, aktiv, schaltet das Gerät in Ereignisbetrieb Min-Alarm 1 … 6, den Ereignisbetrieb. Steuersignal Max-Alarm 1 … 6, Min-Sammelalarm, Max-Sammelalarm, Sammelalarm, Disk-Reserve Störung Modbus-Flag v Kapitel 2.5 „Betriebsar- Speicher-Wert Konfiguration Mittelwert,...
  • Seite 48: Konfiguration - Steuerfunktionen

    4 Konfigurationsparameter Das konfigurierte Signal Steuersignal Konfiguration Abgeschaltet, Ausgänge Ausgänge Binäreing. 1 … 4, wird auf das Relais ausge- Relais K1 Min-Alarm 1 … 6, geben. Steuersignal Max-Alarm 1 … 6, Min-Sammelalarm, Max-Sammelalarm, Sammelalarm, Disk-Reserve, Störung, Modbus-Flag Verhalten Konfiguration Abgeschaltet, Ausgänge Ausgänge Schließer,...
  • Seite 49: Konfiguration - Texte

    4 Konfigurationsparameter 4.2.8 Konfiguration - Texte Parameter Wert/Auswahl Beschreibung v Kapitel 3.8 „Texteinga- Texte Konfiguration 20 Zeichen Texte be“ Text1 … 18 Text 1 … 18 4.2.9 Konfiguration - Schnittstelle Parameter Wert/Auswahl Beschreibung Schnittstellenart Konfiguration RS232, Auswahl der seriellen Schnittstelle RS485 Schnittstelle (Typenzusatz) Schnittstellenart...
  • Seite 50: Konfiguration - Feinabgleich

    4 Konfigurationsparameter 4.2.10 Konfiguration - Feinabgleich Parameter Wert/Auswahl Beschreibung Abgleich-Status Konfiguration Aus, Hier kann ein Abgleich Feinabgleich (Korrektur) der analogen Analogeingang 1 … 6 Meßwerte aktiviert wer- Abgleich- den. Die Korrektur erfolgt Status mit Hilfe einer Geradenglei- chungen. Anfangswert Ist Konfiguration -99999 …...
  • Seite 51: Setup-Programm

    5 Setup-Programm 5.1 Hard- und Software-Voraussetzungen Zum einfachen Konfigurieren des Bildschirmschreibers steht ein Setup-Pro- ® gramm für 95/98/NT4.0 als Zubehör zur Verfügung. Windows Hardwarevor- - PC-486DX-2-100 aussetzungen - 16 MByte RAM - 15 MByte frei auf HD - CD-ROM - 3,5“-Diskettenlaufwerk Das Programm zeigt im Hintergrund die aktuelle Konfiguration in Listenform an.
  • Seite 52: Setup-Programm Installieren

    5 Setup-Programm 5.2 Setup-Programm installieren h Microsoft Windows ® Installations- 95/98/NT4.0 starten programm ausführen Ist Microsoft Windows bereits gestartet, müssen vor der Installa- tion des Setup-Programms alle Windows-Programme beendet werden. h CD einlegen wählen Start Ausführen… h Je nach Laufwerkszuordnung z.B. „d:\start“ eingeben h Auf OK klicken Das Installationsprogramm führt mit Bildschirmmeldungen durch die weitere Installation.
  • Seite 53: Datenaustausch Zwischen Bildschirmschreiber Und Pc

    5 Setup-Programm 5.3 Datenaustausch zwischen Bildschirmschreiber und PC Der Datenaustausch von Konfigurationsdaten zwischen dem Bildschirm- schreiber und einem PC (Setup-Programm) erfolgt über eine 3,5“-Diskette oder über eine Datenübertragung mit Hilfe der Setup-Schnittstelle. 5.3.1 Datenübertragung per Diskette h Einstellungen im Setup-Programm vornehmen. PC Bild- schirmschreiber h Einstellungen mit Hilfe des Menüs Datentransfer...
  • Seite 54: Datenübertragung Per Setup-Schnittstelle

    5 Setup-Programm 5.3.2 Datenübertragung per Setup-Schnittstelle h Setup-Kabel an serieller Schnittstelle des PC (COM1, COM2, ...) anschlie- PC Bild- schirmschreiber ßen und am Bildschirmschreiber in die Aussparung in der linken Gehäuse- wand stecken Setup-Stecker h Im Setup-Programm die verwendete serielle Schnittstelle des PC mit Hilfe des Menüs Datentransfer Datentransfer Einstellungen auswählen h Einstellungen mit Hilfe des Menüs Datentransfer...
  • Seite 55: Zeichensatz

    5 Setup-Programm 5.4 Zeichensatz 0162 ¢ 0210 Ò 0163 £ 0211 Ó " 0164 ¤ 0212 Ô 0165 ¥ 0213 Õ 0166 ¦ 0214 Ö 0167 § 0215 × & 0168 ¨ 0216 Ø ’ 0169 © 0217 Ù 0170 ª...
  • Seite 56 5 Setup-Programm Eingabe von (Sonder-)Zeichen, die nicht direkt über die Tastatur des PC eingegeben wer- den können, werden mit Hilfe der A-Taste und der in der Tabelle angegebe- Sonderzeichen nen Zahlenkombination eingegeben. Beispiel Das Sonderzeichen © soll eingegeben werden: h Schreibmarke (Cursor) mit Hilfe der Maus oder der Cursor-Tasten an der Stelle positionieren, an der das Zeichen eingefügt werden soll h A-Taste drücken und gedrückt halten h Zahlenkombination 0169 auf dem Ziffernblock (rechts auf der Tastatur) ein-...
  • Seite 57: Pc-Auswerteprogramm

    6 PC-Auswerteprogramm 6.1 Programmbeschreibung Das PC-Auswerteprogramm (PCA) wird in der Betriebsanleitung B 95.5099 näher beschrieben. Das PC-Auswerteprogramm (PCA) ist ein ab Windows95 lauffähiges Pro- gramm, das zur Verwaltung, Archivierung, Visualisierung und Auswertung der auf Diskette gespeicherten Daten des Bildschirmschreibers dient. Hardware- und Für den Betrieb und die Installation des Auswerteprogramms müssen folgende Software-Vor-...
  • Seite 58 6 PC-Auswerteprogramm Besonderheiten Einige Besonderheiten in Kurzform: - Die Daten von verschieden konfigurierten Geräten werden von dem Aus- werteprogramm PCA erkannt und in einer Archivdatenbank abgespeichert. Die komplette Verwaltung wird automatisch durchgeführt. Lediglich eine Kennung (ergänzende Beschreibung) wird vom Anwender manuell verge- ben.
  • Seite 59: Geräteausführung Identifizieren

    7 Geräteausführung identifizieren 7.1 Typenerklärung Bildschirmschreiber zur Erfassung, Visualisierung, Speicherung und Auswertung von Meßdaten (1) Grundausführung 955015/14 Bildschirmschreiber mit 3 analogen Eingängen Bildschirmschreiber mit 3 analogen Eingängen 955015/24 incl. Setup- und PCA-Auswerteprogramm 955015/15 Bildschirmschreiber mit 6 analogen Eingängen Bildschirmschreiber mit 6 analogen Eingängen 955015/25 incl.
  • Seite 60: Serienmäßiges Zubehör

    7 Geräteausführung identifizieren 7.2 Serienmäßiges Zubehör - 1 Betriebsanleitung B 95.5015 - 2 Befestigungselemente - Kabelbinder mit Fuß (entriegelbar) zur Zugentlastung der Sensoranschlußleitungen 7.3 Zubehör - Setup-Programm auf CD-ROM, mehrsprachig - PC-Interface-Leitung mit TTL/RS232-Umsetzer und Adapter - PC-Auswerteprogramm auf CD-ROM, mehrsprachig - PCA-Kommunikationsserver auf CD-ROM, mehrsprachig - Konfiguration der Eingänge nach Kundenangaben...
  • Seite 61: Montage

    8 Montage 8.1 Montageort und klimatische Bedingungen Der Montageort sollte möglichst erschütterungsfrei sein. Elektromagnetische Fremdfelder, verursacht durch z. B. Motoren, Transformatoren usw., sind, so- weit möglich, zu vermeiden. Die Umgebungstemperatur darf am Einsatzort 0 … +45°C bei einer relativen Feuchte von ≤75% ohne Betauung betragen. v Kapitel 9.1 „Installationshinweise“...
  • Seite 62 8 Montage h Den Bildschirmschreiber von vorn in den Schalttafelausschnitt einsetzen Einbau h Von der Schalttafelrückseite her die zwei Befestigungselemente in die seitli- chen Aussparungen des Gehäuses einhängen. Dabei müssen die flachen Seiten der Befestigungselemente am Gehäuse anliegen. h Die Befestigungselemente gegen die Schalttafelrückseite aufsetzen und gleichmäßig festspannen...
  • Seite 63: Elektrischer Anschluß

    9 Elektrischer Anschluß 9.1 Installationshinweise Sowohl bei der Wahl des Leitungsmaterials, bei der Installation als auch beim elektrischen Anschluß des Gerätes sind die Vorschriften der VDE 0100 „Bestimmungen über das Errichten von Starkstromanlagen mit Nennspannungen unter 1000V“ bzw. die jeweiligen Landesvorschriften zu beachten.
  • Seite 64: Anschlußplan

    9 Elektrischer Anschluß 9.3 Anschlußplan Der elektrische Anschluß darf nur von Fachpersonal durchgeführt werden. Rückansicht Anschlußbelegung Anschlußsymbol (für steckbare Schraubklemmen) 3/6-Kanal-Bildschirmschreiber Analogeingänge Stecker Spannungseingang ≤ 210mV 1. bis 6. Spannungseingang > 210mV 1. bis 6. Stromeingang 1. bis 6.
  • Seite 65 9 Elektrischer Anschluß Thermoelement 1. bis 6. Widerstandsthermometer 1. bis 6. in Zweileiterschaltung Widerstandsthermometer 1. bis 6. in Dreileiterschaltung Widerstandsthermometer 1. bis 6. in Vierleiterschaltung Spannungsversorgung Spannungsversorgung N (L-) L1 (L+) Schnittstellen (Typenzusatz) RS 232C 2 RxD Empfangsdaten 9pol. SUB-D 3 TxD Sendedaten 5 GND...
  • Seite 66 9 Elektrischer Anschluß Setup-Schnittstelle Die Setup-Schnittstelle befindet sich auf der linken Gehäuseseite (von vorne gesehen) Setup-Stecker...
  • Seite 67: Stichwortverzeichnis

    10 Stichwortverzeichnis Abgleich-Status Abschaltereignis Aktive Betriebsart Alarmierung Alarmverzögerung – Analogeingänge Anfangstemperatur Anfangswert Soll Anschlußart Anschlußplan Ansichten Anzeige- und Bedienelemente Aufzeichnungskapazität – Ausgänge Steuersignal – Verhalten Auswerten der Meßdaten Auswerteprogramm Batterie leer – Baudrate Beginn-Uhrzeit (Zeitbetrieb) Betriebsarten Bildschirmschoner Bildschirmtexte Code-Nummer Darstellungsarten Datenformat –...
  • Seite 68 10 Stichwortverzeichnis Einbau Eingangssignal Einheit Einheit der Meßgröße elektrostatische Entladung (ESD) Ende-Uhrzeit (Zeitbetrieb) Endtemperatur Endwert Soll Enter-Taste Ereignisbetrieb Speicher-Wert Speicher-Zyklus Ereignisdefinition Ereignisliste Ereignisspuren Ergänzungstext Exit-Taste Externe Texte Externe Vergleichsstellen-Temperatur Externer Text Farbdisplay Feinabgleich Fenstertechnik Filterkonstante Garantieanspruch Geräteadresse Gerätebezeichnung Geräte-Info Grenzwertmarke Grundmenü...
  • Seite 69 10 Stichwortverzeichnis Inbetriebnahme Installationshinweise Interne Analogeingänge Kanalanzeige Kanalbezeichnung Kanaldarstellung Kanalzeile Klimatische Bedingungen Kommaformat Konfiguration Analogeingänge Ausgänge Ereignisspuren Feinabgleich Meßwertspeicherung Schnittstelle Steuerfunktionen Texte Konfigurationsdaten auf Diskette schreiben / von Diskette einlesen Kontrast Konzept der Bedienung – Kopfzeile Landessprache Linearisierung Linienbreite Max-Grenzwert Menü-Taste Meßbereich Meßbereich-Ende...
  • Seite 70 10 Stichwortverzeichnis Papierlöcher Parametrierung Paßwort Power-LED Protokoll Rückansicht Schalttafeleinbau Schnittstellenart Scrollbetrieb Sensor Sensorüberwachung Setup-Programm installieren Signalart Signalarten Skalierung Skalierung-Anfang Skalierung-Ende – Softkey Sommerzeit Speicher-Status – Speicher-Wert – Speicher-Zyklus Spitzenwert Spurbezeichnung Standardtext Status-LED Statusmeldung Statuszeile Steuerfunktion Steuersignal Steuersignal (Ausgänge) Störung Tastaturverriegelung Tasten Temperatureinheit Text Max-Alarm...
  • Seite 71 10 Stichwortverzeichnis Transfer – PC-Schreiber Schreiber-PC – Typenerklärung Überschreitung des Meßbereiches Uhrzeit Uhrzeitsynchronisation Unterschreitung des Meßbereiches Vergleichsstelle Verhalten (Ausgänge) – Versionsnummer Vorschubanzeige Vorschubgeschwindigkeit Wartezeit Werkseinstellung Zeichenauswahl Zeicheneingabe Zeitbetrieb Beginn-Uhrzeit Ende-Uhrzeit Zoom Zurücksenden...
  • Seite 72 10 Stichwortverzeichnis...
  • Seite 76 M. K. JUCHHEIM GmbH & Co Hausadresse: Moltkestraße 13 - 31, 36039 Fulda, Germany Lieferadresse: Mackenrodtstraße 14, 36039 Fulda, Germany Postadresse: 36035 Fulda, Germany Telefon: (06 61) 60 03-7 25 Telefax: (06 61) 60 03-6 81 E-Mail: mail@jumo.net Internet: www.jumo.de...

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