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Ermittlung Des Gesamtdruckverlustes; Einleitung Der Lüftungszone; Aufstellung Und Montage; Allgemein - Dimplex Zl 300 Gebrauchsanweisung

Inhaltsverzeichnis
5.4
5.4 Ermittlung des
Gesamtdruckverlustes
Die Ermittlung des Gesamtdruckverlustes des Luftverteilsystems
erfolgt durch eine Berechnung des ungünstigsten Stranges. Die-
ser wird in Teilabschnitte zerlegt und die Druckverluste der Ein-
zelkomponenten in Abhängigkeit des Volumenstroms und des
Rohrdurchmessers ermittelt. Der Gesamtdruckverlust entspricht
der Summe der Druckverluste der Einzelkomponenten.
Der ermittelte Gesamtdruckverlust muss innerhalb der zulässi-
gen externen Pressung des Lüftungsgerätes liegen.
Unnötige Druckverluste vermeiden durch
kurze direkte Leitungswege
strömungsgünstige Verlegung mit geringen Biegeradien
(Enge 90°-Bögen vermeiden!).
5.5 Einleitung der Lüftungszone
Um die Zu- und Abluft-Bereiche klar zu trennen, unterscheidet
man grundsätzlich zwischen drei Lüftungszonen.
Zuluft-Zone:
Das sind alle Aufenthaltsbereiche wie Wohn-, Kinder- und
Schlafzimmer.
Überströmzone:
Das sind Flure, Treppenhäuser und Dielen.
Abluft-Zonen:
Das sind Küche, Bäder, Toiletten und Wirtschaftsräume.
Damit der Luftaustausch von den Zuluft-Bereichen in die Abluft-
Zonen stattfinden kann, ist unbedingt auf ein ungehindertes
Überströmen zwischen den einzelnen Lüftungszonen durch un-
terschnittene Türen oder Überströmgitter zu achten!
Abb. 5.2: Querdurchströmung von Aufenthalts- zu Nassräumen
6
Aufstellung und

Montage

6.1 Allgemein

Die Wohnungslüftungsgeräte sind waagerecht mit Hilfe
einer Wasserwaage auszurichten (für sicheren Kondensat-
ablauf!)
Die Netzspannung muss 230 V / 50 Hz betragen.
DE-6
ZL300 - ZL400
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Bei Montage des Wohnungslüftungsgerätes an Wänden, die
eine geringere Dichte als 200 kg/m³ aufweisen (Leichtbau-
wände), muss an den Wandanschlussklammern eine Lärm-
schutzvorrichtung angebracht werden.
Die Geräte müssen in einem frostfreien Raum möglichst in-
nerhalb der thermischen Hülle aufgestellt werden, um die
Wärmeverluste über die Geräteoberfläche oder die Lüf-
tungsleitungen so gering wie möglich zu halten. Geeignet
sind Keller, Abstellräume oder isolierte Dachböden. Für die
Aufstellung in Aufenthaltsräumen sind die Geräte nicht ge-
eignet, da die Eigengeräuschentwicklung zwar sehr gering
ist, aber in den Nachtstunden als störend empfunden wer-
den könnte.
Das Wohnungslüftungsgerät darf nur in trockenen nicht Ex-
geschützten Räumen eingesetzt werden (Schutzart IP 20).
Umgebungstemperatur darf +40°C nicht überschreiten.
Darf nicht in olfaktorisch belasteten Räumen eingebaut wer-
den!!
Weiterhin sollten folgende Kriterien beachtet
werden:
Freie Zugänglichkeit für Wartungsarbeiten (z.B. den Filter-
wechsel)
Der Kondensatablauf muss an einen geschlossenen Siphon
angeschlossen sein und über genügend Gefälle verfügen.
Ideal sind ca. 50 cm.
Sollte sich der Kondensatablauf in einem frostgefährdeten
Raum befinden, ist eine Begleitheizung vorzusehen.
Trittschallvermeidung
Bei der Aufstellung auf Holzböden oder anderen leicht
schwingenden Bauteilen ist auf eine Trittschallentkopplung
zu achten (Moosgummiaufhängung).
Anschluss der Rohrleitungen:
Zur Vermeidung von Schwingungsübertragung sind die Luft-
kanäle flexibel am Lüftungsgerät anzuschließen (z.B. durch
Flex-Rohre oder Segeltuchstutzen)
Die Luftkanäle von Außenluft und Fortluft sind zur Vermei-
dung von Kondensat an der Außenseite des Rohres mit
einer Kältedämmung auszuführen, da die Temperaturen im
Rohr fast auf Außentemperaturniveau absinken können.
Das Rohr, welches das Wohnungslüftungsgerät und die
Auslassstelle der verbrauchten Luft (Fortluft) nach draußen
verbindet, muss zur Vermeidung von Kondensat an der Au-
ßenseite des Rohres ebenfalls isoliert werden. (Im Winter
kann die Lufttemperatur in diesem Rohr bis nahe dem Ge-
frierpunkt abfallen).
Schalldämpfer
Für Zuluft und Abluft sind generell Schalldämpfer (Mindest-
länge 600 mm) zwischen Wohnungslüftungsgerät und Luft-
kanalsystem vorzusehen. Der benötigte Einbauraum ist bei
der Auswahl des Montage-Ortes zu berücksichtigen. Für
Fortluft und Außenluft können in Abhängigkeit der Aufstel-
lungsbedingungen (Lage der Außen- und Fortluftöffnungen)
Schalldämpfer erforderlich sein.
Räume mit erhöhten Komfortansprüchen:
Vor Schlaf- und Wohnräumen bzw. Räumen mit besonders
niedrigem Geräuschpegel werden weitere Schalldämpfer
empfohlen, um die Schallübertragung aus Nebenräumen
(Telefonie) zu reduzieren.
www.dimplex.de
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Diese Anleitung auch für:

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