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über verschiedene Produktkonfigurationen und Zusatzfunktionen, die in die Produktreihe von Commodore aufgenommen werden sollen. Die genannten Konfigurationen und Zusatzfunktionen sind möglicherweise nicht alle verfügbar oder wirken sich in verschiedenen Systemen unterschiedlich aus. Näheres hierzu kann beim zuständigen Commodore-Amiga-Händler erfragt werden.
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Commodore und das Commodore-Logo sind eingetragene Warenzeichen der Commodore Electronics Limited in den USA und vielen anderen Ländern. AUTOCONFIG ist ein Warenzeichen der Commodore Electronics Limited in den USA und vielen anderen Ländern. Amiga ist ein eingetragenes Warenzeichen, AmigaDOS, Bridgeboard, Amiga Kickstart und Amiga Workbench sind Warenzeichen der Commodore-Amiga, Inc.
1.9.1 Lautsprecherverbindung zu einem Stereo-Monitor 1-10 1.9.2 Lautsprecherverbindung zu einem Mono-Monitor 1-10 1.9.3 Lautsprecherverbindung zu anderen Geräten 1-10 1.10 Einschalten des Amigas 1-11 Kapitel 2 Erste Schritte Starten 2.1.1 Anfänglicher Workbench-Bildschirm Ausschalten des Amiga Verwenden der Amiga-Tastatur 2.3.1 Funktionsentsprechungen zwischen Tastatur und Maus 2-10...
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Inhaltsverzeichnis Kapitel 3 Vor dem Erweitern des Systems Interne Erweiterungsoptionen 3.1.1 Speichererweiterung 3.1.2 Prozessormodul 3.1.3 Amiga-Buserweiterung 3.1.4 Brückenkartenerweiterung 3.1.5 Videoerweiterung 3.1.6 Laufwerkserweiterung 3.1.6.1 3,5-Zoll-Geräte 3.1.6.2 5,25-Zoll-Geräte Vorbereitungen 3.2.1 Schutz vor elektrostatischen Entladungen Einbauen interner Erweiterungen 3.3.1 Abnehmen der Abdeckung 3.3.2 Jumper setzen...
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Inhaltsverzeichnis Interner Audio-Anschluß 4-15 Kompatibilität zu Zorro III 4-15 Kapitel 5 Einbauen von Erweiterungskarten Tochterplatine Einsetzen einer Erweiterungskarte Kapitel 6 Einbauen zusätzlicher Speichergeräte Laufwerksschächte 6.1.1 Vordere Schächte 6.1.2 Hintere Schächte Einbau im vorderen Schacht 6.2.1 Hinweis zum Einbau von Diskettenlaufwerken Einbau im hinteren Schacht 6.3.1 Hinweise zum Einbau von Festplatten Kapitel 7...
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B.3 Auswählen eines Monitors Anhang C Positionen und Einstellungen von Komponenten C.1 Setzen eines Jumpers C.2 Jumper auf der Hauptplatine des A4000 C.3 Position der Jumper auf der Hauptplatine C.4 Jumper auf der Prozessorkarte für 68020/68030 und EC030 C.5 Jumper auf der Prozessorkarte 68040 und 68EC040...
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Inhaltsverzeichnis Anhang E Amiga-Zeichensatz Anhang F Anschlußbelegungen für Eingabe/Ausgabe Serieller Anschluß Paralleler Anschluß Video-Anschluß Tastatur-Anschluß Mouse/Controller Ports Disketten-Anschluß F-11 AT IDE intern F-12 Amiga-Erweiterungssteckplätze F-13 Videosteckplatz F-17 Standardvideoanschluß F-17 Erweiterter Videoanschluß F-19 Index...
Willkommen beim A4000! Die leistungsstarke Hardware der Amiga PC-Familie von Commodore macht den Amiga zur Computerbasis Ihrer Wahl für Video, Multimedia, 3-D-Bearbeitung und andere grafikintensive Anwendungen, Die Produktreihe Amiga 4000 bietet als Standard ausgefeiltere grafische Möglichkeiten und eine modulare, problemlos zu erweiternde Basiseinheit für größtmögliche Flexibilität.
Zugriff Verwenden dieses Handbuchs Dieses Handbuch unterstützt Sie beim schnellen und sicheren Einrichten Ihres Amiga-Systems. Es enthält Informationen über das Herstellen der notwendigen externen Verbindungen, das Hinzufügen interner und externer Erweiterungsoptionen und andere hardwarebezogene Aufgaben. In diesem Handbuch finden Sie die Anweisungen zum Einbau zusätzlicher Hardware und technische Informationen.
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Daten Ihres Systems. Anhang B. Monitorarten und Kompatibilität: Dieser Anhang enthält Informationen zur horizontalen und vertikalen Ablenkfrequenz von Monitoren, die Sie für Ihren Amiga verwenden können. Außerdem finden Sie in diesem Anhang Kriterien zur Auswahl des für Ihr System geeignetsten Monitors.
Taste befindet sich links von der Leertaste und ist mit einem ausgefüllten, großen A bedruckt. Die rechte Amiga-Taste befindet sich rechts von der Leertaste und trägt ein A in Umrissen. Die beiden Amiga-Tasten haben im Gegensatz zu den Tastenpaaren Umschalttasten und Alt in der Regel unterschiedliche Funktionen.
AmigaDOS - Benutzerhandbuch • ARexx - Benutzerhandbuch • Amiga Hard Disk - Benutzerhandbuch Wenn Sie in diesem Handbuch auf Ihnen unbekannte technische Begriffe stoßen, schlagen Sie diese im Glossar des Workbench-Handbuchs nach. Dort werden zahlreiche Computer- und Amiga-spezifische Begriffe definiert.
In diesem Kapitel wird das Einrichten des Systems beschrieben. Bitte lesen Sie die folgenden Informationen sorgfaltig. Bevor Sie mit dem Aufbauen Ihres Systems beginnen, lesen Sie die Ausführungen im vorliegenden Kapitel zu folgenden Themen: • Geeignete Arbeitsumgebung • Komponenten Ihres Amiga • Video-Optionen • Audio-Optionen • Einschalten Ihres Systems 1.1 Voraussetzungen...
Schnelles Anschließen zur Vermeidung von Problemen mit der Stromversorgung ausdrücklich empfohlen. • Stellen Sie sicher, daß Ihre Geräte den elektrischen Erfordernissen des jeweiligen Landes entsprechen, in dem Sie den Computer einsetzen wollen. Sie können z.B. kein 110/115-Volt-Modell in Ländern verwenden, in denen mit einer Netzspannung von 220/240 Volt gearbeitet wird.
Betrieb des Computers: die Hauptplatine, die Disk-Laufwerke, das Netzteil und wahlfreie Erweiterungsplatinen. Die anderen Komponenten des Computersystems werden über Kabel an die Haupteinheit angeschlossen. 1.4 Frontansicht Abbildung 1-1, die Frontansicht, zeigt vor allem den Schlüsselschalter und das Diskettenlaufwerk. Abbildung 1-1. Frontansicht des A4000...
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Leuchtet, wenn die Zentraleinheit (CPU) von der kontrolleuchte Festplatte liest oder auf diese schreibt. Schlüsselschalter Schützt vor unbefugter Benutzung des Amiga. Wenn der Schlüssel in Position entriegelt ( Ð ) steht, arbeiten Tastatur und Maus normal. Wenn der Schlüssel in Position verriegelt steht ( Ï ), reagiert der Amiga nicht auf Tastatureingaben oder Mausbewegungen.
Joysticks und Lichtgriffel funktionieren bei jedem der beiden Anschlüsse. Nähere Informationen zur Verwendung der Maus finden Sie auf Seite 1-8. Abbildung 1-2. Linke Seite des A4000 1.6 Rückseite An der Rückseite (siehe Abbildung 1-3) werden die anderen Bestandteile des...
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Haupteinheit befinden. Schließen Sie den Rechner erst ans Netz an, wenn Sie alle anderen Geräte an der Rückseite angeschlossen haben. Die Geräte können in einer beliebigen Reihenfolge angeschlossen werden. Achtung Schalten Sie den Amiga erst ein, nachdem alle Geräte ordnungsgemäß angeschlossen wurden. Anschluß...
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Audio L und R Zwei Cinch-Buchsen mit der Aufschrift AUDIO L und R zum Anschließen der linken und rechten Tonkanäle des Amiga an einen Monitor oder ein Audio-Gerät. Nähere Informationen finden Sie auf Seite 1-9. Hinweis Anhang E enthält technische Details sowie Abbildungen der...
Sie das Stück Schaumstoff aus der Unterseite heraus, mit dem die Mauskugel für den Transport arretiert wurde. • Lassen Sie links oder rechts des Amiga einen Bereich von ca. 30 Zentimetern im Quadrat frei, auf dem Sie die Maus bewegen können. •...
Ihre Zwecke passenden Kombination aus Grafikhardware, Monitor und Monitorkabel oder -adapter beraten. 1.9 Audio-Optionen Der linke und der rechte Tonkanal des Amiga werden über zwei Cinch- Buchsen mit der Aufschrift AUDIO L und R an einen Monitor mit Lautsprechern oder einen Audio-Verstärker angeschlossen. Ohne diese...
Ein Amiga-Stereo-Monitor wird mit einem Stereokabel geliefert, dessen linke und rechte Kanäle farblich gekennzeichnet sind. Stecken Sie die einen Kabelenden in die Lautsprecherbuchsen (L und R) des Amiga und anschließend die anderen Kabelenden in die entsprechenden Audio- Eingangsbuchsen des Monitors.
Peripheriegeräten und dem Amiga her. 2. Schließen Sie alle Peripheriegeräte ans Netz an. 3. Schließen Sie das Netzkabel des Amiga an. Achten Sie darauf, daß Ihr Amiga auf die landesübliche Spannungshöhe eingestellt ist. Setzen Sie sich im Zweifelsfall mit Ihrem Händler in Verbindung.
Ausschalten des Amiga • Verwenden der Amiga-Tastatur 2.1 Starten Beim Einschalten wird Ihr Amiga automatisch gestartet. Sie können Ihr (laufendes) System später neu starten (engl. booten) bzw. zurücksetzen, indem Sie die Tasten Ctrl - Linke Amigataste - Rechte Amigataste gleichzeitig drücken.
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• Installieren und nochmaliges Installieren der Systemsoftware • Einrichten des sprach- und länderspezifischen Systems und der Tastatur • Anlegen von Sicherungskopien der System-Disks • Verwenden der Voreinsteller-Editoren Im folgenden werden Kenntnisse über grundlegende Operationen und die Terminologie des Amiga vorausgesetzt.
Starten des Amiga ohne vorheriges Speichern löscht alle Daten, die sich zur Zeit im Speicher befinden. Hinweis Schalten Sie den Amiga nicht aus bzw. starten Sie Ihn nicht neu, bevor alle Laufwerksaktivitäten beendet sind. Warten Sie nach Erlöschen aller Laufwerkskontrolleuchten mindestens fünf Sekunden, bevor Sie Disketten entnehmen oder den Rechner ausschalten.
Erste Schritte 2.3 Verwenden der Amiga-Tastatur Die Amiga-Tastatur unterscheidet sich wenig von anderen, dem Industriestandard entsprechenden Computertastaturen. Sie ist in vier Bereiche unterteilt: • Haupttastatur • Funktionstasten • Tasten Del, Help und Cursortasten (Pfeiltasten) • Zehnertastatur Abbildung 2-2 zeigt den Aufbau der Tastatur.
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Reihe der Tastatur und haben in Verbindung mit anderen Tasten häufig Sonderfunktionen. Linke Amiga- Die linke Amiga-Taste befindet sich in der Taste untersten Reihe der Tastatur unmittelbar links neben der Leertaste und hat in Verbindung mit anderen Tasten häufig Sonderfunktionen, insbesondere Tastaturkurzbefehle zur Symbolauswahl.
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Leertaste und hat in Verbindung mit anderen Tasten häufig Sonderfunktionen, insbesondere Tastaturkurzbefehle zur Menüauswahl. Vorsicht Die Tastenkombination Ctrl - Linke Amiga-Taste - Rechte Amiga-Taste löst einen Systemneustart aus. Näheres dazu siehe im Workbench- Benutzerhandbuch. Weitere Sondertasten sind:...
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Erste Schritte Tabulator Die Tabulatortaste befindet sich links in der oberen Buchstabenreihe. Sie kann vom jeweiligen Programm definiert sein, um den Cursor an eine festgelegte Stelle zu bringen. Der Tabulator wird besonders in Programmen für Textverarbeitung und Desktop Publishing sehr häufig verwendet. Außerdem kann in vielen Workbench-Programmen mit mehreren Textfeldern mit dem Tabulator bzw.
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Erste Schritte Eingabetaste Die Eingabetaste (engl. "Return" oder "Enter") befindet sich rechts in der Schreibmaschinentastatur auf der Höhe der beiden oberen Buchstabenreihen. Mit dieser Taste werden Informationen oder ein Befehl an den Computer übergeben. Diese Taste wird gelegentlich auch durch das Symbol "↵" dargestellt.
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Zehnertastatur möglicherweise mit Sonderfunktionen. Die Beschriftungen vieler Tasten der Zehnertastatur, z.B. PgDn und Home, sind normalerweise für Amiga-Programme nicht anwendbar. Die entsprechenden Funktionen sind nur unter MS-DOS auf einem PC- Emulator oder innerhalb bestimmter Anwendungen auf PC-Basis verfügbar.
2-10 Erste Schritte • Je nach Anwendung haben bestimmte Tastenkombinationen möglicherweise eine Sonderbedeutung. Dabei müssen die Tasten entweder gleichzeitig oder nacheinander gedrückt werden. • Viele Tasten führen zu wiederholter Eingabe, wenn sie länger gedrückt gehalten werden. • Die Ziffer 0 und der Großbuchstabe O sowie die Ziffer 1 und der Kleinbuchstabe l sind zwar optisch nicht ganz leicht zu unterscheiden, aber als Zeichen natürlich nicht gegenseitig austauschbar.
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2-11 Zeiger nach links Linke ODER rechte Amiga-Taste UND Cursor links Zeiger nach rechts Linke ODER rechte Amiga-Taste UND Cursor rechts Zeiger nach oben Linke ODER rechte Amiga-Taste UND Cursor auf Zeiger nach unten Linke ODER rechte Amiga-Taste UND Cursor ab...
Geräte eingehalten werden müssen • Abnehmen von Abdeckung und Frontkonsole der Systemeinheit • Positionen der wichtigsten Systemkomponenten • Setzen von Jumpern 3.1 Interne Erweiterungsoptionen Der Amiga kann mehrere Arten interner Erweiterungsoptionen aufnehmen: • Speichererweiterung • Prozessormodule • Amiga-Buserweiterungskarten (Zorro III/Zorro II) •...
3.1.1 Speichererweiterung Die Größe des Arbeitsspeichers (Random Access Memory - RAM) eines A4000 kann auf bis zu 18 Megabyte (18 MB) auf der Hauptplatine erweitert werden. Dazu dienen die SIMM-Steckplätze (SIMM = Single Inline Memory Module). Der gesamte Arbeitsspeicher auf der Hauptplatine ist ein 32-Bit- Speicher und für das Betriebssystem direkt zugreifbar.
Vor dem Erweitern des Systems 3.1.3 Amiga-Buserweiterung Der A4000 besitzt vier 100polige Steckplätze für alle Arten von Erweiterungen. Diese verwenden den Amiga-Erweiterungsbus Zorro III, mit dem eine hohe Leistung in Verbindung mit den verschiedensten internen Erweiterungsgeräten erzielt wird, z.B. hochauflösende Einzelbildpuffer (Framebuffer), Analog-Digitalumsetzer für Video- und Audiodaten, SCSI-...
Buserweiterungssteckplatz. Auf diese Weise kann eine Videoerweiterungskarte eine standardmäßige Zorro-III/II-Erweiterungskarte beinhalten bzw. problemlos an diese angeschlossen werden. Der Zugriff sowohl auf den Videosteckplatz als auch auf den Amiga-Bus erhöht die Vielseitigkeit Ihres Systems, da damit die Datenübertragung mit hoher Geschwindigkeit zwischen dem Amiga-Hauptspeicher und einem grafischen Ausgabegerät möglich wird.
Laufwerken (3,5 Zoll und 5,25 Zoll). Auch für Montagehilfsmittel ist gesorgt. 3.1.6.1 3,5-Zoll-Geräte Der A4000 kann bis zu vier interne 3,5-Zoll-Geräte aufnehmen. Auf die zwei vorderen Schächte (einer davon ist bereits durch das interne Diskettenlaufwerk belegt) kann von außen zugegriffen werden; die beiden hinteren Laufwerksschächte eignen sich für Festplatten, auf die nicht von...
Vor dem Erweitern des Systems 3.1.6.2 5,25-Zoll-Geräte Der obere Bereich des vorderen Laufwerksschachts des A4000 kann ein halbhohes 5,25-Zoll-Gerät aufnehmen, z.B. ein Laufwerk für CD-ROM, PC- Disketten, Band oder Wechselplatten. Wenn es sich bei dieser Einheit nicht um ein standardmäßiges Diskettenlaufwerk oder um ein IDE-Gerät handelt, benötigen Sie möglicherweise zusätzlich zu diesem Gerät noch...
Informationen über den Einbau von Erweiterungen im Amiga. Die folgenden Schritte sind bei jedem Einbau einer Erweiterung in den Amiga auszuführen: 1. Schalten Sie den Amiga aus und lösen Sie die Verbindung zur Netzstromversorgung (Netzstecker der Haupteinheit und ggf. des Monitors aus der Steckdose ziehen!).
Vor dem Erweitern des Systems 5. Setzen Sie den Amiga wieder zusammen und bringen Sie die Abdeckung wieder an. 6. Stellen Sie die Verbindung zu sämtlichen Peripheriegeräten und zum Stromnetz wieder her, führen Sie ggf. erforderliche Maßnahmen zur Anpassung der Softwareinstallation oder -konfiguration aus und testen Sie das Gerät, um festzustellen, ob es nach erfolgter...
Vor dem Erweitern des Systems Abbildung 3-2 zeigt die Lage der wichtigsten Komponenten in der Haupteinheit des A4000. Abbildung 3-2. Interne Komponenten des A4000 3.3.2 Jumper setzen Das Einbauen einer neuen Karte oder eines neuen Geräts kann auch das (Um-) Setzen von Jumpern auf der Karte bzw. dem Gerät oder auf der Hauptplatine erfordern.
Kapitel 4 Einbauen von Optionen auf der Hauptplatine In diesem Kapitel wird der Einbau von Optionen auf der Hauptplatine des Amiga beschrieben, einschließlich Speicher- und Prozessormodulen. In diesem Kapitel werden folgende Themen beschrieben: • Hinzufügen von Fast-RAM-Speichermodulen • Hinzufügen von Chip-RAM-Speichermodulen •...
Fast-RAM und Chip-RAM (Grafik- und Sounddaten). Anhang A enthält genaue Informationen über die erforderlichen Parameter von zulässigen SIMM-Module. Hinweis Fast-Speicher kann auch über Amiga-Bussteckkarten und ggf. ein CPU-Steckmodul hinzugefügt werden; wenn Sie jedoch die Steckplätze der Hauptplatine verwenden, halten Sie sich die...
Die vier Fast-RAM-Steckplätze sind auf der Hauptplatine als Bänke 0, 1, 2 und 3 bezeichnet. Sie müssen in dieser Reihenfolge ausgefüllt werden. Wenn in Ihrem Amiga bereits eine oder mehrere Bänke besetzt sind, plazieren sie zusätzliche SIMMs in die Bänke mit der jeweils nächst höheren Nummer.
Der Chip-Speicher, der auch als Grafikspeicher oder Chip-RAM bezeichnet wird, speichert grafische, akustische und andere Daten, die für die Spezial- Chips des Amiga zugreifbar sein müssen. Das Ausführen von Software, die große Mengen solchen Speichers erfordert - besonders wenn zusätzlich noch im Multitasking-Betrieb gearbeitet wird - erschöpft sehr bald ein nur 1 MB großes Chip-RAM.
Einbauen von Optionen auf der Hauptplatine 4.1.2.1 Chip-RAM-SIMMs Ein Amiga mit 1 MB Chip-RAM kann durch Ersetzen des SIMM im Chip- RAM-Steckplatz durch ein größeres Modul auf 2 MB umgerüstet werden. Systeme mit 1 MB Chip-RAM haben nur ein 1-MB-Modul. Dieses Modul kann zur Vergrößerung des Chip-RAM durch ein 2-MB-Modul ersetzt...
4.1.4 Testen der Speichererweiterung Nachdem Sie zusätzliche Speichermodule eingesetzt und die Abdeckung des Amiga wieder befestigt haben, überprüfen Sie, ob der neue Speicher einwandfrei funktioniert. Normalerweise wird jedes neue RAM vom Betriebssystem beim Einschalten des Amiga automatisch erkannt. In der Titelleiste des Workbench-Bildschirms wird die Größe des verfügbaren...
Steckplatz. • Ersetzen eines Mikroprozessors. Der CPU-Steckplatz des A4000 befindet sich rechts auf der Hauptplatine (siehe Abbildung 4-1). Das Prozessormodul nimmt diesen Steckplatz ein. Es liegt horizontal, parallel zur Hauptplatine. Das Prozessormodul enthält den Motorola-Mikroprozessor der 68xxx- Serie und die dazugehörige Elektronik.
Installationsanweisungen des Moduls nach. 4.2.3 Nachrüsten eines 68030- Prozessormoduls Ihr A4000 hat ggf. einen 68EC030-Mikroprozessor, der direkt auf das Prozessormodul aufgelötet ist (SMD-Technik). Dieser EC-Chip (EC = Embedded Chip Set) verfügt im Gegensatz zum 68040 über keine interne FPU (engl. Floating Point Unit = Fließkommaeinheit) und keine MMU (engl.
Stifte), einen quadratischen Chip, bei dem die Anschlußstifte senkrecht an der Unterseite angeordnet sind. FPU-Chips für die höchsten Betriebsgeschwindigkeiten sind ausschließlich als PGA- Chips verfügbar. Je nach Prozessormodulkonfiguration Ihres Amiga-Modells können Sie Ihr System auf der Basis der folgenden Informationen modifizieren:...
4-10 Einbauen von Optionen auf der Hauptplatine FPU-Konfiguration Nachrüstoptionen Keine FPU-Sockel (beide In jede Position kann ein FPU-Chip oder Positionen leer) -Sockel angelötet werden Ein FPU-Sockel, andere FPU- Passenden FPU-Chip in den Sockel Position leer einsetzen oder Einen FPU-Chip oder -Sockel in die andere Position einlöten.
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Einbauen von Optionen auf der Hauptplatine 4-11 Abbildung 4-4. Einbauen eines PLCC-Chips Bei PGA-Chips ist Stift 1 mit dem in Abbildung 4-5 dargestellten Zeichen markiert. Unterschiedliche PGA-Chips können über unterschiedliche Markierungen verfügen, aber es ist jeweils nur eine Ecke markiert. Die Position von Stift 1 ist am Sockel durch eine 1 an einer Ecke der Umrandung des Steckplatzes markiert.
4-12 Einbauen von Optionen auf der Hauptplatine 4.2.3.3 Einbauen eines FPU-Oszillators In der Regel arbeitet eine FPU mit derselben Taktfrequenz wie der Mikroprozessor, z.B. 25 MHz bei einem 68EC030-Mikroprozessor. Wenn Sie jedoch mit rechenintensiven Programmen arbeiten und Ihre FPU für eine höhere Taktfrequenz ausgelegt ist, können Sie einen FPU-Oszillator einbauen, der die höhere Frequenz generiert.
Peripheriegeräte wieder an und testen Sie das System. 4.2.4 Aufrüsten eines Mikroprozessors 68EC040 A4000-Modelle, die mit einem Mikroprozessor der 68040-Familie auf dem Prozessormodul geliefert werden, verfügen möglicherweise über die 68EC040-Variante des Chips. Beim EC-Chip fehlen die Teileinheiten der internen FPU (Floating Point Unit - Fließkommaeinheit) und der Speicherverwaltungseinheit (Memory Management Unit - MMU), die auf dem vollständigen 68040-Chip vorhanden sind.
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4-14 Einbauen von Optionen auf der Hauptplatine Vorsicht Versuchen Sie nicht, einen Mikroprozessor ohne geeignetes Werkzeug aus- oder einzubauen. Sonst besteht die Gefahr der Beschädigung des Prozessormoduls und des Chips. Wenn Sie das geeignete Werkzeug bzw. Zubehör nicht zur Hand haben, sollte die hier beschriebene Nachrüstung durch den zuständigen Commodore-Kundendienst oder einen ausgebildeten Techniker ausgeführt werden.
Halteklammer und der Halterungen für die Klammer am Chip-Sockel fest. 7. Setzen Sie das Prozessormodul wieder in den CPU-Steckplatz ein. 8. Bringen Sie die Abdeckung des Amiga wieder an, stellen Sie die Verbindung zum Stromnetz und zu allen Peripheriegeräten wieder her und testen Sie das System.
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Einbauen von Optionen auf der Hauptplatine Bevor Sie feststellen, um welches Modell es sich bei dem Chip handelt, schalten Sie das System aus und ziehen Sie das Netzkabel des Amiga aus der Steckdose. Ziehen Sie außerdem die Kabel zu den Peripheriegeräten aus dem Anschluß.
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Warnung Der Chip kann nur durch einen erfahrenen Techniker, der über entsprechende Kenntnisse und Ausrüstung verfügt, ausgewechselt werden. Wenn der Chip ersetzt werden muß, wenden Sie sich diesbezüglich an Ihren Amiga- Händler. 4. Setzen Sie die Erweiterungskarten wieder ein. 5. Wenn in das System bereits das richtige Modell des Chips eingebaut ist und Sie den SCSI-Host-Adapter schon eingesetzt haben, montieren Sie das Systemgehäuse und schließen Sie die Peripheriegeräte...
Eine Erweiterungskarte herausnehmen 5.1 Tochterplatine Amiga-Buserweiterungskarten werden horizontal eingeschoben. Sie passen in die 100poligen Steckplätze auf einer Tochterplatine, die vertikal in den Amiga eingebaut ist (siehe Abbildung 5-1). Die meisten Amiga- Erweiterungskarten können in einen beliebigen Steckplatz eingesetzt werden. Ausnahmen: •...
1. Nehmen Sie die Abdeckung des Amiga ab (siehe Kapitel 3). 2. Passen Sie gegebenenfalls die Stellungen der Jumper auf der Karte 3. Drehen Sie den Amiga so, daß die Tochterplatine nach vorne (zu Ihnen) zeigt. 4. Nehmen Sie die hintere Abdeckblende des Steckplatzes ab, in den Sie die Karte einsetzen wollen.
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7. Schließen Sie alle erforderlichen Drähte oder Bandkabel an die Karte an (siehe dazu die Dokumentation zur Karte, die vom Kartenhersteller mitgeliefert wurde). 8. Bringen Sie die Abdeckung des Amiga wieder an. 9. Stellen Sie die Verbindung zum Stromnetz und allen Peripheriegeräten wieder her und testen Sie die Karte.
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3. Ziehen Sie alle an die Erweiterungskarte angeschlossenen Kabel oder Flachbandkabel ab. 4. Lösen Sie die Schraube, mit der die hintere Klammer der Erweiterungskarte am Amiga-Gehäuse befestigt ist. 5. Fassen Sie die Erweiterungskarte an einem Ende und ziehen Sie sie nach vorne. Bewegen Sie die Erweiterungskarte ggf. vorsichtig seitlich hin und her (nicht von oben nach unten), um sie aus ihrem Steckplatz zu lösen.
• Ein Gerät in einen hinteren Schacht einbauen 6.1 Laufwerksschächte Der A4000 besitzt an der Vorder- und Rückseite freie Einbauvorrichtungen (die Schächte) zum Einbau von Laufwerken. In jeden dieser Schächte können Laufwerke eingesetzt werden, allerdings sind nur die vorderen Schächte für Zugriff von außen vorgesehen. Zum Anschließen eines oder zweier Amiga-Diskettenlaufwerke in den vorderen Schächten sind die...
Zum Einbau eines Laufwerks in einen der vorderen Schächte gehen Sie wie folgt vor: 1. Schalten Sie den Amiga aus und lösen Sie die Netzverbindung. 2. Nehmen Sie die Abdeckung des Amiga ab (siehe Kapitel 3). 3. Lösen Sie die Kabel des Schlüsselschalters und der LED-Anzeigen von der Hauptplatine.
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Einbauen zusätzlicher Speichergeräte Gehäuse, um die Blende abzunehmen. Dafür benötigen Sie möglicherweise eine sehr spitze Zange. 5. Lösen Sie die Netz- und Bandkabel von den vorhandenen Laufwerken im vorderen Bereich (siehe Abbildung 6-1). Merken Sie sich bitte die Position und Ausrichtung der Stecker, bevor Sie sie abziehen, damit Sie sie später nicht verdreht oder an der falschen Stelle wieder anschließen.
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Einbauen zusätzlicher Speichergeräte Abbildung 6-2. Herausziehen der Halterung aus dem vorderen Laufwerksschacht Schieben Sie das neue Laufwerk in die Halterung und verschrauben Sie sie seitlich. Sollte zusätzliches Material zur Befestigung der neuen Einheit mitgeliefert worden sein, halten Sie sich bitte an die Anweisungen des jeweiligen Herstellers.
Einbauen zusätzlicher Speichergeräte 13. Setzen Sie die vordere Blende wieder in das Gehäuse ein. 14. Bringen Sie die Abdeckung des Amiga wieder an, stellen Sie die Verbindung zum Stromnetz und zu den Peripheriegeräten wieder her und testen Sie das neue Laufwerk.
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Einbauen zusätzlicher Speichergeräte bevor Sie sie abziehen, damit Sie sie später nicht verdreht oder an der falschen Stelle wieder anschließen. Abbildung 6-3. Stromversorgungs- und Bandkabelverbindungen im hinteren Laufwerksschacht 4. Lösen Sie die vier Schrauben der Halteklammem und heben Sie die Laufwerke aus der Haupteinheit heraus (siehe Abbildung 6-4).
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Einbauen zusätzlicher Speichergeräte Abbildung 6-4. Entfernen der Halterung des hinteren Laufwerksschachts 5. Wenn Sie ein zweites IDE-Festplattenlaufwerk einbauen, setzen Sie den Jumper auf dem Laufwerk auf Einheit 1, damit kein Konflikt mit dem bereits vorhandenen Laufwerk (Einheit 0) entsteht. Setzen Sie anschließend die Jumper von Laufwerk 0 so, daß...
8. Schließen Sie Stromversorgungs- und Bandkabel der Laufwerke wieder an. Achten Sie dabei auf die korrekte Ausrichtung der Bandkabel. 9. Bauen Sie den Amiga wieder zusammen, schließen Sie Peripheriegeräte und Netzkabel wieder an, richten Sie das Gerät gemäß den Anweisungen des Laufwerksherstellers ein und testen Sie anschließend das neue Gerät.
Kapitel 7 Hilfe bei Systemproblemen Wenn Sie ein Problem mit dem Amiga haben oder eine Operation zu einem unerwarteten Ergebnis führt, gibt es dafür oft eine einfache Lösung bzw. Erklärung. Viele Probleme sind auf leichte Fehler bei der Einrichtung des Systems oder der Installation von Erweiterungsgeräten zurückzuführen.
Hilfe bei Systemproblemen 7.1 Vermeiden von Problemen Die drei wichtigsten Regeln, die Sie beachten müssen, um Schäden an Ihrem Computer, Ihren Dateien und Disks zu vermeiden, sind: 1. Keine Verbindung zu anderen Geräten oder Einheiten herstellen oder lösen, solange das System mit Strom versorgt wird und eingeschaltet ist.
Beim Systemstart werden mehrere Selbsttests in einer bestimmten Reihenfolge ausgeführt. Diese Tests erfolgen automatisch bei jedem Systemstart. Diese Testfolge ist im ROM des Amiga Amiga-ROM gespeichert. Folgende CPU- und Tastaturtests werden ausgeführt, um die grundlegenden Funktionen des Systems zu überprüfen: •...
7.2.1 Softwareprobleme Dieses Kapitel beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Hardwareproblemen und deren möglichen Lösungen. Informationen zu Problemen im Zusammenhang mit der Software entnehmen Sie bitte der Dokumentation zu Ihrer Amiga-Software. Typische Softwareprobleme sind: • Die Voreinsteller-Einstellungen für Sprache, Land und nationalen Tastaturtyp (Tastaturbelegung;...
Fehlermeldungen, die Rückschlüsse auf die Fehlerquelle erlauben. Notieren Sie sich diese Informationen und lesen Sie in der Dokumentation zu Ihrer Amiga-Software nach, was zu tun ist. Die Benutzerhandbücher zur Workbench und zur Amiga-Festplatte enthalten Informationen über Softwareinstallation, richtige Einstellungen und die Verwendung von Programmen, die bei Disk-Problemen von Nutzen sein können.
Konfiguration finden Sie in Kapitel 1. Beachten Sie auch die Abschnitte über den Anzeigemodus (ScreenMode) im Workbench-Handbuch sowie das Handbuch zum Monitor. 7.2.3 Disk-Probleme Wenn der Amiga anläuft, das System aber nicht startet, überprüfen Sie zunächst folgende Punkte, bevor Sie annehmen, es müsse ein Hardwareproblem vorliegen: •...
Hilfe bei Systemproblemen • Ein Jumper für die Laufwerks-ID oder Einheitennummer ist falsch gesetzt (siehe Kapitel 6) • Eine Laufwerkscontrollerkarte sitzt nicht richtig in ihrem Steckplatz • Die Kabelverbindung ist nicht korrekt abgeschlossen (Systeme mit SCSI-Laufwerken) • Eine Festplatte braucht zu lange, um ihre normale Arbeitsgeschwindigkeit zu erreichen •...
Alle Erweiterungskarten sitzen richtig in ihren Steckplätzen und wurden gemäß den entsprechenden Anweisungen angeschlossen • Nach dem Einbau wurden alle Peripheriegeräte wieder korrekt an den Amiga angeschlossen Siehe dazu die Abschnitte über Installation in den Kapiteln 1, 4 und 5. 7.2.4.2 Wartungsprobleme •...
Problem vorliegt, haben Sie wahrscheinlich ein Hardwareproblem, zu dessen Behebung die Hilfe eines Technikers benötigt wird. Lassen Sie den Amiga vom zuständigen Amiga-Kundendienst oder von einem ausgebildeten Techniker überprüfen. Wenn das Problem offenbar durch ein Gerät eines Fremdherstellers verursacht wird, nehmen Sie Kontakt mit dem Hersteller auf.
Anhang A Technische Daten Taktfrequenz 25 MHz Prozessormodul Mikroprozessor der Reihe Motorola 680x0 Custom-Chips AA-Multichip-Koprozessorsystem für Video, Grafik, Ton und direkten Speicherzugriff (DMA) Fast-RAM Über SIMM-Steckplätze auf der Hauptplatine nachrüstbar auf bis zu 16 MB (über Erweiterungssteckplätze kann zusätzliches RAM - über 18 MB - hinzugefügt werden) Modulspezifikationen: Aufbau...
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Interne Schnitt- Steckplätze für Amiga (vier 100polige Anschlußleisten) stellen Zorro III/Zorro II Buserweiterung Lokaler Bus am (200polig, KEL-Anschluß) Prozessor PC/AT-kompatible (drei 98polige Anschlußleisten, Steckplätze in einer Linie mit Amiga- Steckplätzen) AT IDE (40poliger Pfostenstecker) Diskettenlaufwerk (34poliger Pfostenstecker) Interner Audioeingang (3poliger Pfostenstecker)
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Technische Daten Videosteckplatz Erweiterter Steckplatz, 24 Bit (36- und 54polige Anschlußleisten, in einer Linie mit Amiga-Steckplatz) Tastatur Inaktivierbar; 96 Tasten international/94 Tasten US Festplatten- und Ein standardmäßiges 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerk für Diskettenlauf- hohe Kapazität (formatiert max. 1,76 MB) werke Interne Einbauschächte für: •...
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Technische Daten Netzteil 150 Watt, mit Ventilator Zusätzliche Anschlüsse für Stromversorgungen: • vier 4polige Standardverbindungen • zwei Verbindungen für 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerke (mini, 4polig) Umgebungs- Betrieb: 0 - 45°C (32 - 113°F) bedingungen Lagerung und Transport: 0 - 60°C (32 - 140°F)
Anhang B Monitorarten und Kompatibilität Ihr Amiga ist mit einem AA-Spezial-Chip-Satz (engl. AGA) ausgestattet, der gegenüber den ECS- (Enhanced Chip Set) und den Original-Chip- Sätzen (OCS) verbesserte Grafikfähigkeiten zur Verfügung stellt. Die neuen Grafikfunktionen des AA-Chip-Satzes und der Software unter Version 3 bieten dem Benutzer viele neue Bildschirmoptionen.
Verwenden Sie am besten einen entsprechenden Multiscan-Monitor, damit alle verfügbaren Anzeigemodi ordungsgemäß wiedergegeben werden können. • Bestimmte wichtige Amiga-Bildschirme und der Bildschirm "Early Startup Control" (Eingangsschirm für die Startsteuerung) erscheinen nur in einem der 15-kHz-Modi. Dasselbe gilt für die Bildschirme von vielen Spielen und einigen anderen Anwendungen.
Monitorarten und Kompatibilität B.2.1 Video-Monitore Monitortreiber Horizontale Vertikale Ablenkfrequenz Ablenkfrequenz 15,60 kHz 50 Hz NTSC 15,72 kHz 60 Hz Euro36 15,76 kHz 73 Hz B.2.2 VGA-Monitor Die Standard-Ablenkfrequenz für VGA-Modi beträgt 31,5 kHz. Auf der Mehrzahl der VGA-Monitore können auch die 27-kHz-Modi der Funktion "Modusübernahme"...
Anzeigemodi arbeiten, die von diesem Monitortreiber zur Verfügung gestellt werden. In der Praxis findet sich oft kein Monitor, auf dem alle Amiga-Anzeigemodi angezeigt werden können. Dies ist jedoch auch nicht erforderlich. Viele Modi verfügen über dieselben Auflösungen und unterscheiden sich nur durch unterschiedliche Ablenkfrequenzen.
Stiften, bei dem die Stifte zwei und drei geschlossen sind. Abbildung C-2. Beispiel für einen Jumper Beim A4000 befinden sich sowohl auf der Hauptplatine als auch auf der Prozessorplatine Jumper. Wenn Sie einen Jumper richtig setzen wollen, müssen Sie natürlich...
Draufsicht). Zum Ändern der Einstellung eines Jumpers gehen Sie wie folgt vor: 1. Lösen Sie die Stromnetzverbindung des Amiga und nehmen Sie die Abdeckung des System ab, wie in Kapitel 3 beschrieben. 2. Stellen Sie den Namen bzw. die Nummer des umzustellenden Jumpers fest.
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Positionen und Einstellungen von Komponenten Achtung Verändern Sie nur dann Einstellungen von Jumpern, wenn diese entsprechend gekennzeichnet sind oder wenn Sie die Funktion(en) des Jumpers genau kennen. Funktion Jumper Einstellung Beschreibung CLK90-Taktquelle** J100:1-2 Intern (020/030) geschlossen J100:2-3 Extern (040) geschlossen CPU-Taktquelle** J104:1-2 Intern...
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Positionen und Einstellungen von Komponenten Funktion Jumper Einstellung Beschreibung (Forts.) (Forts.) (Forts.) (Forts.) DF0: umleiten J352:1-2 Normal: (DF0: geschlossen und DF1: intern, DF2: und DF3: extern) J352:2-3 Umleiten: (DF2: geschlossen und DF1: intern, DF0: und DF3: extern) DSACK aktivieren J850:1-2 Kein DSACK (bei CPU 68020) geöffnet...
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Positionen und Einstellungen von Komponenten Funktion Jumper Einstellung Beschreibung (Forts.) (Forts.) (Forts.) (Forts.) Sync auf Grün J500:1-2 Sync auf Grün auswählen geschlossen inaktiviert J500:2-3 Sync auf Grün geschlossen aktiviert LISA Sync J501:2-3 Standard geschlossen DAC Sync auswählen J502:1-2 DAC-Syncs auf geschlossen Grün J502:2-3...
Positionen und Einstellungen von Komponenten C.4 Jumper auf der Prozessorkarte für 68020/68030 und EC030 Ein Stern (*) in der Spalte "Funktion" markiert die zwei Jumper, die vom Benutzer umgestellt werden dürfen. Zwei Sterne (**) in der Spalte "Funktion" bedeuten, daß die Jumper-Einstellung von der Hardwarekonfiguration des Systems abhängt.
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Positionen und Einstellungen von Komponenten Funktion Jumper Einstellung Beschreibung (Forts.) (Forts.) (Forts.) (Forts.) 68030 Ausgewählt** J202:1-2 68030 ausgewählt geschlossen J202:2-3 68030 nicht geschlossen ausgewählt 020/030 Auswahl** J203:1-2 68030 ausgewählt geschlossen J203:2-3 68020 ausgewählt geschlossen Abbildung C-4. Position der Jumper auf der Prozessorkarte 68020/68030...
C-10 Positionen und Einstellungen von Komponenten C.5 Jumper auf der Prozessorkarte 68040 und 68EC040 Auf dem 68040-Prozessormodul dürfen die werksseitig vorgegebenen Jumper-Einstellungen nicht vom Benutzer verändert werden. Funktion Jumper Einstellung Beschreibung /CDIS /MDIS aktivieren J100:1-2 /CDIS /MDIS geschlossen aktivieren (beide Jumper-Sätze J100:3-4 schließen)
Disketten mit doppelter Dichte (DD). Sie können zwar Disketten mit doppelter Dichte auch in einem Laufwerk für hohe Kapazität verwenden, Disketten mit hoher Dichte können aber nur in Laufwerken für hohe Kapazität gelesen werden. Der Amiga erkennt automatisch, welcher Diskettentyp in das Laufwerk für hohe Kapazität eingelegt wurde.
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Hinweis Frühere Amiga-Modelle mit Laufwerken doppelter Dichte können keine Disketten mit hoher Dichte erkennen oder lesen. Formatierte HD-Disketten werden von solchen Amiga- Modellen als unformatiert betrachtet. Sie können zwar eine HD-Diskette auf einem DD-Laufwerk als DD-Diskette fonnatieren, solche Disketten sind dann aber nicht zuverlässig.
Benutzen von Disketten Abbildung D-1 zeigt eine Diskette mit hoher Dichte. Den Diskettentyp können Sie an der Kante der Diskette erkennen, die dem verschiebbaren Metallverschluß gegenüberliegt. • Disketten mit hoher Dichte haben eine Schreibschutzvorrichtung auf der einen Seite und ein Kennungsloch auf der anderen. •...
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Versehen Sie Ihre Anwendungsdisketten und Amiga-Systemdisketten mit Schreibschutz, wenn Sie regelmäßig Disketten benutzen, um Software und Daten von einem Amiga auf einen anderen zu transferieren. Dies gilt besonders für Software, die über ein Modem heruntergeladen wurde. Dies dient dem Schutz Ihrer Disketten vor Softwareviren.
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Amigas mit einer älteren Systemsoftwareversion nicht gelesen werden. Formatieren Sie daher keine Diskette mit der DC-Option, wenn Sie diese Diskette benötigen, um Dateien auf einen Amiga mit Version 2 oder einer älteren Version der Systemsoftware transferieren wollen. Verwenden Sie keine Standardprogramme zur Wiederherstellung von Disketten, um diese Disketten wiederherzustellen.
Anhang E Amiga-Zeichensatz Der Amiga verwendet den 8-Bit-Zeichensatz ECMA-94 Latin 1 International. In den folgenden Tabellen sind die Druckzeichen (normaler Zeichensatz und Sonderzeichen) nach Zeichencode aufgeführt. Tabelle E-1. Amiga-Zeichensatz (normal) Code Code Code Code Code Code 32 Lz 48 0...
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Amiga-Zeichensatz Tabelle E-2. Amiga-Zeichensatz (Sonderzeichen) Code Code Code Code Code Code 160 Lz 176 ° 192 À 208 Ð 224 à 240 ð 161 ¡ 177 ± 193 Á 209 Ñ 225 á 241 ñ 162 ¢ 178 ² 194 Â...
Ein-/Ausgabe im Amiga beschrieben. Diese Informationen sind technischer Natur und nur für Techniker von Interesse, die beim Anschließen externer Geräte an den Amiga spezielle Details berücksichtigen müssen. Wenn Sie zum Herstellen von Verbindungen speziell für den Amiga und die anzuschließenden Peripheriegeräte ausgelegte Kabel verwenden, sind die technischen Details in diesem Kapitel für Sie nicht von Interesse.
Die Spalten drei und vier zeigen die Stiftzuordnungen anderer, häufig verwendeter Normen und dienen hier nur zu Vergleichszwecken. Vorsicht Stift 9 und 10 auf dem seriellen Anschluß des Amiga dienen der externen Stromversorgung. Schließen Sie diese Stifte NUR DANN an, wenn das externe Gerät auf Stromversorgung über diese Stifte angewiesen ist.
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Anschlußbelegungen für Eingabe/Ausgabe Stift Amiga RS232 HAYES E/A Beschreibung SHIELD Masseabschirmung Daten senden Daten empfangen Anforderung zum Senden Sendebereitschaft Betriebsbereitschaft Systemerde Empfangssignal-pegel + 12V + 12 Volt Gleichstrom (max. 20 mA) - 12V - 12 Volt Gleichstrom (max. 20 mA)
Anschlußbelegungen für Eingabe/Ausgabe F.2 Paralleler Anschluß Anschlußtyp: Submin-D-25-Kupplung Vorsicht Stift 14 des Parallelanschlusses des Amiga liefert +5 Volt Spannung. Schließen Sie diesen Stift NUR DANN an, wenn das externe Gerät auf Stromversorgung über diesen Stift angewiesen ist. Schließen Sie diesen Stift NIEMALS an einen Ausgang eines externen Geräts...
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Anschlußbelegungen für Eingabe/Ausgabe Stift Name Beschreibung /STROBE Strobe Datenbit 0 (LSB) Datenbit 1 Datenbit 2 Datenbit 3 Datenbit 4 Datenbit 5 Datenbit 6 Datenbit 7 (MSB) /ACK Bestätigen BUSY Belegt POUT Papier aus Auswählen +5V PULLUP +5 Volt Gleichstrom (10 mA) nicht belegt /RESET Rücksetzen...
Anschlußbelegungen für Eingabe/Ausgabe F.3 Video-Anschluß Anschlußtyp: Submin-D-23-Stecker Vorsicht Die Stifte 21, 22 und 23 auf dem Anschluß des RGB- Monitors dienen zur externen Stromversorgung. Schließen Sie diese Stifte NUR DANN an, wenn das externe Gerät auf Stromversorgung über diese Stifte angewiesen ist.
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Anschlußbelegungen für Eingabe/Ausgabe Stift Name E/A Beschreibung /XCLK Externer Takt /XCLKEN Externen Takt aktivieren (47 Ohm) Analog Rot (75 Ohm) GREEN Analog Grün (75 Ohm) BLUE Analog Blau (75 Ohm) Digital Intensität (47 Ohm) Digital Blau (47 Ohm) Digital Grün (47 Ohm) Digital Rot (47 Ohm) /CSYNC Synchronisation composite (47 Ohm)
Verbindungstyp: Submin-D-9-Stecker Wenn Sie die Workbench über eine Maus steuern, muß diese an den Mausanschluß 1 (den vorderen Mausanschluß auf der Seite des Amiga) angeschlossen sein. Joysticks und Lichtgriffel können an jeden der beiden Anschlüsse angeschlossen werden. Die folgenden Tabellen beschreiben die Anschlüsse von Maus, Joystick und Lichtgriffel.
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F-10 Anschlußbelegungen für Eingabe/Ausgabe Stift Maus / Lichtgriffel Joystick Joystick (Fs.) Rollkugel (Fs.) digital proportional (Fs.) (Fs.) (Fs.) (Fs.) Masse Masse Masse Masse Maustaste 2 Taste 2* Taste 2* Vertikale (rechts) Steuerung *Diese Tasten gehören zur Zusatzausstattung. **Diese Stifte können auch als Ausgänge eingerichtet werden.
Anschlußbelegungen für Eingabe/Ausgabe F-13 F.8 Amiga- Erweiterungssteckplätze Anschlußtyp: 100polige Buchsenleiste (Tochterplatine) Stift Physischer Zorro II Zorro III Zorro III Name Name Adreßphase Datenphase Masse Masse Masse Masse Masse Masse Masse Masse Masse Masse Masse Masse Masse Masse Masse Masse +5 Volt...
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F-14 Anschlußbelegungen für Eingabe/Ausgabe Stift Physischer Zorro II Zorro III Zorro III Name Name Adreßphase Datenphase -12 Volt -12 Volt -12 Volt -12 Volt Gleichstrom Gleichstrom Gleichstrom Gleichstrom /INT6 /INT6 /INT6 /INT6 Masse Masse Masse Masse /LOCK /LOCK /LOCK AD10 AD11 Masse Masse...
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Anschlußbelegungen für Eingabe/Ausgabe F-15 Stift Physischer Zorro II Zorro III Zorro III Name Name Adreßphase Datenphase /MTACK /(VPA) /MTACK /MTACK Masse Masse Masse Masse E-Takt E-Takt E-Takt E-Takt /DS0 /(VMA) /DS0 /DS0 AD18 /RESET /RST /RESET /RESET AD19 /HLT /HLT /HLT /HLT AD20...
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F-16 Anschlußbelegungen für Eingabe/Ausgabe Stift Physischer Zorro II Zorro III Zorro III Name Name Adreßphase Datenphase N/A* AD26 N/A* AD25 N/A* AD24 N/A* N/A* N/A* N/A* Masse Masse Masse Masse N/A* Masse Masse Masse Masse Masse Masse Masse Masse Masse Masse Masse Masse...
F-17 F.9 Videosteckplatz Anschlußtyp: 36/54polige Buchsenleiste (Tochterplatine) Der Videosteckplatz des A4000 besteht aus dem 36poligen Video- Standardanschluß und dem 54poligen erweiterten Videoanschluß. Die beiden Anschlüsse liegen in einer Linie (der Standardanschluß liegt links). Der erweiterte Anschluß besitzt 18 neue Stifte, die es bei den Videosteckplätzen früherer Amiga-Modelle nicht gab.
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F-18 Anschlußbelegungen für Eingabe/Ausgabe Stift Name Signal (Fs.) (Fs.) (Fs.) (Fs.) +12V +12 Volt Gleichstrom (höhere Spannung; 40 mA) AGREEN Analog Grün Masseanschluß digital Masseanschluß digital /CSYNC Synchronisation composite ABLUE Analog Blau /XCLKEN Genlock-Taktgeber aktivieren Masseanschluß digital BURST Burst-Gate Takt 3,55/3,58 MHz Masseanschluß...
Anschlußbelegungen für Eingabe/Ausgabe F-19 Erweiterter Videoanschluß Stift Name E/A Signal Masseanschluß digital RGB20 Rotes Bit 4 RGB21 Rotes Bit 5 RGB22 Rotes Bit 6 Masseanschluß digital RGB12 Grünes Bit 4 RGB13 Grünes Bit 5 RGB14 Grünes Bit 6 Masseanschluß digital RGB5 Blaues Bit 5 RGB6...
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F-20 Anschlußbelegungen für Eingabe/Ausgabe Stift Name Signal (Fs.) (Fs.) (Fs.) (Fs.) PPD3 Druckeranschluß Datenbit 3 PPD4 Druckeranschluß Datenbit 4 PPD5 Druckeranschluß Datenbit 5 PPD6 Druckeranschluß Datenbit 6 PPD7 Druckeranschluß Datenbit 7 /LED LED-Zustand (Audio-Filter umgehen) Masseanschluß digital RAWLF Rohausgang (ungefiltert) Audio links AGND Audio-Masseanschluß...
Bescheinigung des Herstellers Hiermit wird bestätigt, daß der Personal-Computer: Commodore Amiga 4000 in Übereinstimmung mit den Bestimmungen der Amtsblattverfügung Nr. 1046/1984 funkentstört ist. Der Deutschen Bundespost wurde das Inverkehrbringen dieses Gerätes angezeigt und die Berechtigung zur Überprüfung der Serie auf Einhaltung der Bestimmungen eingeräumt.
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Dieser Rechner wurde werksseitig für den Anschluß eines RGB-Monitors konfiguriert. Sofern Sie optional einen Multisync-, VGA- oder SVGA-Monitor anschließen wollen, müssen zwei Jumper auf der Hauptplatine des Amiga 4000 entfernt werden. Die folgende Skizze bestimmt die Position der Jumper J500 und J502 auf der Hauptplatine.
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