System-Monitor PSM Software V7 – Juli 2011 – Seite Einleitung Der System Monitor PSM dient zur Überwachung und Steuerung aller philippi PBUS kompatiblen Komponenten und dient als zentrale Anzeige- und Bedienoberfläche. Über den System Monitor PSM wird die elektrische Anlage überwacht, gesteuert und verwaltet.
System-Monitor PSM Software V7 – Juli 2011 – Seite 1.2 Garantie Wir leisten aufgrund unserer "Allgemeinen Geschäftsbedingungen - Absatz 7" Garantie für die gelieferten Geräte. Diese Geschäftsbedingungen sind Grundlage aller Verkaufs- und Lieferangebote, sie sind in unseren Katalogen abgedruckt und allen Angeboten und Auftragsbestätigungen beigefügt.
Zur Installation des PSM werden folgende Teile benötigt: 2 Abschlusswiderstände CBT (im Lieferumfang des PSM enthalten) 1 Netzwerkkabel 5m CAT5 8adrig für die Verbindung von dem Systemmonitor PSM zu einer weiteren Komponente, z. B. Shunt SHC, Tankinterface CMT (im Lieferumfang des PSM enthalten).
System-Monitor PSM Software V7 – Juli 2011 – Seite 4.3 Systemaufbau PBUS Alle am PBUS angeschlossenen Komponenten werden durch PBUS Netzwerkkabel miteinander verbunden. Die Reihenfolge der einzelnen Komponenten spielt keine Rolle. An den Endpunkten muss jeweils ein Abschlusswiderstand eingesteckt werden. Ohne die beiden Abschlusswiderstände ist der PBUS nicht funktionsfähig!
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System-Monitor PSM Software V7 – Juli 2011 – Seite Nachfolgende Grafik zeigt den prinzipiellen Aufbau einer Batterieanlage mit 3 Batteriegruppen unter Verwendung von 2 Shunts SHC zur vollständigen Überwachung der Batterieanlage. Am Shunt SHC sind folgende Anschlussmöglichkeiten vorhanden: Batterie + über Sicherung (1A) zur Messung der Batteriespannung und Strom- versorgung der Elektronik.
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System-Monitor PSM Software V7 – Juli 2011 – Seite Am dem grünen 4 pol. Steckverbinder wird wie folgt angeschlossen: 1: T-: Masse Temperaturfühler (blaue Litze) 2: T+: Plus Temperaturfühler (schwarze Litze) 3: +2: Spannung zweite Batterie oder Teilspannung einer 24V / 48V Batterie 4: +1: Batterie Messleitung und gleichzeitig Stromversorgung für Shunt...
System-Monitor PSM Software V7 – Juli 2011 – Seite 4.5 Einbau und Anschluss CMT Montieren Sie das Tankinterface CMT an einer geschützten, trockenen Stelle und schließen Sie die Versorgungsspannungsleitung über eine Sicherung und bis zu vier Tankgeber gemäß Schema an. Die Tankgeber können auch in gemischter Form (TGx und UTV….) angeschlossen werden.
Bei der Erstinbetriebnahme ist es notwendig, alle an den PBUS angeschlossenen Komponenten angeschlossen und eingeschaltet zu haben, damit der Systemmonitor PSM alle Geräte erkennen kann, um diese in die interne Geräteliste aufzunehmen. 5.1 Passwortschutz (PIN) des Menue Setup Bitte wählen Sie im Hauptmenue den Punkt EINSTELLUNGEN aus. Anschließend erscheint die Abfrage des PIN, welches im Auslieferungszustand „1234“...
System-Monitor PSM Software V7 – Juli 2011 – Seite 6 Setup des PSM Im Setup werden alle Einstellungen für den PSM selbst und den angeschlossenen Interfaces, ausgenommen von weiteren Systemmonitoren vorgenommen. Die Einstellungen werden in den jeweiligen Interfaces lokal gespeichert und stehen unmittelbar nach Änderung weiteren Systemmonitoren zur Verfügung.
6.1.2 Anzeige aus Nach einer einstellbaren Zeit nach dem letzten Berühren des Bildschirms geht der PSM in den Standby-Modus um Energie zu sparen. Die Zeitspanne ist zwischen 20 und 250s einstellbar. Wird 0 eingestellt, geht der PSM nicht in dem Standbymodus.
System-Monitor PSM Software V7 – Juli 2011 – Seite 6.2 Spezielle Einstellungen Diese Funktionen dürfen nur von dem Systemintegrator vorgenommen werden, da diese die Konfiguration des Systems löschen kann! 6.2.1 Angemeldete Geräte anzeigen Es werden alle an den PBUS angeschlossenen Geräte angezeigt, die beim letzten „Angeschlossene Geräte ermitteln“...
System-Monitor PSM Software V7 – Juli 2011 – Seite 6.3 Setup Batterie Zur ordnungsgemäßen Funktion ist es notwendig, die Parameter an die vorhandene Batterieanlage anzupassen. Für jeden angeschlossenen Shunt steht ein Setup zur Verfügung. Nach der Wahl des entsprechenden Gerätes erscheint der erste Bildschirm (linkes Bild).
System-Monitor PSM Software V7 – Juli 2011 – Seite 6.3.3 Batterie Nennkapazität Die Nennkapazität der Batterie (1-9999Ah) wird hier eingestellt. Um eine sinnvolle Genauigkeit der Restzeit-Funktion sowie der prozentualen Ladungsanzeige zu erhalten, muss die Kapazität der installierten Batterie eingestellt werden.
System-Monitor PSM Software V7 – Juli 2011 – Seite werksseitige Voreinstellung ist 95%. Der CEF wird automatisch im Betrieb mittels einer gleitenden Mittelwertbildung über die 4 letzten Zyklen angepasst. 6.3.10 Peukert Exponent Die Kapazität von Bleibatterien wird üblicherweise für eine 20-Stunden-Entladung angegeben.
System-Monitor PSM Software V7 – Juli 2011 – Seite 6.3.14 Reset der Zähler für Ladezyklen, Anzahl Tiefentladungen und Zyklentiefe Wird ein neuer Batteriesatz eingesetzt, so müssen die Anzahl der Zyklen und die Anzahl der Tiefentladungen auf Null gesetzt werden. Dazu muss auf die jeweilige Taste gedrückt werden und nach erfolgter PIN Eingabe (PIN Default 1234) wird der...
System-Monitor PSM Software V7 – Juli 2011 – Seite höheren Nennspannungen (z.B. 24 V) angeschlossen, so müssen die Schwellen entsprechend angepasst werden. 6.4 Setup Tank Für jeden angeschlossenen Tankgeber steht ein Setup mit folgenden Einstellungen zur Verfügung: Zur ordnungsgemäßen Funktion ist es notwendig, die Parameter an die vorhandenen Tanks anzupassen 6.4.1 Bezeichnung...
System-Monitor PSM Software V7 – Juli 2011 – Seite 6.4.4 Sensortyp Folgende Tankgeber können eingestellt werden: Nicht Aktiv Kein Sensor angeschlossen philippi TRG 6 Stufen (6..190 Ohm) philippi TGx TGT / TGW (10..180 Ohm) philippi UTV/UTA 0,5..2,5V, bei UTA (4...20mA,...
System-Monitor PSM Software V7 – Juli 2011 – Seite Die Widerstandswerte (indiv R) müssen für 3 Füllhöhen (0%, 50%, 100%) eingegeben werden. Dies ist nur bei Tankgebern mit positiver Kennline (z.B. 0..100 Ohm) möglich. Zuerst müssen Sie mittels eines Ohmmeters den Widerstand messen, den Ihr Geber bei leerem, halbvollem und vollem Tank hat.
System-Monitor PSM Software V7 – Juli 2011 – Seite 6.4.5 Volumen [1-9999l] Bitte geben Sie hier das Tankvolumen des Tanks ein, damit der prozentuale Anzeigewert in die Literanzeige umgerechnet werden kann. Bitte bedenken Sie dabei, dass die Anzeige nicht litergenau sein kann da es sich nur um einen umgerechneten Wert handelt und es messtechnisch gar nicht möglich ist!
System-Monitor PSM Software V7 – Juli 2011 – Seite 6.4.7 Alarmdauer Mit dem Tankalarm können über optionale Relaismodule z.B. Pumpen automatisch geschaltet werden. Die Definition der Dauer und der Aktivierung wird hier und bei der Alarmschwelle eingestellt. Alarm aus 1... 600 s Alarmdauer 1...
System-Monitor PSM Software V7 – Juli 2011 – Seite 6.5 Setup Energie Alle in Energiemonitor vorhandenen Geräte (Shunts SHL, Ladegeräte, …) können hier verwaltet werden 6.5.1 Setup Shunt SHL Die Shunts SHL, bzw. die Shunts der EM-box können von diesem Menü eingestellt werden.
System-Monitor PSM Software V7 – Juli 2011 – Seite Wird die Bezeichnung „Nicht aktiv“ gewählt so wird dieser Shunt im Energiemonitor nicht angezeigt. 6.5.1.2 Identifikation Es wird die Type der Hardware (z.B Shunt SHL300) angezeigt, deren Softwarestand (V002) und die Seriennummer des Gerätes.
6.5.2.4 Ausgang 1,2,3 Diese Einstellungen sind für jeden Ausgang individuell vorzunehmen: Bezeichnung: Name der im Display und im Systemmonitor PSM angezeigt wird. Batterietyp Es kann zwischen den Einstellungen Gel, Säure, AGM und Indi1 gewählt werden. Die Einstellung der Parameter für die individuelle Kennlinie sind in Kapitel 4.6.1 beschrieben.
System-Monitor PSM Software V7 – Juli 2011 – Seite 6.6 Setup Hauptschalter Ist eine EM-box an den PSM angeschlossen so kann für jeden Hauptschalter eingestellt werden ob zur Betätigung eine PIN-Eingabe erforderlich ist. 6.6.1 Bezeichnung Dieser Name wird in dem Schaltersymbol der Anzeige angezeigt und dient der leichteren Zuordnung.
System-Monitor PSM Software V7 – Juli 2011 – Seite 7. Betrieb Der große, hintergrundbeleuchtete Farb-Touchscreen Display informiert Sie über alle Werte der elektrischen Anlage die zur Verfügung stehen. Im Hauptmenü sind die Menüunterpunkte aktiv zu denen von den angeschlossenen Geräten Daten zur Verfügung stehen.
System-Monitor PSM Software V7 – Juli 2011 – Seite Die grüne Fläche zeigt die nutzbare Kapazität bis zum eingestellten Kapazitätsalarm. Die dunkelgrüne Fläche zeigt die theoretisch verfügbare Kapazität bis zur vorständigen Entladung der Batterie (Tiefentladung), die grundsätzlich vermieden werden sollte um die Batterie nicht zu schädigen.
System-Monitor PSM Software V7 – Juli 2011 – Seite 7.1.1.2 Erkennung der Vollladung Eine Batterie wird als vollständig aufgeladen (100%) eingestuft, wenn: 1) die Ladespannung eingehalten wird (13,5 V / 27,0 V) 2) der Ladestrom unter 2% (C50) der eingestellten Batteriekapazität gesunken ist.
System-Monitor PSM Software V7 – Juli 2011 – Seite 7.2 Untermenue Tank 7.2.1 Funktionen Tanks Durch Antippen eines beliebigen Tanks kann die Anzeige zwischen keiner, % und Liter-Anzeige umgeschaltet werden Ist ein Tank als Durchflusssensor konfiguriert so kann durch Antippen der Tankbezeichnung unterhalb des Tankfüllstandbalkens der Füllstand an die neue...
System-Monitor PSM Software V7 – Juli 2011 – Seite 7.2.3 Fehlersuche Tankgeber Zeigt der Tankmonitor falsche Werte oder (---), so ist zuerst der Tankgeber auf Funktion oder korrekten Anschluss hin zu überprüfen. Ebenso sollte die Verkabelung zwischen Tankgeber und CMT überprüft werden, da dies die Hauptfehlerquelle ist.
System-Monitor PSM Software V7 – Juli 2011 – Seite 7.3.1 Funktionen Energie Durch Antippen der Quellensymbole kann die Stromanzeige auf die Anzeige der gelieferten bzw. verbrauchten Amperestunden seit dem letzten Zähler Reset umgeschaltet werden. Die Anzeige wechselt automatisch nach 1 min zurück auf die Ampere-Anzeige.
Schlüssel angezeigt. 8. Software Update Zum Update der Software des PSM wird eine Micro-SD Karte benötigt. Nach Erhalt der Software müssen die Dateien auf die zuvor leere SD-Karte aufgespielt werden. Zum Update muss die Stromversorgung vom PSM getrennt werden und der rückseitige Deckel abgenommen werden.