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Lintronics Advanced memorymoog Bedienungsanleitung Seite 27

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LINTRONICS ADVANCED MEMORYMOOG ANLEITUNG
1. Common-Analog-Board
Das Common-Analog-Board wird ausgebaut, geprüft, auf kalte Lötstellen untersucht, ggf. repariert und für
Pitch-Bending, Modulation Wheel, Foot Pedal 1, Stereo-Output, Octave-Board und Transpose umgebaut.
Der Umbau des Transpose hat eine wesentliche Klangverbesserung zur Folge, weil das Filter jetzt nicht
mehr nur über die Tastaturspannung angesteuert wird, sondern auch von der Oktav-Lage ("-1", "0"), dem
Pitch-Wheel und dem Tune-Regler (dieser Fehler machte sich z.B. bei Sounds mit extremer Filter-Emphasis-
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Einstellung negativ bemerkbar: spielte man ein C
bei Octave-Taster "0" und danach ein C
bei Octave-Ta-
ster "-1", waren die beiden Klänge unterschiedlich. Ebenso "unmusikalisch" klangen Pitch-Bend-Änderun-
gen bei großen Pitch-Bend-Amounts).
2. Octave-Board
Das Octave-Board wird ausgebaut und dahingehend modifiziert, dass die Octave-Taster-Stellung für jeden
Sound abgespeichert werden kann.
3. Digital-Board
Das Digital-Board wird aus- und umgebaut. Durch eine schlecht funktionierende Reset-Schaltung konnten
Sounds bei Netzstörungen zerstört werden. Nach Umbau arbeitet der Reset jetzt zuverlässig. Die MIDI-Pla-
tine wird huckepack auf dem Digital-Board befestigt, und zwar so, dass es weiterhin ohne Probleme zu Ser-
vicezwecken ausgebaut werden kann.
4. Filter-Input
In den Expansion-Slot (s.o.) wird auf Wunsch eine 6,3 mm Klinkenbuchse eingebaut. Mit diesem Filter-In-
put ist es möglich, externe Klangerzeuger mit den sechs Filtern des Memorymoog einschließlich VCA's,
Hüllkurvengeneratoren und Modulation zu bearbeiten.
Bemerkung:
Um Rauschen auf den Filtern zu vermeiden, wurde eine Eingangsstufe ohne Spannungsverstärkung einge-
setzt. Deshalb sollte das Eingangssignal +6 dB haben, um die Filter optimal auszusteuern.
5. CV-OUT-Buchse
Früher:
Es wurden nur Tastatur- und Glide-Spannungen auf dieser Buchse ausgegeben, um einen externen
Synthesizer (z.B. Minimoog) mit diesen Spannungswerten anzusteuern. Dabei war die Stellung des Mono-
Tasters unerheblich.
Jetzt:
Der Mono-Taster muss aktiviert sein; es werden außer Tastatur- und Glide-Spannungen auch noch
Pitch-Bend-, Oktave-, Tune-Regler- und Modulations-Spannungen des
ausgegeben. Durch
Memorymoogs
die Übertragung der Modulations-Spannung wird z.B. der dritte Oszillator eines Minimoogs von dieser Auf-
gabe befreit und kann als Tonerzeuger eingesetzt werden.
6. Bedienelemente
Sämtliche Potiknöpfe werden entfernt, die beiden Front-Panel-Boards werden ausgebaut, alle Potis werden
geprüft, ggf. ersetzt, das Front-Panel wird gereinigt, fehlende oder defekte Knöpfe werden durch Original-
teile (soweit verfügbar) ersetzt.
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