Hinweise zum natürlichen Werkstoff Holz und dessen
Holz ist ein natürlich gewachsener Werkstoff, der aufgrund seines hygroskopischen Aufbaus, je nach
Umgebungsfeuchte, quellen oder schwinden kann.
Daher können sich aufgrund des Trocknungsprozesses und den klimatischen Bedingungen in einer
Sauna Oberflächenrisse in den verwendeten Hölzern bilden, die eine Tiefe von bis zu ⅓ der
Holzstärke erreichen können. Durch die Erwärmung des Holzes kann es außerdem zu verstärktem
Harzaustritt in der Kabine kommen. Der Fachmann spricht vom „Ausbluten des Holzes". In diesem
Fall entfernen Sie nach dem Abkühlen die evtl. ausgetretenen Harze mit einer Ziehklemme oder
ähnlichem Werkzeug, und schleifen ggf. mit feinem Schleifpapier (Körnung 120 bis 150) nach.
All dies sind natürliche und charakteristische Merkmale des Naturwerkstoffes Holz und begründen
sich in seiner Hygroskopie. Sie stellen nach den „Nordischen Gepflogenheiten" von 1978, den
„Tegernseer Gebräuchen" und der DIN 1052 Teil I und II weder einen optischen noch einen
konstruktiven Mangel dar.
Kleinere Verschmutzungen des Holzes können Sie wie oben beschrieben mit feinem Schleifpapier
entfernen. Verwenden Sie bitte nie handelsübliche Reinigungsmittel, die das Holz angreifen und
beschädigen könnten oder eine (eventuell sogar gesundheitsbedenkliche) Geruchsentwicklung mit
sich ziehen – die Reinigung des Holzes mit einem feuchten Tuch reicht völlig aus.
Während der ersten Betriebsmonate kann es zur Ausscheidung von ätherischen Ölen kommen,
welche der Raumluft den „typischen Holzgeruch" verleihen. Sollten Sie diesen Duft als störend
empfinden, empfiehlt sich das Abreiben des Holzes mit einem feuchten Tuch.
Um Schäden oder Verzugserscheinungen sowie eventueller Schimmelbildung durch erhöhte
Feuchtigkeitsaufnahme des Holzes vorzubeugen, muss Ihre Sauna mindestens einmal pro Woche für
einige Zeit angeheizt werden. Ferner sollten Sie die Tür Ihrer Sauna während der Nichtbenutzung
immer geöffnet haben, damit durch die Belüftung der Kabine Feuchtigkeitsschäden und
Schimmelbildung vorgebeugt werden.
Um lange Freude an Ihrer Sauna zu haben, sollte diese regelmäßig gereinigt werden. Verwenden
Sie hierzu lediglich ein feuchtes Tuch und keine handelsüblichen Reiniger. Eventuelle Harzaustritte
können Sie mit feinem Schleifpapier beseitigen.
Da für ihre Funktion die Naturoberfläche des Holzes ideal ist, dürfen die Holz- teile nicht gestrichen
oder lackiert werden.
Gelegentlich können beim Aufheizen der Sauna ( mit Trockenofen ) die Glasflächen von innen
beschlagen. Dies gibt sich in der Regel nach kurzer Zeit.
In dem Raum, in dem Sie Ihre Sauna montieren wollen, muss es trocken sein.
Es muss darauf geachtet werden, dass der Fußboden eben ist oder eventuelle Unebenheiten
ausgeglichen werden.
Der Aufstellort soll mit einem leicht zu reinigenden Bodenbelag versehen sein.
Bereits vor der Montage muss für eine entsprechende Raumbelüftung gesorgt werden (Fenster zum
Öffnen, Frischluftzufuhr).
Legen Sie fest, wie die Sauna im Raum stehen soll, auf welcher Seite Sie die Tür, den Türanschlag,
den Ofen und die Liegen montieren wollen. Die Tür selbst ist drehbar, der Türanschlag kann sowohl
DIN rechts als auch DIN links angebracht werden.
Holzschrauben lassen sich leichter eindrehen, wenn man die Gewindegänge vorher über ein Stück
Seife gezogen hat.
Holz platzt nicht, wenn man die Nagelspitzen vorher durch leichte Hammerschläge „entspitzt".
Für den Saunabau nur die mitgelieferten Schrauben und Nägel verwenden; sie sind
oberflächengeschützt und können nicht rosten.
Alle Verschraubungen müssen vorgebohrt werden.
Eigenschaften
Pflegehinweise:
Daran sollten Sie denken:
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