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Elektrische Auslegung - Soltecture Scg Xx-Ri Installationsanleitung

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3 ELEkTRISCHE aUSLEGUnG

Die Leerlaufspannung jeder
Stringkombination darf sowohl
die maximal zulässige Eingangsspan-
nung des verwendeten Wechselrichters
als auch die maximale Systemspan-
nung von 1.000 V nicht überschreiten.
Die maximale Systemspannung ande-
rer Komponenten ist unbedingt zu
berücksichtigen.
Die SOLTECTURE-PV-Module sind bis
mindestens 2 A rückstromsicher (siehe
Technische Daten). Bei einer Parallel-
schaltung von Modulen oder Strings ist
jeder String einzeln mit einer entspre-
chenden Sicherung abzusichern, z. B.
Socomec 60PV0002. Die Sicherungen
sind sowohl im positiven als auch im
negativen Anschluss vorzusehen. Alter-
nativ können Sperrdioden eingesetzt
werden, da diese jeden Rückstrom
komplett verhindern. Die Sperrdioden
müssen in diesem Fall in den positiven
Stringanschluss eingesetzt werden,
während der negative Anschluss mit
Sicherungen versehen werden muss.
Beim Einsatz von Sperrdioden dürfen
maximal zwei Strings parallel an eine
Diode angeschlossen werden.
Jeder an einem Wechselrichter ange-
schlossene String muss aus der glei-
chen Anzahl von Modulen der gleichen
Leistungsklasse bestehen.
Die Anzahl von Modulen in einem String
richtet sich nach der maximalen DC-
Eingangsspannung des Wechselrichters.
Die Gesamtleistung der zusammenge-
führten Strings sollte zur Eingangsleis-
tung des verwendeten Wechselrichters
passen. Beachten Sie zusätzlich das
Datenblatt und die Installationsanlei-
tung des Wechselrichters.
Bei der elektrischen Auslegung sind
auch die standortspezifischen Umge-
bungsbedingungen zu beachten. PV-
Module können unter entsprechenden
Bedingungen (z. B. niedrige Tempera-
turen, hohe Einstrahlungswerte) deut-
lich höhere Spannungen erzeugen.
Alle an das PV-System angeschlos-
senen Komponenten sollten einen
Arbeitsspannungsbereich aufweisen,
der den „Maximum Power Point" (MPP)
einschließt und zu jedem Zeitpunkt in
der Lage ist, dem MPP zu folgen.
Außerdem müssen sie für die maxi-
male Betriebsspannung des PV-Sys-
tems ausgelegt sein.
Bei der Wahl des Wechselrichters ist
darauf zu achten, dass auf der DC-
Seite kein negatives Potenzial gegen-
über dem Erdpotenzial auftreten kann.
Bei Trafowechselrichtern kann dies
durch eine Erdung von DC-Minus
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