Betreiber jederzeit zugänglich sein kastens (GAK) und des Wechselrichters und ist an jeden nachfolgenden (WR) gelten nur, wenn diese Komponen- Besitzer der Photovoltaik-Anlage ten ebenfalls von der Fa. SOLTECTURE weiterzugeben. GmbH bezogen worden sind. – Fügen Sie jede vom Hersteller erhaltene Ergänzung ein.
Dokumente haben, wenden einer Versicherung für eine 10-Jahres- Sie sich bitte an den Service von garantie (gilt nur für Frankreich) SOLTECTURE. – Schulung durch die SOLTECTURE GmbH über die Montage des Gewährleistung SOLTECTURE RI Systems Die nachfolgenden Anweisungen und SOLTECTURE gibt eine eigenständige...
4 | 5 2 GEfaHREn- Und SICHERHEITSHInWEISE Gefahrenhinweise! – Installation, Anschluss und Wartung – Während der Arbeiten stets persön- des SOLTECTURE RI Systems dürfen liche Schutzausrüstung tragen. nur durch qualifizierte Installateure von Photovoltaik-Anlagen erfolgen. – Die Arbeiten an der PV-Anlage dürfen nicht bei nasser Witterung erfolgen.
– Die Module niemals kurzschließen. beugt wird. – Es muss ein Potentialausgleich aller – Die Bündelung des Lichtes auf die Module des SOLTECTURE RI Systems Moduloberfläche durch Spiegel oder erfolgen. sonstige Geräte (z. B. Linsen und Spiegel) ist nicht zulässig.
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Gefahren- und Sicherheitshinweise | Elektrische Auslegung 6 | 7 Warnhinweise für die Installation der Pv-module Hinweise zur Planung – Der Umgang mit den Modulen erfor- dert größte Sorgfalt. Daher Vorsicht – Die Module können nur horizontal beim Auspacken, Transportieren, (waagerecht) montiert werden. Zwischenlagern und Montieren.
Beachten Sie zusätzlich das rer Komponenten ist unbedingt zu Datenblatt und die Installationsanlei- berücksichtigen. tung des Wechselrichters. Die SOLTECTURE-PV-Module sind bis Bei der elektrischen Auslegung sind mindestens 2 A rückstromsicher (siehe auch die standortspezifischen Umge- Technische Daten). Bei einer Parallel- bungsbedingungen zu beachten.
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Sicherung (z. B. tung (Light-Soaking-Effekt). Eine Prüf- 0,4 bis 1 A) vorzunehmen. Im Zweifels- messung der Module sollte daher erst fall fragen Sie bitte bei SOLTECTURE erfolgen, nachdem die Module ausrei- nach, welche Wechselrichter geeignet chend (für ca. 20 Minuten) der Sonnen- sind.
(waagerecht) montiert werden. alle Komponen ten zur Installation einer dach inte grier ten PV-Anlage. Das Das System erlaubt lediglich eine SOLTECTURE RI System wird in unter- Montage in einem rechteckigen schiedlichen Varianten aus geliefert. Raster. Versätze in den Spalten und Reihen sind nicht möglich.
Planung Montage 10 | 11 4.2 Ermittlung des Rastermaßes R_hoz R_hoz R_hoz Bezeichnungen der Rastermaße Die Rastermaße bestimmen die Ab- – Rastermaß horizontal: stände der Latten zur Befestigung [mm] = 1.285 mm der Bügel und den Abstand der Bügel. – Rastermaß vertikal: [mm] = 650 mm...
4.3 Größe des Pv-feldes 4.4 Unterspannbahn Die Größe des PV-Feldes ergibt sich Das SOLTECTURE RI System aus der Anzahl der Reihen, der Anzahl ist nur in Verbindung mit einer der Module je Reihe und einem Zuschlag Unterspannbahn zu verwenden. für die oberen und seitlichen Bleche.
SPAX-S 4 × 60 oder vergleichbar. eine spezielle Montagelattung erfor- derlich, welche nicht Bestandteil des Wird zwischen Montagelatte und SOLTECTURE RI Systems ist. An die Sparren unterfüttert oder befinden Montagelattung bestehen folgende sich dazwischen weitere Latten, so Mindest anforderungen nach Eurocode ist die Schraubenlänge anzupassen.
5 mOnTaGE 5.1 vorbereitende arbeiten Die Dachunterkonstruktion muss in gutem Zustand sein und ggf. durch geeignete Maßnahmen überarbeitet werden. Dachziegel am bestehenden Ziegel- dach im Bereich des geplanten PV-Fel- des entfernen. Dabei um das geplante PV-Feld eine weitere Ziegelreihe ent- fernen, um später die Randabschlüsse ausbilden zu können.
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Montage 14 | 15 Erste Trauflatte mit einem Abstand von 50 mm zur ersten durchgehenden Ziegellatte unter dem Generatorfeld anschrauben, dabei auf horizontale Montage achten. Die Trauflatte soll auf den Sparren aufliegen, ggf. unter- füttern. Die erste Trauflatte dient SCG-HV-RI Modullattung entsprechend dem ausschließlich zur Auflage Lattenplan auf die Sparren schrauben.
5.2 modulmontage – Rasterplan skizziert Zur fachgerechten Montage der Module sind Kenntnis und Ein- (siehe Abschnitt 4.2). haltung der relevanten Normen und – Stringanschlusskabel verlegt und Vorschriften zu Einsatz und Montage Module mit Modulkabel und Verbin- von Modulen erforderlich. Hierzu dungskabel vorbereitet.
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Montage 16 | 17 vorbereitung der montage über den ziegeln Durch den Abstand Montage- schürze zu erreichen. Andernfalls brett – Ziegel sicherstellen, besteht die Gefahr von Wasserschäden. dass die erforderliche Mindestneigung Mindestüberlappung der Rolltraufe / gewährleistet ist, um eine ausrei- Ziegel: 100 mm chende Entwässerung an der Trauf- Traufschürze auf der Montagelatte (2)
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module montieren Nur Zylinderkopfschrauben 5 × 35 verwenden. Senkkopf- schrauben sind nicht zugelassen. Ansonsten besteht die Gefahr der Beschädigung des Montagebügels sowie die Gefahr der Nichteinhaltung der statischen Werte durch zu geringe Kraftübertragung der Schraubverbin- dung. Montagerichtung der Module beachten: Die Montage ist nur Beispiel Verlegereihenfolge der Module von unten nach oben möglich.
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Montage 18 | 19 Erstes Photovoltaik-Modul rechts in der untersten Reihe in die Montage- bügel einhängen. Darauf achten, dass sich die Entwässerungsrinnen des Rahmenprofils links, die freie Laminat- kante unten befinden. Randanschlussprofil und Seiten- blech rechts mit den Rahmenprofilen Erstes Modul montieren in den Bügel einlegen (siehe Dach- anschluss).
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Rahmenprofil des nächsten Moduls in das des ersten Moduls einschieben. Weiteres Modul montieren Position der zweiten Reihe der Mon- tagebügel festlegen. Dabei Abstand von 15 mm zum oberen Rand der Module einhalten. Um die Module bei Bedarf (z. B bei einer Reparatur) aus der 1 Referenzposition 3 Modulrahmen Moduleihe entfernen zu können, müs-...
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Montage 20 | 21 Erstes Modul rechts in der zweiten Reihe in die Montagebügel einhängen. Darauf achten, dass sich die Ausspa- rungen des Rahmenprofils, die nach oben zeigen, links befinden. Weiteres Modul heranholen und die Stecker des vorhergehenden Moduls Module montieren mit der Anschlussdose des nächsten Moduls verbinden.
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dachanschluss links und rechts min. 80 mm Äußeren Stehfalz der Seitenbleche mit Blechhaften und Nägeln befestigen. Anzahl der zu verwendenden Blechhaf- ten nach Bedarf, mindestens jedoch: – Seitenblech rechts / links: 2 St. – Seitenblech oben rechts / links: 1 St. 1 Photovoltaik-Modul 8 Konterlattung 2 SOLRIF®-D...
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Montage 22 | 23 dachanschluss oben / anschluss mit Blechen Seitenblech oben rechts befestigen. Die Anschlussbleche in die letzte Reihe der Montagebügel einhängen: – Firstblech rechts über dem obersten rechten Modul befestigen. Sicher- Anschlussblech First rechts stellen, dass das Anschlussblech über dem Seitenblech oben rechts eingreift.
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Die einzelnen Anschlussbleche mit Kantenschutzprofil miteinander verbinden. Die übrige Dachfläche mit Dach- ziegeln eindecken. Die anschließende Ziegelreihe muss die Firstbleche um mindestens 100 mm überdecken. Kantenschutz aufsetzen Die von den Modulen abge- gebene Wärme mindert die Leistungsfähigkeit der Anlage, des- wegen ist für eine ausreichende Hin- terlüftung der Module im Bereich der Konterlattung zu sorgen:...
Elektrische Installation 24 | 25 6 ELEkTRISCHE InSTaLLaTIOn Die Sicherheitshinweise für Arbei- Um Überspannungen durch Blitzein- ten mit Gleichstrom beachten! schläge zu verringern, sollte die Fläche Arbeiten nur durch Fachpersonal durch- aller Leiterschleifen so gering wie führen lassen. möglich sein, großflächige Leiter- schleifen sind zu vermeiden.
Konfektionieren Sie alle Kabel und Geräte und prüfen Sie die korrekte Beschaltung durch Messung der String-Leerlaufspannungen und eine Erdschlussprüfung, bevor Sie die Modulfelder mit dem Wechselrichter verbinden. Durch Kennzeichnung / Numme- rierung der Anschlussleitungen wird die Durchführung der Verkabe- lung erleichtert, ebenso eine evtl. spä- ter notwendige Fehlersuche.
Elektrische Installation 26 | 27 6.3 Potentialausgleich Die SOLTECTURE GmbH schreibt aus Sicherheitsgründen einen Potentialaus- gleich aller Module des SOLTECTURE RI Systems vor. Die Module sind am oberen Rahmenprofil mit zwei Bohrun- gen zur Anbindung an einen Potential- ausgleich versehen.
6.4 Blitzschutz Anstelle des Potentialausgleichs kann auch ein Blitz- oder Überspannungs- schutz erforderlich sein. Dies trifft unter folgenden Bedingungen zu: – Nicht eingehaltener Trennungs- abstand PV-Generator zu vorhan- dener Blitzschutzanlage – Installation der PV-Anlage auf öffentlichen Gebäuden – Einbindung des PV-Generators in den äußeren Blitzschutz des Gebäudes –...
Gegenstand trocken abgekratzt Fragen zur Entsorgung oder zum werden, da hierdurch leistungsmin- Re cycling der Module sind an dernde Mikro kratzer entstehen können. SOLTECTURE zu richten. Wir empfehlen eine regel mäßige Inspektion: SOLTECTURE ist Gründungsmitglied – Das Modul auf Anzeichen von von PV CYCLE.
8 TECHnISCHE daTEn allgemeine daten Modulserie für alle Module SCGxx- xx-RI GEN2- HV-RI Betriebsbedingungen Temperaturbereich -40 °C bis +85 °C Maximale mecha nische Belastung -> Montageanwei sung beachten 2400 Pa 2400 Pa Max. Verwindung 1,2° Schutzart (nach DIN EN 60529) IP65 Schutzklasse (nach DIN EN 61140) Anwendungsklasse (nach IEC 61730)
Technische Daten 30 | 31 TECHnISCHE daTEn Elektrische kennwerte Modul SCG57- SCG60- HV-RI HV-RI Elektrische Parameter bei 1000 W / m²; 25 °C; AM 1,5 Nennleistung P 57,5 W 60,0 W Toleranz (P +8 / -2 % +8 / -2 % Modulwirkungsgrad 7,0 % 7,3 %...
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SCG62- SCG75- SCG80- SCG85- SCG90- HV-RI GEN2-HV-RI GEN2-HV-RI GEN2-HV-RI GEN2-HV-RI 62,5 W 75,0 W 80,0 W 85,0 W 90,0 W +8 / -2 % +5 / -0 W +5 / -0 W +5 / -0 W +5 / -0 W 7,6 % 9,3 % 9,9 %...