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VARIOMAG MULTIPOINT 6 Betriebsanleitung Seite 16

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Die abgeflachte und kleine Lauffläche des elliptischen Magnetrührstäbchens bewirkt
einen gleichmäßigen Lauf (Bild 4). Es dreht sich nicht um die Längsachse, sondern
nur um die Querachse. Besonders gut eignet es sich zum Rühren von sedimentbil-
denden Flüssigkeiten.
Querachse
Bild 4: Elliptisches Magnetrührstäbchen.
Seitenansicht (links) und mittiger Querschnitt (rechts).
H+P Labortechnik hat den neuen Rührstab KOMET mit einem hochwertigen, su-
perstarken Samarium-Cobalt-Magneten entwickelt (Bild 4). KOMET hat eine große
magnetische Fernwirkung. Die stärkere Ankopplung an das magnetische Wechsel-
feld bewirkt leistungsfähigere Lauf- und Rühreigenschaften dieses Rührstabes. Selbst
über größere Distanz (z. B. in hohen Meßzylindern) rührt er kraftvoll. Er dreht sogar
bei gewölbtem Gefäßboden stabil. Durch die starke Magnetankopplung ist bei Sama-
rium-Cobalt-Magneten auch die Reibung stärker. KOMET ist deshalb in der Stan-
dardausführung nicht geeignet zum Rühren von Flüssigkeiten mit Partikeln (z. B.
Schlamm) und zum Rühren in Gefäßen mit rauher Oberfläche. Speziell für den Ein-
satz unter schwierigen Bedingungen, wie zum Beispiel auf rauhen Gefäßböden aus
Kunststoff oder Edelstahl oder in feststoffhaltigen Proben wurden einige Rührstäbe
der KOMET-Serie mit einem verschleißbeständigen Gleitring ausgestattet (Bild 5).
Eine Entmagnetisierung durch Fremdfelder ist praktisch ausgeschlossen. Alle Rühr-
stäbe der KOMET-Serie sind an den beiden kegelförmigen Enden erkennbar.
Querachse
Bild 5: Rührstab KOMET.
Seitenansicht (links) und mittiger Querschnitt (rechts).
Bild 6: Rührstab KOMET mit Gleitring
© H+P Labortechnik AG
5 Rührbetrieb
Längsachse
Längsachse
Gleitring
15
DR0279/0202

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