INCASE 3.0
Betriebsanleitung
Eine Nachprüfung ist:
2 Jahre nach dem Neukauf, sowie 2 Jahre nach der letzten Nachprüfung,
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nach jeder Rettungsöffnung und
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nach Reparaturen
•
erforderlich.
Die Nachprüfungen haben durch den Hersteller zu erfolgen.
Das Packen, sowie die Nachprüfungen sind im Packbuch zu bestätigen.
4. Wartung
4.1. Allgemeines
Rettungsfallschirme erfordern, wie alle Luftfahrtgeräte, eine besonders sorgfältige Pflege und
Wartung, da von ihrem betriebssicheren und lufttüchtigen Zustand das Leben des Benutzers
abhängig sein kann.
4.2. Lagerung
Das Rettungsgerät sollte in einem trocknen, ständig gelüfteten und sauberen Raum aufbewahrt
werden. Öle, Fette, Säuren, Farben, etc. dürfen nicht in der unmittelbaren Nähe des
Fallschirmes gelagert werden. Direkte Sonneneinstrahlung z. B. durch Fenster ist zu vermeiden.
Rettungsgeräte in unverpackten Zustand sollen möglichst locker in glatten und sauberen
Behältern oder Tragetaschen aufbewahrt werden (äußere Bedingungen siehe oben).
4.3. Reinigung
Verschmutzte Kappen und Container können mit klarem Leitungswasser gewaschen werden.
Säuren, Laugen aber auch Stockflecken können die Festigkeit der Bauteile deutlich
herabsetzen. Derart verschmutzte Fallschirme müssen zum Hersteller zur Untersuchung
eingeschickt werden. Verschmutzungen, die die Festigkeit des betroffenen Bauteils nicht
beeinträchtigen, können als „Schönheitsfehler" in Kauf genommen werden. Wird eine Reinigung
erforderlich, so ist diese durch schonendes Auswaschen mit kaltem Wasser durchzuführen. Ein
Ausreiben oder Wringen des Gewebes ist zu unterlassen. Ist der Zusatz eines Waschmittels
notwendig, so kann hierfür ein Spezialwaschmittel (NILIN 4 M) nach Anwendungsvorschrift
eingesetzt werden. Mit Salzwasser durchnässte Rettungsgeräte sind mit reichlich klarem
Süßwasser auszuspülen.
Nasse oder feuchte Rettungsgeräte müssen grundsätzlich sorgfältig getrocknet werden. Sie
dürfen keinesfalls in nassem Zustand eingepackt werden und für den Flugbetrieb vorgesehen
werden. Das Trocknen kann durch Aufhängen des ausgebreiteten Schirmes in einem trockenen
und möglichst geheizten Raum erfolgen. Verbindungsleinen, Fangleinen und Kappe werden
dabei mehrfach aufgehängt, damit die Gewebeteile gleichmäßig gut durchlüftet werden. Bei
günstigem Wetter kann der Schirm auch im Freien aufgehängt werden. Eine direkte
Sonneneinstrahlung sollte dabei vermieden werden, da das Gewebe dadurch geschädigt wird.
Turnpoint fastline GmbH, Edlingerstr. 68, 83071 Stephanskirchen / Baierbach,
(Rev. 1.3 - 18.08.2009)
tel: +49 (0)8036 9088261, www.turnpoint.de
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