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Version: 2016-11-14
CS121/BACS SPI_II
Benutzerhandbuch
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Inhaltszusammenfassung für Generex CS121

  • Seite 1 Version: 2016-11-14 CS121/BACS SPI_II Benutzerhandbuch...
  • Seite 2: Revision History

    GENEREX erlaubt seinen Geschäftspartnern die Informationen, die in diesem Dokument enthalten sind, an Dritte weiterzugeben, ebenso an das Personal in deren Firma oder ihren eigenen Kunden, elektronisch, manuell, in Form von Fotokopien oder Ähnlichem. GENEREX gibt an, dass der Inhalt nicht verändert oder angepasst werden darf, ohne schriftliche Genehmigung von GENEREX.
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    8.2.1 Vorbereitung 8.2.2 Datenaufbau 8.2.3 Kommunikationsablauf 8.3 Das Längenbyte 8.4 Beispiel für die Abfrage der Werte vom CS121/BACS_SPI_II Rev. 002 8.5 Beispiel für die Abfrage der CS121 Werte vor Rev. 002 Standard USV – Adressen Beschreibung 9. Fehlerbehandlung 9.1 Fehlerbehandlung beim CS121/BACS_SPI_II 10.
  • Seite 4 10.1.1 Montage 10.1.2 Demontage 10.2 Verdrahtung 10.2.1 Anschlusstechniken 10.2.2 Stromversorgung 10.2.3 Anschluß des Potentialausgleichs 10.3 Kommunikationsschnittstelle ProfibusDP 10.3.1 Busleitung mit Kupferkabel 10.4 Leitungsführung, Schirmung und Maßnahmen gegen Störspannung 10.4.1 Allgemeines zur Leitungsführung 10.4.2 Schirmung von Leitungen 11. ProfibusDP 11.1 Beschreibung der DPV1-/DPV2-Funktionen 11.1.1 DPV1 11.1.2 DPV2 11.2 Darstellung der Daten in ProfibusDP...
  • Seite 5: Hinweise Zur Ce-Kennzeichnung Der Baugruppe

    Die Baugruppe CS121/BACS_SPI_II dient als Übersetzer der RS232 Schnittstelle COM2 mit MODBUS des CS121 / CS141 an den ProfibusDP nach EN 50 170. Es fungiert in diesem Anwendungsfall als Gateway und arbeitet als ProfibusDP Slave. Es kann von jedem normkonformen Master betrieben werden.
  • Seite 6 eingespielte Script ausführen.
  • Seite 7: Funktionsweise Des Systems

    über ein Script übertragen welches im Gerät vorprogrammiert für den MODBUS Datensatz Adresse 100 bis 142 vorliegt. 5.2 Schnittstellen Das Gateway ist mit den Schnittstellen RS232, RS422 und RS485 ausgerüstet. Für den CS121 / CS141 wird ein Kabel für RS232 und COM2 mitgeliefert 5.3 Mögliche Datenlängen In der folgenden Tabelle sind die maximal zu übertragenden Daten tabellarisch dargestellt:...
  • Seite 8: Stecker

    Rx 422- (485-) Empfangssignal Tx 422+ (485+) Sendesignal Tx 422- (485-) Sendesignal Das mitgelieferte Kabel ist für RS232 ausgelegt und wird am CS121 / CS141 / BACS Webmanager am COM2 eingesteckt. 6.2.2 Stecker Versorgungsspannung Pinbelegung X2 (4pol. Schraub-Steckverbinder; an der Unterseite, hinten) Pin Nr.
  • Seite 9: Led "(Bus) Power

    über Script steuerbar allgemeiner Gatewayfehler (s. LED‟s Error No.), über Script rot leuchtend steuerbar CS121/BACS_SPI_II befindet sich Konfigurations- rot blinkend /Testmodus, über Script steuerbar 6.3.6 LEDs 1 / 2 / 4 / 8 (Error No / Select ID) Blinken diese 4 LED's und die LED “State“...
  • Seite 10: Termination (Profibus)

    LongTemp)“ ausgelesen bzw. ausgewertet werden (siehe auch 7.6 Profibus-Adresse einstellen 7. Inbetriebnahmeleitfaden 7.1 Beachte Die Inbetriebnahme des CS121/BACS_SPI_II darf nur von geschultem Personal unter Beachtung der Sicherheitsvorschriften durchgeführt werden. 7.2 Komponenten Zur Inbetriebnahme des CS121/BACS_SPI_II benötigen Sie folgende Komponenten: • CS121_SPI_II bzw. BACS_SPI_II •...
  • Seite 11: Montage

    • 12V, 500mA VDC-Spannungsversorgung (bis max. 30V) Abb. 5: Spannungsversorgung • GSD-Datei (wird auf CD mitgeliefert) • Betriebsanleitung 7.3 Montage Die Baugruppe CS121/BACS_SPI_II hat die Schutzart IP20 und ist somit für den Schaltschrankeinsatz geeignet. Das Gerät ist für das Aufschnappen auf eine 35 mm Hutprofilschiene ausgelegt.
  • Seite 12: Maßzeichnung Cs121/Bacs_Spi_Ii

    7.4 Maßzeichnung CS121/BACS_SPI_II Abb. 6: Maßzeichnung CS121/BACS_SPI_II 7.5 Inbetriebnahme Um ein ordnungsgemäßes Arbeiten der Baugruppe zu gewährleisten, müssen Sie folgende Schritte bei der Inbetriebnahme unbedingt durchführen: 7.6 Profibus-Adresse einstellen Vorgehensweise: Stellen Sie an der Feldbusseite der Baugruppe an den beiden Drehschaltern mit der Bezeichnung "Profibus-ID High“...
  • Seite 13: Anschluss Des Prozeßgerätes

    über „Save Configuration“  „Save, Exit and Reboot“ gespeichert werden. Nach dem Reboot (Dauer ca. 2 Minuten) muss die grüne Betriebs LED am CS121 blinken und zeigt damit den OK Zustand an und übermittelt nun die Daten der USV am COM1 an den COM2 im MODBUS Format.
  • Seite 14: Versorgungsspannung Anschließen

    Übernehmen Sie abschließend die Einstellungen. Ein Neustart des Geräts ist nicht erforderlich. 7.9 Versorgungsspannung anschließen Versorgen Sie das CS121/BACS_SPI_II Gateway über das beiliegende Netzteil. 7.10 Schirmanschluß Erden Sie die Hutschiene, auf der die Baugruppe aufgeschnappt wurde. 7.11 Projektierung Verwenden Sie zum Projektieren ein beliebiges Projektierungstool.
  • Seite 15: Protokoll Modbus-Rtu Master Im Cs121/Bacs_Sp_Ii

    8. Protokoll Modbus-RTU Master im CS121/BACS_SP_II 8.1 Hinweise Im folgenden Text wird für „Modbus-RTU“ der Einfachheit halber immer „Modbus“ geschrieben. Die Begriffe „Input“ und „Output“ sind immer aus der Sicht des Gateways gesehen; d. h. Feldbus-Input- Daten sind die Daten, die vom Feldbus-Master an das Gateway geschickt werden.
  • Seite 16: Beispiel Für Die Abfrage Der Werte Vom Cs121/Bacs_Spi_Ii Rev. 002

    Ab der Scriptversion Rev. 002 braucht der Anwender keine Konfiguration der Modbus-Abfrage im Profibus- Master mehr durchzuführen. Die Revisionnummer ihres CS121/BACS_SPI_II finden Sie als Aufkleber auf dem Gerät. Rev. 002 wird seit September 2010 standardmäßig ausgeliefert. Die Vorgängerrevisionen werden noch anders adressiert, sehen sie dazu das folgende Kapitel 8.5.
  • Seite 17 23 + 24 BATTVOLT Batterie Spannung in V 1 Word 25 + 26 INFREQ0 Eingangsfrequenz Phase 1 1 Word in Hz 27 + 28 INFREQ1 Eingangsfrequenz Phase 2 1 Word in Hz 29 + 30 INFREQ2 Eingangsfrequenz Phase 3 1 Word in Hz 31 + 32 CNT_PF...
  • Seite 18 63 + 64 Alarm: Fan Failure USV Lüfter Fehler 1 Word 1 = aktiv; 0 = nicht aktiv 65 + 66 Alarm: fuse failure Sicherung Fehler 1 Word 1 = aktiv; 0 = nicht aktiv 67 + 68 Alarm: general fault USV Fehler 1 Word 1 = aktiv;...
  • Seite 19 USV Status Heximalwert Dezimalwert Beschreibung UPS_SB_BATTERY_LOW 0x0010 Niedriger Batterieladezustand erreicht UPS_SB_OVER_TEMP 0x0020 Übertemperatur UPS_SB_TEST_ACT 0x0040 Testvorgang gestartet UPS_SB_INPUT_HIGH 0x0080 Eingangsspannung ausserhalb Toleranz UPS_SB_OUTPUT_HIGH 0x0100 Ausgangsüberlast UPS_SB_INVERTER_FAILURE 0x0200 Wechselrichter Fehler UPS_SB_BATTERY_BAD 0x0400 1024 Batterie Fehler UPS_SB_ECO_MODE 0x0800 2048 Energiesparmodus eingeschaltet UPS_SB_INVERTER_WARN 0x1000 4096 Wechselrichter Warnung...
  • Seite 20: Beispiel Für Die Abfrage Der Cs121 Werte Vor Rev. 002

    Schreibfunktionen, die der entsprechenden Modbus-Spezifikation entnommen werden können. Um die Modbus-Adressen 100 – 142 des CS121 / CS141 abzufragen, verwenden Sie die in der GSD Datei „DAGW2079.GSD“ zur Verfügung gestellten Module. (auf CD ROM mitgeliefert) Um alle Werte des CS121 / CS141 abzufragen, müssen mehrere Module verwendet werden da das größter Module nur 32 Werte enthalten kann.
  • Seite 21 108 S 3/4 AUTONOMTIME Autonomie Zeit in Minuten 109 U 3/4 STATUS (e. g. UPS normal UPS Status (ASCII = “4”, Powerfail = “12”, HEX) Battery test running = “68”, Bypass = “5” ) siehe UPSMAN Status Bytes Tabelle unten 110 S 3/4 BATTVOLT Batterie Spannung in...
  • Seite 22 124 U 3/4 Alarm: Bypass Bad Bypass Störung am Eingang (z. B. Spannung oderr Frequenz) 1 = aktiv; 0 = nicht aktiv 125 U 3/4 Alarm: Output Off as requested. Ausgangsabschaltung ausgeführt 1 = aktiv; 0 = nicht aktiv 126 U 3/4 Alarm: UPS Off as USV Abschaltung requested.
  • Seite 23 Byte 2 = Modbus Function Code, der CS121 unterstützt 0x03 oder 0x04 Byte 3 = High Byte der Startadresse, 1ter Messwert, der CS121 beginnt bei 0x64 (100 dez.) Byte 4 = Low Byte der Startadresse, erster Messwert der CS121 beginnt bei 0x64 (100 dez.) Byte 5 = High Byte der Anzahl angefragter Werte, abhängig vom verwendeten Modul der GSD Datei...
  • Seite 24: Fehlerbehandlung

    Byte 2 = Modbus Function Code Byte 3 = Anzahl der folgenden Datenworte Byte 4 = High Byte des 1. Wertes vom CS121 / CS141 (100 dez.) Byte 5 = High Byte des 1. Wertes vom CS121 / CS141 (100 dez.) Byte 6 = High Byte des 2.
  • Seite 25: Aufbaurichtlinien

    Reserviert Hardwarefehler EEROM-Fehler Interner Speicherfehler FeldbusHardwarefehler oder falsche Feldbus ID Script-Fehler Reserviert RS Sende-Puffer-Überlauf RS Empfangs-Puffer-Überlauf RS Timeout Allgemeiner Feldbusfehler Parity- oder Frame-Check-Fehler Reserviert Feldbus Konfigurationsfehler Feldbus Datenpuffer-Überlauf Reserviert 10. Aufbaurichtlinien 10.1 Montage der Baugruppe Die Baugruppe mit den max. Abmessungen (23x111x117mm BxHxT) ist für den Schaltschrankeinsatz (IP20) entwickelt worden und kann deshalb nur auf einer Normprofilschiene (tiefe Hutschiene nach EN50022) befestigt werden.
  • Seite 26: Stromversorgung

    b) Die steckbare Anschlussklemmleiste stellt eine Kombination aus Standard-Schraubanschluss und Steckverbinder dar. Der Steckverbindungsteil ist kodiert und kann deshalb nicht falsch aufgesteckt werden. c) Der 9-polige D-SUB Steckverbinder wird mit zwei Schrauben mit “4-40-UNC“-Gewinde gesichert. Zum Festschrauben benutzen Besten einen Schraubendreher Klingenbreite Anzugsdrehmoment: 0,2 ...0,4 Nm.
  • Seite 27: Schirmung Von Leitungen

    2) Leitungen sind in getrennten Bündeln oder Kabelkanälen (ohne Mindestabstand) zu verlegen. Leitungen sind innerhalb von Schränken in getrennten Bündeln oder Kabelkanälen und ausserhalb von Schränken aber inner-halb von Gebäuden auf getrennten Kabelbahnen mit mindestens 10 cm Abstand zu verlegen. 10.4.2 Schirmung von Leitungen Das Schirmen ist eine Maßnahme zur Schwächung (Dämpfung) von magnetischen, elektrischen oder elektromagnetischen Störfeldern.
  • Seite 28: Dpv2

    Jeder DPV1-Slave muss die erweiterte Parametrierung unterstützen, da im Octet 8 des Parametrier- Telegramms festgelegt wird, ob es sich um einen DPV0 oder DPV1-Slave handelt. Ein DPV1-Slave kann auch an einem DPV0-Master betrieben werden, wenn die DPV1-Funktionen abgeschaltet bleiben. 11.1.2 DPV2 Die DPV2-Erweiterung besteht aus folgenden Funktionen: 1.
  • Seite 29: Diagnose

    Konfigurierbyte x Octet 2 Aufbau eines Octets im Konfiguriertelegramm Länge der Daten 00 = 1 Byte / Word 15 = 16 Bytes / Words Ein / Ausgabe 00 = spez. Kennungsformat 01 = Eingabe 10 = Ausgabe 11 = Ein-Ausgabe 0 = Byte, 1 = Word 0 = Konsistent über Byte / Word = Konsistenz ges.
  • Seite 30 Diag.prm_fault Falsche Parametrierung (Identnummer etc.) Diag.master_lock (setzt Master) Slave ist von anderem Master parametriert Diag.Prm_req Slave muss neu parametriert werden Diag.Stat_diag statische Diagnose (Byte Diag-Bits) fest auf 1 Diag.WD_ON Ansprechüberwachung aktiv Diag.freeze_mode Freeze Kommando erhalten Sync_mode Sync Kommando erhalten reserved Diag.deactivated (setzt Master)
  • Seite 31 Octet 2 reserved Diag.ext_overflow Octet 3 Diag master_add: Masteradresse nach Parametrierung (FF ohne Parametrierung) Octet 4 Identnummer high byte Octet 5 Identnummer low byte Octet 6 externe Diagnose: Kopf Längenangabe Octet 7 CS121/BACS_SPI_II-Fehlernummer Octet 8...
  • Seite 32: Diagnose In Dpv1

    11.2.3 Diagnose in DPV1 Die "externe Diagnose" von DPV0 (alter PB) wird bei DPV1 anders genutzt und zwar werden bei DPV1 dort die Alarme und Statusmeldungen übertragen. Da wir die Gateway-Fehlernummern in der externen Diagnose übertragen haben, war es nun notwendig, bei DPV1 eine Anpassung vorzunehmen. Um mit DPV1-Mastern kompatibel zu sein, sind nun noch die 3 Bytes "0x81, 0x00, 0x00"...
  • Seite 33: Technische Daten

    12. Technische Daten 12.1 Gerätedaten In der nachfolgenden Tabelle finden Sie die technischen Daten der Baugruppe. Nr. Parameter Daten Erläuterungen Einsatzort Schaltschrank Hutschienenmontage Schutzart IP20 Fremdkörper und Wasserschutz nach IEC 529 (DIN 40050) Lebensdauer 10 Jahre Gehäusegrösse 23 x 111 x 117 mm B x H x T (inkl.
  • Seite 34: Schnittstellendaten

    12.2 Schnittstellendaten In der nachfolgenden Tabelle sind technische Daten der auf dem Gerät vorhandenen Schnittstellen aufgelistet. Die Daten sind den entsprechenden Normen entnommen. Schnittstellenbezeichnung ProfibusDP RS232-C RS485/RS422 Nr. physikalische Schnittstelle RS485 RS232-C RS485/RS422 1 Norm EIA-Standard DIN 66020 EIA-Standard 2 Übertragungsart symmetrisch asymmetrisch symmetrisch...
  • Seite 35: Appendix

    Abb. 1: Anschlußbeschriftung und Terminierung ............................7 Abb. 2: Frontblende: Drehschalter, Leuchtanzeigen und Terminierung PB ....................7 Abb. 3: PIN-Belegung Verbindungskabel CS121 / CS141 COM 2 zu CS121/BACS_SPI_II ................ 10 Abb. 4: Verbindungskabel CS121 / CS141 COM 2 zu CS121/BACS_SPI_II ....................11 Abb.

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