Herunterladen Inhalt Inhalt Diese Seite drucken
Inhaltsverzeichnis
Folie
Lochblende
V
Fenster
Blende
p
Blende
p
Bauteil
p
Raum
a-Wert
a-Wert
MessSystem
MessSystem
Bestimmung der Fugendurchlässigkeit
von Fenstern und Bauteilen
Inhaltsverzeichnis
loading

Inhaltszusammenfassung für BlowerDoor a-Wert

  • Seite 1 MessSystem MessSystem Folie Lochblende Fenster Blende Bestimmung der Fugendurchlässigkeit Blende von Fenstern und Bauteilen Bauteil Raum...
  • Seite 2 BlowerDoor® ist eine geschützte Marke der BlowerDoor GmbH. Impressum Herausgeber: BlowerDoor GmbH MessSysteme für Luftdichtheit Zum Energie- und Umweltzentrum 1 D-31832 Springe-Eldagsen Telefon +49 (0) 50 44 / 975 -40 Telefax +49 (0) 50 44 / 975 -44 info@blowerdoor.de www.blowerdoor.de Das Werk einschließlich aller Abbildungen ist urheberrechtlich geschützt.
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    Inhalt  Inhalt 1   Messung der Fugendurchlässigkeit von Bauteilen  .............. 5   1.1   Einführung .......................... 5   1.2   Das Messprinzip  ........................ 5   2   Übersicht Messaufbau und ‐ablauf .................... 7   3   Randbedingungen und Empfehlungen für die Messung ............ 12   3.1   Wetter  ........................... 12   3.2   Empfehlungen zum Messablauf und zur Datenaufnahme ........... 12   3.3   Minimale und maximale Druckwerte ................... 13   3.4  ...
  • Seite 4 Inhalt  5.2.2   Messreihe aufzeichnen ................... 25   5.2.2.1   Natürliche Druckdifferenz vor dem Test  ............ 25   5.2.2.2   Mehrere Druckstufen mit dem BlowerDoor MessSystem erzeugen  .. 26   5.2.2.3   Natürliche Druckdifferenz nach den Druckstufen bestimmen .... 28   5.2.3   Messung beenden .................... 30   5.2.4   Anzeige der Messreihe .................... 31   5.2.5   Mittelwerte einzelner Messperioden bilden  ............ 31   6   Messprotokoll ......................... 33   6.1  ...
  • Seite 5: Messung Der Fugendurchlässigkeit Von Bauteilen

    1  Messung der Fugendurchlässigkeit von Bauteilen  Messung der Fugendurchlässigkeit von Bauteilen  Einführung  Mit Hilfe des a‐Wert MessSystems kann die Fugendurchlässigkeit von Bauteilen – im Besonderen von  Fenstern und Türen – vor Ort bestimmt werden. Die Benutzung des a‐Wert MessSystems setzt den  Einsatz eines BlowerDoor MessSystems Standard oder MiniFan und eines Rechners (Laptop) voraus.  In Deutschland sind zum Beispiel in der Energieeinsparverordnung (EnEV) Anforderungen an die  Dichtheit von außenliegenden Fenstern, Fenstertüren und Dachflächenfenstern definiert. Je nach  Anzahl der Vollgeschosse des Gebäudes werden Fugendurchlässigkeiten in Form von „Klassen“ nach  DIN EN 12207 – 1: 2000‐06 vorgeschrieben. Die Messergebnisse können zur Einordnung des  untersuchten Fensters in eine Klasse genutzt werden, die wiederum mit den Anforderungen den EnEV  verglichen werden kann.   Das Messprinzip  Auf das zu untersuchende Bauteil (Fenster, Tür etc.) wird eine Folie mit Lochblende aufgebracht. Der in  die Raum‐ oder die Wohnungstür eingebaute BlowerDoor Ventilator wird genutzt, um eine  Druckdifferenz zu erzeugen, die sich in dem Hohlraum zwischen Fenster und Folie fortsetzt. Die Folie  wölbt sich langsam in den Raum. Sobald der Luftraum zwischen Bauteil und Folie gefüllt ist, kann mit  der Messung begonnen werden (siehe Abb. 1).    a‐Wert MessSystem  November 2014  5 ...
  • Seite 6 1  Messung der Fugendurchlässigkeit von Bauteilen    Abb. 1:   Messprinzip zur Bestimmung der Fugendurchlässigkeit von Bauteilen  Die Luft, die über die Fensterfugen eindringt, strömt durch die Lochblende mit definierter runder,  scharfkantiger Öffnung. Anhand der Größe der Lochblendenöffnung und der Druckdifferenz vor und  hinter der Lochblende (p ) wird der Volumenstrom ermittelt und auf die Fugenlänge und/oder  Blende die Bauteilfläche bezogen. Um die Durchlässigkeit des Bauteils beurteilen zu können, wird zusätzlich  die dazugehörige Druckdifferenz am Bauteil (p ) gemessen. Aus Sicherheitsgründen ist es  Bauteil sinnvoll, die Druckdifferenz zwischen Raum und Umgebung (p ) auf 150 Pascal zu begrenzen.   Raum   6  November 2014  a‐Wert MessSystem ...
  • Seite 7: Übersicht Messaufbau Und -Ablauf

    2  Übersicht Messaufbau und ‐ablauf  Übersicht Messaufbau und ‐ablauf  1. Einbau des BlowerDoor MessSystems  Das BlowerDoor MessSystem wird fachgerecht in die Raum‐  oder Wohnungstür des Gebäudeteiles eingebaut, in dem das  Bauteil (Fenster, Tür etc.) untersucht werden soll. Achten Sie  auf einen festen Sitz des BlowerDoor Einbaurahmens, da  zeitweise hoher Druck auf der Plane und dem Rahmen lastet.  Durch Rütteln der Innenstrebe kann der stabile Einbau  überprüft werden. Falls sich die Lage verändert, muss  nachgespannt werden.  Die Blendenseite des Messgebläses weist in den Raum, um  dort einen Unterdruck zu erzeugen.      2. Leckageortung  Es ist sinnvoll, die Bauteilfugen zuerst bei einer  Druckdifferenz von 50 Pa zwischen innen und außen (p )  Raum mit einem Luftgeschwindigkeitsmessgerät  (Thermoanemometer) zu überprüfen. Mögliche Leckagen,  deren Ausweitung und die Luftgeschwindigkeiten können  festgestellt und dokumentiert werden.       a‐Wert MessSystem  November 2014  7 ...
  • Seite 8: Folie Auf Bauteilrahmen Befestigen

    2  Übersicht Messaufbau und ‐ablauf  3. Folie auf Bauteilrahmen befestigen  Zur Bestimmung der Fugendurchlässigkeit wird anschließend  eine Folie mit Klebeband auf dem Bauteilrahmen (z.B.  Fensterrahmen) befestigt.  Es ist wichtig, die Abklebungen sorgfältig anzubringen und  sicherzustellen, dass keine ungewollten Undichtheiten  auftreten.      4. Befestigung der Lochblende und der Kapillare an der Folie  (1) Anschließend wird in die Folie eine Öffnung geschnitten,  die ein wenig kleiner als die Außenmaße der Lochblende ist.  Die ausgewählte Blende ist sorgfältig auf die Öffnung zu  kleben.  Es ist sinnvoll, zunächst eine Lochblende mit großer Öffnung  zu montieren, um nicht versehentlich die Folie durch einen  zu großen Druck abzureißen. Kann keine Druckdifferenz an  der Blende aufgebaut werden, wird die nächst kleinere  Blende eingesetzt.  (2) Zur Aufnahme des Druckes zwischen Folie und Bauteil  wird ein Kapillarröhrchen (siehe (3)) durch die Folie gesteckt,  das in diesem Zwischenraum endet. Die Durchdringung muss  sorgfältig mit Klebeband abgedichtet werden.      8  November 2014  a‐Wert MessSystem ...
  • Seite 9 2  Übersicht Messaufbau und ‐ablauf  (3) Das andere raumseitige Ende der Kapillare wird mit  einem kurzen Schlauchstück verlängert und mit dem DG‐700  verbunden.      5. Verlegung und Anschluss der Schläuche an das Druckmessgerät DG‐700    Abb. 2:   Schlauchanschlüsse      a‐Wert MessSystem  November 2014  9 ...
  • Seite 10: Aufzeichnung Der Messreihe Mit Der Software Teclog2

    Der Schlauch endet außen in der  Referenz  Der Referenzanschluss bleibt  Nähe des zu untersuchenden  offen.  Bauteils. Er wird durch ein  Nachbarfenster oder eine  Außentür nach außen geführt.  Tab. 1:  Anschluss der Schläuche an das Differenzdruckmessgerät DG‐700    6. Aufzeichnung der Messreihe mit der Software TECLOG2 Die Aufzeichnung der Druckdifferenzen  (p  und p ) erfolgt mit der  Bauteil Blende Software TECLOG2.  Schritt für Schritt wird der BlowerDoor  Ventilator per Hand hochgeregelt. Jede  eingeregelte Druckstufe wird eine Zeit  lang gehalten. Die Dauer hängt von der  Dichtheit des Bauteils ab. Je dichter,  desto länger dauert es, bis sich eine  konstante Druckdifferenz einstellt. Eine  konstante Druckdifferenz ist erreicht,  wenn im Diagramm von TECLOG2    p  und p  parallel zur x‐Achse  Bauteil Blende verlaufen. Eine Messperiode mit  konstantem Druck sollte mindestens 30  Sekunden lang sein.  10  November 2014 ...
  • Seite 11: Messprotokoll Mit Excel-Tabellenblatt Erstellen

    2  Übersicht Messaufbau und ‐ablauf  7. Messprotokoll mit Excel‐Tabellenblatt erstellen  Nach Abschluss der Messung wird der  Aufzeichnungsmodus von TECLOG2  beendet und die gerade aufgezeichnete  Messung im Ansichtsmodus angezeigt.  Die Mittelwerte für p  und p   Bauteil Blende jeder Druckstufe werden im Diagramm  ermittelt und in die Excel‐Datei zur  Erstellung des Messprotokolls per Hand  übertragen.  Das Excel‐Messprotokoll ermöglicht  unter anderem die Einordnung eines  untersuchten Fensters in eine  Fensterklasse nach DIN EN 12207.      a‐Wert MessSystem  November 2014  11 ...
  • Seite 12: Randbedingungen Und Empfehlungen Für Die Messung

    3  Randbedingungen und Empfehlungen für die Messung  Randbedingungen und Empfehlungen für die Messung  Wetter  Normalerweise ist der gemessene Volumenstrom sehr niedrig. Um möglichst genaue Messergebnisse  zu erhalten, wird daher empfohlen, den Test nur bei Windstille oder geringem Windaufkommen  durchzuführen.  Empfehlungen zum Messablauf und zur Datenaufnahme  Datenanzeige und ‐aufzeichnung mit TECLOG2  Es ist sinnvoll, zur Aufnahme der Druckdifferenzen das Datenloggerprogramm TECLOG2 zu nutzen. Die  Messdaten werden mit Hilfe von TECLOG2 grafisch und digital angezeigt. Gleichzeitig speichert  TECLOG2 den kompletten Messverlauf in einer Datei. Dadurch wird eine Kontrolle der  Druckdifferenzverläufe während der Messung möglich und relevante Messperioden können gezielt für  die Auswertung ausgewählt werden. Durch die Aufzeichnung des Messverlaufs kann die Messung auch  später vollständig nachvollzogen und gegebenenfalls als Nachweis für den Auftraggeber genutzt  werden.   Messablauf  Die Messung beinhaltet die Aufnahme der natürlichen Druckdifferenz und die Aufzeichnung von  mindestens fünf „künstlich“ am Bauteil erzeugten Druckdifferenzen. Gegebenenfalls kann nach den  künstlich erzeugten Druckdifferenzen nochmals die natürliche Druckdifferenz gemessen werden, zum  Beispiel bei ungünstigen Windverhältnissen.   1. Aufnahme der natürlichen Druckdifferenz  Eine natürliche Druckdifferenz am Bauteil wird beispielsweise durch Wind erzeugt. Sie wird gemessen,  indem die Lochblende mit Klebeband verschlossen und anschließend mindestens 30 Sekunden lang die  natürlich Druckdifferenz am Bauteil aufgezeichnet wird.  Bei Windstille ist die natürliche Druckdifferenz bei geschlossener Lochblendenöffnung null.  12  November 2014  a‐Wert MessSystem ...
  • Seite 13: Minimale Und Maximale Druckwerte

    3  Randbedingungen und Empfehlungen für die Messung  2. Aufnahme einer Messreihe mit künstlich erzeugter Druckdifferenz  Zur Aufnahme der Messreihe wird das Klebeband von der Lochblendenöffnung entfernt. Durch  vorsichtiges Hochregeln des BlowerDoor Gebläses am Drehzahlregler werden Druckdifferenzen am  Bauteil (p ) erzeugt. In Abhängigkeit der Luftdurchlässigkeit des Bauteils strömt Luft durch die  Bauteil Lochblende und erzeugt eine Druckdifferenz an der Blende (p ). Je dichter das Bauteil ist, desto  Blende länger dauert diese Phase. In der Aufbauphase einer Druckstufe nähern sich die Graphen (p  und  Bauteil p ) einem konstanten Druck an. Dieser ist erreicht, wenn beide Graphen parallel zu x‐Achse  Blende verlaufen und die Druckwerte stabil bleiben. Der Anfang des stabilen Druckes wird in TECLOG2  markiert (z.B. „Start Periode 1“) und mindestens 30 Sekunden ohne Nachregeln am Messgerät  gehalten. Das Ende sollte ebenfalls markiert werden (z. B. „Ende Periode 1“). Erst dann wird die  nächste Druckstufe eingestellt.  Wenn möglich, sollten mindestens fünf Messwerte bei unterschiedlichen Bauteildruckdifferenzen  erzeugt werden. Die Abstände zwischen den Bauteildrücken sollten zwischen 5 bis 10 Pascal liegen. Ist  dies aufgrund stark luftdurchlässiger Bauteilfugen nicht möglich und besteht die Gefahr, dass die Folie  sich vom Untergrund löst, können auch kleinere Abstände von 2 oder 3 Pa gewählt werden.   Minimale und maximale Druckwerte   Maximale Druckdifferenz zwischen Raum und Umgebung p    Raum Bei Aufnahme der Messreihen sollte die Druckdifferenz zwischen Raum und Umgebung bzw. außen  (p  – siehe Abb. 1) auf 150 Pascal beschränkt werden, damit ein Herausfallen des Gebläses mit  Raum dem Einbaurahmen aus der Raum‐ bzw. Wohnungstür vermieden wird. p  ergibt sich aus der  Raum Summe der Beträge von p  und p : ...
  • Seite 14: Minimale Und Maximale Druckdifferenz An Der Lochblende

    3  Randbedingungen und Empfehlungen für die Messung  Minimale und maximale Druckdifferenz am Bauteil p   Bauteil Bei Aufnahme der Messreihen sollte die kleinste Druckdifferenz am Bauteil ca. 10 Pascal betragen.   p |    10 Pa  Bauteil Die größte Druckdifferenz sollte bei 50 Pascal oder höher liegen, ähnlich den Luftdichtheitsmessungen  von Gebäuden (DIN EN 13829). Höhere Druckwerte können erreicht werden, wenn sich das  eingesetzte Klebeband und die Folie nicht vom Untergrund lösen.   Minimale und maximale Druckdifferenz an der Lochblende  Die kleinste Druckdifferenz an der Lochblende muss mindestens 3 Pa betragen (Walther, 2003).    p |    3 Pa  Blende Wird dieser Wert mit der gewählten Lochblende nicht erreicht, muss eine Lochblende mit kleinerer  Öffnung eingesetzt werden.   Bei einer Druckdifferenz an der Lochblende von 15 bis 20 Pascal können sich die Klebebänder, mit  denen die Folie auf dem Bauteiluntergrund befestigt ist, lösen. Unter Einsatz besserer Klebebänder  können höhere Druckdifferenzen erreicht werden, doch diese zerstören beim Lösen häufig den  Bauteiluntergrund (z.B. wird die Farbe des Fenster‐ oder Türrahmens mit abgerissen). Hier sollte mit  äußerster Vorsicht auf andere Materialien zurückgegriffen werden.  Blendenwechsel  Die Messausrüstung enthält speziell angefertigte Lochblenden mit unterschiedlichen Durchmessern  die in die Folie geklebt werden können. Für größere Volumenströme können auch die Blenden D und E  der Minneapolis BlowerDoor anstelle der Lochblenden eingeklebt werden.       14  November 2014  a‐Wert MessSystem ...
  • Seite 15: Wechsel Auf Einen Kleineren Öffnungsdurchmesser

    3  Randbedingungen und Empfehlungen für die Messung  In einigen Fällen ist es notwendig, die installierte Lochblende durch eine Lochblende mit größerem  oder kleinerem Durchmesser zu ersetzen. Dies wird unter den folgenden Bedingungen empfohlen:      Wechsel auf einen kleineren Öffnungsdurchmesser:        Eine Lochblende mit kleinerer Öffnung wird eingesetzt, wenn die Druckdifferenz am Bauteil mehr als  10 Pa und die Druckdifferenz an der Lochblende weniger als 3 Pa beträgt.  |p | > 10 Pa    und    |p | < 3 Pa  Bauteil Blende  Blende mit kleinerem Öffnungsdurchmesser einsetzen   Wechsel auf einen größeren Öffnungsdurchmesser:           Eine Lochblende größeren Durchmessers wird eingesetzt, wenn die Druckdifferenz am Bauteil weniger  als 10 Pa und die an der Lochblende mehr als 20 Pa beträgt.  |p | < 10 Pa    und    |p | > 20 Pa  Bauteil Blende  Blende mit kleinerem Öffnungsdurchmesser einsetzen    a‐Wert MessSystem  November 2014  15 ...
  • Seite 16: Teclog2 Installation Und Einmalige Voreinstellungen

    4  TECLOG2 Installation und einmalige Voreinstellungen  TECLOG2 Installation und einmalige Voreinstellungen  Das Datenloggerprogramm TECLOG2 wird zur Anzeige und Aufzeichnung von Druckdifferenzen des  Messgerätes DG‐700 verwendet. Messdaten können zeitgleich am Rechner verfolgt, Ereignisse  markiert und Mittelwerte ausgesuchter Messperioden angezeigt werden. Parallel zur Anzeige werden  die Daten in einer Datei abgespeichert.   Systemanforderungen  TECLOG2 ist auf den Vollversionen der folgenden Betriebssysteme lauffähig:     Windows XP  Windows Vista  Windows 7  Zur Erstellung eines Prüfberichtes: ab MS Excel 2000.  Installation  Alle Programme (auch Virenscanner) müssen geschlossen werden. Anschließend wird die Installation  durch einen Doppelklick auf die Installationsdatei TECLOG2version.exe gestartet. Folgen Sie den  Installationshinweisen.  Wird kein anderer Pfad gewählt, wird TECLOG2 im folgenden Verzeichnis abgelegt:  C:/Programme/Energy Conservatory/TECLOG2  TECLOG2 öffnen  Der Aufruf von TECLOG2 erfolgt von der Windowsoberfläche wie folgt:  → START → Programme → Energy Conservatory → TECLOG2      16  November 2014  a‐Wert MessSystem ...
  • Seite 17: Länderspezifische Voreinstellungen

    4  TECLOG2 Installation und einmalige Voreinstellungen  Länderspezifische Voreinstellungen   Vor dem erstmaligen Gebrauch von TECLOG2 müssen die landesspezifischen Einstellungen (m³/h, m  etc.) einmalig ausgewählt und als Voreinstellung abgespeichert werden.  Dazu wird das Fenster Configuration Settings (Voreinstellungen) nach dem Öffnen des Programms  geöffnet: Menü: → Configura on → Se ngs  Im Fenster Configuration Settings (Voreinstellungen) können unten rechts die gewünschten  Einstellungen vorgenommen werden:  1. Die Schaltfläche Restore Factory Settings (Europe) anklicken.  2. Das Kontrollkästchen vor Save as default configuration (Speichere als Voreinstellung) aktivieren  (Haken im Kontrollkästchen) und die Eingabe mit OK bestätigen.  Diese Voreinstellungen werden nun bei jedem neuen Aufruf von TECLOG2 geladen.     a‐Wert MessSystem  November 2014  17 ...
  • Seite 18: Teclog2 Einrichten Und Durchführung Der Messung

    5  TECLOG2 einrichten und Durchführung der Messung  TECLOG2 einrichten und Durchführung der Messung  Zur Aufzeichnung der Messdaten mit TECLOG2 müssen die folgenden Schritte in der Software  durchgeführt werden:  1. Messgerät anmelden und Belegung der Differenzdruckkanäle festlegen  Nach dem Öffnen von TECLOG2 befindet sich das Programm auf der Startseite (Inactive Mode).  Von hier aus wird das Fenster Configuration Settings (Voreinstellungen) geöffnet, um das  verwendete Messgerät (DG‐700) anzumelden und die Belegung der Druckkanäle des Gerätes zu  definieren.  2. Aufzeichnung starten  Nach der Anmeldung des Messgerätes wird die Datenaufzeichnung von TECLOG2 gestartet. Im  sogenannten Messmodus zeigt TECLOG2 die Druckdifferenzen des DG‐700 an und zeichnet  gleichzeitig die Messwerte auf.  Anmeldung des Messgerätes und Einrichtung der Druckkanäle  Nach dem Öffnen von TECLOG2 das Fenster  Configuration Settings öffnen:  Menü: → Configura on → Se ngs  18  November 2014  a‐Wert MessSystem ...
  • Seite 19 5  TECLOG2 einrichten und Durchführung der Messung  Device Settings  (Geräteeinstellungen)  Scan for Ports / Devices  (Scannen der Anschlüsse/Geräte)  View and Edit Channel Settings  (Kanaleinstellungen anzeigen   und bearbeiten)    Abb. 3:  Fenster Configuration Settings (Voreinstellungen)  Das Anmelden und Einrichten der Messgeräte erfolgt in 3 Schritten:  Mit der Schaltfläche Scan for Ports / Devices (Scannen der Anschlüsse / Messgeräte) wird  geprüft, ob die angeschlossenen Messgeräte von TECLOG2 erkannt werden.  Im Gruppenfeld Device Settings (Geräteeinstellungen) erfolgt dann die Anmeldung der Geräte  per Handeingabe.  Im Fenster Channel Settings (Kanaleinstellungen), das über die Schaltfläche View and Edit  Channel Settings (Kanaleinstellungen anzeigen und bearbeiten) erreicht wird, werden die  Belegungen der Differenzdruckkanäle festgelegt.      a‐Wert MessSystem  November 2014  19 ...
  • Seite 20: Anmeldung Der Messgeräte

    5  TECLOG2 einrichten und Durchführung der Messung  5.1.1 Anmeldung der Messgeräte  Zur Anmeldung des DG‐700 in TECLOG2 muss das Gerät an den Computer angeschlossen und  eingeschaltet sein.  Nach dem Öffnen von TECLOG2 im Einrichtungsmodus des Programms das Fenster Configuration  Settings (Voreinstellungen) öffnen: Menü: → Configura on → Settings  1. Verbindung der Messgeräte mit dem Rechner mit TECLOG2 überprüfen  Mit der Schaltfläche → Scan for Ports / Devices (Scannen der    Anschlüsse/Messgeräte) werden alle Schnittstellen des Rechners    nach angeschlossenen Messgeräten abgesucht.   Besitzt der Computer ein internes Modem, wird dies mit der Meldung Skip this port? (Überspringen  dieser Schnittstelle) angezeigt. Diesen Hinweis mit Yes (Ja) bestätigen. Das Modem wird beim weiteren  Ablauf nicht mehr berücksichtigt.    Alle korrekt angeschlossenen Geräte werden nach Prüfung im Fenster Comm Port Test  (Schnittstellentest) angezeigt. Es erscheinen: die zugewiesene COM‐Schnittstelle mit Nummer, der  Messgerätetyp und die Seriennummer des Messgerätes. Das Fenster mit OK verlassen.    20  November 2014  a‐Wert MessSystem ...
  • Seite 21 5  TECLOG2 einrichten und Durchführung der Messung  Fehlt das Messgerät in der Auflistung, muss  folgendes kontrolliert werden:   Ist das Gerät an den Rechner  angeschlossen?   Ist das Gerät eingeschaltet?   Ist im Gerätemanager von Windows  für das Messgerät eine COM‐ Schnittstelle angelegt worden? Falls  nicht, sind die Treiber (z.B. USB/Seriell‐ Adapter bzw. DG‐700‐Treiber) korrekt    installiert? Anschließend den Test  wiederholen. 2. Messgeräte anmelden  Im Gruppenfeld Device Settings werden alle angeschlossenen Messgeräte angemeldet.   1. Messgerät aktivieren  2. Messgerätetyp (DG‐700) auswählen  3. Seriennummer eingeben  4. Bezeichnung (optional) eingegeben.      zu 1) Aktivierung der Messgeräte  Ein Haken im Kontrollkästchen vor der Spalte Device Type  (Messgerätetyp) aktiviert das DG‐700 für die Messung. Bleibt das Feld  leer, wird das Messgerät nicht in TECLOG2 verwendet.    a‐Wert MessSystem  November 2014  21 ...
  • Seite 22: Einrichtung Der Differenzdruckkanäle

    5  TECLOG2 einrichten und Durchführung der Messung  zu 2) Messgerätetyp (Device Type) auswählen  In der Spalte Device Type (Messgerätetyp) wird über ein Rollmenü der  angeschlossene Messgerätetyp ausgewählt.  Zur Durchführung der Bauteilprüfung wird zum Beispiel das DG‐700  ausgewählt.    zu 3) Seriennummer (Serial #) eingeben  In das Eingabefeld der Spalte Serial # (Seriennummer) wird die  Seriennummer des aktivierten Messgerätes eingetragen. Die Nummer    befindet sich auf der Rückseite des Gerätes und wird nach dem Scannen  der Anschlüsse mit Scan for Ports/Devices angezeigt (Beispiele  Seriennummer DG‐700: 60139, Seriennummer APT: 552).  5.1.2 Einrichtung der Differenzdruckkanäle  Im Fenster Channel Settings (Kanaleinstellungen) werden die Differenzdruckkanäle des Messgeräts    eingerichtet.  Das Fenster Channel Settings (Kanaleinstellungen) wird mit der  Schaltfläche View and Edit Channel Settings (Kanaleinstellungen    anzeigen und bearbeiten) im Fenster Configuration Settings geöffnet.  22  November 2014  a‐Wert MessSystem ...
  • Seite 23 5  TECLOG2 einrichten und Durchführung der Messung  Registerblatt für das Messgerät mit Seriennummer Bezeichnung des  Messgerätes  Aktivierung und Einrichtung   der Druckkanäle  Für jedes angemeldete Druckmessgerät erstellt TECLOG2 ein eigenes Registerblatt. Der Registername  besteht aus der Seriennummer des Druckmessgeräts (DG‐700 bzw. APT).  In jedem Registerblatt (= angeschlossenes Messgerät) müssen   1. in der Spalte ON die zur Messung benötigten Differenzdruckkanäle des Messgerätes aktiviert  werden und  2. in der Spalte Channel Type die Belegungen der Kanäle festgelegt werden.  Zur Messung der Fugendurchlässigkeit von Bauteilfugen sieht die Belegung wie folgt aus:   Kanal A dient zur Aufnahme der Bauteildruckdifferenz (p )  Bauteil Er wird durch ein Häkchen im Feld der Spalte ON aktiviert. In der Spalte Channel Type wird im  Rollmenü der Typ Pressure (Druckdifferenz) ausgewählt.   Kanal B dient zur Aufnahme der Druckdifferenz an der Lochblende (p )  Blendel Er wird durch ein Häkchen im Feld der Spalte ON aktiviert. In der Spalte Channel Type wird im  Rollmenü der Typ Pressure (Druckdifferenz) ausgewählt.  Nach Abschluss dieser Eingaben werden zunächst das Fenster Channel Settings mit OK und  anschließend das Fenster Configuration Settings ebenfalls mit OK verlassen. TECLOG2 befindet sich  wieder auf der Startseite.  a‐Wert MessSystem  November 2014  23 ...
  • Seite 24: Messung Mit Teclog2

    5  TECLOG2 einrichten und Durchführung der Messung  Messung mit TECLOG2  5.2.1 Messung starten  Nach Anmeldung der Druckmessgeräte und Schließen  des Fensters Configuration Settings zeigt TECLOG2 das  Startfenster.    Die Anzeige und Aufzeichnung der Messwerte wird  gestartet:  Menü:   → Recording → Start Recording    TECLOG2 überprüft zunächst die Verbindung zu allen  COM‐Schnittstellen und angeschlossenen Messgeräten  (DG‐700, APT).        24  November 2014  a‐Wert MessSystem ...
  • Seite 25: Messreihe Aufzeichnen

    5  TECLOG2 einrichten und Durchführung der Messung  Im Fenster Enter Filename for Saving  (Messung speichern unter) einen  Dateinamen eingeben.  Alle Messwerte werden ab Start der  Messung in diese Datei geschrieben. Die  Datei erhält automatisch die Endung  „TeclogData“.    5.2.2 Messreihe aufzeichnen  Die Messreihe setzt sich aus der natürlichen Druckdifferenz vor der Messreihe, mindestens fünf  Messwerten bei erzeugten Druckdifferenzen und gegebenenfalls (bei ungünstigen Windverhältnissen)  der natürlichen Druckdifferenz nach der Messung zusammen.  5.2.2.1 Natürliche Druckdifferenz vor dem Test  Zunächst wird die natürliche Druckdifferenz vor der Messreihe aufgezeichnet.   Folgende Vorbereitungen sind notwendig:  1. Drehzahlregler auf Off (Aus) stellen 2. Lochblende mit Klebeband verschließen          a‐Wert MessSystem  November 2014  25 ...
  • Seite 26: Mehrere Druckstufen Mit Dem Blowerdoor Messsystem Erzeugen

    5  TECLOG2 einrichten und Durchführung der Messung  Anschließend wird im Diagramm von TECLOG2 eine Markierung gesetzt, die die Startzeit der  natürlichen Druckdifferenzen kennzeichnet (siehe Punkt 1). Die Markierung erfolgt durch das  Anklicken der Schaltfläche Event (Ereignismarkierung) in der Symbolleiste. Als Bezeichnung kann z. B.  „START nat. Druck“ eingegeben werden. Die Messzeit der natürlichen Druckdifferenz sollte mindestens  30 Sekunden betragen. Dann wird eine weitere Markierung zur Kennzeichnung des Endes dieser  Messperiode, ebenfalls durch das Anklicken der Schaltfläche Event, angelegt (siehe Punkt 2). Dieser  Zeitpunkt kann z. B. mit „ENDE nat. Druck“ bezeichnet werden.    Event    5.2.2.2 Mehrere Druckstufen mit dem BlowerDoor MessSystem erzeugen   Nach Messung der natürlichen Druckdifferenz werden mehrere künstliche Druckdifferenzen am  Bauteil mit der Minneapolis BlowerDoor erzeugt. Folgende Vorbereitungen sind notwendig:  1. Drehzahlregler auf On (An) stellen  2. Klebeband von der Lochblendenöffnung  entfernen      26  November 2014  a‐Wert MessSystem ...
  • Seite 27 5  TECLOG2 einrichten und Durchführung der Messung  Die einzelnen Druckstufen werden durch vorsichtiges Hochregeln des Ventilators mit dem  Drehzahlregler eingestellt.  Je dichter die Bauteilfugen sind, desto länger (teilweise Minuten) kann es dauern, bis sich  eine konstante und stabile Druckdifferenz am Bauteil einstellt.     Im Diagramm von TECLOG2 wird eine  stabile Druckdifferenz daran erkannt,  dass die Grafen für p  und p   Bauteil Blende parallel zur x‐Achse verlaufen. Eine  Messperiode mit konstanten  Druckdifferenzen sollte mindestens 30  Sekunden lang sein.   Bei ungünstigen Bedingungen kann  dieser Messzeitraum bedarfsgerecht  verlängert werden.    a‐Wert MessSystem  November 2014  27 ...
  • Seite 28: Natürliche Druckdifferenz Nach Den Druckstufen Bestimmen

    5  TECLOG2 einrichten und Durchführung der Messung  Der Start‐ und Endzeitpunkt jeder Messperiode mit konstanten  Druckdifferenzen sollte zur besseren Übersicht markiert und benannt  werden. Die Anfangsmarkierung wird mit Hilfe der Schaltfläche Event  (Ereignismarkierung) in der Symbolleiste gesetzt, sobald p  und  Bauteil p  parallel zur x‐Achse verlaufen. Als Beschriftung kann die  Blende angestrebte Druckstufe gewählt werden (z. B. „START 15 Pa“). Nach  mindestens 30 Sekunden wird das Ende dieser Messperiode ebenfalls  mit der Schaltfläche Event markiert (z. B. „ENDE 15 Pa“).      Dieser Schritt wird mindestens fünf Mal mit unterschiedlichen Druckstufen am Bauteil (z.B. 10 Pa,  20 Pa, 30 Pa, 40 Pa, 50 Pa) wiederholt. Je mehr Druckstufen aufgezeichnet werden, umso genauer wird  die Messung.  5.2.2.3 Natürliche Druckdifferenz nach den Druckstufen bestimmen  Eine Aufzeichnung der natürlichen Druckdifferenzen nach der Messung ist sinnvoll, wenn der Test bei  ungünstigen Windverhältnissen durchgeführt werden muss.   Nach dem Ausschalten des BlowerDoor Ventilators kann es einige Zeit dauern, bis die Luft aus dem  Zwischenraum zwischen Folie und Bauteil entweicht. Erst wenn keine künstliche Druckdifferenz mehr  herrscht, wird mit den folgenden Vorbereitungen fortgefahren:  28  November 2014  a‐Wert MessSystem ...
  • Seite 29 5  TECLOG2 einrichten und Durchführung der Messung  1. Drehzahlregler auf Off (Aus) stellen  2. Lochblende mit Klebeband verschließen (Erst  wenn der Testaufbau keine künstliche  Druckdifferenz mehr aufweist).        Diese Messperiode sollte ca. 30  Sekunden lang sein.   Bei ungünstigen Bedingungen kann  dieser Messzeitraum bedarfsgerecht  verlängert werden.      Der Start‐ und Endzeitpunkt dieser Messperiode  sollte im Diagramm markiert und mit passenden  Bezeichnungen gekennzeichnet werden.      a‐Wert MessSystem  November 2014  29 ...
  • Seite 30: Messung Beenden

    5  TECLOG2 einrichten und Durchführung der Messung  5.2.3 Messung beenden  Nach Beendigung der Messreihe den  Aufzeichnungsmodus beenden:  Menü:  → Recording → Stop Recording        Im Fenster Stop Data Capture? (Stopp  Datenerfassung) erscheint der Hinweis, dass die  Messung beendet wird.  Um die Messung zu beenden auf Yes (Ja) klicken.  Um die Messung fortzuführen auf No (Nein) klicken.        Anschließend wird im Fenster Load File?  (Datei laden) gefragt, ob die soeben  erstellte Datei geöffnet werden soll.  Soll die Messung angezeigt werden auf Yes  (Ja) klicken.  Soll die Messung nicht angezeigt werden  auf No (Nein) klicken.        30  November 2014  a‐Wert MessSystem ...
  • Seite 31: Anzeige Der Messreihe

    5  TECLOG2 einrichten und Durchführung der Messung  5.2.4 Anzeige der Messreihe  Nach Beendigung der Messung kann die Datei mit den Messergebnissen im Ansichtsmodus von  TECLOG2 angezeigt werden.  Die Messung öffnen:  Menü:   → File → Load Data File  Im anschließenden Fenster die Messung    auswählen, die angezeigt werden soll.  Im Ansichtsmodus von TECLOG2 wird die  komplette Messreihe angezeigt.    5.2.5 Mittelwerte einzelner Messperioden bilden  Zur Erstellung eines Messprotokolls in Excel werden die Mittelwerte der einzelnen Druckstufen sowie  die natürliche Druckdifferenz aus dem TECLOG2 Diagramm manuell übertragen.  Sowohl im Ansichtsmodus (File View Mode) als auch im Aufzeichnungsmodus (Data Recording Mode)  können Auswertungen (u. a. die Mittelwerte) für ausgewählte Messperioden des Diagramms angezeigt  werden.  Zur Auswahl einer Messperiode (Bereich im Diagramm mit konstanten Druckdifferenzen)  mit der linken Maustaste in der Symbolleiste auf die Schaltfläche Region Select Tool    (Messperiode erstellen) klicken. a‐Wert MessSystem  November 2014  31 ...
  • Seite 32 5  TECLOG2 einrichten und Durchführung der Messung  Im Diagramm wird dann mit der linken  Maustaste ein Feld aufgezogen, das eine  Messperiode (Druckstufe) vom Start‐ bis  zum Endzeitpunkt umfasst.  Anschließend mit der rechten Maustaste  in das Feld klicken.      Es erscheint ein Kontextmenü:  Mit dem Menüpunkt → Show Stats kann  eine Statistik der ausgewählten  Messperiode erstellt werden.        Es öffnet sich ein Fenster mit einer  Übersicht verschiedener Auswertungen  der ausgewählten Messperiode. In der  Spalte Avg (Mittelwert) werden die  Mittelwerte der Druckdifferenzen für  p  und p  angezeigt.  Bauteil Blende Diese Werte können in das Excel  Messprotokoll übertragen werden.    Diese Schritte werden für alle gemessenen Druckstufen wiederholt.  32  November 2014  a‐Wert MessSystem ...
  • Seite 33: Messprotokoll

    6  Messprotokoll  Messprotokoll  Das Messprotokoll kann mit der auf der CD bereitgestellten Excel‐Tabelle   BlowerDoor_a‐Wert_2010‐12.xlt erstellt werden.  Eingabe  Eingabe im Messprotokoll:  In den weißen Feldern können Eingaben vorgenommen werden.   Die grauen Zellen sind schreibgeschützt.  Prüfobjekt und Auftraggeber    Prüfobjekt:  Eingabe des zu prüfenden Bauteils und des Messdatums  Auftraggeber:  Eingabe der Adressdaten des Auftraggebers  Klimadaten    Temperatur an Blende:  Eingabe der Lufttemperatur in der Nähe der Blende  a‐Wert MessSystem  November 2014  33 ...
  • Seite 34 6  Messprotokoll  Außentemperatur:   Eingabe der Temperatur außerhalb des Bauteils  Luftdruck:   Als Standardluftdruck werden 101325 Pascal angesetzt.  Luftwiderstandswert c :   Voreingestellt ist der Wert 0,61 für die mitgelieferten Lochblenden der  BlowerDoor GmbH.   Messreihe    Hilfe ein/aus:  Die Schaltfläche „Hilfe“ zeigt eine Übersicht mit Darstellung der  Druckdifferenzen p und p .  Bauteil  Blende Lochdurchmesser:  Eingabe des Öffnungsdurchmessers der Lochblende  34  November 2014  a‐Wert MessSystem ...
  • Seite 35 6  Messprotokoll  Aus dem Lochdurchmesser berechnet Excel die Fläche der    Lochblendenöffnung A .   p  Eingabe der am Bauteil erzeugten Druckdifferenz Bauteil p  Eingabe der an der Lochblende gemessenen Druckdifferenz Blende p  und p :  Eingabe der am Bauteil gemessenen natürlichen Druckdifferenzen vor und  nach den Druckstufen, die mit dem BlowerDoor MessSystem erzeugt  wurden.  Volumenstrom durch die Lochblendenöffnung (V ):  Blende In Abhängigkeit von der Druckdifferenz an der Lochlende, der Größe der  Lochblendenöffnung sowie des Luftwiderstandswerts c  wird der aktuelle  Volumenstrom angezeigt.  Abweichung:  Die Abweichung der einzelnen Messpunkte von der Ausgleichsgeraden  wird hier dargestellt.  Volumenstrom durch Bauteil:   Der Volumenstrom an der Blende wird auf die aktuell herrschenden  Temperaturen umgerechnet. Das Ergebnis ist der tatsächliche  Volumenstrom durch die Leckagen des Bauteils.  a‐Wert MessSystem  November 2014  35 ...
  • Seite 36: Messergebnisse

    6  Messprotokoll  Messergebnisse  6.2.1 Volumenstrom und Fugendurchlässigkeit    Volumenstrom:  In Abhängigkeit von der gewählten Druckdifferenz am Bauteil wird der  Volumenstrom durch die Leckagen am Bauteil ermittelt. Das Ergebnis ist  auf Standardbedingungen korrigiert (20 °C und 101325 Pa).  Fugendurchlässigkeit:  Abhängig von der gewählten Druckdifferenz am Bauteil und der  Fugenlänge wird hier die Fugendurchlässigkeit im Verhältnis zur  Fugenlänge angezeigt.  36  November 2014  a‐Wert MessSystem ...
  • Seite 37: Grafische Darstellung

    6  Messprotokoll  6.2.2 Grafische Darstellung    Im Tabellenblatt Grafik wird die Leckagekurve für das Bauteil dargestellt.  a‐Wert MessSystem  November 2014  37 ...
  • Seite 38: Vor-Ort-Prüfung Für Fenster

    6  Messprotokoll  6.2.3 Vor‐Ort‐Prüfung für Fenster    Dieses Tabellenblatt dient der Einordnung von Fenstern und Türen in Klassen nach DIN EN  12207:2000‐06. Der Volumenstrom wird zum einen auf die Gesamtfläche und zum anderen auf die  Fugenlänge bezogen.  38  November 2014  a‐Wert MessSystem ...
  • Seite 39 6  Messprotokoll  Die zulässige oder angestrebte Fensterklasse kann im Feld Fensterklasse gewählt werden. In den  Diagrammen erscheint die Grenze dieser Klasse als rosa Graph. Liegen die vor Ort gemessenen Werte  (blaue Punkte) unterhalb dieses Graphen, fällt das Fenster in die gewählte Klasse. Wenn die  Messwerte oberhalb des Graphen liegen, ist das Fenster undichter als die gewählte Klasse vorschreibt.  In Deutschland schreibt u. a. die Energieeinsparverordnung vor, welche Fensterklassen für Gebäude  gelten (Tab 2).    Tab 2:  Klassen der Fugendurchlässigkeit von außenliegenden Fenstern, Fenstertüren und Dachflächenfenstern  nach Energieeinsparverordnung in Deutschland    a‐Wert MessSystem  November 2014  39 ...
  • Seite 40: Beispiele Für Messabläufe Bei Fenstern

    7   Beispiele für Messabläufe bei Fenstern  Beispiele für Messabläufe bei Fenstern  Da es keine konkreten Parameter gibt, die bei der Auswahl der optimalen Lochblende für eine  Messung zu Hilfe genommen werden können, sind Erfahrungen von besonderer Bedeutung.  Basierend auf den Erfahrungen der BlowerDoor GmbH werden in diesem Kapitel verschiedene  Messbeispiele vorgestellt.  Grundsätzlich wird das Fenster vor dem Aufbringen der Folie bei einem Unterdruck von 50 Pascal mit  einem Thermoanemometer auf Leckagen untersucht.   Danach wird der Aufbau zur Messung der Fugendurchlässigkeit des Fensters (Folie mit der gewählten  Lochblende, DG‐700 zur Aufnahme der Druckdifferenzen p  und p ) hergestellt.  Bauteil Blende Nach Aufnahme der natürlichen Druckdifferenz wird durch manuelles Hochregeln des BlowerDoor  Ventilators am Drehzahlregler die erste Druckdifferenz am Bauteil auf 10 Pascal eingeregelt.   Anschließend wird überprüft, ob die gewählte Lochblende zweckmäßig ist.  Messung kann mit der gewählten Blende gestartet werden  Ist die Druckdifferenz am Fenster |p  | ca. 10 Pa und die Druckdifferenz an der  Fenster Lochblende |p  | > 3 Pa und < 10 Pa, kann die Messung mit der gewählten Blende  Blende gestartet werden.   Wechsel auf eine größere Blende  Liegt die Druckdifferenz an der Lochblende bei |p  | 15 bis 20 Pascal, besteht die Gefahr,  Blende dass sich das Klebeband vom Untergrund löst. Hier sollte auf eine Blende mit größerem  Lochdurchmesser gewechselt werden.   Wechsel auf eine kleinere Blende  Ist Druckdifferenz an der Lochblende |p  | kleiner 3 Pascal, wird die Messung zu ungenau.  Blende Hier sollte auf eine Blende mit kleinerem Lochdurchmesser gewechselt werden.       40 ...
  • Seite 41: Beispiel 1: Extrem Undichtes Fenster

    7   Beispiele für Messabläufe bei Fenstern  Beispiel 1: Extrem undichtes Fenster  Weisen die Fensteranschläge extreme Fugen auf und sind über längere Strecken erhebliche  Lufteintritte schon mit der Hand fühlbar oder große Luftgeschwindigkeiten mit dem Anemometer  messbar, ist es sinnvoll, die Lochblende mit dem größten Öffnungsdurchmesser an der Folie  anzubringen.   Nach Aufnahme der natürlichen Druckdifferenz wird die erste Druckstufe am Bauteil mit 10 Pascal  eingeregelt:   Ist die Druckdifferenz an der Lochblende größer als 3 Pascal, kann die Messung mit der  eingesetzten Blende gestartet werden (siehe oben).    Ist die Druckdifferenz an der Lochblende größer als 15 Pascal, sollte eine Blende mit größerer  Öffnung eingesetzt werden. Hier können auch die Blenden D und E der Minneapolis BlowerDoor  verwendet und anstelle der Lochblenden in die Folie geklebt werden.   Bleibt die Druckdifferenz an der Lochblende deutlich unterhalb von 3 Pascal, wird eine kleinere  Blende eingesetzt. Ist die Druckdifferenz an der Lochblende nur etwas kleiner als 3 Pascal wird der  BlowerDoor Ventilator solange sehr vorsichtig hochgeregelt, bis die Druckdifferenz mindestens 3  Pascal beträgt. Statt mit 10 Pascal Druckdifferenz am Fenster wird in diesem Fall mit einer  größeren Druckdifferenz begonnen.  Im folgenden Beispiel liegt die Druckdifferenz an der Lochblende bei ca. 5 Pa, somit kann mit der  gewählten Lochblende weiter gemessen werden. Die Druckstufen werden vorsichtig eingestellt, die  Abstände zwischen den Druckstufen betragen ca. 2,5 Pascal.      a‐Wert MessSystem  November 2014  41 ...
  • Seite 42 7   Beispiele für Messabläufe bei Fenstern  Druckstufen  Stufe 1: p  ~ 10 Pa Stufe 2: p ~ 12,5 Pa Fenster Fenster p   Blende p   Fenster     Stufe 3: p  ~ 15 Pa Stufe 4: p ~ 17,5 Pa Fenster Fenster     42  November 2014  a‐Wert MessSystem ...
  • Seite 43 7   Beispiele für Messabläufe bei Fenstern  Stufe 5: p  ~ 20 Pa   Fenster Bei der 20‐Pascal‐Druckstufe wird eine  Druckdifferenz an der Lochblende von ca. 17  Pascal erreicht. Dies ist eine Größe, bei der sich  das mitgelieferte Klebeband vom Untergrund  lösen kann.  Falls notwendig (z.B. bei ungünstigen  Windverhältnissen) können an dieser Stelle  nochmals die natürlichen Druckdifferenzen  aufgenommen werden.     Zusätzliche Druckstufen bis zum Lösen des Klebebandes  Da die höchste Druckdifferenz am Bauteil nur 20 Pascal beträgt, jedoch 50 Pascal angestrebt werden,  können nun weitere Messwerte bis zum Lösen der Folie vom Untergrund aufgezeichnet werden.  Vorsichtig werden weitere Druckstufen bei höheren Druckdifferenzen am Bauteil (hier bei 25 Pa und  30 Pa) eingeregelt, wie in den folgenden Abbildungen zu sehen ist.  Stufe 6: p  ~ 25 Pa Stufe 7: p ~ 30 Pa Fenster Fenster Die Druckstufe, bei der sich die Folie löst, kann nicht in die Auswertung mit aufgenommen werden!  a‐Wert MessSystem  November 2014  43 ...
  • Seite 44: Beispiel 2: Fenster Mit Typischen Leckagen

    7   Beispiele für Messabläufe bei Fenstern  Alternative 1  Alternativ zur Erhöhung der Druckstufen bis zur Zerstörung der Abklebung kann auch eine Lochblende  mit größerer Öffnung eingesetzt werden. Dies erfordert ein sehr sorgfältiges Vorgehen, damit keine  ungewollten Leckagen beim Einbau entstehen.  Alternative 2  Es können auch weitere Messwerte mit der gleichen Blende aufgezeichnet werden, jedoch in dem  Bereich, in dem sich die Folie nicht lösen kann. Hier können beispielsweise Zwischenstufen zwischen  den bereits bestehenden Druckstufen aufgezeichnet werden.  Beispiel 2: Fenster mit typischen Leckagen  Weisen die Fensterfugen deutliche Leckagen auf, wird die Messung mit einer der größeren  Lochblenden begonnen.   Nach Aufnahme der natürlichen Druckdifferenz wird die erste Druckstufe am Bauteil mit 10 Pascal  eingeregelt. Bleibt die Druckdifferenz an der Lochblende unterhalb von 3 Pascal, wird eine Blende mit  kleinerer Öffnung eingesetzt. Wieder wird geprüft, ob bei 10 Pascal Bauteildruck, die Druckdifferenz an  der Blende 3 Pascal beträgt. Sobald diese Mindestwerte erreicht werden, kann mit der Messung  begonnen werden.   Die Druckstufen werden vorsichtig eingestellt, die Abstände zwischen den Druckstufen betragen ca.  fünf Pascal.  Druckstufen  Die folgende Messreihe zeigt eine optimal verlaufende Messung, die mit 10 Pascal Druckdifferenz am  Fenster p  (Druckstufe 1) begonnen werden kann und bei 50 Pascal endet (Druckstufe 9). Die  Fenster Druckdifferenz an der Lochblende beginnt bei Druckstufe 1 mit 3 Pascal und endet bei Druckstufe 9  mit 20 Pascal.      44  November 2014  a‐Wert MessSystem ...
  • Seite 45 7   Beispiele für Messabläufe bei Fenstern  Stufe 1: 10 Pa  Stufe 2: 15 Pa Stufe 3: 20 Pa p   Blende   p   Fenster         Stufe 4: 25 Pa  Stufe 5: 30 Pa Stufe 6: 35 Pa             Stufe 7: 40 Pa  Stufe 8: 45 Pa  Stufe 9: 50 Pa      a‐Wert MessSystem  November 2014  45 ...
  • Seite 46: Beispiel 3: Fenster Mit Kleineren Leckagen

    7   Beispiele für Messabläufe bei Fenstern  Komplette Messreihe (ohne Markierungen)    Beispiel 3: Fenster mit kleineren Leckagen  Weisen die Fensterfugen nur kleine Leckagen auf, kann die Messung mit der kleinsten Lochblende  begonnen werden.   Nach Aufnahme der natürlichen Druckdifferenz wird die erste Druckstufe am Bauteil mit 10 Pascal  eingeregelt:   Ist die Druckdifferenz an der Lochblende größer als 3 Pascal kann die Messung mit der  eingesetzten Blende gestartet werden (siehe oben).    Ist die Druckdifferenz an der Lochblende oberhalb von 15 Pascal, sollte eine Blende mit größerer  Öffnung eingesetzt werden.   Bleibt die Druckdifferenz an der Lochblende unterhalb von 3 Pascal wird der BlowerDoor  Ventilator solange sehr vorsichtig hochgeregelt, bis die Druckdifferenz an der Lochblende  mindestens 3 Pascal beträgt. Statt mit 10 Pascal Druckdifferenz am Fenster wird in diesem Fall mit  einer größeren Druckdifferenz begonnen.  Nach der ersten ausgewählten Druckstufe sollten noch mindestens vier weitere Druckstufen im  Abstand von 3 oder 5 Pa eingeregelt werden. Die letzte Druckstufe am Fenster sollte mindestens 50  Pascal oder mehr betragen.  46  November 2014  a‐Wert MessSystem ...
  • Seite 47: Messreihe Mit Druckstufen

    7   Beispiele für Messabläufe bei Fenstern  Messreihe mit Druckstufen    Erst bei einer Druckdifferenz am Fenster von knapp 40 Pascal wird die notwendige Mindest‐ druckdifferenz an der Lochblende von 3 Pascal erreicht. In diesem Fall wird die Messreihe mit dieser  Druckstufe begonnen.  Beispiel 4: Luftdichtes Fenster  Weisen die Fensterfugen so gut wie keine Leckagen auf, wird die Messung mit der kleinsten  Lochblende begonnen.   Nach Aufnahme der natürlichen Druckdifferenz wird versucht, die erste Druckstufe am Bauteil mit 10  Pascal einzuregeln:   Bleibt die Druckdifferenz an der Lochblende unterhalb von 3 Pascal wird der BlowerDoor  Ventilator solange sehr vorsichtig hochgeregelt, bis die Druckdifferenz an der Lochblende  a‐Wert MessSystem  November 2014  47 ...
  • Seite 48 7   Beispiele für Messabläufe bei Fenstern  mindestens 3 Pascal beträgt. Statt mit 10 Pascal Druckdifferenz am Fenster wird in diesem Fall  mit einer größeren Druckdifferenz am Fenster begonnen (siehe Beispiel 3).   Bleibt die Druckdifferenz an der kleinsten Lochblende in einem Bereich von 0 bis 1 Pascal,  obwohl die Druckdifferenz am Fenster schon bei 40 bis 50 Pascal liegt, handelt es sich um ein  sehr dichtes Fenster.  Das Diagramm zeigt, dass die Druckdifferenz an der Lochblende um 0,5 Pascal bei einer Druckdifferenz  am Fenster von ca. 40 Pascal liegt. Die mindestens notwendige Druckdifferenz von 3 Pascal an der  Lochblende wird bei weitem nicht erreicht.     Auch bei einem weiteren Hochregeln des BlowerDoor Gebläses werden keine 3 Pascal an der  Lochblende erreicht. Da schon die kleinste Lochblende eingesetzt ist, kann auch am Messaufbau keine  Veränderung vorgenommen werden. Zumindest kann jedoch die Aussage getroffen werden, dass der  Volumenstrom durch die Blende unterhalb von 0,9 m³/h (bei 3 Pascal Druckdifferenz an der  Lochblende mit einem Öffnungsdurchmesser von 1,5 cm) liegt.    48  November 2014  a‐Wert MessSystem ...
  • Seite 49: Anhang A: Zeitpunkt In Teclog2 Markieren (Event Marker)

    Anhang A: Zeitpunkt in TECLOG2 markieren (Event Marker)  Anhang A: Zeitpunkt in TECLOG2 markieren (Event Marker)  Zur Markierung eines beliebigen Messzeitpunkts im Diagramm zuerst auf die Schaltfläche  mit der roten Linie in der Symbolleiste klicken.       Im Diagramm erscheint eine rote  gestrichelte Linie.  Die Linie mit der linken Maustaste auf  den gewünschten Messzeitpunkt  verschieben.      Dann die Schaltfläche Event anklicken. Das Fenster Edit Event Marker (Ereignis markieren)  öffnet sich.      Im Textfeld eine passende Bezeichnung  eingeben, z.B. START: Nat. Druck.  Zur Anzeige dieses Textes in der Grafik  ein Häkchen in das Feld vor die Zeile  show text on graph setzen.  Mit OK das Fenster schließen.      a‐Wert MessSystem  November 2014  49 ...
  • Seite 50 Anhang A: Zeitpunkt in TECLOG2 markieren (Event Marker)   Im Diagramm erscheint anstelle der  gestrichelten roten Linie nun eine blaue  Linie mit der Bezeichnung dieses  Messzeitpunktes.      Die Markierung kann umbenannt und auch gelöscht werden. Dazu mit  der linken Maustaste auf die Bezeichnung der Markierung klicken. Im    Kontextmenü entweder Edit Event Marker (Ereignismarkierung  bearbeiten) oder Delete Event Marker (Ereignismarkierung löschen)  auswählen.      50  November 2014  a‐Wert MessSystem ...
  • Seite 51: Anhang B: Volumenströme Der Lochblenden

    Anhang B: Volumenströme der Lochblenden  Anhang B: Volumenströme der Lochblenden  Lochblendenvolumenströme 16,00 14,00 Ø 1,5 cm Ø 2,1 cm 12,00 Ø 3,0 cm Ø 4,2 cm 10,00 8,00 6,00 4,00 2,00 0,00 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 Blendendruckdifferenz [Pa] Im Diagramm sind in Abhängigkeit von der Druckdifferenz an der Lochblende die Volumenströme für ...
  • Seite 52: Unser Serviceangebot

    Unser Serviceangebot  Unser Serviceangebot   Kalibrierung der BlowerDoor MessSysteme   Die Genauigkeit der BlowerDoor Messblenden liegt mit ± 4 % (Blenden A – C und Blenden 1‐4) bzw.  ± 5 % (Blenden D + E) ebenso wie das Druckmessgerät DG‐700 mit einer Genauigkeit von ± 1 %  deutlich über den gesetzlichen Mindestanforderungen.   Wir empfehlen, die hohe Messgenauigkeit des BlowerDoor MessSystems durch eine regelmäßige  Kalibrierung gemäß Herstellerangaben sicherzustellen: Für das DG‐700 wird eine Justierung und  Werkskalibrierung im Abstand von zwei Jahren empfohlen. Die Genauigkeit des BlowerDoor  Messgebläses sollte alle vier Jahre durch eine Kalibrierung überprüft werden; Bestandteil jeder  Gebläsekalibrierung ist die vorhergehende Gebläseüberprüfung.  Die BlowerDoor GmbH bietet sowohl die Gebläsekalibrierung als auch die Werkskalibrierung der  Druckmessgeräte regelmäßig zu günstigen Tarifen an.   Seminarangebot und Inhouse‐Schulung  Neben einem umfangreichen Seminarangebot des Energie‐ und Umweltzentrums am Deister rund um  das Thema „Luftdichte Gebäudehülle“ bieten die BlowerDoor GmbH und ihre Vertragspartner auch  individuelle Schulungen persönlich vor Ort oder bei Bedarf auch als Webinar an; bitte sprechen Sie uns  an!   BlowerDoor FOR RENT  Möchten Sie sich vor dem Kauf zunächst mit dem MessSystem vertraut machen oder benötigen Sie  weitere BlowerDoor MessSysteme für die Luftdichtheitsmessung großer Gebäude: Die BlowerDoor  GmbH bietet günstige Miet‐Konditionen für BlowerDoor MessSysteme und Zubehör an.  Baustellenbegleitung  Bei Bedarf unterstützen wir Sie kompetent bei der Durchführung der BlowerDoor Messung auch auf  der Baustelle – fordern Sie Ihr individuelles Angebot an!  52  November 2014  a‐Wert MessSystem ...
  • Seite 53: Eintrag Im Anbieterverzeichnis Für Blowerdoor Messungen

    Unser Serviceangebot  Eintrag im Anbieterverzeichnis für BlowerDoor Messungen  Als BlowerDoor Messteam ist Ihr Eintrag in unserer online‐Datenbank kostenfrei. Bitte kontaktieren  Sie uns per E‐Mail an info@blowerdoor.de, wenn Sie einen Adresseintrag mit Verlinkung Ihrer E‐Mail‐ Adresse und Website in Deutschlands größtem Anbieterverzeichnis für BlowerDoor Tests wünschen.  KompetenzCenter  Alle BlowerDoor Messteams erhalten kostenfrei einen Zugang zu unserem virtuellen KompetenzCenter  auf www.blowerdoor.de, in dem wir regelmäßig über Neuigkeiten informieren und Wissenswertes  zum Download bereit halten. Bitte kontaktieren Sie uns, sofern Sie noch keine Kundennummer und  Zugangsdaten von der BlowerDoor GmbH erhalten haben.  Werbematerial für BlowerDoor Messteams  Auf Wunsch erhalten BlowerDoor Messteams kostenfrei eine professionell aufbereitete Druckdatei zur  BlowerDoor Messung mit eigenen Kontaktdaten sowie eigenem Firmenlogo (Ansichtsexemplar unter  www.blowerdoor.de). Bei Interesse senden Sie bitte eine E‐Mail mit Ihrer vollständigen Anschrift  sowie Ihr Firmenlogo in druckfähiger Auflösung als jpg‐Datei an info@blowerdoor.de.   Technischer Support  Sollte es doch einmal technische Probleme bei der Durchführung der BlowerDoor Messung geben,  steht Ihnen unser Support‐Team in der Regel ganztägig während unserer Geschäftszeiten kostenfrei  unter folgender Telefonnummer zur Verfügung: +49  ( 0)  5 044  /   9 75‐57 (gebührenpflichtiger Anruf ins  deutsche Festnetz).    a‐Wert MessSystem  November 2014  53 ...
  • Seite 55 © BlowerDoor GmbH / 2014 BlowerDoor GmbH MessSysteme für Luftdichtheit Zum Energie- und Umweltzentrum 1 D-31832 Springe-Eldagsen • • Telefon +49 (0) 50 44 / 975 -40 Telefax +49 (0) 50 44 / 975 -44 info@blowerdoor.de www.blowerdoor.de • • •...

Inhaltsverzeichnis