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Stauff Hydraulic Tester PPC 06/08 plus Bedienungsanleitung Version 1.0 Artikel-Code: 1810000266...
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Kontaktadresse Walter Stauffenberg GmbH & Co. KG Postfach 1745 58777 Werdohl Im Ehrenfeld 4 58791 Werdohl Deutschland Telefon: +49 2392 916-0 Telefax: +49 2392 2505 E-Mail: sales@stauff.com Internet: www.stauff.com Version 1.0 April 2009...
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10.0 Einstellung und Bedienung am PC............. 42 Anschluss an den PC ................. 42 10.1. Bedienung / Konfiguration vom PC ............42 10.2. 11.0 Zubehör...................... 43 12.0 Technische Daten ..................44 13.0 Beschreibung der Speicherfunktionen............45...
Sicherheitshinweise / Produktauswahl Bestimmungsgemäßer Gebrauch 1.1. Das Gerät ist nur für die in der Bedienungsanleitung beschriebenen Anwendungen bestimmt. Eine andere Verwendung ist unzulässig und kann zu Unfällen oder Zerstörung des Gerätes führen. Diese Anwendungen führen zu einem sofortigen Erlöschen jeglicher Garantie- und Gewährleistungsansprüchen gegenüber dem Hersteller.
(im Karton) an die Vertretung der Walter Stauffenberg GmbH & Co. KG, die Sie betreut. Wir übernehmen dann alle anfallenden Recycling- und Entsorgungsmaßnahmen. Ihnen entstehen dadurch keine Kosten und Unannehmlichkeiten. Weitere Fragen? Bei weiteren Fragen kontaktieren Sie uns oder besuchen Sie uns unter www.stauff.com...
Geräteversion / Lieferumfang Abhängig von der bestellten Ausführung erhalten Sie mit Ihrer Lieferung eines der folgenden Messgeräte: PPC-06 plus Messgerät mit 3 Sensoreingängen PPC-08 plus Messgerät mit 4 Sensoreingängen Im Lieferumfang jedes Messgerätes sind folgende Komponenten enthalten: Netzgerät PPC-04/12-110V/230V (110/230 V AC) PC-Anschlusskabel (USB) Diagtronics-CD (inkl.
Inbetriebnahme Das Messgerät wird werksseitig mit eingesetzten wiederaufladbaren Batterien ausgeliefert. Vor der ersten Inbetriebnahme sollte der Akku mindestens 3 Stunden aufgeladen werden. Anschließend ist das Messgerät betriebsbereit. Laden der Akkus / Batteriezustandsanzeige 3.1. Wenn die Batteriekapazität zu gering ist, blinkt das Batteriesymbol und das Messgerät wird automatisch ausgeschaltet.
Funktions- und Menütasten 4.2. Funktionstasten Ein / AUS Bestätigung Funktion / Wert Auswahl der Funktion / Wert STOP / ESC Menütasten Diese Menütasten sind doppelt belegt: Auswahl 1. Menüebene = 1 x kurz drücken Auswahl 2. Menüebene (schwarz hinterlegt) = 1 x lang drücken (2 s) ZERO Nullpunktabgleich Differenzwertabgleich...
Symbolik und Bedienung der Menüs 4.3. Wenn hinter einer Menüfunktion das Zeichen " > " angezeigt wird, führt die Taste "OK" in ein weiteres Untermenü. Wird das Zeichen " : " angezeigt, bestätigt man mit der Taste "OK" den jeweiligen Eintrag.
Anschluss der Sensoren / Displayfunktionen Um elektrische Störeinflüsse zu vermeiden, beachten Sie bitte folgende Schritte: Sensor mit dem Anschlusskabel an das Messgerät anschließen Messgerät einschalten 11-30VDC ® PPC-06-plus ON/OFF ZERO IN1=IN2 STOP DISP S ET LINE RESET MIN/MAX Messgerät mit zwei Drucksensoren •...
Anzeigeformat (DISP) 5.1. DISP drücken (kurz) Die Display-Anzeige kann mit DISP (kurz drücken) umgeschaltet werden. Wählbar: Istwerte Minimalwert Maximalwert (Druckspitze) Full Scale (Messbereichsendwert) TEMP Temperaturanzeige Die Anzeige TEMP gilt nur für neue Sensoren des Typs Sensor PPC-04/12-PT.
Nullpunktabgleich (ZERO) 5.3. Sind die Abgleichwerte innerhalb der Sind die Abgleichwerte außerhalb der zulässigen Toleranz (2% vom FS) zulässigen Toleranz (2% vom FS) werden die Werte zu Null gesetzt erscheint: "ZERO OFL"...
MIN / MAX-Werte löschen (RESET) 5.4. Anzeige der bis jetzt gemessenen MAX-Werte MAX-Werte werden gelöscht In der MAX-Anzeige erscheinen die aktualisierten MAX-Werte. Beispiel: Druckabfall im Hydrauliksystem Differenzwertanzeige 5.5. ► Die Einstellung IN1 – IN2 sind im Kapitel "Displaykonfigurationen (LINE)" beschrieben.
Differenzwertabgleich (IN1=IN2) 5.6. Um einen Differenzwertabgleich zweier gleicher Sensoren durchzuführen, ist vorab eine Konfiguration notwendig. Dazu muss wie im Kapitel 5.2 beschrieben zuerst die Differenz der Sensoren zueinander gebildet werden. Drücken (2 Sekunden) Der Differenzwertabgleich ist unter Betriebsbedingungen durchzuführen. Montieren Sie zwei Drucksensoren am gleichen Anschluss (T-Adapter). Die Toleranz der Sensoren zueinander wird durch den Δp-Abgleich auf Null gesetzt.
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Fehlermöglichkeiten Drei Fehlermeldungen sind möglich zur Funktion IN1 = IN2: Abgleichwerte außerhalb der zulässigen Toleranz: • Bei Sensoren mit automatischer Sensorerkennung 5% des Messbereichsendwerts • Bei Fremdsensoren 10% des Messbereichsendwerts IN1 – IN2 ist nicht konfiguriert (DISP-LINE) Messgrößen sind nicht gleich (z.B.
Anschluss von Fremdsensoren (SET AUX: SENSOR) 5.7. Drücken (2 Sekunden) Die elektrische Spezifikation der Fremdsensoren muss mit dem Messgerät / Adapter kompatibel sein. Bitte achten Sie auf die richtige PIN-Belegung, Versorgungs- spannung und vermeiden Sie elektrische Kurzschlüsse!
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Texteingabe UNIT / SIGNAL Zur Einstellung der Einheiten (maximal 15 Zeichen) Zahleneingabe FROM / TO Zur Einstellung des Messbereichs und der Signalspanne: 3 Ziffern Präfix Dezimalpunkt, 3 Ziffern Suffix. Messgerät mit Anschlussadapter und Sensoren für Weg (mm) und Kraft (kN) 11...24VDC Handmeter 11...24VDC...
Fehlermeldungen / Warnungen 5.8. Anzeige Beschreibung Was ist zu tun? Es ist kein Sensor Messgerät ausschalten angeschlossen Sensoren anschließen Messgerät einschalten Ein Fremdsensor ist Im Menü SET-AUX.SENSOR die angeschlossen Einstellungen vornehmen Die Sensorkennung ist Messgerät, Sensor und Anschlusskabel an unterbrochen (Kabelbruch die Walter Stauffenberg GmbH &...
Einstellung der Einheiten (SET-UNIT) 6.1. Wählbar: PRESSURE: bar, mbar, psi, Mpa, kPa TEMPERATURE: °C, °F FLOW: l/min, G/min (US) POWER: kW, HP (US) Automatische Abschaltung (SET-AUTO POWER) 6.2. Wählbar: AUTO POWER: OFF, ON Einstellung von Fremdsensoren (SET-AUX.SENSOR) 6.3. ► Weitere Informationen finden Sie im Kapitel "Anschluss von Fremdsensoren".
Anzeige definierter Messaufgaben (SET-PROJECT) 6.4. In der PC-Software können bis zu fünf verschiedene Messaufgaben (PROJECT) konfiguriert werden. Für jeden Input werden bestimmte Sensoren vordefiniert. Diese Definitionen können in SET-PROJECT abgefragt werden. Input 1 Falscher Sensor angeschlossen! Bitte Messbereich 100 bar benutzen. Input 4 Richtiger Sensor angeschlossen FS = 600 l/min...
Konfiguration des Messwertspeichers (MEMORY SET) Folgende Einstellungen werden vorgenommen: • Messwertspeicher löschen • Datenformat der Messwerte konfigurieren • Speicherintervalle konfigurieren Menü Einstellung/ Beispiel Bemerkung Vorwahl DELETE Löschen des Messwertspeichers MEMORY: DATA FORMAT: Datenformat der Messwerte ACT = Speichern der Istwerte MIN-MAX MIN-MAX = Speichern der MIN-MAX- Werte...
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Beispiel: Bei einem Speicherintervall von 200 Millisekunden werden keine dynamischen MIN-MAX- Werte gespeichert. Daher ist bei dynamischen Messungen (Druckspitzen) die Einstellung MIN-MAX zu empfehlen. Drücken (2 Sekunden)
Messwertspeicher löschen (MEM-DELETE MEMORY) 7.1. Drücken (kurz) Wählbar: DELETE MEMORY: YES / NO Durch Bestätigen mit der Taste OK wird der Messwertspeicher gelöscht. Einstellung Datenformat (MEM-DATA FORMAT) 7.2. Wählbar: DATA FORMAT: MIN/MAX FAST In der Einstellung FAST wird auf IN1 mit einem Speicherintervall von 0,5 ms gemessen und gespeichert Einstellung Aufnahme Format (MEM-REC-CONFIG) 7.3.
Messwertspeicherung Einstellung für die Messwertspeicherung (REC) 9.1. In der Kopfleiste werden folgende Parameter angezeigt: REC 108 Anzahl der Messwertspeicherungen. In dieser Einstellung sind 108 Messungen im Speicher angelegt. Speicherbelegung 17-- Anzahl der noch möglichen Messwertspeicherungen. 17 weitere Messungen können mit der aktuellen Einstellung/Konfiguration gespeichert werden.
Die Einstellung REC NAMES 9.2. Bezeichnungen (Namen) für die Messungen und die Kanäle IN! / IN2 / IN3 / IN4 werden in der Text / Zahleneingabe definiert. Diese Einstellungen bleiben im Messgerät gespeichert.
Messwertspeicherung Speicherfunktion START/STOP 9.3. Das Starten (Taste START) und das Stoppen (Taste STOP/ESC) der Messwertspeicherung werden durch den Benutzer gesteuert. Das Datenformat FAST (Speicherintervall ACT Werte in 0,5 ms) kann im Modus START / STOP nicht angewendet werden.
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Es erscheint folgende Meldung: Wenn nicht genügend Platz im Messwertspeicher vorhanden ist, erscheint folgende Meldung:...
Speicherfunktion POINT 9.4. Messpunkte, die einen bestimmten Maschinenablauf darstellen (z.B. Heben, Senken, Lastbetrieb, Leerlauf etc.) werden in einer "Punkt-zu-Punkt"-Kurve gespeichert. Im Beispiel sind die Kanäle p1, p2 und Q4 angeschlossen. Mit der Taste OK werden die Datensätze gespeichert. Mit der Taste STOP/ESC wird die Messwertspeicherung beendet und alle Datensätze werden in den Messwertspeicher geschrieben.
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Das Datenformat FAST (Speicherintervall ACT Werte in 0,5 ms) kann im Modus START/STOP nicht angewendet werden. Es erscheint folgende Meldung: Wenn nicht genügend Platz im Messwertspeicher vorhanden ist, erscheint folgende Meldung:...
Speicherfunktion AUTO TRIGGER 9.5. Die Funktion Auto Trigger beschreibt eine Messwertspeicherung, die durch ein bestimmtes Startsignal ausgelöst wird (z.B. Druck auf Kanal 2 >> 125 bar). Daraufhin wird eine automatische ablaufende Messwertspeicherung gestartet, die nach dem Ablauf der voreingestellten Messzeit beendet wird. Bei der Messwertspeicherung werden zeitabhängige Funktionen (z.B.
Wenn es zu Konflikten zwischen Speicherzeit und eingestellten Speicherintervallen kommt, erscheinen folgende Meldungen: FAST MODE Konfiguration eines längeren Speicherintervalls REC RATE Konfiguration eines längeren Speicherintervalls Wenn nicht genügend Platz im Messwertspeicher vorhanden ist, erscheint folgende Meldung: Messwertspeicher löschen bzw. auf den PC übertragen...
Speicherfunktion MANUAL 9.6. Die manuelle Trigger-Funktion beschreibt eine Messwertspeicherung, die durch ein manuelles Startsignal durch den Benutzer ausgelöst wird. Nach einer voreingestellten Messzeit wird die Messwertspeicherung automatisch beendet. Dadurch werden zeitabhängige Messwertspeicherungen manuell gestartet. Folgende Parameter müssen eingestellt werden: Menü Einstellung/ Werte Bemerkung...
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Wenn es zu Konflikten zwischen Speicherzeit und eingestellten Speicherintervallen kommt, erscheinen folgende Meldungen: FAST MODE Konfiguration eines längeren Speicherintervalls REC RATE Konfiguration eines längeren Speicherintervalls Wenn nicht genügend Platz im Messwertspeicher vorhanden ist, erscheint folgende Meldung: Messwertspeicher löschen bzw. auf den PC übertragen...
Messwertspeicherung mit Voreinstellung PROJECT 9.7. In dieser Einstellung werden Messwerte mit einer bestimmten Konfiguration von Sensoren durchgeführt. Diese Konfiguration wurde vom Benutzer mit der PC-Software vorgegeben. Dadurch werden Fehlmessungen und falsche Einstellungen vermieden. Die Voreinstellung der Parameter werden in der PC-Software geändert bzw. in das Messgerät übertragen.
Einstellung und Bedienung am PC 10.0 Anschluss an den PC 10.1. 11-30VDC ® PPC-06-plus ON/OFF ZERO IN1=IN2 STOP DISP LINE RESET MIN/MAX Vorgehensweise: Das Messgerät mithilfe des mitgelieferten USB-Kabels mit dem PC verbinden. PC-Software starten Nach dem Erscheinen des Startbildschirmes wird das Messgerät automatisch initialisiert und ist mit dem PC verbunden.
Beschreibung der Speicherfunktionen 13.0 Konfiguration Messwertspeicher DATA FORMAT Innerhalb des Speicherintervalls (z.B. 50 ms) wird jeweils nur der aktuelle Messwert (ACT) in den Messwertspeicher geschrieben MIN-MAX Innerhalb des Speicherintervalls (z.B. 50 ms) wird jeweils ein MIN- und ein MAX-Wert in den Messwertspeicher geschrieben REC CONFIG 2.000 PTS...
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1. Bestimmung der Anzahl der Speicherintervalls: Kanäle Mess- Anzahl Anzahl größe Messwerte Speicherintervalle 120.000 / Messwerte = Anzahl Speicherintervalle Beispiel 1 4 Sensor PPC-04/12-PT °C Messwerte 120.000 / 8 = 15.000 Beispiel 2 2 Sensor PPC-04/12-PT °C 1 Durchflussmesser PPC-04/12-SFM l/min 1 Sensor PPC-04/12-SDS-CAB Messwerte...
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Besonderheiten im Modus START/STOP START STOP In diesem Modus sind die Einstellungen in REC CONFIG nicht relevant. Wenn die Messwertspeicherung gestartet wird, ist die Speicherzeit noch nicht bekannt. Das Speicherintervall wird deshalb während der Messwertspeicherung dynamisch optimiert und entsprechend angepasst. Der Kurvenspeicher hat eine Kapazität von ca.
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1. Bestimmung der Länge des Speicherintervalls für REC CONFIG 2000 PTS: Zeit Kanäle Mess- Anzahl Länge Speicher- größe Messwerte intervalle 4 Sensor PPC-04/12-PT °C 4x60 60.000 / 2.000 = 60.000 ms 4x2.000 30 ms gespeicherte Messpunkte 8.240 4 Sensor PPC-04/12-PT °C 4x30 30.000 / 2.000 =...
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Walter Stauffenberg GmbH & Co. KG Postfach 1745 58777 Werdohl Im Ehrenfeld 4 58791 Werdohl Deutschland Telefon: +49 2392 916-0 Telefax: +49 2392 2505 E-Mail: sales@stauff.com Internet: www.stauff.com...