Inhaltszusammenfassung für NEC EXPRESS5800/120Rc-1
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5800/120Rc-1 XPRESS B e n u t z e r h a n d b u c h...
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NEC Computers Inc. et/ou de ses bailleurs de licence. NEC Computers Inc. et/ou ses bailleurs de licence, selon le cas, se réservent tous droits de brevet, copyright et autres droits de propriété sur ce document, y compris tous les droits de conception, fabrication, reproduction, utilisation et vente y afférents, sauf...
INHALTSVERZEICHNIS Benutzerhandbuch ......................vii Verwendung dieses Handbuchs......................vii Textkonventionen ........................viii Sicherheitshinweise und Symbole ....................viii Weitere Dokumente ........................ix Sicherheitshinweise ........................x Handhabung und Pflege ......................xii Systemübersicht....................... 1-1 Übersicht............................1-2 Vorderansicht mit geschlossener vorderer Abdeckung .............1-3 Vorderansicht mit entfernter vorderer Abdeckung..............1-4 Rückansicht ..........................1-5 Innenansicht ..........................1-7 Systemplatine ...........................1-8 Statusanzeigen ..........................1-9 BETRIEBS-LED (...
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Standort mit beschränktem Zugriff..................2-7 Vorsichtsmaßnahmen gegen elektrostatische Entladung ............2-7 Überprüfung der Komponenten....................2-7 Erforderliche Werkzeuge ......................2-7 Installationsvorgang für NEC-Rack oder Rack des Herstellers..........2-8 Entfernen des Servers aus dem Gestell.................. 2-14 Anschluss der Peripheriegeräte ....................2-16 Anschluss an Serielle Ports....................2-19 Anschluss des Netzkabels ......................
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Wartung ..........................5-1 Erstellen von Sicherungskopien....................5-1 Reinigung............................5-2 Serverreinigung ........................5-3 Reinigung des Inneren......................5-4 Reinigen von Tastatur und Maus ....................5-5 Reinigen von CD-ROMs ......................5-6 System Diagnostics (Dienstprogramm zur Systemdiagnose) ............5-7 Testobjekte..........................5-7 Starten und Beenden des Programms System Diagnostics............5-8 Standortwechsel/Lagerung des Servers..................5-10 Fehlersuche........................6-1 System-Viewer..........................6-2 Betriebsleuchten ...........................6-3 Fehlermeldungen ..........................6-4...
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Spezifikationen......................... A-1 Unterbrechungsanforderungen (IRQs)................B-1 Installieren und Konfigurieren von Windows 2000 ............C-1 Gerätetreiber ..........................C-1 Installationsvoraussetzung.......................C-2 Vorbereitung ..........................C-3 ® Installation des Betriebssystems Microsoft Windows 2000 ..........C-4 Treiberinstallation und erweiterte Einstellungen ..............C-6 Geräteprotokoll ........................ D-1 Hardware ..........................D-1 Software..........................D-3 Installation und Verwendung von Dienstprogrammen ..........E-1 Configuration Diskette Creator (Programm zum Erstellen von Konfigurationsdisketten) ..
Verwendung dieses Handbuchs vii Verwendung dieses Handbuchs Willkommen beim Benutzerhandbuch für den Express5800/120Rc-1-Server. Dieses Benutzerhandbuch bietet Ihnen schnellen Zugriff auf Informationen über Ihr Serversystem. Durch die Verwendung dieses Handbuchs machen Sie sich mit Ihrem System vertraut und erwerben die erforderlichen Kenntnisse für die Konfiguration und die Aktualisierung des Systems.
viii Verwendung dieses Handbuchs Textkonventionen In diesem Handbuch werden die folgenden Textkonventionen verwendet. Dinge, die erforderlich sind oder die bei der Verwendung des Servers beachtet WICHTIG: werden müssen Hinweise enthalten wichtige Informationen über das jeweilige Thema. HINWEIS: Sicherheitshinweise und Symbole Sicherheit Befolgen Sie die Anleitungen in diesem Benutzerhandbuch, um eine sichere Verwendung des Servers zu gewährleisten.
Verwendung dieses Handbuchs ix Unzulässige Vorgänge Zeigt einen allgemeinen unzulässigen Vorgang an, der nicht speziell zugeordnet werden kann. Sie sollten den Server grundsätzlich nicht auseinander bauen, reparieren oder anderweitig verändern. Anderenfalls kann es zu Stromschlägen oder Bränden kommen. Erforderlicher Vorgang Trennen Sie das Stromkabel vom Server.
x Verwendung dieses Handbuchs Sicherheitshinweise Vorsicht: Beachten Sie sämtliche Sicherheitshinweise, um das Risiko eines elektrischen Schlags und dadurch verursachte Verletzungen so gering wie möglich zu halten. Die dargestellten Symbole werden in der Dokumentation und an den Geräten verwendet, um auf Sicherheitsrisiken hinzuweisen. Warnung: Lithiumbatterien können gefährlich sein.
Verwendung dieses Handbuchs xi Sicherheitshinweise für Benutzer außerhalb der USA und Kanadas PELV-Integrität (Protected Extra-Low Voltage, Extraniederspannung): Schließen Sie nur Geräte mit netzgesicherten, elektrisch-kompatiblen Stromkreisen an die externen Anschlüsse an, um die Integrität der Anlage für Extraniederspannung zu gewährleisten. Entfernte Erdungen: Schließen Sie alle lokalen Computer (in einzelnen Büros) und Geräte zur Unterstützung des Computers an denselben Stromkreis im Gebäude an, um elektrische Schläge zu vermeiden.
xii Verwendung dieses Handbuchs Handhabung und Pflege Beachten Sie die folgenden Richtlinien, um Ihr System korrekt zu handhaben und es richtig zu pflegen. Schützen Sie das System vor extrem niedrigen oder hohen Temperaturen. Lassen Sie dem System Zeit, sich vor der Verwendung auf Raumtemperatur zu erwärmen (oder abzukühlen).
Kapitel 1 Systemübersicht Dieses Kapitel enthält Informationen, mit denen Sie sich vor der Verwendung des Servers unbedingt vertraut machen sollten. In diesem Kapitel werden die Namen und Funktionsweisen der einzelnen Komponenten und Funktionen des Servers beschrieben.
1-2 Systemübersicht ÜBERSICHT Bei dem Server handelt es sich um einen Modularen Server, der im Mehrprozessorbetrieb arbeitet und auf der Intel Xeon -Mikroprozessorfamilie basiert. Er bietet eine solide Leistung und ist mit den neuesten Technologien ausgestattet. Die Kombination aus Rechenleistung, Speicherkapazität und integrierter Ein-/Ausgabe stellt eine Hochleistungsumgebung bereit, in der der Server auf vielfältige Weise eingesetzt werden kann: beispielsweise in großen Unternehmen, die kleine entfernte Büros unterstützen, oder in kleinen Firmen, die grundlegende Konnektivitätsfähigkeiten benötigen, etwa...
Systemübersicht 1-3 Vorderansicht mit geschlossener vorderer Abdeckung In der folgenden Abbildung ist die Position der Systemelemente auf der Vorderseite dargestellt. Vordere Abdeckung Die vordere Abdeckung dient als Schutz für die vorderen Steuerelemente und Geräte im Server. Die Abdeckung kann mit einem Schlüssel abgeschlossen werden. Sperrschloss Stecken Sie den Schlüssel in das Schlüsselloch des Sperrschlosses, um die vordere Abdeckung aufzuschließen.
1-4 Systemübersicht Vorderansicht mit entfernter vorderer Abdeckung Siehe 3 bis 7 auf der vorhergehenden Seite Flügelschrauben (eine an jeder Seite der Vorderseite) Mit den Flügelschrauben wird der Server am Rack befestigt. Griffe (einer an jeder Seite der Vorderseite) Die Griffe werden verwendet, um den Server festzuhalten, wenn er in das Rack eingesetzt bzw. aus dem Rack entfernt wird.
Systemübersicht 1-5 Rückansicht USB-Steckverbinder Schließen Sie hier ein USB-kompatibles Schnittstellengerät an. Erweiterungsschacht für Low-Profile-PCI-Platine Montieren Sie in diesem Schacht eine Low-Profile-PCI-Platine. Die Schachtnummer lautet 1C. Monitor-Steckverbinder Schließen Sie an diesen Anschluss einen Bildschirm an. SCSI-Steckverbinder Schließen Sie hier ein externes SCSI-Gerät an. 1000BASE-T/100BASE-TX/10BASE-T-Steckverbinder Schließen Sie an diese Anschlüsse LAN-Netzwerksysteme an.
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Schalter für die Konsolenumleitung Dieser Schalter aktiviert die Konsolenumleitungsfunktion über den seriellen Anschluss 2. Stellen Sie den Schalter auf EIN, wenn Sie andere Terminalanwendungen als NEC MWA (wie z. B. Windows Hyper Terminal) verwenden, um eine Verbindung zum Server herzustellen.
Systemübersicht 1-7 Innenansicht 8-1 bis 8-5 ( von links nach rechts CD-ROM-Laufwerk Festplattenschächte (Die jeweiligen Nummern nach der fettgedruckten Zahl geben die Platzierungsreihenfolge der Festplattenlaufwerke an.) Diskettenlaufwerk Vordere LED-Platine SCSI-Backplane Strom-Jumper-Platine Netzteil Systemventilatoren (Die auf die fettgedruckten Nummern folgenden Nummern geben den Namen des entsprechenden Ventilators an.) Prozessor (unter CPU und Wärmeableiter installiert) Riser-Karte B (Platinen in voller Höhe)
1-8 Systemübersicht Systemplatine Leuchte Hinterer Steckverbinder für seriellen Port Interner SCSI-Steckverbinder (zur Weiterleitung an die interne Festplatte) ICMB-Steckverbinder Schacht C für PCI-Riser-Karte (Nur Low-Profile-Platinen. 66 MHz/64-bit, 3,3 V, PCI) IPMB-Steckverbinder DIMM-Stecksockel (für Interleaved-Speicher) (In der oberen Darstellung sind die Stecksockel von oben ausgehend der Reihenfolge nach mit den Nummern 3B, 2B, 1B, 3A, 2A und 1A versehen.) Prozessor-Stecksockel 7-1 Prozessor 1 (CPU 1)
Systemübersicht 1-9 STATUSANZEIGEN In diesem Abschnitt werden die Statusanzeigen des Servers beschrieben. BETRIEBS-LED ( Die BETRIEBS-LED leuchtet (grün) wenn der Server eingeschaltet ist. Sie leuchtet nicht, wenn der Server nicht mit Strom versorgt wird. Die BETRIEBS-LED zeigt an, dass der Server im Stromsparmodus (Ruhemodus) läuft. Wenn das Betriebssystem (wie z.
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1-10 Systemübersicht Anzeige der Beschreibung Aktion STATUS-LED Ein (grün) Der Serverbetrieb ist normal. – • Blinkt (grün) Der Server läuft mit verminderter Ermitteln Sie das Gerät mit verminderter Speicher- oder CPU-Leistung. Leistung mithilfe des Dienstprogramms BIOS Setup und ersetzen Sie es so •...
Systemübersicht 1-11 FESTPLATTENBETRIEBS-LED ( ) Die FESTPLATTENBETRIEBS-LED zeigt den Status der im 3,5-Zoll-Schacht montierten Festplatte Die LED leuchtet bei jedem Zugriff auf die Festplatte grün. Wenn die FESTPLATTENBETRIEBS-LED gelb leuchtet, ist ein Festplattenfehler aufgetreten. Überprüfen Sie die Festplatten-LED, um den Status der fehlerhaften Festplatte zu ermitteln. Wenn die FESTPLATTENBETRIEBS-LED grün oder gelb leuchtet oder wenn die LED gelb wird und leuchtet, wird angezeigt, dass ein Wiederaufbauvorgang bei einer mit dem internen Disk-Array- Controller verbundenen Festplatte durchgeführt wird.
1-12 Systemübersicht Festplatten-LED Die im 3,5-Zoll-Schacht montierte Festplatten-LED zeigt den folgenden Status an: Leuchte Blinkt (grün) Die LED zeigt an, dass auf die Festplatte zugegriffen wird. Leuchtet (gelb) Die LED zeigt an, dass eine Festplatte in einer Disk-Array-Konfiguration fehlerhaft ist. Selbst wenn eine der Festplatten in einer Disk-Array- HINWEIS: Konfiguration (RAID1, RAID5 oder RAID0+1) abgestürzt ist, ist der...
Systemübersicht 1-13 Wenn der Server während des Wiederaufbauvorgangs WICHTIG: ausgeschaltet wird, wird der Vorgang unterbrochen. Starten Sie den Server neu, um die neue Festplatte im Hot-Swap-Modus zu montieren, und führen Sie den Wiederaufbauvorgang anschließend erneut durch. Beachten Sie Folgendes, wenn Sie den automatischen Wiederaufbauvorgang verwenden: Schalten Sie den Strom nicht aus.
1-14 Systemübersicht Geschwindigkeits-LEDs Jede Geschwindigkeits-LED zeigt an, dass der Kommunikationsmodus des standardmäßigen Netzwerkanschlusses des Servers über die Netzwerkschnittstelle des 1000BASE-T, 100BASE-TX oder 10BASE-T aktiviert wird. Wenn die LED gelb leuchtet, zeigt sie an, dass der Kommunikationsmodus über 1000BASE-T aktiviert wird. Wenn die LED grün leuchtet, zeigt sie an, dass der Kommunikationsmodus über 100BASE-TX aktiviert wird.
1-16 Systemübersicht Netzteil Das Netzteil kann für eine Leistung von bis zu 350 Watt verwendet werden. Das Netzsubsystem unterstützt die Funktionen für die Fernverwaltung einschließlich der Fernaktivierung, durch die das Netz über unterschiedliche Quellen aktiviert werden kann. Peripherieschächte Ihr Server unterstützt eine Vielzahl von standardmäßigen PC AT-kompatiblen Peripheriegeräten. Die folgenden Peripherieschächte sind Teil des Einbaurahmens: Ein 3,5-Zoll-Schacht an der Vorderseite für die Montage des standardmäßigen 3,5-Zoll- Diskettenlaufwerks (für 720-KB- und 1,44-MB-Disketten)
Systemübersicht 1-17 SAF-TE-LOGIK HINWEIS: Systeme mit dem Hot-Swap-SCSI-Festplattenlaufwerksschacht verfügen über SAF-TE-Logik. Für Systeme mit dem standardmäßigen SCSI- Festplattenlaufwerksschacht ist die SAF-TE-Logik nicht verfügbar. Die SAF-TE-Logik (SCSI Accessed Fault Tolerant Enclosure) der SCSI-Backplane stellt eine Schnittstelle zum Plattensubsystem bereit, die Statussignale, Hot-Swap-Laufwerke und Gehäuseüberwachung unterstützt.
1-18 Systemübersicht PCI-Riser-Schächte Die Serverplatine verfügt über zwei PCI-Riser-Schächte. Riser B weist folgende Merkmale auf: Busgeschwindigkeiten bis zu 100 MHz Erweiterungssteckplatz mit 184 Pins sowie 5-Volt- und 64-Bit-Erweiterung Unterstützung für eine PCI-Riser-Karte in einem Schacht Unterstützung für Low-Profile-PCI-Karten und für PCI-Karten in voller Länge Riser C weist folgende Merkmale auf: Busgeschwindigkeiten bis zu 66 MHz Erweiterungssteckplatz mit 184 Pins sowie 5-Volt- und 64-Bit-Erweiterung...
Systemübersicht 1-19 Netzwerkcontroller Um zu gewährleisten, dass das System den EMC- HINWEIS: Produktvorschriften entspricht, muss es mit einem abgeschirmten LAN- Kabel verwendet werden. Die Serverplatine verwendet zwei Intel ® 82546PM Fast Ethernet Controller und unterstützt die Netzwerksubsysteme 10Base-T/100Base-TX/1000Base-T. Der 82546 EB-Controller unterstützt folgende Funktionen: 100 MHz PCI-X-Schnittstelle mit 64 Bit Integrierte IEEE 802.3 10Base-T-, 100Base-TX- und 1000Base-T-Kompatibilität für PHY Unterstützung für IEEE 820.3u-Auto-Negotiation...
1-20 Systemübersicht Tastatur und Maus Der Tastatur- und Mauscontroller ist PS/2-kompatibel. Wenn in einem festgelegten Zeitabschnitt keine Tastatur- oder Mausaktivität registriert wird, kann der Server automatisch gesperrt werden. Wenn der Zeitgeber der Tastatursperre abgelaufen ist, reagieren die Tastatur und die Maus nicht, bevor das zuvor gespeicherte Passwort eingegeben wurde.
Systemübersicht 1-21 Controller für das Systemplatinenmanagement Das Servermanagement ist im Controller für das Systemplatinenmanagement (System Board Management Controller, BMC) zusammengelegt. Der BMC und die zugehörigen Schaltkreise werden von einer Bereitschaftsspannung mit 5 V Gleichstrom versorgt. Sie bleibt auch aktiv, wenn das System zwar ausgeschaltet wird, die Wechselstromquelle jedoch noch eingeschaltet und angeschlossen ist.
1-22 Systemübersicht ABBAUFUNKTION Durch die Abbaufunktion wird ein fehlerhaftes DIMM oder ein fehlerhafter Prozessor isoliert, um einen kontinuierlichen Betrieb des Servers zu gewährleisten, wenn POST (Power On Self-Test, ein Programm zur Selbstdiagnose nach dem Einschalten) ein solches DIMM oder einen solchen Prozessor erkennt.
Systemübersicht 1-23 SYSTEMSICHERHEIT Das System verfügt über eine komplett abschließbare Frontplatte und Servermanagement-Software, die die Fremdeingriffsschalter überwacht. Auf diese Weise kann unbefugter Zugang oder nicht autorisierte Benutzung des Systems vermieden werden. Sicherheit durch mechanische Schlösser und Überwachung Um die Abdeckung aufzuschließen, stecken Sie den Schlüssel in das Schlüsselloch und drehen Sie das Schloss gegen den Uhrzeigersinn bis zum Anschlag (etwa eine viertel Umdrehung).
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1-24 Systemübersicht Verwendung von Kennwörtern Sie können entweder das Benutzerkennwort oder das Supervisor-Kennwort oder beide Kennwörter festlegen. Wenn nur das Benutzerkennwort festgelegt ist, ist Folgendes erforderlich: Eingabe des Benutzerkennworts, um in das BIOS-Setup zu gelangen. Eingabe des Benutzerkennworts, um den Server zu booten, wenn die Option „Password on Boot“...
Systemübersicht 1-25 Zusammenfassung der Software-Sicherheitsfunktionen In der unten stehenden Tabelle werden die Software-Sicherheitsfunktionen aufgeführt und deren jeweilige Schutzfunktionen beschrieben. In der Regel müssen Sie das BIOS-Setup ausführen und das Menü „Security Subsystem Group“ (Sicherheit der Subsystemgruppen) aufrufen, um die hier aufgelisteten Funktionen zu aktivieren oder einzustellen.
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1-26 Systemübersicht Funktion Beschreibung Kontrolle des Zugriffs Um den Zugriff für Einstellungen oder Änderungen der Systemkonfiguration auf das BIOS-Setup: zu kontrollieren, legen Sie ein Supervisor-Kennwort fest und aktivieren Sie es Festlegen des über das Setup. Supervisor- Wenn sowohl das Supervisor- als auch das Benutzerkennwort aktiviert sind, Kennworts können beide Kennwörter zum Booten des Servers oder zum Aktivieren der Tastatur bzw.
Systemübersicht 1-27 EXPRESSBUILDER Auf der im Lieferumfang des Servers enthaltenen CD-ROM finden Sie das Dienstprogramm EXPRESSBUILDER. Wenn Sie den Server oder die Anhangsfunktionen des Servers zum ersten Mal installieren, verwenden Sie EXPRESSBUILDER, um Ihren Server einzurichten. Detaillierte Informationen hierzu finden Sie im EXPRESSBUILDER-Benutzerhandbuch auf der EXPRESSBUILDER-CD.
1-28 Systemübersicht ESMPRO ESMPRO ist die Servermanagement-Software, die auf dem Betriebssystem ausgeführt wird. ESMPRO enthält den ESMPRO-Manager für das Serverüberwachungsterminal und den ESMPRO- Agent für den Server. Detaillierte Informationen zu den Hauptfunktionen von ESMPRO HINWEIS: (Systemkonfiguration und Setup) finden Sie im ESMPRO- Benutzerhandbuch auf der ESMPRO-CD.
Systemübersicht 1-29 VERWENDUNG DES SERVERS In diesem Abschnitt werden grundlegende Funktionen des Servers beschrieben, einschließlich der Verwendung von Geräten, wie beispielsweise des Diskettenlaufwerks und des CD-ROM-Laufwerks. Vordere Abdeckung Entfernen Sie die vordere Abdeckung, um den Server ein- oder auszuschalten, um auf das Diskettenlaufwerk und das CD-ROM-Laufwerk zuzugreifen und um Festplatten in den 3,5-Zoll- Geräteschächten zu installieren oder zu entfernen.
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1-30 Systemübersicht Schieben Sie die vordere Abdeckung ein wenig nach links, um die Sperre vom Rahmen und anschließend die vordere Abdeckung vom Server zu entfernen. Um die vordere Abdeckung zu installieren, verriegeln Sie die Sperre an der linken Seite der vorderen Abdeckung auf dem Serverrahmen.
Systemübersicht 1-31 EIN-/AUS-Schalter Verwenden Sie den EIN-/AUS-Schalter, um den Server ein- oder auszuschalten. Power On (Eingeschaltet) Drücken Sie den EIN-/AUS-Schalter an der Vorderseite des Einbaurahmens. Die BETRIEBS-/RUHEMODUS-LED leuchtet grün. BETRIEBS-/RUHEMODUS-LED EIN-/AUS-Schalter WICHTIG: Falls das Netzkabel an ein Stromsteuerungsgerät (etwa eine unterbrechungsfreie Stromversorgung, USV) angeschlossen ist, stellen Sie sicher, dass dieses eingeschaltet ist.
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1-32 Systemübersicht POST POST (Power On Self-Test, Einschaltselbsttest) ist das im Systemspeicher vorhandene Selbstdiagnoseprogramm des Servers. Wenn Sie den Server hochfahren, führt das System POST automatisch aus, um die Systemplatine, das ECC-Speichermodul, das CPU-Modul, die Tastatur und die Maus zu überprüfen. POST zeigt auch Meldungen des BIOS-Setup-Dienstprogramms, wie beispielsweise die Start-Meldung an, während es ausgeführt wird.
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Systemübersicht 1-33 POST-Ausführungsfolge Im Folgenden wird der Ablauf von POST in chronologischer Reihenfolge beschrieben. WICHTIG: Machen Sie keine Eingabe über die Tastatur oder die Maus, während POST ausgeführt wird. Bei einigen Systemkonfigurationen wird möglicherweise die Meldung „Press Any Key“ (Weiter mit beliebiger Taste) angezeigt, um Sie zu einer Tastatureingabe aufzufordern.
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1-34 Systemübersicht Anschließend erkennt POST den internen SCSI-Controller und zeigt eine Meldung an, in der Sie zum Starten des Dienstprogramms für SCSI-Geräte aufgefordert werden. (Ignorieren Sie die Meldung. POST wird einige Sekunden später automatisch fortgesetzt.) Press <Ctrl> <A> for SCSISelect(TM) Utility! Um das Dienstprogramm für SCSI-Geräte zu starten, drücken Sie die Tastenkombination Strg + A.
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Systemübersicht 1-35 POST-Fehlermeldungen Wenn POST einen Fehler feststellt, wird eine Fehlermeldung auf dem Bildschirm angezeigt. Die POST-Fehlercodes finden Sie in Kapitel 6. Notieren Sie sich die angezeigten Meldungen, bevor Sie sich an WICHTIG: den Kundendienst wenden. Alarmmeldungen enthalten wichtige Informationen für die Wartung. Ausgeschaltet Führen Sie den unten beschriebenen Vorgang aus, um den Server herunterzufahren.
1-36 Systemübersicht Serveridentifizierung ~ UID-Schalter ~ Eine UID-LED befindet sich an der Frontplatte und an der Rückwand. Wenn mehr als ein Server in einem Rack montiert ist, zeigt die LED den Server an, den Sie warten. Die UID-LED leuchtet auf, wenn der UID-Schalter an der Frontplatte gedrückt wird. Sie erlischt, wenn der Schalter erneut gedrückt wird.
Systemübersicht 1-37 Diskettenlaufwerk Der Server ist mit einem 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerk ausgestattet. Der Server unterstützt die folgenden 3,5-Zoll-Disketten: 2HD-Diskette (doppelseitiger High-density-Spurentyp) Speicherkapazität: 1,44 MB. 2DD-Diskette (doppelseitiger Double-density-Spurentyp) Speicherkapazität: 720 KB. Stellen Sie sicher, dass der Server eingeschaltet ist (die BETRIEBS-/RUHEMODUS-LED leuchtet), bevor Sie eine Diskette in das Diskettenlaufwerk einlegen. Wenn Sie die Diskette vollständig in das Diskettenlaufwerk einschieben, rastet das Laufwerk ein und die Auswurftaste am Diskettenlaufwerk wird leicht herausgedrückt.
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1-38 Systemübersicht HINWEIS: Verwenden von Disketten Die Diskette ist ein wichtiges Medium zur Datenspeicherung mit einer empfindlichen Struktur, die eine gewisse Pflege erfordert. Denken Sie bei der Verwendung von Disketten an Folgendes: Schieben Sie die Diskette vorsichtig und so weit wie möglich in das Diskettenlaufwerk hinein.
Systemübersicht 1-39 CD-ROM-Laufwerk Der Server verfügt über ein CD-ROM-Laufwerk, über das Daten von einer CD gelesen werden können (Compact Disk mit Lesezugriff). Auf der CD-ROM können größere Datenmengen gespeichert und Vorgänge schneller ausgeführt werden. VORSICHT Beachten Sie die folgenden Anweisungen, um den Server risikolos zu verwenden.
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1-40 Systemübersicht Halten Sie, wie unten dargestellt, das Magazin mit einer Hand und drücken Sie die CD mit den Fingern nach unten, damit die CD richtig über dem Rotor in der Mitte des Magazins platziert wird. Rotor Drücken Sie diesen Teil der CD-Rom an. Drücken Sie das Magazin an der Vorderseite wieder in das Laufwerk hinein.
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Systemübersicht 1-41 Wenn Sie die CD entnommen haben, schieben Sie das Magazin zurück in das Laufwerk. Wenn Sie das CD-ROM-Magazin nicht mithilfe der Auswurftaste öffnen können, führen Sie den folgenden Vorgang durch: Notgewinde Drücken Sie den EIN-/AUS-Schalter, um den Server auszuschalten. (Die BETRIEBS- /RUHEMODUS-LED erlischt.) Führen Sie einen Metallstift mit einem Durchmesser von ungefähr 1,2 mm und einer Länge von 100 mm (oder eine auseinandergezogene große Büroklammer) in das Notgewinde rechts...
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1-42 Systemübersicht HINWEIS: Beachten Sie Folgendes bei der Verwendung einer CD: Lassen Sie die CD nicht fallen. Legen Sie nichts auf die CD und verbiegen Sie sie nicht. Kleben Sie kein Etikett auf die CD. Berühren Sie die Signalseite (die nichtbedruckte Seite) nicht mit der Hand.
2-2 Einrichten des Systems EINRICHTUNGSFOLGE Führen Sie die im unten stehenden Flussdiagramm dargestellten Vorgänge aus, um den Server einzurichten. Auswahl des Serverstandorts Wählen Sie einen geeigneten Standort für den Server aus. Auspacken des Systems Nehmen Sie den Server und das Zubehör aus der Verpackung. Zusammenbauen des Rack-montierten Systems Bauen Sie das 19-Zoll-Gestell zusammen und installieren Sie den Server.
Einrichten des Systems 2-3 AUSWAHL EINES STANDORTS Installation Ihre Servereinheit sollte in einem standardmäßigen EIA-19-Zoll-Schrank montiert werden. Rack-Installation Schlagen Sie in der im Lieferumfang des Racks enthaltenen Dokumentation nach oder wenden Sie sich an den Kundendienst, um Informationen zur Rack-Installation des Servers zu erhalten. WARNUNG Beachten Sie die folgenden Anweisungen, um den Server risikolos zu verwenden.
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2-4 Einrichten des Systems Machen Sie sich mit den folgenden Richtlinien vertraut, bevor Sie mit der Rack-Installation beginnen. Vermeiden Sie Folgendes: Platzierung des Racks in einem engen Raum, sodass Geräte nicht vollständig aus dem Rack herausgezogen werden können. Platzierung des Racks auf einem Untergrund, der das Gesamtgewicht des Racks und der darauf montierten Geräte nicht tragen kann.
Einrichten des Systems 2-5 AUSPACKEN DES SYSTEMS Überprüfen Sie bei Empfang des Systems die Verpackungskartons, bevor Sie es auspacken. Falls die Kartons beschädigt sind, halten Sie den Schaden schriftlich fest und machen Sie gegebenenfalls Fotos davon als Beleg. Bewahren Sie die Kartons und das Verpackungsmaterial auf, nachdem Sie den Inhalt ausgepackt haben.
2-6 Einrichten des Systems ZUSAMMENBAUEN DES RACK-MONTIERTEN SYSTEMS Dieser Unterabschnitt enthält Anleitungen für den Einbau des Rack-montierten Servers in einen standardmäßigen EIA-19-Zoll-Schrank. Des Weiteren werden in diesem Unterabschnitt die Vorgehensweisen für die Entfernung eines Rack-montierten Servers aus einem 19-Zoll-Schrank beschrieben. WARNUNG Beachten Sie die folgenden Anweisungen, um den Server risikolos zu verwenden.
Einrichten des Systems 2-7 Standort mit beschränktem Zugriff Der Server kann an einem Standort mit beschränktem Zugriff installiert und über nicht- brennbaren Materialien montiert werden. Vorsichtsmaßnahmen gegen elektrostatische Entladung Laufwerke, Erweiterungsplatinen und andere Komponenten können durch elektrostatische Entladungen beschädigt werden. Sie können dem vorbeugen, indem Sie vor dem Berühren von Systemkomponenten ein mit dem Boden des Einbaurahmens verbundenes antistatisches Armband tragen.
Installationsvorgang für NEC-Rack oder Rack des Herstellers Installation Dieser Server kann entweder im NEC-Rack oder in einem Rack des Herstellers installiert werden. Im Folgenden wird der Vorgang zur Installation des Servers im Rack beschrieben: Wenn Sie den Kabelarm installieren, schlagen Sie im WICHTIG: Benutzerhandbuch nach, das mit dem Kabelarm-Bauteil geliefert wurde.
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Installieren Sie zwei Muttern in 1U (die kleinste Einheit der Rack-Höhe). Drei Schächte (Winkellöcher) werden pro 1U eines Racks geöffnet. Installieren Sie die Muttern in den oberen beiden dieser drei Schächte. (Bei NEC-Racks werden runde Markierungen in Einheiten von 1U angegeben.) Von den beiden Muttern, die an der Vorderseite des Racks installiert wurden, wird die obere verwendet, um die Vorderseite des Schienensatzes zu fixieren, und die untere, um die Stellschraube des Servers zu stützen.
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2-10 Einrichten des Systems Wenn Sie den im Lieferumfang Ihres Systems enthaltenen Kabelarm verwenden, installieren Sie drei Muttern am rechten Rahmen an der Rückseite des Racks. Eine zusätzliche Mutter wird mit dem zu Ihrem System gehörenden Kabelarm geliefert. HINWEIS: Je nachdem, welchen Kabelarm Sie verwenden, ist eine Installation weiterer Muttern möglicherweise nicht erforderlich.
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Einrichten des Systems 2-11 Halten Sie den Schienensatz fest und sichern Sie die Vorderseite des Schienensatzes mit einer Schraube und die Rückseite des Schienensatzes mit zwei Schrauben. Schraube VORDERSEITE RÜCKSEITE Wird verwendet, um de Stellschraube des Servers zu stützen HINWEIS: Stellen Sie sicher, dass die Schienensätze sich auf der gleichen Ebene befinden.
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2-12 Einrichten des Systems Installation des Servers Ziehen Sie die Gleitschienen des rechten und linken Schienensatzes heraus, bis sie einrasten. Die Installation des Servers muss von mindestens zwei Personen durchgeführt werden. Sichern Sie den Server, während die Vorderseite zu Ihnen hin zeigt. Setzen Sie die inneren Schienen an den Seiten des Servers fest in die Schienensätze ein und schieben Sie den Server langsam in das Rack hinein.
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Einrichten des Systems 2-13 Sichern des Servers Schieben Sie den Server so weit wie möglich in das Rack hinein. Ziehen Sie die rechte und die linke Schraube an der Frontplatte fest, um den Server im Rack zu sichern. Stellschrauben Installieren Sie die vordere Abdeckung. HINWEIS: Stellen Sie sicher, dass die vordere Abdeckung entriegelt ist.
2-14 Einrichten des Systems Entfernen des Servers aus dem Gestell Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Server aus dem Rack herauszunehmen: WARNUNG Beachten Sie die folgenden Anweisungen, um den Server risikolos zu verwenden. Wenn Sie diese Anweisungen nicht beachten, führt dies zu Lebensgefahr oder zum Risiko von Personenschäden.
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Einrichten des Systems 2-15 Ziehen Sie den Server langsam und vorsichtig aus dem Rack. Ein Klicken ertönt beim Entriegeln des Servers. Legen Sie keine Gegenstände auf den Server, wenn Sie ihn aus WICHTIG: dem Rack herausziehen. Ansonsten kann es zu Verletzungen von Personen kommen, falls der Server fällt.
2-16 Einrichten des Systems ANSCHLUSS DER PERIPHERIEGERÄTE Schließen Sie die Peripheriegeräte an den Server an. Der Server verfügt an der Vorder- und Rückseite über Anschlüsse für zahlreiche Peripheriegeräte. In der Abbildung auf der nächsten Seite sind die verfügbaren Peripheriegeräte für den Server in den Standardkonfigurationen und - positionen der Geräteanschlüsse dargestellt.
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Einrichten des Systems 2-17 VORDERSEITE RÜCKSEITE USB-Gerät USB-Tastaturen und -Mäuse werden nicht unterstützt. Gerät mit serieller Schnittstelle (z. B. Management-PC) Eine Standleitung kann nicht direkt an diesen Steckverbinder angeschlossen werden. Die Konsole eines Management-PCs kann nur an den seriellen Anschluss 2 angeschlossen werden (BIOS-Einstellung erforderlich).
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2-18 Einrichten des Systems HINWEIS: Überprüfen Sie das Kabel, das Sie anschließen. Die Form des 1000BASE-T/100BASE-TX/10BASE-T-Steckverbinders und des Steckverbinders für seriellen Port 2 an diesem Server ist gleich. Achten Sie darauf, kein Kabel an einen falschen Steckverbinder anzuschließen. Um eine falsche Verbindung zu vermeiden, schreiben Sie „LAN-Port“ auf ein Etikett und kleben Sie es auf den Stecker des LAN-Kabels, das an diesen Server angeschlossen werden soll.
Einrichten des Systems 2-19 Anschluss an Serielle Ports An den seriellen RJ-45-Port an der Frontplatte und an der Rückwand des Servers können unterschiedliche serielle Geräte angeschlossen werden. Für einige Geräte ist die Einstellung des Jumperpins (J5A2) auf der Systemplatine gemäß den DCD/DSR-Signalspezifikationen erforderlich oder diese Geräte müssen über ein Konvertierungskabel für einen optionalen seriellen Port angeschlossen werden.
2-20 Einrichten des Systems Pins für COM2-Port-Adapter RJ45 Signal Abkürzung Request to Send (Sendeanforderung) Data Terminal Ready (Endgerät betriebsbereit) Transmitted Data (Übertragene Daten) Signal Ground SGND (Signalerdung) Ring Indicator (Anrufindikator) Received Data (Empfangene Daten) DCD oder DSR DCD/DSR 1 oder 6 Clear To Send (Sendebereitschaft)
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Einrichten des Systems 2-21 Verbindung zwischen dem vorderen seriellen Port und einem Management-PC (DB9) Um Geräte, wie beispielsweise einen Management-PC, mit einem seriellen Steckverbinder des Typs DB9 über einen seriellen Anschluss an der Frontplatte an das System anzuschließen, verwenden Sie das optionale Konvertierungskabel für einen seriellen Port mit dem Etikett mit dem Buchstaben F.
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2-22 Einrichten des Systems Überprüfen Sie das Symbol an der Rückseite des Servers und WICHTIG: stellen Sie sicher, dass das Kabel an den seriellen Port 2 angeschlossen wird. Achten Sie darauf, dass Sie es nicht versehentlich an einen LAN- Port anschließen. Um eine falsche Verbindung zu vermeiden, schreiben Sie „LAN-Port“...
Einrichten des Systems 2-23 ANSCHLUSS DES NETZKABELS Schließen Sie das Stromkabel an den Server an. WARNUNG Beachten Sie die folgenden Anweisungen, um den Server risikolos zu verwenden. Wenn Sie diese Anweisungen nicht beachten, führt dies zu Lebensgefahr oder zum Risiko von Personenschäden. Fassen Sie das Netzkabel nicht an, wenn Sie nasse Hände haben.
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2-24 Einrichten des Systems Um das Netzkabel des Servers an eine unterbrechungsfreie Stromquelle anzuschließen, verwenden Sie die Service-Stecker an der Rückseite der unterbrechungsfreien Stromquelle. Die Service-Stecker der unterbrechungsfreien Stromquelle sind in zwei Kategorien eingeteilt: SWITCH OUT (Ausschaltbar) und UN-SWITCH OUT (Nicht ausschaltbar). (Sie werden auch OUTPUT1 (Ausgang 1) und OUTPUT2 (Ausgang 2) genannt.) Um die Stromversorgung der unterbrechungsfreien Stromquelle über eine Anwendung zu steuern (ESMPRO/UPSController), schließen Sie das Netzkabel an eine SWITCH OUT-Buchse...
Einrichten des Systems 2-25 EINSCHALTEN DES SERVERS Schalten Sie den Server ein und befolgen Sie die Bildschirmanweisungen für das Setup. Vor dem Einschalten des Servers ist Folgendes zu beachten: WICHTIG: Einige optionale Platinen erfordern vor der Installation eine Einrichtung mit dem Dienstprogramm SETUP. Wenn der Server über eine PCI-Platine mit installierter PCI/PCI-Brücke verfügt, kann das Dienstprogramm SETUP starten.
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2-26 Einrichten des Systems BETRIEBS-/RUHEMODUS-LED EIN-/AUS-SCHALTER Die BETRIEBS-LED an der Vorderseite des Servers leuchtet auf. Nach einigen Sekunden wird das Logo des Herstellers auf dem Bildschirm angezeigt und der Power On Self-Test, POST (Einschaltselbsttest) wird gestartet. POST wird automatisch ausgeführt, wenn Sie den Server einschalten oder ihn mithilfe eines Tastaturbefehls (Strg + Alt + Entf) zurücksetzen.
Einrichten des Systems 2-27 INSTALLATION DES BETRIEBSSYSTEMS Hinweise zur Installation des Betriebssystems Microsoft Windows 2000 finden Sie in Kapitel 4. Wenn Sie ein anderes Betriebssystem installieren möchten, wenden Sie sich an den Kundendienst. WICHTIG: Verwenden Sie EXPRESSBUILDER für die erstmalige Einrichtung des Servers.
2-28 Einrichten des Systems ERSTELLUNG VON SICHERUNGSKOPIEN DER SYSTEMINFORMATIONEN Die Systeminformationen umfassen die aktuellen BIOS-Einstellungen und alle spezifischen Informationen für den Server. Speichern Sie die Informationen, nachdem das Systemsetup abgeschlossen ist. Ohne die Sicherungsdaten können die Informationen nicht wiederhergestellt werden. Sie können die Informationen folgendermaßen speichern: Legen Sie die EXPRESSBUILDER-CD in das CD-ROM-Laufwerk ein und starten Sie das System neu.
Kapitel 3 Konfigurieren des Systems In diesem Kapitel wird die Konfiguration des grundlegenden Eingabe-/Ausgabesystems (Basic Input Output System, BIOS) beschrieben. Wenn Sie den Server zum ersten Mal installieren oder optionale Geräte installieren/entfernen, sollten Sie dieses Kapitel aufmerksam durchlesen, um das Setup zu besser zu verstehen und ordnungsgemäß...
3-2 Konfigurieren des Systems Starten des SETUP-Dienstprogramms Durch das Einschalten des Servers wird der Poweronselbsttest (Power On Self-Test, POST) gestartet und dessen Überprüfungsergebnis angezeigt. Falls der Begrüßungsbildschirm angezeigt wird, drücken Sie die Esc-Taste. Nach wenigen Sekunden wird die folgende Meldung unten links auf dem Bildschirm angezeigt. Pr es s <F2 >...
Konfigurieren des Systems 3-3 Beschreibung der Bildschirmelemente und der Tastenverwendung Verwenden Sie die folgenden Tasten auf der Tastatur, um mit dem SETUP-Dienstprogramm zu arbeiten. (Die Tastenfunktionen werden auch ganz unten rechts auf dem Bildschirm aufgeführt.) Zeigt das aktuelle Menü an. Zeigt an, dass Untermenüs vorhanden sind.
3-4 Konfigurieren des Systems Konfigurationsbeispiele Im Folgenden wird ein Beispiel einer Konfiguration dargestellt, die für die Verwendung von Softwareverknüpfungsfunktionen oder für Systemoperationen erforderlich ist. Datum und Uhrzeit So zeigen Sie Datum bzw. Uhrzeit des Systems an: Wählen Sie [Main] - [System Date], [System Time] (Haupt - Systemdatum, Systemzeit). Verknüpfung zur Managementsoftware So erstellen Sie eine Verknüpfung mit der Überwachungsfunktion von ESMPRO her: Wählen Sie [Server] - [Temperature Sensor] - [Enabled] (Server - Temperatursensor -...
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Konfigurieren des Systems 3-5 Booten So ändern Sie die Bootreihenfolge der an den Server angeschlossenen Geräte: Wählen Sie [Boot] (Booten) und geben Sie die Bootreihenfolge an. So zeigen Sie die POST-Überprüfungsergebnisse an: Wählen Sie [Advanced] - [Boot-time Diag Screen] - [Enabled] (Erweitert - Boot- Diagnosebildschirm - Aktiviert).
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3-6 Konfigurieren des Systems Speicher So aktivieren Sie die Speicherabbaufunktion: Wählen Sie [Advanced] - [Memory Configuration] - [Extended Memory Test] - [Every Location] (Erweitert - Speicherkonfiguration - Erweiterungsspeichertest - Überall). So überprüfen Sie den Status des installierten Speichers (DIMMs): Wählen Sie [Advanced] - [Memory Configuration] - [Bank #n] (Erweitert - Speicherkonfiguration - Bank Nr.
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Konfigurieren des Systems 3-7 So überprüfen Sie den Status des installierten CPUs: Wählen Sie [Main] - [Processor Settings] (Haupt - Prozessoreinstellungen) und überprüfen Sie die Statusangaben. Die CPU-Nummern auf dem Bildschirm und die Sockelstandorte auf der Systemplatine stehen wie in der oben stehenden Abbildung dargestellt in Verbindung. So löschen Sie die CPU-Fehlerinformationen: Wählen Sie [Main] - [Processor Settings] - [Processor Retest] - [Enabled] (Haupt - Prozessoreinstellungen - Erneuter Prozessortest - Aktiviert) und starten Sie den Server...
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3-8 Konfigurieren des Systems Externe Geräte So richten Sie externe Geräte ein: Wählen Sie [Advanced] - [Peripheral Configuration] (Erweitert - Peripheriekonfiguration) und richten Sie die einzelnen Geräte ein. Interne Geräte So richten Sie interne PCI-Geräte des Servers ein: Wählen Sie [Advanced] - [PCI Configuration] (Erweitert - PCI-Konfiguration) und richten Sie die einzelnen Geräte ein.
Konfigurieren des Systems 3-9 Beschreibung der Menüs und Parameter Das SETUP-Dienstprogramm umfasst die folgenden sechs Hauptmenüs: Main (Hauptmenü) Advanced (Erweitert) Security (Sicherheit) Server (Server) Boot (Booten) Exit (Beenden) Wenn Sie Minutenfunktionen festlegen möchten, wählen Sie ein Untermenü in den oben stehenden Menüs.
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3-10 Konfigurieren des Systems Option Parameter Beschreibung Ihre Einstellung System Time HH:MM:SS Stellt die Systemuhrzeit (Systemuhrzeit) ein. System Date MM/DD/YYYY Stellt das Systemdatum (Systemdatum) (MM/TT/JJJJ) ein. Foppy A: Not Installed (Nicht Legt das Diskettenlaufwerk (Diskettenlaufwerk A:) installiert) A fest (Standardkonfiguration). [1.44/1.25 MB/1.2 MB 3.5"] (1,44/1,25 MB/1,2 MB 3,5- Zoll)
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Konfigurieren des Systems 3-11 Processor Settings (Prozessoreinstellungen) Wählen Sie „Processor Settings“ (Prozessoreinstellungen) im Hauptmenü, um das folgende Untermenü anzuzeigen. Die folgende Tabelle enthält die verfügbaren Setup-Optionen. Option Parameter Beschreibung Ihre Einstellung Processor POST Speed – Gibt die während des POST gemessene (POST-Geschwindigkeit Prozessorgeschwindigkeit an.
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3-12 Konfigurieren des Systems Advanced (Erweitert) Bewegen Sie den Cursor auf die Option „Advanced“ (Erweitert), um das Menü „Advanced“ (Erweitert) anzuzeigen. Die Menüelemente, vor denen steht, verfügen über Untermenüs. Wählen Sie ein Menü aus und drücken Sie die Eingabetaste, um die Untermenüs anzuzeigen. Die folgende Tabelle enthält die in diesem Bildschirm verfügbaren Setup-Optionen.
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Konfigurieren des Systems 3-13 PCI Configuration (PCI-Konfiguration) Wählen Sie „PCI Configuration“ (PCI-Konfiguration) im Menü „Advanced“ (Erweitert), um den unten stehenden Bildschirm anzuzeigen. Die Menüelemente, vor denen steht, verfügen über Untermenüs. Wählen Sie ein Menü aus und drücken Sie die Eingabetaste, um die Untermenüs anzuzeigen.
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3-14 Konfigurieren des Systems Untermenü „Onboard NIC“ (Onboard-NIC) Option Parameter Beschreibung Ihre Einstellung Onboard NIC [Enabled] Aktiviert oder deaktiviert den (Onboard-NIC) (Aktiviert) Onboard-LAN-Controller. Disabled (Deaktiviert) Onboard NIC1 [Enabled] Aktiviert oder deaktiviert den ROM (Onboard- (Aktiviert) Erweiterungs-ROM für den Onboard- NIC1-ROM) LAN-Controller.
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Konfigurieren des Systems 3-15 Peripheral Configuration (Peripheriekonfiguration) Wählen Sie die Option „Peripheral Configuration“ (Peripheriekonfiguration) im Menü „Advanced“ (Erweitert), um den unten stehenden Bildschirm anzuzeigen. Die folgende Tabelle enthält die verfügbaren Setup-Optionen. Stellen Sie sicher, dass Sie Konflikte in den WICHTIG: Unterbrechungsanforderungen oder in der E/A-Basisadresse vermeiden.
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3-16 Konfigurieren des Systems Option Parameter Beschreibung Ihre Einstellung Serial 1 (DB-9) Address Disabled Konfiguration der E/A-Basisadresse (Serieller Port 1 (Deaktiviert) für den seriellen Port 1. (DB-9) – Adresse) [3F8] Serial 1 (DB-9) Address Konfiguration der Unterbrecheung für (Serieller Port 1 (DB-9) – den Seriellen Port 1.
Konfigurieren des Systems 3-17 Memory Configuration (Speicherkonfiguration) Wählen Sie „Memory Configuration“ (Speicherkonfiguration) im Menü „Advanced“ (Erweitert), um den unten stehenden Bildschirm anzuzeigen. Die folgende Tabelle enthält die verfügbaren Setup-Optionen. Option Parameter Beschreibung Ihre Einstellung Extended Memory 1 MB Die Optionen für den Erweiterungsspeichertest Test werden während POST ausgeführt.
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3-18 Konfigurieren des Systems Advanced Chipset Control (Steuerung des erweiterten Chipsets) Wählen Sie „Advanced Chipset Control“ (Steuerung des erweiterten Chipsets) im Menü „Advanced“ (Erweitert), um den unten stehenden Bildschirm anzuzeigen. Die folgende Tabelle enthält die verfügbaren Setup-Optionen. Option Parameter Beschreibung Ihre Einstellung Wake On Ring (Wake On [Disabled]...
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Konfigurieren des Systems 3-19 Security (Sicherheit) Bewegen Sie den Cursor auf die Option „Security“ (Sicherheit), um das Menü „Security“ (Sicherheit) anzuzeigen. Nur verfügbar, wenn ein Benutzer- Kennwort vorhanden ist. Wählen Sie die Option „Set Administrator Password“ (Administratorkennwort festlegen) oder „Set User Password“ (Benutzerkennwort festlegen) und drücken Sie die Eingabetaste, um das Popup-Feld „Enter Password“...
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3-20 Konfigurieren des Systems Die folgende Tabelle enthält die verfügbaren Setup-Optionen. Option Parameter Beschreibung Ihre Einstellung User Password is Installed (Installiert) Gibt an, ob das Benutzerkennwort festgelegt wurde (Benutzerkennwort ist) Not Installed (Nicht (nur Ansicht). installiert) Administrator Password Installed (Installiert) Gibt an, ob das Administratorkennwort festgelegt wurde Not Installed (Nicht (nur Ansicht).
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Konfigurieren des Systems 3-21 Server Bewegen Sie den Cursor auf die Option „Server“ (Server), um das Menü „Server“ (Server) anzuzeigen. Die nachstehende Tabelle enthält die Optionen, die Sie im Menü „Server“ (Server) auswählen können, und ihre Funktionen. Wenn Sie eine Auswahl für die Optionen „System Management“ (Systemmanagement), „Console Redirection“...
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3-22 Konfigurieren des Systems Option Parameter Beschreibung Ihre Einstellung POST Error Pause Disabled (Deaktiviert) Gibt an, ob das System bei schwer wiegenden (Pause bei POST- POST-Fehlern wartet, bis der Benutzer [Enabled] (Aktiviert) Fehler) eingreift. Falls keine Tastatur an das System angeschlossen ist, wird diese Option ignoriert und das System fährt grundsätzlich mit einem Neustart fort.
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Konfigurieren des Systems 3-23 In der folgenden Tabelle wird dargestellt, wie sich die Einstellungen für „AC-Link“ (Wechselverbindung) auf den Stromstatus des Servers auswirken, wenn die Stromversorgung des Servers neu gestartet wird. Parameter Status vor dem Ausschalten Stays Off Last State Power On (Bleibt ausgeschaltet) (Letzter Zustand)
3-24 Konfigurieren des Systems Untermenü „System Management“ (Systemmanagement) Wählen Sie „System Management“ (Systemmanagement) im Menü „Server“ (Server) aus und drücken Sie die Eingabetaste, um den folgenden Bildschirm anzuzeigen. Die folgende Tabelle enthält die verfügbaren Setup-Optionen. Option Parameter Beschreibung Ihre Einstellung Board Part Number (Teilenummer –...
Konfigurieren des Systems 3-25 Console Redirection (Konsolenumleitung) Wählen Sie „Console Redirection“ (Konsolenumleitung) im Menü „Server“ (Server) aus und drücken Sie die Eingabetaste, um den folgenden Bildschirm anzuzeigen. Die folgende Tabelle enthält die verfügbaren Setup-Optionen. Option Parameter Beschreibung Ihre Einstellung BIOS [Disabled] (Deaktiviert) Gibt den seriellen Port an, an den eine Redirection Port...
3-26 Konfigurieren des Systems Untermenü „Event Log Configuration“ (Ereignisprotokollkonfiguration) Wählen Sie die Option „Event Log Configuration“ (Ereignisprotokollkonfiguration) im Menü „Server“ (Server) und drücken Sie die Eingabetaste. Die folgende Tabelle enthält die verfügbaren Setup-Optionen. Option Parameter Beschreibung Ihre Einstellung Clear All Event Löscht die DMI-Ereignisprotokolle nach [No] (Nein) Logs (Alle...
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Konfigurieren des Systems 3-27 Boot (Booten) Bewegen Sie den Cursor auf die Option „Boot“ (Booten), um das Menü „Boot“ (Booten) anzuzeigen. Die verfügbaren Optionen im Menü „Boot“ (Booten) und ihre jeweiligen Beschreibungen werden in der nachstehenden Tabelle aufgeführt. Für eine Auswahl für „Boot Device Priority“...
3-28 Konfigurieren des Systems Boot Device Priority (Bootgerätpriorität) Das System sucht entsprechend der in diesem Menü angegebenen Reihenfolge nach einem Bootgerät und bootet das gefundene System mithilfe der Software. Bewegen Sie den Cursor, um das Gerät auszuwählen (↑ oder ↓) und ändern Sie die Priorität dann mithilfe von + oder –.
Konfigurieren des Systems 3-29 Removable Devices (Austauschbare Geräte) Wählen Sie das austauschbare Gerät aus, das zum Booten des Systems verwendet wird. Das System sucht entsprechend der in diesem Untermenü angegebenen Reihenfolge nach einem Bootgerät und bootet das gefundene System mithilfe der Software. Bewegen Sie den Cursor, um das Gerät auszuwählen (↑...
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3-30 Konfigurieren des Systems Exit (Beenden) Bewegen Sie den Cursor auf die Option „Exit“ (Beenden), um das Menü „Exit“ (Beenden) anzuzeigen. Im Folgenden werden die einzelnen Optionen des Menüs „Exit“ (Beenden) beschrieben: Exit Saving Changes (Beenden und Änderungen speichern) Wählen Sie „Yes“ (Ja), um die aktuellen Konfigurationsdaten im CMOS (Non-Volatile Memory, NVRAM) zu speichern und das SETUP-Dienstprogramm zu beenden.
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Konfigurieren des Systems 3-31 Die bei der Lieferung eingestellten Werte des SETUP- WICHTIG: Dienstprogramms unterscheiden sich möglicherweise je nach Servermodell von den Standardwerten. Es ist erforderlich, die Werte unter Bezugnahme auf die Modelle an die Umgebung anzupassen, in der der Server verwendet wird.
3-32 Konfigurieren des Systems SCSI-BIOS ~ SCSISelect ~ Das SCSISelect-Dienstprogramm wird für die Konfiguration des SCSI-Controllers auf der Systemplatine (oder des SCSI-Controllers auf einer optionalen Platine) zur Verfügung gestellt. Es kann einfach über eine Tasteneingabe während POST gestartet werden und erfordert keine spezifische Startdiskette. Verwenden des SCSISelect-Dienstprogramms SCSISelect wird hauptsächlich zum Einstellen der Übertragungsgeschwindigkeit angeschlossener SCSI-Geräte verwendet.
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Konfigurieren des Systems 3-33 Gesamtes Verfahren Nachstehend wird das Verfahren vom Starten bis zum Beenden des SCSISelect-Dienstprogramms erläutert. Beschreibungen zu den Parametern finden Sie im Abschnitt „Parameter“ weiter unten in diesem Dokument. Schalten Sie den Express-Server ein. Die folgende Meldung wird angezeigt, wenn POST ausgeführt wird. Die Meldung wird für jeden einzelnen der zusätzlichen SCSI- WICHTIG: Controller angezeigt.
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3-34 Konfigurieren des Systems Das Menü „Configuration“ (Konfiguration) wird angezeigt. Configuration SCSI Bus Interface Definitions Host Adapter SCSI ID..........SCSI Parity Checking ..........Enabled Host Adapter SCSI Termination........Enabled Additional Options Boot Device Options........... Press<Enter> SCSI Device Configuration ......... Press<Enter> Advanced Configuration Options ........
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Konfigurieren des Systems 3-35 Parameter Das SCSISelect-Dienstprogramm wird verwendet, um die internen SCSI-Controller des Servers zu konfigurieren und verfügt über die folgenden Menüelemente und Parameter. Lesen Sie die Beschreibungen, um den korrekten Parameter für die einzelnen Menüelemente auszuwählen. Hinweise zur Konfiguration optionaler SCSI-Controller und angeschlossener SCSI-Geräte finden Sie im Abschnitt „Konfigurieren von SCSI-Controllern auf optionalen Platinen“...
3-36 Konfigurieren des Systems Additional Options (Zusätzliche Optionen) Um drei Menüelemente unter „Additional Options“ (Zusätzliche Optionen) festzulegen, wählen Sie ein Menüelement mithilfe der Cursortasten (↓ oder ↑) und drücken Sie die Eingabetaste, um das Element das entsprechende Untermenü anzuzeigen. Wählen Sie daraufhin ein Untermenüelement mit den Cursortasten (↓...
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Konfigurieren des Systems 3-37 SCSI Device Configuration (SCSI-Gerätekonfiguration) Bewegen Sie den Cursor auf die Option „SCSI Device Configuration“ (SCSI- Gerätekonfiguration) und drücken Sie die Eingabetaste, um das folgende Untermenü anzuzeigen. SCSI Device Configuration SCSI Device ID Sync Transfer Rate (MB/Sec) Initiate Wide Negotiation Enable Disconnection Send Start Unit Command...
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3-38 Konfigurieren des Systems HINWEIS: Um die SCSI-ID für das angeschlossene optionale Gerät herauszufinden, wählen Sie die Option „SCSI Disk Utilities“ (SCSI- Plattendienstprogramme) im Menü „Options“ (Optionen) und drücken Sie die Eingabetaste. Der Suchvorgang nach der SCSI-ID beginnt, wenn folgende Meldung angezeigt wird. Scanning SCSI ID : 0 LUN Number : 0 Nachdem der SCS-ID-Scan abgeschlossen ist, wird ein Bildschirm...
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Konfigurieren des Systems 3-39 Untermenüelement Parameter Beschreibung Sync Transfer Rate [160] 20.0 Wählen Sie [160], wie empfohlen. (MB/Sec) (Rate für 80.0 16.0 Möglicherweise müssen Sie den Wert in synchrone Abhängigkeit von Ihrem optionalen Gerät 53.4 13.4 Übertragung (MB/s)) ändern. 40.0 10.0 Hinweise finden Sie in dem mit dem 32.0...
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3-40 Konfigurieren des Systems Die folgende Tabelle enthält Untermenüelemente, verfügbare Parameter und Beschreibungen. Untermenüelement Parameter Beschreibung Reset SCSI Bus at IC [Enabled] Wählen Sie „Enabled“ (Aktiviert) aus. Initialization (SCSI-Bus bei (Aktiviert) IC-Initialisierung Disabled zurücksetzen) (Deaktiviert) Display <Ctrl><A> Message [Enabled] Wählen Sie „Enabled“ (Aktiviert) aus. During BIOS Initialization (Aktiviert) (Meldungen zur Eingabe von...
Konfigurieren des Systems 3-41 Konfigurieren von SCSI-Controllern auf optionalen Platinen Zur Konfigurierung von SCSI-Geräten, die an eine optionale SCSI-Controllerplatine angeschlossen sind, verwenden Sie das SCSI BIOS-Dienstprogramm für die optionale SCSI- Controllerplatine. Einzelheiten hierzu finden Sie im Handbuch für die optionale SCSI-Controllerplatine. Wenn auf dem Server mehrere SCSI-Controllerplatinen installiert sind, zeigt der Server zunächst die Startmeldung für das SCSISelect-Dienstprogramm für den SCSI-Controller auf der Systemplatine an.
3-42 Konfigurieren des Systems KONFIGURIEREN DER JUMPER AUF DER SYSTEMPLATINE Mit dem vorinstallierten SETUP-Dienstprogramm können Sie das gewünschte Kennwort festlegen, um die auf dem Server gespeicherten Daten gegen einen Zugriff durch unbefugte Benutzer zu schützen. Wenn Sie die Kennwörter vergessen, möchten Sie sie aber möglicherweise löschen.
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Konfigurieren des Systems 3-43 Verschlossen CLR/CMOS (Pin zum Schutz/Löschen der CMOS-Inhalte) Löscht die CMOS-Inhalte. In der Abbildung sind die werkseitigen Einstellungen dargestellt. CLR/CMOS (Pin zum Schutz/Löschen des Kennworts) Löscht das Kennwort.
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3-44 Konfigurieren des Systems Im Folgenden wird das Löschverfahren beschrieben. WARNUNG Beachten Sie die folgenden Anweisungen, um den Server risikolos zu verwenden. Wenn Sie diese Anweisungen nicht beachten, führt dies zu Lebensgefahr oder dem Risiko von Personenschäden. Genaue Informationen erhalten Sie unter „Verwendung dieses Handbuchs“. Sie sollten den Server grundsätzlich nicht auseinander bauen, reparieren oder anderweitig verändern.
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Konfigurieren des Systems 3-45 Bauen Sie den Server wieder zusammen und drücken Sie den EIN-/AUS-Schalter. Folgende Meldung wird beim Abschluss von POST angezeigt: ERROR: 0120: NVRAM cleared By jumper Press <F1> to Resume, Press <F2> to run SETUP. Drücken Sie die F2-Taste, um das SETUP-Dienstprogramm zu starten. Wählen Sie [Exit Saving Changes] (Beenden und Änderungen speichern) aus dem Menü...
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3-46 Konfigurieren des Systems (Seite bleibt absichtlich leer.)
Kapitel 4 Installation des Betriebssystems In diesem Abschnitt wird die Verwendung von Express Setup für die Installation und Konfiguration des folgenden Betriebssystems auf Ihrem Server beschrieben: Microsoft Windows 2000 ® ® Um Betriebssysteme zu installieren, die in diesem Abschnitt nicht beschrieben werden, wenden Sie sich an den Kundendienst.
4-2 Installation des Betriebssystems Informationen zu Express Setup Express Setup auf Ihrer EXPRESSBUILDER-CD ist für das erstmalige Setup des Servers bestimmt. Mithilfe des automatischen Installationsmodus wird der Benutzer durch den Setup- Vorgang geführt, in dem bestimmte Hardware-Merkmale angegeben und Eingabeaufforderungen für die Softwareauswahl und -konfiguration angezeigt werden.
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Installation des Betriebssystems 4-3 Für Express Setup ist eine Konfigurationsdiskette erforderlich. Die Konfigurationsdiskette ist eine Diskette, die die Konfigurationsinformationen für die automatische Installation des Servers enthält. Express Setup führt den gesamten Setup-Vorgang mithilfe der Informationen auf der Diskette durch. Während dieses Vorgangs ist es nicht erforderlich, den Setup-Status des Express- Servers zu bestätigen.
4-4 Installation des Betriebssystems Microsoft Windows 2000 In diesem Unterabschnitt erhalten Sie Informationen zur Installation von Microsoft® Windows® 2000 auf dem Server. Machen Sie sich mit den Anweisungen in diesem Abschnitt vertraut, bevor Sie mit der Installation beginnen. HINWEIS: Wenn Sie Windows 2000 ohne Express Setup installieren möchten, schlagen Sie in Anhang C nach.
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Installation des Betriebssystems 4-5 Windows 2000 Das Betriebssystem Windows 2000 kann mithilfe von Express Setup installiert werden. Beachten Sie jedoch Folgendes: WICHTIG: Schließen Sie das Hinzufügen von Erweiterungsplatinen und von Einstellungen erforderlicher BIOS-Werte ab, bevor Sie mit der Installation beginnen. Verwenden Sie dieses Benutzerhandbuch bei der Installation von Windows 2000 auf dem Serversystem.
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4-6 Installation des Betriebssystems Angabe der Partitionsgröße Die Mindestgröße für die vom System zu installierende Partition kann anhand der folgenden Formel errechnet werden: 1000 MB + Größe der Auslagerungsdatei + Größe der Dump-Datei 1000 MB = Erforderliche Größe für die Installation des Systems Größe der Auslagerungsdatei (empfohlen) = Größe des installierten Speichers ×...
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Installation des Betriebssystems 4-7 Erneute Installation einer Festplatte, die zu einer dynamischen Festplatte aufgerüstet wurde Sie können Windows 2000 nicht erneut installieren und gleichzeitig eine aktuelle Festplattenpartition beibehalten, die mithilfe von Express Setup zu einer dynamischen Festplatte aufgerüstet wurde. Wenn Sie die aktuelle Partition beibehalten möchten, lesen Sie im Anhang C nach, um das System manuell erneut zu installieren.
4-8 Installation des Betriebssystems Einrichtungsfolge In diesem Abschnitt wird die von Express Setup durchgeführte Einrichtungsfolge visuell dargestellt. : Automatisch fortgesetzter Vorgang : Vorgang, der Eingaben oder Auswahl erfordert Hinweise und Beschränkungen lesen Zurück Bestätigt Installationsmethode auswählen Nein Diskette in Diskettenlaufwerk einlegen. Bestätigt Setup-Parameter-Datei angeben Beenden...
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Installation des Betriebssystems 4-9 Installation von Windows 2000 In diesem Abschnitt wird die Einrichtung des Systems mithilfe von Express Setup beschrieben. Bereiten Sie die Konfigurationsdiskette vor. Sie können die Installation auch ohne eine zuvor erstellte Konfigurationsdiskette durchführen, sie benötigen jedoch eine für MS-DOS formatierte Diskette mit 1,44 MB.
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4-10 Installation des Betriebssystems [Verwendung der angegebenen Konfigurationsdiskette] Die auf der Konfigurationsdiskette gespeicherten Setup-Dateien werden angezeigt. 1) Wählen Sie den Namen der Setup-Datei aus, die während dieser Installation verwendet werden soll. HINWEIS: Sollte in der ausgewählten Setup-Datei ein Problem auftreten, das nicht behoben werden kann, wird eine Meldung angezeigt, in der Sie aufgefordert werden, eine andere Konfigurationsdiskette auszuwählen.
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Installation des Betriebssystems 4-11 Daraufhin wird der Bildschirm [Basic Information] (Grundlegende Informationen) angezeigt. Bestätigen Sie die vorhandenen Werte, ändern Sie sie gegebenenfalls und klicken Sie anschließend auf [Next] (Weiter). (Je nachdem, welches Modell Sie verwenden, kann die Anzeige für „Supported Computer“ (Unterstützter Computer) variieren.) Klicken Sie im Bildschirm zum Fortfahren auf [Next] (Weiter), [Back] (Zurück) oder [Help] (Hilfe).
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4-12 Installation des Betriebssystems Stimmt ein angegebener Wert nicht mit zuvor festgelegten Werten überein, so müssen Sie möglicherweise zurückgehen und diese ändern. Während der Einrichtung von Windows 2000 wird ein Bildschirm angezeigt, der die Partition angibt, auf der Windows 2000 installiert wird.
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Installation des Betriebssystems 4-13 Lesen Sie sich den Inhalt des Bildschirms aufmerksam durch und klicken Sie, wenn Sie einverstanden sind, auf [I agree] (Ich stimme zu) oder drücken Sie die Taste F8. Sollten Sie nicht einverstanden sein, klicken Sie auf [I disagree] (Ich bin nicht einverstanden) oder drücken Sie die Taste F3.
4-14 Installation des Betriebssystems Installieren und Konfigurieren der Gerätetreiber Führen Sie die folgenden Schritte durch, um die Gerätetreiber zu installieren und zu konfigurieren: Netzwerktreiber Die standardmäßigen Netzwerktreiber werden automatisch installiert und die Übertragungsgeschwindigkeit und der Duplexmodus werden automatisch erkannt. Sollte ein Problem bei der Verbindung auftreten, müssen Sie möglicherweise die Übertragungsgeschwindigkeit und den Duplexmodus manuell angeben, indem Sie folgende Schritte durchführen: Doppelklicken Sie im Fenster [Systemsteuerung] auf [Netzwerk- und DFÜ-...
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Installation des Betriebssystems 4-15 Installation von PROSet II PROSet II ist ein Dienstprogramm, das die Funktionen des Netzwerktreibers verbessert. Durch die Verwendung von PROSet II ist Folgendes möglich: Bereitstellung detaillierter Adapterinformationen. Bereitstellung von Diagnosemöglichkeiten: Loop-Back-Test, Paketübertragungstest usw. Unterstützung für Adapter-Teaming. Durch die Konfiguration mehrerer Netzwerkadapter als ein einzelnes Team wird eine Umgebung geschaffen, die eine Toleranz bei Adapterfehlern aufweist und in der der Durchsatz bei den Team-Adaptern erhöht wird.
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4-16 Installation des Betriebssystems Windows 2000 Dr. Watson Windows 2000 Dr. Watson ist ein Debug-Programm für Anwendungsfehler. Wenn ein Anwendungsfehler erkannt wird, zeichnet Dr. Watson den Fehler auf und protokolliert Diagnoseinformationen (Protokoll). Führen Sie die nachfolgend beschriebenen Schritte aus und geben Sie an, dass Dr.
Installation des Betriebssystems 4-17 Netzwerkmonitor Mithilfe von Netzwerkmonitor können Sie Netzwerkprobleme untersuchen und lösen. Um Netzwerkmonitor verwenden zu können, müssen Sie das System nach Abschluss der Installation neu starten. Daher sollte Netzwerkmonitor installiert werden, bevor Netzwerkprobleme auftreten. Zeigen Sie im Startmenü auf [Einstellungen] und klicken Sie auf [Systemsteuerung]. Das Dialogfeld [Systemsteuerung] wird angezeigt.
Servers ein. Klicken Sie im [Master Control Menu] (Master-Steuerungsmenü) auf [Setup]. Wählen Sie im Popup-Menü die Option [Update the NEC Express5800 system] (NEC Express5800-System aktualisieren). Klicken Sie im Dialogfeld [Setup Message] (Setup-Meldung) auf [Yes] (Ja), um mit dem Setup-Vorgang fortzufahren und das Service Pack anzuwenden.
Kapitel 5 Wartung In diesem Kapitel werden die tägliche Wartung des Servers und die erforderlichen Vorsichtsmaßnahmen bei der Lagerung des Servers oder seiner Verlegung an einen anderen Standort beschrieben. ERSTELLEN VON SICHERUNGSKOPIEN Es wird empfohlen, regelmäßig Sicherungskopien der auf den Festplatten des Servers gespeicherten wertvollen Daten zu erstellen.
5-2 Wartung REINIGUNG Säubern Sie den Server regelmäßig, um einen guten Zustand des Servers aufrechtzuerhalten. WARNUNG Beachten Sie die folgenden Anweisungen, um den Server risikolos zu verwenden. Wenn Sie diese Anweisungen nicht beachten, führt dies zu Lebensgefahr oder dem Risiko von Personenschäden. Sie sollten den Server grundsätzlich nicht auseinander bauen, reparieren oder anderweitig verändern.
Wartung 5-3 Serverreinigung Wischen Sie bei der täglichen Reinigung die äußeren Oberflächen des Servers mit einem weichen, trockenen Tuch ab. Wenn weiterhin Flecken auf den Oberflächen zu sehen sind, gehen Sie wie folgt vor: WICHTIG: Um Veränderungen an Material und Farbe des Servers zu vermeiden, sollten Sie keine flüchtigen Lösungsmittel wie Verdünner oder Benzol zur Serverreinigung verwenden.
5-4 Wartung Reinigung des Inneren Einer der wichtigsten Punkte eines guten Wartungsprogramms ist eine regelmäßige und gründliche Reinigung der inneren Teile des Servers, insbesondere um die Systemplatine herum. Staubanhäufungen im Inneren des Servers können zu diversen Problemen führen. Da Staub als Wärmeisolator wirkt, kann eine größere Menge davon die Systemkühlung beeinträchtigen.
Wartung 5-5 Reinigen von Tastatur und Maus Vergewissern Sie sich dass die Stromversorgung für den Server und die Peripheriegeräte ausgeschaltet ist (die BETRIEBS-LED erlischt) und wischen Sie anschließend die Oberfläche der Tastatur mit einem trockenen Tuch ab. Die Funktionsfähigkeit der Maus hängt davon ab, wie reibungslos sich die Kugel im Inneren drehen kann.
5-6 Wartung Reinigen von CD-ROMs Eine staubige CD-ROM oder ein staubbedeckter Laufwerksschlitten kann dazu führen, dass das CD-ROM-Laufwerk die Daten nicht richtig lesen kann. Gehen Sie zur regelmäßigen Reinigung des Schlittens und der CD-ROMs folgendermaßen vor: Vergewissern Sie sich, dass der Server eingeschaltet ist (die BETRIEBS- /RUHEMODUS-LED leuchtet).
Wartung 5-7 SYSTEM DIAGNOSTICS (DIENSTPROGRAMM ZUR SYSTEMDIAGNOSE) Das Programm System Diagnostics führt verschiedene Tests am Server durch. Verwenden Sie das auf der EXPRESSBUILDER-CD enthaltene Programm System Diagnostics zur Systemdiagnose. Testobjekte Folgende Punkte werden bei der Systemdiagnose getestet: Speicher CPU-Cache-Speicher Als System verwendete Festplatte Onboard-LAN-Controller Für die Durchführung der Systemdiagnose muss das LAN- WICHTIG:...
5-8 Wartung Starten und Beenden des Programms System Diagnostics Es gibt zwei Möglichkeiten für die Serverdiagnose: mithilfe der lokalen Konsole (Tastatur) des Servers selbst oder mithilfe des Management-PCs über eine serielle Schnittstelle (Fernkonsole). Das Diagnoseprogramm wird folgendermaßen gestartet: WICHTIG: Im elektronischen Handbuch zum EXPRESSBUILDER steht, dass sowohl LAN- als auch COM-Ports im Fernkonsolenmodus verwendet werden können.
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Wartung 5-9 Systemleiste Titelleiste Systemleiste Titelleiste CURSOR: Select Window ENTER: View Window P: Log Out Q: Quit Testfenster Zielbereich Testfenster Zielbereich (Die vier Eckbereiche sind weiß abgesetzt.) Bildschirm mit Diagnoseergebnis Bildschirm mit Diagnoseergebnis (Lokale Konsole) (Fernkonsole) Systemleiste: Zeigt Informationen an, wie beispielsweise die verstrichene Zeit während der Diagnose und die Beschreibung der Tastenfunktionen für die Navigation im Fenster nach Abschluss der Diagnose.
5-10 Wartung STANDORTWECHSEL/LAGERUNG DES SERVERS Führen Sie den unten beschriebenen Vorgang aus, um den Server an einen anderen Standort zu verlegen oder zu lagern: VORSICHT Beachten Sie die folgenden Anweisungen, um den Server risikolos zu verwenden. Wenn Sie diese Anweisungen nicht beachten, kann es zu Bränden, Personenschäden oder Sachschäden kommen.
Kapitel 6 Fehlersuche In diesem Kapitel erhalten Sie Informationen darüber, wie Sie den störungsfreien Betrieb Ihres Serversystems sicherstellen können. HINWEIS: Um Probleme mit dem System zu vermeiden, sollten Sie das Wartungsdienstprogramm ESMPRO auf den Server- und Clientcomputern installieren.
6-2 Fehlersuche SYSTEM-VIEWER Überwachen Sie die ESMPRO-Fehler, die während des Systembetriebs auftreten. Achten Sie insbesondere darauf, ob eine Fehlermeldung an ESMPRO Manager auf dem Management-PC gesendet wird. Überprüfen Sie, ob eine Fehlermeldung an Joint Operation Window Viewer, Data Viewer oder Alert Viewer von ESMPRO Manager gesendet wird. [Beispiel] ESMPRO Manager...
Fehlersuche 6-3 BETRIEBSLEUCHTEN Auf dem Server befinden sich Betriebsleuchten, die den Serverstatus durch verschiedene Farben und Anzeigemuster auf der Vorderseite, dem Festplattenlaufwerk und dem Netzteil anzeigen. In Kapitel 1, „Statusanzeigen“, sind die Anzeigemuster der Leuchten und ihre Bedeutung sowie die im Falle von Fehlern zu ergreifenden Maßnahmen aufgeführt.
6-4 Fehlersuche FEHLERMELDUNGEN Wenn auf dem Server ein Fehler auftritt, wird auf dem an den Server angeschlossenen Bildschirm eine Fehlermeldung angezeigt. Fehlermeldungen nach dem Einschalten Nach dem Einschalten startet der Server automatisch das Selbstdiagnoseprogramm POST (Power On Self-Test). Wenn POST einen Fehler entdeckt, werden auf dem Bildschirm die Fehlermeldung und der zugehörige Fehlercode angezeigt.
Fehlersuche 6-5 POST-Fehlermeldungen Wenn POST einen Fehler feststellt, wird eine Fehlermeldung auf dem Bildschirm angezeigt. In der folgenden Tabelle sind die Fehlermeldungen, Beschreibungen und erforderlichen Maßnahmen aufgeführt. WICHTIG: Notieren Sie sich die angezeigten Meldungen, bevor Sie sich an den Kundendienst wenden. Fehlermeldungen beinhalten nützliche Informationen für die Systemwartung.
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6-6 Fehlersuche Fehlermeldung auf dem Bildschirm Beschreibung Aktion Hard disk 0 Error (Fehler Festplatte 0) Fehler an der Festplatte Wenden Sie sich an den Kundendienst zwecks Austausch der Systemplatine, Hard disk 1 Error (Fehler Festplatte 1) der SCSI-Backplane bzw. der Festplatte.
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Fehlersuche 6-7 Fehlermeldung auf dem Bildschirm Beschreibung Aktion Processor 1 Internal error (IERR) Interner Fehler (IERR) bei Installieren Sie den Prozessor 8110 (Prozessor 1: Interner Fehler (IERR)) Prozessor 1 ordnungsgemäß. Wenden Sie sich an den Kundendienst zwecks Austausch des Prozessors oder der Systemplatine.
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6-8 Fehlersuche Fehlermeldung auf dem Bildschirm Beschreibung Aktion CPUID, Processor Family are Der Prozessortyp stimmt nicht 8194 different (CPUI, Prozessorfamilie mit dem Wert beim unterschiedlich) installierten Prozessor [1, 2] überein. Front Side Bus Speed mismatch. Die Geschwindigkeit des Installieren Sie den Prozessor 8195 System Halted Vorderseitenbus stimmt nicht...
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Fehlersuche 6-9 Fehlermeldung auf dem Bildschirm Beschreibung Aktion Bad or missing memory in Slot 3A DIMM ist nicht verfügbar. Überprüfen Sie, ob alle DIMMs fest im 8500 (Fehlerhafter oder fehlender In Slot 3A ist der Speicher Slot sitzen. Speicher in Slot 3A) fehlerhaft oder nicht Wenden Sie sich an den Kundendienst vorhanden.
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6-10 Fehlersuche In folgenden Abbildungen wird die Position verschiedener Komponenten angezeigt, auf die in der Tabelle „POST-Fehlercodes und -meldungen“ Bezug genommen wird. Prozessor 1 Prozessor 2 DIMM Nr. 3 (DIMM 3A) DIMM Nr. 3 (DIMM 3B) DIMM Nr. 2 (DIMM 2A) DIMM Nr.
Fehlersuche 6-11 Signalfolgen Wenn während POST ein Fehler auftritt, gibt der Server Signaltöne aus, die den Fehlertyp angeben. Jede Zahl steht für die Anzahl der kurzen Signaltöne, ein Bindestrich steht für eine Pause. Die Signalfolge 1-5-2-2 bedeutet: 1 Signalton, Pause, 5 Signaltöne, Pause, 2 Signaltöne, Pause und 2 Signaltöne.
6-12 Fehlersuche FEHLERBEHEBUNG Wenn der Server nicht wie erwartet funktioniert, lesen Sie den folgenden Abschnitt, um herauzusfinden, wo Ihr Problem liegt, und folgen Sie den Anweisungen, bevor Sie eine Reparatur in Auftrag geben. Wenn der Server nach der Fehlerbehebung noch immer nicht ordnungsgemäß arbeitet, notieren Sie sich die auf dem Bildschirm angezeigte Meldung und wenden Sie sich an Ihren Händler.
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Fehlersuche 6-13 Server kann nicht ausgeschaltet werden: Ist der EIN-/AUS-Schalter aktiviert? – Starten Sie den Server neu und starten Sie das Dienstprogramm BIOS SETUP. <Zu überprüfendes Menü: [Security] - [Power Switch Inhibit] (Sicherheit - Sperre des Ein-/Aus-Schalters)> Wird der Server im „Secure Mode“ (Sicherheitsmodus) ausgeführt? –...
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6-14 Fehlersuche Zugriff auf interne oder externe Geräte nicht möglich (oder die Geräte funktionieren nicht): Sind die Kabel ordnungsgemäß angeschlossen? – Vergewissern Sie sich, dass die Schnittstellenkabel und das Stromkabel ordnungsgemäß angeschlossen sind. Vergewissern Sie sich außerdem, dass die Kabel in der korrekten Reihenfolge angeschlossen wurden.
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Fehlersuche 6-15 Die Tastatur oder die Maus lässt sich nicht bedienen: Ist das Kabel ordnungsgemäß angeschlossen? – Sie müssen das im Lieferumfang enthaltene Tastatur/Maus-Abzweigkabel (Y-Kabel) für diesen Server verwenden. Vergewissern Sie sich, dass das mitgelieferte Kabel am richtigen Anschluss auf der Rückseite des Servers angeschlossen ist. –...
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6-16 Fehlersuche Zugriff (Lesen oder Schreiben) auf die Diskette nicht möglich: Befindet sich eine Diskette im Diskettenlaufwerk? – Schieben Sie eine Diskette so weit in das Diskettenlaufwerk ein, bis Sie ein Klickgeräusch hören. Ist die Diskette schreibgeschützt? – Heben Sie den Schreibschutz der Diskette mithilfe des Schreibschutzschiebers auf. Ist die Diskette formatiert? –...
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Fehlersuche 6-17 Zugriff aud die Festplatte nicht möglich: (Angaben hierzu erhalten Sie in der Dokumentation zum Disk-Array-Controller.) Ist die Festplatte für den Server geeignet? – Der Betrieb von nicht durch den Hersteller autorisierten Geräten kann nicht gewährleistet werden. Wurde die Festplatte ordnungsgemäß installiert? –...
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6-18 Fehlersuche Das Betriebssystem kann nicht gestartet werden: Befindet sich eine Diskette im Diskettenlaufwerk? – Nehmen Sie die Diskette heraus und starten Sie den Server erneut. Wurde die EXPRESSBUILDER-CD in das CD-ROM-Laufwerk eingelegt? – Entnehmen Sie die EXPRESSBUILDER-CD und starten Sie den Server erneut. Ist das Betriebssystem defekt? –...
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Fehlersuche 6-19 Wenn Probleme auftreten, arbeitet das System nicht gemäß der Spezifikation für den automatischen Neustart: Wenn Probleme bei Windows 2000 auftreten, startet das System möglicherweise nicht automatisch, selbst wenn ein Automatischer Neustart festgelegt wurde. Führen Sie in einem solchen Fall den Systemneustart manuell durch. Wenn der blaue Bildschirm (Bluescreen) angezeigt wird, ist ein Ausschalten nicht möglich: Wenn Sie beim blauen Bildschirm die Stromversorgung ausschalten möchten, führen Sie ein erzwungenes Ausschalten/Herunterfahren durch: Drücken Sie vier Sekunden lang den...
6-20 Fehlersuche Probleme mit EXPRESSBUILDER Wenn sich der Server nicht von der EXPRESSBUILDER-CD-ROM booten lässt, überprüfen Sie folgende Punkte: Haben Sie die EXPRESSBUILDER-CD während POST eingelegt und den Server neu gestartet. – Wenn Sie die EXPRESSBUILDER-CD nicht während POST einlegen und den Server neu starten, wird eine Fehlermeldung angezeigt oder das Betriebssystem wird gebootet.
Fehlersuche 6-21 Probleme mit Express Setup Die folgende Meldung wurde beim Versuch angezeigt, Express Setup auf einer Fesplatte zu installieren, die eine geringere Kapazität aufwies als die angegebene Partitionsgröße: The specified partition size has exceeded the capacity of the hard disk. (Die angegebene Partitionsgröße übersteigt die Kapazität der Festplatte.) The setup created the partition at the maximum size that can be reserved on the hard disk.
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6-22 Fehlersuche Das folgende Fehlerprotokoll wird während des Betriebs des Systems in das Ereignisprotokoll aufgenommen: Event ID (Ereignis-ID): Source (Quelle): iANS Miniport Type (Typ): Error (Fehler) Category None (Keine) (Kategorie): Description Team #0:The last adapter has lost link. (Team Nr. (Beschreibung): 0: Der letzte Adapter hat die Verbindung verloren.) Network connection has been lost.
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Fehlersuche 6-23 Windows 2000 wurde mit einer Bildschirmauflösung gestartet, die von dem angegebenen Wert abweicht. Wenn die angegebene Bildschirmauflösung nicht verwendet werden kann, verwendet das System den ähnlichsten Wert oder den Standardwert des Treibers. Es wurde eine falsche Produkt-ID/CD-Schlüssel eingegeben. Express Setup wird auch dann gestartet, wenn Sie die falsche Produkt-ID oder den falschen CD-Schlüssel eingegeben haben.
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6-24 Fehlersuche Es sind nicht mehr als zwei Netzwerkadapter angeschlossen, aber alle detaillierten Spezifikationen des Protokolls sind standardmäßig festgelegt (z. B. spezifizierte IP-Adresse auf TCP/IP, es wurde jedoch DHCP spezifiziert). Sind Sie dabei, mehr als zwei Protokolle zu spezifizieren? In diesem Fall ist die Situation dieselbe wie beim Anschluss von mehr als zwei Netzwerkadaptern, sodass die detaillierten Spezifikationen des Protokolls alle standardmäßig festgelegt werden.
Fehlersuche 6-25 Fehlermeldung während der Disk-Array-Konfiguration Lesen Sie im Handbuch zum Disk-Array-Controller nach, wenn Sie Schwierigkeiten mit dem Disk-Array in diesem System haben. Probleme mit dem Master-Steuerungsmenü Das Master-Steuerungsmenü wird nicht angezeigt: Handelt es sich bei Ihrem System um Windows NT 4.0 oder höher bzw. Windows 95 oder höher? –...
6-26 Fehlersuche Probleme mit Configuration Diskette Creator (Programm zum Erstellen von Konfigurationsdisketten) Die Bitmap des Fensters des Configuration Diskette Creator (Programm zum Erstellen von Konfigurationsdisketten) wird während der Einrichtung der Setup-Informationen nicht korrekt angezeigt. Wenn die angegebene Farbenzahl in den Bildschirmeinstellungen weniger als 256 beträgt, wird die Bitmap nicht richtig angezeigt.
Fehlersuche 6-27 SAMMELN DES EREIGNISPROTOKOLLS In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie das Protokoll für die verschiedene Ereignisse auf dem Server gesammelt wird. Wenn ein STOP-Fehler, ein Systemfehler oder ein WICHTIG: Systemabsturz eintritt, führen Sie nach dem Neustart des Systems die unten angegebenen Schritte aus.
6-28 Fehlersuche SAMMELN VON KONFIGURATIONSINFORMATIONEN In diesem Abschnitt wird die Sammlung von Informationen zur Hardwarekonfiguration und inneren Spezifikation beschrieben. Zum Sammeln von Informationen wird ein „Diagnoseprogramm“ verwendet. Wenn ein STOP-Fehler, ein Systemfehler oder ein WICHTIG: Systemabsturz eintritt, führen Sie nach dem Neustart des Systems die unten angegebenen Schritte aus.
Fehlersuche 6-29 SAMMELN DER DIAGNOSEINSORMATIONEN DURCH DR. WATSON Dr. Watson sammelt Diagnoseinformationen im Zusammenhang mit Anwendungsfehlern. Sie können einen beliebigen Pfad für die Speicherung der Informationen angeben. Weitere Informationen finden Sie in Kapitel 4. SPEICHERAUSZUG Wenn ein Fehler auftritt, sollte die Dump-Datei gespeichert werden, um den Zugriff auf die erforderlichen Informationen zu ermöglichen.
6-30 Fehlersuche Vorbereitung für den Speicherauszug Bei einem Speicherauszug mithilfe des AUSZUG-Schalters kann die Neustartfunktion des Servers deaktiviert werden. In diesem Fall muss das Ausschalten des Servers erzwungen werden. Dieses erzwungene Ausschalten ist jedoch nicht verfügbar, wenn im Menü „Security“ (Sicherheit) des Dienstprogramms BIOS SETUP bei „Power Switch Inhibit“...
Fehlersuche 6-31 Speichern der Dump-Datei Drücken Sie auf den AUSZUG-Schalter, um die Dump-Datei beim Auftreten von Fehlern zu speichern. Führen Sie einen Metallstift (oder eine auseinander gezogene große Büroklammer) in das Schalterloch ein, um den AUSZUG-Schalter zu betätigen. AUSZUG-Schalter Durch Drücken des AUSZUG-Schalters wird die Dump-Datei im angegebenen Verzeichnis gespeichert.
6-32 Fehlersuche IPMI-SICHERUNGSINFORMATIONEN In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie IPMI-Informationen gesammelt werden. Um die Informationen zu sammeln, muss ESMPRO Agent installiert werden. Wählen Sie im Popup-Menü „Start“ die Optionsfolge [Programs] → [ESMPRO Agent] → [ESRAS Utility] (Programme → ESMPRO Agent → Dienstprogramm ESRAS). Das Fenster [ESRAS Utility] (Dienstprogramm ESRAS) wird angezeigt.
Fehlersuche 6-33 WIEDERHERSTELLUNG FÜR Windows 2000 Wenn eine Datei beschädigt wird, die für die Funktion des Betriebssystems erforderlich ist, können Sie das System mithilfe der folgenden Schritte wiederherstellen. WICHTIG: Lesen Sie nach der Wiederherstellung des Systems den Abschnitt „Aktualisieren des Systems“ in Kapitel 4 nach. Das System muss unbedingt aktualisiert werden.
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6-34 Fehlersuche Drücken Sie S, wenn folgende Meldung angezeigt wird: Setup could not determine the type of one or more mass storage devices installed in your system, or you have chosen to manually specify an adapter. (Setup konnte den Typ mindestens eines der auf Ihrem System installierten Massenspeichergeräte nicht ermitteln oder Sie haben die Manuelle Auswahl von Adaptern festgelegt.
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Fehlersuche 6-35 Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm und drücken Sie anschließend auf L, wenn Sie dazu aufgefordert werden, den Systemwiederherstellungsdatenträger einzulegen. Das System wird ein Mal neu gestartet. Startet den Vorgang ohne HINWEIS: Systemwiederherstellungsdatenträger. Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 10. Der Wiederherstellungsvorgang wird gestartet.
6-36 Fehlersuche DIENSTPROGRAMM FÜR DIE OFFLINE-WARTUNG Das Dienstprogramm für die Offline-Wartung ist ein vom Betriebssystem unabhängiges Wartungsprogramm. Wenn Sie das vom Betriebssystem unabhängige Programm ESMPRO zur Problemlösung nicht starten können, können Sie das Dienstprogramm für die Offline-Wartung verwenden. WICHTIG: Das Dienstprogramm für die Offline-Wartung ist für die Verwendung durch Ihren Verkaufsvertreter gedacht.
Fehlersuche 6-37 Starten des Dienstprogramms für die Offline-Wartung Das Dienstprogramm für die Offline-Wartung kann auf verschiedene Weise gestartet werden. Sie können das Dienstprogramm für die Offline-Wartung so einrichten, dass es beim Auftreten eines Fehlers automatisch startet und außerdem manuell gestartet werden kann. WICHTIG: Starten Sie das Dienstprogramm für die Offline-Wartung nicht, während sich der Server in einwandfreiem Betrieb befindet.
6-38 Fehlersuche Funktionen des Dienstprogramms für die Offline-Wartung Das Dienstprogramm für die Offline-Wartung bietet folgende Funktionen. (Die verfügbaren Funktionen hängen davon ab, wie das Dienstprogramm für die Offline-Wartung gestartet wurde.) WICHTIG: Einzelheiten zum Dienstprogramm für die Offline-Wartung finden Sie in der Online-Hilfe. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem Verkaufsvertreter.
Fehlersuche 6-39 ZURÜCKSETZEN DES SERVERS Wenn der Server vor dem Start des Betriebssystems hängen bleibt, halten Sie die Tasten Strg und Alt gedrückt und drücken Sie auf Entf. Dadurch wird der Server neu gestartet. Durch das Zurücksetzen des Servers werden der DIMM- WICHTIG: Speicher und die in Verarbeitung befindlichen Daten gelöscht.
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6-40 Fehlersuche (Seite bleibt absichtlich leer.)
Anhang B Unterbrechungsanforderungen (IRQs) Die werkseitig vorgegebenen Unterbrechungsanforderungen (Interrupt Requests, IRQs) sind unten aufgeführt. Suchen Sie in der unten stehenden Liste eine geeignete Unterbrechungsanforderung und installieren Sie ein optionales Gerät. Peripherie-Gerät (Controller) Peripherie-Gerät (Controller) Systemzeitgeber Maus Tastatur Numerischer Prozessor – IDE (primär) Serielle Schnittstelle COM2 (PCI) IDE (sekundär)
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B-2 Interrupt Requests (IRQs) (Seite bleibt absichtlich leer.)
Beiblättern zu etwaigen Optionen, da diese Informationen die Hinweise in diesem Handbuch ersetzen. Unterstütztes Gerät Erforderliche Treibermedien* SCSI-RAID- Windows 2000 OEM-Diskette* Controller Systemplatine Windows 2000 NEC-Aktualisierungsmodul** *Diskette mithilfe der EXPRESSBUILDER-CD erstellt **Führen Sie diese Anwendung von der EXPRESSBUILDER-CD aus; keine Diskette erforderlich...
C-2 Installieren und Konfigurieren von Windows 2000 Installationsvoraussetzung Die Installations- und Konfigurationsanweisungen in diesem Anhang gehen von folgenden Voraussetzungen aus: Sie haben die Installation der Hardware ordnungsgemäß abgeschlossen. Sie haben die Systemkonfiguration mithilfe des Dienstprogramms BIOS Setup überprüft. WICHTIG: Damit Windows 2000 erfolgreich auf Ihrem System installiert werden kann, muss in Ihrem System-BIOS Plug &...
Installieren und Konfigurieren von Windows 2000 C-3 Vorbereitung Vor Beginn des Installationsvorgangs müssen Sie sich bestimmte Informationen beschaffen, die während der Installation benötigt werden. Die vor der Installation zu beschaffenden Informationen sind in der unten stehenden Tabelle aufgeführt. Es wird empfohlen, sich die Informationen beim Server- Administrator zu besorgen und vor dem Beginn der Installation in die Tabelle einzutragen.
Drive A: (in Laufwerk A: ein) * Press ENTER when ready. (Drücken Sie anschließend die EINGABETASTE.) Legen Sie die Windows 2000 OEM-DISKETTE für NEC-EXPRESSBUILDER in das Diskettenlaufwerk ein und drücken Sie die Eingabetaste. Es wird eine Liste der Massenspeichergeräte angezeigt.
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Legen Sie die EXPRESSBUILDER-CD in das CD-ROM-Laufwerk ein. Das Master-Steuerungsmenü wird auf dem Bildschirm angezeigt. Klicken Sie auf [Setup] und anschließend im Popup-Menü auf [Update the NEC Express5800 system] (NEC Express5800-System aktualisieren). Fahren Sie anhand der nachfolgenden Meldungen mit der Aktualisierung des Systems fort.
C-6 Installieren und Konfigurieren von Windows 2000 Treiberinstallation und erweiterte Einstellungen In diesem Abschnitt wird die Installation und Einrichtung verschiedener, auf dem Gerät installierter Standardtreiber beschrieben. Die für die Installation und Einrichtung von Treibern erforderlichen Informationen, die nicht in diesem Abschnitt beschrieben werden, finden Sie in der zum Treiber gehörenden Dokumentation.
Anhang D Geräteprotokoll Anhand der folgenden Hardware- und Softwaretabellen können Sie bei der Anpassung Ihres Systems Informationen aufzeichnen. Hardware Haupteinheit Modellname Seriennummer Installationsdatum Seriennummer Installationsdatum Seriennummer Installationsdatum Speicher Nr. 1A, Nr. 1B Größe Seriennummer Installationsdatum Nr. 2A, Nr. 2B Größe Seriennummer Installationsdatum Nr.
Anhang E Installation und Verwendung von Dienstprogrammen In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie das Dienstprogramm Configuration Diskette Creator auf der EXPRESSBUILDER-CD verwendet wird.
E-2 Installation und Verwendung von Dienstprogrammen CONFIGURATION DISKETTE CREATOR (PROGRAMM ZUM ERSTELLEN VON KONFIGURATIONSDISKETTEN) Configuration Diskette Creator ist ein Tool zur Erstellung einer Konfigurationsdiskette, die zur Konfiguration des Servers mithilfe von Express Setup verwendet wird (Details finden Sie in Kapitel 4). Wenn Sie die mithilfe von Express Setup oder Configuration Diskette Creator erstellte Konfigurationsdiskette verwenden, um das Setup durchzuführen, werden das Betriebssystem und mehrere Dienstprogramme automatisch installiert, es sind lediglich einige Tastatureingaben zur...
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Installation und Verwendung von Dienstprogrammen E-3 Starten Sie das Betriebssystem. Legen Sie die EXPRESSBUILDER-CD in das CD-ROM-Laufwerk ein. Das „Master Control Menu” (Master-Steuerungsmenü) wird angezeigt. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Bildschirm und klicken Sie im Popup- Menü auf [Setup] oder klicken Sie mit der linken Maustaste auf [Setup]. Ein Popup- Menü...
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E-4 Installation und Verwendung von Dienstprogrammen Wenn die Installation des Configuration Diskette Creator abgeschlossen ist, fahren Sie mit [Creating Configuration Diskette] (Erstellen der Konfigurationsdiskette) fort. Erstellen der Konfigurationsdiskette In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie Setup-Informationen angegeben werden, die für die Installation des Betriebssystems erforderlich sind und wie die Konfigurationsdiskette erstellt wird.
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Installation und Verwendung von Dienstprogrammen E-5 Machen Sie die entsprechenden Angaben und klicken Sie auf [OK]. Die Dialogfelder, wie beispielsweise [Basic Information] (Grundlegende Informationen) zur Angabe von Setup-Informationen, werden der Reihenfolge nach angezeigt. Befolgen Sie die Bildschirmanweisungen, um im Dialogfeld die entsprechenden Angaben zu machen, und klicken Sie auf [Next] (Weiter).
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E-6 Installation und Verwendung von Dienstprogrammen Installation eines optionalen Treibers für Massenspeichergeräte Führen Sie die nachfolgend beschriebenen Schritte aus, um mithilfe von Express Setup einen optionalen Treiber für Massenspeichergeräte zu installieren. Rufen Sie das Fenster des Configuration Diskette Creator auf, wie oben beschrieben. Klicken Sie im Menü...
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Index - 1 Abbaufunktion ............1-22 Fehlerbehebung............6-12 AC-LINK ..............3-23 Fehlermeldung ............. 6-4 AC-LINK-Funktion............1-22 Fehlersuche ..............6-1 Aktualisieren des Servers ..........7-1 Ferneinschaltungsfunktion (Wake On LAN)....1-22 Anschluss der Peripheriegeräte ........2-16 Fremdeingrifferkennung ..........1-21 Anschluss des Netzkabels ..........2-23 Auswahl des Serverstandorts ........2-3 AUSZUG-Schalter .............6-31 Hot-Swap-fähige Netzteile.........
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Index - 2 Signalfolge .............6-11 Exit Discarding Changes (Beenden, ohne Änderungen Produktkonfiguration – Datensatztabelle ....E-1 zu speichern)............3-30 Produktkonfiguration – Protokolltabelle .....D-1 Kennwort ...............3-19 Konfigurationsbeispiel..........3-4 Load Setup Defaults (Setup-Standardeinstellungen laden)..............3-30 Reinigung ..............5-2 Main (Hauptmenü)...........3-9 Memory Reconfiguration (Speicherkonfiguration) 3-17 Peripheral Configuration (Peripheriekonfiguration) ..3- Schalter AUSZUG ...............6-31 Security (Sicherheit) ..........3-19...