Funktionen / Beschreibung
5.2.
5.2.1.
Das Einsatzzeiterfassungsgerät @³ dient zur Unterstützung des
Einheitsführers oder des Delegaten bei der Atemschutzüberwachung für drei
Trupps mit einer Regeleinsatzzeit von 21 (CSA) bzw. 27 oder 30 Minuten (PA)
nach der FwDV 7.
Es bietet außerdem die Möglichkeit (optional), pro Trupp zusätzliche
Zeittickets für entsprechende Einsatzzeitpunkte (z.B. Ort der Aufnahme der
Einsatztätigkeit, Rückzug, Atemschutznotfall) zu speichern und bei Bedarf
später wieder abzurufen.
Die Bedienung des Gerätes erfolgt über 3 Tasten.
Zur schnellen Orientierung wird der aktuelle Zeitstatus der aktiven Trupps
über dreifarbige LED in Ampelform angezeigt. (Grün – 1/3, Gelb - 2/3, Rot –
3/3).
Nach jedem Drittel der Regeleinsatzzeit werden zu quittierende Warnsignale
gegeben (optisch, akustisch, Vibration).
Die Einsatzzeit im 1. Drittel kann optional um 3 Minuten gekürzt werden
(Erkenntnis Atemschutznotfall Köln-Porz am 01.01.2016), unter Punkt 9.3.4.
näher erläutert.
Generell wurde bei der Entwicklung das Atemschutztimers Wert darauf
gelegt, immer so schnell und einfach wie möglich eine Überwachung zu
initialisieren. Damit soll sichergestellt werden, das auch bei einem
Atemschutznotfall die eingesetzten Sicherheitstrupps mit nur einem
Knopfdruck überwacht sind.
Die einzige geforderte Aufgabe der Atemschutzüberwachung ist die
Unterstützung der Trupps bei ihrer Kontrolle auf Einhaltung der
Rückzugbedingungen.
Die erforderliche Registrierung erledigt der Timer dabei automatisch.
Aus diesem Grund bieten wir eine Druckregistrierung nur optional an.
5.2.2.
Zu allen Alarmzeitpunkten soll der Einheitsführer den Trupp über die
verstrichene Zeit informieren und den Trupp zur Druckkontrolle bzw.
Kontrolle auf Einhaltung der Rückzugbedingungen anhalten.
5.2.3.
Über die LED-Displays werden die Uhrzeit, die abgelaufene Einsatzzeit
und die gespeicherten Zeittickets der aktiven Trupps mitgeteilt.
5.2.4.
Das Gerät überwacht ständig die Kapazität der Batterie, sowohl sofort
nach jedem Einsatz als auch täglich 6.00 Uhr im ausgeschalteten Zustand, um
einen sicheren Betrieb zu gewährleisten.
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