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THURLBY THANDAR INSTRUMENTS
PL-P SERIES
PROGRAMMABLE POWER SUPPLIES
INSTRUCTION MANUAL
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Thurlby Thandar Instruments PL330TP

  • Seite 1 THURLBY THANDAR INSTRUMENTS PL-P SERIES PROGRAMMABLE POWER SUPPLIES INSTRUCTION MANUAL...
  • Seite 66: Sicherheit

    Sicherheit Dieses Gerät wurde nach der Sicherheitsklasse (Schutzart) I der IEC-Klassifikation und gemäß den europäischen Vorschriften EN61010-1 (Sicherheitsvorschriften für electrische Meß-, Steuer, Regel- und Laboranlagen) entwickelt. Es handelt sich um ein Gerät der Installationskategorie II, das für den Betrieb von einer normalen einphasigen Versorgung vorgesehen ist. Das Gerät wurde gemäß...
  • Seite 67: Störfestigkeit

    Dieses Gerät wurde gemäß den Anforderungen der Richtlinie zur elektromagnetischen Störfreiheit 89/336/EU konzipiert. Konformität mit der Richtlinie wurde durch Einhalten der Grenzwerte folgender Normen nachgewiesen: Emissionen EN61326 (1998) EMV-Produktnorm für elektrische Geräte zur Messung, Regelung und Laborverwendung. Verwendete Testmethoden und -grenzen: a) Strahlung: Klasse B b) Leitungsgeführt:...
  • Seite 68: Installation

    Installation Netzbetrebsspannung Zunächst ist zu prüfen, ob die am Gerät eingestellte Betriebspannung, die aus den Angaben auf der Geräterückseite ersichtlich ist, für den Betrieb am örtlichen Speisenetz korrekt ist. Sollte es erforderlich sein, die Einstellung für den Betriebsspannungsbereich zu ändern, ist wie folgt vorzugehen: 1.
  • Seite 69: Netzanschlußkabel

    Ausgangteil besitzt. Als korrekter Sicherungstyp ist eine 20 mm x 5 mm 250V HBV träge Sicherung mit folgenden Kenndaten zu verwenden: Modell 220/230/240V 110/120V mit 1 Ausgang 2 A (T) 4 A (T) mit 2 Ausgängen 4 A (T) 8 A (T) mit 3 Ausgängen 5 A (T) 10 A (T)
  • Seite 70: Manueller Betrieb

    Manueller Betrieb Hauptausgänge Einstellen des Ausgangs Wenn sich der Netzschalter in der Stellung ON (EIN) und der Ausgangsschalter in der Stellung OFF (AUS) befindet, können die Ausgangsspannung und die Strombegrenzung mit Hilfe der drei Ausgangsregler vor der Lastzuschaltung akkurat eingestellt werden. Der linke Zähler gibt die Spannung an und der rechte Zähler die Stromstärke.
  • Seite 71: Reihen- Und Parallelschaltung Mit Anderen Geräten

    Wenn das Gerät zur Speisung eines Verbrauchers eingesetzt wird, und die dabei auftretenden Belastungsschwankungen eine Rate von ca. 0·5 Hz überschreiten, kann sich die Auswertung der vom Stromzähler abgelesenen Werte als problematisch erweisen. Dieses Problem kann abgeschwächt werden, indem die mit DAMPING (Dämpfung) gekennzeichnete Taste gedrückt wird.
  • Seite 72: Strombegrenzung

    Strombegrenzung Die Strombegrenzung wird durch das Blinken sämtlicher Dezimalpunkte angezeigt. Die Einstellung erfolgt über einen geeichten Regler mit einen Einstellbereich von 0·1A bis 7A. Das Netzteil ist nicht dafür ausgelegt, im Konstantstrombetrieb als Stromquelle zu arbeiten. Schutz Diese Stromversorgung verfügt über einen Überspannungsschutz, der ausgelöst wird, wenn die Spannung an den Ausgangsklemmen über 7 Volt ansteigt.
  • Seite 73: Weitere Hinweise

    Weitere Hinweise Die Wärmeabgabe ist bei diesem Gerät beträchtlich. Damit ein fehlerfreier Betrieb gewährleistet ist, muß daher eine ungehinderte Kühlluftzirkulation sichergestellt sein. Die Lüftungsschlitze in der Verkleidung dürfen keinesfalls versperrt werden. Auch an der Unterseite muß die Luft ungehindert zuströmen können. Das Gerät darf nicht feucht werden und ist von aggresiven flüssigen und gasförmigen Medien fernzuhalten.
  • Seite 74: Arc-Interface-Anschlüsse

    Befehl wird geschickt, so schaltet es auf Fernbetrieb und die Fernbetrieb-Leuchtdiode REMOTE leuchtet auf. Um einwandfreien Fernbetrieb zu erhalten, muß der Schalter Fern-/Lokalbetrieb (REMOTE / LOCAL) auf Fernbetrieb (REMOTE) geschaltet und sämtliche Ausgangsschalter eingeschaltet sein. Für Geräte, die für den Gestelleinbau vorgesehen sind, steht ein Montagesatz zur Verfügung, der aus dem zum Gestelleinbau bestimmten Geräteteil und einer Abdeckung für diese Schalter besteht, damit diese nicht versehentlich ausgeschaltet werden.
  • Seite 75: Arc-Zeichensatz

    9-WEG D 9-WEG D BUCHSE STECKER VERBINDUNGEN ZU NULL AUS PC STEUEREINHEIT VERKETTUNG 9-WEG D STECKER EIN INSTRUMENT IN DER KETTE TX RX TXIN RXOUT Sämtliche Instrumente am Interface müssen auf die gleiche Baudrate eingestellt und eingeschaltet sein, da sonst Instrumente an nachfolgenden Punkten in der Kette keine Daten bzw.
  • Seite 76 Bevor ein Befehl an ein Instrument übertragen wird, muß es auf Hörstellung adressiert werden, indem der Steuercode 12H (LAD) 'Listen Adresse' übertragen wird, gefolgt von einem Einzelzeichen mit den unteren 5 Bits, die der eindeutigen Adresse des jeweiligen Instrumentes entsprechen - z.B. die Codes A-Z oder a-z ergeben die Adresse 1 bis einschließlich 26, während @ Adresse 0 ist usw.
  • Seite 77: Arc-Interface-Steuercodeliste

    ARC-Interface-Steuercodeliste Set Addressable Mode Universal Unadress Steuercode Lock Non-Addressable Mode Steuercode Acknowledge - Empfang von Höradresse Universal Command and Response Terminator Formatierungscode - ansonsten ignoriert Übertragung fortsetzen Listen Address - muß von einer Adresse gefolgt wer-den, die zum gewünschten Instrument gehört XOFF Übertragung unterbrechen Talk Address - muß...
  • Seite 78 Register bewirken, ein Wert von 3 wird im Query Error Register eingegeben und der Parser wird rückgestellt. Siehe unter Abschnitt STATUSREPORTMÖGLICHKEITEN für nähere Informationen. Der IEEE 488.2 INTERRUPTED Fehler wird wie folgt behandelt. Falls der Antwortformatierer wartet, eine Antwort zu senden, und ein <PROGRAM MESSAGE TERMINATOR> vom Parser gelesen worden ist oder die Eingabereihe mehr als eine END-Meldung beinhaltet, dann ist das Instrument unterbrochen (INTERRUPTED) und ein Fehler generiert worden.
  • Seite 79: Einstellungen Bei Einschaltung

    Einstellungen bei Einschaltung Sämtliche Geräteeinstellungen für Fernbetrieb werden beim Einschalten gelöscht, wie nachstehende Liste zeigt. Die Einschalteinstellungen werden ebenfalls installiert, wenn der Schalter Fern-/Lokalbetrieb (REMOTE / LOCAL) auf Lokalbetrieb gestellt ist. Spannung für 30 V-Versorgungen auf 0 V und für Logikversorgungen auf 4 V gestellt. Strom für 30 V-Versorgungen auf 1 mA und für Logikversorgungen auf 1 A gestellt.
  • Seite 80 Standard Event Status und Standard Event Status Enable Register Diese beiden Register werden gemäß IEEE 488.2 implementiert. Im Standard Event Status Register eingestellte Bits, die mit Bits zusammenhängen, die im Status Event Enable Register eingestellt sind, werden bewirken, daß das ESB-Bit im Status Byte Register eingestellt wird.
  • Seite 81: Status Byte Register Und Service Request Enable Register

    Bit 2 - Query Error (Abfragefehler). Wird eingestellt, wenn Abfragefehler auftreten. Die entsprechende Fehlernummer wird im Query Error Register wie folgt gelistet: Interruption-Fehler (Unterbrechung) Deadlock-Fehler (Verklemmung) Unterminated-Fehler (Unabgeschlossen) Bit 1 - Nicht benutzt. Bit 0 - Operation Complete (Vorgang abgeschlossen) Wird nach *OPC-Befehl eingestellt. Limit Event Status Register and Limit Event Status Enable Register Diese beiden Register stehen zusätzlich zu Norm IEEE 488.2 zur Verfügung.
  • Seite 82: Arc-Fernbefehlsformate

    werden. Das Bit wird gelöscht werden, nachdem der Response Message Terminator gesendet worden ist. Bit 3 - Nicht benutzt. Bit 2 - Nicht benutzt. Bit 1 - Nicht benutzt. Bit 0 - LIM. Das Limit bzw. Grenz-Status-Bit. Dieses Bit wird gesetzt, wenn im Limit Event Status Register gesetzte Bits den im Limit Event Status Enable Register gesetzten Bits entsprechen.
  • Seite 83: Gpib-Fernbefehl-Formate

    Ein <PROGRAM MESSAGE UNIT> kann ein beliebiger Befehl vom REMOTE COMMANDS- Abschnitt (Fernbefehle) sein. Anworten vom Instrument an die Steuereinheit werden als <RESPONSE MESSAGES> gesendet. Eine <RESPONSE MESSAGE> besteht aus einer <RESPONSE MESSAGE UNIT>, gefolgt von einem <RESPONSE MESSAGE TERMINATOR>. Ein <RESPONSE MESSAGE TERMINATOR>...
  • Seite 84: Fernbefehle

    Die Befehle können in korrekter Groß- oder Kleinschreibung ausgeführt werden. Fernbefehle Die nachstehenden Abschnitte listen Befehle und Abfragen, die in diesen Stromversorgungen implementiert werden. Es ist zu beachten, daß es keine abhängigen Parameter, gekoppelte Parameter, überlappende Befehle, Terminusprogrammdatenelemente oder zusammengesetzte Befehlsprogrammkennsätze gibt und daß...
  • Seite 85 *ESE <nrf> Sequentieller Befehl. Unmittelbar nach Ausführung wird die Meldung "Vorgang abgeschlossen' generiert. Das Standard Event Status Enable Register wird auf den Wert <nrf> gestellt. Falls der Wert <nrf>, nach Auf-/Abrundung weniger als 0 ist oder größer als 255 ist, dann wird ein Ausführungsfehler generiert und die Fehlernummer 200 (nicht im Bereich) ins Execution Error Register geschrieben.
  • Seite 86 *IST? Sequentieller Befehl. Unmittelbar nach Senden von <rmt> wird die Meldung 'Vorgang abgeschlossen' generiert. Retourniert ist-Lokalmeldung gemäß IEEE 488.2. Der Syntax der Antwort ist. 0<rmt> falls die Lokalmeldung „ist“ falsch ist, oder 1 <rmt> falls die Lokalmeldung „ist“ richtig ist. Die Antwort wird am Seriellinterface sofort gesendet, falls es im unadressierbaren Modus (non- addressable Mode) ist bzw.
  • Seite 87 *PRE <nrf> Sequentieller Befehl. Unmittelbar nach Ausführung wird die Meldung 'Vorgang abgeschlossen" generiert. Das Parallel Poll Enable Register wird auf den Wert <nrf> gestellt. Falls der Wert <nrf>, nach Auf-/Abrundung, weniger als 0 ist oder größer als 255 ist, dann wird ein Ausführungsfehler generiert und die Fehlernummer 200 (nicht im Bereich) im Execution Error Register plaziert.
  • Seite 88 *STB? Sequentieller Befehl. Unmittelbar nach Senden von <rmt> wird die Meldung “Vorgang abgeschlossen” generiert. Retourniert den Wert des Status Byte Registers in <nr1 >-numerischem Format. Der Syntax der Antwort ist - <nr1 ><rmt> Die Antwort wird beim Seriellinterface sofort gesendet, wenn es sich im unadressierbaren Modus (non-addressable Mode) befindet bzw.
  • Seite 89 lautet 100 - 102 (Höchst-Sollspannung überschritten), wenn der Wert zu groß ist und 120 -122 (Mindest-Sollspannung unterschritten), wenn der Wert zu niedrig ist. Wird dieser Befehl bei Ausgang 3 angewandt, so wird die Ausgangsstromgrenze getestet. Befindet sich der Ausgang nicht in Stromgrenze-Modus, so wird angenommen, daß die Spannung den gewünschten Wert erreicht hat.
  • Seite 90 V<n>O? Sequentieller Befehl Unmittelbar nach Senden von <rmt> wird die Meldung “Vorgang abgeschlossen” generiert. Gibt die Ausgangsspannung von Ausgang <n> im numerischen <nr2>-Format in Volt an. Die Syntax der Antwort lautet: <nr2>V<rmt> Bei der seriellen Schnittstelle wird die Antwort entweder sofort geschickt, wenn sich das Gerät im nichtadressierbaren Modus befindet oder aber nach Aufforderung, wenn sich das Gerät im adressierbaren Modus befindet.
  • Seite 91 Gibt den Delta-Spannungswert von Ausgang <n> im numerischen Format <nr2> in Volt an. Die Syntax der Antwort lautet: DELTAV<n> <nr2><rmt> Bei der seriellen Schnittstelle wird die Antwort entweder sofort geschickt, wenn sich das Gerät im nichtadressierbaren Modus befindet oder aber nach Aufforderung, wenn sich das Gerät im adressierbaren Modus befindet.
  • Seite 92 Dieser Befehl ist mit dem obengenannten Befehl DECV<n>V identisch mit der Ausnahme, daß keine Prüfung der Ausgangsspannung erfolgt, wodurch die zum Abfragen der Ausgangsspannung möglicherweise erforderlichen 500 ms eingespart werden. Dies ist dann nützlich, wenn bekannt ist, daß die Anstiegszeit kurz ist oder Konstantstrombetrieb vorliegt INCI<n>...
  • Seite 93 Bei der seriellen Schnittstelle wird die Antwort entweder sofort geschickt, wenn sich das Gerät im nichtadressierbaren Modus befindet oder aber nach Aufforderung, wenn sich das Gerät im adressierbaren Modus befindet. Beispiel: Enthält das Limit Event Status Register 01000001b, so lautet die Antwort auf LSR? 65<rmt>.
  • Seite 94: Fernbetrieb-Befehlsliste

    Fernbetrieb-Befehlsliste Allgemeine Befehle *CLS Status löschen. *ESE <nrf> Standard Event Status Enable Register auf Wert <nrf> setzen. *ESE? Gibt den Wert im Standard Even Status Enable Register an. *ESR? Gibt den Wert im Standard Event Status Register an. *IDN? Gibt die Instrumentkennung an. *IST? Gibt die lokale Meldung IST an.
  • Seite 95: Wartung Und Instandsetzung

    verifizieren. OP<n><nrf> Status von Ausgang <n> auf EIN (ON) oder AUS (OFF) setzen. OPALL<nrf> Status aller Ausgänge auf EIN (ON) oder AUS (OFF) setzen. DAMPING<n><nrf> Setzt Meßgerätedämpfung des Ausgangs <n> auf AUS (OFF) oder EIN (ON). LSR? Gibt den Wert des Limit Event Status Register an. LSE <nrf>...

Diese Anleitung auch für:

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