10. Kabelverbindungen 11. Steckerbelegungen 12. Erstellung einer Eichkurve für den Höhenmesser des GP940 Anhang: IGC-Zulassung für GNSS Flugschreiber ZANDER GP940 Achtung: Das Gehäuse des GP940 darf nicht geöffnet werden! Eine eingebaute Sicherheitseinrichtung sorgt dafür, daß der Recorder danach keine gültigen Flüge mehr aufzeichnet. Außerdem ist die sonst zweijährige Garantie erloschen!
1. Einführung: Der Flugdatenrecorder GP940 (= FDR , Recorder ) besteht aus einem Gehäuse, das folgende Funk- tionsgruppen enthält: GPS-Empfänger barometrischer Höhenmesser Aufzeichnungselektronik mit Datenspeicher Vibrationssensor für Motorlaufüberwachung bei Motorseglern eine wiederaufladbare Batterie 9V für die Datensicherung und für die Datenübertragung zwi- schen Recorder und IBM-kompatiblem Computer (= PC ) eine Lithium-Batterie 3V zur Datensicherung, falls die wiederaufladbare Batterie entladen ist Außen an den FDR werden angeschlossen: GPS-Antenne, Stromversorgung 12V / 170mA, Marke-...
2. Einbauhinweise: Der Flugdatenrecorder sollte herausnehmbar montiert werden. Am besten verwendet man die mitgelieferte Halterung. Wenn möglich sollte der Recorder so untergebracht sein, daß man das akustische Signal des Recor- ders mithören kann. Wird der Recorder in Verbindung mit einem Segelflugrechner SR940 oder SR820D verwendet, kann aber auch darauf verzichtet werden.
3. Einschalten des GP940: Nach dem Einschalten der Spannungsversorgung für den Flugdatenrecorder hört man ein akusti- sches Signal vom FDR als Bestätigung für das richtige Funktionieren des Gerätes: = Flugdatenrecorder aktiv Die Leuchtdiodenanzeige des FDRs zeigt dann dieses Signal: = kein GPS-Empfang Nach etwa 2 Minuten (Segelflugzeug im Freien, GPS-Antenne angeschlossen und mit freier Rund- umsicht) wechselt die Leuchtdiodenanzeige zu = GPS-Empfang...
4. GP940 an PC anschließen: Bevor man den GP940 für Flugaufzeichnungen verwendet, sollte man seine persönlichen Daten wie Name, Flugzeugtyp und anderes mit einem PC in den Recorder eingeben. Der dazu notwendige PC muß ein IBM kompatibler Computer sein (ab DOS 3.0, Speicher 512 KB). Die Verbindung zwischen GP940 und einem PC wird mit dem Programm ZANxxD.EXE hergestellt (xx entspricht einer Versionsnummer 00..99, D bedeutet deutsch ).
Der Dateiname enthält Datum, FDR-Werknummer und die Flugnummer eines Tages. Ein Beispiel: 67AZB251.ZAN bedeutet: 1996 / Juli / 10 / Hersteller ZANDER / Werknummer B25 / FlugNr.1 (verwendete Zahlenfolge: 1...9, A...Z) Um spätere Veränderungen von Aufzeichnungen zu verhindern, bekommt jede Aufzeichnung am Ende einige Kontrollinformationen angehängt.
und kann übrigens durch jedes andere Ladegerät, das für die 12V-Segelflugzeugbatterien verwendet wird, ersetzt werden (Ausgangsspannung 13...15V, Minus=Pin 2, Plus=Pin 3; siehe auch 10. Stecker- belegung). Die Steuerung des Ladevorgangs erfolgt vom GP940. Wichtig: Das normale Laden oder Nachladen der internen Batterie erfolgt nur bei Außentemperaturen von mehr als +10°C ! Zwischen +10°C und 0°C wird nur mit halbem Ladestrom geladen, unter 0°C wird nicht geladen! Der Stecker des Ladegeräts wird an der Rückseite des GP940 (neben der Antennenbuchse) einge-...
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Der SR940 verfügt über eine besondere Textseite für den Flugdatenrecorder; diese Textseite enthält mehrere Untermenüs. Die gewählte Route 1...8 kann als Aufgabe in den GP940 übertragen werden. Die Wendepunkte wer- den auf der Routenseite ausgewählt; dabei ist jedoch zu beachten, daß nach FAI-Vorschriften die Wegpunkte in dieser Reihenfolge einzugeben sind: Startpunkt, Abflug- 21:FD-Recorder punkt, Wendepunkte, Zielpunkt, Landepunkt.
7. Wegpunkte und Routen vorbereiten mit GP940: Der Segelflugrechner SR940 hat einen Speicher für 990 Wegpunkte. Der GP940 bietet die Möglich- keit, vorbereitete Wegpunktlisten und Routen zum Flugzeug zu transportieren. Dort können sie dann vom SR940 übernommen werden. Organisation der Wegpunktlisten (Empfehlung): 001...200 200 Wendepunkte 400...899...
wird, ähnlich wie beim SR940, ein Mittelpunkt (Breite, Länge) und die gewünschte Anzahl (=4500) eingegeben. Die neue Datei (Namen von Hand eingeben, z.B. NEXT.WZ) kann dann in den Daten- bankspeicher des GP940 geschrieben werden. Damit hat man Flugplätze und Luftraumpunkte in etwa 600km Umkreis zur Verfügung.
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Bei leerer oder defekter interner Batterie muß beim GP940 zum Auslesen der Flugdaten das Ladege- rät angeschlossen sein oder der GP940 wird durch das Bordnetz des Segelflugzeugs versorgt, wäh- rend die Flugdaten mit einem Laptop ausgelesen werden. Flüge für den dezentralen Wettbewerb: Hier folgen einige Vorschläge des Herstellers des GP940 für die Anwendung des Recorders bei de- zentralen Wettbewerben.
Für FAI-Flüge (Weltrekorde, Leistungsabzeichen) mit Flugdatenrecorder sind folgende Angaben er- forderlich: Datum der Anmeldung Zeitpunkt der Anmeldung Datum des geplanten Fluges Name des Piloten Unterschrift des Piloten Segelflugzeug-Typ Segelflugzeug-Kennzeichen GPS-Flugdatenrecorder-Typ ZANDER GP940 GPS-Flugdatenrecorder-Werknummer verwendetes geodätisches Datum: WGS84 Aufgabe: (Namen und Koordinaten) Startort Abflugpunkt Wendepunkte Zielpunkt...
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Temperaturbereich -20...+60°C GPS-Empfänger 8-Kanal Geodätisches System WGS-84 Flugdatenaufzeichnung: aufgezeichnete Signale Zeit, , barometrische Höhe, GPS-Position GPS-Höhe, DOP, 2D/3D, Motorlauf-Sensor mit SR940: angezeigte Fahrt, Windmessung, nächster WP Aufzeichnungsrate 4 Sekunden 1 Sekunde bei Betätigung des Marke-Tasters barometrische Höhenmessung: Messbereich -500...+20 000m Auflösung Positionsauflösung 0.25 Winkelsekunden...
12. Erstellung einer Eichkurve für den Höhenmesser des GP940: Nach FAI-Regeln muss bei der Höhenauswertung des Barogrammschriebs des GP940 die jeweils zugehörige Eichkurve (Kalibriertabelle) verwendet werden. Für Flüge, bei denen eine Höhendifferenz von Bedeutung ist, darf die Eichkurve nicht älter als ein Jahr sein oder es ist eine Nacheichung des GP940 innerhalb von einem Monat nach dem Flug erfor- derlich.
Zander Datei DATA-ZAN.EXE für die Übertragung der Daten aus dem Flugschreiber und - durch das Menü - für die Umwandlung einer jeden Flugdatendatei im Zander Format (*.ZAN) in eine gesonderte Datei im *.IGC-ASCII-Format; Zander Datei CONV-ZAN.EXE nur für die Umwandlung. Diese zwei EXE-Dateien sollen von den NACs für die Sportzeugen so auf eine Diskette kopiert werden, daß...
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Anfragen: Vorsitzender IGC GFAC, Bentworth Hall West, Alton, Hamphire, GU34 5LA, England Tel: ++44 1420 564 195; Fax: 563 140; email: ian@ukiws.demon.co.uk Anhang A zur IGC Zulassung, 10. November 1996 HINWEISE FÜR EIGNER UND SEGELFLUGZEUGFÜHRER TEIL DER IGC ZULASSUNG FÜR Zander GP940 GNSS FLUGSCHREIBER GP940 01/97 25.01.97...
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Breiten- und Längenangaben nur in Grad, Minuten und Sekunden eingegeben werden können; eine Eingabe von Dezimal-Minuten ist derzeit nicht möglich. ------------------------------------------------------------ Anhang B zur IGC-Zulassung, 10. November 1996 HINWEISE FÜR SPORTZEUGEN UND NACs TEIL DER IGC ZULASSUNG FÜR Zander GP940 GNSS FR GP940 01/97 25.01.97...
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Gültig mit dem Hauptteil der Zulassung, zu dem dieser Anhang gehört. Es wird empfohlen, eine Kopie des Zu- lassungsdokumentes einschließlich der Anhänge für den Gebrauch durch Segelflugzeugführer und Sportzeugen bei dem betreffenden Gerät aufzubewahren. Überprüfungen vor dem Flug B1.1 Installation des Flugschreibers im Segelflugzeug. Ein Sportzeuge muß vor dem Flug die Installation des Flugschreibers im Segelflugzeug überprüfen.
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B3.2 Analyse der Flugdaten. Ein von der NAC anerkannter Datenanalytiker kann dann unter Benutzung eines Analyseprogramms, das von der zuständigen NAC genehmigt wurde, mit der Fluganalyse beginnen. Zusätzlich zur Überprüfung der Flugdaten muß vom Datenanalytiker, der NAC und/oder der FAI (an wen die Daten jeweils gehen) eine authentische Version der Datei VALI-ZAN.EXE benutzt werden, um sicherzustellen, daß...