Wenn bei funkgesteuertem Seilwindenbetrieb der Windenführer mit dem
Stamm geht, muss er sich in der Nähe des Seilanschlages aufhalten (siehe
Bedienungsanleitung Seilwinde)
15. Der Seilwindenführer hat darauf zu achten, dass unter Last mindestens zwei
Seilwindungen auf der Trommel verbleiben.
16. Der Seilwindenführer muss von seinem Standplatz aus die Rückelast ständig
beobachten können, andernfalls ist sicherzustellen, dass die Bahn der Last von
anderen Personen beobachtet wird und zwischen Beobachter und Windenführer
durch vorher vereinbarte Signale ein ständiger Kontakt gehalten wird.
17. Während der Seilarbeit ist der Aufenthalt zwischen Last und Seilwinde sowie im
Gefahrenwinkel zwischen Seilwinde, Umlenkung und Last nicht gestattet.
18. Beim Rücken an Hängen darf sich niemand unterhalb des am Seil
angeschlagenen Stammes aufhalten
19. Beim Umziehen noch stehender Bäume muss das Zugseil am Baum
angeschlagen werden, bevor mit der Fällarbeit begonnen wird. Hierbei muss der
Standort des Rückeschleppers so gewählt werden, dass der Abstand zum
umziehenden Baum mindestens die doppelte Baumlänge beträgt!
20. Die Reifenprofile des Rückeschleppers, an das die Seilwinde angebaut wird,
müssen griffig sein, d.h. Stollenprofile mit mindestens 40% der Profilhöhe der
Neubereifung, oder der Rückeschlepper muss mit Gleitschutzketten ausgerüstet
sein. Bei Schnee- und Eisglätte müssen stets Gleitschutzketten verwendet
werden.
21. Rückeschlepper vor dem Rücken sicher mit Bergstütze oder ähnlichem
feststellen, Fahrhebel (Minihebel) in Neutralstellung stellen und zusätzlich die
Feststellbremse einschalten!
Nötigenfalls den Schlepper mit einem entgegen der Zugrichtung angeschlagenen
Seil sichern, wenn die Bergstütze und die Feststellbremse aufgrund der
Bodenbeschaffenheit keinen ausreichenden Halt finden.
22. Die Rückelast und die Geschwindigkeit sind so zu wählen, dass der
Rückeschlepper unter Berücksichtigung seiner Bauart und Beschaffenheit sowie
der Bodenbeschaffenheit und der Neigung des Geländes nicht umstürzen kann.
23. Der Seileinlauf möglichst tief und in der Seilwindenzugrichtung, also ohne
seitliche Ablenkung wählen!