Prozesskonfiguration
Im Menü Prozesskonfiguration (P.cnF) haben Sie Zugriff auf die Feldkorrekturfunktionen. Mit den
Feldkorrekturfunktionen können Sie die Parameter Eingangssignal niedrig und Eingangssignal hoch im
Menü Erweiterte Skalierung basierend auf dem tatsächlich am Eingang gemessenen Eingangssignal
ändern. Dieser Parameter gilt für Prozess-, Widerstands- und Potentiometerbereiche und ist für
Temperaturbereiche (Thermoelemente, Pt-, NTC-Bereiche) deaktiviert.
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Wählen Sie die Funktion Feldkorrektur niedrig (Fc.Lo), um den tatsächlichen Eingangssignalwert im
Parameter Eingangssignal niedrig des Menüs Erweiterte Skalierung festzulegen. Während der Messung
des Werts blinkt die Meldung ok 5 Sekunden lang. Nach Abschluss der Messung kehrt das Gerät zum
Parameter Feldkorrektur niedrig (Fc.Lo) zurück.
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Wählen Sie die Funktion Feldkorrektur hoch (Fc.hI), um den tatsächlichen Eingangssignalwert im
Parameter Eingangssignal hoch des Menüs Erweiterte Skalierung einzustellen. Während der Messung
des Werts blinkt die Meldung ok 5 Sekunden lang. Nach Abschluss der Messung kehrt das Gerät zum
Parameter Feldkorrektur hoch (Fc.hI) zurück.
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Beispiel: Ein Drucktransmitter von 0/10 Bar liefert ein 4/20-mA-Signal. Das PCE-SCI-P ist für einen
4/20-mA-Eingang und einen 4/20-mA-Ausgang konfiguriert. Bei der Einrichtung des Systems stellen
Sie fest, dass der tatsächliche Druck zwar stabil bei 0 Bar liegt, der Ausgang des Geräts jedoch stabil
bei 4,05 mA liegt. Mit der Meldungsfunktion können Sie überprüfen, ob der Eingang an den PCE-SCI-
P-Klemmen ebenfalls 4,05 mA beträgt und dass das vom Druckwandler gelieferte Signal diesen Wert
nicht unterschreiten kann. Wenden Sie die Funktion Feldkorrektur niedrig an, um den Ausgang bei dem
tatsächlich erfassten Eingangssignal (4,05 mA) auf 4,00 mA zu zwingen.
Erweiterte Skalierung
Im Menü Erweiterte Skalierung (Ad.Sc) können die Eingangs- und Ausgangssignalbereiche angepasst
werden. Die Parameter in diesem Menü stellen die tatsächlichen Eingangs- und Ausgangssignalbereiche
dar, die am Gerät konfiguriert sind. Bei Auswahl eines vordefinierten Konfigurationscodes werden diese
Parameter entsprechend dem ausgewählten Code konfiguriert. Die unten aufgeführten Parameter können
manuell konfiguriert werden:
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Konfigurieren Sie im Parameter Niedriges Eingangssignal (In.Lo) den niedrigen Eingangssignalwert.
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Bei Temperatursensoren wird dieser Wert in ºC angegeben.
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Bei Prozesssignalen wird dieser Wert in x,xx mA oder x,xx Vdc angegeben.
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Bei Widerstandssignalen wird dieser Wert in KOhms angegeben (1,000 KOhms, 10,00 KOhms, 100,0
KOhms oder 1000 KOhms).
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Bei Potentiometersignalen wird dieser Wert in x,x % des Potentiometers angegeben.
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Konfigurieren Sie im Parameter Eingangssignal hoch (In.hI) den Wert für das hohe Eingangssignal. Die
Einheiten dieses Parameterwerts sind dieselben wie die im vorherigen Parameter angegebenen.
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Konfigurieren Sie im Parameter Ausgangssignal niedrig (ou.Lo) den Wert für das niedrige
Ausgangssignal. Dieser Wert wird in x,xx mA oder x,xx Vdc angegeben.
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Konfigurieren Sie den Parameter Ausgangssignal hoch (ou.hI) für den Wert des hohen Ausgangssignals.
Dieser Wert wird in x,xx mA oder x,xx Vdc angegeben.
Diese vier Parameter definieren die Beziehung zwischen dem Eingangs- und dem Ausgangssignal (siehe
Tabelle 31) und können unabhängig voneinander geändert werden, um sie an die spezifische Eingangs-
Ausgangs-Beziehung Ihrer Anwendung anzupassen (siehe Tabelle 32).
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