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Tablet-Oszilloskop
T-Serie
Shenzhen Micsig Technology Co., Ltd
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Inhaltszusammenfassung für Micsig T Serie

  • Seite 1 Tablet-Oszilloskop T-Serie Shenzhen Micsig Technology Co., Ltd...
  • Seite 2: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Versionsinfo Version Datum Anmerkungen V1.0 2022.06 Zusätzliche Funktionen, TO1004 usw. V1.1 2022.12 Aktualisierung der Oszilloskop-Schnittstellenanzeige, Hinzufügen von V1.2 09.04.2024 Persist, Messeinstellung usw. hinzugefügt.
  • Seite 3 Vorwort Sehr geehrte Kunden, herzlichen Glückwunsch! Vielen Dank, dass Sie sich für ein Gerät von Micsig entschieden haben. Bitte lesen Sie diese Anleitung vor der Verwendung sorgfältig durch und beachten Sie insbesondere die „Sicherheitshinweise“. Wenn Sie diese Anleitung gelesen haben, bewahren Sie sie bitte für spätere Referenzzwecke sorgfältig auf.
  • Seite 4 Inhaltsverzeichnis Merkmale Parameter: • Kanäle: 4 x Analogkanal, 1 x Auxout-Kanal • Analogkanal-Bandbreite: max. 300 MHz • Max. Echtzeit-Abtastrate: 2 GSa/s • Speichertiefe: 220 Mpts • Max. Wellenform-Erfassungsrate: 300.000 wfms/s • Vertikaler Empfindlichkeitsbereich: 1 mV/div bis 10 V/div (1 MΩ), 1 mV/div bis 1 V/div (50 Ω) •...
  • Seite 5 • Tragbar und für den Tisch geeignet, integrierter 7500-mAh-Lithium-Akku, nur 1,9 kg Funktionen: • Ausgestattet mit dem Sigtest™-Multitasking-System, stabiler und zuverlässiger Betrieb • Integrierte Bedienungsanleitung, großer Bildschirm für gute Lesbarkeit • Unterstützt die Umbenennung von Kanälen und die schnelle Einstellung von Kanalparametern •...
  • Seite 6 Inhaltsverzeichnis • Unterstützt 256-stufige Graustufen-Digitalanzeige und Farbtemperaturanzeige • Unterstützt Persistenzanzeige • Unterstützt Nullkalibrierung mit einem Tastendruck , manuelle Nullkalibrierung (TO1004 unterstützt diese Funktion nicht) • Unterstützt 1 MΩ/50 Ω Impedanzumschaltung (TO1004 unterstützt diese Funktion nicht) • Unterstützt segmentierte Speicherfunktion, kann bis zu 10.000 Wellenformbilder in Segmenten erfassen (TO1004 unterstützt diese Funktion nicht) •...
  • Seite 7 • Umfangreiche Triggerfunktionen: Flanke, Impulsbreite, Logik, N-Flanke, Runt, Steigung, Timeout, Video, UART, I2C, SPI, CAN, CAN FD, LIN, 429, 1553B • Umfangreiche serielle Bus-Decodierungsfunktion (optional): UART, I2C, SPI, CAN, CAN FD, LIN, 429, 1553B, unterstützt 2 Decodierungskanäle, unterstützt Decodierung im Textmodus •...
  • Seite 8 Inhaltsverzeichnis • Unterstützt Mausbedienung • Unterstützt Kensington-Schloss zur Diebstahlsicherung • Unterstützt Online-Firmware-Upgrade-Funktion • Optionale Stromsonde, Differenzsonde, optisch isolierte Sonde, Spezialkoffer, Handtasche und anderes Oszilloskop-Zubehör Hinweis: Sofern nicht anders angegeben, wird in diesem Benutzerhandbuch das Modell TO3004 als Beispiel verwendet, um die TO-Serie und ihre grundlegenden Funktionen zu veranschaulichen.
  • Seite 9: Inhaltsverzeichnis

    Inhalts INHALTSVERZEICHNIS ..............................................X KAPITEL 1. SICHERHEITSHINWEISE..........................................1 ............................................1 ICHERHEITSHINWEISE .......................................5 ICHERHEITSBEGRIFFE UND YMBOLE KAPITEL 2. SCHNELLSTARTANLEITUNG FÜR OZILLOSKOPE..................................8 Ü .......................................9 BERPRÜFEN IE DEN IEFERUMFANG ........................................10 ERWENDUNG DER ALTERUNG ..............................................12 EITENWAND ..............................................13 ÜCKWAND ............................................15 BERES EDIENFELD ..............................................16 RONTPLATTE ......................................17 USSCHALTEN DES SZILLOSKOPS ................................18 NZEIGEOBERFLÄCHE DES SZILLOSKOPS VERSTEHEN...
  • Seite 10 Inhaltsverzeichnis ............................24 INFÜHRUNG IN DIE GRUNDLEGENDE EDIENUNG DES OUCHSCREENS 2.10 ............................................26 AUSBEDIENUNG 2.11 ..................................27 NSCHLIEßEN DER ONDE AN DAS SZILLOSKOP 2.12 ............................................28 UTO VERWENDEN 2.13 ........................................33 ERKSEINSTELLUNGEN LADEN 2.14 ....................................3 UTOMATISCHE ALIBRIERUNG VERWENDEN 2.15 ........................................36 ASSIVE ONDENKOMPENSATION 2.16 ............................................41 PRACHE ÄNDERN KAPITEL 3 HORIZONTALES SYSTEM ..........................................42 .......................................44 ELLENFORM HORIZONTAL VERSCHIEBEN...
  • Seite 11 Ö -, M )..................62 FFNEN CHLIEßEN VON ELLENFORMEN ANAL ATHEMATIK EFERENZWELLENFORMEN ......................................67 ERTIKALE MPFINDLICHKEIT EINSTELLEN ........................................68 ERTIKALE OSITION EINSTELLEN ............................................68 ANALMENÜ ÖFFNEN 4.4.1 Kanalkopplung einstellen .........................................70 4.4.2 Bandbreitenbegrenzung einstellen ......................................73 4.4.3 Wellenformumkehrung..........................................75 4.4.4 Sondentyp einstellen..........................................76 4.4.5 Dämpfungskoeffizienten der Sonde einstellen ..................................77 4.4.6 Vertikale Ausdehnungsreferenz ........................................79 4.4.7...
  • Seite 12 Inhaltsverzeichnis .............................................109 OGIKAUSLÖSER ...........................................115 LANKE RIGGER ...............................................118 RIGGER ............................................120 EIGUNGSAUSLÖSER .........................................125 EITÜBERSCHREITUNGSAUSLÖSER ...............................................128 IDEOTRIGGER 5.10 ..........................................133 ERIELLER RIGGER KAPITEL 6 ANALYSE SYSTEM .............................................134 ..........................................135 UTOMATISCHE ESSUNG ........................................154 REQUENZMESSGERÄT ESSUNG ................................................155 URSOR KAPITEL 7 BILDSCHIRMAUFNAHME, SPEICHERTIEFE UND WELLENFORMSPEICHERUNG ........................161 .........................................162 ILDSCHIRMAUFNAHMEFUNKTION ............................................164 IDEOAUFZEICHNUNG ...........................................165...
  • Seite 13 ....................................172 PEICHERN DER SZILLOSKOPEINSTELLUNGEN KAPITEL 8 MATHEMATIK UND REFERENZ.........................................174 ....................................175 ERECHNUNG DOPPELTER ELLENFORMEN FFT-M ..............................................180 ESSUNG ORTGESCHRITTENE ATHEMATIK ..............................................................................................191 EFERENZWELLENFORMAUFRUF KAPITEL 9 ANZEIGE-EINSTELLUNGEN........................................196 ........................................198 ELLENFORM INSTELLUNGEN .............................................198 ITTER INSTELLUNG ........................................199 INSTELLUNG FÜR ERSISTENZ ......................................202 ORIZONTALES XPANSIONSZENTRUM ........................................202 ARBTEMPERATUREINSTELLUNG .........................................203 USWAHL DES EITBASIS ODUS...
  • Seite 14 Inhaltsverzeichnis 10.2 -SEQ-T ....................................211 ASTE UND INGLE ASTE 10.3 ........................................212 AMPLING ODUS AUSWÄHLEN 10.4 .....................................218 UFNAHMELÄNGE UND AMPLING 10.5 ..........................................221 EGMENTIERTER PEICHER 10.5.1 Einstellung der Segmentnummer......................................222 10.5.2 Wellenform erfassen .........................................224 10.5.3 Anzeigen und Betrachten ........................................225 10.5.4 Beispiel für segmentierte Speicherung....................................229 KAPITEL 11 SERIELLER BUS-TRIGGER UND DECODIERUNG (OPTIONAL) ..............................233 11.1 UART (RS232/RS422/RS485)
  • Seite 15: Oszilloskop

    KAPITEL 12 HOMEPAGE-FUNKTIONEN ........................................295 12.1 11).......................................297 SZILLOSKOP SIEHE APITEL 12.2 ..............................................297 TORE 12.3 ............................................301 INSTELLUNGEN 12.4 ............................................308 ATEIMANAGER 12.5 ..............................................308 ECHNER 12.6 ..............................................309 ROWSER 12.7 ...............................................310 ALERIE 12.8 ..............................................313 ALENDER 12.9 ........................................313 LEKTRONISCHE ILFSMITTEL 12.10 UHR ..............................................................12.11 ............................................318 USSCHALTEN 12.12 ES D ..........................................319...
  • Seite 16 Inhaltsverzeichnis 13.1.1 Installation der Host-Computersoftware .....................................324 13.1.2 Anschluss des Host-Computers ......................................325 13.1.3 Einführung in die Hauptoberfläche.....................................327 13.1.4 Einführung in die Bedienoberfläche....................................329 13.1.5 Speichern und Anzeigen von Bildern und Videos................................330 13.2 ..........................................332 OBILE ERNBEDIENUNG 13.3 SCPI................................................335 KAPITEL 14 AKTUALISIERUNGS- UND UPGRADE-FUNKTIONEN................................336 14.1 ........................................337 OFTWARE...
  • Seite 17 ANHANG ..................................................353 A: W ..................................353 NHANG ARTUNG UND FLEGE DES SZILLOSKOPS B: Z ............................................355 NHANG UBEHÖR xviii...
  • Seite 18 Kapitel 1. Sicherheitsvorkehrungen Kapitel 1. Sicherheits smaßnahmen Sicherheits svorkehrungen Die folgenden Sicherheitsvorkehrungen müssen verstanden werden, um Verletzungen zu vermeiden und Schäden an diesem Produkt oder daran angeschlossenen Produkten zu verhindern. Um mögliche Sicherheitsrisiken zu vermeiden, müssen diese Vorsichtsmaßnahmen bei der Verwendung dieses Produkts unbedingt beachtet werden.
  • Seite 19 ⚫ Nicht ohne Abdeckungen betreiben. Betreiben Sie das Produkt nicht, wenn Abdeckungen oder Blenden entfernt wurden. ⚫ Nicht bei vermuteten Fehlfunktionen betreiben. Wenn Sie vermuten, dass dieses Produkt beschädigt ist, lassen Sie es von einem von Micsig benannten Servicetechniker überprüfen.
  • Seite 20: Kapitel 1. Sicherheitsvorkehrungen

    Kapitel 1. Sicherheitsvorkehrungen ⚫ Verwenden Sie den Adapter ordnungsgemäß. Versorgen Sie das Gerät mit Strom oder laden Sie es mit dem von Micsig angegebenen Netzteil auf und laden Sie den Akku gemäß dem empfohlenen Ladezyklus. ⚫ Vermeiden Sie freiliegende Schaltkreise. Berühren Sie keine freiliegenden Anschlüsse und Komponenten, wenn Strom anliegt.
  • Seite 21 Definition der Messkategorie Die Messkategorie I gilt für Messungen an Schaltungen, die nicht direkt an das Stromnetz angeschlossen sind. Beispiele hierfür sind Messungen an Schaltungen, die nicht vom Stromnetz abgeleitet sind, und speziell geschützte (interne) vom Stromnetz abgeleitete Schaltungen. Im letzteren Fall sind die transienten Spannungen variabel;...
  • Seite 22: Sicherheitsbegriffe Und Symbole

    Kapitel 1. Sicherheitsvorkehrungen Sicherheitsbegriffe und - ssymbole Begriffe im Handbuch Die folgenden Begriffe können in diesem Handbuch vorkommen: Warnung. Warnhinweise weisen auf Bedingungen oder Praktiken hin, die zu Verletzungen oder zum Tod führen können. Vorsicht. Vorsichtshinweise weisen auf Bedingungen oder Praktiken hin, die zu Schäden an diesem Produkt oder anderem Eigentum führen können. Begriffe auf dem Produkt Diese Begriffe können auf dem Produkt vorkommen: Gefahr...
  • Seite 23 Symbole auf dem Produkt Die folgenden Symbole können auf dem Produkt erscheinen: Gefährliche Spannung Vorsicht Siehe Handbuch Schutzleiteranschluss Chassis-Erdung Messungs-Erdungsklemme Bitte lesen Sie die folgenden Sicherheitshinweise, um Verletzungen zu vermeiden und Schäden an diesem Produkt oder daran angeschlossenen Produkten zu verhindern. Um mögliche Gefahren zu vermeiden, darf dieses Produkt nur innerhalb des angegebenen Anwendungsbereichs verwendet werden.
  • Seite 24 Kapitel 1. Sicherheitsvorkehrungen ⚫ Verwenden Sie nur die mit dem Gerät mitgelieferten isolierten Spannungssonden oder ein gleichwertiges Produkt, das in der Liste angegeben ist. ⚫ Überprüfen Sie vor der Verwendung die Spannungssonden, Messleitungen und Zubehörteile auf mechanische Beschädigungen und ersetzen Sie sie, wenn sie beschädigt sind.
  • Seite 25: Überprüfen Sie Den Lieferumfang

    Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop der Serie „ “ Dieses Kapitel enthält Überprüfungen und Bedienungsanweisungen für das Oszilloskop. Wir empfehlen Ihnen, diese sorgfältig durchzulesen, um sich mit dem Aussehen, dem Ein- und Ausschalten, den Einstellungen und den entsprechenden Kalibrierungsanforderungen des Oszilloskops der Smart-Serie vertraut zu machen.
  • Seite 26 Wenn bei der Sichtprüfung Schäden am Oszilloskop festgestellt werden oder es die Leistungsprüfung nicht besteht, wenden Sie sich bitte an den Vertreter von Micsig oder die örtliche Niederlassung. Wenn das Gerät durch den Transport beschädigt wurde, bewahren Sie bitte die Verpackung auf...
  • Seite 27 Verwenden Sie die Halterung „ “ Legen Sie die Frontplatte des Oszilloskops flach auf den Tisch. Halten Sie die Unterseite der Halterung mit beiden Zeigefingern fest und öffnen Sie die Halterung, indem Sie sie leicht nach oben drücken, wie in Abbildung 2-1 dargestellt.
  • Seite 28 Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Abbildung 2-1 Halterung öffnen...
  • Seite 29 Seiten -Panel Abbildung 2-2 Seitenxml-ph-0000@deepl.internal An der Seite des Oszilloskops befinden sich verschiedene Schnittstellen (von links nach rechts): Einschaltknopf, Erdung, Ausgang für Sondenausgleichssignal, USB-Host, HDMI, USB-Gerät, Ausschaltsperre und Stromanschluss.
  • Seite 30 Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Rück sfeld Abbildung 2-3 Rückseite...
  • Seite 31 Ch1 – Ch4 sind Signalmesskanäle Aux Out ist ein Hilfskanal, der hauptsächlich zur Messung der Wellenform-Aktualisierungsrate des Oszilloskops und zur Kaskadierung des aktuellen Oszilloskopsignals an andere Oszilloskope verwendet wird.
  • Seite 32 Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Ober sseite Abbildung 2-4 Oberseite des Tablet-Oszilloskops Auf der Oberseite des Oszilloskops befindet sich die BNC-Schnittstelle für den Anschluss der Sonde.
  • Seite 33 Front Abbildung 2-5 Frontplatte des Tablet-Oszilloskops...
  • Seite 34: Ein-/Ausschalten Des Oszilloskops

    Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Ein-/Ausschalten des Tablet-Oszilloskops Ein-/Ausschalten des Oszilloskops Erster Start ⚫ Schließen Sie das Netzteil an das Oszilloskop an. Das Oszilloskop darf nicht auf das Netzkabel gedrückt werden. ⚫ Überprüfen Sie die Ausschaltsperre an der Seite des Oszilloskops und drücken Sie die Ein-/Aus-Taste a m , um das Gerät zu starten.
  • Seite 35: Informationen Zur Oszilloskop-Anzeige -Schnittstelle

    ⚫ Stellen Sie den Ausschaltsperrschalter auf OFF, damit das Oszilloskop nicht eingeschaltet werden kann. Achtung: Das erzwungene Ausschalten kann zum Verlust nicht gespeicherter Daten führen. Bitte verwenden Sie diese Funktion mit Vorsicht. Informationen zur Oszilloskop-Anzeige -Schnittstelle Dieser Abschnitt enthält eine kurze Einführung und Beschreibung der Benutzeroberfläche des Oszilloskops der Smart-Serie. Nach dem Lesen dieses Abschnitts sind Sie in kürzester Zeit mit dem Inhalt der Oszilloskop-Anzeigeoberfläche vertraut.
  • Seite 36 Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Abbildung 2-6 Anzeige der Oszilloskop-Benutzeroberfläche...
  • Seite 37 Nein Beschreibung Micsig-Logo Oszilloskopstatus, einschließlich RUN, STOP, WAIT, Auto; Tippen Sie auf diese Schaltfläche, um zu STOP zu wechseln Triggerpunkt Abtastrate, Speichertiefe Der Bereich in „[]“ gibt die Position der Wellenform an, die während der gesamten Speicherdauer auf dem Bildschirm angezeigt wird Tiefe Verzögerungszeit, der Zeitpunkt, zu dem sich die Mittellinie des Wellenformanzeigebereichs relativ zum Trigger befindet...
  • Seite 38 Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Beschreibung Triggerschwellenanzeige CH1、CH2、CH3、CH4 Kanalsymbole und vertikales Empfindlichkeitssymbol. Tippen Sie auf die Kanalsymbole, um sie zu öffnen. Kanäle; Klicken Sie auf „ “ oder „ “ , um die vertikale Empfindlichkeit der Kanäle anzupassen; Öffnen Sie das Kanalmenü, indem Sie vom gewünschten Kanal nach links wischen und zum Schließen nach rechts wischen.
  • Seite 39 Nein Beschreibung Symbol für die horizontale Zeitbasissteuerung. Tippen Sie auf die Schaltflächen für die linke/rechte Zeitbasis, um die horizontale Zeitbasis der Wellenform einzustellen. Tippen Sie auf die Zeitbasis, um die Zeitbasistabelle zu öffnen. Tippen Sie auf die gewünschte Zeitbasis, um sie auszuwählen. Schnellspeichern.
  • Seite 40 Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Beschreibung 50 %: Zum Einstellen antippen: ⚫ Die vertikale Position der aktuellen Kanalwellenform zum Nullpunkt ⚫ Die horizontale Position der aktuellen Kanalwellenform zur Bildschirmmitte ⚫ Der Triggerpegel zur Mitte der Wellenform des Triggerkanals ⚫ Den aktiven Cursor zurück zur Mitte des Bildschirms Startseite Der horizontale Positionswert der Triggerpositionsanzeige.
  • Seite 41: Einführung Grundlegende Bedienung Des Touch- Bildschirms

    Einführung Grundlegende Bedienung des Touch- bildschirms Das Oszilloskop der Smart-Serie wird hauptsächlich durch Tippen, Wischen und Ziehen mit einem Finger bedient. Tippen Tippen Sie auf eine Schaltfläche auf dem Touchscreen, um das entsprechende Menü und die entsprechende Funktion zu aktivieren. Tippen Sie auf eine beliebige freie Stelle auf dem Bildschirm, um das Menü...
  • Seite 42 Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Abbildung 2-7 Aus dem Hauptmenü herausschieben Tippen Sie auf die Optionen im Hauptmenü, um das entsprechende Untermenü aufzurufen.
  • Seite 43: Maus -Bedienung

    Mit einem Finger ziehen Für grobe Anpassungen der vertikalen Position, des Triggerpunkts, des Triggerpegels, des Cursors usw. der Wellenform. Weitere Informationen finden Sie unter „4.1 Horizontale Verschiebung der Wellenform“ und „5.3 Anpassen der vertikalen Position“. 2.10 Maus -Bedienung Schließen Sie die Maus an die „USB-Host“-Schnittstelle an und bedienen Sie das Oszilloskop mit der Maus. Die linke Taste, die rechte Taste und das Scrollrad der Maus haben dieselben Funktionen wie die Finger-Touch-Funktion.
  • Seite 44: Schließen Sie Die Sonde An Das Oszilloskop " " An

    Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Abbildung 2-8 Mauszeiger 2.11 Schließen Sie die Sonde an das Oszilloskop „ “ an Schließen Sie die Sonde an den BNC-Anschluss des Oszilloskopkanals an. Verbinden Sie die einziehbare Spitze der Sonde mit dem Schaltungspunkt oder dem zu messenden Gerät. Achten Sie darauf, das Erdungskabel der Sonde mit dem Erdungspunkt der Schaltung zu verbinden.
  • Seite 45 Maximale Eingangsspannung des analogen Eingangs Kategorie I 300 Vrms, 400 Vpk. 2.12 Verwenden Sie „ Auto“ Sobald das Oszilloskop ordnungsgemäß angeschlossen ist und ein gültiges Signal eingegeben wird, tippen Sie auf die Schaltfläche „Auto Set“ (Automatische Einstellung) , um das Oszilloskop schnell so zu konfigurieren, dass es die besten Anzeigeeffekte für das Eingangssignal liefert. Während sich das Oszilloskop im Automatikmodus befindet, leuchtet die Schaltfläche „Auto Set“...
  • Seite 46 Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Die Quelle kann automatisch getriggert werden, und der getriggerte Quellenkanal kann automatisch so eingestellt werden, dass er entweder dem aktuellen Signal oder dem maximalen Signal Vorrang einräumt. Öffnen Sie das Hauptmenü. Tippen Sie auf „Auto“, um das Menü für die automatische Einstellung zu öffnen, einschließlich der Einstellungen für das Öffnen/Schließen des Kanals, der Schwellenspannung und der Triggerquelle.
  • Seite 47 Hinweis: Die Anwendung von Auto Set erfordert, dass die Frequenz des gemessenen Signals nicht weniger als 20 Hz beträgt, das Tastverhältnis größer als 1 % ist und die Amplitude mindestens 2 mVpp beträgt. Wenn diese Parameterbereiche überschritten werden, schlägt Auto Set fehl. Abbildung 2-10 Auto Set-Wellenform Auto Range –...
  • Seite 48 Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Öffnen Sie das Hauptmenü und tippen Sie auf „Auto“, um das Menü für den automatischen Bereich mit den entsprechenden Einstellungen zu öffnen. Wenn die automatische Bereichsfunktion des Oszilloskops aktiviert ist, stellt das Oszilloskop automatisch verschiedene Parameter ein, darunter: vertikale Skala, horizontale Zeitbasis, Triggerpegel usw.
  • Seite 49 Abbildung 2-11 Auto Range öffnen Der automatische Bereich ist in den folgenden Situationen in der Regel nützlicher als die automatische Einstellung: Sie kann Signale analysieren, die dynamischen Veränderungen unterliegen. Sie können mehrere kontinuierliche Signale schnell anzeigen, ohne das Oszilloskop anzupassen. Diese Funktion ist sehr nützlich, wenn Sie zwei Sonden gleichzeitig verwenden müssen oder wenn Sie die Sonde nur mit einer Hand verwenden können, weil die andere Hand beschäftigt ist.
  • Seite 50: Werkseinstellungen Laden

    Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop 2.13 Werkseinstellungen laden Öffnen Sie das Hauptmenü und tippen Sie auf „Benutzereinstellungen“, um die Seite mit den Benutzereinstellungen aufzurufen. Tippen Sie auf „Werkseinstellungen“ und das Dialogfeld zum Laden der Werkseinstellungen wird angezeigt. Drücken Sie „OK“ und laden Sie die Werkseinstellungen. Das Dialogfeld zum Laden der Werkseinstellungen ist in Abbildung 2-12 dargestellt.
  • Seite 51 „Kalibrieren“ in roter Schrift angezeigt. Nach Abschluss der Kalibrierung verschwindet die rote Schrift. Bei starken Temperaturschwankungen sorgt die automatische Kalibrierungsfunktion dafür, dass das Oszilloskop die höchste Messgenauigkeit beibehält. ⚫ Die automatische Kalibrierung sollte ohne Sonde durchgeführt werden. ⚫ Der automatische Kalibrierungsvorgang dauert etwa zwei Minuten. ⚫...
  • Seite 52 Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Manuelle Nullkalibrierung – Das Oszilloskop unterstützt die manuelle Nullkalibrierung für jeden Kanal. Durch Klicken auf die Schaltfläche „Fine“ (Fein) in der unteren linken Ecke wird das Menü zur erzwungenen Kanalauswahl geöffnet und der Offset-Wert angezeigt. Wählen Sie den anzupassenden Kanal aus und verschieben Sie die Wellenform nach oben oder unten, um die Nullposition manuell anzupassen.
  • Seite 53 2.15 Passive Sonden skompensation Bevor Sie eine Verbindung zu einem Kanal herstellen, sollten Sie eine Sondenkompensation durchführen, um sicherzustellen, dass die Sonde zum Eingangskanal passt. Eine Sonde ohne Kompensation führt zu größeren Messfehlern oder Ungenauigkeiten. Sondenkompensation kann den Signalweg optimieren und die Messung genauer machen. Wenn sich die Temperatur um 10 °C oder mehr ändert, muss dieses Programm ausgeführt werden, um die Messgenauigkeit sicherzustellen.
  • Seite 54 Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Abbildung 2-14 Anschluss der Sonde Öffnen Sie den Kanal (falls dieser geschlossen ist). Passen Sie den Dämpfungskoeffizienten des Oszilloskopkanals an das Dämpfungsverhältnis der Sonde an.
  • Seite 55 Tippen Sie auf die Schaltfläche „ “ ( V e r t i k a l e Empfindlichkeit einstellen) oder passen Sie die vertikale Empfindlichkeit der Wellenform und die horizontale Zeitbasis manuell an. Beobachten Sie die Form der Wellenform, siehe Abbildung 2-15. Abbildung 2-15 Sondenkompensation...
  • Seite 56 Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop Wenn die Wellenform auf dem Bildschirm als „Unterkompensation“ oder „Überkompensation“ angezeigt wird, passen Sie bitte den Trimmkondensator an, bis die Wellenform auf dem Bildschirm als „korrekte Kompensation“ angezeigt wird. Die Einstellung der Sonde ist in Abbildung 2-16 dargestellt. Abbildung 2-16 Einstellen der Sonde...
  • Seite 57 Der Sicherheitsring an der Sonde gewährleistet einen sicheren Arbeitsbereich. Bei der Verwendung der Sonde sollten die Finger den Sicherheitsring nicht überschreiten, um einen Stromschlag zu vermeiden. Schließen Sie die Sonde an alle anderen Oszilloskopkanäle an (Kanal 2 eines 2-Kanal-Oszilloskops oder Kanal 2, 3 und 4 eines 4-Kanal- Oszilloskops).
  • Seite 58 Kapitel 2. Schnellstartanleitung für das Oszilloskop 2.16 ssprache ändern Informationen zum Ändern der Anzeigesprache finden Sie unter „12.3 Einstellungen – Sprache und Eingabemethode“.
  • Seite 59 Kapitel 3 Horizontales Messsystem „ ” Dieses Kapitel enthält detaillierte Informationen zum horizontalen System des Oszilloskops. Wir empfehlen Ihnen, dieses Kapitel sorgfältig zu lesen, um die Einstellfunktionen und die Bedienung des horizontalen Systems des Oszilloskops der Smart-Serie zu verstehen. ⚫ Bewegen Sie die Wellenform horizontal ⚫...
  • Seite 60: Kapitel 3 Horizontales System

    Kapitel 3 Horizontales System Abbildung 3-1 Horizontales System...
  • Seite 61: Bewegen Sie Die Wellenform Horizontal

    Bewegen Sie die Wellenform horizontal Legen Sie einen Finger auf den Wellenform-Anzeigebereich, um nach links und rechts zu wischen und die Wellenformposition aller analogen Kanäle horizontal grob anzupassen. Tippen Sie nach dem Verschieben der Wellenform auf die Feineinstellungstaste in der unteren linken Ecke des Bildschirms, um die Feinjustierung vorzunehmen.
  • Seite 62: Anpassen Der Horizontalen Zeitbasis (Zeit /Div )

    Kapitel 3 Horizontales System Anpassen der horizontalen Zeitbasis Methode 1: Softkeys Tippen Sie auf die Schaltflächen „ “ (Zeitbasis einstellen) u n d „ “ ( Zeitbasis v e r g r ö ß e r n ) , um die horizontale Zeitbasis aller analogen Kanäle (aktuelle Kanäle) einzustellen.
  • Seite 63 Abbildung 3-3 Einstellen der horizontalen Zeitbasis Methode 2: Zeitbasisknopf Tippen Sie a u f „ “ , um die Zeitbasisliste zu öffnen (siehe Abbildung 3-4 „Horizontale Zeitbasisliste“), und tippen Sie dann auf die Liste, um die gewünschte Zeitbasis auszuwählen. Die Zeitbasis mit blauem Hintergrund ist die aktuell ausgewählte Zeitbasis.
  • Seite 64 Kapitel 3 Horizontales System Abbildung 3-4 Horizontaler Zeitbasisregler Pan und Zoom Einzelne oder angehaltene Erfassungen mit dem Oszilloskop „ “ Nachdem das Oszilloskop angehalten wurde, kann der angehaltene Bildschirm mehrere erfasste Daten mit nützlichen Informationen enthalten, aber nur die Daten der letzten Erfassung können horizontal verschoben und gezoomt werden. Die Daten der Einzelerfassung...
  • Seite 65 oder gestoppten Erfassung werden horizontal verschoben und gezoomt. Einzelheiten finden Sie unter „3.1 Wellenform horizontal verschieben“ und „3.2 Horizontale Zeitbasis (Zeit/Div) einstellen“. Roll, ieren XY Tippen Sie im Hauptmenü auf die Softtaste „ “ (Zeitbasismodus) und wählen Sie dann den gewünschten Zeitbasis-Modus aus. Der Zeitbasis- Modus ist in YT, ROLL und XY unterteilt.
  • Seite 66 Kapitel 3 Horizontales System Im YT-Modus wird das relative Verhältnis zwischen vertikaler Spannung und horizontaler Zeit angezeigt. Die Y-Achse steht für die Spannung, die X- Achse für die Zeit, und die Wellenform wird nach dem Triggern angezeigt (Wellenform wird von links nach rechts angezeigt). Hinweis: Wenn die Zeitbasis groß...
  • Seite 67 Abbildung 3-6 ROLL-Modus Drücken Sie im ROLL-Modus d i e T a s t e „ “ , um die Wellenformanzeige anzuhalten. Drücken Sie d i e T a s t e „ “ erneut, um die Wellenformanzeige zu löschen und die Erfassung neu zu starten Erfassung neu zu starten.
  • Seite 68 Kapitel 3 Horizontales System Der ROLL-Modus ist standardmäßig aktiviert. Wenn die Zeitbasis größer als 100 ms ist, wird automatisch der ROLL-Modus aktiviert. Wenn das unter einer großen Zeitbasis auszulösende Signal angezeigt werden soll, deaktivieren Sie den ROLL-Modus. Roll-Modus ein- und ausschalten: Tippen Sie im Hauptmenü auf die Softkey-Taste „ “...
  • Seite 69 XY——XY-Modus Die vertikale Größe von CH1 wird im XY-Modus auf der horizontalen Achse angezeigt, und die vertikale Größe von CH2 wird auf der vertikalen Achse angezeigt (siehe Abbildung 3-8 XY-Modus). Sie können den XY-Modus verwenden, um die Frequenz- und Phasenbeziehung zweier Signale zu vergleichen. Der XY-Modus kann für Sensoren verwendet werden, um beispielsweise Spannung-Verschiebung, Durchfluss-Druck, Spannung-Frequenz oder Spannung-Strom anzuzeigen: Zeichnen einer Diodenkurve.
  • Seite 70 Kapitel 3 Horizontales System Abbildung 3-8 XY-Modus Beispiel für den XY-Modus Diese Übung zeigt die übliche Vorgehensweise im XY-Anzeigemodus, indem die Phasendifferenz zwischen zwei Signalen gleicher Frequenz mit Hilfe der Lissajous-Methode gemessen wird.
  • Seite 71 Schließen Sie Sinuswellen-Signale an CH1 an und schließen Sie Sinuswellen-Signale mit derselben Frequenz und unterschiedlichen Phasen an CH2 Drücken Sie die Einstelltaste „Auto“, tippen Sie im Hauptmenü auf „Anzeige“ und wählen Sie dann unter „Zeitbasis“ die Option „XY“. Ziehen Sie die Signale so, dass sie in der Mitte des Bildschirms angezeigt werden. Passen Sie die vertikale Empfindlichkeit von CH1 und CH2 an und verlängern Sie die Signale zur besseren Darstellung.
  • Seite 72 Kapitel 3 Horizontales System Abbildung 3-9 XY-Zeitbasis-Modus-Signal, zentriert auf dem Bildschirm Tippen Sie auf die Schaltfläche „Cursor“, um den horizontalen Cursor zu öffnen. Setzen Sie den Cursor y2 oben auf das Signal und den Cursor y1 unten auf das Signal. Notieren Sie den Δy-Wert in der oberen rechten Ecke des Bildschirms.
  • Seite 73 Abbildung 3-10 Messung der Phasendifferenz und Verwendung des Cursors Die Phasendifferenz wird anhand der folgenden Formel berechnet. Wenn beispielsweise der erste Δy-Wert 9,97 V beträgt, ist der zweite Δy-Wert 5,72 V:...
  • Seite 74: Zoom -Modus

    Kapitel 3 Horizontales System Zoom- -Modus Zoom ist eine horizontal erweiterte Version der normalen Anzeige. Wenn Sie die Zoomfunktion öffnen, wird die Anzeige in zwei Teile geteilt (siehe Abbildung 3-11 Zoom-Schnittstelle). Der obere Teil des Bildschirms zeigt die normale Anzeigefensteransicht und der untere Teil die gezoomte Anzeigefensteransicht.
  • Seite 75 Die Zoom-Fensteransicht ist der vergrößerte Teil des normalen Anzeigefensters. Mit „Zoom“ können Sie einen Teil des normalen Fensters horizontal vergrößert anzeigen, um mehr über die Signalanalyse zu erfahren. Zoom ein/aus: Öffnen Sie das Pulldown-Menü und tippen Sie auf die Schaltfläche „ “...
  • Seite 76 Kapitel 3 Horizontales System Hinweis: Die minimale Zeitbasis wird im normalen Fenster angezeigt, wenn die Wellenform auf dem Bildschirm genau innerhalb der Speichertiefe liegt. Wenn die aktuelle Zeitbasis kleiner ist als die minimale Zeitbasis im normalen Fenster bei der aktuellen Speichertiefe, wird beim Öffnen des Zoomfensters die Zeitbasis im normalen Fenster automatisch auf die minimale Zeitbasis im normalen Fenster bei der aktuellen Speichertiefe eingestellt.
  • Seite 77 Kapitel 4 Vertikales System des Oszilloskops Dieses Kapitel enthält detaillierte Informationen zum vertikalen System des Oszilloskops. Es wird empfohlen, dieses Kapitel sorgfältig zu lesen, um die Einstellfunktionen und die Bedienung des vertikalen Systems des Oszilloskops der Smart-Serie zu verstehen. ⚫ ⚫...
  • Seite 78: Kapitel 4 Vertikales System

    Kapitel 4 Vertikales System Die folgende Abbildung zeigt das „CH1-Kanalmenü“, das nach dem Öffnen des CH1-Kanalmenüs angezeigt wird. Abbildung 4-1 Anzeigeoberfläche des Kanalmenüs Der Grundpegel jedes angezeigten analogen Kanalsignals wird durch das Kanalanzeigesymbol ganz links auf dem Bildschirm angezeigt.
  • Seite 79: Wellenform Öffnen/Schließen (Kanal-, Mathematik-, Referenz -Wellenformen)

    Wellenform öffnen/schließen (Kanal-, Mathematik-, Referenz -Wellenformen) Die Kanalsymbole „ “, „ “, „ “, „ “, „ “ u n d „ “ auf der rechten Seite des Oszilloskop- Wellenformanzeigebereichs (durch Wischen nach oben oder unten zum Mathematikkanal und Referenzkanal wechseln) entsprechen den sechs Kanälen von CH1.
  • Seite 80 Kapitel 4 Vertikales System Abbildung 4-2 Aktueller Kanal und nicht aktueller Kanal Die Anzeige der Oszilloskop-Kanalanzeige umfasst die vertikale Skala, die Taste für die vertikale Skaleneinstellung, den Kopplungsmodus, die Invertierung und die Bandbreitenbegrenzung des Kanals, wie in Abbildung 5-3 dargestellt.
  • Seite 81 Abbildung 4-3 Kanalanzeige-Schnittstelle Wenn CH1 eingeschaltet ist, aber der Status nicht der aktuelle Kanal ist, tippen Sie auf die CH1-Wellenform oder die vertikale Empfindlichkeit oder die Kanalanzeige „ “ oder die vertikale Empfindlichkeitstaste oder die Taste für die aktuelle Kanalauswahl, um CH1 als aktuellen Kanal festzulegen, wie in Abbildung 4-4 dargestellt.
  • Seite 82 Kapitel 4 Vertikales System Abbildung 4-4 Kanal öffnen, schließen und umschalten...
  • Seite 83 Abbildung 4-5 Verwendung der Taste zur Auswahl des aktuellen Kanals Tippen Sie auf das Symbol für den aktuellen Kanal am unteren Bildschirmrand, um das Menü zum Umschalten des aktuellen Kanals aufzurufen, und drücken Sie die Taste, um sie zu aktivieren, wie in Abbildung 4-5 dargestellt. Tippen Sie auf die Taste im Menü, um den aktuellen Kanal umzuschalten. Wenn diese Funktion geöffnet ist:...
  • Seite 84: Vertikale Empfindlichkeit Einstellen

    Kapitel 4 Vertikales System kann der aktuelle Kanal im Kanalumschaltmenü umgeschaltet werden. Das aktuelle Kanalmenü kann an eine beliebige Stelle auf dem Bildschirm verschoben werden. Im Kanalumschaltmenü wird nur der geöffnete Kanal angezeigt. Wenn die mathematische oder Referenzwellenform geöffnet wird, wird automatisch das aktuelle Kanalumschaltmenü geöffnet. Vertikale Empfindlichkeit einstellen Tippen Sie auf die Schaltflächen „Vertical Sensitivity“...
  • Seite 85: Vertikale Position Einstellen

    Der vertikale Empfindlichkeitskoeffizient passt die vertikale Empfindlichkeit des analogen Kanals in Schritten von 1-2-5 an (der Dämpfungskoeffizient der Sonde beträgt 1X), und der vertikale Empfindlichkeitsbereich der 1:1-Sonde beträgt 1 mV/div-10 V/div (optional mindestens 500 uV/div). Vertikale Position einstellen Die vertikale Position wird wie folgt eingestellt: Grobjustierung: Halten Sie im Wellenformanzeigebereich die Wellenform gedrückt und schieben Sie einen Finger nach oben oder unten, um die vertikale Position der Wellenform zu ändern.
  • Seite 86 Kapitel 4 Vertikales System Das Kanalmenü ist in Abbildung 4-6 dargestellt. Im vertikalen Menü können die Kanalwellenformumkehrung, die Kanalbandbreitenbegrenzung, der Sondentyp, der Sondenabschwächungsfaktor, der Kanalkopplungsmodus, die vertikale Erweiterungsreferenz, die Kanalkennzeichnung und die Kanalaktivierung/deaktivierung eingestellt werden. Abbildung 4-6 Kanalmenü...
  • Seite 87 4.4.1 Kanal skopkopplung einstellen Tippen Sie auf das Symbol unter „Kopplungsmodus“ und wählen Sie im Popup-Fenster die Kanalkopplungsmodi „DC“, „AC“ und „GND“ aus. DC: DC-Kopplung. Sowohl die DC-Komponente als auch die AC-Komponente des gemessenen Signals können passieren und können verwendet werden, um Wellenformen bis zu 0 Hz ohne großen DC-Offset anzuzeigen.
  • Seite 88 Kapitel 4 Vertikales System Abbildung 4-7 DC-Kopplung Abbildung 4-8 AC-Kopplung...
  • Seite 89 Abbildung 4-9 GND-Kopplung Hinweis: Diese Einstellung gilt nur für den aktuellen Kanal. Um vom aktuellen Kanal zu wechseln, tippen Sie einfach auf das Kanalsymbol, das Kanalanzeigesymbol oder die horizontale Position, auf die das Kanalanzeigesymbol zeigt, um direkt zu wechseln. Sie müssen das Menü nicht verlassen.
  • Seite 90: Bandbreitenbegrenzung Einstellen

    Kapitel 4 Vertikales System 4.4.2 Bandbreiten sbegrenzung einstellen Öffnen Sie das Kanalmenü, suchen Sie das Auswahlfeld „Bandbreite“ im Kanalmenü und stellen Sie die Bandbreitenbegrenzung, die Hochpassfilterung und die Tiefpassfilterung nach Bedarf ein. Volle Bandbreite: Lässt Signale aller Frequenzen passieren. 20-MHz-Bandbreite: Nur Signale mit Frequenzen unter 20 MHz werden durchgelassen, Signale über 20 MHz werden effektiv gedämpft. Hochpass: Nur Signale oberhalb der unteren Grenze der aktuell eingestellten Frequenz werden durchgelassen.
  • Seite 91 Für TO3004 können Hochpass- und Tiefpassfilterung innerhalb des Frequenzbereichs von 30 Hz bis 300 MHz eingestellt werden. Der Unterschied in der Bandbreitenbegrenzung kann anhand der Wellenform visualisiert werden. Die volle Bandbreite ist in Abbildung 4-10, die 20-M-Bandbreite ist in Abbildung 4-11 dargestellt, der Hochpass ist in Abbildung 4-12 dargestellt und der Tiefpass ist in Abbildung 4-13 dargestellt.
  • Seite 92 Kapitel 4 Vertikales System Abbildung 4-12 Hochpass Abbildung 4-13 Tiefpass 4.4.3 s-Inversion der Wellenform Nach Auswahl von „Invertieren“ wird der Spannungswert der angezeigten Wellenform invertiert. Die Invertierung wirkt sich auf die Darstellung des Kanals aus. Bei Verwendung eines Basistriggers müssen Sie den Triggerpegel anpassen, um die Wellenform stabil zu halten.
  • Seite 93: Proben Styp Einstellen

    Abbildung 4-14 Vor der Invertierung Abbildung 4-15 Nach der Invertierung 4.4.4 Proben styp einstellen Die Sondentypen werden in Spannungssonden und Stromsonden unterteilt. Schritte zur Einstellung des Sondentyps: Öffnen Sie das Kanalmenü, suchen Sie das Kontrollkästchen „Probenart“ im Kanalmenü und wählen Sie dann: ⚫...
  • Seite 94 Kapitel 4 Vertikales System ⚫ Cur – entspricht der Stromsonde. 4.4.5 Einstellung des Sondenabschwächungskoeffizienten Bei Messungen mit einer Sonde kann das korrekte Messergebnis nur durch Einstellen des richtigen Sonden-Dämpfungsverhältnisses erzielt werden. Um das tatsächliche Sonden-Dämpfungsverhältnis anzupassen, muss der Kanal-Dämpfungsfaktor im Kanalmenü entsprechend angepasst werden. Wenn das Sonden-Dämpfungsverhältnis geändert wird, muss das entsprechende Dämpfungsverhältnis im Kanalmenü...
  • Seite 95 Das Dämpfungsverhältnis der Sonde und das Dämpfungsverhältnis des Menüs sind in der folgenden Tabelle aufgeführt: Dämpfungsverhältnis der Dämpfungsverhältnis der Dämpfungsverhältnis der Dämpfungsverhältnis der Sonde Dämpfungsverhältnis Sonde Dämpfungsverhältnis Sonde Dämpfungsverhältnis Sonde Dämpfungsverhältnis des Menüs des Menüs des Menüs des Menüs 0,001:1 1 mx 0,1:1 100 mx...
  • Seite 96: Vertikale Ausdehnungsreferenz

    Kapitel 4 Vertikales System 4.4.6 Vertikale Ausdehnungs -Referenz Bei vertikaler Erweiterung klicken Sie auf die Mitte oder den Nullpunkt. Mitte: Klicken Sie auf die Mitte, passen Sie die vertikale Skala an, und die Oszilloskop-Wellenform wird mit der Bildschirmmitte als Referenz erweitert. Nullpunkt: Klicken Sie auf den Nullpunkt, passen Sie die vertikale Skala an, und die Oszilloskop-Wellenform wird mit dem Wellenform-Nullpunkt als Referenz erweitert.
  • Seite 97 Abbildung 4-16 Bezeichnung Hinweis: Die benutzerdefinierte Einstellung unterstützt bis zu 16 Zeichen.
  • Seite 98: Kanal-Eingangsimpedanz

    Kapitel 4 Vertikales System 4.4.8 Kanal-Eingangs simpedanz Wählen Sie die geeignete Impedanz entsprechend dem tatsächlich verwendeten Testkabel oder der Sonde. Sie können zwischen „1 MΩ“ und „50 Ω“ wählen. Die Standard-Eingangsimpedanz beträgt 1 MΩ. 1 MΩ – auch als hoher Widerstand bezeichnet, passt zu den meisten passiven Sonden und kann den Belastungseffekt des Oszilloskops auf das zu testende Gerät minimieren.
  • Seite 99 Abbildung 4-17 Kanaleingangsimpedanz Hinweis: Beim Umschalten der Kanaleingangsimpedanz müssen Sie darauf achten, dass die Eingangsspannung die zulässige Spannung nicht überschreitet. Um den Kanaleingang zu schützen, beträgt die Eingangsimpedanz des Oszilloskops im ausgeschalteten Zustand standardmäßig 1 MΩ.
  • Seite 100: Kapitel 5 Trigger-System

    Kapitel 5 Auslösesystem Kapitel 5 Trigger- ssystem Dieses Kapitel enthält detaillierte Informationen zum Triggersystem des Oszilloskops. Wir empfehlen Ihnen, dieses Kapitel sorgfältig durchzulesen, um die Einstellfunktionen und die Bedienung des Triggersystems des Oszilloskops der Smart-Serie zu verstehen. ⚫ ⚫ Flankentrigger Trigger und Triggereinstellung ⚫...
  • Seite 101 Trigger und Trigger- seinstellung Was ist ein Trigger? Das Oszilloskop kann eine Wellenform nur dann erfassen, wenn sie zuvor eine voreingestellte Bedingung erfüllt. Diese Aktion der Erfassung der Wellenform gemäß der Bedingung wird als Trigger bezeichnet. Die sogenannte Erfassungswellenform ist das Signal, das das Oszilloskop erfasst und anzeigt.
  • Seite 102 Kapitel 5 Auslösesystem Das Oszilloskop kann ein periodisches Signal stabil anzeigen. Abbildung 5-1 Stabil angezeigtes periodisches Signal Abbildung 5-2 Nicht stabil angezeigtes periodisches Signal...
  • Seite 103 Nehmen Sie das Segment, das Sie beobachten möchten, aus einem schnellen und komplexen Signal auf Abbildung 5-3 Anormales Signal in periodischen Signalen Abbildung 5-4 Durch die Einstellung erfasstes abnormales Signal Triggerpegel...
  • Seite 104 Kapitel 5 Auslösesystem Was ist ein erzwungener Trigger? Wenn das Oszilloskop die Triggerbedingung nicht erfüllt, ist der künstliche oder automatische Oszilloskop-Trigger der erzwungene Trigger. Das bedeutet, dass das Oszilloskop unabhängig davon, ob die Bedingung erfüllt ist oder nicht, nur ein Signalsegment zur Anzeige erfasst. Die automatische Zwangsauslösung wird im Menü...
  • Seite 105 Abbildung 5-5 Einstellung des Triggermodus des Oszilloskops Wenn eine Signaleigenschaft nicht verstanden wird, sollte das Oszilloskop auf den Modus „Auto“ eingestellt werden, damit das Oszilloskop auch dann die Wellenform anzeigen kann, wenn andere Triggereinstellungen nicht korrekt sind. Die Wellenform ist zwar nicht unbedingt stabil, kann aber eine intuitive Beurteilung für die weitere Einstellung des Oszilloskops liefern.
  • Seite 106 Kapitel 5 Auslösesystem Wenn wir eine bestimmte Triggerbedingung für ein bestimmtes Signal festlegen, insbesondere wenn das Zeitintervall für die Erfüllung der Triggerbedingung lang ist, müssen wir den Triggermodus auf „Normal“ einstellen, um zu verhindern, dass das Oszilloskop automatisch einen erzwungenen Trigger auslöst. Abbildung 5-6 zeigt eine konzeptionelle Darstellung des Erfassungsspeichers.
  • Seite 107 Nachrichten. Die Anzahl der verfügbaren Verzögerungsbereiche (Pre-Trigger- und Post-Trigger-Nachrichten) hängt von der ausgewählten Zeitbasis und Speichertiefe ab. Triggerposition einstellen (horizontale Verzögerung) Wenn Sie mit den Fingern im Wellenformanzeigebereich nach links und rechts wischen, verschiebt sich der Triggerpunkt horizontal, die horizontale Verzögerungszeit ändert sich und die Verzögerungszeit wird oben in der Mitte des Bildschirms angezeigt, d.
  • Seite 108 Kapitel 5 Auslösesystem Befindet sich der Triggerpunkt auf der linken Seite der Mittellinie des Wellenformanzeigebereichs, wird die Verzögerungszeit als positiver Wert angezeigt. Befindet sich der Triggerpunkt auf der rechten Seite des Zeitreferenzpunkts , wird die Verzögerungszeit als negativer Wert angezeigt. Überschneidet sich der Triggerpunkt mit der Mittellinie des Wellenformanzeigebereichs, beträgt die Verzögerungszeit null.
  • Seite 109 Abbildung 5-8 Triggerpegel Triggerpegel einstellen Der Triggerpegel kann grob und fein eingestellt werden. Grobe Einstellung: Schieben Sie den Regler im Bereich zur Einstellung des Triggerpegels nach oben oder unten.
  • Seite 110 Kapitel 5 Auslösesystem Feineinstellung: Tippen Sie auf die Feineinstellungstaste in der unteren linken Ecke des Bildschirms, um den Triggerpegel fein einzustellen. Triggereinstellung-Shortcut Wischen Sie vom Schieberegler für die Auslösestufe nach links, um die Verknüpfung für die Auslösereinstellungen zu öffnen, die die Auslösequelle, den Auslösemodus usw.
  • Seite 111 Trigger-Haltezeit einstellen Mit der Trigger-Haltezeit kann die Wartezeit des Oszilloskops nach dem Trigger und vor der erneuten Verbindung der Triggerschaltung eingestellt werden. Während der Haltezeit löst das Oszilloskop erst nach Ablauf der Haltezeit erneut aus. Die Haltezeit kann verwendet werden, um komplexe Wellenformen stabil zu triggern.
  • Seite 112 Kapitel 5 Auslösesystem Trigger-Hold-Off-Zeit einstellen: Tippen Sie im Hauptmenü auf „Trigger“, um das Triggermenü zu öffnen. Tippen Sie unter „Allgemein“ auf das Kästchen hinter „Ablehnungszeit“, um die Schnittstelle zur Einstellung der Triggerverzögerungszeit zu öffnen. Die Triggerzeit wird oben links angezeigt, die Feineinstellungsskala oben rechts und die Grobeinstellungsskala darunter, wie in Abbildung 5-11 dargestellt.
  • Seite 113 Auslöseverzögerungs-Betriebsaufforderung Wird in der Regel für komplexe Wellenformen verwendet. Die richtige Rejection-Einstellung ist normalerweise etwas kleiner als eine Wiederholung der Wellenform. Die Einstellung der Hold-off-Zeit auf diesen Wert kann zum einzigen Triggerpunkt für die sich wiederholende Wellenform werden. Eine Änderung der Zeitbasiseinstellung hat keinen Einfluss auf die Trigger-Haltezeit. Mit der Zoomfunktion können Sie auf „Run/Stop“...
  • Seite 114 Kapitel 5 Auslösesystem Flanken -Trigger Wenn die Flanke des Triggersignals einen bestimmten Triggerpegel erreicht, wird das eingestellte Signal ausgelöst und erzeugt. Der Trigger erfolgt entweder an der steigenden Flanke (Symbol oben auf dem Bildschirm), der fallenden Flanke ( ) oder der doppelten Flanke ( ), und der Triggerpegel kann so eingestellt werden, dass sich die vertikale Position des Triggerpunkts an der Triggerflanke ändert, nämlich dem Schnittpunkt der Triggerpegel-Linie und der Signalflanke.
  • Seite 115 Ansteigende Flanke Signalauslösung bei steigender Flanke einstellen Steigung Fallende Flanke Signalauslösung auf fallende Flanke einstellen Doppelte Flanke Signalauslösung entweder auf steigende oder fallende Flanke einstellen AC- und DC-Komponenten, die Triggersignale durchlassen Filterung der Gleichstromkomponente von Triggersignalen HF-Unterdrückung Unterdrückt Signale über 50 kHz in Triggersignalen Kopplung LF-Unterdrückung Unterdrückt Signale unter 50 kHz in Triggersignalen...
  • Seite 116 Kapitel 5 Auslösesystem ⚫ Triggerkopplungsmodus: DC; ⚫ Triggerflanke: steigend. Abbildung 5-12 Menü „Flankentriggereinstellungen“ Stellen Sie den Triggerpegel so ein, dass die Wellenform stabil getriggert werden kann, beispielsweise auf 1 V. Beschreibung der Triggerkopplung...
  • Seite 117 Wenn das Einstellungsmenü für den Flankentrigger geöffnet wird, wird die Option für die Triggerkopplung unterhalb des Menüs angezeigt. Die Triggerkopplung umfasst DC, AC, HFRei., LFRej. und NoiseRej, siehe Abbildung 5-13: Abbildung 5-13 Menü „Triggerkopplung“ DC-Kopplung – ermöglicht den Eintritt von DC- und AC-Signalen in den Triggerpfad. AC-Kopplung –...
  • Seite 118 Kapitel 5 Auslösesystem LFRej. (Low Frequency Rejection Coupling) – entfernt alle unnötigen Niederfrequenzkomponenten aus der Triggerwellenform, z. B. Netzfrequenzen, die den korrekten Trigger stören können. Wenn die Wellenform niederfrequente Störgeräusche enthält, kann durch LF-Unterdrückungskopplung eine stabile Flankentriggerung erzielt werden. NoiseRej. (Noise Rejection Coupling) – Die Rauschunterdrückung kann zu einer zusätzlichen Hysterese im Triggerschaltkreis führen. Durch Vergrößern des Trigger-Hysterese-Bands kann die Wahrscheinlichkeit einer Rauschtriggerung verringert werden.
  • Seite 119 Impulsbreiten -Trigger Der Trigger wird ausgelöst, wenn die Impulsbreite des Triggersignals (8 ns bis 10 s, das Triggertyp-Symbol oben auf dem Bildschirm ist „ “) die eingestellte Bedingung erreicht und die Signalspannung den eingestellten Triggerpegel erreicht. Das Menü für den Impulsbreiten-Trigger ist in der folgenden Tabelle dargestellt: Triggeroption Einstellung...
  • Seite 120 Kapitel 5 Auslösesystem Triggeroption Einstellung Beschreibung =T Auslösen, wenn die Signalimpulsbreite gleich der Impulsbreite T ist ≠T Auslösen, wenn die Signalimpulsbreite nicht gleich der Impulsbreite T ist Triggerimpuls 8 ns~10 s Triggerimpulsbreite einstellen Breite Hinweise: Bedingungen größer als, kleiner als, gleich oder ungleich, die anzeigen, dass der Fehler 6 % beträgt. Triggerstufen der Impulsbreite mit positiver Polarität: (am Beispiel von CH1) Tippen Sie im Hauptmenü...
  • Seite 121 ⚫ Auslösebedingung und Impulsbreite: „größer als“, die Einstellzeit beträgt 180 us. Abbildung 5-14 Menü „Einstellung der Impulsbreitenauslösung“ Beschreibung der Einstellung für den Impulsbreiten-Trigger: Auswahl der Impulspolarität Das Symbol für die ausgewählte Impulspolarität wird in der oberen rechten Ecke des Displays angezeigt. Der positive Impuls ist höher als der aktuelle Triggerpegel (Symbol für positiven Impuls CH1 ), und der negative Impuls ist...
  • Seite 122 Kapitel 5 Auslösesystem niedriger als der aktuelle Triggerpegel (CH1-Symbol für negativen Impuls ). Bei Auslösung durch einen Impuls mit positiver Polarität erfolgt der Trigger bei Erfüllung der Bedingungen beim Übergang von hoch nach niedrig des Impulses; bei Auslösung durch einen Impuls mit negativer Polarität erfolgt der Trigger bei Erfüllung der Bedingungen beim Übergang von niedrig nach hoch.
  • Seite 123 Triggerbedingung und Einstellung der Impulsbreite Zeitbeschränkungen, die in der Triggerbedingung eingestellt werden können: <, >, =, ≠. ⚫ Kleiner als der Zeitwert (<) Wenn beispielsweise für einen positiven Impuls T<80 ns eingestellt ist, erfolgt die Auslösung nur dann stabil, wenn die Impulsbreite kleiner als 80 ns ist (Abbildung 5-16 Auslösezeit T<80 ns).
  • Seite 124 Kapitel 5 Auslösesystem Trigger Abbildung 5-17 Triggerzeit T>80 ns ⚫ Gleich dem Zeitwert (=) Wenn beispielsweise für einen positiven Impuls T=80 ns eingestellt ist, erfolgt die Auslösung nur dann stabil, wenn die Impulsbreite 80 ns beträgt (Abbildung 5-18 Auslösezeit T=80 ns). Trigger Abbildung 5-18 Triggerzeit T=80 ns ⚫...
  • Seite 125 Beispielsweise wird bei einem positiven Impuls, wenn T≠80ns eingestellt ist, der Trigger nur dann stabil ausgelöst, wenn die Impulsbreite nicht gleich 80ns ist (Abbildung 5-19 Triggerzeit T≠80ns). Trigger Abbildung 5-19 Triggerzeit T≠80ns Die Triggerimpulsbreite kann auf 8 ns bis 10 s eingestellt werden. Tippen Sie auf das Einstellungsfeld für die Impulsbreite „...
  • Seite 126 Kapitel 5 Auslösesystem Logik -Trigger Der Trigger wird ausgelöst, wenn der Pegel zwischen den analogen Kanälen eine bestimmte logische Operation (AND, OR, NAND, NOR) erfüllt und die Signalspannung den eingestellten Triggerpegel und die Triggerlogikbreite (8 ns bis 10 s) erreicht. Die Beschreibungen des Logik-Trigger-Menüs sind in der folgenden Tabelle aufgeführt: Trigger-Option Einstellung...
  • Seite 127 Niedrig CH3 als niedrig einstellen Keine CH3 auf „Keine“ setzen Hoch CH4 als hoch einstellen Niedrig CH4 als niedrig einstellen Keine CH4 auf „Keine“ setzen Wählen Sie die Logik der Triggerquelle als „AND“ aus. ODER Wählen Sie die Logik der Triggerquelle als „ODER“ aus. Auslösungslogik NAND Wählen Sie die Logik der Triggerquelle als „NAND“...
  • Seite 128 Kapitel 5 Auslösesystem Hinweise: Die Bedingungen „größer als“, „kleiner als“, „gleich“ oder „ungleich“ zeigen an, dass der Fehler 6 % beträgt. Logische Trigger- Betriebsschritte zwischen Kanälen: Tippen Sie im Hauptmenü auf „Trigger“, um das Trigger-Menü zu öffnen, wählen Sie unter „Trigger-Typ“ die Option „Logik-Trigger“ aus und nehmen Sie die folgenden Einstellungen für den Logik-Trigger vor, wie in Abbildung 5-21 dargestellt: ⚫...
  • Seite 129 Abbildung 5-21 Menü „Logik-Trigger-Einstellung“ Beschreibung der Logik-Trigger-Einstellung: Einstellung des Logikpegels Wählen Sie nach der Triggerquelle „High“, „Low“ oder „None“ für den Kanal aus. Der entsprechende Triggerpegelwert wird in der oberen rechten Ecke des Bildschirms angezeigt.
  • Seite 130 Kapitel 5 Auslösesystem Hoch: bedeutet einen Wert, der höher als der aktuelle Auslöseschwellenwert ist, und das Symbol zeigt „ “ an. Niedrig: bedeutet einen Wert, der niedriger als der aktuelle Auslöseschwellenwert ist, und das Symbol zeigt „ “ an. Keine: Dieser Kanal ist ungültig.
  • Seite 131 Abbildung 5-22 Einstellung des Triggerpegels Die Impulsbreite des Triggers kann auf 8 ns bis 10 s eingestellt werden. Tippen Sie auf das Zeit-Einstellungsfeld ( ), um das Zeit-Einstellungsfenster zu öffnen und die Logikzeit anzupassen. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Einstellung der Impulsbreite”.
  • Seite 132 Kapitel 5 Auslösesystem Nth Edge Trigger Wenn das Triggersignal nach der angegebenen Leerlaufzeit an der N-ten Flanke ausgelöst wird, handelt es sich um einen N-ten-Flanke-Trigger. Die Menübeschreibungen des N-ten-Flanke-Triggers sind in der folgenden Tabelle aufgeführt: Triggeroption Einstellung Beschreibung CH1 als Triggersignalquelle festlegen CH2 als Triggersignalquelle festlegen Triggerquelle CH3 als Triggersignalquelle festlegen...
  • Seite 133 Stellen Sie CH1 so ein, dass er nach 500 µs auf die 5. steigende Flanke triggert. Die Schritte sind wie folgt: Tippen Sie im Hauptmenü auf „Trigger“, um das Trigger-Menü zu öffnen, wählen Sie als Triggertyp „N-te Flanke“ aus und stellen Sie den N-ten Flankentrigger wie in Abbildung 5-23 gezeigt ein: ⚫...
  • Seite 134 Kapitel 5 Auslösesystem Abbildung 5-23 Menü „Nth Edge Trigger“ Passen Sie den Triggerpegel an, um sicherzustellen, dass die Wellenform stabil getriggert werden kann, beispielsweise wird der Triggerpegel auf 1,692 V eingestellt.
  • Seite 135 Runt- -Trigger Durch Einstellen der oberen und unteren Schwellenwerte wird ein Impuls getriggert, der einen Schwellenwert überschreitet, aber einen zweiten Schwellenwert nicht überschreitet. Es stehen zwei Typen zur Verfügung: positiver Kurzimpuls und negativer Kurzimpuls. Positiver kurzer Impuls Hoher Pegel Niedriger Pegel Negativer kurzer Impuls Abbildung 5-24 Runt-Trigger Die...
  • Seite 136 Kapitel 5 Auslösesystem Triggeroption Einstellung Beschreibung CH3 als Triggersignalquelle festlegen CH4 als Triggersignalquelle festlegen Positiv Signal so einstellen, dass es bei positivem Runt-Impuls triggert Polarität Negativ Signal auf Triggerung bei negativem Runt-Impuls einstellen Beliebig Signal so einstellen, dass es bei positiven oder negativen Runt-Impulsen auslöst <T Auslösen, wenn die Signalimpulsbreite kleiner als die Impulsbreite T ist >T...
  • Seite 137 Abbildung 5-25 Menü „Runt-Trigger-Einstellung“ Steigungs -Trigger Ein Steigungs-Trigger löst aus, wenn die Wellenform eine festgelegte Zeitbedingung von einem Pegel zum anderen erreicht.
  • Seite 138 Kapitel 5 Auslösesystem Positive Flankensteilheit: Zeit, die die Wellenform benötigt, um von niedrig auf hoch zu steigen. Negative Flankensteilheit: Zeit, die die Wellenform benötigt, um von hoch auf niedrig zu fallen. Wie in Abbildung 5-26 dargestellt Hoher Pegel Positive Steigungszeit Negative Anstiegszeit Abbildung 5-26 Positive/negative Flankenzeit Wenn die Flankensteilheit des Triggersignals die Haltezeit (8 ns bis 10 s) hat, wird oben auf dem Bildschirm nur das Symbol „...
  • Seite 139 Triggeroption Einstellung Beschreibung CH2 als Triggersignalquelle einstellen CH3 als Triggersignalquelle einstellen CH4 als Triggersignalquelle festlegen Ansteigend Trigger bei positiver Signalflanke setzen Flanke Fallend Trigger auf negative Signalflanke setzen Beliebig Trigger bei Erkennung einer Signalflankenänderung setzen <T Trigger, wenn die Signalflankenhaltezeit kleiner als T ist Triggerbedingun >T Trigger, wenn die Signalflankenhaltezeit größer als T ist...
  • Seite 140 Kapitel 5 Auslösesystem Tippen Sie im Hauptmenü auf „Trigger“, um das Triggermenü zu öffnen, wählen Sie den Steigungs-Trigger im Triggertyp aus und stellen Sie den Steigungs-Trigger wie in Abbildung 5-27 gezeigt ein: ⚫ Triggerquelle: CH1; ⚫ Flanke: Anstieg; ⚫ Haltedauer der Steigung: 1 us; Stellen Sie den Triggerpegel ein, stellen Sie den hohen oder niedrigen Triggerpegel ein, klicken Sie auf den Pfeil an beiden Enden der Rutsche.
  • Seite 141 Abbildung 5-27 Menü „Slope Trigger Setting“ (Einstellung der Flankensteilheit) Die Flankenhaltezeit kann auf 8 ns bis 10 s eingestellt werden. Hinweis: Eine stabile Triggerwellenform kann nur erzielt werden, wenn der Kanal ausgewählt wird, an den Signale als Triggerquelle angeschlossen sind.
  • Seite 142 Kapitel 5 Auslösesystem Timeout- -Trigger Ein Timeout-Trigger tritt ein, wenn die Zeit vom Schnittpunkt von Signal und Triggerpegel bis über (oder unter) den Triggerpegel die eingestellte Zeit erreicht, wie in Abbildung 5-28 dargestellt: Dauer Eingestellter Pegel Abbildung 5-28 Schematische Darstellung der Zeitüberschreitungsauslöser...
  • Seite 143 Die Beschreibungen der Zeitüberschreitungs-Trigger-Menüs sind in der folgenden Tabelle aufgeführt: Trigger-Option Einstellung Beschreibung CH1 als Triggersignalquelle festlegen CH2 als Triggersignalquelle festlegen Triggerquelle CH3 als Triggersignalquelle festlegen CH4 als Triggersignalquelle festlegen Wählen Sie diese Option, um die Zeit zu zählen, wenn die steigende Flanke des Eingangssignals den Positiv Auslösepegel erreicht.
  • Seite 144 Kapitel 5 Auslösesystem Stellen Sie die Polarität des CH1-Triggersignals auf positiv und die Zeitüberschreitung auf 15 us ein. Die Schritte sind wie folgt: Tippen Sie im Hauptmenü auf „Trigger“, um das Trigger-Menü zu öffnen, wählen Sie unter „Trigger-Typ“ die Option „Timeout-Trigger“ aus und stellen Sie den Timeout-Trigger wie in Abbildung 5-29 gezeigt ein: ⚫...
  • Seite 145 Abbildung 5-29 Zeitüberschreitungs-Trigger Video- -Trigger Die Triggermethode für Videosignale hängt vom Videoformat ab. Im Allgemeinen gibt es die Formate PAL/625, SECAM, NTSC/525, 720P, 1080I und 1080P. Der Video-Trigger kann bei verschiedenen Spannungsskalen ausgelöst werden, und der...
  • Seite 146: Trigger

    Kapitel 5 Auslösesystem Die geeignete Spannungsskala kann nach Bedarf angepasst werden, um die Wellenform zu beobachten. Die Beschreibungen des Videotrigger-Menüs sind in der folgenden Tabelle aufgeführt: Trigger Einstellung Beschreibung Option CH1 als Triggersignalquelle festlegen Triggerquelle CH2 als Triggersignalquelle festlegen CH3 als Triggersignalquelle festlegen CH4 als Triggersignalquelle festlegen Positiv Signal mit positiver Polarität als Trigger einstellen...
  • Seite 147 525/NTSC Basierend auf NTSC-Signalauslösung 720P Basierend auf 720P (50 Hz, 60 Hz) Signalauslöser 1080I Basierend auf 1080I (50 Hz, 60 Hz) Signalauslöser Basierend auf 1080P (24 Hz, 25 Hz, 30 Hz, 50 Hz, 60 Hz) 1080P Signalauslöser Leitung Triggerleitungen Trigger bei der steigenden Flanke des ersten Zahnimpulses Ungerade Felder in ungeraden Feldern Trigger bei steigender Flanke des ersten Zahnimpulses...
  • Seite 148: Videotrigger

    Kapitel 5 Auslösesystem 625 Zeilen (PAL, SECAM) 263 ungerade Zeile 262 gerade Zeile (NTSC) Zeilen Auslöser bei einer bestimmten Zeile in ungeraden oder geraden Feldern 750 Zeile (720P) 1125 Zeilen (1080I, 1080P) Stellen Sie CH1 als Triggerkanal, positive Polarität, NTSC-Standardvideo und alle Felder als Trigger ein. Die Schritte sind wie folgt: Tippen Sie im Hauptmenü...
  • Seite 149 ⚫ Trigger: Ungerade Halbbilder Abbildung 5-30 Videoauslöser Hinweise: ⚫ Um die Wellenformdetails im Videosignal besser beobachten zu können, stellen Sie zunächst eine größere Speichertiefe ein.
  • Seite 150 Kapitel 5 Auslösesystem ⚫ Da das digitale Oszilloskop über eine mehrstufige Graustufenanzeigefunktion verfügt, kann während der Trigger-Fehlersuche des Videosignals die unterschiedliche Helligkeit die Frequenz verschiedener Teile des Signals widerspiegeln. Erfahrene Benutzer können während des Debugging-Prozesses schnell die Qualität des Signals beurteilen und abnormale Zustände erkennen. 5.10 Serial-Bus- -Trigger Siehe...
  • Seite 151 Kapitel 6 Analyse- ssystem Dieses Kapitel enthält detaillierte Informationen zum Analysesystem des Oszilloskops. Wir empfehlen Ihnen, dieses Kapitel sorgfältig durchzulesen, um die eingestellten Funktionen und die Bedienung des Analysesystems des Oszilloskops der Smart-Serie zu verstehen. ⚫ Automatische Messung ⚫ Frequenzmessung ⚫...
  • Seite 152: Kapitel 6 Analysesystem

    Kapitel 6 Analysesystem Automatische Messung von Messungseinstellungen Wischen Sie von oben nach unten, öffnen Sie das Hauptmenü und tippen Sie auf „Messen“, um das Messmenü aufzurufen. Das Messmenü enthält 23 Messpunkte. Das Messmenü, die Anzeige des ausgewählten Messpunkts und die Messpunktanzeige sind in Abbildung 6-1 dargestellt: Abbildung 6-1 Menü...
  • Seite 153: Automatische Messung

    Automatische Messung Kanal auswählen: Wählen Sie den zu messenden Kanal über dem Messmenü aus. Messung auswählen: Wählen Sie den gewünschten Messpunkt im Messmenü aus. Der ausgewählte Messpunkt wird im Anzeigebereich „Ausgewählte Parameter“ unten angezeigt. Messwert löschen: Tippen Sie im Anzeigebereich „Ausgewählte Parameter“ unterhalb des Messmenüs auf den zu löschenden Messwert oder tippen Sie auf die Schaltfläche „...
  • Seite 154 Kapitel 6 Analysesystem Alle Messungen Wischen Sie von unten nach oben, öffnen Sie das Pulldown-Menü (siehe Abbildung 6-2) und klicken Sie a u f „ “ , um alle Messpunkte zu öffnen und den aktuellen Kanalmesswert anzuzeigen. Wechseln Sie zum aktuellen Kanal, um alle Messpunkte der anderen Kanäle zu öffnen. Kanäle, wie in Abbildung 6-3 dargestellt;...
  • Seite 155 Anstiegszeit Abfallzeit Schwellenwert Obergrenze Negative Positive Impulsbreite Impulsbreite Schwellenwert Median Schwellenwert Untergrenze Periode Abbildung 6-4 Zeitparameter Periode Zeitpunkt des ersten vollständigen Signalzyklus in der Wellenform Frequenz Kehrwert der Zykluszeit Anstiegszeit Zeit, die benötigt wird, damit die erste Flanke der Wellenform von einer Amplitude von 10 % auf 90 % ansteigt Abfallzeit...
  • Seite 156 Kapitel 6 Analysesystem Zeit, die benötigt wird, damit die erste fallende Flanke der Wellenform von einer Amplitude von 10 % auf 90 % ansteigt Verzögerung Die Zeitverzögerung zwischen steigenden oder fallenden Flanken der Kanäle kann gemessen werden, wobei es neun effektive Messkombinationen gibt Verzögeru Abbildung 6-5 Schematische Darstellung der Verzögerungsmessung Öffnen Sie das Menü...
  • Seite 157 Der linke Kanal ist standardmäßig als aktueller Kanal eingestellt, andere Kanäle können über den geöffneten Kanalbereich ausgewählt werden (mit Ausnahme des Referenzkanals). Es gibt vier Flankenauswahlmöglichkeiten: erste steigende Flanke, erste fallende Flanke, letzte steigende Flanke, letzte fallende Flanke. Der rechte Kanal ist ein Kontrastverzögerungskanal, der zwischen jedem Kanal und dem Mathematikkanal ausgewählt werden kann. Es gibt vier Flankenauswahlen: erste steigende Flanke, erste fallende Flanke, letzte steigende Flanke und letzte fallende Flanke.
  • Seite 158 Kapitel 6 Analysesystem Positive Impulsbreite Gemessener Wert des ersten positiven Impulses in der Wellenform, unter Berücksichtigung der Zeit zwischen zwei Punkten mit 50 % Amplitude Negative Impulsbreite Gemessener Wert des ersten negativen Impulses in der Wellenform, unter Berücksichtigung der Zeit zwischen zwei 50 %-Amplitudenpunkten Burstbreite Dauer eines Bursts, gemessen über die gesamte Wellenform Überschwingen...
  • Seite 159 Phase Zeitmessung. Die Zeitdauer, um die eine Wellenform einer anderen Wellenform voraus ist oder hinterherhinkt, ausgedrückt in Grad, wobei 360° einen Wellenformzyklus umfassen. Periode Verzöge rung Abbildung 6-6 Schematische Darstellung der Phasenmessung Spitze-Spitze Bei der Messung der gesamten Wellenform gilt: Spitze-Spitze = max - min Amplitude Bei der gesamten Wellenformmessung gilt: Amplitude = hoch (100 %) –...
  • Seite 160 Kapitel 6 Analysesystem Mit der Einstellung für den Kanalsondentyp wird die Maßeinheit für jeden Eingangskanal auf Volt oder Ampere festgelegt. Siehe „4.4.4 Sondentyp einstellen“. Amplitude Spitze-Spitze Niedri Abbildung 6-7 Spannungsmessung Hoch Nehmen Sie 100 % der gesamten Wellenform und berechnen Sie den Wert entweder mit der Min/Max- oder der Histogramm-Methode. Niedrig Nehmen Sie 0 % der gesamten Wellenform und berechnen Sie den Wert entweder mit der Min/Max- oder der Histogramm-Methode.
  • Seite 161 Höchster positiver Spitzenwert, gemessen über die gesamte Wellenform Höchster negativer Spitzenwert, gemessen über die gesamte Wellenform Wahrer Effektivwert über die gesamte Wellenform C RMS Wahrer Effektivwert des ersten Zyklus in der Wellenform Mittelwert Arithmetischer Mittelwert über die gesamte Wellenform C mean Arithmetischer Mittelwert über den ersten Zyklus der Wellenform...
  • Seite 162 Kapitel 6 Analysesystem AC RMS Wahrer Effektivwert der Wechselstromkomponente der gesamten Wellenform +Rate Das Verhältnis der Differenz zwischen den hohen und niedrigen Werten der ersten Anstiegsflanke der Wellenform zur Anstiegszeit. -Rate Das Verhältnis der Differenz zwischen dem niedrigen und dem hohen Wert der ersten fallenden Flanke der Wellenform zur Fallzeit. Hinweis: Wenn die für die Messung erforderliche Wellenform nicht vollständig auf dem Bildschirm angezeigt wird, wird an der Position des Messwerts „Forward Clipping“...
  • Seite 163 Wenn der Quellkanal abgeschnitten ist, entspricht der Messwert der mathematischen Wellenform dem Wert des Quellkanals während des Bildschirmwellen- Clippings. Statistik Wischen Sie von oben nach unten, um das Hauptmenü zu öffnen, tippen Sie auf „Messen“ und wählen Sie dann „Statistik“, um das Statistikmenü aufzurufen. Das Oszilloskop unterstützt Statistiken und zeigt den aktuellen Wert mehrerer Messergebnisse an, darunter Mittelwert,...
  • Seite 164 Kapitel 6 Analysesystem Max, Min, Abweichung und Anzahl. Die Anzahl der Zählungen kann bis zu 10.000 betragen. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Zurücksetzen“, um die historischen Daten aller Messwerte zu löschen und die Statistik erneut durchzuführen, wie in Abbildung 6-8 dargestellt: Abbildung 6-8 Frequenzmessgerät-Messmenü...
  • Seite 165 Messbereich Die Standardeinstellung für die Messung ist die Berechnung der Wellenform über den gesamten Bildschirm, sie kann jedoch auch so eingestellt werden, dass nur die Wellenform innerhalb des Cursors berechnet wird. Öffnen Sie das Hauptmenü, wählen Sie „Messung“ und klicken Sie auf „Einstellungen“, um den Messbereich anzupassen.
  • Seite 166 Kapitel 6 Analysesystem Abbildung 6-9 Messbereich...
  • Seite 167 Anzeige Öffnen Sie das Hauptmenü, wählen Sie „Measure“ (Messen) und klicken Sie auf das Untermenü „Setting“ (Einstellung), um die Messwertanzeigen zu öffnen, wie in Abbildung 6-10 dargestellt. Abbildung 6-10 Menü „Anzeige Nach dem Öffnen des Indikators können Sie die angezeigten Messwerte durch Anklicken auswählen. Der ausgewählte Messwert wird mit einem Kästchen hervorgehoben, und sein Berechnungsobjekt wird durch eine weiße Linie in der Wellenform angezeigt.
  • Seite 168 Kapitel 6 Analysesystem Abbildung 6-11 Anzeige...
  • Seite 169 Messschwellen Für jeden Kanal (CH1, CH2, CH3, CH4, Math) können unabhängig voneinander Schwellenwerte festgelegt werden. Der Schwellenwerttyp kann wie in Abbildung 6-12 gezeigt als „%“ oder „Absolut“ ausgewählt werden. Abbildung 6-12 Messschwellen Die Einstellung der Schwellenwerte wirkt sich auf die Ergebnisse der Messgrößen aus. Die Einstellung der oberen und unteren Werte beeinflusst die Messergebnisse der Anstiegs- und Abfallzeit.
  • Seite 170 Kapitel 6 Analysesystem Wenn der eingestellte Höchstwert niedriger als der aktuelle Mittelwert ist, entspricht der Mittelwert automatisch dem Höchstwert; der Höchstwert kann nicht niedriger als der Mittelwert sein, und wenn der eingestellte Wert niedriger als der Mindestwert ist, wird er automatisch auf 1 % oder 10 mV (Absolutwert) höher als der Mindestwert gesetzt.
  • Seite 171: Essung

    Frequenzmesser- smessung Öffnen Sie das Hauptmenü, tippen Sie auf „Measure and Counter“ (Messen und Zählen), um das Einstellungsmenü des Hardware-Frequenzmessers aufzurufen, und wählen Sie den zu messenden Kanal aus, wie in Abbildung 6-14 dargestellt. Der gemessene Wert wird in der oberen linken Ecke des Bildschirms angezeigt, wie in Abbildung 6-15 dargestellt.
  • Seite 172: Cursor

    Kapitel 6 Analysesystem Abbildung 6-15 Frequenzmesser-Messmenü Cursor Öffnen Sie den Cursor und platzieren Sie ihn auf dem Messpunkt, um den Messwert der Wellenform abzulesen. Es gibt zwei Arten von Cursorn: den horizontalen Cursor und den vertikalen Cursor. Der horizontale Cursor misst die vertikale Richtung, der vertikale Cursor misst die horizontale Richtung, wie in Abbildung 6-16 dargestellt.
  • Seite 173 Abbildung 6-16 Beschreibung der Cursor-Messung Hinweis △-Anzeige: Zeigt die Differenz zwischen zwei Cursorpositionen an. Spannungsmesswerte nach Y1, Y2: Zeigen die Position der aktivierten horizontalen Cursor relativ zum Nullpotenzial an.
  • Seite 174 Kapitel 6 Analysesystem Zeitmessungen nach X1, X2: Zeigen die Position der aktivierten vertikalen Cursor relativ zum Triggerpunkt an. 1/△X: Frequenz Vertikaler Cursor ein/aus und Aktivierung Vertikaler Cursor ein/aus Vertikaler Cursor ein: Tippen Sie auf das Cursor-Symbol , um die vertikalen Cursor zu öffnen. Das Symbol ist dann aktiviert. Vertikaler Cursor aus: Tippen Sie auf das Cursor-Symbol „...
  • Seite 175 Abbildung 6-17 Auswahlfeld „Cursor öffnen“ und „Cursor schließen“ Beschreibung der vertikalen Cursorbewegung: Halten Sie mit einem Finger die Cursor-Anzeigelinie auf dem Bildschirm gedrückt, um den Cursor grob einzustellen. Tippen Sie auf die Feineinstellungstaste in der unteren linken Ecke des Bildschirms, um den gerade eingestellten Cursor fein einzustellen.
  • Seite 176 Kapitel 6 Analysesystem Cursorverknüpfung: Wenn der Cursor geöffnet ist, gleiten Sie mit zwei Fingern und rufen Sie den Cursorverknüpfungszustand auf. Hinweis: Während des Gleitvorgangs wird die aktuelle Operation geändert, es sei denn, die beiden Finger verlassen den Bildschirm. Wenn ein Finger den Bildschirm verlässt und der andere Finger nicht, wird die aktuelle Verknüpfungsanpassung fortgesetzt.
  • Seite 177 Abbildung 6-18 Cursor-Messung der Impulsbreite Abbildung 6-19 Cursor-Messung im XY-Modus Im horizontalen XY-Modus zeigt der X-Cursor den CH1-Wert (V oder A) und der Y-Cursor den CH2-Wert (V oder A) an.
  • Seite 178: Kapitel 7 Bildschirmaufnahme, Speichertiefe Und Wellenformspeicherung

    Kapitel 7 Bildschirmaufnahme, Speichertiefe und Wellenformspeicherung Kapitel 7 Bildschirmaufnahme, Speichertiefe und Speicherung von Wellenform en Dieses Kapitel enthält detaillierte Informationen zur Bildschirmaufnahmefunktion und zur Speichertiefe des Oszilloskops. Wir empfehlen Ihnen, dieses Kapitel sorgfältig durchzulesen, um das Speichersystem des Oszilloskops der Smart-Serie zu verstehen. ⚫...
  • Seite 179 Bildschirmaufnahme- sfunktion Mit der Bildschirmaufnahmefunktion können die Anzeigedaten des aktuellen Bildschirms lokal im Bildformat gespeichert werden. Bildschirmaufnahme-Methode: Wischen Sie von unten nach oben, um das Pulldown-Menü zu öffnen. Tippen Sie auf das Symbol „ “, um eine Bildschirmaufnahme in der Oszilloskop-Anwendung zu erstellen. Oder ziehen Sie das Menü in der Nicht-Oszilloskop-Anwendungsschnittstelle zweimal nach unten und klicken Sie auf die Option „Bildschirmaufnahme“, um den Bildschirminhalt der Nicht-Oszilloskop-Anwendung aufzunehmen.
  • Seite 180 Kapitel 7 Bildschirmaufnahme, Speichertiefe und Wellenformspeicherung Weitere Informationen zum Anzeigen von Bildern finden Sie unter „12.7 Galerie“. Zeitstempel und InverseColor In Oszilloskop können Screenshots invertiert und mit einem Zeitstempel versehen werden. Öffnen Sie das Hauptmenü, tippen Sie auf „Speichern“ und rufen Sie das Menü „Bild“ auf. Schalten Sie die Schaltflächen „Zeitstempel“ und „Inverse Farbe“ nach Bedarf ein oder aus.
  • Seite 181: Videoaufzeichnung

    Video- -Aufzeichnung Die Videoaufzeichnungsfunktion ähnelt der Bildschirmaufnahmefunktion, wobei die Anzeigeinformationen des aktuellen Bildschirms lokal im Videoformat gespeichert werden können. Die Videoaufzeichnung wird in Nicht-Oszilloskop-Anwendungen von oben nach unten verschoben. Öffnen Sie das Pulldown-Menü, tippen Sie auf den Bildschirm, um die Aufzeichnung zu starten, und zählen Sie bis drei Sekunden, um die Videoaufzeichnung abzuschließen, wie in Abbildung 7-3 dargestellt. Sie können die Aufzeichnung abbrechen, indem Sie vor Ablauf des Countdowns auf die dreieckige, kreisförmige oder quadratische Schaltfläche am unteren Bildschirmrand tippen.
  • Seite 182: Speicherung Von Wellenform- En

    Kapitel 7 Bildschirmaufnahme, Speichertiefe und Wellenformspeicherung Abbildung 7-3 Methode zur Videoaufzeichnung Abbildung 7-4 Videoaufzeichnung Einzelheiten zum Anzeigen von Videos finden Sie unter „12.7 Galerie“. Speicherung von Wellenform- en Das Oszilloskop kann die Wellenform des analogen Kanals oder des Mathematikkanals lokal oder auf einem USB-Gerät speichern. Der Dateityp kann WAV, CSV oder BIN sein.
  • Seite 183 Das Oszilloskop verfügt über vier Referenzkanäle, die aufgerufen werden können, um Dateien im WAV-Format in den Referenzkanal zu laden und den Referenzkanal zu öffnen, um die Referenzwellenform anzuzeigen. Referenzdatei speichern Wischen Sie von oben nach unten, öffnen Sie das Hauptmenü und tippen Sie auf „Speichern“, um das Menü zu öffnen. Speichern Sie die Referenzwellenformschnittstelle des angegebenen Kanals wie folgt: Abbildung 7-5 CH1-Referenzwellenformschnittstelle speichern...
  • Seite 184 Kapitel 7 Bildschirmaufnahme, Speichertiefe und Wellenformspeicherung Speicherort: Lokal und auf USB-Gerät gespeichert. Dateitypen: WAV, CSV und BIN. Dateiname: Der ursprüngliche Dateiname wird als Jahr + Monat + Tag + Seriennummer des Speichermediums angezeigt. Tippen Sie auf das Dateinamenfeld, um die virtuelle Tastatur aufzurufen, tippen Sie auf „Backspace“, um den Dateinamen zu löschen, und benennen Sie die Datei über die virtuelle Tastatur um. Speichern: Tippen Sie auf diese Schaltfläche, um die Referenzdatei zu speichern und die Meldung „Speichern erfolgreich“...
  • Seite 185 Speichern Sie die Referenzwellenform in folgenden Schritten: Der aktuelle Kanal wird auf den zu speichernden Kanal eingestellt, der ein analoger Kanal, ein Mathematikkanal oder eine Referenz sein kann. Tippen Sie im Hauptmenü auf „Speichern“, um das Speichermenü aufzurufen. Tippen Sie im Speichern-Menü auf „Speichern“, um das Menü „Referenzwellenform speichern“ zu öffnen, und nehmen Sie die folgenden Einstellungen vor: ⚫...
  • Seite 186 Kapitel 7 Bildschirmaufnahme, Speichertiefe und Wellenformspeicherung Tippen Sie im Menü „Referenzwellenform speichern“ auf die Schaltfläche R* (R1, R2, R3, R4), um die aktuelle Kanalwellenform direkt im entsprechenden Referenzkanal zu speichern. Daraufhin wird eine Meldung angezeigt, dass der Speichervorgang erfolgreich war. Der Dateiname wird im Referenzkanal als Ref* angezeigt (* ist der Name des entsprechenden Referenzkanals).
  • Seite 187 Abbildung 7-6 Referenzdateien löschen...
  • Seite 188 Kapitel 7 Bildschirmaufnahme, Speichertiefe und Wellenformspeicherung CSV-Dateien CSV-Dateistruktur Das CSV-Format enthält die grundlegenden Informationen der gespeicherten Daten: Speicherzeit, Dateiname, Datenlänge, Abtastintervall, Triggerzeit, Quelle, vertikale Skala, vertikaler Offset, vertikale Genauigkeit, horizontale Zeitbasis, horizontale Genauigkeit, Sondenmultiplikatoren. Die Daten und die Länge von CSV-Dateien können je nach Einzel-/Doppelkanal beim Speichern bis zu 70K/35K betragen. Wenn die Oszilloskop- Aufzeichnungslänge oder die angezeigte Datenlänge weniger als 70K/35K beträgt, ändert sich auch die Datenlänge der CSV-Dateien.
  • Seite 189: Speichern Von Oszilloskopeinstellungs

    Erläuterung: Bei einer Abtastrate des Oszilloskops von 1 GSa/s erfolgt die Abtastung einmal pro 1 ns. Wenn die horizontale Skalierung auf 10 us/div eingestellt ist, werden die Daten von 140 us angezeigt (da der Bildschirm 14 Teilungen aufweist). Um die Gesamtzahl der Abtastungen zu ermitteln, führt das Oszilloskop folgende Berechnung durch: 140 us ×...
  • Seite 190: Speichern Der Oszilloskopeinstellungen

    Kapitel 7 Bildschirmaufnahme, Speichertiefe und Wellenformspeicherung Öffnen Sie das Hauptmenü, tippen Sie auf „Speichern“ und rufen Sie das Einstellungsmenü auf, wie in Abbildung 7-7 dargestellt. Abbildung 7-7 Speichern der Oszilloskopeinstellungen Tippen Sie auf den schwarzen Kastenbereich, um die gespeicherten Einstellungen umzubenennen, tippen Sie auf die Schaltfläche „Speichern“, um sie zu speichern, und auf die Schaltfläche „Wiederherstellen“, um die Einstellungen wiederherzustellen.
  • Seite 191: Berechnung Doppelter Wellenformen

    Kapitel 8 MATH und Referenzkanal des Oszilloskops Dieses Kapitel enthält detaillierte Informationen zur MATH-Funktion und zum Referenzkanal des Oszilloskops. Wir empfehlen Ihnen, dieses Kapitel sorgfältig durchzulesen, um die Einstellungsfunktionen und die Bedienung der MATH- und Referenzkanäle des Oszilloskops der Smart-Serie zu verstehen. ⚫...
  • Seite 192: Kapitel 8 Math Und Referenz

    Kapitel 8 MATH und Referenz Berechnung der Dual-Wellenform- Abbildung 8-1 MATH-Kanal-Wellenform Anzeige der mathematischen Wellenform Wischen Sie im Kanalauswahlbereich nach oben oder unten, um den zweiten Kanalauswahlbereich aufzurufen. Tippen Sie auf die Softtaste „ “, um den Mathematikkanal zu öffnen. Nach dem Öffnen der mathematischen Wellenform wird automatisch der aktuelle Kanalwähler geöffnet.
  • Seite 193 Wischen Sie das Symbol für den Mathematikkanal nach links, um das Mathematikkanalmenü zu öffnen. Beim ersten Öffnen der Mathematikfunktion ist die Standardberechnung die Doppelkanalberechnung. Aufforderung zur mathematischen Operation Wenn der analoge Kanal oder die mathematische Funktion abgeschnitten ist (nicht vollständig auf dem Bildschirm angezeigt wird), wird auch die resultierende mathematische Funktion abgeschnitten.
  • Seite 194 Kapitel 8 MATH und Referenz Einzelheiten zur Bewegung, zur Einstellung der vertikalen Empfindlichkeit, zur Einstellung der Zeitbasis und zur vertikalen Ausdehnung des Mathematikkanals finden Sie in „Kapitel 3 Horizontales System“ und „Kapitel 4 Vertikales System“. Die vertikale Empfindlichkeit, Einheit und Zeitbasis, die der mathematischen Wellenform entsprechen, werden im Kanalbereich des Mathematikkanals angezeigt.
  • Seite 195 Hinweis: Wenn die Einheiten zweier Operationsquellenkanäle unterschiedlich sind und die Einheitskombination nicht identifiziert werden kann, wird die Einheit der mathematischen Funktion als ? (undefiniert) angezeigt. Mathematische Operatoren Mathematische Operatoren führen arithmetische Operationen auf den analogen Eingangskanälen durch. Addition oder Subtraktion Wenn Addition oder Subtraktion ausgewählt ist, werden die Werte der Funktionsquellen 1 und 2 Punkt für Punkt addiert oder subtrahiert und die Ergebnisse angezeigt.
  • Seite 196 Kapitel 8 MATH und Referenz Abbildung 8-2 Mathematische Operation von CH1 plus CH2 Multiplikation oder Division Wenn Multiplikation oder Division ausgewählt ist, werden die Werte der Funktionsquellen 1 und 2 Punkt für Punkt multipliziert oder dividiert und die Ergebnisse angezeigt. Die Multiplikation ist nützlich, um das Leistungsverhältnis anzuzeigen, wenn einer der Kanäle proportional zum Strom ist.
  • Seite 197: Fft- Smessung

    FFT- smessung FFT wird verwendet, um die schnelle Fourier-Transformation unter Verwendung des analogen Eingangskanals zu berechnen. Der FFT-Datensatz gibt die Digitalisierungszeit der Quelle an und wandelt sie in den Frequenzbereich um. Nach Auswahl der FFT-Funktion wird das FFT-Spektrum als Amplitude in V- Hz oder dB-Hz auf dem Oszilloskop-Bildschirm dargestellt.
  • Seite 198 Kapitel 8 MATH und Referenz FFT öffnen Wischen Sie im Kanalauswahlbereich nach oben oder unten, um den zweiten Kanalauswahlbereich aufzurufen. Tippen Sie auf die Softtaste „ “ , um den Mathematikkanal zu öffnen, und wischen Sie nach links, um das Mathematikkanalmenü zu öffnen. Tippen Sie auf den Spektrumstyp „Line/Decibel“...
  • Seite 199 ⚫ Rechteckiges Fenster Dies ist der beste Fenstertyp für Auflösungsfrequenzen, die sehr nahe am gleichen Wert liegen, aber dieser Typ ist am wenigsten effektiv bei der genauen Messung der Amplitude dieser Frequenzen. Er eignet sich am besten zur Messung des Spektrums nicht wiederholter Signale und zur Messung der Frequenzkomponente nahe der Gleichspannung.
  • Seite 200 Kapitel 8 MATH und Referenz ⚫ Hanning-Fenster Dies ist der beste Fenstertyp für die Messung der Amplitudengenauigkeit, jedoch weniger effektiv für die Auflösung von Frequenzen. Verwenden Sie Hanning zur Messung von sinusförmigen, periodischen und schmalbandigen Zufallsgeräuschen. Dieses Fenster wird zur Messung von Transienten oder Signalpegelausbrüchen vor oder nach Ereignissen mit signifikanten Unterschieden verwendet.
  • Seite 201 unterschiedlich, was zu einer hochfrequenten transienten Unterbrechung an der Verbindungsstelle führt. Im Frequenzbereich wird dieser Effekt als Leckage bezeichnet. Um Leckagen zu vermeiden, wird die ursprüngliche Wellenform daher mit einer Fensterfunktion multipliziert, wodurch die Werte am Anfang und am Ende auf Null gesetzt werden. Hinweis: Signale mit Gleichstromkomponenten oder Abweichungen können zu Fehlern oder Abweichungen in den FFT-Wellenformkomponenten führen.
  • Seite 202 Kapitel 8 MATH und Referenz Abbildung 8-4 Spektrumamplitude als V-Hz...
  • Seite 203 FFT-Wellenformen anpassen Wellenformposition ⚫ Wählen Sie den Mathematikkanal als aktuellen Kanal aus. Berühren Sie die Mathematikwellenform auf dem Bildschirm mit einem Finger. Passen Sie die Position der Wellenformanzeige an, indem Sie sie nach oben und unten, nach links und rechts ziehen, oder tippen Sie auf die Feineinstellungstaste in der unteren linken Ecke des Bildschirms, um eine Feineinstellung vorzunehmen.
  • Seite 204 Kapitel 8 MATH und Referenz Bei der FFT-Messung ändert sich der Messwert der horizontalen Achse von Zeit zu Frequenz (Hz) und teilt sich nicht mehr die gleiche Zeitbasis mit anderen analogen Kanälen. Daher muss vor dem Einstellen der horizontalen Frequenzskala der Mathematikkanal als aktueller Kanal eingestellt werden. Vertikale Empfindlichkeit Tippen Sie auf „...
  • Seite 205 Klicken Sie auf die entsprechende Schaltfläche, um die Wellenform einzugeben und zu bearbeiten (bitte klicken Sie der Reihe nach, die ausgegrauten Schaltflächen können nicht angeklickt werden). Abbildung 8-5 Erweiterte Mathematik...
  • Seite 206 Kapitel 8 MATH und Referenz Beschreibung Element Anmerkung Funktion Sqrt()、Abs()、Deg()、 Funktionen können verschachtelt werden Rad()、Exp()、Diff()、 ln(), Sin(), Cos(), Tan()、Intg()、Log()、 arcsin()、 arccos()、 arctan() Kanal Quelle Ch1、Ch2、Ch3、Ch4 Variable Quelle Variable1、Variable2 Wenn eine Variable in den Ausdruck geschrieben wird, erscheint das Eingabefeld der Variable im Mathematikmenü, , was bedeutet, dass sie eingegeben werden kann.
  • Seite 207 Beispiel: Geben Sie 4,1235 -3 für die Variable ein. 1, was 4,1235×10 bedeutet Variabler Wertebereich -9,9999~9,9999, Variabler Leistungsbereich -9~9 Operator +、-、*、/、==、!=、>、 <、≥、≤、&&、||、!( Symbol Klammern (、) Wert Quelle 0、1、2、3、4、5、6、7、8、 9、.、π、E × Quelle Numerisch f、p、n、u、m、K、M、G、T Einheit Tabelle 8-2 Liste der erweiterten mathematischen...
  • Seite 208: Referenzwellenformaufruf

    Kapitel 8 MATH und Referenz Referenz-Wellenform- -Aufruf Referenzwellenform aufrufen und schließen Wischen Sie im Kanalauswahlbereich nach oben oder unten, um den zweiten Kanalauswahlbereich aufzurufen. Wischen Sie nach links über die Schaltfläche „ “ , um das Referenzmenü zu öffnen (siehe Abbildung 8-5).
  • Seite 209 Abbildung 8-6 Referenzkanalmenü Wenn bereits Wellenformen in den Referenzkanal geladen sind, klicken Sie auf die Schaltfläche „Öffnen/Schließen“, um den Referenzkanal zu öffnen oder zu schließen. Die Referenzwellenform wird in Blau-Violett angezeigt, und die vier gespeicherten Wellenformen können gleichzeitig angezeigt werden, wobei die aktuelle Referenzwellenform heller ist als die nicht aktuellen Referenzwellenformen.
  • Seite 210 Kapitel 8 MATH und Referenz Nehmen Sie R1 als Beispiel, mit folgenden Bedienungsschritten: Öffnen Sie das Referenzmenü. Tippen Sie auf das Feld „Aufrufen“ unter R1, um die Referenzdateispalte zu öffnen. Klicken Sie auf den Namen der Referenzwellenformdatei, die aufgerufen werden soll. Die Datei wird in den Kanal R1 geladen. Anschließend wird der Kanal R1 als aktueller Kanalwellenformkanal aktiviert und das Symbol für den Referenzwellenformkanal hervorgehoben.
  • Seite 211: Wellenform -Einstellungen

    Abbildung 8-7 Referenzwellenform wiederherstellen Schließen der Referenzwellenform: Tippen Sie im Referenzmenü auf die Schaltfläche „Öffnen/Schließen“ in R1, um die Referenzwellenform zu schließen. Wiederholen Sie Schritt 1, um andere Referenzkanäle zu schließen.
  • Seite 212 Kapitel 8 MATH und Referenz Wischen Sie nach rechts ü b e r „ “ , um alle Referenzwellenformen auszuschalten. Bewegung der Referenzwellenform und Einstellung der Zeitbasis Die horizontale oder vertikale Bewegung und das Zoomen von Referenzwellenformen sind unabhängig von analogen Kanälen, und die Einstellungen zwischen verschiedenen Referenzwellenformkanälen sind ebenfalls unabhängig voneinander.
  • Seite 213: Einstellungen Für Die Anzeige

    Kapitel 9 Einstellungen für die Anzeige Dieses Kapitel enthält detaillierte Informationen zu den Anzeigeeinstellungen und Funktionstasten des Oszilloskops. Es wird empfohlen, dieses Kapitel sorgfältig zu lesen, um die Funktionen und die Bedienung der Anzeigeeinstellungen des Oszilloskops der Smart-Serie zu verstehen. ⚫...
  • Seite 214: Kapitel 9 Anzeigeeinstellungen

    Kapitel 9 Anzeigeeinstellungen Tippen Sie im Hauptmenü auf die Schaltfläche „Anzeige“, um das Menü für die Anzeigeeinstellungen aufzurufen, wie in Abbildung 9-1 dargestellt. Abbildung 9-1 Anzeigeeinstellungen und Funktionstasten...
  • Seite 215: Einstellungen Für Die Wellenform

    Einstellungen für die Wellenform Öffnen Sie das Anzeigemenü und tippen Sie auf die Schaltfläche „Wellenform“, um das Menü für die Wellenformanzeige zu öffnen. In diesem Menü können Sie den Anzeigemodus und die Helligkeit der Wellenform einstellen. Der Anzeigemodus für die Wellenform ist in zwei Typen unterteilt: Punkte und Vektoren.
  • Seite 216: Einstellung Für Persistenz

    Kapitel 9 Anzeigeeinstellungen Abbildung 9-3 Anzeige des Gitterlinienmenüs Einstellung für Persistenz- Öffnen Sie das Anzeigemenü und tippen Sie auf die Taste „Persist“, um das Menü für die Persistenz-Einstellungen zu öffnen. Einstellung für Persistenz Wählen Sie im Menü für die Persistenz-Einstellungen eine der folgenden Optionen aus: ⚫...
  • Seite 217 ⚫ Normal: Normal – Persistenzzeit einstellen – Nachdem Sie die variable Persistenz ausgewählt haben, tippen Sie auf das Feld rechts neben „Anpassen“, um das Auswahlfeld für die Persistenzzeit (Abbildung 9-4) aufzurufen, und stellen Sie die Persistenzzeit ein. Sie kann zwischen 10 ms und 10 s eingestellt werden.
  • Seite 218 Kapitel 9 Anzeigeeinstellungen Abbildung 9-4 Einstellen der Persistenzzeit Persistenz löschen Um die zuvor erfassten Ergebnisse aus der Anzeige zu löschen, tippen Sie auf die Taste „ “ oder passen Sie die horizontale Zeitbasis und die vertikale Empfindlichkeit an. Das Oszilloskop löscht die Persistenzanzeige und startet die kumulative Erfassung...
  • Seite 219: Einstellung Der Farbtemperatur

    Horizontale Erweiterung „ Center“ Die horizontale Erweiterung wird in zwei Arten unterteilt: Bildschirmmitte und Triggerposition: Bildschirmmitte Wählen Sie „Mitte“, um die Zeitbasiswellenform so anzupassen, dass sie sich zu beiden Seiten ausdehnt oder zusammenzieht, wobei die Bildschirmmitte als Basispunkt dient und die Verzögerungszeit unverändert bleibt. Triggerposition Wählen Sie „TrigPos“, um die Zeitbasiswellenform so anzupassen, dass sie sich zu beiden Seiten ausdehnt oder zusammenzieht, wobei die Triggerposition als Basispunkt dient.
  • Seite 220: Auswahl Der Zeitbasis-Modus

    Kapitel 9 Anzeigeeinstellungen Abbildung 9-5 Modus „Farbtemperatur offen“ Auswahl der Zeitbasis-Modus Weitere Informationen finden Sie unter „3.4 ROLL, XY“ in Kapitel 3.
  • Seite 221 Kapitel 10 Abtast ssystem Dieses Kapitel enthält detaillierte Informationen zum Abtastsystem des Oszilloskops. Wir empfehlen Ihnen, dieses Kapitel sorgfältig durchzulesen, um die Einstellungen und die Bedienung des Abtastsystems des Oszilloskops der Smart-Serie zu verstehen. ⚫ Übersicht über die Abtastung ⚫ Ausführen, Stoppen und Einzelsequenz-Erfassung (Laufsteuerung) ⚫...
  • Seite 222: Kapitel 10 Probenahmesystem

    Kapitel 10 Probenahmesystem 10.1 Übersicht über die Abtast Um die Abtastung und die Abtastmodi des Oszilloskops zu verstehen, müssen Sie das Abtastprinzip, Aliasing, die Bandbreite und Abtastrate des Oszilloskops, die Anstiegszeit des Oszilloskops, die erforderliche Bandbreite des Oszilloskops und den Einfluss der Speichertiefe auf die Abtastrate verstehen.
  • Seite 223 Abbildung 10-1 Aliasing Oszilloskop-Bandbreite und Abtastrate Die Oszilloskopbandbreite bezieht sich in der Regel auf die niedrigste Frequenz, bei der die Sinuswelle des Eingangssignals um 3 dB (-30 % Amplitudenfehler) gedämpft wird. Für die Oszilloskopbandbreite beträgt die erforderliche Abtastrate gemäß dem Abtastprinzip .
  • Seite 224 Kapitel 10 Probenahmesystem Frequenz Abbildung 10-2 Theoretischer Frequenzgang einer Brickwall-Filterbank Digitale Signale weisen jedoch Frequenzkomponenten auf, die über die Grundfrequenz hinausgehen (die Rechteckwelle besteht aus Sinuswellen mit der Grundfrequenz und einer unendlichen Anzahl ungerader Oberwellen), und bei Bandbreiten von 500 MHz und darunter hat das Oszilloskop typischerweise einen gaußschen Frequenzgang.
  • Seite 225 Aliasing Frequenz Abbildung 10-3 Abtastrate und Oszilloskop-Bandbreite Die Bandbreite des Oszilloskops ist auf 1/4 der Abtastfrequenz begrenzt und reduziert den Frequenzgang oberhalb der Nyquist-Frequenz. Daher sollte die Abtastrate des Oszilloskops tatsächlich mindestens das Vierfache seiner Bandbreite betragen: . Dadurch kann Aliasing reduziert und fS≥4fBW eine stärkere Dämpfung der aliasingbehafteten Frequenzkomponenten erreicht werden.
  • Seite 226 Kapitel 10 Probenahmesystem Anstiegszeit des Oszilloskops Die Anstiegszeit des Oszilloskops hängt eng mit seiner Bandbreite zusammen. Die Anstiegszeit eines Oszilloskops mit gaußförmigem Frequenzgang beträgt ungefähr 0, (basierend auf dem Standard von 10 % bis 90 %). 35/fBW Die Anstiegszeit des Oszilloskops ist nicht die schnellste Flankengeschwindigkeit, die ein Oszilloskop genau messen kann. Es ist die schnellste Flankengeschwindigkeit, die das Oszilloskop erzeugen kann.
  • Seite 227 Laut Dr. Howard W. Johnsons Buch „High-Speed Digital Design – A Handbook of Black Magic“ weisen alle schnellen Flanken drahtlos kontinuierliche Frequenzkomponenten auf. Es gibt jedoch einen Wendepunkt (oder „Inflexionspunkt“) im Spektrum der schnellen Flanken , an dem Frequenzkomponenten oberhalb von für die Bestimmung der Signalform vernachlässigbar sind .
  • Seite 228: Run/Stop-Taste Und Single Seq- Staste

    Kapitel 10 Probenahmesystem Abbildung 10-4 Bandbreite entsprechend der Messgenauigkeit des Oszilloskops 10.2 Run/Stop-Taste und Single SEQ- staste V e r wenden Sie die Softkeys im Tastenbereich, um das Oszilloskop-Erfassungssystem zu starten und zu stoppen: Taste „Run/Stop“ (S t a r t / S t o p p ) und Taste „Single Sequence Acquisition“ ( E i n z e l s e q u e n z - E r f a s s u n g ) ⚫...
  • Seite 229: Wählen Sie Den Abtastmodus

    10.3 Wählen Sie den Abtastmodus Öffnen Sie das Hauptmenü, tippen Sie unter „Sample“ auf die Option „Sampling Mode“ und wählen Sie im Popup-Fenster einen der vier Abtastmodi aus: „Normal“, „Average“, „Peak“ und „Envelope“. Die Abtastmodi aller Kanäle sind identisch. Das heißt, wenn der Abtastmodus eines Kanals geändert wird, wird gleichzeitig der Abtastmodus aller Kanäle geändert.
  • Seite 230 Kapitel 10 Probenahmesystem Spitzenabtastmodus Im Spitzenabtastmodus werden bei einer niedrigen horizontalen Zeitbasiseinstellung die minimalen und maximalen Abtastwerte beibehalten, um seltene Ereignisse und schmale Ereignisse (mit erweitertem Rauschen) zu erfassen. In diesem Modus werden alle Impulse angezeigt, die mindestens so breit sind wie die Abtastperiode.
  • Seite 231 Abbildung 10-5 Sinuswelle mit Burr Abbildung 10-6 Sinuswelle mit Burr Peak- Normaler Abtastmodus Abtastmodus...
  • Seite 232 Kapitel 10 Probenahmesystem Verwenden Sie den Spitzenerkennungsmodus, um Burrs zu finden Schließen Sie das Signal an das Oszilloskop an, um eine stabile Anzeige zu erhalten. Um Burrs zu finden, wählen Sie den Spitzenwert-Abtastmodus in der Option „Abtastmodus“ im Menü „Kanal“. Tippen Sie im Menü...
  • Seite 233 Durchschnittlicher Abtastmodus Der durchschnittliche Abtastmodus mittelt mehrere Erfassungsergebnisse, um zufällige oder nicht relevante Störgeräusche im angezeigten Signal zu reduzieren. Der Durchschnitt mehrerer Abtastergebnisse erfordert einen stabilen Trigger. Der Durchschnittswert kann im Auswahlfeld nach dem durchschnittlichen Abtastmodus eingestellt werden und kann auf acht Größenordnungen eingestellt werden: 2, 4, 8, 16, 32, 64, 128 und 256.
  • Seite 234 Kapitel 10 Probenahmesystem Abbildung 10-7 Wellenform nach Auswahl des durchschnittlichen Abtastmodus mit dem Durchschnittswert 32 Hüllkurven-Abtastmodus Im Hüllkurven-Abtastmodus kann der Überlagerungseffekt mehrerer abgetasteter Wellenformen beobachtet werden. Die Maximal- und Minimalwerte eines Signals können in den angegebenen N Abtastdaten erfasst werden, und die Anzahl der Wellenformüberlagerungen kann auf 2, 4, 8, 16, 32, 64, 128, 256 oder ∞...
  • Seite 235: Rate

    Abbildung 10-8 AM-Signal im Hüllkurven-Abtastmodus (32) 10.4 Aufnahmelänge und Abtast srate Die Aufzeichnungslänge ist das Datenvolumen für jede erfasste Wellenform. Wenn die Aufzeichnungslänge beispielsweise 700 K beträgt, bedeutet dies, dass 700 K Abtastpunkte durch einen Trigger erfasst werden.
  • Seite 236 Kapitel 10 Probenahmesystem Tippen Sie im Hauptmenü auf „Sample“, um das Menü für die Einstellung der Aufzeichnungslänge aufzurufen, die durch Antippen der entsprechenden Aufzeichnungslänge eingestellt werden kann. Abbildung 10-9 Aufzeichnungslänge Im normalen Aktualisierungsmodus kann die Aufzeichnungslänge auf 22k, 220k, 2,2 Mio., 22 Mio., 220 Mio. und „Auto“ eingestellt werden. Wenn alle 4 Kanäle oder CH1 + CH2 oder CH3 + CH4 geöffnet sind, kann die Aufzeichnungslänge auf 11k, 110k, 1,1 Mio., 11 Mio., 110 Mio.
  • Seite 237 Die Aufzeichnungslänge und die Abtastrate des Oszilloskops stehen in folgender Beziehung zueinander: Abtastrate = Aufzeichnungslänge/Erfassungszeit Im Allgemeinen entspricht die Erfassungszeit des Oszilloskops genau der Anzeigezeit auf dem aktuellen gesamten Bildschirm (aktuelle horizontale Zeitbasis × 14). Wenn das Oszilloskop beispielsweise eine Speichertiefe von 700 K, eine Abtastrate von 1 GSa/s und eine horizontale Zeitbasis von 50 us/div hat, beträgt die Erfassungszeit 700 us, was 50 us/div ×...
  • Seite 238: Segmentierter Speicher

    Kapitel 10 Probenahmesystem Wenn die beiden Kanäle (CH1+CH2 oder CH3+CH4) gleichzeitig geöffnet sind, wird die Abtastrate der beiden Kanäle halbiert. Wenn beispielsweise CH1 und CH2 geöffnet sind, betragen die Abtastraten von CH1 und CH2 jeweils 1 GSa/s. Wenn jedoch CH1 + CH3 oder CH2 + CH4 geöffnet sind, ändern sich die Abtastraten der beiden Kanäle nicht.
  • Seite 239: Einstellung Der Segmentnummer

    Abbildung 10-10 Einstellungen für den segmentierten Speicher 10.5.1 Einstellung der Segmentnummer Öffnen Sie das Hauptmenü, tippen Sie auf „Sample“ und wählen Sie im Untermenü die Option „Segmented storage“, um den segmentierten Speicher einzurichten.
  • Seite 240 Kapitel 10 Probenahmesystem Die Anzahl der Segmente kann für verschiedene Speichertiefen eingestellt werden. Die Anzahl der Segmente basiert auf der Speichertiefe des Oszilloskops. Wenn die Aufzeichnungslänge auf „Auto“ eingestellt ist, kann die Anzahl der Segmente frei zwischen 1 und der maximalen Anzahl von Segmenten eingestellt werden.
  • Seite 241: Wellenform Erfassen

    beträgt die Aufzeichnungslänge 220/110K. In diesem Fall beträgt die maximal zulässige Anzahl von Segmenten 1791, sodass die Anzahl der Segmente für den segmentierten Speicher automatisch auf 1791 gesetzt wird. Der Benutzer kann die Anzahl der Segmente auch zwischen 1 und 1791 ändern. 10.5.2 -Wellenform erfassen Es gibt zwei Erfassungsmethoden: die herkömmliche Erfassung und die Einzelerfassung.
  • Seite 242 Kapitel 10 Probenahmesystem Abbildung 10-11 Erfassung segmentierter Speicherwellenformen 10.5.3 Anzeige und Ansicht „ “ Unterteilt in Einzelbildanzeige und Anpassungsanzeige.
  • Seite 243 Die Einzelbildanzeige dient dazu, jedes Segment der Wellenform nacheinander einzeln auf dem Bildschirm anzuzeigen. Während der regulären Erfassung wird jedes Bild der Wellenform im normalen Anzeigemodus angezeigt. Bei einer einzelnen Erfassung wird nur das letzte Bild der erfassten Wellenform angezeigt. Im angehaltenen Zustand können Sie die gespeicherten Segmente Bild für Bild, das vorherige Bild/nächste Bild anzeigen, zu einem bestimmten Bild springen, Sie können vorwärts und rückwärts abspielen und Sie können die Wiedergabegeschwindigkeit ändern.
  • Seite 244 Kapitel 10 Probenahmesystem Abbildung 10-12 Einzelbildansicht der segmentierten Speicherung Die angepasste Anzeige überlagert die Wellenformen eines bestimmten ausgewählten Bereichs und zeigt sie auf dem Bildschirm an. Der Start- und Endframe der angepassten Anzeige können eingestellt werden. In der Regel kann der letzte Frame der Wellenform angepasst und...
  • Seite 245 auf dem Bildschirm angezeigt werden, um zu überprüfen, ob eine Anomalie vorliegt. Nach dem Auffinden einer Anomalie kann diese durch Ändern des Start- und Endframes lokalisiert werden. Abbildung 10-13 Segmentierte Speicheranpassungsansicht Sowohl in der Einzelbildanzeige als auch in der Anpassungsanzeige können Sie die Ausrüstung und Position der Wellenform ändern, den Zoom verwenden usw.
  • Seite 246: Beispiel Für Segmentierte Speicher

    Kapitel 10 Probenahmesystem Die Navigationsleiste und das Menü schließen sich gegenseitig aus. Wenn das Menü geöffnet wird, verschwindet die Navigationsleiste. Bei Bedarf kann sie im Kontextmenü unten geöffnet werden. Informationen zum Speichern von Wellenformen im segmentierten Speicher finden Sie in Kapitel 8 „7.3 Speichern von Wellenformen“.
  • Seite 247 Stellen Sie die Anzahl der passenden Segmente auf 1-100 ein. Aktivieren Sie die segmentierte Speicherung. Wählen Sie „Einzelne Sequenz“. Abbildung 10-14 Segmentierte Speicherung einer einzelnen Sequenz...
  • Seite 248 Kapitel 10 Probenahmesystem Während des Abtastvorgangs wird keine Wellenform auf dem Bildschirm angezeigt. Nach Abschluss der Abtastung werden alle Wellenformen in den Segmenten 1-100 angepasst und auf dem Bildschirm angezeigt. Schließen Sie nach der Beobachtung die Anpassungsanzeige: Klicken Sie auf die Wiedergabetaste, um die Wiedergabe Frame für Frame zu starten. Schieben Sie die Anzeigeleiste nach hinten, um in umgekehrter Reihenfolge abzuspielen.
  • Seite 249 Abbildung 10-15 Ansicht nach Abschluss der Segmenterfassung...
  • Seite 250: Kapitel 11 Serielle Bus-Trigger- Und Dekodierungs En (Optional)

    Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung (optional) Kapitel 11 Serielle Bus-Trigger- und Dekodierungs en (optional) Dieses Kapitel enthält detaillierte Informationen zur Dekodierung des seriellen Busses. Es wird empfohlen, dieses Kapitel sorgfältig zu lesen, um die Einstellung und Funktionsweise des Smart-Bus-Triggers und der Dekodierung zu verstehen. Dieses Kapitel umfasst hauptsächlich die folgenden Inhalte: ⚫...
  • Seite 251 Wischen Sie im Kanalauswahlbereich nach oben oder unten, um den zweiten Kanalauswahlbereich aufzurufen, tippen Sie auf „ “ oder „ “ , um die Dekodierung zu aktivieren, öffnen Sie das Buskonfigurationsmenü, wählen Sie den Bus-Typ aus. Es gibt sieben Bus-Typen: UART (RS232/RS422/RS485), LIN, CAN(FD), SPI, I2C, ARINC429, 1553B, wobei die Kanäle S1 und S2 gleichzeitig für die Dekodierung verwendet werden können.
  • Seite 252 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung (optional) Abbildung 11-1 Menü zur Auswahl des Bustyps Öffnen Sie das Pulldown-Menü und tippen Sie auf die Taste „ “ , um den Textmodus zu öffnen oder zu schließen, wie in Abbildung 11-2 dargestellt.
  • Seite 253 Abbildung 11-2 Bus-Decodierung im Textmodus Beschreibung: Die beiden Dekodierungskanäle S1 und S2 in der Textschnittstelle müssen identisch konfiguriert sein, um geöffnet zu werden, und jeder Kanal wird in chronologischer Reihenfolge mit unterschiedlichen Farben angezeigt.
  • Seite 254 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung (optional) S1/S2/S1&S2 sind die Businformationen der Kanalkonfiguration, die Bezeichnung wird umgeschaltet, um den Buskanal zu ändern. Durch Klicken auf „Speichern“ während der Textakquisition können alle aktuell erfassten Daten gespeichert werden. Wenn das Datenvolumen zu groß ist, wird „Warten“...
  • Seite 255: Decodierung

    11.1 UART (RS232/RS422/RS485) Bus-Trigger und „ “-Decodierung Um UART(RS232/RS422/RS485)-Busdaten korrekt zu dekodieren und den Trigger stabil zu machen, müssen die Buskonfiguration, die Triggermodus- Einstellung und der Triggerpegel angepasst werden. ⚫ Buskonfiguration Wischen Sie auf d e m oder nach links, um das Buskonfigurationsmenü zu öffnen, wie in Abbildung 11-4 dargestellt. Der RX-Kanal muss ausgewählt und die folgenden Parameter müssen entsprechend den gemessenen Signalen eingestellt werden: Leerlaufpegel –...
  • Seite 256 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung (optional) Baudrate – Wählen Sie die Baudrate, die dem Signal im gemessenen Gerät entspricht. Die Baudrate kann im Bereich von 1,2 Kb/s bis 8,000 Mb/s eingestellt werden. Bus-Anzeige – Wählen Sie die Anzeige in Hexadezimal-, Binär- oder ASCII-Code. Abbildung 11-4 Menü...
  • Seite 257 Wenn Wörter im ASCII-Format angezeigt werden, wird das 6-Bit-ASCII-Format verwendet. Gültige ASCII-Zeichen liegen zwischen 0x00 und 0x7F. Um im ASCII-Format anzuzeigen, müssen mindestens 7 Bits in der „Buskonfiguration“ ausgewählt werden. Wenn ASCII ausgewählt ist und die Daten 0x7F überschreiten, werden die Daten im Hexadezimalformat angezeigt. Klicken Sie auf das Feld für die Baudrateneinstellung, um die Spalte für die Baudratenauswahl zu öffnen.
  • Seite 258 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung (optional) Abbildung 11-5 Standard-Einstellung für die Baudrate Hinweis: Wenn ein Paritätsbit vorhanden ist, gibt die Datenwortlänge die Gesamtlänge der Datenbits plus Paritätsbit an. Wenn kein Paritätsbit vorhanden ist, entspricht die Datenwortlänge der Länge der Datenbits. Wenn die Datenwortlänge beispielsweise 8 Bit beträgt, bedeutet dies ohne Paritätsbit, dass die Gesamtlänge der Datenbits 8 Bit beträgt;...
  • Seite 259 ⚫ Triggermodus Öffnen Sie das Trigger-Konfigurationsmenü und wählen Sie den entsprechenden Triggertyp aus. Bei Auswahl des UART-Bus-Triggers müssen der Triggertyp, die Triggerbeziehung und die Triggerdaten eingestellt werden, wie in Abbildung 11-6 dargestellt: Abbildung 11-6 Menü „Triggereinstellungen“ Nachdem Sie die Triggerdaten ausgewählt haben, ändern Sie diese mit der virtuellen Popup-Tastatur, geben Sie den Wert ein und klicken Sie auf „Enter“...
  • Seite 260 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung (optional) Stoppbit – Trigger am Stoppbit des gemessenen Signals, unabhängig davon, ob das gemessene Signal 1, 1,5 oder 2 Stoppbits verwendet oder nicht, der Trigger erfolgt am ersten Stoppbit. [Daten] – Trigger beim angegebenen Datenbit. Wenn die Datenbits des gemessenen Signals als 5 bis 8 Bits wirksam sind, wählen Sie [Daten] und wählen Sie die Triggerbeziehung als „=“, „>“, „<“...
  • Seite 261 ⚫ UART-Serial-Decodierung Die gemessene Signalwortlänge beträgt 8 Bit; Paritätsbit: kein; Baudrate: 19,2 kb/s, hexadezimal; Triggermodus als Datenbit: 55; befolgen Sie die folgenden Schritte: Tippen Sie auf S1, um den Dekodierungskanal zu öffnen, und klicken Sie erneut auf S1, um das Buskonfigurationsmenü zu öffnen. Wählen Sie als Bus-Typ „UART“, klicken Sie auf „Ch1“, „Idle High“, „Parity None“, „8bit“, „19.20kb/s“, zeigen Sie „hexadecimal“...
  • Seite 262 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung (optional) Abbildung 11-7 Einstellung des UART-Decodierungspegels...
  • Seite 263 Abbildung 11-8 UART-Grafikschnittstelle Beschreibung der grafischen UART-Schnittstelle: Triggerposition Triggertyp...
  • Seite 264 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung (optional) Schwellenwert Konfigurationsinformationen Dekodieren Sie das Datenpaket wie folgt Daten und den entsprechenden Wellenformbereich dekodieren Beschreibung der UART-Decodierung des Datenpakets: Das dekodierte Datenpaket zeigt Echtzeitdaten über die Busaktivitäten an. Die dekodierten Daten werden als Hexadezimalsystem in Weiß angezeigt. Wenn die Wortlänge 5-8 Bit beträgt, werden die decodierten Daten als zwei Hexadezimalbits angezeigt;...
  • Seite 265 Abbildung 11-9 UART-Textschnittstelle Beschreibung der UART-Textschnittstelle, siehe Abbildung 11-9: S1/S2/S1&S2 sind Businformationen zur Kanalkonfiguration. Bereich für die Dekodierung von Daten.
  • Seite 266: Lin-Bus-Trigger Und " "-Decodierung

    Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung (optional) ASCII-Code, der den Textdaten entspricht (wenn das Datenformat 9 Bit beträgt und kein Paritätsbit vorhanden ist, entspricht der ASCII-Code den unteren 8 Bit der Daten auf der linken Seite). Zähler: Berechnet die Gesamtzahl der Frames und den Prozentsatz der ERR-Frames (Paritätsfehler und Stoppbitfehler). Löschen: Löscht die Zählerdaten.
  • Seite 267 ⚫ Buskonfiguration Wischen Sie nach links über „ “ oder „ “ , um das Buskonfigurationsmenü zu öffnen. Je nach gemessenem Signal müssen folgende Einstellungen vorgenommen werden: Quelle – Wählen Sie die Signalquelle für die Dekodierung aus. Leerlaufpegel – hoch und niedrig. Wählen Sie aus, ob nach dem Signalstartbit des gemessenen Geräts „hoch aktiv” oder „niedrig aktiv” angezeigt werden soll.
  • Seite 268 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung (optional) Abbildung 11-10 Menü „LIN-Bus-Konfiguration“ ⚫ Triggermodus Öffnen Sie das Menü zur Triggerkonfiguration und wählen Sie den entsprechenden Triggertyp aus. Wenn der LIN-Bus-Trigger ausgewählt ist, umfasst der Triggermodus: synchrone steigende Flanke, Frame-ID, Frame-ID und Daten. Siehe Abbildung 11-11:...
  • Seite 269 Abbildung 11-11 Menü zur Konfiguration des LIN-Triggermodus Synchrone steigende Flanke – Wenn das „Synchronisationsintervall“ des LIN-Busses endet, löst die steigende Flanke den Trigger aus. Frame-ID – Wird ausgelöst, wenn ein Frame mit einer ID erkannt wird, die dem eingestellten Wert entspricht. Wählen Sie „Frame-ID“, klicken Sie auf „Daten“...
  • Seite 270 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung (optional) Tippen Sie auf S1, um den Dekodierungskanal zu öffnen, und klicken Sie erneut, um das Buskonfigurationsmenü zu öffnen. Wählen Sie den Bustyp „LIN“ aus, klicken Sie auf „Ch1“, „Idle High“, „19,20 kb/s“ und schließen Sie dann das Menü. Öffnen Sie das Menü...
  • Seite 271 Abbildung 11-12 Grafische LIN-Schnittstelle Beschreibung des LIN-Decodierdatenpakets: Das Dekodierte Datenpaket zeigt Echtzeitdaten über die Busaktivitäten an. Die dekodierten Daten werden im Hexadezimalsystem angezeigt.
  • Seite 272 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung (optional) „Frame ID“ wird gelb angezeigt, „Data“ wird weiß angezeigt und „Parity sum“ wird grün angezeigt. Wenn die Paritätssumme einen Fehler aufweist, wird dies durch ein rotes „E“ angezeigt. Wenn „?“ angezeigt wird, muss die Zeitbasis angepasst werden, um die Dekodierungsergebnisse anzuzeigen. Abbildung 11-13 LIN-Text-Schnittstelle...
  • Seite 273 Beschreibung der LIN-Textschnittstelle, wie in Abbildung 11-13 dargestellt: „Ch“: Buskanal. „Time“: Zeitintervalle zwischen den letzten Frames und den aktuellen Frames. „ID“: Frame-ID-Wert. „Data“: Frame-Daten. „Paritätssumme“: Frame-Paritätssumme, die Summe der Paritätsfehler wird rot angezeigt. „Trigger“: „Ja“ bedeutet, dass der Frame die Triggerbedingung erfüllt. „Löschen“: Zählerdaten löschen.
  • Seite 274 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung (optional) 11.3 CAN(FD)-Bus-Trigger und - -Decodierung Um CAN- und CAN FD-Busdaten (optional) korrekt zu dekodieren und den Trigger stabil zu machen, müssen die Buskonfiguration, der Triggermodus und der Triggerpegel angepasst werden. ⚫ Buskonfiguration Wischen Sie nach links ü b e r oder , um das Buskonfigurationsmenü...
  • Seite 275 Abbildung 11-14 CAN(FD)-Bus-Konfigurationsmenü ⚫ Triggermodus Öffnen Sie das Trigger-Konfigurationsmenü und wählen Sie den entsprechenden Triggertyp aus. Wenn der S1-CAN-Bus-Trigger ausgewählt ist, wie in Abbildung 11-15 dargestellt:...
  • Seite 276 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung (optional) Abbildung 11-15 Menü zur Konfiguration des CAN-Triggermodus Beschreibung des Menüs zur Auswahl des Triggermodus: Frame-Start – Auslöser am Anfang des Frames; Remote-Frame-ID – Einstellung der ID, die mit dem Remote-Frame-Trigger übereinstimmt. Nach Auswahl der „Remote-Frame-ID“ stellen Sie den ID-Wert unten im Trigger-Datenbereich ein.
  • Seite 277 Remote-Frame-/Daten-Frame-ID – Trigger bei Remote-Frame oder Daten-Frame, der mit der festgelegten ID übereinstimmt. Die Konfiguration der Remote-Frame-/Daten-Frame-ID entspricht der Konfiguration der Remote-Daten-Frame-ID. Datenrahmen-ID und Daten-ID – Auslöser bei Datenrahmen, die mit der eingestellten ID und den Daten übereinstimmen. Die Konfigurationsmethode entspricht der Konfiguration der Remote-Rahmen-ID. Fehlerrahmen –...
  • Seite 278 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung (optional) Wählen Sie als Bus-Typ „CAN“ aus und klicken Sie dann auf „Ch1“, „Idle High“ und „1 Mbit/s“. Klicken Sie nach der Einstellung auf den leeren Bereich, um das Menü zu schließen. Öffnen Sie das Menü zur Konfiguration des Triggermodus und klicken Sie auf „Frame Start“ (Bildstart). Passen Sie den Schwellenwert entsprechend der Signalamplitude an.
  • Seite 279 Beschreibung der CAN-Decodierungsdatenpakete: Das Dekodierte Datenpaket zeigt Echtzeitdaten über die Busaktivitäten an. Die dekodierten Daten werden im Hexadezimalsystem angezeigt. „Frame ID“ wird in Gelb angezeigt, „Data“ in Weiß und „DLC“- und „CRC“-Codes in Grün. Bei einem Frame-Fehler wird ein rotes „E“ angezeigt.
  • Seite 280 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung (optional) Abbildung 11-17 CAN-Text-Schnittstelle Beschreibung der CAN-Textschnittstelle, wie in Abbildung 11-17 dargestellt: „Ch“: Buskanal. „Time“: Zeitintervalle zwischen den letzten und den aktuellen Frames. „ID“: CAN-Frame-ID-Wert, angezeigt in Hexadezimal, maximal 29 Bit.
  • Seite 281 „Type“: Frame-Typ, „SFF“ Standard-Datenframe, „SRF“ Standard-Remote-Frame, „EFF“ erweiterter Datenframe, „ERF“ erweiterter Remote-Frame. „DLC“: Anzahl der von diesem Frame gesendeten Datenbytes. Dieser Wert kann für Remote-Frames ignoriert werden. „Daten“: Frame-Daten. „CRC“: Frame-CRC-Prüfcode. „Fehler“: Antwortfehler, Bit-Stuffing-Fehler, Formatfehler, CRC-Fehler. „Trigger“: „Ja“ bedeutet, dass der Frame die Triggerbedingung erfüllt. (10) „Statistik“: Zählt die Anzahl der Vorkommen von Frame-Typ, Datenlänge, Status usw.
  • Seite 282 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung (optional) ⚫ Buskonfiguration Wischen Sie nach links ü b e r „ “ oder „ “ , um das Buskonfigurationsmenü zu öffnen. Dort müssen folgende Einstellungen vorgenommen werden: Taktquelle, Datenquelle, Chip-Auswahlsignal und Datenwortlänge, wie in Abbildung 11- 18 dargestellt: Abbildung 11-18 Menü...
  • Seite 283 ⚫ Triggermodus Öffnen Sie das Trigger-Konfigurationsmenü und wählen Sie den geeigneten Triggertyp aus. Bei Auswahl des SPI-Bus-Triggers, wie in Abbildung 11-19 dargestellt: Abbildung 11-19 Menü zur Konfiguration des SPI-Triggermodus Die Vorgehensweise entspricht der Konfiguration der abzugleichenden CAN-Frame-ID und wird hier nicht erneut erläutert. Hinweis: Entsprechend der durch die Busdekodierung festgelegten Datenbyte-Länge wird der Wert des entsprechenden Bits innerhalb der Byte-Länge festgelegt.
  • Seite 284 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung (optional) Der gemessene Signalkanal Ch1 ist mit CLK verbunden, der Kanal Ch2 ist mit DATA verbunden, der Bus-Leerlaufzustand ist hoch, die steigende Flanke des Takts wird abgetastet; die Datenwortlänge beträgt 4 Bit; die Chipauswahl CS ist ausgeschaltet; der Triggermodus entspricht „Daten“ bei 0001.
  • Seite 285 Abbildung 11-20 Grafische SPI-Schnittstelle Beschreibung des SPI-Decodierungsdatenpakets: Das Dekodierte Datenpaket zeigt Echtzeitdaten über die Busaktivitäten an. Die decodierten Daten werden im Hexadezimalsystem angezeigt. Die Daten werden in Weiß angezeigt.
  • Seite 286 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung (optional) Wenn „?“ angezeigt wird, muss die Zeitbasis angepasst werden, um die Dekodierungsergebnisse anzuzeigen. Abbildung 11-21 SPI-Text-Schnittstelle...
  • Seite 287 Beschreibung der SPI-Textschnittstelle, wie in Abbildung 11-21 dargestellt: „Ch“: Buskanal. „Zeit“: Zeitintervalle zwischen den letzten und den aktuellen Frames. „Data“: Entsprechend der Einstellung für die Datenwortlänge werden die decodierten Daten angezeigt. Wenn die Datenwortlänge beispielsweise 8 Bit beträgt, wird in der Datenspalte nur ein Byte angezeigt; wenn die Datenwortlänge 16 Bit beträgt, werden in der Datenspalte 2 Bytes angezeigt;...
  • Seite 288 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung (optional) 11.5 I2C-Bus-Trigger und - -Decodierung Um I2C-Busdaten korrekt zu dekodieren und den Trigger stabil zu machen, müssen die Buskonfiguration, der Triggermodus und der Triggerpegel angepasst werden. ⚫ Buskonfiguration Wischen Sie nach links ü b e r „ “...
  • Seite 289 Abbildung 11-22 Menü „I2C-Buskonfiguration“ Hinweise: Wenn der SCL- oder SDA-Kanal eingestellt ist, stellt das System automatisch die anderen Kanäle ein.
  • Seite 290 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung (optional) ⚫ Triggermodus Öffnen Sie das Trigger-Konfigurationsmenü und wählen Sie den entsprechenden Triggertyp aus. Wenn der I2C-Bus-Trigger ausgewählt ist, klicken Sie auf den Triggertyp und die Beziehung auf dem Bildschirm, wie in Abbildung 11-23 dargestellt: Abbildung 11-23 Konfigurationsmenü...
  • Seite 291 Restart – Wird ausgelöst, wenn eine neue Startbedingung vor der Stoppbedingung auftritt. Address no ack – Auslösung, wenn das Ack-Bit im eingestellten Adressfeld ungültig ist (unter Ignorierung des W/R-Bits), wählen Sie „Address“ in den Triggerdaten und verwenden Sie die virtuelle Popup-Tastatur, um es zu ändern. Frame-Typ 1 –...
  • Seite 292 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung (optional) Die eingestellten Daten entsprechen der eingestellten Beziehungsbedingung, Auslösung bei der Taktflanke des Ack-Bits nach dem Datenbyte. Nach Auswahl von „EEPROM-Daten lesen“ klicken Sie auf die Beziehung mit „=“, „>“, „<“ oder „≠“. Die Einstellungsmethode entspricht der des Adressfelds.
  • Seite 293 Abbildung 11-24 Grafische Benutzeroberfläche von I2C Beschreibung des I2C-Decodierdatenpakets: Das Dekodierte Datenpaket zeigt Echtzeitdaten über die Busaktivitäten an. Die Dekodierungsdaten werden im Hexadezimalsystem angezeigt.
  • Seite 294 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung (optional) Anzeige des Adressinhalts: Leseadressen werden grün, Schreibadressen gelb und Daten weiß angezeigt. „W“ steht für Schreibvorgang, „R“ für Lesevorgang, „D“ für Dekodierungsdaten und „~A“ für kein Ack-Bit. Wenn „?“ angezeigt wird, muss die Zeitbasis angepasst werden, um die Dekodierungsergebnisse anzuzeigen. Abbildung 11-25 I2C-Text-Schnittstelle...
  • Seite 295 Beschreibung der I2C-Textschnittstelle, wie in Abbildung 11-25 dargestellt: „Ch“: Buskanal. „Zeit“: Intervalle zwischen den letzten Lese-/Schreibvorgängen und den aktuellen Lese-/Schreibvorgängen „Adresse“: In der Adressleiste steht „R“ für Lesevorgang und „W“ für Schreibvorgang „Daten“: Die durch einen Lese- und Schreibvorgang gesendeten Daten werden in der Datenleiste angezeigt. „Ack“: In der Ack-Leiste bedeutet „X“...
  • Seite 296 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung (optional) 11.6 ARINC429-Bus-Trigger und - -Decodierung Um ARINC429-Busdaten korrekt zu decodieren und triggerstabil zu machen, müssen die Buskonfiguration, der Triggermodus und der Triggerpegel angepasst werden. ⚫ Buskonfiguration Wischen Sie nach links ü b e r „ “...
  • Seite 297 Abbildung 11-26 ARINC429-Buskonfigurationsmenü ⚫ Triggermodus Öffnen Sie das Trigger-Konfigurationsmenü und wählen Sie den entsprechenden Triggertyp aus. Wenn der ARINC429-Bus-Trigger ausgewählt ist, klicken Sie auf den Triggertyp und die Beziehung auf dem Bildschirm, wie in Abbildung 11-27 dargestellt:...
  • Seite 298 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung (optional) Abbildung 11-27 Konfigurationsmenü für den ARINC429-Triggermodus Wenn LABEL-, SDI- (Quellkennzeichnung), DATA- oder SSM- (Symbol-/Statusmarkierung) Trigger verwendet werden, verwenden Sie nach Auswahl des Triggermodus die virtuelle Popup-Tastatur, um ihn zu ändern, geben Sie den Wert ein und klicken Sie auf „Enter“ auf der virtuellen Soft-Tastatur, um die Einstellung abzuschließen.
  • Seite 299 LABEL: Label, wird ausgelöst, wenn der angegebene Tag-Wert auftritt. SDI: Quellkennzeichen, ausgelöst am angegebenen Quellterminal. DATA: Auslösung bei den angegebenen Daten. SSM: Symbol-/Statusmarkierung, ausgelöst bei der angegebenen Symbolstatusmatrix. LABEL+SDI: Auslösung bei der angegebenen Bezeichnung und dem angegebenen Quellterminal. LABEL+DATA: Auslöser für das angegebene Label und die angegebenen Daten. LABEL+SSM: Auslöser für das angegebene Label und die angegebene Symbolstatusmatrix.
  • Seite 300 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung (optional) Alle 1-Bits: Wird ausgelöst, wenn ein Bit mit dem Wert 1 auftritt. ⚫ ARINC 429 serielle Dekodierung Die gemessene Signalquelle ist CH1, das Dekodierungsformat ist LABEL+DATA, die Anzeige erfolgt in Hexadezimal, die Baudrate beträgt 12,5 kb/s und der Triggermodus ist LABEL.
  • Seite 301 Abbildung 11-28 Grafische Schnittstelle ARINC429 Beschreibung der ARINC429-Decodierungsdatenpakete: Datenpaket, insgesamt 32 Bit, Datenformat ist 8~1 (Label-Bit, High-Bit zuerst) +9~10(SD) +11~29 (Datenbit, Low-Bit zuerst) +30~31 (Symbolstatusbit) +32 (Paritätsbit)
  • Seite 302 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung (optional) Label (8 Bit) – Anzeige in Oktal: gelb SDI (2 Bit) – Anzeige in Binärform: blau Daten (19 Bit) – Anzeige im ausgewählten Zahlensystem: weiß oder rot bei Paritätsfehler SSM (2 Bit) – Anzeige in Binärform: grün Abbildung 11-29 ARINC429-Textschnittstelle...
  • Seite 303 Beschreibung der ARINC429-Textschnittstelle, wie in Abbildung 11-29 dargestellt: „Ch“: Buskanal. „Zeit“: Intervalle zwischen den letzten Lese-/Schreibvorgängen und den aktuellen Lese-/Schreibvorgängen „LABLE“: Kennzeichnung, Informationskennung, angezeigt in Oktalzahlen. „SDI“: Quell-/Zielkennzeichnung, dargestellt in Binärform (zeigt XX an, wenn nicht separat identifiziert). „Data“: Inhalt der übertragenen Informationen, angezeigt im ausgewählten Zahlensystem. „SSM“: Symbol-/Statusmatrix, angezeigt in Binärform (zeigt XX an, wenn nicht separat identifiziert).
  • Seite 304 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung (optional) 11.7 1553B-Bus-Trigger und - -Decodierung Um 1553B-Busdaten korrekt zu dekodieren und den Trigger stabil zu machen, müssen die Buskonfiguration, der Triggermodus und der Triggerpegel angepasst werden. ⚫ Buskonfiguration Wischen Sie nach links ü b e r „ “...
  • Seite 305 Abbildung 11-30 Menü „1553B-Buskonfiguration“ ⚫ Triggermodus Öffnen Sie das Triggerkonfigurationsmenü und wählen Sie den entsprechenden Triggertyp aus. Wenn der Triggertyp „1553B-Bus-Trigger“ ist, klicken Sie auf den Triggertyp auf dem Bildschirm, wie in Abbildung 11-31 dargestellt:...
  • Seite 306 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung (optional) Abbildung 11-31 Menü zur Konfiguration des Triggermodus 1553B Beschreibung des Menüs zur Triggerkonfiguration: Befehls-/Statuswort-Synchronisationsheader: Wird zu Beginn des Befehls-/Statusworts (am Ende des gültigen C/S-Synchronisationsimpulses) ausgelöst. Datenwort-Synchronisationsheader: Wird zu Beginn des Datenworts (am Ende des gültigen Datensynchronisationsimpulses) ausgelöst. Befehls-/Statuswort: Wird ausgelöst, wenn das angegebene Befehls-/Statuswort erkannt wird.
  • Seite 307 Wenn Sie diese Option auswählen, steht die RTA-Softkey-Taste zur Verfügung, mit der Sie den hexadezimalen Wert der Remote-Terminal- Adresse auswählen können, der darauf ausgelöst werden soll. Wenn Sie 0xXX (irrelevant) auswählen, löst das Oszilloskop bei jedem RTA aus. Manchester-Codierungsfehler: Wird ausgelöst, wenn ein Manchester-Codierungsfehler erkannt wird. Datenwort: Wird ausgelöst, wenn das angegebene Datenwort erkannt wird.
  • Seite 308 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung (optional) Öffnen Sie das Triggereinstellungsmenü, wählen Sie als Triggertyp „Bus-Trigger, 1553B“ und als Triggermodus „Befehl/Statuswort-Synchronisationsheader“. Der Kanalschwellenwert wird entsprechend der Signalamplitude angepasst. Die grafische Benutzeroberfläche des 1553B-Triggers ist in Abbildung 11- 32 dargestellt: Abbildung 11-32 Grafische Schnittstelle 1553B...
  • Seite 309 Beschreibung des 1553B-Decodierdatenpakets: Fernterminaladresse (5-Bit-Daten): blau Wert der verbleibenden 11 Bits des Befehls-/Statusworts: gelb Dekodierte Daten: weiß Wenn das Befehls-/Status- oder Datenwort einen Paritätsfehler aufweist, wird der decodierte Text rot statt grün oder weiß angezeigt. Der Synchronisierungsfehler wird zusammen mit dem Wort „SYNC“ angezeigt.
  • Seite 310 Kapitel 11 Serieller Bus-Trigger und Dekodierung (optional) Abbildung 11-33 1553B-Textschnittstelle Beschreibung der 1553B-Text-Schnittstelle, wie in Abbildung 11-33 dargestellt: „Ch“: Buskanal. „Time“: Intervalle zwischen den letzten Lese-/Schreibvorgängen und den aktuellen Lese-/Schreibvorgängen.
  • Seite 311 „Type“: Frame-Typ (Datenframe DATA, Befehls-/Statusframe C/S, andere N/A). „RAdr“: Adresse des Remote-Terminals, angezeigt im ausgewählten Zahlensystem (N/A für keine Inhaltsanzeige). „Daten“: Inhalt der übertragenen Informationen, angezeigt im ausgewählten Zahlensystem. „Trigger“: „Ja“ bedeutet, dass die Triggerbedingung erreicht ist. „Fehler“: Zeigt den Typ des Rahmenfehlers an (Paritätsfehler Par, Manchester-Codierungsfehler M-ch).
  • Seite 312: Kapitel 12 Funktionen Der Oszilloskop-Homepage

    Kapitel 12 Homepage-Funktionen Kapitel 12 Funktionen der Oszilloskop-Homepage Dieses Kapitel enthält die Funktionen der Oszilloskop-Startseite und beschreibt die Funktionen aller Symbole auf der Startseite und die Einstellungen. Es wird empfohlen, dieses Kapitel sorgfältig zu lesen, um die Startseitenfunktionen des Oszilloskops der Smart-Serie zu verstehen. ⚫...
  • Seite 313 Die folgende Abbildung zeigt den Inhalt der Startseite des Oszilloskops. Wischen Sie nach links oder rechts, um die übrigen Anwendungen anzuzeigen. Siehe Abbildung 12-1. Abbildung 12-1 Startseite-Oberfläche...
  • Seite 314 Kapitel 12 Homepage-Funktionen 12.1 Oszilloskop (siehe Kapitel en 2 bis 11) 12.2 App- -Store Tippen Sie auf das App Store-Symbol auf der Startseite, um zur App Store-Oberfläche zu gelangen, wie in Abbildung 12-2 dargestellt. Der App Store enthält die Bereiche „Netzwerk“, „Lokal“, „U-Disk“ und „Info“. Abbildung 12-2 App Store...
  • Seite 315 Netzwerk Tippen Sie auf „Netzwerk“, um die Anwendungsliste zu öffnen. Tippen Sie auf das App-Symbol, um Details wie die Versionsnummer der aktuellen App und die App-Beschreibung anzuzeigen, und tippen Sie dann auf die grüne Option „Öffnen“ unten, um die aktuelle App zu öffnen oder zu installieren. Tippen Sie auf die grüne Option rechts neben der App-Liste, um die App zu öffnen und zu installieren.
  • Seite 316 Kapitel 12 Homepage-Funktionen Wenn nach dem Anschließen des USB-Sticks keine APK-Dateien zur Installation auf dem USB-Gerät vorhanden sind, wird auf der Schnittstelle „Es ist keine APK-Datei im Verzeichnis des USB-Sticks verfügbar“ angezeigt. Über In der Oberfläche „Über“ können das Gerätemodell, die Bandbreite, die Seriennummer, Versionsinformationen, das Versanddatum und Informationen zu installierten Optionen angezeigt werden.
  • Seite 317 Abbildung 12-3 Über-Schnittstelle Die Optionen, die installiert werden können, umfassen: UART, LIN, SPI, CAN, I2C, 1553B, 429 und andere serielle Dekodierungen (siehe Kapitel 11 „Serielle Bus-Trigger und Dekodierung“).
  • Seite 318: Einstellungen

    Kapitel 12 Homepage-Funktionen 12.3 Einstellungen Tippen Sie auf der Startseite auf „Einstellungen“, um die Systemeinstellungen aufzurufen. Die Einstellungen umfassen Netzwerk und Internet, Anzeige, Ton, Speicher, System und „Über das Oszilloskop“, wie in Abbildung 12-4 dargestellt. Abbildung 12-4 Systemeinstellungs-Schnittstelle...
  • Seite 319: Wlan-Verbindung

    WLAN-Verbindung Tippen Sie auf das WLAN-Symbol, um die WLAN-Einstellungen aufzurufen, wie in Abbildung 12-5 dargestellt. Abbildung 12-5 WLAN-Verbindungseinstellungen...
  • Seite 320 Kapitel 12 Homepage-Funktionen Tippen Sie auf die Ein-/Aus-Leiste, um die WLAN-Funktion zu aktivieren. Das Oszilloskop kann automatisch die umliegenden drahtlosen Netzwerke scannen und deren Namen in einer Liste anzeigen. Tippen Sie auf das WLAN-Netzwerk, mit dem Sie sich verbinden möchten, und das Passwortfeld wird angezeigt. Nachdem Sie das Passwort über die virtuelle Tastatur eingegeben haben, tippen Sie auf „Enter“, um das Oszilloskop mit dem WLAN-Netzwerk zu verbinden.
  • Seite 321 Abbildung 12-6 Einstellungen für tragbaren WLAN-Hotspot Anzeige Tippen Sie auf die Symbole, um die Helligkeit, das Hintergrundbild und den automatischen Standby-Modus des Oszilloskops einzustellen. Helligkeit: Ziehen Sie den Schieberegler, um die Helligkeit des Bildschirms einzustellen.
  • Seite 322 Kapitel 12 Homepage-Funktionen Hintergrundbild: Legen Sie das Hintergrundbild für den Bildschirm fest. Automatischer Standby-Modus: Legen Sie die Zeit für den automatischen Standby-Modus fest. Tippen Sie auf das Symbol „Ton“ und ziehen Sie den Fortschrittsbalken im Tonbereich, um die Medienlautstärke, die Alarmlautstärke und die Benachrichtigungslautstärke zu ändern.
  • Seite 323 Wenn ein USB-Gerät angeschlossen ist, werden die Gesamtspeicherkapazität und die verfügbare Speichergröße angezeigt. Außerdem können Sie SD-Karten deinstallieren und formatieren. Sprache und Eingabemethode Tippen Sie auf „System“ → „Sprache & Eingabe“, um die Systemsprache und die Eingabemethode festzulegen. Sprache: Fügen Sie eine Sprache hinzu und ziehen Sie sie an die erste Position der Sprachliste, um sie als Systemsprache festzulegen. Rechtschreibprüfung: Wenn diese Funktion aktiviert ist, wird die Eingabe während der Eingabe automatisch auf Korrektheit überprüft.
  • Seite 324 Kapitel 12 Homepage-Funktionen Tippen Sie auf „System“ → „Datum und Uhrzeit“, um das Systemdatum und die Systemzeit einzustellen. Netzwerkzeit verwenden: Wenn diese Option aktiviert ist, wird die vom Netzwerk bereitgestellte Zeit als Systemzeit verwendet. Nach Aktivierung dieser Option können Datum und Uhrzeit nicht mehr manuell eingestellt werden. Datum einstellen: Stellen Sie das Systemdatum manuell ein.
  • Seite 325: Dateimanager

    12.4 Datei -Manager Die Dateimanager-App ermöglicht den schnellen Zugriff auf und die Verwaltung von verschiedenen Dateien, die auf dem Gerät gespeichert sind. Tippen Sie auf das Symbol der Datei-App auf dem Startbildschirm, um die Dateimanager-Oberfläche aufzurufen. Zuletzt verwendet: Zeigt Dateien an, die kürzlich geöffnet wurden Klassifizierung: Zeigt Dateien nach Typ an, darunter Bilder, Videos, Audio, Dokumente, Downloads, STO usw.
  • Seite 326 Kapitel 12 Homepage-Funktionen Der Taschenrechner kann einfache Additions-, Subtraktions-, Multiplikations- und Divisionsberechnungen sowie wissenschaftliche Berechnungen durchführen. 12.6 Browser Tippen Sie auf das Browser-Symbol auf der Startseite, um die Browser-Oberfläche aufzurufen. Bei guter Netzwerkverbindung können Sie dann auf das Internet zugreifen, wie in Abbildung 12-7 dargestellt.
  • Seite 327 Abbildung 12-7 Browser-Oberfläche 12.7 Galerie Tippen Sie auf der Startseite auf die Galerie-Anwendung, um die Bildanzeige aufzurufen, wie in Abbildung 12-8 dargestellt.
  • Seite 328 Kapitel 12 Homepage-Funktionen Abbildung 12-8 Bildbetrachtungsschnittstelle Die Galerie bietet lokal gespeicherte Fotos/Videos mit Funktionen zur Bild-/Videobetrachtung und Fotobearbeitung. In der Bildanzeigeoberfläche können Bilder und Videos gemäß der Methode in der oberen linken Ecke in verschiedene Kategorien eingeteilt werden. Tippen Sie darauf, um Bilder oder Videos anzuzeigen.
  • Seite 329 Wenn Sie Bilder anzeigen, klicken Sie darauf, um sie im Vollbildmodus anzuzeigen. Wenn Sie Videos anzeigen, wischen Sie nach links und rechts, um das Video auszuwählen, das Sie abspielen möchten. Klicken Sie auf die Dreieck-Wiedergabetaste, und das Video wird automatisch abgespielt. Tippen Sie auf den Bildschirm, um die Wiedergabe anzuhalten.
  • Seite 330: Elektronische Rechen Swerkzeuge

    Kapitel 12 Homepage-Funktionen Tippen Sie beim Anzeigen von Bildern und Videos auf die Option oben rechts auf dem Bildschirm und klicken Sie, um Elemente auszuwählen. Die Bilder und Videos können ausgewählt werden. Klicken Sie auf das Papierkorbsymbol in der oberen rechten Ecke des Bildschirms, um Bilder oder Videos zu löschen.
  • Seite 331 Abbildung 12-10 Funktion des elektronischen Berechnungstools 12.10 Tippen Sie auf das Uhrensymbol auf der Startseite oder auf das Symbol der Uhr-App, um den Bildschirm mit den Uhreneinstellungen aufzurufen, wie in Abbildung 12-11 dargestellt.
  • Seite 332 Kapitel 12 Homepage-Funktionen Wecker Wecker hinzufügen: Klicken Sie auf die Schaltfläche „+“ unten, um einen Wecker hinzuzufügen und Einstellungen vorzunehmen. Weckzeit: Ziehen Sie den rosa Punkt auf dem Zifferblatt, um die Stunde einzustellen, und ziehen Sie ihn erneut, um die Minuten einzustellen. Wiederholen: Verfügbar von Montag bis Sonntag.
  • Seite 333 Timer löschen: Klicken Sie auf „DELETE“, um den Timer zu löschen. Pause: Klicken Sie auf die doppelte Rechteck-Schaltfläche, um den Timer anzuhalten. Stoppuhr Start: Klicken Sie auf „Dreieck“, um die Zeitmessung zu starten. Pause: Klicken Sie unten auf das „doppelte Rechteck“, um die Stoppuhr anzuhalten. Markieren: Klicken Sie auf „Runde“, um diese zu markieren.
  • Seite 334 Kapitel 12 Homepage-Funktionen Abbildung 12-11 Zeiteinstellung...
  • Seite 335 12.11 Power -Off Drücken Sie lange auf die Ein-/Aus-Taste , um die Ausschalt-Oberfläche aufzurufen, wie in Abbildung 12-12 dargestellt. Das Ausschalten umfasst 4 Optionen: Herunterfahren, Neustart, Standby, Bildschirm sperren. Abbildung 12-12 Ausschalt-Schnittstelle...
  • Seite 336 Kapitel 12 Homepage-Funktionen Herunterfahren: Klicken Sie auf die Schaltfläche „ “ , um das Oszilloskop auszuschalten. Neustart: Klicken Sie auf die Schaltfläche „ “ , um das Oszilloskop neu zu starten. Standby: Klicken Sie auf die Schaltfläche „ “ , um das Oszilloskop in den Standby-Modus zu versetzen, und drücken Sie die Ein-/Aus-Taste „ “...
  • Seite 337 Abbildung 12-13 ES Datei-Explorer Auf dem PC: Besorgen Sie sich eine FTP-Client-Software, hier wird FileZilla als Beispiel verwendet. Verbinden Sie den Computer und das Oszilloskop mit demselben Netzwerk-Gateway, erstellen Sie einen neuen Standort, verwenden Sie das FTP-Dateiübertragungsprotokoll, geben Sie die vom ES File Explorer des Oszilloskops generierte Host-Adresse und Portnummer ein und stellen Sie den Anmeldetyp auf „anonym”...
  • Seite 338 Kapitel 12 Homepage-Funktionen Abbildung 12-14 FileZilla Auf dem Smartphone: Besorgen Sie sich eine FTP-Client-Anwendung, hier wird die App ES File Explorer als Beispiel verwendet. Platzieren Sie das Smartphone und das Oszilloskop im selben Netzwerk-Gateway, öffnen Sie FTP, geben Sie die vom ES File Explorer des Oszilloskops generierte URL- Adresse und Portnummer ein und stellen Sie eine Verbindung her (keine Eingabe von Konto und Passwort erforderlich).
  • Seite 339 Abbildung 12-15 Smartphone-FTP...
  • Seite 340: Kapitel 13 Fernbedienung

    Kapitel 13 Fernbedienung Kapitel 13 Fernsteuerung von Dieses Kapitel enthält die Anwendung von Host-Computer, mobiler Fernbedienung und SCPI-Befehl, um die Fernbedienungsfunktionen des Oszilloskops der Smart-Serie zu verstehen. ⚫ Host-Computer ⚫ Mobile Fernbedienung ⚫ SCPI...
  • Seite 341 Hinweis: Die Host-Computer-Software unterstützt nur Betriebssysteme ab Win7. Auf dem Computer muss zunächst der NI-VISA-Treiber installiert werden. Der Host-Computer und der erforderliche NI-VISA-Treiber können von der offiziellen Website von Micsig heruntergeladen werden: http://www.micsig.com Laden Sie die Host-Computer-Software von der offiziellen Website von Micsig herunter, öffnen Sie die Datei „RemoteDisplaySetup.exe“ und schließen Sie die Softwareinstallation ab.
  • Seite 342 Kapitel 13 Fernbedienung Abbildung 13-1 RemoteDisplay-Software 13.1.2 Anschluss des Host- -Computers USB-Verbindung: Verbinden Sie das USB-Gerät über ein USB-Datenkabel mit dem Computer und dem Oszilloskop. Nachdem der Computer das USB- Gerät erkannt hat, öffnen Sie den Host-Computer, stellen Sie den Verbindungsmodus auf „USB- “...
  • Seite 343 unten rechts an. Dies zeigt an, dass das Oszilloskop gefunden wurde. Klicken Sie, um eine Verbindung zum ausgewählten Oszilloskop herzustellen. IP-Verbindung eingeben: Bei einer Netzwerkverbindung (WLAN oder LAN) geben Sie die IP-Adresse des zu verbindenden Oszilloskops direkt in das Anzeigefeld für Geräteinformationen des Oszilloskops in der unteren rechten Ecke ein und klicken Sie dann auf die Schaltfläche für den Verbindungsstatus des Oszilloskops.
  • Seite 344 Kapitel 13 Fernbedienung 13.1.3 Einführung in die Hauptschnittstelle „ “ Abbildung 13-2 Schnittstelle des Host-Computers...
  • Seite 345 Klicken Sie hier, um die Host-Computersoftware zu beenden Schaltfläche zum Ein- und Ausschalten des Host- Computers Die Schaltfläche hat zwei Zustände: 2. Schaltfläche „ “ (Verbindung zum Host-Computer herstellen) für den Verbindungsstatus des Oszilloskops Grün: Bei Klick wird eine Verbindung zum ausgewählten Oszilloskop hergestellt Rot: Bei Klick wird die Verbindung zum Oszilloskop getrennt Klicken Sie hier, um schnell ein Foto aufzunehmen.
  • Seite 346 Kapitel 13 Fernbedienung Hinweis: Bei einer WLAN-Verbindung muss sichergestellt sein, dass sich das Oszilloskop und Computer sich im selben Netzwerk befinden 7. Anzeigebereich des Host-Computers Synchrone Anzeige mit Oszilloskop 8. Oszilloskop-Informationsanzeige Anzeige von Oszilloskopmodell, Verbindungsmodus, SN, IP und anderen Informationen, Auswahl des anzuschließenden Oszilloskops 9.
  • Seite 347 13.1.5 Speichern und Anzeigen von Bildern und Videos von Speichereinstellungen für Bilder und Videos: Öffnen Sie die Speichereinstellungen des Host-Computers und legen Sie den Speicherort für Bilder und Videos fest, wie in der folgenden Abbildung gezeigt: Abbildung 13-3 Speichereinstellungen des Host-Computers Bilder werden standardmäßig im lokalen Verzeichnis C:\Users\Public\Pictures gespeichert.
  • Seite 348 Kapitel 13 Fernbedienung Abbildung 13-4 Speicherverzeichnis ändern Bilder und Videos anzeigen: Öffnen Sie das Speicherverzeichnis für Bilder (Videos), um die auf dem Host-Computer gespeicherten Bilder (Videos) anzuzeigen.
  • Seite 349: Mobile Fernsteuerung

    Die Oszilloskope der Micsig Smart-Serie unterstützen die Fernsteuerung über Mobiltelefone (Android und iOS). Sie müssen die Android-App von der offiziellen Website von Micsig (Adresse: http://www.micsig.com) herunterladen und installieren. Für iOS gehen Sie zum Apple Store und suchen Sie nach „Tablet Oscilloscope“ oder „Micsig“, um die App zu erhalten.
  • Seite 350 Kapitel 13 Fernbedienung Nachdem die App erfolgreich verbunden wurde, kann das mobile Gerät zur Steuerung des Oszilloskops verwendet werden und die Oszilloskop-Schnittstelle in Echtzeit anzeigen. Abbildung 13-6 APP-Schnittstelle...
  • Seite 351 Abbildung 13-7 Erfolgreiche Verbindung der App Die Android- App kann auf zwei Arten verbunden werden: Verwenden Sie den tragbaren Hotspot des Oszilloskops: Das Mobiltelefon kann mit dem Hotspot des Oszilloskops verbunden werden. Geben Sie die IP-Adresse des Oszilloskops 192.168.45.1 in das IP-Feld in der unteren rechten Ecke des Bildschirms ein, um eine erfolgreiche Verbindung für die Steuerung herzustellen.
  • Seite 352 Kapitel 13 Fernbedienung Die erste Verbindungsmethode wird empfohlen. 13.3 SCPI Unterstützt Benutzer bei der Verwendung von SCPI-Befehlen (Standard Commands for Programmable Instruments) über einen Computer über USB, LAN oder WLAN zur Programmierung und Steuerung des digitalen Oszilloskops. Weitere Informationen finden Sie im Programmierhandbuch für dieses Produkt.
  • Seite 353 Kapitel 14 Aktualisieren und Aufrüsten von Funktionen des In diesem Kapitel werden die Methoden zur Softwareaktualisierung und zur Erweiterung der optionalen Funktionen beschrieben. Es wird empfohlen, dieses Kapitel sorgfältig zu lesen, um die Upgrade-Funktionen des Oszilloskops der Smart-Serie zu verstehen. ⚫...
  • Seite 354 Software- -Update Micsig veröffentlicht regelmäßig Software-Updates für seine Produkte. Um die Software Ihres Oszilloskops zu aktualisieren, können Sie das Oszilloskop über WLAN mit dem Netzwerk verbinden und die Anwendung „SystemUpgrade“ öffnen, um nach Updates zu suchen und diese zu installieren.
  • Seite 355: Optionale Funktionen Hinzufügen

    Hinweis: Achten Sie darauf, dass der Akku des Oszilloskops bei der Installation von Updates zu mehr als 50 % geladen ist, oder schließen Sie das Oszilloskop an das Netzteil an, um zu verhindern, dass das Oszilloskop aufgrund unzureichender Leistung für das Update eine Fehlfunktion aufweist. Um die derzeit installierte Software und Firmware anzuzeigen, tippen Sie auf der Startseite auf die Software „App Store“, um die Informationen zur Oszilloskop-Software und -Firmware auf dem Bildschirm „Über“...
  • Seite 356 Kapitel 14 Aktualisierungs- und Upgrade-Funktionen Abbildung 14-2 Nicht installierte Dekodierungsfunktionen Wenn Sie den optionalen Funktionsservice benötigen, wenden Sie sich bitte an Micsig, um eine Lizenz zu erhalten, und geben Sie die Installationsoption in der Lizenzleiste ein.
  • Seite 357 Abbildung 14-3 Installierte Dekodierungsfunktionen...
  • Seite 358 Kapitel 15 Referenz Kapitel 15 Referenz zu „ “ Dieses Kapitel enthält die für das Oszilloskop geeigneten Messkategorien und die unterstützten Umweltverschmutzungsgrade. Es wird empfohlen, dieses Kapitel sorgfältig zu lesen, um die Einsatzbedingungen des Oszilloskops der Smart-Serie zu verstehen. ⚫ Messkategorie ⚫...
  • Seite 359 15.1 Mess skategorie Oszilloskop-Messkategorie Intelligente Oszilloskope werden in erster Linie für Messungen der Messkategorie I verwendet. Definitionen der Messkategorien Die Messkategorie I gilt für Messungen an Stromkreisen, die nicht direkt an das Stromnetz angeschlossen sind. Beispiele hierfür sind Messungen an Stromkreisen, die nicht vom Stromnetz abgeleitet sind, und speziell geschützte (interne) vom Stromnetz abgeleitete Stromkreise.
  • Seite 360 Kapitel 15 Referenz in der festen Installation sowie Geräte für den industriellen Gebrauch und einige andere Geräte, beispielsweise stationäre Motoren mit festem Anschluss an die feste Installation. Die Messkategorie IV gilt für Messungen, die an der Stromquelle der Niederspannungsanlage durchgeführt werden. Beispiele hierfür sind Stromzähler und Messungen an primären Überstromschutzvorrichtungen und Rundsteuergeräten.
  • Seite 361 Verschmutzungsgrad-Kategorien Verschmutzungsgrad 1: Keine Verschmutzung oder nur trockene, nicht leitfähige Verschmutzung. Die Verschmutzung hat keinen Einfluss. Beispiel: Reinraum oder klimatisierte Büroumgebung. Verschmutzungsgrad 2: Normalerweise tritt nur trockene, nicht leitfähige Verschmutzung auf. Gelegentlich kann es zu vorübergehender Leitfähigkeit aufgrund von Kondensation kommen. Beispiel: allgemeine Innenraumumgebung. Verschmutzungsgrad 3: Es treten leitfähige Verschmutzungen oder trockene, nicht leitfähige Verschmutzungen auf, die durch Kondensation leitfähig werden.
  • Seite 362 Überprüfen Sie die Ausschaltsperre an der Seite des Oszilloskops. ⚫ Wenden Sie sich an Micsig, wenn das Problem weiterhin besteht. Wir werden Ihnen dann weiterhelfen. Wenn die erfassten Wellenformen nach dem Anschließen der Signalquelle nicht auf dem Bildschirm angezeigt werden, führen Sie bitte die folgenden Schritte aus: ⚫...
  • Seite 363 ⚫ Überprüfen Sie, ob der Triggertyp richtig ausgewählt ist. ⚫ Überprüfen Sie, ob die Triggerbedingungen richtig eingestellt sind. ⚫ Überprüfen Sie, ob die Signalquelle ordnungsgemäß funktioniert. ⚫ Überprüfen Sie, ob der Kanal eingeschaltet ist. ⚫ Überprüfen Sie, ob der vertikale Skalierungsfaktor richtig eingestellt ist. ⚫...
  • Seite 364 Kapitel 16 Fehlerbehebung ⚫ Überprüfen Sie die Triggerquelle im Triggertyp-Menü, um sicherzustellen, dass sie mit dem tatsächlich verwendeten Signalkanal übereinstimmt. ⚫ Überprüfen Sie den Triggertyp: Für allgemeine Signale wird der Flankentrigger verwendet, für Videosignale der Videotriggermodus. Nur wenn der richtige Triggermodus verwendet wird, kann die Wellenform stabil angezeigt werden. ⚫...
  • Seite 365 Wenn die Anzeige nach dem Einstellen der durchschnittlichen Abtastzeiten langsamer wird: ⚫ Wenn die Durchschnittszeiten über 32 liegen, ist es normal, dass die allgemeine Geschwindigkeit langsamer wird. ⚫ Sie können die Durchschnittszeiten reduzieren. Es wird eine Treppenwellenform angezeigt: ⚫ Dieses Phänomen ist normal, da die horizontale Zeitbasis zu niedrig ist. Die horizontale Zeitbasis kann erhöht werden, um die horizontale Auflösung zu verbessern und damit die Anzeige zu optimieren.
  • Seite 366 Kapitel 16 Fehlerbehebung Während der Messung wird der Messwert als ----- angezeigt: ⚫ Dieses Phänomen ist normal. Wenn die Kanalwellenform über den Wellenformanzeigebereich hinausgeht, wird der Messwert als ----- angezeigt. Wenn die vertikale Empfindlichkeit oder die vertikale Position des Kanals angepasst wird, kann der Messwert korrekt angezeigt werden.
  • Seite 367 Die Hintergrundbeleuchtung des Oszilloskops hat eine geringe Helligkeit: ⚫ Überprüfen Sie, ob die Einstellungen für die Hintergrundbeleuchtung korrekt sind. Eine bewegte Wellenform ändert sich abrupt: ⚫ Überprüfen Sie, ob das Bild im Vollbildmodus angezeigt wird. Schalten Sie den Kanal im Auto-Modus aus: ⚫...
  • Seite 368: Kapitel 17 Service Und Support Für Die Web

    Micsig zu Folgendem: Reparaturverpflichtungen: Micsig verpflichtet sich, für Produkte, die vom Benutzer zur Reparatur zurückgegeben werden (unabhängig davon, ob sie unter die Garantie fallen oder nicht), Original-Ersatzteile zu verwenden, und die Inbetriebnahme- und Teststandards sind identisch mit denen für neue Produkte.
  • Seite 369 Service-Zeitverpflichtungen: Micsig gibt innerhalb von zwei Werktagen nach Erhalt des vom Benutzer zur Reparatur zurückgesandten Produkts eine Antwort bezüglich der Reparaturzeit und -kosten. Nach Bestätigung der Antwort beträgt die Reparaturdauer für allgemeine Fehler fünf Werktage und darf für spezielle Fehler zehn Werktage nicht überschreiten.
  • Seite 370: Anhang

    Anhang Anhang Anhang A: Wartung und Pflege des Oszilloskops „ ” Allgemeine Wartung Stellen Sie das Gerät nicht an einem Ort auf, an dem das LCD-Display über einen längeren Zeitraum direktem Sonnenlicht ausgesetzt ist. Achtung: Um Schäden am Oszilloskop oder an den Sonden zu vermeiden, setzen Sie diese keinen Sprühnebel, Flüssigkeiten oder Lösungsmitteln aus. Oszilloskop reinigen Untersuchen Sie das Oszilloskop und die Sonden so oft, wie es die Betriebsbedingungen erfordern.
  • Seite 371 ⚫ Verwenden Sie zum Reinigen des Oszilloskops ein mit Wasser angefeuchtetes weiches Tuch. Schalten Sie dabei das Gerät aus. Wischen Sie es mit einem milden Reinigungsmittel und Wasser ab. Verwenden Sie keine aggressiven chemischen Reinigungsmittel, um Schäden am Oszilloskop oder an den Sonden zu vermeiden.
  • Seite 372 Anhang Batterieladung Bei Lieferung darf der Lithium-Akku nicht aufgeladen werden. Der Ladevorgang dauert 6 Stunden (es wird empfohlen, das Oszilloskop auszuschalten, um Ladezeit zu sparen). Im Akkubetrieb zeigt die Akkuanzeige in der unteren rechten Ecke des Bildschirms den Ladezustand des Akkus an. Achtung: Um eine Überhitzung des Akkus beim Laden zu vermeiden, darf das Gerät nicht über die in den technischen Daten angegebene zulässige Umgebungstemperatur hinaus verwendet werden.
  • Seite 373 Intelligente Packliste Optionales Zubehör Oszilloskop-Koffer/Handtasche Batterie Hochspannungssonde Differenzsonde Stromsonde...
  • Seite 374 Dieses Handbuch kann ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Der Inhalt dieses Handbuchs gilt als korrekt. Sollte der Benutzer Fehler oder Auslassungen feststellen, wenden Sie sich bitte an Micsig. Das Unternehmen übernimmt keine Verantwortung für Unfälle oder Gefahren, die durch unsachgemäße Bedienung durch den Benutzer verursacht werden.

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