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Sicherheitshinweis: Ein ferngesteuerter Modellhubschrauber ist kein Spielzeug. Ein unsachgemäßer Umgang mit diesem Fluggerät kann Unfälle mir schweren Verletzungen nach sich ziehen. Beherzigen Sie daher bitte die nachfolgenden Ratschläge: Bei Motorprüfläufen auf der Werkbank müssen der komplette Hauptrotor mit allen Gestängen sowie die Heckrotorblätter aus Sicherheitsgründen entfernt werden (hohe Verletzungsgefahr!).
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Wir beglückwünschen Sie zum Erwerb Ihres Joker 3 - Helicopters. Der neueste Modell der bewährten Joker-Serie verfügt über eine noch größere Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten. Das Modell kann vom reinen Anfängertraining über Einbau in Scalerümpfe, als Photohubschrauber bis hin zum extremen 3D- Kunstflug eingestzt werden.
8=Dualdrive Vierte Stelle: 0= Flybarless-Rotorkopf 1= MFS-Rotorkopf mit Paddeln. Beispiele: 2x5x = Alle Joker UND Maxi-Joker 3 mit wellengetriebenem Heckrotor sowohl mit paddellosem als auch mit Paddelrotorkopf. 26xx= Alle Maxi-Joker Modelle Kein Code = für alle Modelle gültig Bis zur endgültigen Fertigstellung des Handbuches gliedert sich dieses zum Download in den grafischen Teil und in einen separaten Textteil, der nach Ergänzungen so leichter hochgeladen werden kann.
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Baustufe 1: Kufenlandegestell Zuerst werden die Schellen 742 lose an die Kufenbügel geschraubt. Hierzu Scheibe 743 auf Inbussenkschraube M3x10 #26 aufschieben und von aussen durch Schellen schieben. Auf der Innenseite Verstärkungsscheiben 744 und Muttern aufschieben, verschrauben und ab Anschlag etwa eine halb Umdrehung wieder lösen, so dass sich die Kufen leicht, d.h.
Baustufe 2-3-4: Unterchassis Das Unterchassis ist gemäß Zeichnung 2a zu montieren. Hierzu sollten erst alle Schrauben lose vorgeschraubt werden (bis Anschlag schrauben, dann wieder leicht lösen). Dann drückt man das Chassis verkehrt herum auf eine ebene Fläche und zieht alle Schrauben an. Nun kann das Kufenlandegestell montiert werden. Anschließend werden die weiteren Bleche (Beutel 3) und der untere Vorgelegelagerbock montiert.
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Baustufe 5: Freilauf Der Freilauf wird fertig montiert geliefert. Es handelt sich um einen sogenannten Klemmkörperfreilauf, der im Gegensatz zum herkömmlichen Nadelfreilauf den Vorteil einer größeren Robustheit und vor allem Zuverlässigkeit besitzt. Der Freilauf ist symmetrisch ausgebildet und kann zu einer Umkehrung der Rotordrehrichtung einfach umgebaut werden.
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Baustufe 6: Hauptrotorwellenstrang Der Rotorwellenstrang ist wie auf der Zeichnung dargestellt zusammen zu bauen. Hierzu einige Anmerkungen: 1. Die Hülse 137 ist sehr eng toleriert, um im Betrieb einen guten Rundlauf des Heckabtriebszahnrades zu gewährleisten. Zum ersten Aufschieben sollte daher das Aluminium innen leicht geölt werden, um ein Fressen auf der Hauptrotorwelle auszuschliessen.
Baustufe 7-8-9: Oberchassis und Getriebe Die Teileinheiten für das Oberchassis werden nach Zeichnung aufgebaut. Beim Motor ist bei Anschaffung darauf zu achten, dass er über eine 8 mm Welle mit mindestens einer angeschliffenen Fläche für eine Madenschraube des Riemenrades verfügt. Bei einem Motor mit 6 mm Welle muss der Adapter 277 verwendet werden, wobei das 4mm-Loch im Adapter unter einer der Madenschrauben liegen muss, sodass die Madenschraube die Abflachung auf der Motorwelle erreichen kann, um einen Formschluss zu erzielen.
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Baustufe 10: „Hochzeit“ Zur Verbindung von Ober- und Unterchassis hat es sich im Laufe der Jahre als zweckmäßig erwiesen, nach Aufstecken des Oberchassis auf den unteren Vorgelegebock zuerst die U-Profil-Verbindung an der Chassishinterkante (am Heckrohransatz) herzustellen. Diese Verbindung ist äußerst stabil und mitverantwortlich für die große mechanische Stabilität des Jokers.
Baustufe 11-12: Servoanbau und Taumelscheibe Abb.11a: Bei der Montage des Nickservos darauf achten, dass das Gestänge zur Taumelscheibe so senkrecht wie möglich verläuft. Evtl. kann es je nach verwendetem Servo erforderlich sein, die Scheiben 712 nicht zu verwenden. Abb.11b: Durch leichtes Verdrehen der unteren Servolagerböcke ist es möglich, unterschiedliche Servolängen auszugleichen.
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Baustufe 13-14-15: Hauptrotor Der Hauptrotor wird vormontiert geliefert und muss lediglich komplettiert werden. Als Dämpfungsringe sind ab Werk mittelharte O-Ringe verbaut. Alternativ stehen noch weiche (rote) und harte (anthrazitfarbene) O-Ringe optional zur Verfügung, die man auch untereinander mischen kann. Wichtig ist hierbei, zu beachten, dass die Positionen jedes Ringstypes auf jeder Seite gleich ist.
Baustufe 16: Heckausleger und Heckrotorantrieb Abb 16a: Der Rotorkopf wird das erste Mal ganz vorsichtig auf die Rotorwelle geschoben. Zuvor in die Rotorwellenbohrung des Zentralstücks ein paar Tropfen Öl geben und das Zentralstück, wenn es nicht sofort auf die Welle rutscht, durch leichtes Kippeln auf die Welle drücken.
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Baustufe 17-18-19-20: Heckrotorgetriebe Abb 17a: Beim Aufschieben des Seitenleitwerkhalters #153 darauf achten, dass die abgeflachte Stelle unten liegt. Dies ist ein notwendiger Freiraum für den Anlenkhebel. Beim Einschieben des Wellenstumpfes in die Starrwelle #194 ist darauf zu achten, dass die abgeflachte Stelle genau unter der Madenschraube #573 des Stellringes #197 sitzt, um bei Anziehen dieser die Starrwelle zu quetschen und so einen Formschluss zu erzielen.
Baustufe 21: Kabinenhaube und Aufkleber Die Kabinenhaube liegt fertig gebohrt bei. An den vorderen 3mm-Löchern wird an jeder Seite innen eine weisse Haubenführung angschraubt. Hierzu sollte die Führung an der Unterkante etwas abgearbeitet werden, damit sie besser der Haubenkontur im unteren Bereich folgt. Das Kabinenfenster wird am einfachten mit Prilwasser aufgebracht.