Inhaltszusammenfassung für ESYLUX SMARTCONTROLLER APC20 PS DALI-2
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Seite SMARTCONTROLLER APC20 PS DALI-2 Steuereinheit für Reiheneinbau für DALI-2-Geräte Bedienungsanleitung MA02374200 | 1.00 | DE PERFORMANCE FOR SIMPLICITY ESYLUX GmbH | info@esylux.de | www.esylux.de...
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Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Einleitung........................Hersteller/ Kontakt...................... Produkt-Identifizierung ..................... Inhalt und Bedeutung des Dokuments ..............Darstellungskonventionen ..................Sicherheit........................Bestimmungsgemäße Verwendung................ Qualifikation des Personals..................Sicherheitshinweise ....................Übersicht......................... Lieferumfang ........................ Technische Daten......................Systemübersicht ......................Eigenschaften und Vorteile des APC ..............Eigenschaften und Vorteile der ESY-App............... Konformitätserklärung....................
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Inhalt und Bedeutung des Dokuments Dieses Dokument enthält ausführliche Informationen über die Installation, die Konfiguration und die komplexen Funktionen des Produkts. Das aktuelle Dokument ist im Internet unter www.esylux.com als PDF verfüg- bar. Es kann bei Bedarf ausgedruckt werden. •...
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Einleitung • Bewahren Sie das Dokument auf. • Wenn andere Personen das Produkt verwenden, geben Sie ihnen das Dokument mit. Darstellungskonventionen In diesem Dokument werden folgende Darstellungsarten verwendet: Darstellung Bedeutung <Werkseinstellungen> Menü, Bildschirm, Schaltfläche [Vollautomatik] Zustand, Parameter „Verbindung hergestellt“ Meldung, Eingabe siehe 2 Sicherheit Verweis auf Kapitel oder Abschnitt …...
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Sicherheit 2 Sicherheit Bestimmungsgemäße Verwendung Dieses Produkt ist eine Steuereinheit für DALI-2-Geräte zur raumübergreifen- den Lichtregelung von maximal 16 Gruppen. Die Konfiguration erfolgt über eine App. Das Produkt darf nur folgendermaßen verwendet werden: – Das Produkt ist ausschließlich für den Innenbereich und eine Montage in einem Schaltschrank auf einer Hutschiene bestimmt.
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Sicherheit Trotzdem bestehen folgende Restrisiken: WARNUNG Lebensgefahr durch elektrischen Schlag. Arbeiten am 230-V-Netz können Tod oder schwere Verletzungen zur Folge haben. – Beachten Sie immer die 5 Sicherheitsregeln: 1. Freischalten. 2. Gegen Wiedereinschalten sichern. 3. Spannungsfreiheit feststellen. 4. Erden und kurzschließen. 5.
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Übersicht 3 Übersicht Lieferumfang Zum Lieferumfang des Produkts gehören: – Gerät – Kurzanleitung zur Installation und Inbetriebnahme Technische Daten Allgemein Gerätekategorie DALI-2-Steuereinheit mit Spannungsversor- gung zum Reiheneinbau Steuerungssystem DALI-2-Bus Statussignalisierung Multicolor-LED Benutzeroberfläche ESY-App Benutzerschnittstelle Bluetooth (BLE) Bluetooth-Reichweite ca. 10 m Umgebungstemperatur -25…50 °C Relative Luftfeuchtigkeit...
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Übersicht Elektrische Ausführung Netzspannung 230 V AC ± 10 % Netzfrequenz 50…60 Hz Einschaltstrom 20 A / 110 µs Leistungsaufnahme 5,0 W Leistungsaufnahme max. DALI-Last 3,7 W Standby-Verbrauch <0,4 W Schutzklasse Steuerungssystem/ Bussystem DALI-2 (IEC 62386) Ausgangsspannung DALI 16 V DC Externe Spannungsversorgung möglich 9,5…22,5 V DC Garantierter Ausgangsstrom DALI...
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Übersicht Funktionalität Konfigurierbare Betriebsgeräte (-102) max. Konfigurierbare Sensoren (-103) max. Konfigurierbare Gruppen max. Konfigurierbare Szenen max. Betriebsmodus Vollautomatik, Halbautomatik, Manueller Betrieb, Helligkeitsautomatik, Treppenlicht- automatik Konstantlichtregelung Gruppen-Offset Manuelles Anpassen des Helligkeitssollwerts Nachleuchten Orientierungslicht Flexible Gruppenumschaltung Schalten von externer Beleuchtung und HLK Standby-Abschaltung Schwarmfunktion Zentralfunktion...
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Übersicht Systemübersicht Beispiel-Anschlussschema für eine APC-Anwendung mit einem BMS: APC SM APC SM SMARTCONTROLLER APC DALI-2 BMS DALI-2 (optional) Betriebsgerät (Leuchte) Taster/ Schalter (extern) Netzleitung Busleitung DALI-2-Busteilnehmer und Buskommunikation zwischen APC und BMS: BMS DALI-2 -301 Eingabegerät Taster* -302 Eingabegerät Schalter* SMARTCONTROLLER APC DALI-2 Steuergeräte / -303 Eingabegerät Bewegungssensor...
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Übersicht Eigenschaften und Vorteile des APC Der SMARTCONTROLLER bietet folgende Eigenschaften und Anwendungen: – DALI-2-zertifizierte DALI-2-Steuereinheit und Spannungsversorgung – Präsenz- und tageslichtabhängige Konstantlichtregelung für höchste Energieeffizienz – Raumübergreifende Lichtregelung von bis zu 16 Gruppen – Vielfältige manuelle Übersteuerungsoptionen und bis zu 16 Szenen –...
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Übersicht Konformitätserklärung Hiermit erklären wir, die Firma ESYLUX GmbH, dass das Produkt den folgen- den Anforderungen entspricht: – Richtlinie 2014/53/EU (Funkanlagenrichtlinie) – Richtlinie 2011/65/EU (RoHS-Richtlinie) Das vollständige Dokument ist im Internet als PDF verfügbar: https://www.esylux.com/ce/esylux_ce_pd-c_dali-2_apc_ce01994400.pdf Bei einer nicht mit uns abgestimmten Änderung oder Erweiterung des Pro- dukts verliert diese Erklärung ihre Gültigkeit.
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Installation 4 Installation Gerät einbauen Beschreibung Das Gerät ist für die Montage in einem Schaltschrank auf einer Hutschiene bestimmt. Voraussetzungen – Die Netzleitung und die DALI-2-Busleitung sind vorbereitet. – Auf der Hutschiene ist eine Breite von 157 mm verfügbar. 59 mm 49 mm 157 mm APPLICATION CONTROLLER...
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Installation Schaltplan Beispiel-Schaltplan für eine Anwendung: Netz (230 V AC) DA+/DA–, DA1/DA2 DALI-2-Bus S1/S2 Externe Taster/Schalter Elektrische Arbeiten WARNUNG Lebensgefahr durch elektrischen Schlag. Arbeiten am 230-V-Netz können Tod oder schwere Verletzungen zur Folge haben. – Beachten Sie immer die 5 Sicherheitsregeln: 1.
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Installation DA– 10 A DA– Installation der ESY-App Beschreibung Um die ESY-App verwenden zu können, benötigen Sie ein Bluetooth-fähiges Mobilgerät (Smartphone oder Tablet) mit Android oder iOS. Die ESY-App erhalten Sie im Google Play Store oder im Apple App Store. DATENSCHUTZHINWEIS: Die von der ESY-App verwendeten Daten werden nicht außerhalb des Mobilgeräts gespeichert oder weiterverwendet.
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Installation Apple iOS – Version: iOS 12.5.5 oder neuer – System-Einstellungen aktivieren/zulassen: – Bluetooth – WLAN oder Mobile Daten Vorgehensweise • Installieren Sie die ESY-App. • Öffnen Sie die ESY-App. HINWEIS: Die ESY-App wird regelmäßig weiterentwickelt, so dass zukünftig neue Versionen (Updates) zur Verfügung stehen. •...
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Installation Bei erfolgreicher Verbindung: – Der Einrichtungsbildschirm zeigt die Möglichkeiten, mit denen sich der APC konfigurieren lässt. Weiteres Vorgehen • Sie können den APC jetzt konfigurieren. Näheres siehe 6.2 Einrichten. • Falls Sie den Einrichtungsbildschirm jetzt verlassen, bleibt der APC im Broadcast-Betrieb.
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Installation Anwendung Die Funktion <Einrichtungsassistent> finden Sie im oberen Teil des Einrich- tungsbildschirms. Der Einrichtungsassistent durchläuft folgende Schritte: 1. Verbindung herstellen 2. Adressierung der Geräte 3. Anlegen der Gruppen 4. Teilnehmer den Gruppen zuweisen 5. Betriebsmodus der Gruppe(n) festlegen 20 / 116...
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Installation 1. Verbindung herstellen Nach dem Starten des Einrichtungsassistenten wird zunächst die Bluetooth- Verbindung zwischen ESY-App und APC hergestellt. 2. Adressierung der Geräte In diesem Schritt erfolgt die Abfrage des DALI-2-Bus und die Adressierung der angeschlossenen Busteilnehmer (Geräte). Die am DALI-2-Bus identifizierten und mit einer Adresse versehenen Teilneh- mer werden nach Kategorien aufgelistet: –...
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Installation • Falls Sie die Adressierung wiederholen möchten, führen Sie zunächst im Menü <Einstellungen> ein Zurücksetzen auf Werkseinstellungen durch. 3. Anlegen der Gruppen Erstellen Sie Gruppen für gleiches Verhalten der Teilnehmer innerhalb der Gruppe. • Erstellen Sie mit der Schaltfläche weitere Gruppen.
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Installation 4. Teilnehmer den Gruppen zuweisen Weisen Sie jedem Teilnehmer mindestens eine Gruppe zu. – Teilnehmer auswählen, hier: Betriebs- – Gruppe zuweisen, hier: Gruppe 1 gerät • Wählen Sie mit den Schaltflächen den Gerätetyp und den jeweili- gen Teilnehmer aus – erkennbar an dem blinkenden Symbol. •...
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Installation • Geben Sie als Gerätenamen eine aussagekräftige Bezeichnung ein, und geben Sie den Einbauort des Geräts (Etage und Raum) ein. Für Etage und Raum können numerische Werte von –9 bis 200 eingege- ben werden. 5. Betriebsmodus der Gruppe wählen Wählen Sie für jede angelegte Gruppe einen Betriebsmodus: –...
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Konfiguration 5 Konfiguration APC-Grundlagen 5.1.1 Broadcast-Betrieb Beschreibung Broadcast-Betrieb ist der Betriebsmodus im Auslieferungszustand. Dies ermöglicht eine schnelle Inbetriebnahme einer einfachen Beleuchtungsan- lage, ohne die Busteilnehmer adressieren zu müssen oder in Gruppen zu unterteilen. – Die Beleuchtung wird vollautomatisch durch Präsenzerkennung gesteu- ert.
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Konfiguration – Externe Lichtsensoren (z. B. in einem BMS) müssen explizit für jedes Gerät eingerichtet werden, sonst werden diese ignoriert. – Für angeschlossene Taster können die Standard-Tasterfunktionen (siehe oben) durch Parametrierung geändert werden. Broadcast-Betrieb beenden: – Das Erstellen einer Gruppe beendet den Broadcast-Betrieb automatisch. Broadcast-Betrieb wiederherstellen: –...
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Konfiguration konfiguriert sein. Näheres siehe 5.1.4 Minimalkonstellationen. – Gruppen-Funktionen können ergänzt werden durch die Funktion <Grup- pen-Offset>, mit der bei nur einem Lichtsensor die Beleuchtungsstärke einzelner Leuchtengruppen mittels Offsets abgestuft wird. Näheres siehe 6.8 Gruppen-Offset. – Gruppen-Funktionen können ergänzt werden durch die Funktion <Grup- penumschaltung>, mit der sich die Lichtregelung an wechselnde Raum- situationen anpassen lässt.
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Konfiguration Technische Umsetzung: Die Helligkeit wird kontinuierlich gemessen und mit dem Helligkeitssollwert verglichen. Die Lichtleistung wird stetig so angepasst, dass die Differenz zwischen dem gemessenen Helligkeitswert und dem Helligkeitssollwert minimiert wird. – Wenn der gemessene Helligkeitswert bei durchgängig erkannter Prä- senz (plus Nachlaufzeit) dauerhaft unter den Helligkeitssollwert sinkt, wird das Licht eingeschaltet und kontinuierlich die Lichtleis- tung geregelt.
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Konfiguration 5.1.4 Minimalkonstellationen Je nach Betriebsmodus einer Gruppe müssen oder können in dieser Gruppe folgende Geräte/Instanzen vorhanden und parametriert sein: Betriebsgerät Betriebsmodus Präsenzmelder Lichtsensor Taster (Leuchte) Vollautomatik – Halbautomatik Manueller Betrieb – – ...
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Konfiguration 5.1.5 LED-Anzeigen des APC An der Farbe und dem Blinkverhalten der integrierten LED lassen sich ver- schiedene Zustände und Situationen der Konfiguration erkennen. 0 1 s 2 s 3 s Farbe Bedeutung Grün System startet (ca. 20 s) b Grün Betrieb startet Grün Bewegung erkannt d Türkis...
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Konfiguration 5.1.6 Zeitschaltfunktion Beschreibung Die Zeitschaltfunktion ermöglicht, zeitabhängig Aktionen auszulösen. Für jede Aktion können je Gruppe 28 Zeitfenster innerhalb einer Woche festge- legt werden. Die folgenden Aktionen für Gruppen können mit der Zeitschaltfunktion gesteuert werden: • Betriebsmodus; • Licht: Lichtregelung, Sollwert/Schwellwert, Nachlaufzeit, Lichtleistung, Minimum Lichtleistung, Maximum Lichtleistung;...
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Konfiguration Anwendung Tippen Sie unter Licht auf <Zeitabhängige Änderungen>, dann auf <NEUEN TIMER HINZUFÜGEN>. Unter Nachleuchten, Orientierungslicht, Standby- Abschaltung oder in Szenen tippen Sie direkt <NEUEN TIMER HINZUFÜ- GEN>. Um einen Timer zu aktivieren oder zu deaktivieren, tippen Sie auf den Schiebeschalter <Timer>.
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Konfiguration Achten Sie darauf, dass sich Zeitfenster für gleiche Aktionen oder Aktionsty- pen nicht überlappen. Das kann zu unvorhergesehenem Verhalten führen. Zeitfenster können aber aneinander grenzen. So kann z. B. eine Szene flie- ßend in eine andere Szene übergehen, indem Sie als Startzeit der zweiten Szene die Endzeit der ersten Szene einstellen.
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Konfiguration 2. Stellen Sie die gewünschte Lichtleistung ein. 3. Tippen Sie auf <Zeitabhängige Änderungen>. 4. Tippen Sie auf <NEUEN TIMER HINZUFÜGEN>. 5. Stellen Sie <Start> auf [07:00] und <Ende> auf [18:00]. 6. Schalten Sie den Schalter <wiederholend> ein. 7. Wählen Sie die Wochentage <MO> bis <FR>. 8.
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Konfiguration Voraussetzungen – An dem Mobilgerät ist Bluetooth aktiviert. – Der APC ist mit Netzspannung versorgt und betriebsbereit. – Die Entfernung zwischen Mobilgerät und APC beträgt max. 10 m. Je nach Hindernis zwischen dem Mobilgerät und dem APC ist die Entfernung geringer.
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Konfiguration • Die LED-Anzeige des APC blinkt blau. • Warten Sie, bis alle Hinweise durchgelaufen sind. Bei erfolgreicher Verbindung wird geprüft, ob eine aktualisierte Software für den APC bereitsteht. Installieren Sie immer die aktuelle Software. Anschlie- ßend erscheint der Einrichtungsbildschirm. Näheres siehe 6.2 Einrichten. Falls keine Verbindung zustande kommt, öffnen Sie die Bluetooth-Einstellun- gen Ihres Smartphones und löschen Sie alle APC aus den bekannten Geräten.
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Menü Einstellungen 6 Menü Einstellungen Übersicht Beschreibung Bei Betätigung der Schaltfläche stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung: – Anzeige ohne Bluetooth-Verbindung – Anzeige bei aktiver Bluetooth-Verbin- dung – Falls ESY-App und APC noch nicht per Bluetooth verbunden sind (Anzeige „Keine Verbindung“), gelangen Sie zur Bluetooth-Geräteüber- sicht, wählen ein Produkt aus und stellen die Bluetooth-Verbindung her.
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Menü Einstellungen Anwendung Mit der Schaltfläche <Parametrieren> gelangen Sie zum Einrichtungsbild- schirm. Näheres siehe 6.2 Einrichten. Im Bereich <Einstellungen> stehen folgende Informationen und Einstellungen zur Verfügung: – Geräteinformationen, Gerätestandort, Gerätename – Anzeige von GTIN und UID des APC. – Eingabe von Etage und Raum, falls gewünscht. –...
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Menü Einstellungen – Benutzerhandbuch – Download und Anzeige der aktuellen Bedienungsanleitung. Hierfür ist ein Internet-Zugang erforderlich. – PIN ändern – Eingabe eines neuen PIN-Codes für den APC, falls gewünscht. Notieren Sie den neuen PIN-Code in Ihren Projektunterlagen. – PIN auf Werkseinstellungen zurücksetzen –...
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Menü Einstellungen Einrichten Beschreibung Zum Einrichten des APC stehen zwei Funktionen zur Verfügung: – Einrichtungsassistent – Manuelles Einrichten Anwendung In den Einrichtungsbildschirm gelangen Sie automatisch bei der Erstinbe- triebnahme – oder nach einem Zurücksetzen auf Werkseinstellungen – sowie über das Menü <Einstellungen>. Der Einrichtungsbildschirm ist die zentrale Stelle zum Einrichten des APC.
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Menü Einstellungen Anwendung Die Funktion <Manuelles Einrichten> finden Sie im Einrichtungsbildschirm unterhalb des Einrichtungsassistenten. Mit dieser Funktion stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung: – Adressierung – Gruppen bilden – Gruppen konfigurieren – Szenen – Gruppen-Offset – Gruppen umschalten – Schwarm bilden –...
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Menü Einstellungen Anwendung Für eine Adressierung stehen zwei Wege zur Verfügung: – Über die Funktion <Einrichtungsassistent>, z. B. nach der Erstinbetrieb- nahme oder nach einem Zurücksetzen auf Werkseinstellungen. Näheres siehe 4.6 Einrichtungsassistent. – Über die Funktion <Manuelles Einrichten>, z. B. nach dem Anschließen neuer Busteilnehmer oder wenn nicht der gesamte Einrichtungsassistent durchlaufen werden soll.
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Menü Einstellungen Für die manuelle Adressierung stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung: – Neuinstallation Alle Teilnehmer erhalten eine neue DALI-2-Adresse. Alle bisherigen Adressen werden gelöscht. – Nachinstallation Nur neu hinzugefügte oder bisher nicht erkannte Teilnehmer erhalten eine neue DALI-2-Adresse. Alle anderen Teilnehmer behalten ihre Adresse.
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Menü Einstellungen Gruppen bilden Beschreibung Die individuelle Gruppenbildung von Leuchten einer Raumzone erlaubt den sogenannten Gruppen-Betrieb. Näheres siehe 5.1.2 Gruppen-Betrieb. Falls keine Gruppen gebildet sind, ist die Anlage im Broadcast-Betrieb. Nähe- res siehe 5.1.1 Broadcast-Betrieb. Anwendung Für die Gruppenbildung stehen zwei Wege zur Verfügung: –...
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Menü Einstellungen Nach dem Aufrufen des Menüs <Gruppen bilden> stehen folgende Möglich- keiten zur Verfügung: • Mit der Schaltfläche erstellen Sie eine neue Gruppe. Näheres siehe 4.6 Einrichtungsassistent. • Mit der Funktion <Teilnehmer den Gruppen zuweisen> weisen Sie dann jedem Teilnehmer mindestens eine Gruppe zu. Näheres siehe 4.6 Einrichtungsassistent.
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Menü Einstellungen Gruppen konfigurieren Beschreibung Mit der Funktion <Gruppen konfigurieren> können alle gruppenbezogenen Einstellungen vorgenommen werden. Anwendung Das Menü <Gruppen konfigurieren> erreichen Sie über das Menü <Manuelles Einrichten>. Beim Aufrufen des Menüs kann es folgende Situationen geben: – Falls keine Gruppe eingerichtet ist –...
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Menü Einstellungen Für jede der Gruppen stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung: – Geräte der Gruppe parametrieren Näheres siehe 6.11 Geräte parametrieren. – Licht parametrieren – Nachleuchten – Orientierungslicht – Standby-Abschaltung HINWEIS: Je nach Betriebsmodus einer Gruppe müssen in dieser Gruppe bestimmte Geräte/ Instanzen vorhanden und parametriert sein.
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Menü Einstellungen 6.6.1 Betriebsmodus Beschreibung – Mit dem Betriebsmodus wird festgelegt, ob die Lichtsteuerung vollauto- matisch, mit manuellem Start oder ausschließlich manuell erfolgen soll. – Bei Broadcast-Betrieb gilt als Betriebsmodus Vollautomatik für alle Bus- teilnehmer. – Bei Gruppen-Betrieb gilt ein Betriebsmodus nur für eine Gruppe. Das heißt, jede Gruppe hat ihren eigenen Betriebsmodus.
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Menü Einstellungen Anwendung Der Betriebsmodus wird unter <Gruppen konfigurieren> eingestellt. Einstellbare Betriebsmodi Information Für jeden Betriebsmodus gelten spezifische Parameter. Manche Parameter sind nicht in allen Betriebsmodi verfügbar. – Prüfen Sie bei jedem Wechsel des Betriebsmodus, ob die gesetzten Para- meter Ihren Anforderungen entsprechen. –...
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Menü Einstellungen Betriebsmodus Erläuterung Vollautomatik Die Beleuchtung wird automatisch durch Präsenzerkennung gestartet. Halbautomatik Die Beleuchtung wird durch einen Tasterdruck eingeschaltet und automatisch oder durch Tasterdruck ausgeschaltet. Manueller Betrieb Die Beleuchtung wird durch einen Tasterdruck eingeschaltet und ebenso wieder ausgeschaltet. Helligkeitsautomatik Die Lichtregelung wird automatisch unabhängig von Präsenzer- kennung gestartet.
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Menü Einstellungen – Der Tasterdruck bewirkt je nach aktueller Helligkeit Folgendes: – gemessene Helligkeit < Helligkeitssollwert/Helligkeitsschwellwert: Die Beleuchtung startet. Näheres siehe 5.1.3 Lichtregelung. – gemessene Helligkeit > Helligkeitssollwert: Die manuelle Übersteue- rung startet. Näheres siehe 6.6.2 Licht. HINWEIS: Bei schnellen Helligkeitsschwankungen kann es zu unter- schiedlichen Ergebnissen kommen.
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Menü Einstellungen Treppenlichtautomatik – Erforderliche Geräte/Instanzen in der Gruppe: – Taster oder Präsenzmelder – Die Beleuchtung wird bei Präsenz oder durch einen Tasterdruck einge- schaltet. – Sobald für die eingestellte Nachlaufzeit keine Präsenz erkannt wird oder kein Taster gedrückt wird, beginnt als Ausschaltwarnung das Nachleuch- ten mit verringerter Lichtleistung.
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Menü Einstellungen Die folgenden Einstellungen können zeitgesteuert eingestellt werden: – Betriebsmodus – Lichtregelung Ein/Aus – Helligkeitssollwert/Helligkeitsschaltwert – Lichtleistung/Lichtleistung beim Start – Minimum Lichtleistung, Maximum Lichtleistung – Nachlaufzeit Näheres zur Zeitschaltfunktion siehe 5.1.6 Zeitschaltfunktion. Anwendung Das Menü <Licht> erreichen Sie über das Menü <Gruppen konfigurieren>. 53 / 116...
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Menü Einstellungen Zeitabhängige Änderungen Die meisten Einstellungen können zeitabhängig angepasst werden. Näheres siehe 5.1.6 Zeitschaltfunktion. Lichtregelung Die Lichtregelung kann aktiviert oder deaktiviert werden. – Lichtregelung aktiviert – Lichtregelung deaktiviert – Lichtregelung aktiviert: Die Beleuchtung wird tageslichtabhängig auf ein konstantes Helligkeits- niveau geregelt.
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Menü Einstellungen Einstellbare Parameter ohne Lichtregelung: Parameter Einstellwerte Standardwert Helligkeitsschaltwert 10 … 2000 lx 500 lx (in 10-lx-Schritten Lichtleistung 0 … 100 % 50 % Nachlaufzeit 00:01 … 24:00 00:05 Helligkeitssollwert Der Helligkeitssollwert ist die Zielgröße der Lichtregelung. Über Lichtsensoren wird kontinuierlich die Helligkeit gemessen und mit dem Helligkeitssollwert verglichen.
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Menü Einstellungen Lichtleistung beim Start Ausgangswert der Lichtleistung zu Beginn der Lichtregelung. Von diesem Wert regelt das System nach abgeschlossener Lichtmessung hoch oder her- unter. % max. % min. HINWEIS: Bei der Einstellung <Lichtleistung beim Start> gleich [0%] startet die Lichtleistung mit einem adaptiv ermittelten Wert. Lichtleistung Mit <Lichtleistung>...
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Menü Einstellungen Minimum Lichtleistung, Maximum Lichtleistung Mit <Minimum Lichtleistung> wird die Lichtleistung in der Lichtregelung nach unten begrenzt. Die Lichtregelung wird diese minimale Lichtleistung nicht unterschreiten. % max. % min. Mit <Maximum Lichtleistung> wird die Lichtleistung in der Lichtregelung nach oben begrenzt. Die Lichtregelung wird diese maximale Lichtleistung nicht überschreiten.
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Menü Einstellungen Nachlaufzeit Zeit nach der letzten Präsenzerkennung, in der das Licht noch eingeschaltet bleibt. % max. % min. Im Anschluss daran kann ein Nachleuchten definiert werden. Manuelle Helligkeitssollwertanpassung über Taster Wenn während der Lichtregelung manuell hoch oder herunter gedimmt wird, kann der neue Helligkeitswert im Raum als neuer Helligkeitssollwert gespei- chert werden.
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Menü Einstellungen Im Betriebsmodus [Manueller Betrieb] hat der Parameter <Manuelle Sollwert- anpassung über Taster> eine andere Funktion: • Bei der Einstellung [Dauerhaft] wird die mit einem Taster gedimmte Lichtleistung dauerhaft gespeichert. • Bei den Einstellungen [Keine] oder [Temporär] wird nach dem Ausschal- ten und erneuten Einschalten wieder die in der ESY-App eingestellte Lichtleistung verwendet.
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Menü Einstellungen – Die Leuchten der einzustellenden Gruppe werden auf 100 % geschaltet. Die übrigen Leuchten werden auf den jeweiligen minimalen Lichtwert geschaltet. – Solange die Helligkeitsmessung aktiv ist, reagiert die Steuerung nicht auf Präsenzerkennung oder manuelle Taster-/ Schalterbefehle. Schritt 1: <Einstellung Lichtsensoren> Mit einem Korrekturfaktor für den jeweiligen Lichtsensor lässt sich der Mess- wert des Lichtsensors korrigieren, um die tatsächlichen Lichtreflexionen am Montageort des Sensors zu berücksichtigen.
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Menü Einstellungen Schritt 2: <Gewichtung Lichtsensoren> Die Lichtsensoren der Gruppe können frei gewichtet werden, um eine Priori- sierung der Helligkeitswerte an unterschiedlichen Messpunkten vorzuneh- men. • Empfohlen wird, Messpunkte in dunkleren Bereichen höher zu gewich- ten als Lichtsensoren in Bereichen mit mehr Tageslicht. HINWEIS: Pro Gruppe können maximal vier Lichtsensoren zugewiesen wer- den.
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Menü Einstellungen 6.6.3 Nachleuchten Beschreibung – In den folgenden Betriebsmodi ist Nachleuchten nicht verfügbar: – Manueller Betrieb, – Helligkeitsautomatik. – Das Nachleuchten startet nach Ablauf der Nachlaufzeit der Lichtsteue- rung. – Während der Nachleuchtdauer wird die Lichtleistung auf einen einstell- baren Wert gesteuert.
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Menü Einstellungen Anwendung Einstellbare Parameter Parameter Einstellwerte Standardwert Nachleuchten aktivieren/ deaktivieren EIN, AUS Lichtleistung 10…100 % 10 % (in 10-%-Schritten) Nachlaufzeit (Nachleuchtdauer) 00:01 … 24:00 00:05 – Die Lichtleistung des Nachleuchtens liegt in der Regel unter der Stan- dardlichtleistung. % max. % min.
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Menü Einstellungen % max. % min. 6.6.4 Orientierungslicht Beschreibung – In den folgenden Betriebsmodi ist die Funktion Orientierungslicht nicht verfügbar: – Manueller Betrieb, – Helligkeitsautomatik. – Orientierungslicht dient als Mindestbeleuchtung eines Raumes, wenn keine Präsenz erkannt wird. – Je nach Betriebsmodus wird die normale Beleuchtung eingeschaltet, sobald Präsenz erkannt oder ein Taster gedrückt wird.
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Menü Einstellungen Anwendung Einstellbare Parameter Parameter Einstellwerte Standardwert Orientierungslicht aktivieren/ deakti- EIN, AUS vieren Lichtleistung 5…50 % 10 % (in 5-%-Schritten) Als Minimum für Lichtregelung über- EIN, AUS nehmen Helligkeitsabhängig EIN, AUS Helligkeitsschaltwert (Helligkeitsabhän- 100…2000 lx 100 lx gig) – Lichtleistung: Für das Orientierungslicht festgelegte Lichtleistung. –...
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Menü Einstellungen Grenze der Lichtregelung und des Nachleuchtens (falls Nachleuchten aktiviert). – Helligkeitsabhängig: Aktiviert oder deaktiviert das helligkeitsabhängige Schalten des Orientierungslichts. – Helligkeitsschaltwert: Helligkeitsschwelle, bei der das Orientierungslicht ein- oder ausgeschaltet wird (falls [Helligkeitsabhängig] aktiviert). 6.6.5 Standby-Abschaltung Beschreibung – Mit der Funktion Standby-Abschaltung trennt der Schaltaktor Betriebs- geräte von der Spannungsversorgung, sobald diese nicht benötigt wer- den.
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Menü Einstellungen Einstellbare Parameter Parameter Einstellwerte Standardwert Nachlaufzeit 00:01 … 24:00 00:05 Standby-Abschaltung Modus bedarfsabhängig, dauer- bedarfsabhängig haft an – Die Nachlaufzeit sollte länger sein als die Nachlaufzeit nach der letzten Präsenzerkennung einschließlich einer eventuellen Nachleuchtdauer. – Im Standby-Abschaltung Modus [dauerhaft an] wird die Spannungsver- sorgung nicht abgeschaltet.
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Menü Einstellungen Anwendung Die Funktion <Szenen> erreichen Sie über den Einrichtungsbildschirm. • Mit der Schaltfläche können Sie eine neue Szene erstellen. • Mit der Schaltfläche können Sie eine Szene aufrufen, um sie zu bear- beiten. 68 / 116...
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Menü Einstellungen Durchzuführende Einstellungen Taster parametrieren: Um eine Szene starten zu können, muss am gewünschten Taster für den kur- zen Tastendruck die Funktion [Szene abrufen] gewählt und die passende Sze- nennummer gesetzt werden. • Betätigen Sie den gewünschten Taster, um die zutreffende Instanz zu ermitteln.
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Menü Einstellungen Gruppe zuordnen: Eine Szene kann für mehrere Gruppen genutzt werden. Die für die Szene rele- vanten Gruppen können unter <Gruppe zuordnen> ausgewählt werden. Lichtleistung und Nachlaufzeit einstellen: Für jede der Szene zugeordnete Gruppe kann die Lichtleistung eingestellt werden. Optional kann mit [Nachlaufzeit] eingestellt werden, wie lange die Gruppe nach dem Start der Szene eingeschaltet bleiben soll.
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Menü Einstellungen Gruppen-Offset Beschreibung – Für eine automatisierte Beleuchtungssteuerung wird üblicherweise pro Bereich ein Präsenzmelder mit Lichtsensor installiert. – Für eine optimale Energieeffizienz kann es erforderlich sein, auch bei nur einem Messpunkt (Lichtsensor) die Beleuchtungsstärke einzelner Leuch- tengruppen mittels Offsets abzustufen. –...
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Menü Einstellungen Anwendung Die Funktion <Gruppen-Offset> erreichen Sie über den Einrichtungsbild- schirm. Hier stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung: – Gruppen -> Untergruppen: Bestehende Gruppen können in Untergruppen umgewandelt werden. Untergruppen verlieren ihre eingestellten Parameter und übernehmen die Parameter der Hauptgruppe. –...
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Menü Einstellungen HINWEIS: Die Summe aller Hauptgruppen und Untergruppen kann maximal 16 betragen. WICHTIG: Als Hauptgruppe muss jeweils eine Gruppe mit Lichtsensor-Instanz ausgewählt werden. Für diese Gruppen sind die Offset-Parameter einzustellen. 74 / 116...
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Menü Einstellungen Einstellbare Parameter Parameter bei Lichtleistung Hauptgruppe Einstellwerte Standardwert Oberer Offset 75 % -50…+20 % Unterer Offset 25 % -20…+50 % Bei den Standardwerten (oberer Offset 0 %, unterer Offset 0 %) sind die Lichtleistungen von Hauptgruppe und Untergruppen identisch. Resultierende Lichtregelung in Abhängigkeit vom Tageslichteinfall: Lichtintensität Beispiel für Offsets von Gruppe 2 zu Gruppe 1:...
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Menü Einstellungen Anwendungsbeispiel: Gruppen-Offset in Fensternähe Gruppe 2 Gruppe 1 Leuchte (Lichtleistung in %) Präsenzmelder (z. B. ein APC DALI-2) Erläuterung: Durch den Offset zwischen den Gruppen wird bei Tageslicht die Lichtleistung der fensternahen Leuchten stärker reduziert als die Lichtleis- tung der fensterfernen Leuchten.
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Menü Einstellungen Gruppen umschalten Beschreibung – Wenn ein Bereich unterschiedlich genutzt wird, kann mit der Funktion <Gruppen umschalten> die Aufteilung in Gruppen abhängig vom jewei- ligen Anwendungsszenario flexibel umgeschaltet werden. – Mit einem Schalter werden Gruppen aktiviert und deaktiviert. Es können auch bis zu drei Schalter kombiniert werden.
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Menü Einstellungen Anwendung Die Funktion <Gruppen umschalten> erreichen Sie über den Einrichtungs- bildschirm. Gruppenumschaltung erstellen: • Mit der Schaltfläche können Sie eine neue Konfiguration hinzufügen. Gruppenumschaltung bearbeiten: • Mit der Schaltfläche können Sie eine Konfiguration aufrufen, um sie zu bearbeiten. 78 / 116...
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Menü Einstellungen Gruppen einbeziehen: Hiermit werden alle Gruppen zugeordnet, die in dieser Konfiguration aktivier- bar oder deaktivierbar sein sollen. Schalterauswahl: Hiermit werden die Schalter, die in dieser Konfiguration Gruppen aktivieren oder deaktivieren sollen, ausgewählt. In einer Konfiguration können maximal drei Schalter genutzt werden. Für physische Schalter muss die Schalterfunktion in den Einstellungen der Schalter geändert werden.
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Menü Einstellungen Schalter parametrieren: Wenn Sie als Schalter einen zeitgesteuerten Schalter, z. B. [Zeitgesteuerter Schalter 1] wählen, müssen Sie einen oder mehrere Timer für diesen Schalter einstellen. Tippen Sie auf die Schaltfläche <NEUEN TIMER ERSTELLEN>. Näheres siehe 5.1.6 Zeitschaltfunktion. Mit dem Schalter <Schaltstatus im Timer> stellen Sie ein, ob an die Funktion <Gruppen umschalten>...
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Menü Einstellungen Anwendungsbeispiel: Gruppenumschaltung Situation 1: Konferenzraum mit geschlossener Trennwand Gruppe 1 Gruppe 2 Leuchte Präsenzmelder (z. B. ein APC DALI-2, ein BMS DALI-2) Erläuterung: Eine geschlossene Trennwand teilt einen Raum in zwei Hälften. Die Leuchten und Präsenzmelder in den Raumhälften sind dementsprechend Gruppe 1 oder Gruppe 2 zugeordnet.
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Menü Einstellungen Tastereingang des Präsenzmelders (externer Taster) Gruppe 1 und 2 deakti- viert und zugleich Gruppe 3 aktiviert. Im ganzen Raum erfolgt eine einheitli- che Lichtregelung. HINWEIS: Die Funktion <Gruppenumschaltung> lässt sich kombinieren mit der Funktion <Gruppen-Offset>. Näheres siehe 6.8 Gruppen-Offset. Anwendungsbeispiel: Gruppenumschaltung mit Gruppen-Offset Situation 1: Klassenraum im Unterrichtsbetrieb Gruppe 1...
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Menü Einstellungen Situation 2: Klassenraum bei einer Präsentation Gruppe 4 Gruppe 3 Gruppe 5 Leuchte (hohe Beleuchtungsstärke) Leuchte (gedimmte Beleuchtungsstärke) Leuchte (auf 0 % gedimmt) Präsenzmelder (z. B. links ein APC DALI-2, rechts ein BMS DALI-2) Erläuterung: Beim Betätigen des Lichtschalters (externer Taster) zu Beginn einer Präsentation werden Gruppe 1 und 2 deaktiviert und zugleich Gruppe 3, 4 und 5 aktiviert.
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Menü Einstellungen Anwendung Die Funktion <Schwarm bilden> erreichen Sie über den Einrichtungsbild- schirm. 1. Tippen Sie auf die Schaltfläche <NEUEN SCHWARM BILDEN>. 2. Tippen Sie auf die Schaltfläche hinter <Auslösende Gruppe(n)> und wählen Sie eine oder mehrere Gruppen aus. 3. Tippen Sie auf die Schaltfläche hinter <Ausführende Gruppe(n)>...
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Menü Einstellungen 6.11 Geräte parametrieren Beschreibung – Im Menü <Geräte parametrieren> können Geräte/ Instanzen paramet- riert und den zuvor eingerichteten Gruppen zugewiesen werden. – Instanzen sind Teilkomponenten eines Geräts, die eine eigenständige Funktion erfüllen, z. B. Präsenzerkennung, Helligkeitsmessung oder Tas- tereingang.
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Menü Einstellungen 6.11.1 Betriebsgeräte (Leuchten) Beschreibung – Betriebsgerät ist die DALI-Bezeichnung für eine Leuchte, insbesondere für das elektronische Vorschaltgerät (EVG), das als Busteilnehmer agiert. – Ein Betriebsgerät wird im DALI-2-Bus als Gerät insgesamt adressiert. Es gibt keine Instanzen. Anwendung Den Bildschirm <Betriebsgeräte> erreichen Sie über das Menü <Geräte para- metrieren>.
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Menü Einstellungen 6.11.2 Bewegungssensoren Beschreibung – Bewegungssensoren erfassen die Anwesenheit und die Bewegung von Personen im Raum. Sie leisten die sogenannte Präsenzerkennung. – Das Ansprechverhalten, d. h. die Sensitivität der Bewegungssensoren lässt sich individuell anpassen. – Präsenzmelder haben eine LED zur Anzeige der Präsenzerkennung. Die Helligkeit der LED lässt sich einstellen.
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Menü Einstellungen Einstellbare Parameter Für jede Präsenzmelder-Instanz können folgende Einstellungen vorgenom- men werden: Parameter Erläuterung Einstellwerte Standardwert LED-Rückmel- Hiermit lässt sich einstellen, inwie- EIN, AUS dung Bewegung weit eine Präsenzerkennung zu einer LED-Rückmeldung des APC führt. LED-Helligkeit Hiermit lässt sich einstellen, mit 10 …...
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Menü Einstellungen Anwendung Den Bildschirm <Lichtsensoren> erreichen Sie über das Menü <Geräte para- metrieren>. • Bei der Identifizierung einer Lichtsensor-Instanz blinkt das Symbol • Mit dem Symbol können Sie weitere Informationen aufrufen. • Mit den Schaltflächen können Sie weitere Einstellungen aufru- fen bzw.
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Menü Einstellungen Anwendung Den Bildschirm <Taster> erreichen Sie über das Menü <Geräte parametrie- ren>. • Bei der Identifizierung einer Taster-Instanz blinkt das Symbol • Mit dem Symbol können Sie weitere Informationen aufrufen. • Mit den Schaltflächen können Sie weitere Einstellungen aufru- fen bzw.
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Menü Einstellungen Einstellbare Parameter Für jeden Befehl können unterschiedliche Funktionen eingestellt werden: Befehl Standardwert Einstellwerte Funktion Kurzer Tasterdruck EIN/AUS EIN/AUS Licht ein- oder ausschalten. Licht einschalten. Licht ausschalten. Im Zeitraum EIN Licht für eine bestimmte Dauer einschalten. Die gewünschte Dauer lässt sich einstellen, z. B. [1 Stunde].
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Menü Einstellungen Befehl Standardwert Einstellwerte Funktion Langer Tasterdruck Dimmen AUF/ Dimmen AUF/ Bei erstem Tasterdruck: Licht bis zum Maximalwert hochdimmen; bei erneutem Tasterdruck: Licht bis zum Minimalwert herunterdimmen. Dimmen AUF Licht bis zum Maximalwert hochdimmen. Dimmen AB Licht bis zum Minimalwert herunterdimmen. EIN/AUS (siehe oben) (siehe oben)
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Menü Einstellungen Anwendung Den Bildschirm <Schalter> erreichen Sie über das Menü <Geräte parametrie- ren>. • Bei der Identifizierung einer Schalter-Instanz blinkt das Symbol • Mit dem Symbol können Sie weitere Informationen aufrufen. • Mit den Schaltflächen können Sie weitere Einstellungen aufru- fen bzw.
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Menü Einstellungen 6.11.6 Schaltaktor Beschreibung – Die Funktion [Schaltaktoren] lässt sich, je nach Art der angeschlossenen Komponente, für unterschiedliche Aufgaben nutzen. – Relaisfunktion [Beleuchtung schalten]: Der Schaltaktor schaltet in Abhängigkeit von der Lichtleistung der Betriebsgeräte. Der Schaltaktor schaltet, wenn die aktuelle Lichtleis- tung einer Gruppe einen Einschaltwert überschreitet oder einen Aus- schaltwert unterschreitet.
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Menü Einstellungen Anwendung Den Bildschirm <Schaltaktoren> erreichen Sie über das Menü <Geräte para- metrieren>. • Bei der Identifizierung des Schaltaktors blinkt das Symbol • Mit dem Symbol können Sie weitere Informationen aufrufen. • Mit den Schaltflächen können Sie weitere Einstellungen aufru- fen bzw.
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Menü Einstellungen Einstellbare Parameter Je nach gewählter Relaisfunktion können unterschiedliche Parameter einge- stellt werden: Relaisfunktion angeschlossen Parameter Einstellwerte Standardwert Beleuchtung schalten 230-V-Leuchte oder Einschaltwert bei ansteigen- 0 … 100 % ähnliche Komponente der Lichtleistung (in 10-%-Schrit- ten) Ausschaltwert bei abfallen- 0 …...
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Menü Einstellungen 6.12 Zentrale Tasterfunktion Beschreibung – Taster können für die zentrale Steuerung aller Gruppen genutzt werden. – Taster für eine zentrale Tasterfunktion dürfen keiner Gruppe zugeordnet sein. – Einem Taster können die folgenden Funktionen zugewiesen werden: – [Zentral EIN]: In allen Gruppen wird die Beleuchtung mit einer ein- stellbaren Lichtleistung eingeschaltet.
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Bereich Produkte 7 Bereich Produkte Beschreibung Mit dem Menü <Produkte> können Sie alle konfigurierbaren ESYLUX-Pro- dukte verwalten sowie die dazugehörigen Informationen und Dokumente fin- den. Anwendung Das Menü <Produkte> erreichen Sie im Startbildschirm mit der Schaltfläche <Produkte auswählen und parametrieren>...
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Bereich Produkte Im Menü <Produkte> werden die in der ESY-App bereits hinterlegten Pro- dukte angezeigt. • Ein APC, mit dem bereits eine Verbindung hergestellt war, steht automa- tisch in der Liste. • Ein konfigurierbares Produkt, das nicht direkt über Bluetooth konfigu- riert werden kann, können Sie mit der Schaltfläche <Produkt hinzufü- gen>...
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Bereich Produkte Verwenden Sie nicht die Schaltfläche <Parametrieren> , um einen APC zu konfigurieren. Verwenden Sie dazu das Menü <Einstellungen>. Die Schaltflä- che <Parametrieren> im Bereich Produkte dient dazu, Geräte ohne Blue- tooth mithilfe des ESY-Pen zu konfigurieren. Ein APC kann hier nur konfiguriert werden, wenn die ESY-App mit diesem per Bluetooth verbunden ist.
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8 Bereich Projekte Übersicht Über Projekte Im Bereich <Projekte> können Sie die Konfiguration von ESYLUX-Produkten in einem Gebäude speichern. Die gespeicherte Konfiguration können Sie exportieren und später bei Bedarf wiederherstellen. Außerdem kann die Kon- figuration zu Referenzzwecken als PDF-Datei exportiert werden.
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Bereich Projekte Um ein Projekt zu löschen, ziehen Sie es nach links und tippen Sie auf das Mülltonnensymbol. Symbol Erläuterung Tippen Sie auf die Lupe, um nach einem Projektnamen zu suchen. Tippen Sie auf das Symbol oder auf den Namen des Projekts, um das Pro- jekt zu öffnen.
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Bereich Projekte Projekt erstellen Voraussetzung – Die ESY-App ist mit dem APC verbunden. Vorgehen 1. Tippen Sie auf dem Bildschirm <Projekte> auf das Symbol [Neues Pro- jekt]. 2. Tippen Sie auf <Neues Projekt> und geben Sie einen Namen für das Pro- jekt ein.
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6. Tippen Sie auf das [+], um ein Gerät hinzuzufügen. Tippen Sie dann auf [Neues Gerät]. Geben Sie einen Namen ein. Tippen Sie auf das [+] hinter <Gerät wählen>, um ein ESYLUX-Produkt auszuwählen. Wählen Sie das gegenwärtig verbundene Gerät aus. Die Konfiguration des Präsenzmel- ders wird mit dem Projekt synchronisiert.
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– Um ein Gerät hinzuzufügen, das nicht über Bluetooth konfiguriert wird, wählen Sie auf dem Auswahlbildschirm <Produkte> einen favorisierten Artikel, oder tippen Sie auf [Produkt hinzufügen]. Sie können nun den Barcode Ihres Produkts scannen, oder Ihr Produkt in der ESYLUX-Daten- bank suchen. Einstellungen der Geräte im Projekt ändern Einstellungen des Geräts mit dem Projekt synchronisieren...
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Bereich Projekte Einstellungen eines per Infrarot konfigurierbaren Geräts im Projekt bear- beiten Voraussetzung • Kein per Bluetooth konfigurierbares Gerät ist mit der ESY-App verbun- den. Unter der Schaltfläche muss „Keine Verbindung“ stehen. Vorgehen 1. Öffnen Sie das Projekt, in dem das Gerät verwendet wird. 2.
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Bereich Projekte Projekt als json-Datei importieren Sie können ein exportiertes Projekt wieder importieren. Die entsprechende json-Datei muss dazu an einem Ort gespeichert sein, auf den die Dateien-App Ihres Mobiltelefons Zugriff hat. Gehen Sie zum Importieren wie folgt vor: 1. Tippen Sie auf dem Bildschirm <Projekte> auf das Symbol [Projekt importieren].
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Menü Informationen 9 Menü Informationen Beschreibung Bei Betätigung der Schaltfläche öffnet sich das Menü Informationen. – In diesem Menü stehen allgemeine Informationen zur ESY-App zur Ver- fügung. 108 / 116...
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– Datenschutzerklärung – Haftungsausschluss – AGB Hierfür ist ein Internet-Zugang erforderlich. – AGB – Liefer- und Zahlungsbedingungen – Optionen – Bereich „ESYLUX intern“ – Aktuelle ESY-App-Version – Impressum Hierfür ist ein Internet-Zugang erforderlich. – Impressum – Bildnachweise 109 / 116...
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PIN-Code des Geräts eingeben. Bluetooth> „Keine Verbindung“ – APC außerhalb der Bluetooth-Reichweite (10 m). – APC ohne Spannung. „Keine ESYLUX-Geräte“ – APC außerhalb der Bluetooth-Reichweite (10 m). – APC ohne Spannung. „Bluetooth muss für die Nutzung – Bluetooth am Mobilgerät ausgeschaltet.
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Anzeige/ Meldung Bedeutung/ Behebung/ Bemerkung „Das Gerät ist bereits eingerichtet. – Falls das Gerät komplett neu konfiguriert werden […] Einrichtungsassistent been- soll: Zurücksetzen auf Werkseinstellungen. den.“ „Software-Update bereit für die Ins- – Meldung des Mobilgeräte-Betriebssystems (And- tallation“ (Banner-Einblendung) roid oder iOS), hier „Software“ genannt. 10.3 Wie wird die Uhrzeit im APC eingestellt? Im Betrieb des APC kann es zu einer wachsenden Ungenauigkeit der internen Uhr kommen.
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Außerbetriebnahme 11 Außerbetriebnahme 11.1 Deinstallation Zur Deinstallation des Produkts sind Arbeiten am 230-V-Netz erforderlich. Diese dürfen nur von Elektroinstallateuren oder Elektrofachkräften durchge- führt werden. Nach dem Trennen vom 230-V-Netz können weitere Arbeiten auch von Per- sonen ohne elektrotechnische Befähigung durchgeführt werden. 11.2 Entsorgung Dieses Produkt darf nicht mit unsortiertem Restmüll entsorgt werden.
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ANHANG 12 ANHANG 12.1 Abkürzungen Application Controller Bluetooth Low Energy: Bluetooth-Funktechnik Gebäudeleittechnik, bei ESYLUX die Bezeichnung einer Reihe von Präsenzmeldern Bluetooth DA+/DA–, DA1/DA2 DALI-2-Bus-Anschluss DALI Digital Addressable Lighting Interface, ein Protokoll für die digi- tale Lichtsteuerung Elektronisches Vorschaltgerät Häufig gestellte Fragen und Antworten dazu GTIN Global Trade Item Number: Identifikationsnummer für Handelsob-...
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ANHANG 12.2 Glossar Adresse Eindeutige Kennung eines Busteilnehmers (Gerät/Instanz) im DALI-2-Bus Betriebsgerät DALI-Bezeichnung für Geräte, die Lichtquellen mit Energie versor- gen, z. B. das elektronische Vorschaltgerät einer Leuchte Bluetooth Low Energy Bluetooth-Technik mit geringem Stromverbrauch (BLE) IEC 62386-xxx Normenreihe für das Konzept und die Komponenten von DALI Instanz Teilkomponente eines Geräts, die eine eigene Funktion erfüllt (z.
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ESYLUX GmbH An der Strusbek 40 22926 Ahrensburg Deutschland Telefon: +49 4102 489-0 E-Mail: info@esylux.com Internet: www.esylux.com...