Der Leistungsvergleich arbeitet auch bei Bewölkung zuverlässig. Wichtig ist, dass alle Module unverschattet
sind. Daher kann in der Konfiguration ein Überwachungszeitraum eingestellt werden, in dem keine Verschat-
tung eintritt.
Da die Leistungsmessung im Wechselrichter unterhalb einer bestimmten Schwelle ungenau wird, kann ein
Mindestprozentwert angegeben werden, unterhalb dem die Überwachung ausgesetzt wird.
Bei Abdeckungen durch Schnee können Falschmeldungen auftreten. Dies sind Meldungen aus dem Leis-
tungsvergleich, die bei Teilbedeckungen auftauchen, oder Ausfallmeldungen, wenn der Wechselrichter we-
gen geschlossener Schneedecke nicht mehr einschaltet.
Um dieses Problem zu minimieren gibt es zwei Vorgehensweisen:
Der Mindestprozentwert ab der die Leistungsüberwachung anfängt, sollte möglichst hoch gewählt sein
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(z. B. 30%). Bei einer Generatorleistung von 4500 Wp fängt dann die Leistungsüberwachung erst bei
1350 Watt an. Teilverschattete Module beeinflussen jedoch die Leistung unverschatteter Module, sodass
selten oder nie die erforderlichen 1350 Watt erreicht werden. Dadurch ist also das Problem bei Teilab-
deckung gelöst.
Abbildung 7-17: Schwellenwert für den Beginn der Leistungsüberwachung
Eine komplette Schneebedeckung würde als Ausfall gemeldet. Um dieses Problem zu lösen, gibt es das
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Kennzeichen für Schneeabdeckung. Ist dieses gesetzt, dann wird keine Ausfallmeldung abgesetzt wenn
alle Wechselrichter offline sind. Dass alle installierten Wechselrichter defekt sind ist zwar möglich, (z. B.
nach Blitzschlag) aber unwahrscheinlich. Ist das Kennzeichen gesetzt, wird davon ausgegangen, dass
die Wechselrichter nur deswegen nicht arbeiten, weil die Module komplett bedeckt sind. Das Kennzei-
chen ist zudem abhängig vom aktuellen Datum. Nur zwischen Anfang November und Ende April wird es
berücksichtigt. Außerhalb dieser Zeit ist es automatisch deaktiviert und meldet auch einen Komplettaus-
fall aller Wechselrichter.
Die Stördauer gibt an, wie lange eine Störung ununterbrochen anliegen muss, damit sie gemeldet wird. Die
minimale Stördauer ist 5 Minuten; empfohlen wird die Einstellung einer längeren Stördauer.
Damit anfallende Störungen nicht zu oft gemeldet werden, kann eine maximale Anzahl Meldungen, die pro
Tag versendet werden sollen, definiert werden.
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Abbildung 7-16: Zeitraum ohne Verschattung
Abbildung 7-18: Schneebedeckung erwartet
Abbildung 7-19: Stördauer
Abbildung 7-20: Maximale Anzahl an Meldungen
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