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Inhaltsverzeichnis 7.6.1 Maschine mittels Steuerung fahren ..................... 89 7.6.2 Maschine am Hang fahren...................... 91 7.6.3 Maschine über Kanten fahren...................... 92 7.6.4 Maschine an Steigungen fahren .................... 93 Teleskoparmauflage verstellen........................ 94 7.7.1 Teleskoparmauflage über den Steuerkasten verstellen (optional).......... 94 7.7.2 Teleskoparmauflage über die Funksteuerung verstellen ............. 96 Arbeitskorb in Arbeitsstellung bringen (option) .................. 98 7.8.1 Arbeitskorb über den Steuerkasten in Arbeitsstellung bringen (optional) ........
Allgemeines Allgemeines Informationen zu dieser Anleitung Diese Anleitung ermöglicht den sicheren und effizienten Umgang mit der Hubar- beitsbühne (im Folgenden auch als "Maschine" bezeichnet). Die Anleitung ist Be- standteil der Maschine und muss in unmittelbarer Nähe der Maschine für das Per- sonal jederzeit zugänglich aufbewahrt werden.
Allgemeines Symbolerklärung Sicherheitshinweise Sicherheitshinweise sind in dieser Anleitung durch Symbole gekennzeichnet. Die Sicherheitshinweise werden durch Signalworte eingeleitet, die das Ausmaß der Gefährdung zum Ausdruck bringen. GEFAHR Diese Kombination aus Symbol und Signalwort weist auf eine unmittelbar gefährli- che Situation hin, die zum Tod oder zu schweren Verletzungen führt, wenn sie nicht gemieden wird.
Allgemeines Besondere Sicherheitshin- Um auf besondere Gefahren aufmerksam zu machen, werden in Sicherheitshin- weise weisen folgende Symbole eingesetzt: GEFAHR Diese Kombination aus Symbol und Signalwort kennzeichnet Gefährdungen durch elektrischen Strom. Bei Nichtbeachtung der Sicherheitshinweise besteht die Ge- fahr schwerer oder tödlicher Verletzungen. Zeichen in der Anleitung Für die Kennzeichnung von Handlungsanweisungen, Ergebnisbeschreibungen, Aufzählungen, Verweisen und anderen Elementen werden in dieser Anleitung fol-...
Verwendung (elektronisch oder mechanisch) auch auszugsweise sowie Übersetzungen in anderen Sprachen ist ohne schriftliche Genehmigung des Herstellers nicht gestattet. Alle Rechte an dieser Anleitung liegen bei Teupen Maschinenbau GmbH. Garantiebestimmung Die Garantiebestimmungen sind in den allgemeinen Geschäftsbedingungen des Herstellers enthalten.
Gewährleistungskarte / Warranty card Die Gewährleistungskarte innerhalb von sechs Monaten nach der Übergabe ausfüllen und an die TEUPEN Maschinenbau GmbH senden. Sie unterstützen damit den optimalen Service von TEUPEN. Danke. Please fill out and return this warranty card within six month after handover to TEUPEN Maschinenbau GmbH.
Verkehr gebrachten Ausführung den einschlägigen grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanfor- derungen der Maschinenrichtlinie einschließlich der zum Zeitpunkt der Erklärung geltenden Änderungen ent- spricht. Bei einer nicht mit uns abgestimmten Änderung der Maschine verliert diese Erklärung ihre Gültigkeit. Hersteller: Teupen Maschinenbau GmbH Marie-Curie-Straße 13 D-48599 Gronau Maschinenbezeichnung: Fahrbare Hubarbeitsbühne...
Sicherheit Sicherheit Dieser Abschnitt gibt einen Überblick über alle wichtigen Sicherheitsaspekte für den Schutz von Personen sowie für den sicheren und störungsfreien Betrieb. Wei- tere aufgabenbezogene Sicherheitshinweise sind in den Abschnitten zu den einzel- nen Lebensphasen enthalten. Grundsätzliche Gefahren Im folgenden Abschnitt sind Restrisiken benannt, die von der Maschine auch bei bestimmungsgemäßer Verwendung ausgehen können.
Sicherheit Abgase WARNUNG Lebensgefahr durch Vergiftung und Erstickung durch Abgase! Abgase können beim Einatmen zur Erstickung führen, schwere Vergiftungen verur- sachen und schwere Verletzungen der Atemwege hervorrufen. – Bei Arbeiten mit der Maschine im Dieselmotorbetrieb stets für Frischluftzufuhr sorgen. – Beim Einatmen von Abgasen der betroffenen Person sofort Frischluft zuführen und Arzt hinzuziehen.
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Sicherheit Batterien WARNUNG Verletzungsgefahr bei falschem Umgang mit Batterien! Bei falschem Umgang mit Batterien besteht die Gefahr, dass die Batterien explo- dieren oder das gesundheitsschädliche Flüssigkeit aus den Batterien austritt. Die Flüssigkeit kann bei Hautkontakt Verätzungen der Haut, beim Verschlucken schwere Vergiftungen und bei Augenkontakt Erblindung verursachen.
Sicherheit 3.1.3 Gefahren durch Mechanik Herabfallende Teile WARNUNG Verletzungsgefahr durch herabfallende Teile! Im Betrieb kann Material unkontrolliert herabfallen und schwere Verletzungen ver- ursachen. – Gefahrenbereich kenntlich machen und absperren. – Im Normalbetrieb den Gefahrenbereich nicht betreten. – Niemals Gegenstände auf die Arbeitskorbumwehrung legen. Stützen und Ausleger GEFAHR Quetschgefahr an Stützen und Ausleger!
Sicherheit Kettenbetrieb WARNUNG Lebensgefahr durch Einziehen und Abklemmen von Körpertei- len am Kettentrieb! Laufende Ketten und rotierende Kettenräder können Teile der Kleidung einziehen sowie Körperteile abklemmen und somit schwere bis tödliche Verletzungen verur- sachen. – Während des Betriebs nicht in laufende Ketten oder Kettenräder greifen. –...
Sicherheit 3.1.5 Gefahren durch hohe Temperaturen Heiße Oberflächen WARNUNG Verletzungsgefahr durch heiße Oberfläche! Oberflächen von Motorkomponenten können sich im Betrieb stark aufheizen. Haut- kontakt mit heißen Oberflächen verursacht schwere Verbrennungen der Haut. – Kontakt mit heißen Motorkomponenten wie zum Beispiel Auspuffanlage, Küh- ler, Schläuche und Motorblock vermeiden.
Sicherheit Hydrauliköl GEFAHR Verletzungsgefahr durch Hydrauliköl Bei Kontakt mit Hydrauliköl auf die Haut können Hauterkrankungen oder schwere Verletzungen auftreten. – Jeglichen Hautkontakt mit Hydrauliköl vermeiden. – Nach versehentlichem Hautkontakt unverzüglich die Hände mit Seife wa- schen. Keinesfalls Benzin, Lösungsmittel oder sonstige chemische Reiniger verwenden.
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Sicherheit Flurförderfahrzeuge WARNUNG Lebensgefahr durch Flurförderfahrzeuge! Es besteht die Gefahr, dass Personen vom Fahrzeugführer übersehen und über- fahren werden. – Flurförderfahrzeuge nur durch eingewiesene Personen bedienen lassen. – Nur an Flurförderfahrzeugen vorbeigehen, wenn der Fahrzeugführer signali- siert, dass er die Personen erkannt hat. 07.01.2019...
Sicherheit Bestimmungsgemäße Verwendung Die Maschine ist ausschließlich für die hier beschriebene bestimmungsgemäße Verwendung konzipiert und konstruiert. Die Maschine dient der Beförderung von Personen und Werkzeugen bis zur maxi- mal zulässigen Arbeitskorblast zur Durchführung von Arbeiten an höhergelegenen Stellen. Mit einer vom Hersteller freigegebenen Hebeeinrichtung kann die Maschine auch als Kran benutzt werden Zur bestimmungsgemäßen Verwendung gehört auch die Einhaltung aller Angaben in dieser Anleitung.
Sicherheit Verantwortung des Betreibers Betreiber Betreiber ist diejenige Person, die die Maschine zu gewerblichen oder wirtschaftli- chen Zwecken selbst betreibt oder einem Dritten zur Nutzung/Anwendung über- lässt und während des Betriebs die rechtliche Produktverantwortung für den Schutz des Benutzers, des Personals oder Dritter trägt. Betreiberpflichten Die Maschine wird im gewerblichen Bereich eingesetzt.
Sicherheit Personalanforderung Qualifikation 3.4.1 Qualifikation WARNUNG Verletzungsgefahr bei unzureichender Qualifikation des Perso- nals! Wenn unqualifiziertes Personal Arbeiten an der Maschine vornimmt oder sich im Gefahrenbereich der Maschine aufhält, entstehen Gefahren, die schwere Verlet- zungen und erhebliche Sachschäden verursachen können. – Alle Tätigkeiten nur durch qualifiziertes Personal durchführen lassen.
Sicherheit selbstständig zu erkennen und zu vermeiden. Zur Ausführung der anfallenden Ar- beiten an der Antriebseinheit steht unser Kundendienst zur Verfügung. Kontaktda- ten siehe Seite 2. Sachkundiger Sachkundiger ist, wer auf Grund seiner fachlichen Ausbildung und Erfahrung aus- reichende Kenntnisse auf dem Gebiet der Hebebühnen hat und mit den einschlägi- gen staatlichen Vorschriften, Unfallverhütungsvorschriften und allgemein aner- kannten Regeln der Technik (z.
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Sicherheit Beim Ausführen der verschiedenen Arbeiten an und mit der Maschine muss das Personal persönliche Schutzausrüstung tragen. Auf diese wird in den einzelnen Kapiteln dieser Anleitung gesondert hingewiesen. Im Folgenden wird diese persön- liche Schutzausrüstung erläutert: Die in den verschiedenen Kapiteln dieser Anleitung geforderte persönliche Schutzausrichtung vor Beginn unbedingt anlegen.
Sicherheit Sicherheitseinrichtungen WARNUNG Lebensgefahr durch nicht funktionierende Sicherheitseinrich- tungen! Bei nicht funktionierenden oder außer Kraft gesetzten Sicherheitseinrichtungen be- steht die Gefahr schwerster Verletzungen bis hin zum Tod. – Vor Arbeitsbeginn die Sicherheitseinrichtungen auf Beschädigungen prüfen. – Sicherheitseinrichtungen niemals außer Kraft setzen oder überbrücken. –...
Sicherheit 3.6.2 Beschreibung Sicherheitseinrichtungen Not-Halt-Taster Durch Druck auf den Not-Halt-Taster wird die Maschine durch sofortiges Ausschal- ten der Energiezufuhr stillgesetzt. Nachdem der Not-Halt-Taster gedrückt wurde, muss dieser durch Drehen oder durch ziehen entriegelt werden, um die Maschine wieder einzuschalten. Der Not-Halt-Taster der Funksteuerung muss durch Ziehen entriegelt werden.
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Sicherheit Drehwinkelsensoren Winkelsensoren überwachen den Winkel vom Hubarmhalter, Unterarm, Oberarm und Arbeitskorb. Daraus ergeben sich je nach Bedingung ggf. Fehlermeldungen, Regelung der Absenkgeschwindigkeit und Anzeige der korrekten Stellung zum Ab- senken in die Transportstellung. Abb. 12 Längenmesssensoren Längenmesssensoren erfassen die ausgefahrene Strecke der Profile. Abb. 13 Neigungssensor Bei der automatischen Abstützung wird die Hubarbeitsbühne mit Hilfe des Nei-...
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Sicherheit Batterietrennschalter / Bat- Der Batterietrennschalter befindet sich immer in der Nähe der Batterie. Mit dessen terietrennstecker Hilfe kann die Batterie vom Bordnetz getrennt werden. Dies ist z. B. vor längerer Lagerung der Maschine sinnvoll. Abb. 16 Ventile für Not- und Ser- Bei Ausfall der Energieversorgung bzw.
Sicherheit Korbwaage Die Korbwaage misst das Gewicht im Arbeitskorb. Abb. 20 Symbole auf der Maschine WARNUNG Verletzungsgefahr durch unleserliche Symbole! Im Laufe der Zeit können Aufkleber und Schilder verschmutzen oder auf andere Weise unkenntlich werden, so dass Gefahren nicht erkannt und notwendige Be- dienhinweise nicht befolgt werden können.
Sicherheit Verhalten bei Feuerausbruch und bei Unfällen Vorbeugende Maßnahmen stets auf Feuer und Unfälle vorbereitet sein Erste-Hilfe-Einrichtungen (Verbandkasten, Decken usw.) und Feuerlöschein- richtungen funktionstüchtig und griffbereit aufbewahren Personal mit Unfallmelde-, Erste-Hilfe- und Rettungseinrichtungen vertraut ma- chen. Zufahrtswege für Rettungsfahrzeuge frei halten Maßnahmen bei Feueraus- sofort Not-Halt durch Not-Halt-Einrichtung auslösen bruch und Unfällen...
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Sicherheit Hydrauliköl / Motoröl Hydrauliköl kann zu längerfristig schädlichen Auswirkungen in Gewässern führen. Es darf nicht in die Umwelt gelangen. Die Entsorgung muss durch einen Entsor- gungsfachbetrieb erfolgen. Kraftstoffe Kraftstoffe enthalten giftige Substanzen. Sie dürfen nicht in die Umwelt gelangen. Die Entsorgung muss durch einen Entsorgungsfachbetrieb erfolgen.
Technische Daten Technische Daten Abmessungen Angabe LEO19T LEO23T Arbeitskorb (Höhe) (A) 1,15 m 1,15 m Arbeitskorb (Länge) (B) 1,2 m 1,2 m Arbeitskorb (Breite) (C) 0,8 m 0,8 m Baulänge (min.) (D) 6,00 m 6,10 m Baulänge ohne Arbeitskorb (E)
4.2.1 Das Arbeitsdiagramm stellt den Arbeitsbereich der Hubarbeitsbühne grafisch dar. Das Arbeitsdiagramm befindet sich im Arbeitskorb. 20 m 20 m Abb. 22 Leistung Angabe LEO19T LEO23T Plattformhöhe (max.) 17,20 m 21,30 m Arbeitshöhe (max.) 19,20 m 23,30 m Seitliche Reichweite bei 80 kg Korblast...
Technische Daten Gewichte und Lasten Angabe LEO19T LEO23T Eigengewicht 2980 kg 2990 kg Nutzlast im Fahrzustand 4,2 kN/m² 4,3 kN/m² Nutzlast in Arbeitsstellung 1,57 kN/m² 1,6 kN/m² (breit) Punktbelastung unter Abstütz- 23,70 kN/m² 23,70 kN teller (max.) *Das genau Gewicht der Maschine ist auf dem Typenschild abgebildet.
Aufbau und Funktion 5.1.1 Kurzbeschreibung Die Hubarbeitsbühne dient zur Ausführung von Arbeiten an höhergelegenen Stel- len. Die Steuerung erfolgt über eine Funksteuerung vom Arbeitskorb oder vom Bo- den aus. Befindet sich die Funksteuerung nicht in der Halterung im Arbeitskorb, sind die Funktionen „Heben“...
Aufbau und Funktion Baugruppenbeschreibung Kettenfahrwerk 5.2.1 In der Transportstellung kann die Hubarbeitsbühne mit Hilfe des Kettenfahrwerks verfahren werden. Für die Kettenspannung wird lediglich eine Fettpresse benötigt. Bei mechanischer Fahrwerksverstellung kann das Kettenfahrwerk unabhängig von- einander in 3 Stufen in der Höhe und Breite verstellt werden. Bei der optionalen hy- draulischen Fahrwerksverstellung erfolgt die Höhen- und Breitenverstellung stufen- los.
Aufbau und Funktion 5.2.3 Bühne Abb. 28 Die Arbeitsbühne besteht im Wesentlichen aus dem Hubarmhalter (Abb.28/3), dem teleskopierbaren Profilpaket (Abb.28/1) und dem je nach Maschinentyp star- rem oder beweglichem Korbarm (Abb.28/2). 5.2.4 Arbeitskorb Im Arbeitskorb ist Platz für maximal zwei Personen. Im Steuerkopf (Abb.29/1) kann die Funkfernsteuerung eingesteckt werden.
Aufbau und Funktion 5.2.6 Verbrennungsmotor Der Verbrennungsmotor (Abb.31) stellt zusammen mit dem Hydraulikaggregat die notwendige hydraulische Druckversorgung her. Abb. 31 Elektromotor 5.2.7 Die notwendige hydraulische Druckversorgung kann zusätzlich durch den Elektro- motor hergestellt werden. Dieser befindet sich Im Hydraulikaggregateträger (Abb.32/1). Die Spannungsversorgung erfolgt baustellenseitig. Abb. 32 07.01.2019...
Aufbau und Funktion Bedienelemente und Anzeigen Stützenarretierung 5.3.1 Abstützung 4 Abstützung 3 Abb. 33 Die einzelnen Stützen können mit Hilfe des Arretier Bolzens (Abb.33/5) in Trans- portstellung 1 (Abb.33/1), Transportstellung 2 (Abb.33/2), schmaler Arbeitsstel- lung (Abb.33/3) oder breiter Arbeitsstellung (Abb.33/4) arretiert werden. 07.01.2019...
Aufbau und Funktion 5.3.2 Bedienpult und Funkfernsteuerung Im Folgenden werden die Bedienelemente des Bedienpults (Abb.34/1) und der Funksteuerung (Abb.34/2) näher erläutert. Abb. 34 Bedienpult Abb. 35 1-Beleuchtung Steuerpult Die Beleuchtung des Steuerpultes ist dauerhaft an, sobald die Maschine einge- schaltet ist. 2-Knebelschalter Beleuch- Dient zum ein- und ausschalten der Arbeitsscheinwerfer am Arbeitskorb tung Arbeitskorb 3-Taster Zusatzantrieb 12V...
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Aufbau und Funktion Funksteuerung Abb. 36 1-Kollisionstaster Mit dem Anti Kollisionstaster kann in Bereiche gefahren werden wo es zu einer Kollision kommen könnte 2-Funktionswahlschalter Mit dem Drehschalter Funktionswahl wird die Ketten-, Stützen-, Bühnen-, oder die Sonderfunktion gewählt. 3-Not-Halt-Taster Auf dem Bedienpult befindet sich der Not-Halt-Taster. Dieser muss nach Betäti- gung durch ziehen entriegelt werden, damit die Maschine wieder betriebsbereit ist.
Aufbau und Funktion 9-Leuchte-Akku (rot) Signalisiert den Ladezustand des Akkus. Blinkt die Leuchte, ist es sofort erforder- lich, den Akku der Funksteuerung zu tauschen. HINWEIS Sobald die Akku-Leuchte anfängt zu blinken, verbleiben noch etwa 15 Minuten, bis der Akku vollständig entleert ist und keine Bedienung mehr möglich ist. 10-Funkantenne Die Funkantenne stellt die Verbindung zwischen der Funksteuerung und dem Empfänger her.
Aufbau und Funktion 5.3.4 Motorsteuerung Verbrennungsmotor Die Motorsteuerung wird direkt am Verbrennungsmotor bedient (Abb.38/1) Abb. 38 Abb. 39 1-Betriebs-/Fehler-LED Zeigt den Betriebszustand an. – Leuchtet die LED grün, ist alles in Ordnung. – Leuchtet die LED rot, ist ein Fehler vorhanden. 2-Anzeige Zeigt den Betriebsstatus sowie Fehlermeldungen an.
Aufbau und Funktion 5.3.5 Bedienfelder Steuerkasten Abb. 40 1-Knebelschalter Höhenab- Mit dem Knebelschalter Höhenabschaltung können drei verschiedene Arbeitshö- schaltung (Zubehör) hen eingestellt werden 2-Batterieanzeige Dient zum Ablesen der Batterie Kapazität 3-Not-Halt-Taster Am Steuerkasten befindet sich ein Not-Halt-Taster. Dieser muss nach Betätigung durch Ziehen oder Drehen entriegelt werden, damit die Maschine wieder betriebs- bereit ist 4-Knebelschalter Blitz-...
Aufbau und Funktion 5.3.6 Notsteuerung Bei Ausfall der Energieversorgung kann die Maschine mit Hilfe der Ventile für den Bühnen- und Stützenbetrieb manuell bedient werden. Unter den Abdeckungen (Abb.41/1) befinden sich die Ventile für den Stützenbetrieb und den Bühnenbe- trieb. Abb. 41 Elektrische Anschlüsse 5.4.1 Einspeisung...
Aufbau und Funktion 5.4.2 Steckdosen Arbeitskorb Die Anschlusswerte der Steckdose (Abb.44/1) kann maximale 230V/16A betra- gen. Die Anschlusswerte der Steckdose (Abb.44/2) kann maximal 12V/10A oder 24V/5A betragen. (Zubehör) Abb. 44 Arbeits- und Gefahrenbereiche Der Arbeits- und Gefahrenbereich befindet sich innerhalb und senkrecht unterhalb des Schwenkbereichs der Maschine (siehe graue Markierung im Arbeitsdia- gramm).
Aufbau und Funktion Zubehör Zubehör (optional) 5.6.1 Auffanggurt Bei allen Arbeiten vom Arbeitskorb aus muss ein Auffanggurt mit Bandfalldämpfer getragen und an den jeweiligen Befestigungspunkten im Arbeitskorb befestigt wer- den. Abb. 46 Hebeeinrichtung Optional kann statt des Arbeitskorbes eine Hebeeinrichtung montiert werden. Abb. 47 Verlegeplatten Verlegeplatten verhindern, Beschädigungen an weichen Böden.
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Aufbau und Funktion Arbeitsscheinwerfer Arbeitsscheinwerfer an der Antriebseinheit, am Hubarmhalter oder am Arbeitskorb Abb. 50 Transportpritsche Transportpritsche für Maschinen bis max. 3400 kg. Abb. 51 Anhänger Verschiedene Anhängertypen für Maschinen bis max. 3050 kg. Zurrketten Zur Befestigung der Maschine auf der Transportpritsche Abb. 52 Spanngurte Spanngurte für die Befestigung der Maschine auf einen Anhänger.
Aufbau und Funktion 5.6.2 Zubehör (Lieferumfang) Der Lieferumfang kann je nach Maschinentyp unterschiedlich sein. Schlüsselbund Im Lieferumfang sind diverse Schlüssel enthalten. Sie dienen unter anderem zum Öffnen des Steuerpults, der Staubox oder des Steuerkastens. Abb. 54 Ölablassschlauch: Um Das Motoröl oder Hydrauliköl sauber ablassen zu können, befindet sich im Zu- behör ein Ölablassschlauch.
Transport und Lagerung Transport und Lagerung Sicherheitshinweise für den Transport Unsachgemäßer Transport WARNUNG Lebensgefahr durch unsachgemäßen Transport! Durch unsachgemäßen Transport können schwere Verletzungen bis hin zum Tod verursacht werden. – Während des Transports der Hubarbeitsbühne nicht im Arbeitskorb aufhalten. – Abmessungen der Hubarbeitsbühne beachten.
Transport und Lagerung Anschlagpunkte Transport mit einem Kran WARNUNG Sachschäden durch unsachgemäßes Anschlagen! Die Verwendung ungeeigneter Anschlagpunkte kann zu Schäden an der Maschine führen. – Ausschließlich die hier angegebenen Anschlagpunkte verwenden Die Anschlagpunkte für den Kran Sind mit einem Kranhakensymbol (Abb.57) ge- kennzeichnet.
Transport und Lagerung Transport auf einem Anhänger / Transporter WARNUNG Verletzungsgefahr durch unsachgemäßes Verfahren der Hubar- beitsbühne! Durch unsachgemäßes Verfahren kann die Maschine kippen oder abrutschen. Dies kann zu schweren Verletzungen und erheblichen Sachschäden führen. – Die Steigung der Rampe darf die zulässige maximale Steigfähigkeit der Ma- schine nicht überschreiten.
Transport und Lagerung Die Maschine kann unter folgenden Bedingungen auf einem Anhänger oder LKW transportiert werden: Der Anhänger oder Transporter muss für das Gewicht und die Abmessungen der Maschine ausgelegt sein Die Maschine muss sich in Transportstellung befinden Die Maschine muss mit Sicherheitsgurten oder Sicherheitsketten an den dafür vorgesehenen Lastböcken (Abb.60/1 oder 2) mit dem Transportmittel veran- kert werden Lagerung...
Transport und Lagerung Transport auf einem LKW-Hilfsrahmen 6.5.1 Verladung auf den LKW Personal: Fachpersonal Schutzausrüstung: Arbeitsschutzkleidung Sicherheitsschuhe Abb. 61 1. Arbeitsbühne wie abgebildet hinter den LKW fahren (ÄKapitel 7.6 „Maschine fahren”, auf Seite 88). Abb. 62 2. Arbeitsbühne auf breite Abstützung stellen und komplett abstützen (ÄKapitel 7.10 „Abstützung bedienen”, auf Seite 104).
Transport und Lagerung Abb. 63 VORSICHT Kollisionsgefahr! Beim unterfahren der Arbeitsbühne kann eine Kollision mit der Arbeitsbühne und dem Transportfahrzeug vorkommen. – Immer eine zweite Person beauftragen die den Gefahrenbereich einsehen kann, um den Fahrer des Transportfahrzeugs im Falle einer möglichen Kollisi- on zu warnen.
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Transport und Lagerung 2. Zurrketten (Abb.65/1) an den Anschlagpunkten der Arbeitsbühne (Abb.65/2) und des Hilfsrahmens (Abb.65/3) an allen vier Anschlägen einhängen. 3. Sicherstellen, dass alle vier Zurrketten ordnungsgemäß eingehängt sind. 4. Mit dem Kettenfahrwerk die Arbeitsbühne solange anheben, bis die Funktion automatisch stoppt und die Zurrketten gespannt sind (ÄKapitel 7.12 „Ketten- fahrwerk Höhen und Breitenverstellbar”, auf Seite 112).
Bedienung Bedienung Sicherheitshinweise für die Bedienung Unsachgemäße Bedienung WARNUNG Verletzungsgefahr durch unsachgemäße Bedienung! Unsachgemäße Bedienung kann zu schweren Verletzungen und erheblichen Sachschäden führen. – Alle Bedienschritte gemäß den Angaben und Hinweisen dieser Anleitung durchführen. – Alle Arbeiten stets mit mindestens zwei Personen durchführen. –...
Bedienung Maschine ein-/ausschalten Personal: Eingewiesene Person Schutzausrüstung: Arbeitsschutzkleidung Sicherheitsschuhe Schutzhelm Die Energieversorgung erfolgt entweder durch das Stromnetz (Baustellenspeise- punkt) unter Verwendung eines Verlängerungskabels, durch den Verbrennungs- motor oder durch den Akkuantrieb. 7.3.1 Funksteuerung ein-/ausschalten Vorbereitung 1. Sicherstellen dass der Not-Halt-Taster am Steuerkasten (Abb.69/1) nicht betä- tigt ist.
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Bedienung Ausschalten 6. Zum Ausschalten der Funksteuerung den Drehschalter (Abb.71/1) gegen den Uhrzeigersinn auf [ 0 ] drehen. Abb. 71 7. Den Zündschalter (Abb.72/1) gegen den Uhrzeigersinn auf Stellung [ 0 ] dre- hen. Abb. 72 07.01.2019...
Bedienung 7.3.2 Maschine über das Stromnetz ein-/ausschalten Maschine über den Stromanschluss in Verbindung mit 7.3.2.1 dem Verbrennungsmotor ein-/ausschalten Einschalten 1. Stromanschluss an der Maschine herstellen (ÄKapitel 7.2 „Maschine an das Stromnetz anschließen”, auf Seite 71). 2. Um mit der Bedienung beginnen zu können, muss die Funksteuerung einge- schaltet werden.
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Bedienung 3. Zum Starten den Leuchtdrucktaster am Steuerkasten (Abb.73/1) oder am Be- dienpult (Abb.73/2) mindestens 2 Sekunden drücken. Abb. 73 HINWEIS Beim Dieselmotor kann der Startvorgang durch Vorglühen des Motors verzögert werden, da dieser eine automatische temperaturabhängige Vorglüheinheit besitzt. – Der Leuchtdrucktaster blinkt während des Startvorgangs –...
Bedienung Stillsetzen im Notfall In Gefahrensituationen müssen Bewegungen von Bauteilen möglichst schnell ge- stoppt und die Energieversorgung abgeschaltet werden. Im Notfall wie folgt vorgehen: 1. Sofort Not-Halt durch Not-Halt-Einrichtung auslösen. 2. Wenn keine Gefahr für die eigene Gesundheit besteht, Personen aus der Ge- fahrenzone bergen.
Bedienung Grundlagen des Grafikdisplays Übersicht 7.5.1 Das Grafikdisplay besteht aus den 4 [Funktionstasten] (Abb.74/2-5) und dem Dis- play (Abb.74/1). Das Grafikdisplay fährt beim Einschalten der Maschine hoch. Die Displaydarstellung wird automatisch aktuell auf die jeweilige Situation der Maschi- ne angepasst. Die [Funktionstasten] (Abb.74/2-5)-dienen zum Navigieren durch das Menü.
Bedienung 7.5.3 Beispiele für Betriebsarten Kettenfunktion 7.5.3.1 In der Betriebsart Kettenfunktion wird die horizontale und vertikale Neigung der Maschine durch Punkt (Abb.75/1) auf den Koordinatenachsen dargestellt. Abb. 75 7.5.3.2 Stützenfunktion Position Bedeutung Dosenlibelle Stützenverriegelung Bodendruck In der Betriebsart Stützenfunktion wird die Ausrichtung der einzelnen Stützen und deren korrekte Abstützung angezeigt.
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Bedienung 2. Mit der [Funktionstaste] (Abb.78/1) eine Ebene zurückspringen. Abb. 78 Beispiele Das Display unterstützt den Bediener z. B. beim Auffinden der Transportstellung (x und y) und gibt Hinweise zum Betrieb. Abb. 79 Sobald der Teleskoparm senkrecht über der Teleskoparmauflage steht, wird dies im Display durch das Häkchen (Abb.79/rechts) signalisiert.
Bedienung 7.5.4 Hauptmenü HINWEIS Durch das drücken der [Funktionstaste] (Abb.81/4) im Normalbetrieb wird das „Hauptmenü“ aufgerufen. Das Menü „Maschinendaten“ gliedert sich in 2 Anzeigen und 2 Untermenüs: Anzeige: „Betriebsstunden“ Anzeige: „Motorstunden“ Untermenü: „Maschinennummer“ Untermenü: „Versionen“ Das gewählte Untermenü ist grau hinterlegt. Abb. 82 1.
Bedienung 7.5.5.1 Maschinennummer Im Menü „Maschinennummer“ werden der Maschinentyp und die Maschinennum- mer angezeigt. 1. Mit der [Funktionstaste] (Abb.85/1) zurück in das Menü „Maschinendaten“ springen. Abb. 85 Version 7.5.5.2 Im Menü „Versionen“ werden folgende Soft- und Hardwareversionen angezeigt: Softwareversion der Steuerung Hardwareversion der Steuerung Softwareversion des Displays 1.
Bedienung 7.5.7 Einstellungen Passworteingabe Für den Zugang zum Menü „Einstellungen“ist die Eingabe eines Passwortes erfor- derlich. HINWEIS Das bei Auslieferung eingestellte Passwort lautet: 2468 1. [Funktionstaste] (Abb.88/4) drücken. – Der Cursor blinkt auf der ersten Ziffer. 2. Mit den [Funktionstasten] (Abb.88/2 und 3) die gewünschte Ziffer auswählen. 3.
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Bedienung 7.5.7.1 Display Setup Im Menü „Uhrzeit Setup“ können folgende Einstellungen vorgenommen werden: Uhrzeit Datum Wochentag Die gewählte Einstellung ist grau hinterlegt. 1. Mit den [Funktionstasten] (Abb.90/2 und 3) die gewünschte Einstellung aus- wählen. Abb. 90 2. Mit der [Funktionstaste] (Abb.90/4) die ausgewählte Einstellung bestätigen. –...
Bedienung 4. Mit den [Funktionstasten] (Abb.93/2 und 3) den Cursor auf "Save" stellen. 5. Mit der [Funktionstaste] (Abb.93/4) die Einstellungen speichern. 6. Mit der [Funktionstaste] (Abb.93/1) zurück in das Menü [Einstellungen] sprin- gen. Abb. 93 7.5.7.3 Sprache einstellen HINWEIS Die Sprache wird direkt im Menü „Einstellungen“ eingestellt. 1.
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Bedienung Kraftstoff tanken Kraftstoff neigt sich dem Ende. – Bei nächster Gelegenheit tanken. Abb. 96 Ölstand prüfen Geringer Öldruck. Evtl. Ölstand zu gering. – Ölstand prüfen (ÄKapitel 11.4 „Antriebseinheiten”, auf Seite 255). Abb. 97 Verschmutzungsanzeige Der Hydraulikfilter ist verschmutzt. Hydraulikfilter – Hydraulikfilter wechseln (ÄKapitel 8.2.5 „Hydraulikfilter erneuern”, auf Seite 188).
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Bedienung Wassertemperatur zu hoch Die Kühlwassertemperatur ist zu hoch. – Betrieb einstellen. Service anrufen. Abb. 100 Fehlerhinweis Diverse Fehlerhinweise. Sie dienen vor allem dem Service zur Fehlerermittlung und -beseitigung. Fehlercodeliste Abb. 101 07.01.2019...
Bedienung Maschine fahren Personal: Eingewiesene Personen Schutzausrüstung: Arbeitsschutzkleidung Sicherheitsschuhe Schutzhelm Auffanggurt WARNUNG Verletzungsgefahr durch unsachgemäßes Verfahren der Hubar- beitsbühne! Durch unsachgemäßes Verfahren kann die Maschine kippen oder abrutschen. Dies kann zu schweren Verletzungen und erheblichen Sachschäden führen. – Maschine nur in Transportstellung verfahren. –...
Bedienung 7.6.1 Maschine mittels Steuerung fahren 1. Maschine einschalten (ÄKapitel 7.3 „Maschine ein-/ausschalten”, auf Seite 73). Abb. 102 2. Den Funktionswahlschalter auf [Kettenfunktion] (rot) (Abb.102/1) stellen. 3. Mit dem Betriebswahlschalter die Geschwindigkeit, [Kriechgang] (Abb.102/2) oder [Eilgang] (Abb.102/3) wählen. 4. Mit den Steuerhebeln (Abb.102/4 und 5) die Maschine gemäß nachfolgender Tabelle verfahren.
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Bedienung Abb. 103 Bedienung Auswirkung Beide Steuerhebel nach vorne drücken. Maschine fährt vorwärts. Linken Steuerhebel nach vorne drücken und Maschine dreht sich auf der Stelle im Uhrzeigersinn. rechten Steuerhebel nach hinten ziehen. Beide Steuerhebel nach hinten ziehen. Maschine fährt rückwärts. Linken Steuerhebel nach hinten ziehen und Maschine dreht sich auf der Stelle gegen den Uhrzeiger- rechten Steuerhebel nach vorne drücken.
Bedienung 7.6.2 Maschine am Hang fahren WARNUNG Verletzungsgefahr durch unsachgemäße Bedienung! Bei unsachgemäßen Fahrten am Hang kann die Maschine kippen oder abrut- schen. – Bei Fahrten am Hang nicht im Arbeitskorb aufhalten. – Die maximale Schrägstellung der Maschine beachten (Abb.103). –...
Bedienung 7.6.3 Maschine über Kanten fahren WARNUNG Lebensgefahr durch Fehlbedienung! Die Maschine kann durch Befahren zu hoher Höhenunterschiede kippen. Dies kann schwere Verletzungen bis hin zum Tod verursachen. – Beim Befahren von Höhenunterschieden muss das Kettenfahrwerk eingefah- ren sein. – Bei Fahrten über Kanten nicht im Arbeitskorb aufhalten.
Bedienung 7.6.4 Maschine an Steigungen fahren WARNUNG Lebensgefahr durch Fehlbedienung! Die Maschine kann durch Befahren zu hoher Höhenunterschiede kippen. Dies kann schwere Verletzungen bis hin zum Tod verursachen. – Bei Fahrten an Steigungen oder Gefällen nicht im Arbeitskorb aufhalten. – Niemals im Gefahrenbereich (Kippbereich) der Maschine aufhalten.
Bedienung Teleskoparmauflage verstellen Personal: Eingewiesene Personen Schutzausrüstung: Arbeitsschutzkleidung Sicherheitsschuhe Schutzhelm Bei z.B. Hangfahrten oder beim Transporten kann es notwendig sein, den Telesko- parm etwas anzuheben. Damit dieser während der Fahrt sicher aufliegt, kann die Teleskoparmauflage in drei verschiedene Höhen verstellt werden. Abb. 109 7.7.1 Teleskoparmauflage über den Steuerkasten verstellen...
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Bedienung 5. Die Teleskopauflage (Abb.112/1) am Griff (Abb.112/2) nach oben ziehen, bis die gewünschte Bohrung (Abb.112/3) fluchten. Abb. 112 6. Den Befestigungsbolzen (Abb.113/1) einschieben und mit dem Federsplint (Abb.113/2) sichern. Abb. 113 7. Den [Drucktaster] (Abb.114/1) gedrückt halten, bis das Profilpaket vollständig auf die Transportauflage aufliegt und die Bewegung selbstständig stoppt.
Bedienung 7.7.2 Teleskoparmauflage über die Funksteuerung verstellen 1. Arbeitskorb in Arbeitsstellung bringen (ÄKapitel 7.8 „Arbeitskorb in Arbeitsstel- lung bringen (option)”, auf Seite 98). 2. Den Funktionswahlschalter auf [Sonderfunktionen] (grün) (Abb.115/2) stellen. 3. Den Steuerhebel (Abb.115/1) nach vorne drücken und solange halten, bis das Profilpaket angehoben wird und die Bewegung selbstständig stoppt.
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Bedienung 8. Den Steuerhebel (Abb.119/1) nach hinten ziehen und solange halten, bis das Profilpaket vollständig auf die Transportauflage aufliegt und die Bewegung selbstständig stoppt. Abb. 119 07.01.2019...
Bedienung Arbeitskorb in Arbeitsstellung bringen (option) Personal: Eingewiesene Personen Schutzausrüstung: Arbeitsschutzkleidung Sicherheitsschuhe Schutzhelm Abb. 120 Bei z.B. der Verstellung der Transportauflage ist es nötig, den Arbeitskorb in Ar- beitsstellung (Abb.120/1) zu bringen. 07.01.2019...
Bedienung 7.8.1 Arbeitskorb über den Steuerkasten in Arbeitsstellung bringen (optional) HINWEIS Der Arbeitskorb kann nur in Arbeitsstellung gebracht werden, wenn sich im Arbeits- korb nicht mehr als 40 kg Beladung befindet. 1. Sicherstellen, dass sich im Arbeitskorb nicht mehr als 40 kg Beladung befindet. 2.
Bedienung 7.8.2 Arbeitskorb über die Funksteuerung in Arbeitsstellung bringen HINWEIS Der Arbeitskorb kann nur in Arbeitsstellung gebracht werden, wenn sich im Arbeits- korb nicht mehr als 40 kg Beladung befindet. 1. Sicherstellen, dass sich im Arbeitskorb nicht mehr als 40 kg Beladung befindet. 2.
Bedienung 7.9.1 Abstützung einstellen Personal: Eingewiesene Personen Schutzausrüstung: Arbeitsschutzkleidung Sicherheitsschuhe Schutzhelm WARNUNG Verletzungsgefahr durch unsachgemäße Abstützung! Durch eine unsachgemäße Abstützung kann die Maschine kippen oder abrut- schen. Dies kann zu schweren Verletzungen und erheblichen Sachschäden führen. – Alle Arbeiten stets mit mindestens zwei Personen durchführen. –...
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Bedienung 3. Die Stütze so weit schwenken, bis sich der Arretierungsbolzen über der Boh- rung zur schmalen (Abb.127/1) oder breiten (Abb.127/2) Arbeitsposition befin- det. 4. Den Arretierungsbolzen an der Griffstange entlang der Kulisse nach unten drücken. Sicherstellen dass der Arretierungsbolzen vollständig eingedrückt ist. Abb. 127 07.01.2019...
Bedienung 7.10 Abstützung bedienen Personal: Eingewiesene Person Schutzausrüstung: Arbeitsschutzkleidung Sicherheitsschuhe Schutzhelm WARNUNG Verletzungsgefahr durch unsachgemäße Abstützung! Durch eine unsachgemäße Abstützung kann die Maschine kippen oder abrut- schen. Dies kann zu schweren Verletzungen und erheblichen Sachschäden führen. – Alle Arbeiten stets mit mindestens zwei Personen durchführen. –...
Bedienung 7.10.1 Manuelle Abstützung 1. Maschine einschalten (ÄKapitel 7.3 „Maschine ein-/ausschalten”, auf Seite 73). 2. Arbeitskorb in Arbeitsstellung bringen (ÄKapitel 7.8 „Arbeitskorb in Arbeitsstel- lung bringen (option)”, auf Seite 98). 3. Stützen in gewünschte Arbeitsposition bringen (ÄKapitel 7.9 „Abstützung in Ar- beitsposition bringen”, auf Seite 101).
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Bedienung Bedienelement Symbol Auswirkung Steuerhebel (Abb.128/1) Stütze 1 fährt ab Stütze 1 fährt auf Steuerhebel (Abb.128/2) Stütze 2 fährt ab Stütze 2 fährt auf Steuerhebel (Abb.128/3) Stütze 3 fährt ab Stütze 3 fährt auf Steuerhebel (Abb.128/4) Stütze 4 fährt ab Stütze 4 fährt auf 7.
Bedienung 7.10.2 Automatische Abstützung 1. Maschine einschalten (ÄKapitel 7.3 „Maschine ein-/ausschalten”, auf Seite 73). 2. Korbarm und Arbeitskorb in Arbeitsstellung bringen (ÄKapitel 7.8 „Arbeitskorb in Arbeitsstellung bringen (option)”, auf Seite 98). 3. Stützen in gewünschte Arbeitsposition bringen (ÄKapitel 7.9 „Abstützung in Ar- beitsposition bringen”, auf Seite 101).
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Bedienung 6. Das Chassis durch Ausrichten der Stützen nach der Dosenlibelle (Abb.132) in waagerechte Position bringen. Die Blase (Abb.132/1) der Dosenlibelle muss sich innerhalb des 1°-Kreises (Abb.132/2) befinden. Abb. 132 7. Bei ordnungsgemäßer Abstützung leuchtet die grüne Leuchte (Abb.133/1) an der Funksteuerung dauerhaft. 8.
Bedienung 7.11 Abstützungen für Absicherungen einstellen und bedienen Personal: Eingewiesene Personen Schutzausrüstung: Arbeitsschutzkleidung Sicherheitsschuhe Schutzhelm 1. Maschine einschalten (ÄKapitel 7.3 „Maschine ein-/ausschalten”, auf Seite 73). 2. Arbeitskorb in Arbeitsstellung bringen (ÄKapitel 7.8 „Arbeitskorb in Arbeitsstel- lung bringen (option)”, auf Seite 98). 3.
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Bedienung WARNUNG Verletzungsgefahr durch ungleichmäßiges Heben oder Senken der Maschine! Durch ungleichmäßiges Heben und Senken kann die Maschine kippen oder abrut- schen. Dies kann zu schweren Verletzungen und erheblichen Sachschäden führen – Bei ungleichmäßigem Anheben oder Senken den Vorgang sofort abbrechen und Maschine erneut manuell ausrichten.
Bedienung 7.12 Kettenfahrwerk Höhen und Breitenverstellbar Die beiden Kettenfahrwerke können unabhängig voneinander in der Höhe und so- mit gleichzeitig in der Breite verstellt werden. Diese Funktion wird überwiegend bei Fahrten am Hang benötigt. Die Verstellung kann mechanisch oder hydraulisch (Option) erfolgen. Hydraulische Kettenverstellung 7.12.1 Personal:...
Bedienung 7.12.1.1 Kettenfahrwerk hydraulisch ausfahren und einfahren 1. Maschine einschalten (ÄKapitel 7.3 „Maschine ein-/ausschalten”, auf Seite 73). Abb. 136 2. Den Funktionswahlschalter an der Funksteuerung auf [Kettenfunktion] (rot) (Abb.136/3) stellen. 3. Mit den Steuerhebeln (Abb.136/1 und 2) das Kettenfahrwerk gemäß nachfol- gender Tabelle bedienen.
Bedienung 7.12.2 Tipps und Empfehlungen zur hydraulischen Kettenfahrwerksverstellung Nachfolgend einige nützliche Tipps zum Umgang mit der Kettenfahrwerksverstel- lung: Der hydraulische Verstellmechanismus ist dafür ausgelegt, die Höhen- und Breitenverstellung des Fahrwerks vorzunehmen, ohne dass das Chassis mit- tels Stützen angehoben werden muss. Falls eine Verstellung des Fahrwerks durch ungünstigen Untergrund nicht mög- lich sein sollte, muss das Abstützsystem zu Hilfe genommen werden (ÄKapitel 7.10 „Abstützung bedienen”, auf Seite 104).
Bedienung 7.13 Bühnenaufbau bedienen Personal: Eingewiesene Personen Schutzausrüstung: Arbeitsschutzkleidung Sicherheitsschuhe Schutzhelm Auffanggurt WARNUNG Verletzungsgefahr durch unsachgemäße Bedienung! Eine unsachgemäße Bedienung kann zu schweren Verletzungen und erheblichen Sachschäden führen. – Beim Aufenthalt im Arbeitskorb stets Auffanggurte tragen, und an den An- schnallpunkten einhaken (ÄKapitel 5.2.4 „Arbeitskorb”, auf Seite 49).
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Bedienung 4. Steuerung (Abb.137/1) in das Steuerpult (Abb.137/2) einstecken. Abb. 137 Abb. 138 5. Den Funktionswahlschalter an der Steuerung auf [Bühnenfunktion] (blau) (Abb.138/2) stellen. 6. Mit dem Betriebswahlschalter an der Steuerung die Geschwindigkeit [Kriech- gang] (Abb.138/3) oder [Eilgang] (Abb.138/4) wählen. 7. In bestimmten Bereichen ist es erforderlich den Kollisionstaster zu betätigen. Hierzu muss der Kollisionstaster (Abb.138/1) gleichzeitig mit dem gewünsch- tem Steuerhebel gedrückt werden.
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Bedienung Bedienelement Symbol Auswirkung Steuerhebel (Abb.138/5) Teleskoparm heben Teleskoparm senken Steuerhebel (Abb.138/6) Arbeitskorb dreht sich im Uhrzeiger- sinn (von oben gesehen) Arbeitskorb dreht sich gegen den Uhrzeigersinn (von oben gesehen) Steuerhebel (Abb.138/7) Korbarm heben Korbarm senken Steuerhebel (Abb.138/8) Teleskoparm austeleskopieren Teleskoparm einteleskopieren Steuerhebel (Abb.138/9) Bühne im Uhrzeigersinn drehen (von...
Bedienung 7.14 Memory-Funktion Personal: Eingewiesene Personen Schutzausrüstung: Arbeitsschutzkleidung Sicherheitsschuhe Schutzhelm Auffanggurt Mit der Memory-Funktion kann die Arbeitskorbposition abgespeichert und wieder Angefahren werden. WARNUNG Sachschäden bei unsachgemäßer Bedienung! Die Steuerung fährt den direkten (schnellsten) Weg zur abgespeicherten Arbeits- korbposition. Stehen Hindernisse im Weg, kann erheblicher Sachschaden an der Maschine entstehen.
Bedienung 7.14.1 Arbeitskorbposition speichern 1. Mit den Bühnenfunktionen den Arbeitskorb in eine bestimmte Position im Ar- beitsdiagramm anfahren (ÄKapitel 7.13 „Bühnenaufbau bedienen”, auf Seite 116). Abb. 139 2. Funktionswahlschalter (Abb.139/1) auf [Sonderfunktion] (grün) stellen. 3. Den Steuerhebel (Abb.139/2) gemäß nachfolgender Tabelle bedienen. Bedienelement Symbol Auswirkung...
Bedienung 7.15 Bühnenaufbau in Transportstellung bringen Personal: Eingewiesene Personen Schutzausrüstung: Arbeitsschutzkleidung Sicherheitsschuhe Schutzhelm Auffanggurt Definition Transportstellung Abb. 141 Teleskoparm (Abb.141/1) befindet sich in der Transportauflage. Arbeitskorb (Abb.141/2) befindet sich in Transportstellung. Bühnenaufbau manuell in Transportstellung bringen 7.15.1 1. Maschine einschalten (ÄKapitel 7.3 „Maschine ein-/ausschalten”, auf Seite 73). 2.
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Bedienung 7. Arbeitskorb in Richtung Arbeitsstellung schwenken, bis die Drehbewegung stoppt und das Häkchen (ÄKapitel 7.8 „Arbeitskorb in Arbeitsstellung bringen (option)”, auf Seite 98)/1) im Display angezeigt wird. Abb. 144 07.01.2019...
Bedienung 7.15.2 Bühnenaufbau über die Home-Funktion in Transportstellung bringen WARNUNG Sachschäden bei unsachgemäßer Bedienung! Die Steuerung fährt den direkten (schnellsten) Weg in die Transportstellung. Sind Hindernisse im Weg, kann erheblicher Sachschaden an der Maschine entstehen. – Bei der Gefahr einer Kollision, den Steuerhebel sofort loslassen und die ge- wünschte Arbeitskorbposition Manuell anfahren.
Bedienung 7.16 Abstützung in Transportstellung bringen Personal: Eingewiesene Personen Schutzausrüstung: Arbeitsschutzkleidung Sicherheitsschuhe Schutzhelm Auffanggurt Definition Transportstellung Transportstellung 1 Abb. 146 Abstützung eins und vier (Abb.146/1) befinden sich in Transportstellung 1. Abstützung zwei und drei (Abb.146/2) befinden sich in Transportstellung 1. Transportstellung 2 Abb. 147 Abstützung eins und vier (Abb.147/1) befinden sich in Transportstellung 1.
Bedienung 7.16.1 Abstützung manuell in Transportstellung bringen 1. Maschine einschalten (ÄKapitel 7.3 „Maschine ein-/ausschalten”, auf Seite 73). 2. Bühnenaufbau in Transportstellung bringen (ÄKapitel 7.15 „Bühnenaufbau in Transportstellung bringen”, auf Seite 123). Abb. 148 3. Den Funktionswahlschalter auf [Stützenfunktion] (gelb) (Abb.148/5) stellen. WARNUNG Sachschäden durch unsachgemäße Bedienung des Kollisions- tasters!
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Bedienung Bedienelement Symbol Auswirkung Steuerhebel (Abb.148/1) Stütze 1 fährt ab Stütze 1 fährt auf Steuerhebel (Abb.148/2) Stütze 2 fährt ab Stütze 2 fährt auf Steuerhebel (Abb.148/3) Stütze 3 fährt ab Stütze 3 fährt auf Steuerhebel (Abb.148/4) Stütze 4 fährt ab Stütze 4 fährt auf 6.
Bedienung 7.16.2 Abstützung automatisch in Transportstellung bringen 1. Maschine einschalten (ÄKapitel 7.3 „Maschine ein-/ausschalten”, auf Seite 73). 2. Bühnenaufbau in Transportstellung bringen (ÄKapitel 7.15 „Bühnenaufbau in Transportstellung bringen”, auf Seite 123). Abb. 149 3. Den Funktionswahlschalter auf [Stützenfunktion] (gelb) (Abb.149/2) stellen. 4.
Bedienung 7.16.3 Abstützung über die Home-Funktion in Transportstellung bringen Mit der Home-Funktion kann der Bühnenaufbau in Transportposition gebracht wer- den. 1. Maschine einschalten (ÄKapitel 7.3 „Maschine ein-/ausschalten”, auf Seite 73). 2. Bühnenaufbau in Transportstellung bringen (ÄKapitel 7.15 „Bühnenaufbau in Transportstellung bringen”, auf Seite 123). Abb. 150 3.
Bedienung 7.17 Arbeitskorb demontieren/montieren Personal: Eingewiesene Personen Schutzausrüstung: Arbeitsschutzkleidung Sicherheitsschuhe Schutzhelm Bei engen Durchfahrten oder dem Wechsel zur Hebeeinrichtung, ist es nötig den Arbeitskorb zu demontieren/montieren. Hierzu ist an der Korbanlenkung eine Wechselvorrichtung montiert. HINWEIS Der Wechsel des Arbeitskorbes muss mit zwei Personen erfolgen. 7.17.1 Arbeitskorb demontieren 1.
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Bedienung 4. Korbbolzen (Abb.153/1) im Uhrzeigersinn um 90° drehen. Abb. 153 5. Korbbolzen (Abb.154/1) herausziehen. Abb. 154 6. Arbeitskorb zu zweit leicht nach oben ziehen, nach vorne neigen und aus der Halterung herausziehen. Abb. 155 07.01.2019...
Bedienung 7.17.2 Arbeitskorb montieren 1. Arbeitskorb muss sich in Transportstellung (ÄKapitel 7.15 „Bühnenaufbau in Transportstellung bringen”, auf Seite 123) oder in Arbeitsstellung (ÄKapitel 7.8 „Arbeitskorb in Arbeitsstellung bringen (option)”, auf Seite 98) befinden. 2. Arbeitskorb (Abb.156/1) zu zweit in die Halterung (Abb.156/2) einsetzen und in die Aufnahme (Abb.156/3) drücken.
Bedienung 7.18 Hebeeinrichtung WARNUNG Lebensgefahr durch schwebende Lasten! Beim Heben von Lasten besteht Lebensgefahr durch herabfallende oder unkontrol- liert schwenkende Teile. – Niemals unter schwebende Lasten treten. – Ausschließlich an dem für das Heben der Lasten vorgesehenen Anschlag- punkt anschlagen. Auf sicheren Sitz der Abschlagmittel achten. 300 kg 300 kg Abb. 160...
Bedienung 5. Federsplint /1) in den Verriegelungsbolzen einsetzen. Abb. 164 Demontage 6. Die Demontage erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. 07.01.2019...
Bedienung 7.18.2 Hebeeinrichtung bedienen Personal: Eingewiesene Personen Schutzausrüstung: Arbeitsschutzkleidung Sicherheitsschuhe Schutzhelm WARNUNG Notbetrieb ohne Funktion! Hat die Hauptbatterie der Maschine eine Spannung von <11,2V, ist für den Notbe- trieb nicht genügend Batteriekapazität vorhanden. – Vor Beginn der Bühnenfunktionen, muss die Hauptbatterie geladen werden (ÄKapitel 7.26 „Hauptbatterie laden”, auf Seite 171).
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Bedienung 7. In bestimmten Bereichen ist es erforderlich den Kollisionstaster zu betätigen. Hierzu muss der Kollisionstaster (Abb.165/1) gleichzeitig mit dem gewünsch- tem Steuerhebel gedrückt werden. WARNUNG Sachschäden durch unsachgemäße Bedienung des Kollisions- tasters! Beim Bedienen der Bühnenfunktionen ist es in verschiedenen Bereichen erforder- lich den Kollisionstaster zu betätigen.
Bedienung 7.19 Kraftstofftank füllen Personal: Eingewiesene Personen Schutzausrüstung: Arbeitsschutzkleidung Sicherheitsschuhe WARNUNG Brandgefahr durch unsachgemäßes tanken! Beim betanken besteht Brandgefahr durch austretende Dämpfe und verschütteten Kraftstoff. – Beim Auftanken nicht rauchen und sicherstellen, dass sich kein Feuer oder of- fenes Licht in der Nähe befindet. –...
Bedienung 7.20 Notbetrieb Personal: Eingewiesene Personen Schutzausrüstung: Arbeitsschutzkleidung Sicherheitsschuhe Schutzhelm WARNUNG Verletzungsgefahr aufgrund fehlender Sicherheitseinrichtun- gen! Im Notbetrieb sind alle Sicherheitseinrichtungen (z. B. Endschalter, Not-Stopp, ...) außer Funktion. – Den Notbetrieb gemäß nachfolgender Anweisung bedienen. Die Hubarbeitsbühne verfügt über einen elektrischen Notbetrieb, der es ermöglicht, die Hubarbeitsbühne ohne Funksteuerung, Kabelfernbedienung oder Steuerpult zu bedienen.
Seite 141
Bedienung 3. Das Ventil [Bühne] (Abb.170/1) eindrücken und im Uhrzeigersinn verriegeln. Abb. 170 WARNUNG Verletzungsgefahr durch unsachgemäße Bedienung! Durch unsachgemäße Bedienung des Bühnenbetriebs kann die Maschine kippen oder wegrutschen. Das kann zu schweren Verletzungen und Sachschäden führen. – Wenn sich Personen oder Gegenstände im Arbeitskorb befinden, diesen stets möglichst waagerecht halten –...
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Bedienung Abb. 171 Bedienelement Symbol Auswirkung Ventilhebel (Abb.171/1) Arbeitskorb dreht sich im Uhrzeiger- sinn (von oben gesehen) Arbeitskorb dreht sich gegen den Uhrzeigersinn (von oben gesehen) Ventilhebel (Abb.171/2) Korbarm heben Korbarm senken Ventilhebel (Abb.171/3) Teleskoparm heben Teleskoparm senken Ventilhebel (Abb.171/4) Teleskoparm austeleskopieren Teleskoparm einteleskopieren Ventilhebel (Abb.171/5) Bühne im Uhrzeigersinn drehen (von...
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Bedienung Hinweise zur Transportstel- lung Abb. 172 6. Die Bühne in Richtung Transportstellung schwenken, bis die beiden Pfeile (Abb.172/1) des Drehanzeigers fluchten. 7. Nach dem Notbetrieb das Ventil (Abb.173/1) gegen den Uhrzeigersinn entrie- geln und die Abdeckhaube wieder anschrauben. Abb. 173 WARNUNG Verletzungsgefahr durch unkontrollierte Bewegungen! Bei falscher Einstellung der Ventile im Normalbetrieb besteht die Gefahr von un- kontrollierten Bewegungen.
Bedienung 7.20.2 Abstützung im Notbetrieb 1. Zündschalter (Abb.174/1) im Uhrzeigersinn auf Stellung [ 1 ] drehen. Abb. 174 2. Die Abdeckung (Abb.175/1) abschrauben. Abb. 175 3. Das Ventil (Abb.176/1) eindrücken und im Uhrzeigersinn verriegeln. Abb. 176 WARNUNG Verletzungsgefahr durch unsachgemäße Bedienung! Durch unsachgemäße Bedienung des Stützenbetriebs kann die Maschine kippen oder wegrutschen.
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Bedienung Abb. 177 Bedienelement Symbol Auswirkung Ventilhebel (Abb.177/1) Stütze 1 fährt ab nach vorne drücken. Ventilhebel (Abb.177/1) Stütze 1 fährt auf nach hinten ziehen. Ventilhebel (Abb.177/2) Stütze 2 fährt ab nach vorne drücken. Ventilhebel (Abb.177/2) Stütze 2 fährt auf nach hinten ziehen. Ventilhebel (Abb.177/3) Stütze 3 fährt ab nach vorne drücken.
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Bedienung 6. Nach dem Notbetrieb das Ventil (Abb.178/1) gegen den Uhrzeigersinn entrie- geln und die Abdeckhaube wieder anschrauben. Abb. 178 WARNUNG Verletzungsgefahr durch unkontrollierte Bewegungen! Bei falscher Einstellung der Ventile im Normalbetrieb besteht die Gefahr von un- kontrollierten Bewegungen. Dies kann zu schweren Verletzungen führen. –...
Bedienung 7.20.3 Kettenfahrwerk im Notbetrieb Kettenfahrwerk auf/ab 7.20.3.1 1. Zündschalter (Abb.179/1) im Uhrzeigersinn auf Stellung [ 1 ] drehen. Abb. 179 2. Die Abdeckung (Abb.180/1) abschrauben. Abb. 180 WARNUNG Verletzungsgefahr durch unsachgemäße Bedienung! Durch unsachgemäße Bedienung des Kettenfahrwerks kann die Maschine kippen oder wegrutschen.
Seite 148
Bedienung 5. Die Ventile gemäß nachfolgender Tabelle bedienen. HINWEIS Es könne auch mehrere Ventile gleichzeitig betätigt werden. Abb. 182 Bedienelement Symbol Auswirkung Ventilhebel (Abb.182/1) Kettenfahrwerk links fährt nach vorne drücken. Ventilhebel (Abb.182/1) Kettenfahrwerk links fährt nach hinten ziehen. Ventilhebel (Abb.182/2) Kettenfahrwerk rechts nach vorne drücken.
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Bedienung 6. Nach dem Notbetrieb das Ventil (Abb.183/1) gegen den Uhrzeigersinn entrie- geln und die Abdeckhaube wieder anschrauben. Abb. 183 WARNUNG Verletzungsgefahr durch unkontrollierte Bewegungen! Bei falscher Einstellung der Ventile im Normalbetrieb besteht die Gefahr von un- kontrollierten Bewegungen. Dies kann zu schweren Verletzungen führen. –...
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Bedienung 3. Das Ventil (Abb.186/1) eindrücken und im Uhrzeigersinn verriegeln. Abb. 186 4. Die Abdeckung (Abb.187/1) abschrauben. Abb. 187 Abb. 188 WARNUNG Verletzungsgefahr durch unsachgemäße Bedienung! Durch unsachgemäße Bedienung des Kettenfahrwerks kann die Maschine kippen oder wegrutschen. Das kann zu schweren Verletzungen und Sachschäden führen. –...
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Bedienung Bedienelement Symbol Auswirkung Ventilhebel (Abb.188/1) Kettenfahrwerk rechts nach vorne drücken. fährt vor Ventilhebel (Abb.188/1) Kettenfahrwerk rechts nach hinten ziehen. fährt zurück Ventilhebel (Abb.188/2) Kettenfahrwerk links fährt nach vorne drücken. Ventilhebel (Abb.188/2) Kettenfahrwerk links fährt nach hinten ziehen. zurück 7. Nach dem Notbetrieb das Ventil (Abb.189/1) gegen den Uhrzeigersinn entrie- geln und die Abdeckhauben auf beiden Seiten wieder anschrauben.
Bedienung 7.21 Servicebetrieb Personal: Eingewiesene Personen Schutzausrüstung: Arbeitsschutzkleidung Sicherheitsschuhe Schutzhelm Definition des Servicebetriebs Betrieb der Hubarbeitsbühne ohne Sicherheitsfunktionen, lediglich über die Hy- drauliksteuerung ohne Unterstützung der Steuerung. Vollhydraulischer Betrieb mit der Energieversorgung durch den Verbrennungsmotor. Die Bedienung der Steue- rung ist im Servicebetrieb nicht möglich. Der Servicebetrieb ist nur zulässig, wenn die Hubarbeitsbühne sich in einem tech- nisch fehlerfreien Zustand befindet.
Bedienung 7.21.1 Maschine für den Servicebetrieb ein-ausschalten Maschine für den Servicebetrieb über den 7.21.1.1 Verbrennungsmotor ein-/ausschalten HINWEIS Das ein-/Ausschalten des Verbrennungsmotors über den Schlüsselschalter der Motorsteuerung ist nur für den Servicebetrieb vorgesehen. Verbrennungsmotor starten Die Motorsteuerung für den Dieselmotor besitzt eine automatische Vorglüheinheit. Im kalten Zustand wird der Verbrennungsmotor vor dem Starten vorgeglüht.
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Bedienung 4. Schlüssel (Abb.192/1) im Uhrzeigersinn in die dargestellte Position drehen und halten, bis der Motor anspringt. Abb. 192 HINWEIS Der Motor ist gegen sofortiges Neustarten mechanisch gesichert. Erst wenn der Zündschlüssel wieder in die Ausgangsposition gedreht wird, kann von neuem gest- artet werden.
Bedienung 7.21.1.2 Maschine für den Servicebetrieb über den Stromanschluss ein-/ausschalten 1. Maschine an das Stromnetz anschließen (ÄKapitel 7.2 „Maschine an das Stromnetz anschließen”, auf Seite 71). Bühnenaufbau im Servicebetrieb 7.21.2 WARNUNG Verletzungsgefahr durch unsachgemäße Maschinenbewegun- gen! Durch unsachgemäße Maschinenbewegungen kann die Maschine umkippen. Dies kann zu schweren Verletzungen bis hin zum Tod führen.
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Bedienung Abb. 197 Bedienelement Symbol Auswirkung Ventilhebel (Abb.197/1) Arbeitskorb dreht sich im Uhrzeiger- sinn (von oben gesehen) Arbeitskorb dreht sich gegen den Uhrzeigersinn (von oben gesehen) Ventilhebel (Abb.197/2) Korbarm heben Korbarm senken Ventilhebel (Abb.197/3) Teleskoparm heben Teleskoparm senken Ventilhebel (Abb.197/4) Teleskoparm austeleskopieren Teleskoparm einteleskopieren Ventilhebel (Abb.197/5) Bühne im Uhrzeigersinn drehen (von...
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Bedienung 7. Nach dem Servicebetrieb das Ventil [LS] (Abb.198/2) komplett heraus drehen und das Ventil [Bühne] (Abb.198/1) gegen den Uhrzeigersinn entriegeln und die Abdeckhauben wieder anschrauben. 8. Um den Servicebetrieb zu beenden, muss die Maschine über die Motorsteue- rung ausgeschaltet werden (ÄKapitel 7.21.1 „Maschine für den Servicebetrieb ein-ausschalten”, auf Seite 153).
Bedienung 7.21.3 Stützenbetrieb im Servicebetrieb WARNUNG Verletzungsgefahr durch unsachgemäße Maschinenbewegun- gen! Durch unsachgemäße Maschinenbewegungen kann die Maschine umkippen. Dies kann zu schweren Verletzungen bis hin zum Tod führen. – Der Servicebetrieb für die [Stützenfunktion] ist nur zulässig, wenn sich der Bühnenaufbau in Transportstellung befindet.
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Bedienung Abb. 201 Bedienelement Symbol Auswirkung Ventilhebel (Abb.201/1) Stütze 1 fährt ab nach vorne drücken. Ventilhebel (Abb.201/1) Stütze 1 fährt auf nach hinten ziehen. Ventilhebel (Abb.201/2) Stütze 2 fährt ab nach vorne drücken. Ventilhebel (Abb.201/2) Stütze 2 fährt auf nach hinten ziehen. Ventilhebel (Abb.201/3) Stütze 3 fährt ab nach vorne drücken.
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Bedienung 7. Um den Servicebetrieb zu beenden, muss die Maschine über die Motorsteue- rung ausgeschaltet werden (ÄKapitel 7.21.1 „Maschine für den Servicebetrieb ein-ausschalten”, auf Seite 153). WARNUNG Verletzungsgefahr durch unkontrollierte Bewegungen! Bei falscher Einstellung der Ventile im Normalbetrieb besteht die Gefahr von un- kontrollierten Bewegungen.
Bedienung 7.21.4 Kettenfahrwerk im Servicebetrieb WARNUNG Verletzungsgefahr durch unsachgemäße Maschinenbewegun- gen! Durch unsachgemäße Maschinenbewegungen kann die Maschine umkippen. Dies kann zu schweren Verletzungen bis hin zum Tod führen. – Der Servicebetrieb für die [Kettenfunktion] ist nur zulässig, wenn sich der Büh- nenaufbau und die Abstützung in Transportstellung befinden.
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Bedienung 7.21.4.1 Kettenfahrwerk fahren 1. Abdeckhaube (Abb.205/1) abschrauben. 2. Die Ventile gemäß nachfolgender Tabelle bedienen. Abb. 205 Abb. 206 Bedienelement Symbol Auswirkung Ventilhebel (Abb.206/1) Kettenfahrwerk rechts nach vorne drücken. fährt vor Ventilhebel (Abb.206/1) Kettenfahrwerk rechts nach hinten ziehen. fährt zurück Ventilhebel (Abb.206/2) Kettenfahrwerk links fährt nach vorne drücken.
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Bedienung 4. Um den Servicebetrieb zu beenden, muss die Maschine über die Motorsteue- rung ausgeschaltet werden (ÄKapitel 7.21.1 „Maschine für den Servicebetrieb ein-ausschalten”, auf Seite 153). WARNUNG Verletzungsgefahr durch unkontrollierte Bewegungen! Bei falscher Einstellung der Ventile im Normalbetrieb besteht die Gefahr von un- kontrollierten Bewegungen.
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Bedienung 2. Nach dem Servicebetrieb das Ventil [LS] (Abb.209/2) komplett heraus drehen, das Ventil [Stütze Kette] (Abb.209/1) gegen den Uhrzeigersinn entriegeln und die Abdeckhauben wieder anschrauben. 3. Um den Servicebetrieb zu beenden, muss die Maschine über die Motorsteue- rung ausgeschaltet werden (ÄKapitel 7.21.1 „Maschine für den Servicebetrieb ein-ausschalten”, auf Seite 153).
Bedienung 7.22 Zusatzantrieb 12V Personal: Eingewiesene Personen Schutzausrüstung: Arbeitsschutzkleidung Sicherheitsschuhe Schutzhelm Wenn die Maschine wegen Kraftstoffmangel stehengeblieben ist, kann die Bedie- nung über den Zusatzantrieb-12V betrieben werden. Diese Funktion dient ausschließlich für den Fall, wenn die Maschine wegen Kraft- stoffmangel stehen geblieben ist. Die Maschine kann somit auf dem schnellst mög- lichem Wege in Transportstellung gebracht werden.
Bedienung 7.23 Staubox In der Staubox befinden sich z.B. Werkzeug für das Kettenfahrwerk, Handhebel für das manuelle Kettenfahrwerk oder die Funksteuerung. Die Staubox kann mit einem Schlüssel abgeschlossen werden. Staubox öffnen 7.23.1 1. Abdeckkappe von der Verriegelung (Abb.211/1) abziehen. 2. Mit dem Schlüssel für die Staubox das Schloss (Abb.211/1) im Uhrzeigersinn öffnen.
Bedienung 7.23.2 Staubox verschließen 1. Klappe hoch drücken. 2. Verriegelung (Abb.213/1) gegen den Uhrzeigersinn drehen. Abb. 213 3. Mit dem Schlüssel für die Staubox das Schloss (Abb.214/1) gegen Uhrzeiger- sinn drehen um die Staubox zu verschließen. 4. Abdeckkappe auf die Verriegelung (Abb.214/1) drücken. Abb. 214 07.01.2019...
Bedienung 7.24 Batterien der Funksteuerung wechseln/laden Personal: Eingewiesene Person Schutzausrüstung: Arbeitsschutzkleidung Sicherheitsschuhe Schutzhelm Im Lieferumfang befinden sich 3 aufladbare Batterien für die Funksteuerung, eine in der Funksteuerung, eine im Netzladegerät und eine im Ladegerät Am Arbeits- korb. HINWEIS Die Betriebszeit einer geladenen Batterie beträgt etwa 8 bis 10 Stunden 1.
Bedienung 4. Geladenen Batterie (Abb.217/1) aus dem Ladegerät entnehmen und leere Bat- terie einsetzen. 5. Geladene Batterie in die Funksteuerung einsetzen. Abb. 217 HINWEIS Die maximale Ladedauer beträgt 4 Stunden Anzeigen des Ladegeräts Ladegerät ist mit Spannung versorgt – Gelbe LED (Abb.218/1) leuchtet Ladevorgang läuft –...
Bedienung 7.25 Kapazität der Hauptbatterie kontrollieren Personal: Eingewiesene Personen Schutzausrüstung: Arbeitsschutzkleidung Sicherheitsschuhe Schutzhelm 1. Zündschalter (Abb.219/2) im Uhrzeigersinn auf [ 1 ] stellen. 2. Batteriekapazität an der Batterieanzeige (Abb.219/1) ablesen und mit der nachfolgenden Tabelle abgleichen. Anzeigearten Batteriespannung Beschreibung >11,2V Kein laden der Batterie erforderlich.
Bedienung 7.26 Hauptbatterie laden Personal: Fachpersonal Schutzausrüstung: Arbeitsschutzkleidung Sicherheitsschuhe Schutzbrille WARNUNG Verletzungsgefahr durch unsachgemäße Bedienung! Durch falsche Einstellungen am Ladegerät kann die Batterie zerstört werden. Dies kann zu Verletzungen führen. – Laden sie niemals eine Batterie, ohne zuvor die Betriebsanleitung des ver- wendeten Ladegeräts durchzusehen.
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Bedienung 4. Das rote Kabel mit dem Pluspol (Abb.221/1) der Batterie verbinden. 5. Das schwarze Kabel mit einem geeigneten Masseanschluss im Motorraum an- klemmen. 6. Stellen sie sicher, dass die Zündung und alle elektrischen Verbraucher ausge- schaltet sind. 7. Vor dem Einschalten des Ladegerätes die passenden Spannung und die pas- sende Stromstärke der Batterie am Ladegerät einstellen.
Bedienung 7.27 Starthilfe Personal: Fachpersonal Schutzausrüstung: Arbeitsschutzkleidung Sicherheitsschuhe Schutzbrille WARNUNG Verletzungsgefahr durch unsachgemäße Bedienung! Durch eine falsche Vorgehensweise, können Sachschäden und erhebliche Verlet- zungen auftreten. – Tragen Sie immer eine geeignete Schutzbrille und schützen Sie Gesicht und Hände auf geeignete Weise. –...
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Bedienung 4. Das rote Kabel mit dem Pluspol der leeren Batterie (Abb.223/1) verbinden. 5. Das andere Ende des roten Kabels mit dem Pluspol der Spenderbatterie ver- binden. 6. Das schwarze Kabel mit einem geeigneten Masseanschluss im Motorraum an- klemmen. 7. Das andere Ende des schwarzen Kabels mit dem Minuspol der Spenderbatte- rie verbinden.
Bedienung 7.28 Bedienpultverstellung (optional) Personal: Eingewiesene Personen Schutzausrüstung: Arbeitsschutzkleidung Sicherheitsschuhe Schutzhelm Um die Durchfahrtbreite zu verringern, kann das Bedienpult verstellt werden. Steuereinheit herunter 1. Arbeitskorb demontieren (ÄKapitel 7.17 „Arbeitskorb demontieren/montieren”, schieben auf Seite 131). 2. Befestigungshebel lösen (Abb.224/1). Abb. 224 3. Die Steuereinheit (Abb.225/1) in Pfeilrichtung herunter schieben. 4.
Bedienung 7.29.2 Zahlenschloss Bedienpult Das Zahlenschloss ist Werksseitig mit den letzten 3 Nummern der Seriennummer codiert. Im Beispiel ist die Seriennummer der Hubarbeitsbühne 141123. Abb. 227 1. Letzten drei Stellen der Seriennummer einstellen (im Beispiel 123). 2. Bedienungsknopf gegen den Uhrzeigersinn auf Symbol [Pfeil] drehen. 3.
Wartung Wartung Sicherheitshinweise für die Wartung Elektrischer Strom GEFAHR Lebensgefahr durch elektrischen Strom! Bei Kontakt mit spannungsführenden Bauteilen besteht Lebensgefahr. Eingeschal- tete, elektrische Bauteile können unkontrollierte Bewegungen ausführen und zu schwersten Verletzungen führen. – Vor Beginn der Arbeiten elektrische Versorgung abschalten und gegen Wie- dereinschalten sichern.
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Wartung Abgase WARNUNG Lebensgefahr durch Vergiftung und Erstickung durch Abgase! Abgase können beim Einatmen zur Erstickung führen, schwere Vergiftungen verur- sachen und schwere Verletzungen der Atemwege hervorrufen. – Bei Arbeiten mit der Maschine im Dieselmotorbetrieb stets für Frischluftzufuhr sorgen. – Beim Einatmen von Abgasen der betroffenen Person sofort Frischluft zuführen und Arzt hinzuziehen.
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Wartung Heiße Betriebsstoffe WARNUNG Verletzungsgefahr durch heiße Betriebsstoffe! Betriebsstoffe (Kühlflüssigkeiten, Motoröl oder Hydrauliköl) können im Betrieb hohe Temperaturen erreichen. Hautkontakt mit heißen Betriebsstoffen verursacht schwere Verbrennungen der Haut. – Kontakt mit heißen Betriebsstoffen vermeiden. – Vor allen Arbeiten mit Betriebsstoffen prüfen, ob diese heiß sind. Falls erfor- derlich, abkühlen lassen.
Wartung Motoröl WARNUNG Verletzungsgefahr durch Motoröl! Motoröl enthält giftige Stoffe, die Entzündungen auslösen können und krebserre- gend sind. – Jeglichen Hautkontakt mit Motoröl vermeiden. – Nach versehentlichem Hautkontakt unverzüglich die Hände mit Seife wa- schen. Keinesfalls Benzin, Lösungsmittel oder sonstige chemische Reiniger verwenden.
Wartung Wartungsarbeiten Maschine reinigen 8.2.1 Personal: Fachpersonal Schutzausrüstung: Arbeitsschutzkleidung Sicherheitsschuhe Schutzbrille HINWEIS Sachschäden durch unsachgemäße Reinigung! Unsachgemäße Reinigung kann zu Schäden an der Maschine führen. – Keine aggressiven Reinigungsmittel auf Säurebasis verwenden. – Alle Reinigungsmittel gründlich mit klarem Wasser entfernen. –...
Wartung 8.2.2 Kette spannen Personal: Fachpersonal Schutzausrüstung: Arbeitsschutzkleidung Sicherheitsschuhe Sonderwerkzeug: Fettpresse Materialien: Mehrzweckfett 1. Maschine in Arbeitsstellung bringen (ÄKapitel 7.10 „Abstützung bedienen”, auf Seite 104). Die Maschine muss vollständig abgestützt sein und die Ketten dür- fen den Boden nicht mehr berühren. 2.
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Wartung 7. Sicherstellen, dass der Durchhang (Abb.233/X) 10–15 mm hat. 8. Sicherstellen, dass kein Fett am Schmiernippel austritt. Abb. 233 9. Schiebekupplung (Abb. 181/1) um 180° gegen den Uhrzeigersinn zurückdre- hen und vom Fettspannzylinder (Abb. 181/2) abziehen. Abb. 234 10. Fettschiebekupplung säubern und wieder in die Staubox (Abb.235/1) legen. 11.
Wartung 8.2.3 Hydrauliköl prüfen/nachfüllen Personal: Fachpersonal Schutzausrüstung: Arbeitsschutzkleidung Sicherheitsschuhe Materialien: Hydrauliköl (ÄKapitel 4.8 „Betriebsstoffe”, auf Seite 40) 1. Maschine in Transportstellung bringen (ÄKapitel 7.16 „Abstützung in Trans- portstellung bringen”, auf Seite 126). 2. Sicherstellen, dass die Maschine waagerecht ausgerichtet ist. 3.
Wartung 8.2.5 Hydraulikfilter erneuern Personal: Fachpersonal Schutzausrüstung: Arbeitsschutzkleidung Sicherheitsschuhe Schutzbrille Materialien: Filtereinsätze Der Rücklauffilter befindet sich am Hydrauliktank (Abb.241/1) und der Vorlauffilter befindet sich in der Hydraulikeinheit (Abb.241/2). Abb. 241 VORSICHT Sachschäden durch unsachgemäße Befüllung! Durch einen zu niedrigen Hydraulikölstand können die Hydraulikpumpen beschä- digt werden.
Wartung 2. Einen geeigneten Auffangbehälter für Hydrauliköl unter den Filter (Abb.243/1) stellen. 3. Filtertopf (Abb.243/1) abschrauben. 4. Austretendes Hydrauliköl auffangen und fachgerecht entsorgen. 5. Den Filtertopf auf Beschädigungen prüfen. Abb. 243 6. Filtereinsatz (Abb.244/1) entnehmen und neuen Filtereinsatz einsetzen. 7. Filtertopf wieder einschrauben. 8.
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Wartung 6. Deckel vom Hydraulikfilter wieder einschrauben (Abb.248/1). 7. Abdeckhaube wieder montieren. Abb. 248 07.01.2019...
Wartung 8.2.6 Getriebeöl des Kettenfahrwerks prüfen Personal: Fachpersonal Schutzausrüstung: Arbeitsschutzkleidung Sicherheitsschuhe Material: Getriebeöl (ÄKapitel 4.8 „Betriebsstoffe”, auf Seite 40) HINWEIS Sachschäden durch unsachgemäße Befüllung! Ein falscher Ölstand kann zum Ausfall und zu Beschädigung an der Hydraulikan- lage führen. – Ölstand regelmäßig kontrollieren. Die Kettenantriebe besitzen jeweils ein separates Getriebe.
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Wartung 5. Ölstand visuell kontrollieren. Das Getriebe muss bis zur Unterkante der Gewin- debohrung (Abb.251/1) mit Öl gefüllt sein. 6. Ggf. Getriebeöl nachfüllen. Dazu das Öl langsam durch die Bohrung (Abb.251/2) so lange nachkippen, bis es zur Unterkante der Gewindebohrung (Abb.251/1) steht.
Wartung 8.2.7 Ausschübe und Seile schmieren Personal: Fachpersonal Eingewiesene Person Schutzausrüstung: Arbeitsschutzkleidung Sicherheitsschuhe Material: (ÄKapitel 4.8 „Betriebsstoffe”, auf Seite 40) 1. Die Maschine in breite Arbeitsstellung bringen und minimal abstützen (ÄKapi- tel 7.10 „Abstützung bedienen”, auf Seite 104). 2. Teleskop mit einem Kran sichern (Abb.253/1). Abb. 253 WARNUNG Verletzungsgefahr durch deaktivierte Sicherheitseinrichtungen!
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Wartung 5. Während das Teleskop ausfährt, an der linken Seite die Seile (Abb.255/1) auf Beschädigungen prüfen und Sprühfett auf die Seile sprühen. 6. Die Gleitflächen der Ausschübe mit Reiniger reinigen und anschließend wieder mit Fett einfetten. 7. Teleskop vollständig einteleskopieren. Das Teleskop beim einteleskopieren mit dem Kran führen und gerade halten.
Wartung 15. Den Notbetrieb oder den Servicebetrieb verlassen. WARNUNG Verletzungsgefahr durch unkontrollierte Bewegungen! Bei falscher Einstellung der Ventile im Normalbetrieb besteht die Gefahr von un- kontrollierten Bewegungen. Dies kann zu schweren Verletzungen führen. – Sicherstellen, dass alle Ventile wieder in die Ursprungsstellung gedreht wer- den.
Wartung 8.2.9 Anziehdrehmomente Drehkranz WARNUNG Gefahr durch falsche Anziehdrehmomente! Wenn Schrauben mit dem falschen Anziehdrehmoment angezogen werden, kön- nen sich Bauteile lösen und Personen- und Sachschäden verursachen. – Niemals das maximal zulässige Anziehdrehmoment überschreiten. – Anziehdrehmomente regelmäßig kontrollieren. – Stets die einschlägigen Richtlinien und Auslegungskriterien für Schraubverbin- dung beachten.
Wartung 8.2.11 Antriebseinheiten Übersicht HINWEIS Diese Betriebsanleitung enthält keine detaillierten Angaben zu Wartung, Inbetrieb- nahme oder Unterhalt des Antriebsmotors. Detaillierte Angaben sind der beigefüg- ten Betriebsanleitung des Motorherstellers zu entnehmen. (ÄKapitel 11.4 „An- triebseinheiten”, auf Seite 255). 8.2.11.1 Übersicht Benzinmotor Abb. 261 Luftfilterkasten Ölmessstab...
Wartung Wartungsplan = kontrollieren = schmieren = wechseln = reinigen = nachziehen einstellen =Empfehlung zum Wechsel *Beim Austausch von Hydraulikschläuchen oder öffnen der Hydraulikanlage. Bei Bedarf Nach den ersten 50 alle 50 alle 150 alle alle 6 alle 10 und einmal 800 Bh Jahre Jahre...
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Wartung Bei Bedarf Nach den ersten 50 alle 50 alle 150 alle alle 6 alle 10 und einmal 800 Bh Jahre Jahre jährlich Profile Bewegliche Gelenkpunkte Gleitflächen Hydraulikschläuche Energieführungsketten Ein- und Ausfahrseile Ein- und Ausfahrketten Elektrische Schalter und Sen- soren Dichtheit der Hydraulikkom- ponenten Korbarm...
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Wartung Bei Bedarf Nach den ersten 50 alle 50 alle 150 alle alle 6 alle 10 und einmal 800 Bh Jahre Jahre jährlich Antriebseinheit Zur Durchführung der Wartungsarbeiten an der Antriebseinheit, siehe Betriebsanleitung des Herstellers (ÄKapitel 11.4 „Antriebseinheiten”, auf Seite 255). Dokumentation Typenschild Betriebsanleitung im Arbeits-...
Wartung Wartungsarbeiten LKW-Hilfrsrahmen In den nachstehenden Abschnitten sind die Wartungsarbeiten beschrieben, die für einen optimalen und störungsfreien Betrieb der Transportpritsche erforderlich sind. Bei Fragen zu Wartungsarbeiten und -intervallen den Hersteller kontaktieren. Siehe Kontaktdaten auf Seite 2. Wartungsplan des LKW beachten! 07.01.2019...
Wartung 8.4.4 Anschlagpunkte überprüfen 1. Anschlagpunkte (Abb.265/1) mit dem passendem Drehmoment nachziehen (ÄKapitel 8.4.3 „Anziehdrehmomente”, auf Seite 204) und auf Beschädigungen und Beweglichkeit kontrollieren. Gegebenenfalls austauschen. Abb. 265 Wartungsplan LKW-Hilfsrahmen Intervall Wartungsarbeit Personal bei Bedarf Transportpritsche reinigen Eingewiesene Per- sonen jährlich Sämtliche Befestigungsschrauben am Fachpersonal Rahmen nachziehen (ÄKapitel 8.4.2...
Störungen Störungen Im folgenden Kapitel sind mögliche Ursachen für Störungen und die Arbeiten zu ih- rer Beseitigung beschrieben. Bei vermehrt auftretenden Störungen die Wartungsin- tervalle entsprechend der tatsächlichen Belastung verkürzen. Bei Störungen, die durch die nachfolgenden Hinweise nicht zu beheben sind, den Hersteller kontaktie- ren, siehe Kontaktdaten auf Seite 2.
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Störungen Unsachgemäß ausgeführte Arbeiten zur Störungsbe- seitigung WARNUNG Verletzungsgefahr durch unsachgemäße Störungsbeseitigung! Unsachgemäß ausgeführte Arbeiten zur Störungsbeseitigung können zu schweren Verletzungen führen. – Vor Beginn der Arbeiten für ausreichende Montagefreiheit sorgen. – Auf Ordnung und Sauberkeit am Montageplatz achten! Lose aufeinander- oder umherliegende Bauteile und Werkzeuge sind Unfallgefahren.
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Störungen Heiße Oberflächen WARNUNG Verletzungsgefahr durch heiße Oberfläche! Oberflächen von Motorkomponenten können sich im Betrieb stark aufheizen. Haut- kontakt mit heißen Oberflächen verursacht schwere Verbrennungen der Haut. – Kontakt mit heißen Motorkomponenten wie zum Beispiel Auspuffanlage, Küh- ler, Schläuche und Motorblock vermeiden. –...
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Störungen Frostschutzmittel WARNUNG Gesundheitsgefahr durch Frostschutzmittel! Die Kühlflüssigkeit des Dieselmotors besteht aus einem Wasser-Frostschutzmittel- Gemisch. Frostschutzmittel kann bei Körperkontakt, Verschlucken oder Einatmen von Aerosolen zu schweren Gesundheitsschäden führen. – Kontakt mit Frostschutzmittel vermeiden. – Beim Umgang mit Frostschutzmittel nicht essen, trinken oder rauchen. Vor Pausen und bei Arbeitsende Hände waschen.
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Störungen Fehlerbeschreibung Ursache Abhilfe Personal Keine Funktion des Diesel- Kraftstofftank leer. Kraftstofftank füllen Eingewiesene Personen motors Sicherheitsorgane haben Sicherheitsorgane prüfen Eingewiesene Personen ausgelöst (Sicherung, FI- und gegebenenfalls ein- Schutzschalter). schalten oder ersetzen (ÄKapitel 9.4 „Sicherungen wechseln”, auf Seite 221). Starterbatterie entladen. Starterbatterie laden (ÄKa- Eingewiesene Personen pitel 7.26 „Hauptbatterie la-...
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Störungen Fehlerbeschreibung Ursache Abhilfe Personal Sicherheitsorgane haben Sicherheitsorgane prüfen Eingewiesene Personen ausgelöst (Sicherung, FI- und gegebenenfalls ein- Schutzschalter). schalten oder ersetzen (ÄKapitel 9.4 „Sicherungen wechseln”, auf Seite 221). Abstützen nicht möglich Schalterstellung auf der Ka- Knebelschalter auf "Stüt- Eingewiesene Personen belfernbedienung oder am zen"...
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Störungen Fehlerbeschreibung Ursache Abhilfe Personal Grüne Lampe am Bedien- nicht korrekt abgestützt. Eingewiesene Personen Abstützung überprüfen Ma- pult blinkt schine in Arbeitsstellung bringen. Rote Lampe am Bedienpult Während des Start-vor- Not-Halt betätigen und wie- Eingewiesene Personen leuchtet dauerhaft gangs Bedien-hebel ausge- der entriegeln.
Störungen Fehlercodeliste Störungen und Fehlercodes werden auf dem Display am Steuerkasten angezeigt. HINWEIS Bei einigen Meldungen kann der Zusatz CM bzw. CS erscheinen. Dieser bezieht sich auf die entsprechende Karte, von der die Fehlermeldung ausgelöst wurde. – CM – CAN MASTER (Master-Karte) (Karte im Steuerkasten) –...
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Störungen Code Beschreibung Softwarefehler/Hardwarefehler. Softwarefehler/Hardwarefehler. Softwarefehler/Hardwarefehler. Hardwarefehler Mikroprozessor. Eingänge für Bodendruck von der Stütze 1 überprüfen. Eingänge für Bodendruck von der Stütze 2 überprüfen. Eingänge für Bodendruck von der Stütze 3 überprüfen. Eingänge für Bodendruck von der Stütze 4 überprüfen. Eingänge für den Positionsschalter „breit abgestützt“...
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Störungen Code Beschreibung Die Versorgungsspannung ist über 32 V angestiegen. Der gemessene Winkel darf bei aufgelegtem Teleskop einen bestimmten Wert nicht überschreiten. Even- tuell klemmt der Positionsschalter in der Auflage. Das Relais „Freigabe Chassis“ muss überprüft werden. Die Maschine wurde bei schmaler Abstützung zu weit geschwenkt oder der Drehgeber ist defekt. Die Maschine wurde bei einseitig breiter Abstützung zu weit geschwenkt oder der Drehgeber ist defekt.
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Störungen Code Beschreibung Softwarefehler/Hardwarefehler. Softwarefehler/Hardwarefehler. Joystickwerte fehlerhaft. Joysticks und deren Parametrierung kontrollieren. Joystickwerte der Funksteuerung fehlerhaft. Funksteuerung überprüfen. Kalibrierungswerte der Joysticks fehlerhaft, Werte kontrollieren oder Werkseinstellungen laden. Zweite Steuerung über den internen CAN-Bus nicht erreichbar. Prüfen der CAN- Verbindung und der zweiten Steuerung.
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Störungen Code Beschreibung Softwarefehler/Hardwarefehler. Die SW-Version wurde geändert. SW-Version mit TODAC anpassen. Eingänge für den Positionsschalter „Mittelposition Korbdrehen“ überprüfen. Eingänge für den Positionsschalter „Korbposition senken OK“ überprüfen. Eingänge für die Positionsschalter „kleine Arbeitshöhe“ überprüfen. Der Freigabetaster USA wurde beim Start der Maschine betätigt oder ist defekt. Eingänge der Positionsschalter 'Unterarm' überprüfen.
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Störungen Code Beschreibung Letzter Fehlereintrag(Nummer taucht nicht auf) Die Drehsensoren oder der CAN-Knoten am Arbeitskorb ist defekt. EEPROM Speicherinhalt fehlerhaft. Maschinentyp nicht gesetzt. Ein Längensensor hat einen ungültigen Längenwert gesendet. Vergleichsfehler der Längensensoren. Längensensor kontrollieren oder abgleichen. Die maximale Geschwindigkeit für das Heben oder Senken des Teleskoparms wurde überschritten. Die maximale Geschwindigkeit für das Schwenken wurde überschritten.
Störungen Sicherungen wechseln Personal: Fachpersonal Schutzausrüstung: Arbeitsschutzkleidung Sicherheitsschuhe GEFAHR Lebensgefahr durch elektrischen Strom! Bei Kontakt mit spannungsführenden Bauteilen besteht Lebensgefahr. Eingeschal- tete, elektrische Bauteile können unkontrollierte Bewegungen ausführen und zu schwersten Verletzungen führen. – Vor Beginn der Arbeiten elektrische Versorgung abschalten und gegen Wie- dereinschalten sichern.
Störungen 9.4.1 Sicherungsbelegung Überblick Sicherungen Die Sicherungen befinden sich an folgenden Stellen an der Maschine: Abb. 266 Position Steuerkasten am Verbren- Steuerkasten Verbrennungsmotor nungsmotor Steuerkasten am LI-ION Steuerkasten LI-ION Antrieb Antrieb Steuerkasten am Hubarm- (ÄKapitel 9.4.1.1 „Steuerkasten am Hu- halter barmhalter”, auf Seite 223) Steuerkasten am Chassis (ÄKapitel 9.4.1.2 „Steuerkasten am Chas- sis”, auf Seite 224) Steuerkasten Funkanlage (ÄKapitel 9.4.1.3 „Steuerkasten Funkan-...
Störungen Hinweise zur Gummikette Schadensbilder Im Betrieb unterliegt die Gummikette einem normalen Verschleiß. In der folgenden Tabelle werden einige Schadensbilder erläutert. Schadensbild Mögliche Ursache Bemerkung Risse im Profil Harter Einsatz im Fels. Keine Beeinträchtigung für den Betrieb. Überqueren von scharfkantigen oder hohen Hindernissen.
Störungen Hinweismeldungen Hinweismeldungen werden auf dem Grafikdisplay im Bedienpult und auf dem Dis- play im Steuerkasten angezeigt. HINWEIS Der Zusatz CM bzw. CS beziehen sich auf die entsprechende Steuerkarte, von der die Fehlermeldung ausgelöst wurde. – CM - Can Master „Master-Steuerkarte“ (Karte im Steuerkasten) –...
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Entsorgung Entsorgung Elektrischer Strom GEFAHR Lebensgefahr durch elektrischen Strom! Bei Kontakt mit spannungsführenden Bauteilen besteht Lebensgefahr. Eingeschal- tete, elektrische Bauteile können unkontrollierte Bewegungen ausführen und zu schwersten Verletzungen führen. – Vor Beginn der Arbeiten elektrische Versorgung abschalten und gegen Wie- dereinschalten sichern.
Anhang 11.7.1 TEUPEN-Operator-Protection Um den Bediener im Arbeitskorb zu schützen, kann ein „TEUPEN-Operator-Pro- tection-System“ verbaut werden. Beschreibung der möglichen Funktionsweisen: TOP1: (Maschine stoppt) Wird der Signaldraht ausgelöst, werden alle Bewegungen der Maschine gestoppt. Automatisch ertönt ein akustisches Signal und eine LED-Blitzwarnleuchte leuchtet auf, bis der Signaldraht wieder eingesteckt oder die Maschine abgestellt wird.