Die Vervielfältigung dieses Dokuments ist auch auszugsweise nicht gestattet. Ohne die schriftliche Genehmigung der Marksa SA dürfen keine Teile daraus in jeglicher Weise kopiert oder mit elektronischen Mitteln (Fotokopien, Fo- tografien, magnetischen Hilfsmitteln oder sonstigen Aufzeichnungsverfahren) verwendet, bearbeitet oder übermitt- elt werden.
Informationen für die Installation, die Inbetriebnahme, regelmäßige Instandhaltung und Pannen- beseitigung. Die Firma Marksa SA hat dieses Handbuch mit der gleichen Sorgfalt wie Ihr Kühlaggregat, für das es ein untrennbares Element ist, verfasst. Sollten Sie Fragen haben oder bestimmte Punkte nicht ver- stehen, wenden Sie sich bitte sofort an Ihren Händler oder direkt an uns.
1 Einführung Typografische Konventionen Die folgenden Schriftarten werden in diesem Handbuch verwendet: 1.2.1 Beschreibung Diese Schriftart wird mit Abbildungsnummern verwendet und ihr gehen die entsprechenden Nummern voraus: Beispiel: Erstes Element Zweites Element … usw. 1.2.2 Befehl Alle Softwarebefehle, Schaltfelder, Tasten, Funktionstasten, Fenster, Symbole, Optionen, Tabulation, Kontrollkästchen, Auswahlkästchen, Artikel, Menüs, Toolsleisten, Felder und Abschnitte die in diesem Dokument verwendet werden, werden fett gedruckt und kursiv geschrieben.
Einführung 1 1.2.6 Störungsbeseitigung Die vollständige Beschreibung mit Fehlermeldung, Erläuterung und Abhilfe erscheint wie folgt : Problem Beschreibung, mögliche Ursache ✔ Abhilfe 1.2.7 Warnungen 5 Schriftarten sind als Warnungen in Abhängigkeit von der Relevanz der Warnung und der mit ihr ver- bundenen Gefahren wurden definiert.
1.2.8.1 Tipp Die Empfehlung wird verwendet, um eine bevorzugte Vorgehensweise oder empfohlene Praxis anzu- geben. Marksa SA lehnt bei der Missachtung von Empfehlungen jede Haftung ab. Beispiel: Wir empfehlen, den Behälter bis über die Sichtanzeige zu füllen. 1.2.8.2 Hinweis Wird verwendet, um eine allgemeine Bemerkung oder eine Anmerkung mit rein informativem Inhalt zu begleiten.
Allgemeines 2 Inhalt des Kapitels Dieses Kapitel enthält allgemein für alle Modelle der Kühlaggregate geltende Informationen. Insbe- sondere enthält es die Anweisungen für Ihre Sicherheit sowie praktische und theoretische Informa- tionen. Sachgemäßer Gebrauch Das Kühlaggregat ist zum Aufrechterhalten der Umgebungstemperatur einer Werkzeugmaschine bes- timmt.
2 Allgemeines 2.2.3 Graphische Symbole Die folgenden Symbole können auf dem Kühlaggregat stehen: Symbol Beschreibung Elektrische Gefahren (Elektroschock) Verbrennungsgefahren Table 2-1: Symbole Seite 12 / 94 Technisches Handbuch CSW V1.1 / 12.11...
Allgemeines 2 Betriebsweise - Wirkbild 2.3.1 Direktkühlung des Behälters Funktionsweise Die Wasserkühler-Produktreihe liefert ununterbrochen frisches Wasser (9) mit einer konstanten Tempe- ratur. Das Kühlen wird wie folgt durchgeführt: Ein HFC-Kühlmittel des Typs R134A (Tetrafluorethan) oder R407C wird komprimiert (4) und dann in einem Luftkondensator (7) abgekühlt. Ein Druckminderer (12) bewirkt einen Druckabfall, der zu einem Sinken der Temperatur führt.
2 Allgemeines 2.3.2 Behälter und Kühlen getrennt Bei den Kühlaggregaten mit höherer Leistung wird die rücklaufende Kühlflüssigkeit in einem Tank (10) gelagert und dann vor der Weitergabe in den Kreislauf (8) gepumpt (1) und gekühlt (11). (11) (12) (13) (14) (10) Fig.
2 Allgemeines 2.4.2 Verfügbare Optionen Unterschiedliche Optionen sind verfügbar. Abschnitt “12.1 Liste der Optionen” auf Seite 69. Die Optionen sind in dem Namen des Aggregats nach der Angabe seines Typs enthalten. Beispiel CSW 100 NR Mit: N: Füllstandskontrolle R: Verstärkte Pumpe Seite 16 / 94 Technisches Handbuch CSW V1.1 / 12.11...
Modelle CSW 50/65/80 3 Inhalt des Kapitels Dieses Kapitel enthält die für die Modelle CSW 50, CSW 65 und CSW 80 spezifischen Informationen. Es befasst sich mit allen Aspekten der Installation, Inbetriebnahme, Einstellungen und Wartung dieser Modelle. Im Sinne einer klaren Darlegung wird im vorliegenden Kapitel nur das Modell CSW 80 beschrie- ben.
Ein Gemisch aus Wasser und 30 % Ethylenglykol vorbereiten. Kein für Kraftfahrzeuge bestimmtes Frost- schutzmittel verwenden. Marksa empfiehlt das Frostschutzmittel ANTI- FROGEN N. Den Stopfen (1) abschrauben. Fig. 3-3 : Einfüllstopfen Den Behälter mindestens bis zum Maximum der Füllstandsanzeige (2) füllen.
3 Modelle CSW 50/65/80 Inbetriebnahme Das Aggregat wurde werkseitig geprüft, ein- gestellt und getestet. Die hydraulischen und elektrischen Anschlüsse vornehmen. Den Tank mit Flüssigkeit füllen. Das Aggregat (1) einschalten. Die Drehrichtung der Pumpe und des Gebläses prüfen. Fig. 3-4 : Inbetriebnahme Seite 22 / 94 Technisches Handbuch CSW V1.1 / 12.11...
Modelle CSW 100/150 4 Inhalt des Kapitels Dieses Kapitel enthält die für die Modelle CSW 100 und CSW 150 spezifischen Informationen. Es be- fasst sich mit allen Aspekten der Installation, Inbetriebnahme, Einstellungen und Wartung dieser Model- Im Sinne einer klaren Darlegung wird im vorliegenden Kapitel nur das Modell CSW 100 beschrie- ben.
4 Modelle CSW 100/150 4.1.2 Technische Spezifikationen 4.1.2.1 Standard-Nennbedingungen Bezeichnung Einheit CSW 100 CSW 150 Kühlmittel R134A R134A Kühlleistung 1.20 1.50 Aufgenommene Leistung 0.53 0.53 Heizleistung 1.73 1.73 Eingangstemperatur °C Ausgangstemperatur °C Durchsatz l/min Max. Eingangstemperatur. °C 4.1.2.2 Elektrische Daten Bezeichnung Einheit CSW 100...
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Modelle CSW 100/150 4 4.1.2.5 Hydraulikkreislauf Bezeichnung Einheit CSW 100 CSW 150 Durchsatz l/min Gesamtdruck Nennleistung 0.16 0.16 Stromstärke 0.70 0.70 Drehzahl t/min 2900 2900 Stromversorgung V x ph x Hz 230 x 1 x 50 230 x 1 x 50 Tank aus nichtrostendem Stahl Eingangs-/Ausgangsan-...
4 Modelle CSW 100/150 Transport Das Aggregat muss flach transportiert werden und darf keinen Stößen ausgesetzt werden. Installation Das Aggregat wird normalerweise in Maschinennähe installiert, wie auf den Fundamentzeichnungen der Maschine angegeben. Bei der Installation muss um das Kühlaggregat einer freier Platz von etwa 0,5 m gelassen werden. Vor dem Gebläse muss diese Entfernung 1 m betragen.
Ein Gemisch aus Wasser und 30 % Ethylenglykol vorbereiten. Kein für Kraftfahrzeuge bestimmtes Frost- schutzmittel verwenden. Marksa empfiehlt das Frostschutzmittel ANTI- FROGEN N. Den Stopfen (1) abschrauben. Abb. 4-2 : Einfüllstopfen Den Behälter mindestens bis zum Maximum der Füllstandsanzeige (2) füllen.
4 Modelle CSW 100/150 Inbetriebnahme Das Aggregat wurde werkseitig geprüft, ein- gestellt und getestet. Die hydraulischen und elektrischen Anschlüsse vornehmen. Den Tank mit Flüssigkeit füllen. Das Aggregat (1) einschalten. Die Drehrichtung der Pumpe und des Gebläses prüfen. Abb. 4-3 : Inbetriebnahme Spezifische Einstellungen 4.5.1 Entleeren des Tanks...
Modelle CSW 200/300 5 Inhalt des Kapitels Dieses Kapitel enthält die für die Modelle CSW 200 und CSW 300 spezifischen Informationen. Es be- fasst sich mit allen Aspekten der Installation, Inbetriebnahme, Einstellungen und Wartung dieser Model- Im Sinne einer klaren Darlegung wird im vorliegenden Kapitel nur das Modell CSW 200 beschrie- ben.
5 Modelle CSW 200/300 5.1.2 Technische Spezifikationen 5.1.2.1 Standard-Nennbedingungen Bezeichnung Einheit CSW 200/300 CSW200E/300E Kühlmittel R134A R134A Kühlleistung 3000 3000 Aufgenommene Leistung 1355 1355 Heizleistung 4355 4355 Eingangstemperatur °C Ausgangstemperatur °C Durchsatz l/min Max. Eingangstemperatur. °C 5.1.2.2 Elektrische Daten Bezeichnung Einheit CSW 200/300 CSW200E/300E...
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Modelle CSW 200/300 5 5.1.2.5 Hydraulikkreislauf Bezeichnung Einheit CSW 200/300 CSW200E/300E Durchsatz l/min Gesamtdruck 0.40 0.50 Nennleistung 0.16 0.25 Stromstärke 0.70 0.80 Drehzahl t/min 2900 2900 Stromversorgung V x ph x Hz 230 x 1 x 50 400 x 3 x 50 Tank aus nichtrostendem Stahl 5.1.2.6 Abmessungen...
5 Modelle CSW 200/300 Transport Das Aggregat muss flach transportiert werden und darf keinen Stößen ausgesetzt werden. Installation Das Aggregat wird normalerweise in Maschinennähe installiert, wie auf den Fundamentzeichnungen der Maschine angegeben. Bei der Installation muss um das Kühlaggregat einer freier Platz von etwa 0,5 m gelassen werden. Vor dem Gebläse muss diese Entfernung 1 m betragen.
Ein Gemisch aus Wasser und 30 % Ethylenglykol vorbereiten. Kein für Kraftfahrzeuge bestimmtes Frosts- chutzmittel verwenden. Marksa empfiehlt das Frostschutzmittel ANTI- FROGEN N. Den Stopfen (1) abschrauben. Abb. 5-2 : Einfüllstopfen Den Behälter mindestens bis zum Maximum der Füllstandsanzeige (2) füllen.
5 Modelle CSW 200/300 Inbetriebnahme Das Aggregat wurde werkseitig geprüft, ein- gestellt und getestet. Die hydraulischen und elektrischen Anschlüsse vornehmen. Den Tank mit Flüssigkeit füllen. Das Aggregat (1) einschalten. Die Drehrichtung der Pumpe und des Gebläses prüfen. Nehmen Sie die Einstellungen im Folgenden. Abb.
Modelle CSW 400 6 Inhalt des Kapitels Dieses Kapitel enthält die für dem Modell CSW 400 spezifischen Informationen. Es befasst sich mit allen Aspekten der Installation, Inbetriebnahme, Einstellungen und Wartung dieser Modelle. Beschreibung 6.1.1 Übersichtszeichnung Fig. 6-1 : Kühler Typ CSW 400 Anzeige des programmierbaren Automaten Hauptein-/-ausschalter (optional)
6 Modelle CSW 400 6.1.2 Technische Spezifikationen 6.1.2.1 Standard-Nennbedingungen Bezeichnung Einheit CSW 400 Kühlmittel R407C Kühlleistung 4000 Aufgenommene Leistung 1200 Heizleistung 5200 Eingangstemperatur °C Ausgangstemperatur °C Durchsatz l/min Max. Eingangstemperatur. °C 6.1.2.2 Elektrische Daten Bezeichnung Einheit CSW 400 Nennleistung Maximale Stromstärke Stromstärke beim Starten Leitungssicherung Stromversorgung...
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Modelle CSW 400 6 6.1.2.5 Hydraulikkreislauf Bezeichnung Unité CSW 400 Durchsatz l/min Gesamtdruck Nennleistung 0.37 Stromstärke 1.80 Drehzahl t/min 2900 Stromversorgung V x ph x Hz 400 x 3 x 50 Tank aus nichtrostendem Stahl 3/4’’ Eingangs/ Ausgangsanschluss 6.1.2.6 Abmessungen Bezeichnung Einheit CSW 400...
6 Modelle CSW 400 Transport Das Aggregat muss flach transportiert werden und darf keinen Stößen ausgesetzt werden. Installation Das Aggregat wird normalerweise in Maschinennähe installiert, wie auf den Fundamentzeichnungen der Maschine angegeben. Bei der Installation muss um das Kühlaggregat einer freier Platz von etwa 0,5 m gelassen werden. Vor dem Gebläse muss diese Entfernung 1 m betragen.
Ein Gemisch aus Wasser und 30 % Ethylenglykol vorbereiten. Kein für Kraftfahrzeuge bestimmtes Frost- schutzmittel verwenden. Marksa empfiehlt das Frostschutzmittel ANTI- FROGEN N. Den Stopfen (1) abschrauben. Fig. 6-2 : Einfüllstopfen Den Behälter mindestens bis zum Maximum der Füllstandsanzeige (2) füllen.
6 Modelle CSW 400 Inbetriebnahme Das Aggregat wurde werkseitig geprüft, ein- gestellt und getestet. Die hydraulischen und elektrischen Anschlüsse vornehmen. Den Tank mit Flüssigkeit füllen. Das Aggregat (1) einschalten. Die Drehrichtung der Pumpe und des Gebläses prüfen. Nehmen Sie die Einstellungen im Folgenden. Fig.
Modelle CSW 600/800 7 Inhalt des Kapitels Dieses Kapitel enthält die für die Modelle CSW 600 und CSW 800 spezifischen Informationen. Es be- fasst sich mit allen Aspekten der Installation, Inbetriebnahme, Einstellungen und Wartung dieser Model- Im Sinne einer klaren Darlegung wird im vorliegenden Kapitel nur das Modell CSW 800 beschrie- ben.
Ein Gemisch aus Wasser und 30 % Ethylenglykol vorbereiten. Kein für Kraftfahrzeuge bestimmtes Frost- schutzmittel verwenden. Marksa empfiehlt das Frostschutzmittel ANTI- FROGEN N. Den Stopfen (1) abschrauben. Abb. 7-3 : Einfüllstopfen Den Behälter mindestens bis zum Maximum der Füllstandsanzeige (2) füllen.
7 Modelle CSW 600/800 Inbetriebnahme Das Aggregat wurde werkseitig geprüft, ein- gestellt und getestet. Die hydraulischen und elektrischen Anschlüsse vornehmen. Den Tank mit Flüssigkeit füllen. Das Aggregat (1) einschalten. Die Drehrichtung der Pumpe und des Gebläses prüfen. Nehmen Sie die Einstellungen im Folgenden. Abb.
Modelle CSW 900/1000/1300/1700 8 Inhalt des Kapitels Dieses Kapitel enthält die für die Modelle CSW 900, CSW 1000, CSW 1300 und CSW 1700 spezifischen Informationen. Es befasst sich mit allen Aspekten der Installation, Inbetriebnahme, Einstellungen und Wartung dieser Modelle. Im Sinne einer klaren Darlegung wird im vorliegenden Kapitel nur das Modell CSW 1000 beschrie- ben.
Ein Gemisch aus Wasser und 30 % Ethylenglykol vorbereiten. Kein für Kraftfahrzeuge bestimmtes Frost- schutzmittel verwenden. Marksa empfiehlt das Frostschutzmittel ANTI- FROGEN N. Abb. 8-3 : Einfüllstopfen Den Stopfen (1) abschrauben. Den Behälter mindestens bis zum Maximum der Füllstandsanzeige füllen.
8 Modelle CSW 900/1000/1300/1700 Inbetriebnahme Das Aggregat wurde werkseitig geprüft, ein- gestellt und getestet. Die hydraulischen und elektrischen Anschlüsse vornehmen. Den Tank mit Flüssigkeit füllen. Das Aggregat (1) einschalten. Die Drehrichtung der Pumpe und des Gebläses prüfen. Nehmen Sie die Einstellungen im Folgenden. Abb.
Modelle CSW 2000/2400 9 Inhalt des Kapitels Dieses Kapitel enthält die für die Modelle CSW 2000 und CSW 2400 spezifischen Informationen. Es be- fasst sich mit allen Aspekten der Installation, Inbetriebnahme, Einstellungen und Wartung dieser Model- Im Sinne einer klaren Darlegung wird im vorliegenden Kapitel nur das Modell CSW 2000 beschrie- ben.
Modelle CSW 2000/2400 9 9.1.3 Technische Spezifikationen 9.1.3.1 Standard-Nennbedingungen Bezeichnung Einheit CSW 2000 CSW 2400 Kühlmittel R407C R407C Kühlleistung 20,0 24,0 Aufgenommene Leistung Heizleistung 26,7 31,4 Eingangstemperatur °C Ausgangstemperatur °C Durchsatz l/min Max. Eingangstemperatur. °C 9.1.3.2 Elektrische Daten Bezeichnung Einheit CSW 2000 CSW 2400 Nennleistung...
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9 Modelle CSW 2000/2400 9.1.3.5 Hydraulikkreislauf Bezeichnung Einheit CSW 2000 CSW 2400 Durchsatz l/min Gesamtdruck Nennleistung 0,37 0,37 Stromstärke Drehzahl t/min 2900 2900 Stromversorgung V x ph x Hz 400 x 3 x 50 400 x 3 x 50 Tank aus nichtrostendem Stahl 1’’...
Ein Gemisch aus Wasser und 30 % Ethylenglykol vorbereiten. Kein für Kraftfahrzeuge bestimmtes Frosts- chutzmittel verwenden. Marksa empfiehlt das Frostschutzmittel ANTI- FROGEN N. Den Stopfen (1) abschrauben. Abb. 9-3 : Einfüllstopfen Den Behälter mindestens bis zum Maximum der Füllstandsanzeige (2) füllen.
9 Modelle CSW 2000/2400 Inbetriebnahme Das Aggregat wurde werkseitig geprüft, ein- gestellt und getestet. Die hydraulischen und elektrischen Anschlüsse vornehmen. Den Tank mit Flüssigkeit füllen. Das Aggregat (1) einschalten. Die Drehrichtung der Pumpe und des Gebläses prüfen. Nehmen Sie die Einstellungen im Folgenden. Abb.
Modelle CSW 3000/3500/4700 10 Inhalt des Kapitels Dieses Kapitel enthält die für die Modelle CSW 3000, CSW 3500 und CSW 4700 spezifischen Informa- tionen. Es befasst sich mit allen Aspekten der Installation, Inbetriebnahme, Einstellungen und Wartung dieser Modelle. Im Sinne einer klaren Darlegung wird im vorliegenden Kapitel nur das Modell CSW 3000 beschrie- ben.
10 Modelle CSW 3000/3500/4700 Anzeige des programmierbaren Automaten Hauptein-/-ausschalter (optional, nach dem Öffnen des Gehäuses Manometer des Ausgangskreislaufes (Op- sichtbar) tion "Druckkreislauf") Pannenanzeigelampe (rot) Entleerungshahn Anzeige des Thermostats 10.1.2 Ansicht hinten Fig. 10-2 : Kühler Typ CSW 3000 (Ansicht hinten) Ausgang der Kühlflüssigkeit Rücklauf der Kühlflüssigkeit Seite 60 / 94...
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10 Modelle CSW 3000/3500/4700 10.1.3.5 Hydraulikkreislauf Bezeichnung Einheit CSW 3000 CSW 3500 CSW 4700 Durchsatz l/min Gesamtdruck Nennleistung 0,55 0,55 Stromstärke Drehzahl t/min 2800 2800 2900 Stromversorgung V x ph x Hz 400 x 3 x 50 400 x 3 x 50 400 x 3 x 50 Tank aus nichtrostendem Stahl...
Ein Gemisch aus Wasser und 30 % Ethylenglykol vorbereiten. Kein für Kraftfahrzeuge bestimmtes Frost- schutzmittel verwenden. Marksa empfiehlt das Frostschutzmittel ANTI- FROGEN N. Den Stopfen (1) abschrauben. Abb. 10-3 : Einfüllstopfen Den Behälter mindestens bis zum Maximum der Füllstandsanzeige (2) füllen.
10 Modelle CSW 3000/3500/4700 10.4 Inbetriebnahme Das Aggregat wurde werkseitig geprüft, ein- gestellt und getestet. Die hydraulischen und elektrischen Anschlüsse vornehmen. Den Tank mit Flüssigkeit füllen. Das Aggregat (1) einschalten. Die Drehrichtung der Pumpe und des Gebläses prüfen. Nehmen Sie die Einstellungen im Folgenden. Abb.
Einstellungen und Wartung 11 Inhalt des Kapitels In diesem Kapitel werden die verschiedenen möglichen Einstellungen sowie die Wartungsoperationen beschrieben, die bei der ganzen Kühlaggregatreihe CSW verfügbar sind. 11.1 Einstellungen 11.1.1 Thermostat Bei Maschinen, die mit der Bypassoption für Heißgas versehen sind, ist der Thermostat un- mute terschiedlich.
Der einzige Parameter, den der Benutzer überhaupt ändern darf, ist das Differenzial des Reglers. Das Ändern irgendeines anderen Parameters kann das Funktionieren des Kühlaggregats un- zulässig ändern. Marksa SA lehnt bei nicht genehmigten Änderungen an Parametern jede Haftung ab. Seite 66 / 94 Technisches Handbuch CSW V1.1 / 12.11...
Einstellungen und Wartung 11 11.2 Wartung 11.2.1 Regelmäßige Wartung Eine regelmäßige Wartung, die von kompetentem Personal vorgenommen wird, erlaubt ein zuverläss- iges und effizientes Funktionieren des Kühlaggregats. 11.2.2 Sicherheit LEKTROSCHOCK UND SCHWERE VERLETZUNGEN Das Kühlaggregat vor Wartungseingriffen immer abstecken. Verbrennungsgefahr bei Berührung mit den Kupferleitungen. 11.2.3 Wartungstabelle Häufigkeit...
11 Einstellungen und Wartung 11.2.6 Jährliche Wartung Die Stromversorgung auf dem Niveau des Maschinenschaltschranks abschalten. Das Lager des Gebläsemotors kontrollieren. Das Lager bei Bedarf ersetzen. Reinigen der Schraube des Gebläses. Eine Sichtprüfung aller Elemente vornehmen (Verkabelung und Kapillare inbegriffen), um sicherzus- tellen, dass keines der Elemente gebrochen, beschädigt, mit Eis gesättigt oder verschmutzt ist (Ge- bläse, Kondensator).
Optionen 12 Inhalt des Kapitels In diesem Kapitel werden die verschiedenen Optionen und ihre Verfügbarkeit in Abhängigkeit von den Modellen der Kühlaggregate beschrieben. 12.1 Liste der Optionen Bildtext : Option X Standard 900 - 3000 - 2000 Abb. Option 50-65 600 &...
Optionen 12 12.1.1 Luftfilter (A) 12.1.1.1 Beschreibung der Option Fig. 12-1 : Luftfilter (metallisch) Luftfilter (metallisch oder Kunststoff) Die Luftfilter erlauben es, den Kondensator vor in der Luft enthaltenen Verunreinigungen zu schützen. Die Filter können metallisch oder aus Kunststoff sein. 12.1.1.2 Wartung Metallische Filter Die metallischen Filter müssen jeden Monat bei der monatlichen Wartung gereinigt werden.
12 Optionen 12.1.2 Bypass (J) 12.1.2.1 Beschreibung der Option BP - HP Fig. 12-2 : Wirkbild Bypass Bei einem Überdruck am Ausgang des Kühlaggregats, wird der Bypass (1) ausgelöst und spritzt die Flüssigkeit wieder in den Tank ein, um Schäden am externen Kreislauf zu vermeiden. 12.1.2.2 Wartung Der Bypass wird werkseitig eingestellt.
Optionen 12 12.1.3 Verteiler (D) 12.1.3.1 Beschreibung der Option Der Verteiler erlaubt das Verteilen der Kühlflüssigkeit in mehrere Kreisläufe. 12.1.3.2 Wartung Keine besondere Wartung. 12.1.3.3 Störungsbeseitigung Keine besondere Störungsbeseitigung. 12.1.4 400 V-Stromversorgung (E) 12.1.4.1 Beschreibung der Option Eine 400 V-Stromversorgung erlaubt den Einsatz hoch zuverlässiger elektrischer Bauteile. 12.1.4.2 Wartung Keine besondere Wartung.
12 Optionen 12.1.5 Durchflusswächter (F) 12.1.5.1 Beschreibung der Option Fig. 12-3 : Wirkbild Durchflusswächter Die Durchsatzkontrolle (1) erlaubt das Erkennen einer Anomalie in dem externen Kühlkreislauf (Mas- chine des Kunden). Ihr Betrieb ist verzögert, um das Anzeigen ungelegener Fehler bei der Inbetrieb- nahme des Kühlaggregats zu vermeiden.
Optionen 12 12.1.6 Heißgasbypass (G) 12.1.6.1 Beschreibung der Option BP - HP Fig. 12-4 : Wirkbild Heißgasbypass Die Option Heißgasbypass (1) erlaubt es, die Flüssigkeit auf einer präzisen Temperatur zu halten und ungelegene Ein- und Abschaltungen des Verdichters zu vermeiden. Eine Präzision in der Größenordnung von ±...
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12 Optionen 12.1.6.2 Thermostat Beschreibung Anzeige Nr. 1 (PV) Zeigt den Wert Temperaturwert/laufender Pro- zess. Der angezeigte Wert entspricht dem Wert, der mit dem Temperatursensor ermittelt wurde. Anzeige Nr. 2 (SV) Zeigt den Zu haltender voreingestellter Wert. Der angezeigte Wert entspricht dem Wert, der mit dem Temperatursensor ermittelt wurde.
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Optionen 12 Parameter Die unten aufgeführten Werte sind nur ein Beispiel. Symbol Wert Kontrolle Proport. Band Gesamtzeit Zeitabweichung AI-1 AI-2 CN-T °C CNTL S-HC Stnd PtRN Orew OR-d ALt2 Alarm Zu Heiß ALH2 Hysterese AMoV Änderung des Wertes von 0 -169 Sb2N At-H...
12 Optionen 12.1.7 Vorheizbausatz (H) 12.1.7.1 Beschreibung der Option BP - HP Fig. 12-6 : Wirkbild Heizung Sicherheitsthermostat Die Heizung (1) erlaubt es, das Wasser, das zu kalt wäre, vorzuwärmen, insbesondere, wenn es darum geht, die Maschine vorzuwärmen oder wenn die Kühlaggregate außerhalb des Gebäudes liegen. Ein Sicherheitsthermostat (2) schützt den Behälter vor einem Schaden des Heizsystems.
Optionen 12 12.1.8 Isolierung des Behälters (I) 12.1.8.1 Beschreibung der Option Die Isolierung des Kühlbehälters erlaubt es, Kondensatbildung zu vermeiden. Wir empfehlen diese Option ganz besonders bei Kühlaggregaten, die Wasser mit einer Temperatur unter 15 °C (59 °F) liefern. 12.1.8.2 Wartung Keine besondere Wartung 12.1.8.3 Störungsbeseitigung Keine besondere Störungsbeseitigung.
12 Optionen 12.1.11 Füllstandskontrolle (N) 12.1.11.1Beschreibung der Option Fig. 12-7 : Wirkbild Füllstandskontrolle Ein Schwimmer in dem Tank erlaubt das Kontrollieren des Flüssigkeitsfüllstands (1). Bei einem zu nie- drigen Niveau und um Schäden zu vermeiden, stoppt das Kühlaggregat und ein Alarm wird auf dem Automaten und/oder auf der Anzeigelampe auf der Vorderseite angezeigt.
Optionen 12 12.1.12 Wasserkreislauf unter Druck (P) 12.1.12.1Beschreibung der Option Fig. 12-8 : Wirkbild Wasserkreislauf unter Druck Der Kreislauf auf der Kundenseite wird mit Druck beaufschlagt (einige bar). 12.1.12.2Wartung Die Wartung und die Kontrollen sind geringfügig. Der Kreislauf ist mit Druck beaufschlagt. Den Druck vor einem Eingriff auf dem Kühlkreislauf der Kundenseite auf Null ablassen: Den Entleerungshahn (1) öffnen und auf dem Druckmesser mitverfolgen, bis der Druck auf Null gesunken ist.
12 Optionen 12.1.13 Verstärkte Pumpe (R) 12.1.13.1Beschreibung der Option Eine verstärkte Pumpe erlaubt es, eine bessere Zirkulation der Flüssigkeit bei hohen Lastverlusten si- cherzustellen (zum Beispiel Kühlen von Spindeln). 12.1.13.2Wartung Keine besondere Wartung 12.1.13.3Störungsbeseitigung Keine besondere Störungsbeseitigung. Seite 82 / 94 Technisches Handbuch CSW V1.1 / 12.11...
Optionen 12 12.1.14 Druckregler ND/HD (S) 12.1.14.1Beschreibung der Option BP - HP Fig. 12-9 : Wirkbild Druckregler ND/HD (BP-HP) Der Druckregler (1) erlaubt es, den Verdichter vor einem eventuellen Gasverlust in dem Kühlkreislauf (ND) zu schützen und schützt den Verdichter nach dem Auftreten eines zu hohen Kühlgasdrucks (HD). 12.1.14.2Wartung Keine besondere Wartung Technisches Handbuch CSW V1.1 / 12.11...
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12 Optionen 12.1.14.3Störungsbeseitigung Aktivieren des ND-Teils Gasleck, unzureichende Gasmenge ✔ Den Ursprung der Panne erforschen. Den Kreislauf komplett auffüllen. Aktivieren des HD-Teils Verschmutzter Wärmaustauscher ✔ Den Wärmeaustauscher und die Luftfilter (falls vorhanden) reinigen. Umgebungstemperatur zu hoch (größer als die Herstellerdaten). Freiraum um das Kühlaggregat unzureichend.
Optionen 12 12.1.15 Uhr (T) 12.1.15.1Beschreibung der Option Die Uhr erlaubt das Spannungsfreischalten der Einheit außerhalb der Nutzungszeiten und ein Neuakti- vieren nach Bedarf. 12.1.15.2Wartung Keine besondere Wartung 12.1.15.3Störungsbeseitigung Keine besondere Störungsbeseitigung. 12.1.16 Klappe und Magnetventil (W) 12.1.16.1Beschreibung der Option Die von dem Magnetventil gesteuerte Klappe erlaubt es zu vermeiden, dass der Tank bei einem Stillstand der Maschine überfließt.
12 Optionen 12.1.17 Programmierbarer Automat Pannenbeseitigungshilfe (Y) 12.1.17.1Beschreibung der Option Der programmierbare Automat zur Pannenbeseitigungshilfe erlaubt es, den Fehler, der das Stoppen des Aggregats verursacht hat, in 3 Sprachen anzuzeigen. Er befindet sich auf dem Bedienungsfeld an der Vorderseite oder im Schaltschrank. 12.1.17.2Wartung Keine besondere Wartung 12.1.17.3Störungsbeseitigung...
Störungsbeseitigung 13 Inhalt des Kapitels In diesem Kapitel werden die Anweisungen für die Störungsbeseitigung am Kühlaggregat präsentiert. 13.1 Warnungen Bei Eingriffen von nicht qualifiziertem Personal an dem Aggregat lehnen wir jede Haftung ab. Bevor eine Störungsbeseitigung am eigentlichen Kühlkreislauf in Betracht gezogen wird, müssen zuerst das gute Funktionieren und die richtige Einstellung des Regelsystems geprüft werden.
13 Störungsbeseitigung 13.3 Pannen Vor einem Eingriff an dem Gerät die Stromversorgung unterbrechen. Vorsichtig vorgehen, denn bestimmte Teile des Kühlkreislaufs können sehr heiß sein. Betriebsstörungen kann man an Folgendem erkennen: • ein Stoppen des Kühlaggregats (die Pumpe(n) und/oder der Verdichter drehen nicht) •...
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Störungsbeseitigung 13 Der Motor dreht nicht Die Drehrichtung kontrollieren Bei ausgelöstem Überlastschalter ✔ Den Flüssigkeitsfüllstand prüfen. ✔ Den Überlastschalter wieder einschalten. Defekte Lager ✔ Die Lager ersetzen. Fluidmangel ✔ Fluid hinzufügen. Fluidqualität nicht konform ✔ Das Fluid ersetzen. Motor außer Betrieb ✔...
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13 Störungsbeseitigung Kontakt HD offen (auf CSW 50 bis 150 optional) Umgebungstemperatur zu hoch ✔ Durch Betätigen des RESET- Knopfes des Druckreglers(1) die Stromversorgung ausschalten. Stromversorgung wieder einschalten. Filter (Option) verschmutzt ✔ Die Filter reinigen oder ersetzen ✔ Gebläse defekt. Das Gebläse reinigen oder ersetzen.
Anhang 14 Inhalt des Kapitels Dieses Kapitel präsentiert die verschiedenen Informationen, die für die ganze Produktreihe der Kühlagg- regate mit Wasser CSW gelten. Spezifische Informationen für Ihr Modell finden Sie in den Skizzen und in den anliegenden technischen Unterlagen. 14.1 Konformität 14.1.1 Richtlinien...
14 Anhang 14.2 Entsorgung des Produkts 14.2.1 Allgemeine Bemerkungen Zum Schutz der Personen und Umwelt, muss jedes Gerät mit seinem Zubehör vorschriftsmäßig entsorgt werden. Lokale Gesetze und Vorschriften in Zusammenhang mit der Abfallentsorgung müssen dabei zwingend eingehalten werden. Ein Gerät kann nur von einem qualifizierten Techniker demontiert werden. Die Teile und Unterbaugruppen, die der Techniker ausbaut, können nicht wiederverwendet werden, außer wenn der in Betracht gezogene Gebrauch vom Hersteller schriftlich genehmigt wurde.
Anhang 14 14.4 Wartungsdatenblatt Das leere Original-Instandhaltungsdatenblatt muss im vorliegenden Handbuch verbleiben. Wenn ein Instandhaltungsbericht erforderlich ist, eine Kopie anfertigen und ausfüllen.. Instandhaltung/Ereignis/Mangel Aktion Bediener Datum Technisches Handbuch CSW V1.1 / 12.11 Page 93 / 94...