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elv Homematic IP HmIP-RFUSB Bau- Und Bedienungsanleitung Seite 6

Rfusb stick
6 Bau- und Bedienungsanleitung
Wenn man Docker auf einem NAS betreiben will, ist die Dokumentation
des NAS-Herstellers zurate zu ziehen, zum Beispiel für Synology NAS
oder QNAP-NAS [12].
apt-get install docker-ce
Dann startet man den vorbereiteten Docker-Container. Beim ersten Start
wird dieser aus dem „Docker-Hub" genannten Repository heruntergela-
den. Im folgenden Aufruf ist eventuell der Pfad zum oben gemerkten
USB-Device auf der linken Seite der Zeile:
--device=/dev/ttyUSB0:/dev/ttyUSB0:rwm anzupassen, zum Beispiel:
--device=/dev/[Ihr_gemerkter_devicename]:/dev/ttyUSB0:rwm
docker run --name dccu2-x86 _ 64 \
-p 2222:22 \
-p 80:80 \
-p 1900:1900 \
-p 2001:2001 \
-p 2002:2002 \
-p 2010:2010 \
-p 8181:8181 \
-p 9292:9292 \
-e PERSISTENT _ DIR=/usr/local \
-v ccu2 _ data:/usr/local \
-v /dev/bus/usb:/dev/bus/usb \
--device=/dev/ttyUSB0:/dev/ttyUSB0:rwm \
--hostname homematic-dccu2 \
-d --restart=always \
litti/dccu2-x86 _ 64
Nach dem Download startet der Container und nach einer kurzen Warte-
zeit kann man die WebUI durch Eingabe der lokalen IP-Adresse des Hosts
im Browser aufrufen.
Wichtig ist, dass die benötigten Ports auf dem lokalen Host (das sind
die Angaben mit -p im obigen Befehl auf der linken Seite vom Doppel-
punkt) frei sind. Sollte beim Start eine Meldung erscheinen, dass dieser
fehlschlägt, weil der entsprechende Port bereits belegt ist, dann sollte
man entweder den obigen Befehl anpassen oder den Port lokal frei ma-
chen. Wird beispielsweise auf dem lokalen Port 80 am Host bereits ein
Web-Server betrieben, kann man den lokalen Port 8585 an den Docker-
Container weiterleiten:
docker run --name dccu2-x86 _ 64 \
-p 2222:22 \
-p 8585:80 \
-p 1900:1900 \
-p 2001:2001 \
-p 2002:2002 \
-p 2010:2010 \
-p 8181:8181 \
-p 9292:9292 \
-e PERSISTENT _ DIR=/usr/local \
-v ccu2 _ data:/usr/local \
-v /dev/bus/usb:/dev/bus/usb \
--device=/dev/ttyUSB0:/dev/ttyUSB0:rwm \
--hostname homematic-dccu2 \
-d --restart=always \
litti/dccu2-x86 _ 64
In diesem Zusammenhang ist zu beachten, dass viele Apps die CCU2-
Ports für rfd (2001), hs485d (2002), HMIP Server (2010), regascript (8181)
etc. direkt ansprechen wollen und im Regelfall keine Eingabemöglichkeit
für einen abweichenden Port bieten. Sollte einer dieser Ports lokal im
Host belegt sein, bleibt nichts anderes übrig, als diesen Port lokal zu
räumen.
Weitere hilfreiche Docker-Befehle sind unter anderem:
· Status aller Docker-Container abrufen:
docker ps -a
www.elv.com
· Laufenden dccu2-Container beenden:
docker kill $(docker ps | grep „dccu2-x86 _ 64" |
[11]
awk ‚{print $1}')
· Über Konsole auf den laufenden dccu2-Container
zugreifen (diese kann mit „exit" wieder verlassen
werden):
docker exec -i -t $(docker ps | grep „dccu2-
x86 _ 64" | awk ‚{print $1}') /bin/bash
Weitergehende Aktionen wie zum Beispiel die Unter-
stützung des Back-up-Einspielens und die Umsetzung
von Add-on-Installationen sind für den Zeitpunkt
nach Redaktionsschluss dieses ELV Journals geplant.
Aus diesem Grund kann die konkrete Vorgehensweise
zur Einspielung von Back-ups etc. hier noch nicht be-
schrieben werden. Details dazu werden auf der Pro-
jektseite
[13]
veröffentlicht.
Schaltung
Die Schaltung des HmIP-RFUSB ist in
stellt. Die Spannungsversorgung und Kommunika-
tion erfolgt via USB mittels des USB-Steckers BU1.
Der Schnittstellenwandler IC1 vom Typ CP2102 über-
nimmt die gesamte Konvertierung der Datensignale.
An Pin 4 (D+) und Pin 5 (D-) erfolgt der Anschluss
an den USB-Port. IC-intern erfolgt dann die Umset-
zung der differenziell ankommenden Datensignale in
UART-Signale, die dann an den entsprechend bezeich-
neten Ausgängen (Pins 1, 2, 11 und 12 sowie 23–28)
zur Verfügung stehen. Das Dioden-Array D2 dient dem
Schutz vor elektrostatischer Entladung. Die Reset-
Schaltung des ICs ist mit dem Widerstand R3 reali-
siert.
Die Kondensatoren C7 bis C14 dienen der Stabi-
lisierung und Filterung der Versorgungsspannung.
Herzstück der Schaltung ist der Mikrocontroller IC2
vom Typ EFM32F200F64, er arbeitet mit einem in-
tern erzeugten Takt von 14 MHz. Zur Peripherie des
Controllers gehört neben den Filter- und Stützkon-
densatoren die Duo-LED D1 samt den zugehörigen
Widerständen R1 und R2, die verschiedene Betriebs-
zustände, z. B. bei der Inbetriebnahme und bei der
Anmeldung an die Zentrale oder das Senden an Ver-
knüpfungspartner mit den Farben Rot, Grün und
Orange signalisiert.
Die Kommunikation erfolgt schließlich über Funk
mittels des Transceiverbausteins TRX1, der ebenfalls
vom Controller IC1 überwacht und angesteuert wird.
Diesem werden mit C15 und C16 jeweils ein Stütz- und
Filterkondensator zur Seite gestellt.
Nachbau
Der Bausatz wird bis auf wenige Löt- und Montage-
arbeiten weitgehend vorgefertigt geliefert. Der voll-
ständige Lieferumfang ist in
So beginnt der Aufbau mit einer Sichtkontrolle auf
ordnungsgemäße Bestückung und Lötfehler entspre-
chend den Platinenfotos
Bestückungsplänen sowie der Stückliste.
Die Montagearbeiten beginnen mit dem Auflöten
des Transceivermoduls TRX1. Dafür wird die Stiftleis-
te mit den langen Stiften voran bündig in die Plati-
nenunterseite eingesetzt und verlötet. Vor dem ei-
gentlichen Verlöten des Transceivermoduls wird die
Bild 1
darge-
Bild 2
zu sehen.
(Bild 3)
und den zugehörigen
loading

Diese Anleitung auch für:

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