Herunterladen Inhalt Inhalt Diese Seite drucken

Urban MilkShuttle Pasteur Betriebsanleitung

Kälbertränkemixer
Vorschau ausblenden Andere Handbücher für MilkShuttle Pasteur:
Inhaltsverzeichnis
Betriebsanleitung
Urban MilkShuttle
Pasteur
Kälbertränkemixer
MS_UserManual_MilkShuttle_Pasteur_DE (Ausgabe II/05-2025)
Inhaltsverzeichnis
loading

Inhaltszusammenfassung für Urban MilkShuttle Pasteur

  • Seite 1 Betriebsanleitung Urban MilkShuttle Pasteur Kälbertränkemixer MS_UserManual_MilkShuttle_Pasteur_DE (Ausgabe II/05-2025)
  • Seite 2 Originalbetriebsanleitung für das Urban MilkShuttle Gültig für alle Größen des Urban MilkShuttles der Variante MilkShuttle Pasteur. Gültig für Versionen des Urban MilkShuttle Pasteur, die ab dem 01.02.2024 ausgeliefert wurden. Jegliche Inhalte dürfen weder ganz noch auszugsweise ohne vorherige schriftliche Genehmigung der Urban GmbH &...
  • Seite 3 Wenden Sie sich für weitere Unterstützung oder Informationen bitte an Ihren Servicepartner oder an die Urban GmbH & Co. KG. Geben Sie bei Fragen bitte immer den Typ und die Seriennummer an. Die Seriennummer befindet sich auf dem Typenschild am Gerät, mehr Details in Kapitel 1.8 „Sicherheits- und Hinweisaufkleber am Gerät“...
  • Seite 4 Zu dieser Betriebsanleitung Diese Betriebsanleitung wendet sich an alle Nutzer des MilkShuttles Pasteur (im Folgenden als „MilkShuttle“ bezeichnet) und versetzt diese in die Lage, den Kälbertränkemixer Urban MilkShuttle bestimmungsgemäß und sicher anzuwenden. Stellen Sie dazu sicher, dass • alle Mitarbeiter, die mit dem Gerät arbeiten, diese Betriebsanleitung vollständig gelesen und verstanden haben, •...
  • Seite 5: Inhaltsverzeichnis

    Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Zu Ihrer Sicherheit ��������������������������������������������������������������������������������������������������� 8 Allgemeine Sicherheitshinweise ............... 8 Bestimmungsgemäße Verwendung ..............8 Empfohlenes Personal ..................9 1.3.1 Sachkundiges Personal ................9 1.3.2 Eingewiesenes Personal ..............9 Mögliche Gefährdungen bei abschüssigem Gelände .........9 Verhalten im Notfall ..................10 Gesetze, Normen und Richtlinien ..............10 In der Betriebsanleitung verwendete Symbole ..........
  • Seite 6 Betrieb ��������������������������������������������������������������������������������������������������������������������� 33 Ladezustand .....................33 Ein- und Ausschalten ..................34 Heizen/Rühren ....................35 5.3.1 Vorbereitung Heizen und Pasteurisieren ...........36 5.3.2 Anmischen- Modus ................37 5.3.3 Milchaustauschertränke anrühren ............38 5.3.4 Vollmilch aufwärmen ................39 5.3.5 Pasteurisieren ..................40 5.3.6 Abkühlen ....................42 Füttern/Tränke entnehmen ................42 5.4.1 Entnahme über das Ablassventil ............43 5.4.2 Tränkeentnahme mit voreingestellter Mengendosierung ....44 5.4.3 Tränkeentnahme mit freier Mengendosierung ........46...
  • Seite 7 Inhaltsverzeichnis Programmierung Füttern ................72 7.4.1 Tränkemenge festlegen ..............72 7.4.2 Tränkedosierung ohne Mengenvorgabe (Start/Stop) ....... 73 Programmierung Spülen ................. 74 Was ist, wenn ���������������������������������������������������������������������������������������������������������� 75 Allgemeine Fehler ................... 75 Displaymeldungen ................... 77 Wartung und Instandhaltung �������������������������������������������������������������������������������� 83 Wartungsplan ....................83 Sicherungen austauschen ................84 Batterie für Datum/Uhrzeit austauschen ............86 Räder wechseln ....................87...
  • Seite 8: Zu Ihrer Sicherheit

    Zu Ihrer Sicherheit Allgemeine Sicherheitshinweise Lesen Sie die Betriebsanleitung vor der Inbetriebnahme sorgfältig durch. Sie enthält wichtige Hinweise für die Sicherheit, den Gebrauch und die Wartung. Dadurch schützen Sie sich und vermeiden Schäden an dem Gerät. Das Gerät ist nach dem Stand der Technik und den in Kapitel 1.6 „Gesetze, Normen und Richtlinien“ auf Seite 10 genannten Gesetzen, Normen und Richtlinien konstruiert und gefertigt.
  • Seite 9: Empfohlenes Personal

    Zu Ihrer Sicherheit Empfohlenes Personal VORSICHT Verletzungsgefahr. Das MilkShuttle kann abhängig von der Beladung ein beträchtliches Gewicht entwickeln. Es darf deshalb nur von Personen bedient werden, die körperlich, geistig und fachlich in der Lage sind, die daraus entstehenden Gefahren abzuschätzen. Tätigkeit Anforderung Inbetriebnahme...
  • Seite 10: Verhalten Im Notfall

    Bild 1: Fahrtrichtung bei abschüssigem Gelände anpassen Verhalten im Notfall 1. Ziehen Sie umgehend den Netzstecker. 2. Schalten Sie das Gerät am Bedienpanel aus. 3. Nehmen Sie das Gerät erst dann wieder in Betrieb, wenn die Notsituation beseitigt ist. 4. Lassen Sie das Gerät bei erkennbaren Beschädigungen vor der erneuten Inbetriebnahme von einer Fachkraft überprüfen und ggf.
  • Seite 11: In Der Betriebsanleitung Verwendete Symbole

    Zu Ihrer Sicherheit In der Betriebsanleitung verwendete Symbole Dieses Symbol mit dem Signalwort GEFAHR kennzeichnet eine Gefahr, die Tod oder schwere Verletzungen zur Folge haben wird, wenn sie nicht vermieden wird. Dieses Symbol mit dem Signalwort WARNUNG kennzeichnet eine Gefahr, die Tod oder schwere Verletzungen zur Folge haben kann, wenn sie nicht vermieden wird.
  • Seite 12: Sicherheits- Und Hinweisaufkleber Am Gerät

    Sicherheits- und Hinweisaufkleber am Gerät Bild 2: Aufkleber Frontansicht Bild 3: Aufkleber Rückansicht...
  • Seite 13 Zu Ihrer Sicherheit Bildlegende Bild 2: Aufkleber Frontansicht auf Seite 12 Aufkleber Erläuterung Vorsicht: Quetschgefahr. Am Deckel sowie den Verschlüssen besteht Quetschgefahr. Achten Sie bei der Bedienung auf die Platzierung Ihrer Hände. Vorsicht: Zulässige Höchsttemperatur für Flüssigkeiten. Füllen Sie keine Flüssigkeiten ein, die eine Temperatur von 70 °C (158 °F) max.
  • Seite 14: Technische Daten

    Technische Daten Überblick Typ 100 Typ 150 Typ 200 Typ 250 Typ 350 Abmessungen Länge (ohne Deichsel) [cm] Länge (mit Deichsel) [cm] Breite [cm] 82/92 Höhe [cm] Gewicht Vollausstattung [kg] Stromversorgung [V~] 240/400 Leistungsaufnahme max. 3.000 3.000/6.000 [VA] Stromaufnahme max. [A] Schutzklasse Anrührvolumen max./min [l] 100/15...
  • Seite 15: Maßzeichnung

    Technische Daten Maßzeichnung Bild 4: Abmessungen MilkShuttle Typ 100, 150, 200, 250, 350...
  • Seite 16: Das Milkshuttle Im Überblick

    Das MilkShuttle im Überblick Varianten Typ 100 Typ 150 Typ 200 Typ 250 Typ 350  Heizung 2.500 W (230 V)     Heizung 5.500 W (400 V) Rührwerk Geschwindigkeiten      (700 /1400 U/min) ...
  • Seite 17: Aufbau

    Das MilkShuttle im Überblick Aufbau Bild 5: Schematischer Aufbau Rührwerk Deichselkopf mit Fahrschalter Deckel mit Dichtring Bedienfeld Leistungs- und Steuerungselektronik Akku Bodenheizung Dosierpistole Durchflusssensor (optional) Dosierpumpe (akkubetrieben) Fahrantrieb Ablasshahn...
  • Seite 18: Bedien- Und Anzeigeelemente

    Bedien- und Anzeigeelemente Bild 6: Bedien- und Anzeigeelemente Schalter Rührwerk Kugelventil Steigrohr Bedienpanel Sicherheitshauptschalter Deichselkopf mit Fahrschalter Steckdose EcoProtector (optional) UV-C Dosierpistole Schalter Arbeitsscheinwerfer (optional) Ablassventil 3.4.1 Sicherheitshauptschalter Das MilkShuttle verfügt über einen Sicherheitshauptschalter, der sich seitlich am Steuerungsgehäuse befindet. Drehen Sie den Schalter im Uhrzeigersinn, bis der Pfeil über dem Batteriesymbol nach oben in den grünen Bereich „ON“...
  • Seite 19: Fahrantrieb- Bremsenhebel

    Das MilkShuttle im Überblick 3.4.2 Fahrantrieb- Bremsenhebel VORSICHT Verletzungsgefahr durch Überrollen oder Anfahren. Deaktivieren Sie den Bremsenhebel nur, wenn sie das MilkShuttle bei entladenen Akkus bewegen wollen. Sobald die Akkus wieder geladen sind, aktivieren Sie den Bremshebel wieder. Andernfalls kann sich das Gerät insbesondere auf abschüssigem Gelände unkontrolliert in Bewegung setzen.
  • Seite 20: Bedienpanel

    3.4.3 Bedienpanel Bild 9: Bedienpanel ELEKTRISCHE SPANNUNG Verletzungsgefahr durch Stromschlag. Das Bedienpanel sowie die unterhalb des Steuergehäuses gelegenen Elektronikeinheiten sind vor Feuchtigkeit zu schützen. Das Abspritzen dieser Baugruppen mit dem Hochdruckreiniger ist daher unzulässig. Das Bedienpanel „Bild 9: Bedienpanel“ verfügt über eine Wischschutzfunktion, damit Sie das Bedienpanel reinigen können, ohne eine Funktion auszulösen.
  • Seite 21 Das MilkShuttle im Überblick Nr. Symbol Funktion Erläuterung Display Textanzeige der Funktionen Menü: Spülen Auswahl Spülprogramm Menü: Füttern Auswahl Fütterprogramm Kurz drücken: Temperaturanzeige Lang drücken: Menü: Heizen/Rühren Auswahl Programm "Heizen/Rühren und Pasteurisieren" Scheinwerfer On/Off Scheinwerfer einschalten/ausschalten EcoProtector Auswahl EcoProtector -Programm UV-C UV-C (Nur mit Zubehör EcoProtector...
  • Seite 22: Deichselkopf

    3.4.4 Deichselkopf Bild 10: Deichselkopf Start/Stop für die Pumpe/Dosierpistole Taster Sicherheitsstopp Fahrschalter Geschwindigkeit und Richtung WARNUNG Verletzungsgefahr durch unkontrollierte Fahrbewegungen. • Fixieren Sie niemals die Fahrschalter • Stellen Sie die Leichtgängigkeit der Fahrschalter sicher • Überprüfen Sie vor jeder Fahrt die Sicherheitsstopps auf Funktion ...
  • Seite 23: Motorschalter Rührwerk

    Das MilkShuttle im Überblick 3.4.5 Motorschalter Rührwerk Bild 11: Motorschalter Rührwerk Schnell rühren (Schnelllauf) Rührwerk aus Langsam rühren (Langsamlauf) SELBSTANLAUFENDE MASCHINENTEILE Verletzungsgefahr durch selbstanlaufendes Rührwerk. Greifen Sie bei eingeschaltetem Gerät niemals in den Behälter! Halten Sie Hände, lose Kleidung und lange Haare von sich bewegenden Teilen fern! Wählen Sie über den Kippschalter am Rührwerksmotor die gewünschte Geschwindigkeitsstufe.
  • Seite 24: Gehäuseverschlüsse

    3.4.6 Gehäuseverschlüsse Bild 12: Gehäuseverschluss Die Deckel des Tränkebehälters und des Steuergehäuses sind mit selbstverriegelnden Schnellverschlüssen ausgerüstet. Zum Öffnen eines Schnellverschlusses gehen Sie wie folgt vor: 1. Entfernen Sie den Sicherungssplint.  2. Drücken Sie den Sicherungshebel herunter.  3. Klappen Sie den Verschlusshebel hoch.
  • Seite 25 Das MilkShuttle im Überblick Bild 13: Dosierpistole Bild 14: Positionen der Start/Stop-Optionen HINWEIS   Stellen für eine möglichst genaue Tränkeabgabe sicher, dass Dosierpumpe korrekt kalibriert (siehe Kapitel 7.2 "Kalibrieren" auf Seite 57.) Verunreinigungen in der Dosierpistole können zu einer ungenauen Abgabe führen. Schrauben Sie die Dosierpistole auseinander und reinigen Sie diese.
  • Seite 26: Inbetriebnahme

    Inbetriebnahme Lieferumfang Bitte überprüfen Sie vor der Installation die Lieferung auf Vollständigkeit. Zum Lieferumfang gehören: • Kälbertränkemixer MilkShuttle • Innensechskantschlüssel 6 mm (zum Einstellen der Deichselhöhe) • Glassicherung 6,3 A, 5 x 20 MT • Flachsicherung 15 A • Radmutterabzieher für den Radwechsel •...
  • Seite 27: Auspacken

    Inbetriebnahme Auspacken Bild 15: MilkShuttle auspacken Benötigtes Werkzeug: Messer/Cutter Führen Sie zum Auspacken folgende Schritte durch: 1. Schneiden Sie die Verpackungsfolie vorsichtig ein, um sie anschließend zu entfernen. VORSICHT Verletzungsgefahr durch hohes Gewicht. Ziehen Sie eine zweite Person hinzu.  2.
  • Seite 28: Deichselkopf Einstellen

    WARNUNG Verletzungsgefahr durch unkontrollierte Fahrbewegungen. Machen Sie sich mit der Bedienung der Fahrschalter in Kapitel 5.6 „MilkShuttle bewegen“ auf Seite 48vertraut. 5. Stellen Sie sicher, dass Sie die Bedienhinweise zum elektrischen Fahrantrieb in Kapitel 5.6 „MilkShuttle bewegen“ auf Seite 48 vollständig gelesen und verstanden haben. 6.
  • Seite 29: Elektrischer Anschluss

    Inbetriebnahme Elektrischer Anschluss GEFAHR Bei Betrieb ohne Fehlerstromschutzschalter ist elektrische Spannung am Gehäuse möglich. Versorgungsnetz muss Fehlerstromschutzschalter installiert sein. Lebensgefahr bei Berührung mit ungeschützten Körperteilen oder Werkzeugen. Betreiben Sie das Gerät niemals in einem Netz ohne Fehlerstromschutzschalter. 4.5.1 Voraussetzungen Stellen Sie sicher, dass der Anschluss folgende Voraussetzungen erfüllt. Der Anschluss ist: •...
  • Seite 30: Anschluss An Die Stromversorgung

    4.5.2 Anschluss an die Stromversorgung Zum Anschluss ist ein Anschlusskabel mit den entsprechenden Steckverbindern erforderlich. VORSICHT Brandgefahr. Stellen Sie sicher, dass Zuleitungskabel vollständig abgerollt sind. (CEE blau oder rot, nicht im Lieferumfang enthalten.) 1. Falls Sie eine Kabeltrommel verwenden, stellen Sie sicher, dass diese vollständig abgerollt ist. 2.
  • Seite 31: Fehlermeldung: Fehlercode 60

    Inbetriebnahme 4.5.3 Fehlermeldung: Fehlercode 60 Die Fehlermeldung mit dem Fehlercode 60 (Fehler Netzspannung!) kann durch verschiedene Szenarien hervorgerufen werden. Ein Schutzmechanismus verhindert das Einschalten des Geräts. Weitere Fehlercodes finden Sie in Kapitel 8.2 „Displaymeldungen“ auf Seite 77. Neutralleiter nicht angeschlossen •...
  • Seite 32: Spülen Bei Erstinbetriebnahme

    Spülen bei Erstinbetriebnahme Spülen Sie das MilkShuttle vor der ersten Nutzung mit mindestens 30 l Wasser. (Gehen Sie vor wie in Kapitel 5.5 „Spülen“ auf Seite 43 beschrieben.) Kalibrieren Kalibrieren Dosierpumpe, eine korrekte Mengenabgabe sicherzustellen. (Gehen Sie vor wie in Kapitel 7.2.1 „Pumpe kalibrieren (zeitgesteuert)“ auf Seite 61 beschrieben.)
  • Seite 33: Betrieb

    Betrieb Betrieb Details zu den einzelnen Bedien- und Anzeigeelementen finden Sie in Kapitel 3 „Das MilkShuttle im Überblick“ auf Seite 16. Ein Großteil der im Folgenden beschriebenen Funktionen wird über das Bedienpanel, siehe auch Kapitel 3.4.3 „Bedienpanel“ auf Seite 20, gesteuert. Ladezustand Der Ladezustand der Akkus wird in der Funktion „Füttern“...
  • Seite 34: Ein- Und Ausschalten

    Ein- und Ausschalten Das MilkShuttle wird mit dem Sicherheitshauptschalter ein- und ausgeschaltet (siehe Kapitel 3.4.1 „Sicherheitshauptschalter“ auf Seite 18). Displayanzeige/ Vorgehen Tasten Drehen Sie den Sicherheitshauptschalter im Uhrzeigersinn auf „ON“ (siehe Kapitel 3.4.1 „Sicherheitshauptschalter“ auf Seite 18). 2. Nach dem Einschalten zeigt das Display in der Mitte des Bedienfeldes das Startfenster an.
  • Seite 35: Heizen/Rühren

    Betrieb Heizen/Rühren SELBSTANLAUFENDE MASCHINENTEILE Verletzungsgefahr durch selbstanlaufendes Rührwerk. Greifen Sie bei eingeschaltetem Gerät niemals in den Behälter! Halten Sie Hände, lose Kleidung und lange Haare von sich bewegenden Teilen fern. Im Menü Heizen/Rühren werden das eingefüllte Wasser oder die Tränke auf eine voreingestellte Solltemperatur erhitzt oder pasteurisiert.
  • Seite 36: Vorbereitung Heizen Und Pasteurisieren

    5.3.1 Vorbereitung Heizen und Pasteurisieren ACHTUNG Beschädigung der Heizelemente möglich! Betreiben Sie das Gerät niemals ohne Anschluss an Wasser! Displayanzeige/ Vorgehen Tasten Stellen Sie sicher, dass das MilkShuttle an das Stromnetz angeschlossen ist. Im Akkubetrieb ist die Funktion „Heizen" nicht verfügbar, das Display zeigt in diesem Fall die Fehlermeldung „60 Fehler Netzspannung an“.
  • Seite 37: Anmischen- Modus

    Betrieb Bild 20: Wasserzulauf und Wasserablauf 5.3.2 Anmischen- Modus Nutzen Sie die den Anmischen-Modus, um das Rührwerk in einen Dauerbetrieb zu versetzen. Die Dauer ist ab Werk auf 5 Minuten festgelegt kann aber wie in Kapitel 7.3 „Programmierung Heizen/ Rühren“ auf Seite 64 beschrieben, angepasst werden. Displayanzeige/ Vorgehen Tasten...
  • Seite 38: Milchaustauschertränke Anrühren

    5.3.3 Milchaustauschertränke anrühren Displayanzeige/ Vorgehen Tasten Führen Sie die vorbereitenden Schritte in Kapitel 5.3.1 „Vorbereitung Heizen und Pasteurisieren“ auf Seite 36 durch. 2. Drücken Sie die Vorwahltaste „1", um in den Heizen-Modus zu schalten. 3. Die Heizen/Rühren-Taste leuchtet, Display zeigt Heizen/Rühren-Menü...
  • Seite 39: Vollmilch Aufwärmen

    Betrieb HINWEISE   • Beachten Sie die Vorgaben Ihres Milchaustauscher-Herstellers zur optimalen Anmischtemperatur. • Anmischtemperatur sollte höher gewünschte Fütterungstemperatur sein, um Wärmeverlust durch Umfüllen auszugleichen (siehe Kapitel 7.3.2 „Solltemperatur Heizen“ auf Seite 66). • Wenn Sie zum Anrühren heißes Wasser verwenden, kann die Aufheizzeit ggf. entfallen oder verkürzt werden.
  • Seite 40: Pasteurisieren

    5.3.5 Pasteurisieren Der Pasteurisiervorgang besteht aus drei Phasen: • Aufheizen (P1) • Pasteurisieren (P2) • Abkühlen (P3) Die Tränke wird für den Pasteurisiervorgang zunächst auf 65 °C (149°F) erhitzt (P1). Diese Temperatur wird für 30 Minuten gehalten (P2) und dann auf 42 °C (108 °F) Fütterungstemperatur abgekühlt (P3).
  • Seite 41 Betrieb VORSICHT Verbrennungsgefahr durch heiße Flüssigkeiten und Maschinenteile. Sowohl Tränke als auch Behälter erreichen beim Pasteurisieren erhebliche Temperaturen. Vermeiden Sie direkten Hautkontakt mit Tränke oder Behälter. Halten Sie insbesondere Kinder während des Pasteurisierens fern. Displayanzeige/ Vorgehen Tasten Führen Sie die vorbereitenden Schritte in Kapitel 5.3.1 „Vorbereitung Heizen und Pasteurisieren“...
  • Seite 42: Abkühlen

    5.3.6 Abkühlen Die Kühlfunktion als Phase des Pasteurisiervorgangs ermöglicht ein zügiges Verfüttern. Sie kann zudem auch für die Kühlung der Tränke bis zur nächsten Fütterung genutzt werden. Displayanzeige/ Vorgehen Tasten Führen Sie die vorbereitenden Schritte in Kapitel 5.3.1 „Vorbereitung Heizen und Pasteurisieren“...
  • Seite 43: Entnahme Über Das Ablassventil

    Betrieb HINWEIS   Stellen Sie vor dem ersten Fütterungsvorgang sicher, dass Sie das MilkShuttle in der gewünschten Einheit (Liter oder Gallone) kalibriert haben. Die Dosiermenge kann ansonsten erheblich von der gewünschten Menge abweichen. Details zum Kalibrieren finden Sie in „Pumpe kalibrieren (zeitgesteuert)“...
  • Seite 44: Tränkeentnahme Mit Voreingestellter Mengendosierung

    5.4.2 Tränkeentnahme mit voreingestellter Mengendosierung Einen Überblick zur Dosierpistole finden Sie in Kapitel 3.4.7 „Dosierpistole“ auf Seite 24. Displayanzeige/ Vorgehen Tasten Öffnen Sie die Deckelverschlüsse des Tränkebehälters, damit beim Füttern kein Unterdruck entsteht (siehe „Gehäuseverschlüsse“ auf Seite 24). 2. Schalten Sie das MilkShuttle ein, wie in Kapitel 5.2 „Ein- und Ausschalten“ auf Seite 34 beschrieben.
  • Seite 45 Betrieb 9. Im Display wird rechts neben der eingestellten Dosiermenge die bereits dosierte Menge (hier: 00,2) angezeigt. 10. Drücken Sie eine der drei Tasten erneut, um die Tränkeentnahme abzubrechen: • START/STOP-Taste auf dem Bedienpanel • Start/Stop-Taste auf dem Deichselkopf • Start/Stop-Taste an der Dosierpistole Bild 23: Positionen der Start/Stop-Tasten HINWEIS...
  • Seite 46: Tränkeentnahme Mit Freier Mengendosierung

    5.4.3 Tränkeentnahme mit freier Mengendosierung Sie können die Tränke auch unabhängig von Mengenvorgaben unter Nutzung der Start/Stop- Funktion entnehmen. Displayanzeige/ Vorgehen Tasten Öffnen Sie die Deckelverschlüsse des Tränkebehälters, damit beim Füttern kein Unterdruck entsteht (siehe „Gehäuseverschlüsse“ auf Seite 24). 2. Schalten Sie das MilkShuttle ein, wie in Kapitel 5.2 „Ein- und Ausschalten“ auf Seite 34 beschrieben.
  • Seite 47: Spülen

    Betrieb Spülen HINWEIS   Reinigen Sie das MilkShuttle nach jedem Einsatz, um Keimbildung im Behälter sowie im Fördersystem zu vermeiden. 5.5.1 Vorbereitung Spülen Displayanzeige/ Vorgehen Tasten Stellen Sie sicher, dass das MilkShuttle an das Stromnetz angeschlossen ist, wenn Sie die Heizen-Funktion für das Spülwasser nutzen möchten. Die Heizen-Funktion ist im Akkubetrieb nicht verfügbar.
  • Seite 48: Spülen Mit Dosierpistole

    5.5.2 Spülen mit Dosierpistole Beachten Sie die vorbereitenden Schritte aus Kapitel 5.5.1 „Vorbereitung Spülen“ auf Seite 47. Displayanzeige/ Vorgehen Tasten Stecken Dosierpistole Spülvorrichtung (siehe Bild 24: Dosierpistole in Spülvorrichtung einstecken). 2. Drücken Sie die Spülmenü-Taste, um in das Spülprogramm zu wechseln. 3.
  • Seite 49 Betrieb Bild 24: Dosierpistole in Spülvorrichtung einstecken HINWEIS   Optional: Nutzen Sie die Erhöhen/Verringern-Tasten, um die Spülzeit für diesen Spülgang zu verändern, ohne dass dieser Wert gespeichert wird. Dieser Schritt deaktiviert die Heizen- Funktion.
  • Seite 50: Spülen Mit Reinigungsdüse (Optional)

    5.5.3 Spülen mit Reinigungsdüse (optional) Beachten Sie die vorbereitenden Schritte aus Kapitel 5.5.1 „Vorbereitung Spülen“ auf Seite 47. Displayanzeige/ Vorgehen Tasten  Entfernen Sie den Reinigungsdüsen-Stöpsel aus dem Deckel.  2. Stecken Sie die Dosierpistole in die Öffnung der Reinigungsdüse (siehe „Bild 25: Dosierpistole in Reinigungsdüse einstecken“...
  • Seite 51 Betrieb HINWEIS   Optional: Nutzen Sie die Erhöhen/Verringern-Tasten, um die Spülzeit für diesen Spülgang zu verändern, ohne dass dieser Wert gespeichert wird. Dieser Schritt deaktiviert die Heizen- Funktion. Bild 25: Dosierpistole in Reinigungsdüse einstecken...
  • Seite 52: Milkshuttle Bewegen

    MilkShuttle bewegen WARNUNG Verletzungsgefahr durch unkontrollierte Fahrbewegungen. • Fixieren Sie niemals die Fahrschalter. • Stellen Sie die Leichtgängigkeit der Fahrschalter sicher. • Überprüfen Sie vor jeder Fahrt die Sicherheitsstopps auf Funktion. 1. Stellen Sie sicher, dass Sie das MilkShuttle vom Stromanschluss getrennt haben. Der Fahrantrieb wird ansonsten durch einen Schutzmechanismus gesperrt.
  • Seite 53: Außerbetriebnahme

    Außerbetriebnahme Außerbetriebnahme ACHTUNG Mögliche Sachschäden durch Frost. Stellen Sie das MilkShuttle nicht in Räumen ab, in denen die Temperaturen unter 0 °C / 32 °F fallen kann. Andernfalls kann die Dosierpumpe beschädigt werden. Falls Sie das MilkShuttle länger nicht nutzen werden oder nicht sicher stellen können, dass die Temperaturen über 0 °C / 32 °F bleiben, müssen Sie das MilkShuttle außer Betrieb nehmen, um Schäden am Gerät zu vermeiden.
  • Seite 54: Programmieren Und Kalibrieren

    Programmieren und Kalibrieren Allgemeine Einstellungen HINWEIS   diesem Kapitel werden Programmiermodus verwenden. Diesen Programmiermodus erkennen Sie daran, dass der jeweils zu programmierende Wert mit spitzen Klammern eingerahmt ist: > WERT< Displayanzeige/ Vorgehen Tasten Schalten Sie das MilkShuttle ein, wie in Kapitel 5.2 „Ein- und Ausschalten“ auf Seite 34 beschrieben.
  • Seite 55: Zeit Und Datum Einstellen

    Programmieren und Kalibrieren 7.1.1 Zeit und Datum einstellen HINWEIS   Die Uhr muss manuell von Sommerzeit auf Winterzeit umgestellt werden. Die Sekunden können nicht eingestellt werden. Displayanzeige/ Vorgehen Tasten Schalten Sie das MilkShuttle ein, wie in Kapitel 5.2 „Ein- und Ausschalten“ auf Seite 34 beschrieben.
  • Seite 56: Sprache Ändern

    7.1.2 Sprache ändern HINWEIS   Die im Display verwendete Sprache wird vor der Auslieferung auf Ihre Landessprache eingestellt. Sie können jederzeit die Sprache innerhalb der verfügbaren Sprachen ändern. Sollte Ihre Wunschsprache nicht verfügbar sein, wenden Sie sich bitte an den Service. Displayanzeige/ Vorgehen Tasten...
  • Seite 57: Temperatureinheit Umstellen (°C /°F)

    Programmieren und Kalibrieren 7.1.3 Temperatureinheit umstellen (°C /°F) Displayanzeige/ Vorgehen Tasten Schalten Sie das MilkShuttle ein, wie in Kapitel 5.2 „Ein- und Ausschalten“ auf Seite 34 beschrieben. 2. Das Display zeigt das Startfenster an. 3. Drücken Sie die SET-Taste, um das Menü „Allgemeine Einstellungen“ zu öffnen.
  • Seite 58: Warnwerte Für Minimal- Und Maximaltemperatur Einstellen

    7.1.4 Warnwerte für Minimal- und Maximaltemperatur einstellen Das MilkShuttle warnt Sie mit einer Meldung im Display, sobald die Tränke außerhalb der Toleranz für die Fütterungstemperatur liegt. Im Falle einer Unterschreitung wird die Dosierpumpe im Füttern-Modus gesperrt (siehe auch „5.3 Heizen/Rühren“ auf Seite 35.) Displayanzeige/ Vorgehen Tasten...
  • Seite 59: Warnwerte Für Minimal- Und Maximaltemperatur Löschen

    Programmieren und Kalibrieren 7.1.5 Warnwerte für Minimal- und Maximaltemperatur löschen Gehen Sie für das Löschen der Warnwerte vor wie beim Festlegen der Warnwerte. Eine Löschung wird durch das Festlegen von Werten unter 10 °C (50 °F) (Minimalwert) bzw. über 55 °C (131 °F) (Maximalwert) ausgelöst.
  • Seite 60: Anzeige Versions- Und Seriennummer

    7.1.6 Anzeige Versions- und Seriennummer Displayanzeige/ Vorgehen Tasten Schalten Sie das MilkShuttle ein, wie in Kapitel 5.2 „Ein- und Ausschalten“ auf Seite 34 beschrieben. 2. Das Display zeigt das Startfenster an. 3. Drücken Sie die SET-Taste lang, um das Menü „Allgemeine Einstellungen“ zu öffnen.
  • Seite 61: Kalibrieren

    Programmieren und Kalibrieren Kalibrieren Im Kalibriermenü haben Sie die Möglichkeit, die Pumpe und die Temperatur zu kalibrieren. 7.2.1 Pumpe kalibrieren (zeitgesteuert) Beim Kalibrieren der zeitgesteuerten Pumpe wird für 5 Sekunden Tränke gefördert. Die geförderte Menge wird vom Anwender gemessen und als Referenzwert in die Steuerung eingegeben. HINWEIS ...
  • Seite 62 Displayanzeige/ Vorgehen Tasten Stellen Sie sicher, dass das MilkShuttle nicht an das Stromnetz angeschlossen ist. 2. Schalten Sie das MilkShuttle ein, wie in Kapitel 5.2 „Ein- und Ausschalten“ auf Seite 34 beschrieben. 3. Das Display zeigt das Startfenster an. 4. Drücken Sie die Kalibrieren-Taste, um das Kalibriermenü zu öffnen. 5.
  • Seite 63: Temperatur Kalibrieren

    Programmieren und Kalibrieren 7.2.2 Temperatur kalibrieren Die Temperaturregelung des MilkShuttle wird vor der Auslieferung im Werk kalibriert. Eine Nachkalibrierung ist nur dann notwendig, wenn Sie eine Abweichung der angezeigten Isttemperatur von der tatsächlichen Temperatur der Tränke feststellen. Displayanzeige/ Vorgehen Tasten Stellen Sie sicher, dass das MilkShuttle nicht an das Stromnetz angeschlossen ist.
  • Seite 64: Programmierung Heizen/Rühren

    Programmierung Heizen/Rühren Die Tränke im Behälter des MilkShuttle wird im Heizen-Modus durch die eingebaute Heizung auf die gewünschte Temperatur (Solltemperatur) aufgeheizt. Sobald die Solltemperatur erreicht ist, schaltet die Heizung ab. Bedingt durch die Trägheit thermischer Systeme kann die Ist-Temperatur für kurze Zeit die Soll-Temperatur übersteigen.
  • Seite 65: Einstellungen Heizen/Rühren Aufrufen

    Programmieren und Kalibrieren 7.3.1 Einstellungen Heizen/Rühren aufrufen Displayanzeige/ Vorgehen Tasten Schalten Sie das MilkShuttle ein, wie in Kapitel 5.2 „Ein- und Ausschalten“ auf Seite 34 beschrieben. 2. Das Display zeigt das Startfenster an. 3. Drücken Sie die Heizen/Rühren-Taste, um das Heizen/Rühren-Menü zu öffnen.
  • Seite 66: Solltemperatur Heizen

    7.3.2 Solltemperatur Heizen Displayanzeige/ Vorgehen Tasten Führen Sie die Schritte 1-5 aus Kapitel 7.3.1 „Einstellungen Heizen/Rühren aufrufen“ auf Seite 65 durch. 2. Das Display zeigt die aktuellen Einstellungen an. 3. Drücken Sie die SET-Taste, um in den Programmiermodus zu schalten. 4.
  • Seite 67: Haltedauer Pasteurisieren

    Programmieren und Kalibrieren 7.3.4 Haltedauer Pasteurisieren Displayanzeige/ Vorgehen Tasten Führen Sie die Schritte 1-5 aus Kapitel 7.3.1 „Einstellungen Heizen/Rühren aufrufen“ auf Seite 65 durch. 2. Das Display zeigt die aktuellen Einstellungen an. 3. Drücken Sie die SET-Taste, um in den Programmiermodus zu schalten. 4.
  • Seite 68: Solltemperatur Kühlen (Lagerung)

    7.3.6 Solltemperatur Kühlen (Lagerung) Displayanzeige/ Vorgehen Tasten Führen Sie die Schritte 1-5 aus Kapitel 7.3.1 „Einstellungen Heizen/Rühren aufrufen“ auf Seite 65 durch. 2. Das Display zeigt die aktuellen Einstellungen an. 3. Drücken Sie die SET-Taste, um in den Programmiermodus zu schalten. 4.
  • Seite 69: Pausenzeit Rührwerk

    Programmieren und Kalibrieren 7.3.8 Pausenzeit Rührwerk Displayanzeige/ Vorgehen Tasten Führen Sie die Schritte 1-5 aus Kapitel 7.3.1 „Einstellungen Heizen/Rühren aufrufen“ auf Seite 65 durch. 2. Das Display zeigt die aktuellen Einstellungen an. 3. Drücken Sie die SET-Taste, um in den Programmiermodus zu schalten. 4.
  • Seite 70: Startzeiten (Kühlen, Pasteurisieren, Heizen) Setzen

    7.3.10 Startzeiten (Kühlen, Pasteurisieren, Heizen) setzen HINWEIS   Für Funktionen Heizen, Pasteurisieren Kühlen (Lagerung) können Startzeiten gespeichert werden, jeweils eine für morgendliche für abendliche Fütterung. MilkShuttle startet vorgegebenen Zeit automatisch Funktion nächstliegenden Startzeit. Das MilkShuttle kann die Startzeiten ausschließlich im eingeschalteten Zustand und bei aktivem Heizen/Rühren-Menü...
  • Seite 71: Startzeiten Löschen

    Programmieren und Kalibrieren 7.3.11 Startzeiten löschen HINWEIS   Beachten Sie, dass Startzeit 1 belegt sein muss, damit die Startzeiten 2, 3 und 4 abgerufen werden. Dementsprechend sollten Sie die ggf. die Startzeit aus 2, 3 oder 4 auf Startzeit 1 übertragen und statt Startzeit 1 die nun überflüssige Dopplung löschen.
  • Seite 72: Programmierung Füttern

    Programmierung Füttern Sie haben die Möglichkeit, häufig verwendete Tränkemengen auf den Vorwahltasten 1, 2 und 3 zu speichern. Folgende Mengen sind im Auslieferzustand eingestellt: • Taste 1: 2.0 l (oder kg) • Taste 2: 3.0 l (oder kg) • Taste 3: 4.0 l (oder kg) 7.4.1 Tränkemenge festlegen Displayanzeige/ Vorgehen...
  • Seite 73: Tränkedosierung Ohne Mengenvorgabe (Start/Stop)

    Programmieren und Kalibrieren 7.4.2 Tränkedosierung ohne Mengenvorgabe (Start/Stop) Displayanzeige/ Vorgehen Tasten Schalten Sie das MilkShuttle ein, wie in Kapitel 5.2 „Ein- und Ausschalten“ auf Seite 34 beschrieben. 2. Das Display zeigt das Startfenster an. 3. Drücken Sie die Menütaste Füttern. 4.
  • Seite 74: Programmierung Spülen

    Programmierung Spülen Sie haben die Möglichkeit, häufig verwendete Spüldauern auf den Vorwahltasten 1, 2 und 3 zu speichern. Folgende Zeiten sind im Auslieferzustand eingestellt: • Taste 1: 2 Minuten • Taste 2: 3 Minuten • Taste 3: 5 Minuten Displayanzeige/ Vorgehen Tasten Schalten Sie das MilkShuttle ein, wie in Kapitel 5.2 „Ein- und Ausschalten“...
  • Seite 75: Was Ist, Wenn

    Was ist, wenn Was ist, wenn Allgemeine Fehler Beschreibung Mögliche Ursache Lösungsansatz Rührwerk läuft unrund/ Lagerbuchse des Rührwerks Verschleißteilsatz klappert ausgeschlagen (Art. Nr. 101404) austauschen Gerät mit Sicherheits- Gerät nicht eingeschaltet hauptschalter einschalten Sicherung defekt (F1 15A Sicherung austauschen (siehe 24 V, bei Geräten mit Kapitel 9.2 „Sicherungen Keine Anzeige im...
  • Seite 76 Beschreibung Mögliche Ursache Lösungsansatz Stromstecker ist Stromstecker ziehen angeschlossen Gerät mit Freigabe der Steuerung Sicherheitshauptschalter durch Überlast blockiert ausschalten, 10 Sekunden warten Fahrantrieb ohne und wieder einschalten Funktion Sicherung austauschen (siehe Sicherung defekt Kapitel 9.2 „Sicherungen austauschen“ auf Seite 84) Kontaktieren Sie den Fahrschalter defekt Kundendienst...
  • Seite 77: Displaymeldungen

    Was ist, wenn Displaymeldungen Um beim MilkShuttle auftretende Störungen schneller erkennen und beheben zu können, ist die Elektronik mit Überwachungseinheiten ausgestattet. Es gibt drei Arten von Störungsmeldungen: 1. Die ESC/INFO-Taste blinkt rot: Die Taste blinkt bei Störungen, die das System beeinträchtigen.
  • Seite 78 Displaydarstellung Meldungsbeschreibung Meldungsbehebung 11 Fehler Bei einer im Zuleitung auf Schäden AC1 Netzspannung MilkShuttle verbauten kontrollieren. Heizungssteuerung (Platine Sicherung in der Elektro- zur Heizungssteuerung, installation kontrollieren. 12 Fehler Baugruppe LN_AC230) liegt Feinsicherung auf der Platine AC2 Netzspannung keine Netzspannung an. zur Heizungssteuerung AC1 ...
  • Seite 79 Was ist, wenn Displaydarstellung Meldungsbeschreibung Meldungsbehebung 21 Fehler Je nach Fehlercode sind ein Kontaktieren Sie den Temperatur oder mehrere Temperaturfühler Kundenservice. 22.9 199.0 52.3 nicht angeschlossen oder haben (Beispiel) einen offenen Kabelbruch. In der zweiten Zeile der Meldung wird durch den Code 199 angezeigt, welcher Temperaturfühler defekt ist.
  • Seite 80 Displaydarstellung Meldungsbeschreibung Meldungsbehebung 50 Fehler Fehlermeldungen mit den Füllstand überprüfen: Fuellstand??? Fehlercodes 50 bis 52 Falls Füllmenge unterhalb weisen auf eine ungenügende der Mindestfüllmenge liegt: Wärmeableitung vom Mit Tränke oder Wasser bis 51 Fehler Behälterboden des Mindestfüllstand auffüllen. Fuellstand??? MilkShuttles hin. Diese Falls die Füllmenge oberhalb Tatsache hat dazu geführt, der Mindestfüllmenge liegt:...
  • Seite 81 Was ist, wenn Displaydarstellung Meldungsbeschreibung Meldungsbehebung 73 Pumpe??? Die Pumpe nimmt zu Taste „ESC/INFO“ drücken viel Strom auf und der um den Fehler 81 anzusehen. Steuerungsausgang für die Ein zweites Mal die Taste Pumpe wird abgeschaltet. „ESC/INFO“ drücken, um die Zusätzlich erscheint Meldung zurückzusetzen.
  • Seite 82 Displaydarstellung Meldungsbeschreibung Meldungsbehebung 81 Fehler Die Pumpe nimmt zu Taste „ESC/INFO“ drücken Pumpe??? viel Strom auf und der um den Fehler 81 anzusehen. Steuerungsausgang Ein zweites Mal die Taste für die Pumpe wird „ESC/INFO“ drücken, um die abgeschaltet. Für den hohen Meldung zurückzusetzen.
  • Seite 83: Wartung Und Instandhaltung

    Wartung und Instandhaltung Wartung und Instandhaltung Wartungsplan Intervall Artikelnummer Bezeichnung Jährlich Typ 100L: Wartungsset Schlauch 100120 Typ 150-250L: 101375 Typ 350L: 104014 Jährlich Typ 100-350L: Wartungsset Dosierpistole, 101373 Rückschlagventil • O-Ringe • Feder nach Bedarf Typ 100-350L: Wartungsset Rührwerk 101404 •...
  • Seite 84: Sicherungen Austauschen

    Sicherungen austauschen ELEKTRISCHE SPANNUNG Verletzungsgefahr durch Stromschlag. Ziehen Sie vor dem Öffnen des Steuergehäuses das Anschlusskabel ab. Eine Spannung von 12-24V bleibt auch bei abgezogenem Anschlusskabel bestehen. ACHTUNG Beschädigung der Elektronik möglich! Tauschen Sie defekte Sicherungen ausschließlich durch in Bauform identische Ersatzteile aus und achten Sie auf den korrekten Wert.
  • Seite 85 Wartung und Instandhaltung Bild 28: Übersicht Sicherungen Wert gesicherter Kreis Bauform Rührwerk - 230V 6,3A EcoProtector (optional) 24V UV-C Hauptsicherung, Batteriestrom 24V Sicherung Fahrantrieb – 24V...
  • Seite 86: Batterie Für Datum/Uhrzeit Austauschen

    Batterie für Datum/Uhrzeit austauschen ELEKTRISCHE SPANNUNG Verletzungsgefahr durch Stromschlag. Ziehen Sie vor dem Öffnen des Steuergehäuses das Anschlusskabel ab. Eine Spannung von 12 -24 V bleibt auch bei abgezogenem Anschlusskabel bestehen. VORSICHT Verletzungsgefahr. • Für den Batteriewechsel keine metallischen Werkzeuge verwenden. •...
  • Seite 87: Räder Wechseln

    Wartung und Instandhaltung Bild 29: Batterie Datum/Uhrzeit austauschen HINWEIS   Durch den Batteriewechsel können die eingegebenen Fütterungsdaten der letzten 24 Stunden verloren gegangen sein. Prüfen Sie bei der Wiederinbetriebnahme des MilkShuttles die Einstellungen im Display. Ältere Fütterungsdaten bleiben erhalten. Entsorgen Sie Batterien nach den geltenden örtlichen Bestimmungen.
  • Seite 88: Hinterrad Wechseln

    9.4.2 Hinterrad wechseln Benötigtes Werkzeug: Ring-/Gabelschlüssel 19 mm, Radmutterabzieher M16 (im Lieferumfang enthalten) Bocken Sie das MilkShuttle auf. 2. Stellen Sie sicher, dass das MilkShuttle sicher steht und gegen Wegrollen gesichert ist. 3. Entfernen Sie die Schutzkappe von der Radmutter. 4.
  • Seite 89: Ersatzteile Und Zubehör

    Ersatzteile und Zubehör Ersatzteile und Zubehör 10.1 Ersatzteile (Auswahl) Artikelnummer Bezeichnung Wartungsset Rührwerk • Lagerbuchse • Lagerzapfen 104014 • Rutschkupplung • Zweiohrklemme 103349 Vollreifen 400 Heckantrieb 103351 Vollreifen 400 Hinterachse (unsymmetrisch) 103350 Vollreifen 400 Vorderachse (symmetrisch) 103352 Vollreifen breit Hinterachse Antrieb 100853 Reifen Endkappen Heckantrieb 100120...
  • Seite 90: Zubehör

    Der Deckel des MilkShuttles wird automatisch mitgereinigt und ein zusätzlicher manueller Arbeitsgang Vakuumdeckel zur einfachen Befüllung mit Frischmilch gespart. Die Milch wird aus den Milchkannen oder Milchtanks in das Urban MilkShuttle gesaugt. Abnehmbarer Zubehörhalter Handlicher Träger für Milchkannen, EcoProtector UV-C Fressschalen oder Nuckeleimer.
  • Seite 91: Anhängerkupplung

    Halterung für den Eimerträger Anhängerkupplung Werkzeugkasten - Alles dabei! Mit der Anhängerkupplung können Sie einfach Der praktische Werkzeugkasten einen Anhänger – z. B. den Urban Caddy – an das ermöglicht es Ihnen die zusätzlich MilkShuttle hängen. benötigten Arbeitsmittel immer griffbereit zu haben.
  • Seite 92: Anmischtabelle

    Anmischtabelle Bild 30: Anmischtabelle, Typ 150-350...
  • Seite 93: Stichwortverzeichnis

    Stichwortverzeichnis Stichwortverzeichnis Netzspannung ........13 Ablassventil ........43, 47–48, 50 Notfall ..........10 Anmischen ........36–37, 37–38 Anrührtemperatur ......39 Anschlusskabel ........30 Pasteurisieren ........36–41 Aufkleber ..........12–13 Programmieren ........54 Auspacken ........27 Ausschalten ........34 Automatische Dosierung ....44 Reinigungsdüse ........50 Reinigungsmittel ......47 Rührwerk ..........16–18, 23, Batterie ..........86 35–38, 48, 50 Bedienpanel ........20, 24 Betrieb ..........33 Bremse ..........34, 52...
  • Seite 94 Urban GmbH & Co. KG Auf der Striepe 9 27798 Wüsting +49 (0) 44 84 93 80 - 0 info@urbanonline.de www.urbanonline.de © 2024 Urban GmbH & Co KG, Technische Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

Diese Anleitung auch für:

Milkshuttle pasteur 100Milkshuttle pasteur 150Milkshuttle pasteur 200Milkshuttle pasteur 250Milkshuttle pasteur 350Milkshuttle ... Alle anzeigen

Inhaltsverzeichnis