Gerätes zu benutzen. Beachten Sie die Sicherheitshinweise der Betriebsanleitung. Das Sicherheitshandbuch gilt für alle Ausführungen des Differenzdruck Mess- und Schaltgerät DS13. Das DS13 wurde vom TÜV NORD CERT GmbH, Prüflabor Produktsicherheit entsprechend folgender Norm geprüft und ein Zertifikat mit der Nummer 44 7999 13759902 ausgestellt. IEC 61508: 2010...
2 | Gerätebeschreibung und Einsatzbereich FISCHER Mess- und Regeltechnik GmbH 2 Gerätebeschreibung und Einsatzbereich 2.1 Aufbau und Wirkungsweise Als Messsystem wird ein robustes und unempfindliches Membranmesswerk verwendet, dass sich gleichermaßen für Differenzdruck, Über- und Unterdruck- Messungen eignet. In allen drei Messanwendungen arbeitet das Gerät nach dem gleichen Messprinzip.
3 Hinweise zur Projektierung 3.1 Bestimmungsgemäßer Gebrauch Das DS13 wurde vom TÜV NORD CERT GmbH auf der Basis ‚betriebsbewähr- te Komponente‘ gem. EN61508 Teil 2 Abschnitt 7.4.7.6 bis 7.4.7.9 geprüft. Die Geräte können mit einer geeigneten Testung (Proof Test) in SIL2 Anwendun- gen eingesetzt werden.
3 | Hinweise zur Projektierung FISCHER Mess- und Regeltechnik GmbH 3.6 Montage und Installation Beachten Sie die Montageanleitung der Betriebsanleitung. Die Sicherheitskennzahlen wurden anhand von FMEAs ermittelt. Diese gelten unter der Bedingung, dass die Ausgangsignale von einer nachgeschalteten Steuerung überwacht und ausgewertet werden.
2. Prüfung der Schaltpunkte durch Änderung des Betriebsdrucks. Die Funktionsprüfung sollte möglichst mit dem Sicherheitstechnischen System (SIS) durchgeführt werden. Andernfalls muss das DS13 ausgebaut und mit ei- nem Druckkalibrator verschaltet werden. Werden die angegebenen Grenzwerte überschritten, so darf das betreffende Gerät nicht wieder in Betrieb genommen werden und muss durch ein neues Gerät ersetzt werden.
4 | Wiederkehrende Prüfungen FISCHER Mess- und Regeltechnik GmbH Prüffolge • Öffnen Sie das Gerät, indem Sie (abhängig von der Ausführung) entweder die Haube oder den Bajonettring der Frontscheibe entfernen. • Prüfung im drucklosen Zustand – Drehen Sie den Schalter 1 in Richtung Nullpunkt bis der Mikroschalter schaltet.
FISCHER Mess- und Regeltechnik GmbH Sicherheitstechnische Kenngrößen | 5 5 Sicherheitstechnische Kenngrößen Die Geräte können mit einer geeigneten Testung in SIL2 Anwendungen einge- setzt werden. SIL2 wird mit einem Kontakt erreicht. Safe Failure Fraction 70 % Probability of dangerous Failure per...
6 | Anhang FISCHER Mess- und Regeltechnik GmbH 6.2 Glossar Definition Abk. β (en) Common Cause Factor (de) Beta-Faktor Proportionalitätsfaktor zwischen der CCF-Rate (Ausfalls infolge gemeinsamer Ursache) und der gefährlichen Ausfallrate des einzelnen Kanals. (en) Diagnostic Coverage Factor (de) Diagnosedeckungsgrad Der DC Parameter gibt das Verhältnis der Anzahl aller entdeckbaren gefährli-...
Seite 13
FISCHER Mess- und Regeltechnik GmbH Anhang | 6 (en) Low Demand Mode (de) Betriebsart mit niedriger Anforderungsstufe Die Sicherheitsfunktion wird nur auf Anforderung ausgeführt, um das System in einen festgelegten sicheren Zustand zu überführen. Die Häufigkeit von Anforde- rungen beträgt nicht mehr als einmal pro Jahr.
Seite 14
6 | Anhang FISCHER Mess- und Regeltechnik GmbH (en) Probability of Failure Spurious (de) Ausfallwahrscheinlichkeit aufgrund einer nicht beabsichtigten Prozessab- schaltung Häufigkeit eines Ausfalls aufgrund eines Fehlalarms, der zu einer nicht beab- sichtigten Prozessabschaltung durch das sicherheitstechnische-System führt. Je kleiner der Wert ist umso verfügbarer ist das System.
Seite 15
FISCHER Mess- und Regeltechnik GmbH Anhang | 6 SHB_DE_DS13 15/20...
6 | Anhang FISCHER Mess- und Regeltechnik GmbH 6.3 Fehlerraten Die Fehlerraten unterscheiden sich grundsätzlich wie folgt: 1. sichere Fehler 2. gefährliche Fehler 3. Fehler ohne Auswirkung Die ersten beiden Fehlertypen werden nochmals unterschieden in entdeckbare und unentdeckbare Fehler. Die Fehler ohne Auswirkung und die sicheren Fehler, egal ob entdeckt oder un- entdeckt, haben auf die Sicherheitsfunktion keinen Einfluss.
FISCHER Mess- und Regeltechnik GmbH Anhang | 6 6.4 Gerätetypen Typ-A Einfaches Betriebsmittel Typ A Geräte sind „einfache“ Geräte bei denen das Ausfallverhalten aller einge- setzten Bauteile und das Verhalten unter Fehlerbedingungen vollständig be- kannt ist. Sie enthalten z.B. Relais, Widerstände und Transistoren, jedoch keine komple- xen elektronischen Bauelemente wie z.B.
Seite 18
FISCHER Mess- und Regeltechnik GmbH Notizen 18/20 SHB_DE_DS13...
Seite 19
FISCHER Mess- und Regeltechnik GmbH Notizen SHB_DE_DS13 19/20...
Seite 20
Mess- und Regeltechnik GmbH Bielefelder Str. 37a D-32107 Bad Salzuflen Tel. +49 5222 974-0 Fax +49 5222 7170 www.fischermesstechnik.de info@fischermesstechnik.de Technische Änderungen vorbehalten. Subject to technical changes. Sous réserve de modifications techniques.