GOSSEN-METRAWATT
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3.6 Daten an R2600 / 01 senden
Mit dieser Kommunikation können alle Parameter, Konfigurationen und Betriebszustände, die über die Bedienung verändert werden können, eingestellt
werden. Dabei werden die Daten einzeln per Parameter-Index angesprochen. Die vollständige Liste aller Parameter-Indizes ist im Kapitel 4.
Ein Schutz gegen Überschreiben existiert nicht. Die Einstellungen der DIP-Schalter zum Sperren der Konfiguration bzw. Parametrierung sind ohne
Bedeutung. Auch ein Starten der Selbstoptimierung ist nicht sperrbar.
Der gesendete Wert wird vom R2600 / 01 auf seinen Einstellbereich überprüft. Falls er außerhalb seines zulässigen Bereichs liegt, wird er nicht abge-
speichert, im Fehlerstatuswort 1 wird das Bit „unzulässiger Wert" gesetzt, und im Quittierungs-Kurzsatz ist im Funktionsfeld das „Bedienanforderungs"-
Bit gesetzt.
Wie auch bei der manuellen Bedienung des Gerätes ist zu beachten, dass zuerst eine vollständige Konfiguration durchzuführen ist bevor Parameter ein-
gestellt werden: D.h. es müssen erst die „Steueranweisungen" und „Gerätespezifikationen" gesendet werden, die Darstellung der „Temperaturparame-
ter" beeinflussen (vergl. 4.3 und 4.4).
3.6.1 Senden einer Gerätespezifikation
Der Parameter-Index liegt zwischen 30h und 3Fh. Damit entfallen die Zeichen „von / bis Kanal" und Rezeptur-Nr." im Langsatz
Beispiel: Einstellen des Thermoelementtyps „K" am Gerät mit Adresse = 0 (vergl. 4.4).
Aufruf vom Master (Langsatz, vergl. 2.3):
68h
05h
05h
68h
00h
69
33h
02h
00h
9Eh
16h
FF
PI
PS
Datenblock