D 162.9
Temperatur- und Feuchtefühler
Montagehinweise und Fühlerübersicht
Allgemeine Hinweise
1. Die Zuleitung von tekmar Temperaturfühlern mit NTC-Messelement kann bis 100 m verlängert werden.
Achten Sie bitte darauf, dass die Leitung nicht parallel zu Niederspannungskabeln verlegt wird.
2. Die Fühler werden mit Kleinspannung bis 24V~ betrieben. Niederspannung zerstört das Messelement!
3. Zur Widerstandsmessung benutzen Sie bitte ein Ohm-Messgerät.
4. Bei der Montage sind die VDE-Bestimmungen und gegebenenfalls TAB einzuhalten.
5. Bitte vor der Montage prüfen, ob der vorhandene Fühler für das Regelgerät geeignet ist.
6. Die Temperaturfühler der Serie 31 verfügen über eine NTC-Messpille; bei steigender Temperatur sinkt der
Widerstand.
Durch den Einsatz von Montagesätzen konnte die bisherige Anzahl der unterschiedlichsten Fühlerbauformen
(Anlegefühler, Einschubfühler) verringert werden.
Der universelle Fühler mit der Typenbezeichnung 3131 (schwarze Zuleitung, H03-VV-F 2x0,5 mm²) kann sowohl
für die Erfassung der Außentemperatur wie auch für die Restwärmeerfassung und im Bereich Temperatur-
regelung bis zu einer Temperatur von 105°C eingesetzt werden und unterscheidet sich nur noch in der
Zuleitungslänge.
In den nachfolgenden Abschnitten finden Sie zusätzlich Informationen zum:
- Magnetfühler für den Einsatz in Nachtspeicherheizgeräten oder Warmwasser-Zentralspeichern
- Feuchtefühler zur Taupunkterkennung im Bereich der Regelung für den Heiz- und Kühlbetrieb.
- Temperaturfühler zur Erfassung von Temperaturwerten im Außenbereich (z.B. Dachrinne, Freifläche usw.).
Typenübersicht Fühler:
3131 / 2 / 4 / 6 / 20 / 50 / 100 m
3154 / 6 / 20 / 50 m
1.0 Außentemperaturerfassung bei Speicherheizsystemen
Der Fühler soll möglichst an einer an sämtliche Haupträume grenzende Gebäudeaußenwand angebracht werden.
Das ist in den meisten Fällen die Süd- oder Westaußenwand. Nur bei unterschiedlicher Lage der Haupträume ist
die Nord- oder Nordost-Gebäudeaußenwand vorzusehen. Die Temperatur an der Montagestelle soll nach
Möglichkeit von mehreren Haupträumen verschiedener Wohnungen beeinflusst werden (Knotenpunkt
Zimmerdecken/Zimmerwände). In unmittelbarer Nähe sollen sich keine Wärmestrahler oder Gebäudeöffnungen
befinden; der Abstand von 2,5 m zwischen Fühler und Erdboden soll möglichst nicht unterschritten werden. Der
Fühler ist im Mauerwerk einzuputzen oder, wenn das nicht möglich ist, auf der geebneten Wandoberfläche so zu
befestigen, dass eine gute Verbindung zwischen dem Fühler und dem Mauerwerk gewährleistet ist. Der Fühler
kann durch eine Bohrung oder ein bauseits eingesetztes Rohr von der innenliegenden Seite des Hauses her
montiert werden. Messpunkt ist gleichzeitig das Ende der Bohrung bzw. das fachgerecht ausgefüllte und
verschlossene Rohrende.
Fühlerempfehlung: Typ 3131
Montageort des Witterungsfühlers
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Maße in mm