Unter keinen Bedienungen dürfen bei der Suche oder Erkennung von Kältemittellecks
potenzielle Zündquellen genutzt werden. Eine Halogenlampe (oder ein anderer
Detektor, der eine offene Flamme verwendet) darf nicht verwendet werden.
6. Methoden zur Leckerkennungs
Die folgenden Methoden zur Leckerkennung gelten als akzeptabel für Systeme mit
brennbaren Kältemitteln.
Zur Erkennung brennbarer Kältemittel sollen elektronische Lecksucher verwendet
werden, die Empfindlichkeit ist jedoch möglicherweise nicht ausreichend oder muss
neu kalibriert werden. (Detektionsgeräte müssen in einem Bereich ohne Kältemitteln
kalibriert werden.) Stellen Sie sicher, dass der Detektor keine potenzielle Zündquelle
und für das verwendete Kältemittel geeignet ist. Lecksuchgeräte müssen auf einen
Prozentsatz der LFL des Kältemittels eingestellt und auf das verwendete Kältemittel
kalibriert werden, und der angemessene Prozentsatz an Gas (maximal 25%) muss
bestätigt werden.
Lecksuchflüssigkeiten sind für den Einsatz mit den meisten Kältemitteln geeignet,
aber die Verwendung von chlorhaltigen Reinigungsmitteln sollten vermieden werden,
da das Chlor mit dem Kältemittel reagieren und die Kupferrohre korrodieren kann.
Wenn ein Leck vermutet wird, müssen alle offenen Flammen entfernt/gelöscht werden.
Wenn ein Kältemittelleck festgestellt wird, das gelötet werden muss, muss das
gesamte Kältemittel aus dem System zurückgewonnen oder (mittels Absperrventilen)
in einem vom Leck entfernten Teil des Systems isoliert werden. Sauerstofffreier
Stickstoff (OFN) muss dann vor und während des Lötvorgangs durch das System
eingeführt werden.
7. Entfernen und entleeren
Bei der Unterbrechung des Kältemittelkreislaufs zur Durchführung von Reparaturen–
oder zu anderen Zwecken – sollten herkömmliche Verfahren verwendet werden. Es
ist jedoch wichtig, dass bewährte Verfahren befolgt werden, da die Entflammbarkeit
von Bedeutung ist. Dabei ist folgende Vorgehensweise einzuhalten:
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