Tastenblöcke Cursor-Tasten Die Tastenblöcke sind gemäß ihren Funktionen Zum Rollen durch die zusammengefasst. Elementliste bzw. durch die Menüs. Modus-Tasten -Taste MM/INCH; Menüs Umschaltung der Einheiten Menütaste -Taste Nullpunkt ½; Verwendeter Nullpunkt Zum Aktivieren der 1 oder 2 verschiedenen Menüs. Siehe nächsten Abschnitt. Drucktaste -Taste kartesisch/polar;...
Inbetriebnahme Schließen Sie das Netzkabel , die Messsysteme, evtl. Taster bzw. optisches Tastauge an der Rückseite des Geräts an. Schalten Sie den Hauptschalter an der Rückseite ein und drücken Sie irgendeine Taste: Der Rechner meldet sich mit der Start-Up Screen gefolgt von der Anzeige der Ist-Position. Drücken Sie die Taste Menü, die Softwaretasten werden aktiviert.
Mess-Systeme: Wählen Sie die einzustellende Achse mittels Softwaretaste. Wählen Sie mittels Tastatur bzw. Softwaretaste Auflösung, die Art des Messsignals, Art der Referenzmarken( Abs und Abs HH nur für ACU-RITE bzw. Heidenhain C- scales) den Maschinen-0 Offset in Bezug auf die Referenzmarken, die Zählrichtung, die Interpolation des Messsignals bei analogen Messsystemen sowie die Art der Achse LINEAR bzw.
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Umkehren Ändern der Zählrichtung der betreffenden Achse. Interpolation Nur bei Verwendung von analogen Messsystemen. Wählen Sie die Interpolation (Vervielfachung) der Analogsignale. Es kann zwischen 1,2,5 u.10-facher Interpolation gewählt werden. Beispiel: Sie haben einen Heidenhain-Maßstab mit 20µ Teilungsperiode. Bei eingesetzter 5-fach Interpolation ergibt sich eine Auflösung von 1µm. Je höher die Interpolation, desto niedriger die max.
FERTIG ! 4. Drehgeber an linearer Achse 4.1 Auflösung wurde berechnet. Wählen Sie unter EINHEITEN entweder MM oder Inch und geben Sie den berechneten Wert unter Auflösung ein. 4.2 Auflösung lernen Wählen Sie unter EINHEITEN entweder MM oder Inch. Lernen Sie die Auflösung wie unter Messsysteme – Auflösung lernen beschrieben. Hot Keys Der QC200 erlaubt die Zuordnung von verschiedenen Funktionen an bestimmte Tasten bzw.
Messen: Festlegung der Anzahl der Messpunkte für die verschiedenen geometrischen Elemente; entweder frei d.h. bis 100 Punkte pro Element oder Festgelegt. Wenn Festgelegt, entfällt die Betätigung der Taste FINISH nach Aufnahme der betreffenden Anzahl von Punkten. Des weiteren wird hier festgelegt ob gemessene Elemente nach dem Abschalten gespeichert werden, sowie Ausgabe von Abständen als Absolutwert bzw.
Scale Factor: Wenn Sie z.B. mit Schrumpfmaßen arbeiten kann der Faktor hier eingegeben werden. Bildschirm bzw. Einstellungen: Eingabe der Tasten-Ansprechzeit, des Standard-Kontrastes der Anzeige, sowie die Stärke der Hintergrund-Beleuchtung. Standardwerte sind 385 für Kontrast und 150 für Beleuchtung. Uhr: Einstellung Datum und Uhrzeit. NLEC: Optionale zusätzliche Matrix-Korrektur für X/Y-Tisch.
Untermenü PROGRAMM Das Untermenü Programm öffnet die Funktionen für die Teileprogrammierung. Entnehmen Sie nähere Informationen aus dem Abschnitt Programmierung. Untermenü LÖSCHEN Das Untermenü Löschen öffnet drei Funktionen. Lö. EL löscht alle Elemente in der Elementliste Lö. KS löscht das momentane Koordinatensystem, also Ausrichtung und Nullpunkt Lö.
Ausrichtung Legen Sie das zu messende Objekt auf den Messtisch und beginnen Sie mit der elektronischen Ausrichtung des Teils, indem Sie die Taste AUSRICHTUNG drücken. Fahren Sie min. zwei Punkte an einer Geraden an und beenden Sie die Messung durch Drücken der Taste FINISH.
Kreis messen Als nächstes vermessen wir zwei Kreise auf dem Demoteil. Drücken Sie die Taste Kreis messen. In der Anzeige erscheint „Kreis messen“. Drücken Sie die Kreismesstaste erneut. Die Anzeige ändert sich nach Kreise messen. Vermessen Sie beide Kreise indem Sie die Messpunkte anfahren und diese mit ENTER übernehmen.
Als Ergebnis erhalten Sie die X-Komponente, die Y-Komponente sowie den direkten Abstand L. Als Standard wird der Mittelpunktsabstand beider Kreise ausgegeben. Elemente konstruieren Sämtliche Elemente können auch aus zuvor gemessenen Elementen konstruiert werden. Wählen Sie hierzu die Messfunktion der Elementart die Sie konstruieren möchten. Beispiel: Abstand aus zwei Kreisen: Wählen Sie die Funktion „Abstand messen“.
Konstruktion ändern Nach der Konstruktion wurde ein neues Element erzeugt. Oftmals besteht aufgrund der geometrischen Zusammenhänge die Möglichkeit das Ergebnis zu ändern. Gehen Sie dazu wie folgt vor: z.B. Gerade aus Punkt und Kreis wird als Standard als Gerade durch Kreiszentrum ausgegeben.
In der Anzeige erscheint „Kreis definieren“. Geben Sie die Lage des Kreises, sowie dessen Größe ein und bestätigen Sie mit Finish. In der Anzeige erscheint als Ergebnis „Kreis 14“ und definiert. Nullen Sie am Kreis, indem Sie die Nulltasten für X und Y drücken. Ausrichtgerade definieren: Die Ausrichtgerade soll um 15°...
Im Beispiel vermessen wir eine Ausrichtgerade 1, gefolgt von einer senkrechten Gerade 2, setzen den Nullpunkt an den Schnittpunkt beider Geraden 3, vermessen zwei Kreise 4 und 5 und lassen den Abstand aus beiden Kreisen konstruieren. Nachdem die Elemente aufgenommen wurden sieht die Anzeige wie folgt aus: Beenden Sie die Programmaufnahme indem Sie FINISH –...
Nehmen Sie die Messpunkte für den Kreis auf. Nachdem diese aufgenommen wurden ist der Kreis 5 zu vermessen. Nachdem dieser vermessen wurde wird automatisch der Abstand berechnet und angezeigt. Das Programm ist beendet. Der Programm-Modus wird verlassen. Die gemessenen Elemente bleiben im Display. Wenn Sie während des Programm-Ablaufs einen falschen Messpunkt aufgenommen haben, können Sie diesen durch Drücken der Taste CANCEL löschen.
Datenübertragung Der QC 200 ist mit einer parallelen, einer seriellen sowie einer Infrarot-Schnittstelle ausgestattet. *ab Version 2 Die parallele Schnittstelle ist für den Anschluss eines Druckers gedacht, die serielle Schnittstelle zur Datenübertragung an einen PC etc. Für den Betrieb eines parallelen Druckers ist darauf zu achten, dass ein Drucker verwendet wird, der auch im Textmodus betrieben werden kann.
Report: Der Report kann 32, 40 oder 80 spaltig erfolgen. Wie dieser erfolgt wird im Menü DRUCKEN festgelegt. Definieren Sie die Anzahl der Spalten, Anzahl der Zeilen pro Seite, Blattvorschub JA/NEIN, ASCII-Zeichen vor Zeile, nach Zeile etc.. Vor Zeile ASCII Zeichen für Druckerbefehle vor jeder Zeile Nach Zeile ASCII Zeichen für Drucker nach jeder gesendeten Zeile 10 13 d.h.
Datenformat für Elementausdruck: Chars: V= erste Zeile immer X, zweite Zeile immer Y, S=Leerzeichen, D= Daten, +/-=Vorzeichen, C=Enter Die Datenformate können einfach, mittels Hyperterminal, an einen PC übertragen werden. Ausdruck der X/Y/Z Position über das Menü EXTRA Über das Menü EXTRA wird ausschließlich der Zählerstand ausgegeben. Unabhängig ob ein Element markiert wurde.
Lineare Fehlerkompensation Messen Sie einen Standard entlang einer Achse. Im Beispiel ein Normal mit 200 mm an der X-Achse. Der angezeigte Wert beträgt 199.988 mm. Aktivieren Sie im Menü SETUP – Korrekturen. Geben Sie für die betreffende Achse unter X SOLL den Sollwert 200.000mm ein. In der Zeile X IST den abgelesenen Wert 199.988 ein.
Überprüfen der Korrekturdaten Verlassen Sie das Menü AAK durch zweimaliges Drücken der Taste FINISH. Positionieren Sie auf den zuvor gewählten Punkt M-0. Setzen Sie die betreffende Achse in den Modus Inkremental und Nullen Sie an der Startposition. Verfahren Sie zu den Stationen des Normales und vergleichen Sie die Istwerte mit den Sollwerten. Winkel-Korrektur Die Winkel-Korrektur kompensiert den Parallelitätsfehler zwischen X und Y Achse.
Tastauge einrichten Drücken Sie nach dem Einschalten des Geräts die Taste Menü gefolgt von der Taste „SET KT“. Folgende Menüs werden aktiviert: Lernen: zum Abgleich HELL/DUNKEL Dist K: Abgleich Tastauge auf Endmaß Install: Überprüfung der Lichtstärke FK kal: Positionsabgleich Fadenkreuz zu Lichtleiter Auto: Aktivieren der autom.
Automatische Punktaufnahme (Auto) Das Menü „Auto“ schaltet den automatischen Punktaufnahme-Modus ein/aus. Automatische Punktaufnahme aus. Automatische Punktaufnahme ein. Tastauge verwenden Je nachdem ob Fadenkreuz oder Tastauge zur Messpunktaufnahme gewählt wurde, erscheint in der Anzeige „Ist-Position“ sowie das Fadenkreuz-Symbol oder „Letzte Kante“ und das Symbol für das aktivierte Tastauge.
Toleranzprüfung Der QC200 beinhaltet folgende Möglichkeiten der Toleranzprüfung: Punkt Gerade Kreis Abstand Winkel Lage, polar Lage, kartesisch x Größe Form Rechtwinkligkeit Parallelität Rundlauf Konzentrizität Sinnvoll ist die Vergabe von Toleranzen bei Messungen von wiederkehrenden Teilen, welche mittels Messmakro im QC200 gespeichert sind.
Als Ergebnis der Toleranzprüfung erhalten Sie als Standardausgabe SOLLMASS und ABWEICHUNG, sowie • für Toleranz GUT bzw. X für Toleranz SCHLECHT. Drücken Sie zum Beenden erneut die Taste FINISH. Ein • TOL bzw. X TOL zeigt an, dass das Element mit Toleranzprüfung versehen ist.
Beispiel: Links wird das Istmaß angezeigt, rechts die Abweichung. Drücken der betreffenden SW-Taste schaltet die Anzeige entsprechend der gedrückten (schwarz hervorgehoben) SW-Taste um. KREIS-TOLERANZ Messen Sie einen Kreis und vergeben Sie eine Toleranzprüfung durch drücken der Taste TOL. Wählen Sie die Art der Toleranzprüfung LAGE, FORM, RUNDLAUF, KONZENTRIZITÄT.
RUNDLAUF Wählen Sie nach dem Drücken der SW-Taste TOL die Toleranzart Rundlauf. Geben Sie den Toleranzwert , sowie das betreffende Bezugselement ein ( Der Rundlauf eines Kreises bezieht sich immer auf ein Referenzelement, welches vor dem zu tolerierendem Element gemessen werden muss ! ) Drücken Sie zum Beenden die Taste FINISH.
WINKEL Der Winkel einer Geraden beschreibt die Lage der Geraden zum momentan gültigen Koordinatensystem. Die Werte können je nach Grundeinstellung des QC200 in GMS bzw. Dezimalgrad eingegeben werden. Werden Grad, Minuten, Sekunden verwendet erfolgt die Eingabe wie dargestellt 180.00.00 für 180° 0' 0". Geben Sie die Toleranzwerte ein und drücken Sie anschließend die Taste FINISH.
ABSTAND-TOLERANZ Drücken Sie zur Eingabe einer Abstand-Toleranzprüfung nach der Abstandsmessung bzw. Konstruktion die Taste TOL. Da es hier nur eine Möglichkeit gibt, springt die Anzeige sofort in das Toleranzfenster zur Eingabe der Werte. Ein Abstand kann gegenüber seinem X-Wert, Y-Wert und seiner Länge toleranzgeprüft werden. Geben Sie für das betreffende Merkmal den Sollwert durch Editieren des eingesetzten Istwertes ein.
TOLERANZPRÜFUNG LÖSCHEN Markieren Sie mittels Pfeiltasten das Element, dessen Toleranzprüfung Sie löschen möchten. Drücken Sie die SW-Taste TOL gefolgt von EDIT. Klicken Sie auf die SW-Taste KEINE. Folgender Bildschirm erscheint: Bestätigen Sie mit der SW-Taste JA. Die Toleranzprüfung für das betreffende Element wurde gelöscht.
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Der Ausdruck erfolgt ausschließlich beim Ablauf eines Messmakros ! Es werden nur die toleranzgeprüften Elemente gedruckt . FORMAT : nur 80 spaltig ! +-------------------------------------------------------- ----------------------+ QC -200 Element-Ausdruck +-------------------------------------------------------- ----------------------+ | Datum 0/0/00 Zeit 12:00:00 AM Pruefer ____________ | Auftrag ____________ Teil ____________ +-----+----+----------+----------+----------+----------+----------+--------+---+ | Nr.
Toleranzprüfung im Messmakro Erstellen Sie Ihr Messmakro wie gewohnt. Im Beispiel ein Programm mit Ausrichtung, Nullen, Messen 3 Kreise etc. Markieren Sie nach der Aufnahme ( QC200 befindet sich noch im Aufnahmemodus REK rechts oben !) die zu tolerierenden Elemente mittels Pfeiltasten. Vergeben Sie für das jeweils markierte Element Toleranzdaten. Drücken Sie nach der Vergabe der Toleranzen die Tastenfolge MENÜ...