Herunterladen Inhalt Inhalt Diese Seite drucken
Inhaltsverzeichnis
GebrauchsanleitunG
DIN EN 4210
BMIBDE24V01
Inhaltsverzeichnis
loading

Inhaltszusammenfassung für IDEAL TARGET GTS 622 3

  • Seite 1 GebrauchsanleitunG DIN EN 4210 BMIBDE24V01...
  • Seite 2 IDEAL BIKES ist eine Marke der NIKOS MANIATOPOULOS S.A. NIKOS MANIATOPOULOS S.A. INDUSTRIAL & TRADING CYCLE COMPANY Kosti Palama & Solonos Str., Agios Vasileios, 26504 Patras, Greece Tel.: +30 2610 993 045 | Fax: +30 2610 990 424 | E-Mail: sales@idealbikes.gr ©...
  • Seite 3: Übersicht

    RAHMEN Oberrohr Sitzstrebe Steuerrohr Sitzrohr Unterrohr Federgabel/Gabel Kettenstrebe...
  • Seite 4: Target

    ÜBERSICHT TARGET Lenker mit Bedienelementen Pedalantrieb Lenkervorbau Kettenschaltung Seilzüge/Hydraulikleitungen Laufrad hinten Laufrad vorn Scheibenbremse hinten Scheibenbremse vorn Schnellspanner Sattelstütze Vorderradnabe Sattel mit Sattelstütze...
  • Seite 5: Multigo

    ÜBERSICHT MULTIGO Lenker mit Bedienelementen Kettenschaltung Lenkervorbau Ständer Seilzüge/Hydraulikleitungen Laufrad hinten Scheinwerfer Scheibenbremse hinten Schutzblech vorn Schutzblech hinten Laufrad vorn Rücklicht mit Rückstrahler Scheibenbremse vorn Gepäckträger Vorderradnabe/Nabendynamo Schnellspanner Sattelstütze Pedalantrieb Sattel mit Sattelstütze...
  • Seite 6: Inhaltsverzeichnis

    INHALTSVERZEICHNIS ÜBERSICHT Rahmen ..........................3 TARGET ..........................4 MULTIGO ........................... 5 ÜBER DIESE ANLEITUNG Anleitung lesen und aufbewahren ................10 Mitgeltende Dokumente ..................11 Kennzeichnung und Bedeutung von Sicherheits- und Warnhinweisen ....11 Darstellung und Aufbau ....................12 Gefahrenabstufung ...................... 12 Symbol- und Zeichenerklärung ................
  • Seite 7 INHALTSVERZEICHNIS PEDALANTRIEB 18 Allgemeine Informationen ..................33 19 Kettenantrieb ......................33 19.1 Funktionsweise und Handhabung ................33 19.2 Verschleiß und Wartung ....................34 19.3 Reinigung und Pflege ....................34 BREMSEN 20 Allgemeine Informationen ..................35 21 Bremshebelzuordnung ..................... 35 22 Warnhinweise zur Verwendung der Bremsen ............36 23 Scheibenbremse .......................
  • Seite 8 INHALTSVERZEICHNIS LAUFRÄDER 35 Allgemeine Informationen ..................52 35.1 Felgen und Speichen ....................53 35.2 Reifentypen ........................54 35.3 Ventiltypen ........................54 35.4 Reifendruck ........................55 36 Reifen aufpumpen ....................55 37 Regelmäßige Kontrolle ..................... 56 SATTEL 38 Sattel einstellen ......................57 38.1 Sattelhöhe einstellen ....................
  • Seite 9 INHALTSVERZEICHNIS ENTSORGUNG WIE SIE DAS FAHRRAD HANDHABEN 48 Bedienschritte im Überblick ..................73 48.1 Vorbereitung ........................ 73 48.2 Fahrrad verwenden ...................... 74 48.3 Fahrrad reinigen und pflegen ..................74 48.4 Regelmäßige Kontrolle der Fahrrad-Komponenten ............. 75 49 Nach einem Sturz ..................... 75 50 Mitnahme von Kindern ....................
  • Seite 10: Über Diese Anleitung

    ÜBER DIESE ANLEITUNG ÜBER DIESE ANLEITUNG Anleitung lesen und aufbewahren Diese Gebrauchsanleitung - im Folgenden "Anleitung" genannt - gehört zu diesem Fahrrad. Wann immer in dieser Anleitung allgemein von "Fahrrad" die Rede ist, ist jedes der hier beschriebenen Fahrrad-Modelle gemeint. Alle Abbildungen in dieser Anleitung sind exemplarisch, daher können einzelne Details an Ihrem Fahrrad anders aussehen, als in dieser Anleitung abgebildet.
  • Seite 11: Mitgeltende Dokumente

    ÜBER DIESE ANLEITUNG Mitgeltende Dokumente Beachten Sie neben dieser Anleitung auch immer die zusätzlich geltenden Herstelleranleitungen zu den Komponenten, die an Ihrem Fahrrad verbaut sind. Neben der vorliegenden Anleitung liegen immer auch Herstelleranleitungen zu weiteren Komponenten bei, die Sie beachten müssen. Z. B.: - Bremsen - Federgabel und Hinterradfederung - Gangschaltung...
  • Seite 12: Darstellung Und Aufbau

    ÜBER DIESE ANLEITUNG 3.1 Darstellung und Aufbau SIGNALWORT Art und Quelle der Gefahr! Erläuterung zur Art und Quelle der Gefahr. » Maßnahmen zur Abwendung der Gefahr. 3.2 Gefahrenabstufung GEFAHR » Das Signalwort "Gefahr" kennzeichnet eine Gefährdung mit hohem Risiko grad: Bei Nichteinhaltung von Sicherheits- und Warnhinweisen dieser Kategorie sind Tod oder schwere Verletzungen die Folge.
  • Seite 13: Symbol- Und Zeichenerklärung

    ÜBER DIESE ANLEITUNG Symbol- und Zeichenerklärung Anleitung unbedingt lesen und beachten. Dieses Symbol kennzeichnet nützliche Zusatzinformationen zur Handhabung und Verwendung des Fahrrads. Kennzeichnung für Wertstoffe, die zum Recycling bestimmt sind. Entsorgen Sie die Verpackung sortenrein. Geben Sie Pappe und Karton zum Altpapier, Folien in die Wertstoffsammlung.
  • Seite 14: Produktkennzeichnung

    ÜBER DIESE ANLEITUNG Produktkennzeichnung Erläuterung der Produktkennzeichnung. Abb. 1: Symbolabbildung Produktkennzeichnung Name und Anschrift des Herstellers Maximal zulässiges Gesamtgewicht* ˃ Kap. 11 "Maximal zulässiges Gesamtgewicht" auf Seite 22 ISO 4210-2 Fahrräder - Sicherheitstechnische Anforderungen an Fahrräder * Das maximal zulässige Gesamtgewicht des Fahrrads (Summe aus Fahrrad + Fahrer + Zuladung) darf keinesfalls überschritten werden.
  • Seite 15: Sicherheit

    SICHERHEIT SICHERHEIT Bestimmungsgemäßer Gebrauch Hersteller oder Fachhändler übernehmen keine Haftung für Schäden, die durch nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch entstanden sind. Verwenden Sie das Fahrrad nur wie in dieser Anleitung beschrieben. Jeder andere Gebrauch gilt als nicht bestimmungsgemäß und kann zu Unfällen, schweren Verletzungen oder Schäden an dem Fahrrad und den Komponenten führen.
  • Seite 16: Kategorisierung (Gebrauchsklassifizierung)

    SICHERHEIT Kategorisierung (Gebrauchsklassifizierung) Die Kategorisierung entspricht der "DIN EN 17406 Gebrauchsklassifizierung von Fahrrädern und EPACs". Typischer Bereich Kategorie Beschreibung betrifft Fahrräder und EPACs, ∅ Geschwindigkeit die auf üblichen, befestigten Oberflächen 15 km/h verwendet werden, auf denen die Reifen bei durchschnittlicher Geschwindigkeit Bodenkontakt 25 km/h halten sollen, bei gelegentlichen Drops.
  • Seite 17 SICHERHEIT Wenden Sie sich bei konkreten Rückfragen zu Ihrem Modell an den Kundenservice des Herstellers. Max. Drop-/ Bestimmungsgemäßer Fahrradtyp Empfohlene Sprunghöhe Einsatzzweck (Beispiele) Fahrfertigkeiten Pendeln und keine besonderen Cityräder und < 15 cm Freizeitfahrten unter Fahrfertigkeiten Urban Bikes moderater Anstrengung erforderlich Freizeitfahrten und keine besonderen...
  • Seite 18: Fehlanwendungen

    SICHERHEIT Fehlanwendungen Um das Fahrrad sicher zu verwenden, schließen Sie folgende Fehlanwendungen aus: • Verwendung des Fahrrads für Wettkämpfe, Sprünge, Stunts oder Tricks, wenn die Fahrrad-Kategorie (Gebrauchsklassifizierung) diese Verwendung ausschließt; • Unsachgemäße Reparaturen und Wartungen. • Bauliche Veränderungen am Lieferzustand des Fahrrads. INFORMATION Fehlanwendungen des Fahrrads können zum Ausschluss der Gewährleistung führen.
  • Seite 19: Sicherheitshinweise

    SICHERHEIT 10 Sicherheitshinweise 10.1 Allgemeine Sicherheitshinweise WARNUNG Unfall- und Verletzungsgefahr! Wenn Sie die nachfolgend aufgeführten Handlungsanweisungen nicht befolgen, die zur Reduzierung der generellen Unfall- und Verletzungsgefahr beitragen, setzen Sie sich und ggf. andere Personen einem erhöhten Risiko aus, schwerwiegende Verletzungen zu erleiden. »...
  • Seite 20 SICHERHEIT WARNUNG Fortsetzung » Wenden Sie sich an Ihren Fachhändler, wenn Sie in der Anleitung beschriebene Arbeiten am Fahrrad (z. B. bestimmte Einstellungen vornehmen o. Ä.) nicht selbst durchführen können, Sie sich unsicher fühlen oder nicht über die richtigen Werkzeuge verfügen. »...
  • Seite 21: Sicherheitshinweise Zum Fahren Im Straßenverkehr

    SICHERHEIT 10.2 Sicherheitshinweise zum Fahren im Straßenverkehr WARNUNG Unfall- und Verletzungsgefahr! Wenn Sie die nachfolgend aufgeführten Handlungsanweisungen nicht befolgen, die zur Reduzierung der generellen Unfall- und Verletzungsgefahr beitragen, setzen Sie sich und ggf. andere Personen einem erhöhten Risiko aus. » Bevor Sie Ihr Fahrrad im Straßenverkehr verwenden, stellen Sie sicher, dass es den landesspezifischen Vor schriften entspricht.
  • Seite 22: Maximal Zulässiges Gesamtgewicht

    SICHERHEIT 11 Maximal zulässiges Gesamtgewicht WARNUNG Unfall- und Verletzungsgefahr! Durch Überlastung des Fahrrads können sicherheitsrelevante Bauteile brechen oder versagen und zu Unfällen und Verletzungen führen. » Überschreiten Sie keinesfalls das maximal zulässige Gesamtgewicht des Fahrrads. HINWEIS Beschädigungsgefahr! Die Überlastung des Fahrrads kann zu Materialschäden führen. »...
  • Seite 23: Drehmomente

    SICHERHEIT 12 Drehmomente WARNUNG Unfall- und Verletzungsgefahr! Nicht fachgerechtes Festdrehen von Schraubverbindungen kann zu Materialer- müdung und zum Bruch von Schraubverbindungen führen. » Verwenden Sie Ihr Fahrrad nicht, wenn Sie lose Schraubverbindungen feststellen. » Schraubverbindungen müssen fachgerecht mit einem Drehmomentschlüssel und mit korrekten Drehmomentwerten angezogen werden.
  • Seite 24: Übersicht Drehmomente

    Sollten auf den Komponenten von der Tabelle abweichende Drehmomentangaben beschrieben sein Allgemeine Anzugsdrehmomente Schraubverbindung Pedale Griffe (geschraubt) Bremshebel mit Kunsstoffklemmung Bremshebel mit Aluminiumklemmung Scheinwerfer (Schraube M6, auch zur Befestigung des Schutzbleches) Befestigungsschrauben Gepäckträger IDEAL Baujahr 2024 Empfohlene Anzugsdrehmomente Kategorie Modell Vorbau - Vorbau - Lenker Gabelschaft TARGET GTS_622...
  • Seite 25 SICHERHEIT Fehlende Drehmomentangaben erfragen Sie bei Ihrem Fachhändler. n, so müssen die auf den Komponenten beschriebenen Drehmoment angaben eingehalten werden. Drehmoment in Nm 35 Nm 2 Nm 6 Nm 8 Nm 8 Nm 8 Nm Vorbau - Sattel - Sattelstützen- Nabe Nabe Schaltauge...
  • Seite 26 SICHERHEIT Kategorie Modell Vorbau - Vorbau - Lenker Gabelschaft TREKKING MULTIGO WAV_622 5 Nm 8 Nm TREKKING MULTIGO LDS_622 5 Nm 8 Nm TREKKING MULTIGO GTS_622 5 Nm 8 Nm TREKKING MULTIGO rigid LDS_622 5 Nm 8 Nm TREKKING MULTIGO rigid GTS_622 5 Nm 8 Nm TREKKING...
  • Seite 27 SICHERHEIT Vorbau - Sattel - Sattelstützen- Nabe Nabe Schaltauge Winkelverstellung Sattelstütze klemme Vorderrad Hinterrad 15 Nm 10 Nm 5 Nm 10 Nm 15 Nm 10 Nm 5 Nm 10 Nm 15 Nm 10 Nm 5 Nm 10 Nm 10 Nm 5 Nm 10 Nm 10 Nm...
  • Seite 28: Wartung Und Verschleiß

    SICHERHEIT 13 Wartung und Verschleiß WARNUNG Unfall- und Verletzungsgefahr! Fehlerhafte  oder  unzulässige  Montage-  und  Wartungsarbeiten  können  das  Fahrrad oder die Komponenten beschädigen. » Überschätzen Sie nicht Ihre technischen Fähigkeiten. Lassen Sie Montage- und Wartungsarbeiten, insbesondere den Austausch von Komponenten und Ersatzteilen, nur von einem autorisierten Fachhändler durchführen.
  • Seite 29: Austausch Von Komponenten

    SICHERHEIT 13.2 Austausch von Komponenten WARNUNG Unfall- und Verletzungsgefahr! Das Austauschen von Komponenten oder falsch gewählte Ersatzteile können Fehlfunktionen des Fahrrads verursachen. » Lassen Sie Komponenten nur von Ihrem autorisierten Fachhändler austauschen. » Lassen Sie Komponenten oder Ersatzteile nur gegen Originalteile austauschen. 14 Hinweise zu Komponenten aus Carbon WARNUNG Unfall- und Verletzungsgefahr! Materialversagen durch nicht sichtbare Risse oder Verformungen nach einem...
  • Seite 30: Vor Inbetriebnahme

    VOR INBETRIEBNAHME VOR INBETRIEBNAHME Ihr Fachhändler hat das Fahrrad vollständig montiert, alle Einstellungen gemäß Ihrer Körpergröße und Ihrem Gewicht vorgenommen und Ihnen die Bedienung und Funktion der Komponenten erklärt. Damit ist Ihr Fahrrad fahrbereit. 15 Fahrrad kennenlernen • Machen Sie mit Ihrem neuen Fahrrad eine Probefahrt abseits des Straßen verkehrs, bevor Sie längere Fahrten mit dem Fahrrad unternehmen und/oder damit im Stra- ßenverkehr fahren.
  • Seite 31 VOR INBETRIEBNAHME Bremsen: • Kontrollieren Sie nacheinander, ob Vorder- und Hinterrad sicher blockieren, wenn Sie den jeweiligen Bremshebel ziehen. Gangschaltung: • Heben Sie den hinteren Fahrradteil an, damit das Hinterrad beweglich ist und setzen Sie das Hinterrad mithilfe der Pedale leicht in Bewegung. •...
  • Seite 32: Die Optimale Sitzposition Einstellen

    VOR INBETRIEBNAHME 17 Die optimale Sitzposition einstellen VORSICHT Verletzungsgefahr! Eine falsch eingestellte Sitzposition kann zu Muskelverspannungen und Gelenk- schmerzen führen. Wenn Sie aufgrund einer falsch eingestellten Sitzposition die  Bedienelemente am Lenker nur eingeschränkt erreichen, erhöht sich die Gefahr von Unfällen. » Lassen Sie die Sitzposition durch Ihren Fachhändler korrekt einstellen, wenn Sie unsicher sind. 90° 90° 90° Abb.
  • Seite 33: Pedalantrieb

    PEDALANTRIEB PEDALANTRIEB 18 Allgemeine Informationen Der Begriff "Pedalantrieb" bezeichnet den Vorgang, bzw. die zugehörige Baugruppe, mit der das Fahrrad grundsätzlich (manuell) angetrieben wird. Die beim Treten in die Pedale (Pedalieren) aufgewandte Kraft wird über die Kette (Ketten- antrieb) auf ein Laufrad übertragen. Dieses so angetriebene Laufrad wiederum setzt das Fahrrad als Ganzes in Bewegung.
  • Seite 34: Verschleiß Und Wartung

    PEDALANTRIEB 19.2 Verschleiß und Wartung Kettenblatt Ritzel Abb. 4:  Mögliche Verschleißerscheinung an Komponenten des Kettenantriebs Kettenblatt und Ritzel Wenn die Zähne an Kettenblatt und/oder Ritzel aufgrund von Materialabrieb verschlissen sind, wird die Kette weniger zuverlässig über das entsprechende Zahnrad geführt und kann leicht davon abspringen. Kette bzw.
  • Seite 35: Bremsen

    BREMSEN BREMSEN 20 Allgemeine Informationen Das Fahrrad ist mit mindestens zwei Bremsen ausgestattet, die unabhängig voneinander auf das Vorderrad (Vorderradbremse) bzw. auf das Hinterrad (Hinterradbremse) wirken. Mithilfe der Bremsen können Sie das Fahrrad abbremsen bzw. stoppen. Dies geschieht grundsätzlich, indem eine Bremse das entsprechende Laufrad abbremst, wodurch das Fahrrad als Ganzes abgebremst wird.
  • Seite 36: Warnhinweise Zur Verwendung Der Bremsen

    BREMSEN 22 Warnhinweise zur Verwendung der Bremsen Die folgenden Warnhinweise gelten grundsätzlich für die Verwendung der Bremsen, unabhängig davon, mit welchem Bremsentyp bzw. welchen Bremsentypen das Fahrrad ausgestattet ist. WARNUNG Unfall- und Verletzungsgefahr! Beim  Fahren  auf  glatten,  nassen,  rutschigen  oder  verschmutzten  Fahrbahnen  haben ...
  • Seite 37 BREMSEN WARNUNG Unfall- und Verletzungsgefahr! Wenn das Fahrrad mit nicht geeigneten bzw. falschen Bremsbelägen ausgestattet  ist, kann dadurch die Bremsleistung zu gering oder zu stark ausfallen oder die Bremse kann Ihre Funktion nahezu vollständig verlieren und komplett ausfallen. » Lassen Sie jegliche Bremskomponenten (z. B. im Reparaturfall) ausschließlich gegen Originalersatzteile austauschen. WARNUNG Unfall- und Verletzungsgefahr! Wenn  Ihr  Fahrrad  mit  einem  sogenannten  Power-Modulator  ausgestattet  ist,  verändert dieser die Bremsleistung der Vorderradbremse.
  • Seite 38: Scheibenbremse

    BREMSEN 23 Scheibenbremse Bremsscheibe Adapter Bremssattel Hydraulikleitung Abb. 6: Komponenten der Scheibenbremse 23.1 Funktionsweise Die Bremswirkung einer Scheibenbremse entsteht, indem die Bremsscheibe abgebremst wird, wenn Sie am Bremshebel ziehen. Das Abbremsen der Bremsscheibe übernimmt der an der Gabel bzw. an dem Hinterbau befestigte Bremssattel.
  • Seite 39: Warnhinweise Zur Verwendung Von Scheibenbremsen

    BREMSEN 23.2 Warnhinweise zur Verwendung von Scheibenbremsen WARNUNG Unfall- und Verletzungsgefahr! Wenn Komponenten der Scheibenbremse verschleißen, ohne dass Sie es bemerken, kann dies zum Funktionsverlust der Scheibenbremse führen. » Wenden Sie sich regelmäßig (jährlich, nach 50-100 Betriebsstunden oder nach 1.000 km) an Ihren Fachhändler, um Ihre Scheiben bremse(n) prüfen und ggf. verschlissene Komponenten austauschen zu lassen.
  • Seite 40 BREMSEN HINWEIS Beschädigungsgefahr! Abhängig von der Nutzungsintensität können die Bremsbeläge der Scheiben- bremse mit der Zeit "verglasen", wodurch sich ggf. die Bremswirkung reduziert  und störende Geräusche (Quietschen) auftreten können. Zur Verglasung kann es  auch kommen, wenn Sie mit neuen Bremsbelägen eine Vollbremsung machen. Beim Ein- bzw. Ausbau des entsprechenden Laufrads können Sie darüber hinaus die Komponenten der Scheibenbremse beschädigen. »...
  • Seite 41: Scheibenbremse Einbremsen

    BREMSEN 23.3 Scheibenbremse einbremsen Bremsen Sie eine neue Scheibenbremse bzw. eine mit neuen Brems belägen ausgestattete Scheibenbremse ein, bevor Sie Ihr Fahrrad regulär verwenden. • Achten Sie dabei darauf, - das Einbremsen der Scheibenbremse abseits des Straßen verkehrs durchzuführen, - ggf. zusätzlich vorhandene Herstellerangaben zum Einbremsen Ihrer Scheiben- bremse zu befolgen, - während des Bremsvorgangs aus Sicherheitsgründen immer auf dem Sattel sitzen zu bleiben und...
  • Seite 42: Felgenbremse

    BREMSEN 24 Felgenbremse Bremsseil Bremsarm Felge Bremsbelag Abb. 7: Komponenten der Felgenbremse 24.1 Funktionsweise Felgenbremsen sind an der Gabel bzw. an dem Hinterbau befestigt. Bei Betätigung des Bremshebels zieht das Bremsseil die Bremsarme zusammen und presst die Bremsbeläge an die Bremsflanken der Felge – das Laufrad wird gebremst. 24.2 Warnhinweise zur Verwendung von Felgenbremsen WARNUNG Unfall- und Verletzungsgefahr!
  • Seite 43: Bremse Prüfen

    BREMSEN 26 Bremse prüfen • Kontrollieren Sie, ob Bremshebel und Bremsenkomponenten sicher befestigt sind. - Ziehen Sie lockere Schraubverbindungen ggf. fest. - Wenden Sie sich an Ihren Fachhändler, um die Bremse einstellen zu lassen, wenn Sie feststellen oder den Eindruck haben, dass sich Komponenten gelockert haben. •...
  • Seite 44: Einstellungen

    BREMSEN 27 Einstellungen WARNUNG Unfall- und Verletzungsgefahr! Verlust der Bremsleistung durch nicht fachgerecht eingestellte Bremsanlage. » Lassen Sie Einstellungen an der Bremsanlage von Ihrem Fachhändler vornehmen. Die Einstellung der Bremsanlage erfordert Sachkenntnisse. Wenn Sie nicht über die nötigen Sachkenntnisse und das benötigte Werkzeug verfügen, wenden Sie sich an Ihren Fachhändler.
  • Seite 45: Verschleiß Und Wartung

    BREMSEN 28 Verschleiß und Wartung Funktionsweise und Bauart der Bremse entsprechend, unterliegen insbesondere folgende Komponenten dem Verschleiß. - Bremsbeläge, - Bremsscheiben, - Bremsflüssigkeit (Hydraulik), - Bremsseile, - Felgen. • Kontrollieren Sie die Bremsbeläge, die Bremsscheiben, Bremsseile und Felgen regelmäßig auf Verschleißerscheinungen. •...
  • Seite 46: Gangschaltung

    GANGSCHALTUNG GANGSCHALTUNG 30 Allgemeine Informationen WARNUNG Unfall- und Verletzungsgefahr! Durch Unaufmerksamkeit im Straßenverkehr. » Machen Sie sich vor der ersten Fahrt mit der Funktion der Gangschaltung vertraut. » Schalten Sie die verschiedenen Gänge durch, um sich mit deren Fahreigenschaften vertraut zu machen. »...
  • Seite 47: Bedienelemente

    GANGSCHALTUNG 31 Bedienelemente Drehgriffschalter Hinterer Schalthebel Vorderer Schalthebel Abb. 10: Bedienelemente der Gangschaltung ˃ Kap. 34 "Elektronische Gangschaltung" auf Seite 51 * Fahrrad mit elektronischer Gangschaltung, siehe 32 Kettenschaltung Kette Kettenblatt (1-3) Umwerfer Schaltzug Ritzel Schaltwerk Abb. 11:  Komponenten der Kettenschaltung 32.1 Funktionsweise Modellabhängig hat ein Fahrrad mit Kettenschaltung 1–3 unterschiedlich große Ketten- blätter auf Höhe der Pedale und 7–12 unterschiedlich große Ritzel an der Hinterradnabe.
  • Seite 48: Kettenschaltung Bedienen

    GANGSCHALTUNG 32.2 Kettenschaltung bedienen Bedienelement für den Umwerfer: Der Umwerfer schiebt beim Schalten die Kette auf das gewünschte Kettenblatt. Für Strecken mit Anstieg empfiehlt sich ein kleines Kettenblatt, für ebene Strecken oder Strecken mit Gefälle empfiehlt sich ein größeres Kettenblatt. Bedienelement für das Schaltwerk: Das Schaltwerk schiebt beim Schalten die Kette auf das gewünschte Ritzel.
  • Seite 49: Verschleiß Und Wartung

    GANGSCHALTUNG 32.4 Verschleiß und Wartung Bei regelmäßiger Wartung und Pflege weisen die Komponenten von Kettenschaltungen in der Regel geringe Verschleißerscheinungen auf. • Beachten Sie, dass die Kette schneller verschleißt, wenn der Winkel, in dem die Kette verläuft, zu steil ist (z. B. wenn die Kette über das kleinste Kettenblatt und den kleinsten Ritzel verläuft).
  • Seite 50: Nabenschaltung

    GANGSCHALTUNG 33 Nabenschaltung 33.1 Funktionsweise Die Nabenschaltung ist in der Hinterradnabe verbaut. Die Bedienung erfolgt über einen Drehgriffschalter mit Ganganzeige auf der rechten Lenkerseite. Die Anzahl der Gänge ist modellabhängig. 33.2 Nabenschaltung bedienen • Um hoch- bzw. herunterzuschalten, drehen Sie den Drehgriffschalter in die gewünschte Position.
  • Seite 51: Verschleiß Und Wartung

    GANGSCHALTUNG 33.4 Verschleiß und Wartung Bei regelmäßiger Wartung und Pflege weisen die Komponenten von Nabenschaltungen in der Regel geringe Verschleißerscheinungen auf. • Prüfen Sie die Nabenschaltung regelmäßig ˃ Kap. 33.3 "Nabenschaltung prüfen" auf Seite 50. • Wenden Sie sich an Ihren Fachhändler, um die Nabenschaltung warten zu lassen, wenn: - beim Schalten ungewöhnliche Geräusche auftreten, - Probleme beim Schalten auftreten.
  • Seite 52: Laufräder

    LAUFRÄDER LAUFRÄDER 35 Allgemeine Informationen WARNUNG Unfall- und Verletzungsgefahr! Wenn die Laufräder nicht zentriert laufen (Rundlauf), sondern z. B. eiern, besteht  erhöhtes Unfall- und Verletzungsrisiko, die Felge kann brechen, Felgenbremsen können blockieren. » Wenden Sie sich an Ihren Fachhändler, um die Laufräder ausrichten zu lassen, wenn diese nicht zentriert laufen oder eiern. WARNUNG Unfall- und Verletzungsgefahr! Verschmutzte ...
  • Seite 53: Felgen Und Speichen

    LAUFRÄDER HINWEIS Beschädigungsgefahr! Durch nicht passende Reifen können die Fahrrad-Komponenten in Ihrer Funktion  beeinträchtigt oder beschädigt werden. » Wenden Sie sich an Ihren Fachhändler, wenn Sie Fragen zur Reifengröße haben oder unsicher sind. Ventil Speichen Nabe Felge Reifen Abb. 12: Laufräder Die Laufräder werden beim Fahren durch das Gewicht des Fahrers und Unebenheiten auf der Fahrbahn beansprucht.
  • Seite 54: Reifentypen

    LAUFRÄDER 35.2 Reifentypen Reifen und Felge sind in der Regel selbst nicht luftdicht, sondern enthalten einen Fahrradschlauch, der über das Ventil mit Luft befüllt wird. Ausnahmen bilden hier lediglich Schlauchreifen und UST-Reifen, bei denen es sich um luftdichte Systeme handelt, die keinen zusätzlichen Fahrradschlauch enthalten.
  • Seite 55: Reifendruck

    LAUFRÄDER 35.4 Reifendruck INFORMATION Der Reifendruck wirkt sich auf Rollwiderstand und Federung des Fahrrads aus. In der Regel finden Sie auf den Reifen zwei Werte als Vorgabe für den maximalen Reifendruck. Der geringere Wert gilt für: - leichte Fahrer, - Fahren auf unebenem Untergrund. Der höhere Wert gilt für: - schwerere Fahrer, - Fahren auf ebenem Untergrund.
  • Seite 56: Regelmäßige Kontrolle

    LAUFRÄDER 37 Regelmäßige Kontrolle • Kontrollieren Sie die Reifen. - Achten Sie dabei darauf, ob: - die Reifen Risse oder Beschädigungen aufweisen. - das Reifenprofil im korrekten Bereich liegt oder ob der Reifen breits zu stark abge- fahren ist und erneuert werden muss. - Wenden Sie sich an Ihren Fachändler, um beschädigte oder verschlissene Reifen erneuern zu lassen.
  • Seite 57: Sattel

    SATTEL SATTEL Der Sattel sollte eine Sattelform haben, die der beabsichtigten Nutzung sowie den persönlichen Vorlieben und körperlichen Merkmalen gerecht wird. Wenn der Sattel optimal eingestellt ist, können Sie in einer bequemen Sitzposition alle Bedien elemente am Lenker gut erreichen und sich mit den Füßen am Boden abstützen. 38 Sattel einstellen WARNUNG Unfall- und Verletzungsgefahr!
  • Seite 58: Sattelhöhe Einstellen

    SATTEL 38.1 Sattelhöhe einstellen Klemmung mit Schnellspanner Schnellspanner Abb. 14:  Sattelhöhe einstellen (Klemmung mit Schnellspanner) 1. Schwenken Sie den Schnellspannhebel nach außen. 2. Stellen Sie den Sattel auf die gewünschte Höhe ein. - Beachten Sie dabei die Mindesteinstecktiefe der Sattelstütze. 3. Richten Sie den Sattel in einer Linie zum Rahmen aus, wenn Sie den Sattel auf die richtige Höhe gebracht haben.
  • Seite 59: Sattelposition Einstellen

    SATTEL Klemmung mit Klemmschraube Klemmung mit Klemmschraube Abb. 15:  Sattelhöhe einstellen (Klemmung mit Klemmschraube) 1. Drehen Sie die Klemmschraube entgegen dem Uhrzeigersinn heraus, bis sich der Sattel im Sitzrohr bewegen lässt. 2. Stellen Sie die Sattelstütze auf die gewünschte Höhe ein. - Beachten Sie dabei die Mindesteinstecktiefe der Sattelstütze. 3.
  • Seite 60: Lenker

    LENKER LENKER 39 Lenker einstellen HINWEIS Beschädigungsgefahr! Bei  einem  Lenkervorbau  mit  Außenklemmung  kann  das  Steuerkopflager  beschädigt werden, wenn Sie die Einstellung der Lenkerrichtung unsachgemäß vornehmen. » Ziehen Sie die obere Schraube am Lenkervorbau mit Außenklemmung nur so fest an, dass das Steuerkopflager fixiert ist, Lager und Lenker dabei aber frei beweglich bleiben.
  • Seite 61: Federgabel

    FEDERGABEL FEDERGABEL 40 Allgemeine Informationen WARNUNG Unfall- und Verletzungsgefahr! Eine unsachgemäß eingestellte Federung kann die Bodenhaftung Ihres Fahrrads  beeinträchtigen (abhängig von der jeweiligen Fahrbahnbeschaffenheit), wodurch  ggf. die Gefahr von Unfällen und Verletzungen steigt. Bei unsachgemäßer Hand- habung der unter Spannung stehenden Federungskomponenten können Sie sich verletzen. » Lassen Sie die Grundeinstellung der Federung von Ihrem Fachhändler vornehmen.
  • Seite 62: Funktionsweise Und Begriffe

    FEDERGABEL Eine individuell auf den Fahrer eingestellte Federung erhöht den Fahrkomfort und die Fahrsicherheit auf unebenen Streckenverläufen. Modellabhängig verfügt Ihr Fahrrad über eine Federgabel anstelle einer herkömmlichen Vorderradgabel. Die Federgabel federt Stöße und Fahrbahnunebenheiten am Vorderrad 40.1 Funktionsweise und Begriffe Beim Einfedern sinken die Tauchrohre der entsprechenden Federung in ihre Aufnahmen und drücken die Feder im Inneren der Federungskomponente zusammen.
  • Seite 63: Federspannung Und Lock-Out-Funktion

    FEDERGABEL 40.2 Federspannung und Lock-Out-Funktion Drehknopf Federspannung Drehknopf Lock-Out Sperrtaste Entriegelungstaste Abb. 18:  Federspannung und Lock-Out-Funktion Federspannung einstellen Wenn Ihr Fahrrad über eine mechanische Federung mit Stahl- oder Titanfeder verfügt, können Sie die Federspannung in der Regel eigenständig einstellen, wenn Sie über das nötige Fachwissen verfügen.
  • Seite 64: Verschleiß Und Wartung

    FEDERGABEL 40.3 Verschleiß und Wartung Lassen Sie die Federung von Ihrem Fachhändler prüfen, wenn Sie beim Ein- oder Ausfedern ungewöhnliche Geräusche bemerken oder Sie den Eindruck haben, dass die Federung keinerlei Widerstand beim Einfedern hat. 40.4 Reinigung und Pflege • Achten Sie darauf, dass die Gleitflächen und Dichtungen der Federung frei von Schmutz sind.
  • Seite 65: Weitere Komponenten

    WEITERE KOMPONENTEN WEITERE KOMPONENTEN 41 Beleuchtung 41.1 Allgemeine Informationen Für die Teilnahme am Straßenverkehr in Deutschland (StVZO), muss ein Fahrrad über folgende Beleuchtungskomponenten verfügen: - Scheinwerfer - Seitenstrahler bzw. Leuchtstreifen - Schlusslicht - weißer Rückstrahler vorn - Rückstrahler an den Pedalen - roter Rückstrahler hinten Scheinwerfer/Rückstrahler vorn Seitenstrahler...
  • Seite 66: Beleuchtung Ein- Und Ausschalten

    WEITERE KOMPONENTEN 41.3 Beleuchtung ein- und ausschalten WARNUNG Unfall- und Verletzungsgefahr! Beim Fahren mit unzureichender oder ohne Beleuchtung werden Sie ggf. von anderen  Verkehrsteilnehmer  schlecht  gesehen  oder  können  Gefahren  (z.  B.  Hindernisse) nicht erkennen. » Schalten Sie die Beleuchtung immer ein, wenn Sie bei schlechten Sichtverhältnissen (z.
  • Seite 67: Schnellspanner

    WEITERE KOMPONENTEN 42 Schnellspanner WARNUNG Unfall- und Verletzungsgefahr! Unsachgemäß geschlossene oder unsachgemäß eingestellte Schnellspanner können  sich  während  des  Fahrens  öffnen,  sodass  die  entsprechenden  Komponenten nicht mehr sicher fixiert sind. » Stellen Sie vor dem Losfahren sicher, dass alle Schnellspanner mit ausreichend Vorspannung geschlossen sind und am Bauteil bzw. am Rahmen anliegen. »...
  • Seite 68: Glocke

    WEITERE KOMPONENTEN Schnellspanner öffnen und schließen • Zum Öffnen ziehen Sie den Schnellspannhebel nach außen (weg von dem Bauteil, an dem er im geschlossenen Zustand anliegt). • Zum Schließen klappen Sie den Schnellspannhebel gegen das entsprechende Bauteil, so dass er maximal daran anliegt. •...
  • Seite 69: Gepäckträger

    WEITERE KOMPONENTEN 44 Gepäckträger HINWEIS Beschädigungsgefahr! Durch unsachgemäße Montage oder Verwendung eines Gepäck trägers können Komponenten des Fahrrads beschädigt werden. » Wenn Sie das Fahrrad ggf. nachträglich mit einem optional erhältlichen Gepäckträger ausstatten möchten, stellen Sie sicher, dass das Fahrrad dafür geeignet ist.
  • Seite 70: Ständer

    WEITERE KOMPONENTEN 45 Ständer INFORMATION Modellabhängig ist das Fahrrad bei Auslieferung mit einem Ständer ausgestattet. ∙ Wenn das Fahrrad nicht mit einem Ständer ausgestattet ist, wenden Sie sich an Ihren Fachhändler. Dieser kann Ihnen Auskunft dazu geben, ob Sie nachträglich einen Ständer an Ihrem Fahrrad montieren können.
  • Seite 71: Aufbewahrung Und Transport

    AUFBEWAHRUNG UND TRANSPORT AUFBEWAHRUNG UND TRANSPORT 46 Aufbewahrung des Fahrrads 1. Reinigen Sie das Fahrrad, bevor Sie es längere Zeit abstellen ˃ Kap. 48.3 "Fahrrad reinigen und pflegen" auf Seite 74. 2. Wenn das Fahrrad über eine Kettenschaltung verfügt, schalten Sie vorne auf das kleine Kettenblatt und hinten auf das kleinste Ritzel, um die Seilzüge soweit wie möglich zu entlasten.
  • Seite 72: Entsorgung

    ENTSORGUNG ENTSORGUNG Entsorgen Sie die Verpackung sortenrein. • Geben Sie Pappe und Karton zum Altpapier, Folien in die Wertstoffsammlung. Entsorgen Sie Schmier-, Reinigungs- und Pflegemittel umweltgerecht. Diese Mittel gehören nicht in den Hausmüll, in die Kanalisation oder in die Natur. •...
  • Seite 73: Wie Sie Das Fahrrad Handhaben

    WIE SIE DAS FAHRRAD HANDHABEN WIE SIE DAS FAHRRAD HANDHABEN 48 Bedienschritte im Überblick INFORMATION In diesem Abschnitt sind die erforderlichen Bedienschritte für die Verwendung des Fahrrads zusammengefasst und in Kürze beschrieben. Detaillierte Beschreibungen zu den einzelnen Funktionen und Vorgängen inklusive aller relevanter Details und Warnhinweise finden Sie in den jeweiligen separaten Abschnitten zu den entsprechenden Komponenten.
  • Seite 74: Fahrrad Verwenden

    WIE SIE DAS FAHRRAD HANDHABEN 48.2 Fahrrad verwenden Bremsen ˃ Kap. 25 "Bemse bedienen" auf Seite 42 • Ziehen Sie den Bremshebel zum Lenkergriff hin, um das entsprechende Laufrad abzubremsen. - Ziehen Sie den Bremshebel stärker oder maximal, wird die Bremskraft erhöht bzw. maximiert ("Vollbremsung"). - Ziehen Sie den Bremshebel weniger stark oder lassen ihn los, wird die Bremskraft verringert bzw.
  • Seite 75: Regelmäßige Kontrolle Der Fahrrad-Komponenten

    WIE SIE DAS FAHRRAD HANDHABEN 48.4 Regelmäßige Kontrolle der Fahrrad-Komponenten Kontrollieren Sie halbjährlich Zustand und Funktion der am Fahrrad verbauten Komponenten: Pedalantrieb / Komponenten ˃ Kap. 19.2 "Verschleiß und Wartung" auf Seite 34 Vorderrad- und Hinterradbremse ˃ Kap. 28 "Verschleiß und Wartung" auf Seite 45 Komponenten der Gangschaltung ˃ Kap. 32.3 "Kettenschaltung prüfen" auf Seite 48 ˃ Kap. 32.4 "Verschleiß und Wartung" auf Seite 49 49 Nach einem Sturz WARNUNG Unfall- und Verletzungsgefahr! Beschädigte ...
  • Seite 76: Mitnahme Von Kindern

    WIE SIE DAS FAHRRAD HANDHABEN 50 Mitnahme von Kindern Die Mitnahme von Kindern in Kindersitzen oder Kinderanhängern ist nicht gestattet. Beachten Sie dazu die Angaben im Fahrzeugpass ˃ Abschnitt "Fahrzeugpass" auf Seite 82. 51 Gepäck transportieren WARNUNG Unfall- und Verletzungsgefahr! Unsachgemäßer Transport von Gepäck gefährdet die Verkehrssicherheit. Es besteht erhöhte Unfall- und Verletzungsgefahr.
  • Seite 77: Gepäckträger Verwenden

    WIE SIE DAS FAHRRAD HANDHABEN 51.1 Gepäckträger verwenden WARNUNG Unfall- und Verletzungsgefahr! Unsachgemäßes Beladen des Gepäck trägers gefährdet die Verkehrssicherheit. Es besteht erhöhte Unfall- und Verletzungsgefahr. » Sichern Sie das Gepäck auf dem Gepäckträger, um zu vermeiden, dass es herunterfällt oder verrutscht. Verwenden Sie dazu ausschließlich unbeschädigte Spanngurte o.
  • Seite 78: Garantiebestimmungen

    Kopie anfügen. Die Kosten für die Inspektion und den Service müssen von dem Besitzer des IDEAL Fahrrades (Pedelecs) getragen werden. Im Falle einer Reklamation steht es IDEAL frei zwischen einer Reparatur oder dem Ersatz des betroffenen Bauteiles zu wählen. Nicht defekte Teile werden ausschließlich auf Kosten des Eigentümers ersetzt.
  • Seite 79 Komponenten wie Gabeln, Federgabeln und Dämpfer durch regelmäßige Inspektionen und Wartungen, entsprechend den beiliegenden Handbüchern/ Bedienungsanleitungen der Hersteller, durchgeführt werden. Für diese Arbeiten wenden Sie sich bitte immer an einen IDEAL Fahrradfachhändler. Eine regelmäßige Prüfung und  Inspektion  des  Fahrrades  (Pedelecs),  entsprechend  den Anweisungen des Herstellers wie in dieser Gebrauchsanleitung beschrieben, ist unabdingbar für eine sichere und zuverlässige Nutzung.
  • Seite 80: Wartungsplan

    WARTUNGSPLAN WARTUNGSPLAN 1. Inspektion Nach etwa 500 km / 25-50 Betriebsstunden oder 2 Monaten Ausgeführte Tätigkeiten, ausgetauschte/reparierte Teile: Datum, Stempel/Unterschrift Fachhändler: 2. Inspektion Nach etwa 1.000 km / 50-100 Betriebsstunden oder mindestens 1 pro Jahr Ausgeführte Tätigkeiten, ausgetauschte/reparierte Teile: Datum, Stempel/Unterschrift Fachhändler: 3.
  • Seite 81 WARTUNGSPLAN 4. Inspektion Nach etwa 3.000 km / 50-100 Betriebsstunden oder mindestens 1 pro Jahr Ausgeführte Tätigkeiten, ausgetauschte/reparierte Teile: Datum, Stempel/Unterschrift Fachhändler: 5. Inspektion Nach etwa 4.000 km / 50-100 Betriebsstunden oder mindestens 1 pro Jahr Ausgeführte Tätigkeiten, ausgetauschte/reparierte Teile: Datum, Stempel/Unterschrift Fachhändler: 6.
  • Seite 82: Fahrzeugpass

    FAHRZEUGPASS Rahmennummer: Rahmengröße: Farbe: Modell Kategorie Max. zulässiges Gesamtgewicht ˃ Kap. 7 auf Seite 16 ˃ Kap. 11 auf Seite 22 TARGET GTS_622 100 kg KRITTON GTS_584 100 kg KRITTON GTS_622 100 kg PRORIDER UNI_584 100 kg PRORIDER GTS_584 100 kg PRORIDER GTS_622 100 kg ZIGZAG suv LDS_622 100 kg ZIGZAG suv UNI_584 100 kg ZIGZAG suv GTS_622...
  • Seite 83 FAHRZEUGPASS Modell Kategorie Max. zulässiges Gesamtgewicht ˃ Kap. 7 auf Seite 16 ˃ Kap. 11 auf Seite 22 TONIC 24 disc GTS_507 60 kg TONIC 20 GTS_406 60 kg Laufräder Reifengröße Felgengröße 20“  24“  27,5“  28“  29“ Ventiltyp (bei Auslieferung) Auto-Ventil Blitz-Ventil Presta-Ventil Gangschaltung Kettenschaltung Nabenschaltung Beleuchtung Gepäckträger Zulässige Beladung in kg: hinten ohne Ständer...
  • Seite 84: Übergabeprotokoll

    ÜBERGABEPROTOKOLL ÜBERGABEPROTOKOLL Fachhändler Die Übergabe des im Fahrzeugpass angeführten Fahrrads an den Kunden erfolgte nach: • der Endmontage des Fahrrads, • der Prüfung aller Schraubverbindungen, • der Funktionskontrolle aller Komponenten, • dem Entfernen von überschüssigem Fett und Öl, • einer Probefahrt, •...
  • Seite 85 NOTIZEN...
  • Seite 86 BMIBDE24V01...

Inhaltsverzeichnis