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Solvimus MBUS-GSLE Benutzerhandbuch

Datenkonzentrator und m-bus-hub
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Inhaltsverzeichnis
MBUS-GSLE - BENUTZERHANDBUCH
MBUS-GSLE
Datenkonzentrator
und M-Bus-Hub
Version: 1.21
Datum: 1. August 2025
Firmware-Version 1.38
Autoren:
Remo Reichel, Frank Richter
solvimus GmbH
Ratsteichstr. 5
98693 Ilmenau
Deutschland
solvimus GmbH – Ratsteichstr. 5 – 98693 Ilmenau – Deutschland
Telefon: +49 3677 7613060 – Telefax: +49 3677 7613069 – E-Mail: info@solvimus.de
Inhaltsverzeichnis
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Inhaltszusammenfassung für Solvimus MBUS-GSLE

  • Seite 1 Datum: 1. August 2025 Firmware-Version 1.38 Autoren: Remo Reichel, Frank Richter solvimus GmbH Ratsteichstr. 5 98693 Ilmenau Deutschland solvimus GmbH – Ratsteichstr. 5 – 98693 Ilmenau – Deutschland Telefon: +49 3677 7613060 – Telefax: +49 3677 7613069 – E-Mail: info@solvimus.de...
  • Seite 2 MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Leerseite Seite 2/130 Version: 1.21 Frank Richter, 1. August 2025 UG_DE_MBUS-GSLE.pdf Freigegeben © solvimus GmbH...
  • Seite 3: Inhaltsverzeichnis

    MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 1 Hinweise und Konventionen 1.1 Über dieses Dokument ........
  • Seite 4 MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch 4 Webbasiertes Frontend 4.1 Allgemeines ..........
  • Seite 5 MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch 7.4 Fehlersuche bei der seriellen Schnittstelle ......7.4.1 Zähler werden nicht ausgelesen ......
  • Seite 6 MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch 11.5.3 Welchen Datentyp muss man verwenden? ......122 11.5.4 Welche Einheit hat der Wert? ......123 11.5.5 Wie viele Modbus-Master können zeitgleich Daten abrufen? .
  • Seite 7: Hinweise Und Konventionen

    1.2.2 Urheberschutz Diese Dokumentation, einschließlich aller darin befindlichen Abbildungen, ist urheberrechtlich geschützt. Urhe- ber ist die solvimus GmbH, Ilmenau. Die Verwertungsrechte liegen ebenfalls bei der solvimus GmbH. Jede Wei- terverwendung, die von den urheberrechtlichen Bestimmungen abweicht, ist nicht gestattet. Die Reproduktion, Übersetzung in andere Sprachen, sowie die elektronische und fototechnische Archivierung und Veränderung...
  • Seite 8: Markenrechtliche Hinweise

    MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch 1.2.6 Markenrechtliche Hinweise Alle Produkte, Firmennamen, Marken- und Warenzeichen sind das Eigentum ihrer Eigentümer. Sie dienen nur der Beschreibung bzw. der Identifikation der jeweiligen Firmen, Produkte und Dienstleistungen. Ihr Gebrauch impliziert keinerlei Zugehörigkeit zu, Geschäftsbeziehung mit oder Billigung durch diese Firmen.
  • Seite 9: Sicherheitshinweise

    Die Wartung umfasst eine jährliche Inspektion der Schraubklemmen sowie der Isolierung von Kabeln/Leitungen und Anschlüssen. Schraubklemmen sind ggf. nachzuziehen, beschädigte Kabel/Leitungen sind ggf. zu ersetzen. 1.8 Gültigkeitsbereich Diese Dokumentation beschreibt das auf dem Titelblatt angegebene Gerät der solvimus GmbH, Ilmenau. Frank Richter, 1. August 2025 Version: 1.21 Seite 9/130 ©...
  • Seite 10: Abkürzungen

    MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch 1.9 Abkürzungen Abkürzung Bedeutung Mobilfunkstandard, Synonym für GSM bzw. GPRS Mobilfunkstandard, Synonym für UMTS Mobilfunkstandard, Synonym für LTE AA, AO Analogausgang (Analog Output), Analoge Ausgangsklemme Acknowledge (Quittierung) AE, AI Analogeingang (Analog Input), Analoge Eingangsklemme Advanced Encryption Standard...
  • Seite 11 MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Tabelle 2 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Abkürzung Bedeutung JSON JavaScript Object Notation Local area network Liquid-crystal display (Flüssigkristallanzeige) Light-Emitting Diode Least significant byte (niederwertigstes Byte) Least significant word (niederwertigstes Datenwort) Long Term Evolution Machine-to-Machine M-Bus Meter-Bus (EN 13757, Teil 2, 3 und 7) Medium Access Control bzw.
  • Seite 12 MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Tabelle 2 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Abkürzung Bedeutung Uniform Resource Locator Universal Time Coordinated Virtueller COM-Port Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. Very high frequency (Ultrakurzwelle) Vendor ID (Hersteller-ID) Value Information Field (Wertinformationsfeld) VIFE Value Information Field Extensions (Wertinformationsfeld-Erweiterung)
  • Seite 13: Vorstellung Des Geräts

    Modbus TCP als Kommunikationsstandard weit verbreitet, und im Umfeld der Gebäudeautomati- sierung BACnet IP. Das MBUS-GSLE verbindet die Welt des kabelgebundenen M-Bus mit der des Modbus TCP bzw. mit der des BACnet IP, um so die Anbindung von Zählerdaten via Modbus TCP an ein Leitsystem (Hostsystem, z. B.
  • Seite 14: Anschlüsse

    MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch 2.3 Anschlüsse Die verschiedenen Schnittstellen des MBUS-GSLE sind auf unterschiedlichen Seiten des Geräts herausgeführt. Die folgende Abbildung zeigt das Gerät. Alle Varianten sind äusserlich ähnlich. Abbildung 1: MBUS-GSLE Am MBUS-GSLE sind folgende Anschlüsse vorhanden: Anschluss Bezeichnung Anschlussbelegung...
  • Seite 15: Erste Schritte

    • Bezug der Systemzeit per SNTP • Starten von Systemdiensten • Start des Hauptprogramms Das Hauptprogramm stellt dann die gesamte Funktionalität, u. a. die Webschnittstelle des MBUS-GSLE zur Verfügung. 2.5.2 Netzwerkkonfiguration und erster Zugriff Das MBUS-GSLE ist komplett über die Netzwerkschnittstelle konfigurierbar. Diese muss daher entsprechend Ihres Netzwerks konfiguriert werden.
  • Seite 16: Spezifische Fehlerbehebung

    Kapitel 3): Abbildung 3: WinSCP Hauptfenster nach Verbindungsaufbau 2.6 Spezifische Fehlerbehebung Für den Fall, dass der MBUS-GSLE nicht wie in diesem Dokument beschrieben arbeitet, ist es sinnvoll, das Fehlverhalten entsprechend einzugrenzen, um Abhilfe zu schaffen und die volle Funktionalität wieder herzustellen.
  • Seite 17: Typische Einsatzszenarien

    Es ist lediglich die lokale Ablage von CSV-Dateien (siehe Abschnitt 8.10) im Tab Server einzurichten (siehe Abschnitt 4.8). In diesem Anwendungsfall erfolgt der Zugriff auf das MBUS-GSLE über einen PC, welcher sich im selben Netzwerk befindet. Die aktuellen Zählerwerte können so über die Webseite im Tab Meter überwacht werden.
  • Seite 18: Fernüberwachung Mit Sftp-Upload

    MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch 2.7.5 Fernüberwachung mit SFTP-Upload Das Übertragen von Dateien auf einen Server lässt sich auch über verschlüsselte Kommunikation absichern. Es ist zum Beispiel möglich, mittels Secure Shell (SSH) die Daten zu verschlüsseln. Um das sogenannte SFTP zu verwenden, müssen sogenannte Fingerabdrücke (Finger prints) hinterlegt werden.
  • Seite 19: Elektrische Eigenschaften

    MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Demontage: • Setzen Sie die Spitze eines Schraubendrehers mit Schlitzprofil in die Öffnung einer der Rastnasen. • Ziehen Sie Rastnase aus dem Gehäuse heraus. • Kippen Sie das Gerät. • Das Gerät kann nun von der Tragschiene entfernt werden.
  • Seite 20: Tool Netdiscover

    3 Tool Netdiscover 3.1 Allgemeines Die solvimus GmbH stellt ihren Kunden das Tool Netdiscover zur einfacheren Integration der Produkte im Kundennetzwerk zur Verfügung. Dieses Tool, verfügbar für Windows und Linux, ermöglicht das Auffinden von Geräten der solvimus GmbH im lokalen Netzwerk und zu deren Verwaltung.
  • Seite 21: Netzwerk-Konfiguration

    MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch • Web: öffnet den Standard-Browser mit der IP des Geräts. Es sollte sich das webbasierte Frontend öffnen (siehe Kapitel 4). • FTP: startet WinSCP mit der IP des Geräts oder allgemein. Vor Verbindungsaufbau zum FTP/SFTP- Server des Geräts müssen die Login-Daten oder auch dessen IP eingetragen werden.
  • Seite 22: Zugriff Auf Das Webbasierte Frontend Per Http

    Falls das webbasierte Frontend sich nicht öffnet, folgen Sie bitte der Anleitung im Abschnitt 4.14. 3.5 Zugriff auf das Dateisystem per FTP Auf die Geräte der solvimus GmbH kann per FTP zugegriffen werden, um direkt auf Dateisystem-Ebene zu arbeiten. Dadurch sind Updates, spezielle Konfigurationen und Funktionserweiterungen durchführbar (siehe Kapitel 10).
  • Seite 23 Gerät dessen Authentizität anhand hinterlegter Zertifikate geprüft. Im Normalfall erhalten die Geräte der solvimus GmbH ein individuelles, selbstsigniertes Zertifikat bei Auslieferung. Dieses Zer- tifikat wird in der Regel von Ihrem PC als nicht vertrauenswürdig eingestuft. Daher wird eine Sicherheitsabfrage mit Informationen zum Zertifikat des Geräts angezeigt.
  • Seite 24: Zugriff Auf Die Kommandozeile Per Ssh

    Bei SSH wird beim Verbindungsaufbau zu einem bestimmten Gerät dessen Authentizität anhand hinterlegter Schlüssel geprüft. Im Normalfall erhalten die Geräte der solvimus GmbH einen individuellen Schlüssel bei Aus- lieferung. Dieser Schlüssel wird in der Regel von Ihrem PC als nicht vertrauenswürdig eingestuft. Daher wird eine Sicherheitsabfrage mit Informationen zum Schlüssel des Geräts angezeigt.
  • Seite 25: Massenverwaltung

    MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Abbildung 10: Sicherheitsabfrage zum Schlüssel des Geräts für SSH-Zugriff Es öffnet sich nun der Putty -Client, bei dem zunächst die SSH-Zugangsdaten des admin-Nutzers eingegeben werden müssen. Danach ist die Kommandozeile per SSH für Eingaben bereit. Das Kennwort wird nicht auf dem Bildschirm angezeigt.
  • Seite 26 MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Abbildung 12: Geräteauswahl und Aufruf der Massenverwaltung Mit dem Befehl Deploy aus dem Kontextmenü im Tool Netdiscover öffnet sich ein weiterer Tab für die Massenverwaltung. Abbildung 13: Massenverwaltung über das Tool Netdiscover Hier stehen folgende Eingabefelder und Schaltflächen zur Verfügung: •...
  • Seite 27: Import Einer Geräteliste

    Komma oder Semikolon als Trennzeichen verwendet werden. Die Daten der Geräte werden hierin gemäß dem folgenden Beispiel eingetragen, um obige Liste im Tool Netdiscover zu erhalten: Port;Name;Password;Username;IP;File 80;MBUS-GSLE 125 ISP 1.05 SBM51;admin;admin;192.168.1.110; 80;MBUS-GSLE 125 ISP 1.02 SBM51;admin;admin;192.168.1.111; 80;MBUS-GSLE 125 ISP 1.02 SBM52;admin;admin;192.168.1.112;...
  • Seite 28: Auf Das Gerät Kann Nicht Per Website Bzw. Ftp(S) Zugegriffen Werden

    MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Prüfen Sie die physische Netzwerkverbindung zwischen Gerät und PC, ob die Kabel korrekt verbunden bzw. eingesteckt sind. Der Netzwerkanschluss muss mittels der Buchse für Ethernet erfolgen. Direkt am Netzwerkanschluss muss die Link-LED dauerhaft gelb leuchten und die Active-LED von Zeit zu Zeit grün aufleuchten.
  • Seite 29: Webbasiertes Frontend

    4 Webbasiertes Frontend 4.1 Allgemeines Viele Produkte der solvimus GmbH, speziell Datenkonzentratoren und Gateways für Smart Metering, verfügen über einen integrierten Webserver und stellen über diesen eine Konfigurationswebseite zur Verfügung. Über diese Webseite lassen sich die Geräte nutzerfreundlich und einfach konfigurieren. Auf der Webseite lassen sich Geräteparameter, Zählerkonfiguration sowie auch Service-Dienste darstellen bzw.
  • Seite 30: Zugriff Per Https

    Druckversion der Webseite über die Schaltfläche Print (siehe Abbildung 16, unten rechts) aufgerufen werden. Details sind zu finden in Abschnitt 4.13. Die solvimus GmbH stellt auf den Geräten ein Handbuch als PDF-Datei zur Verfügung. Dieses kann über die Schaltfläche Help (siehe Abbildung 16, unten rechts) abgerufen werden.
  • Seite 31 MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Abbildung 16: Tab General Folgende Parameter können hier eingesehen bzw. verändert werden: Feldname Beschreibung Device name Gerätename (Zuordnung im Tool Netdiscover, max. 50 Zeichen) Serial number Seriennummer des Geräts (MAC-Adresse), nicht editierbar DHCP Automatische Netzwerkkonfiguration aktivieren. Ist für die Netzwerkkonfiguration kein DHCP-Server verfügbar, wird das Häkchen als inaktiv angezeigt und die Netzwerkschnitt-...
  • Seite 32: Tab Meter

    MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Datum und Uhrzeit werden stets als UTC-Zeit (ohne Zeitzonenverschiebung) verarbeitet. Bei der Dar- stellung auf der Website rechnet der Browser diese entsprechend der lokal eingestellten Zeitzone des Rechners um. In Mitteleuropa ist dies beispielsweise die Mitteleuropäische Zeit bzw. die Mitteleuro- päische Sommerzeit.
  • Seite 33 MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Tabelle 8 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Spaltenname Beschreibung Scale Skalierungsfaktor (wissenschaftliche Notation). Es wird ein Wert ausgegeben gemäss Value → Value·Scale User Scale Benutzerdefinierter Skalierungsfaktor (wissenschaftliche Notation). Dieser ergänzt den vom Zähler übermittelten bzw. eingestellten Scale, aber ersetzt ihn nicht. Er eignet sich, wenn eine weitere Skalierung erforderlich ist.
  • Seite 34 MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Die Anordnung der Zählerwerte bei M-Bus und wM-Bus-Zählern entspricht der Reihenfolge der Daten im M-Bus- oder wM-Bus-Protokoll. Damit kann die Bedeutung der Werte mit dem Datenblatt des jeweiligen Zählers direkt verglichen werden. Alternativ ist eine Zuordnung über die Rohdaten der Zählerwerte möglich (siehe Parameter Description mode im Tab Configuration, siehe Abschnitt 4.6)
  • Seite 35: Systemzähler

    MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Mit der Schaltfläche Export kann im Mode Meter list die Zählerliste als CSV-Datei exportiert werden oder im Mode Log data (all meters) bzw. Log data (selected meters), sofern Reporting im Tab Server aktiviert ist, der Datensatz zu einem bestimmten Zeitpunkt entsprechend der Einstellungen als CSV-, XML-, JSON- oder User-Datei heruntergeladen werden.
  • Seite 36: Tab Output

    MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Der Systemzähler kann über Scripte um weitere Zählerwerte ergänzt werden. Dies ist beschrieben in Abschnitt 10.7.3. 4.5 Tab Output Der Tab Output zeigt unabhängig von der Schnittstelle eine Übersicht der schaltbaren Digitalausgänge aller angeschlossenen Zähler aus dem Tab Meter an. Diese Digitalausgänge können über eine Checkbox geschaltet werden.
  • Seite 37 MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Abbildung 21: Tab Configuration Folgende Parameter stehen hier zur Verfügung: Feldname Beschreibung Generelle Auslese- und Anzeigeparameter Readout cycle mode Format der Angabe des Standardauslesezyklus (für alle Zähler, sofern nicht anders für einzelne Zähler im Tab Meter über den Parameter Cycle angegeben).
  • Seite 38 MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Tabelle 10 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Feldname Beschreibung Readout cycle date (local) Tag der ersten Auslesung für tägliche bis jährliche Angabe des Standardauslesezyklus, je nach Intervallformat wird die Monatsangabe genutzt, die Jahresangabe wird nicht genutzt Readout cycle time (local) Zeitpunkt der Auslesung für tägliche bis jährliche Angabe des Standardauslesezyklus...
  • Seite 39 MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Tabelle 10 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Feldname Beschreibung M-Bus reset mode Modus des M-Bus Reset (vor Scan- und Auslesevorgängen): • None: Kein Reset • Standard: SND_NKE an die Primäradresse des Zählers bzw. an die Broadcast- Adresse 0xFF bei Sekundäradressierung...
  • Seite 40: Tab Wan

    MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Tabelle 10 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Feldname Beschreibung DLMS transparent mode: Modus für den transparenten DLMS-Proxy DLMS transparent port: Netzwerk-Port für die transparente Kommunikation über DLMS *sofern Gerät über diese Schnittstelle/Funktion verfügt Tabelle 10: Felder im Tab Configuration Das Speichern der Konfiguration erfolgt über die Schaltfläche Save.
  • Seite 41 MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Abbildung 22: Tab WAN Folgende Parameter stehen hier zur Verfügung: Feldname Beschreibung WAN active Aktivierung des WAN-Moduls SIM PIN PIN der SIM-Karte Name des Zugangspunkts (APN) APN auth mode Authentifizierungsmode am APN APN username Nutzername für die Authentifizierung am APN APN password Passwort für die Authentifizierung am APN...
  • Seite 42 MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Tabelle 11 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Feldname Beschreibung Reconnect Monitor Zusätzliche Überwachung der Mobilfunkverbindung und Zwangstrennung sowie Neuaufbau der Mobilfunkverbindung, falls die Bedingung nicht erfüllt ist. Die folgenden Modi stehen zur Verfügung: • off : keine zusätzliche Überwachung •...
  • Seite 43: Tab Server

    MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Die notwendigen WAN-Verbindungsparameter sollten Sie zusammen mit der verwendeten SIM-Karte vom Mobilfunkanbieter erhalten haben. Bitte prüfen Sie, ob der Mobilfunkvertrag die zu erwartende Datenmenge abdeckt, da sonst erhöhte Kosten bzw. eine Sperrung der SIM-Karte folgen können. Bitte prüfen Sie die Parameter auf Korrektheit. Die Eingabe fehlerhafter Parameter kann zu erhöhten Mobilfunkkosten bzw.
  • Seite 44 MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Abbildung 23: Tab Server Folgende Parameter stehen hier zur Verfügung: Feldname Beschreibung Parameter für Datenkonzentratoren mit Report-Funktionalität Report instance Auswahl der jeweiligen Instanz Fortsetzung auf der nächsten Seite Seite 44/130 Version: 1.21 Frank Richter, 1. August 2025 UG_DE_MBUS-GSLE.pdf...
  • Seite 45 MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Tabelle 12 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Feldname Beschreibung Report mode Betriebsart bzw. Deaktivierung der jeweiligen Instanz. Es stehen diese Modi zu Auswahl: • TLS: Übermittlung per aktivem Daten-Push über verschlüsselten TCP-Kanal zum angegebenen Server • TCP: Übermittlung per aktivem Daten-Push über unverschlüsselten TCP-Kanal zum angegebenen Server •...
  • Seite 46 MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Tabelle 12 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Feldname Beschreibung Filter Readouts Auswahl für zyklische Reports, ob in einem Report alle Werte, oder nur der neueste, oder nur der älteste Wert aus dem Zeitraum übermittelt werden soll. Dies ist hilfreich bei häufigem Auslesen, wenn ein Report häufig aufgerufen wird oder die Werte auch über Modbus zur...
  • Seite 47: Tab Security

    MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Lücken im Log auftreten. Diese Lücken werden dann in Form von leeren Dateien an das Zielsystem übertragen. 4.9 Tab Security Der Tab Security ermöglicht die Parametrierung der Netzwerkdienste des Geräts. Abbildung 24: Tab Security Folgende Parameter stehen hier zur Verfügung:...
  • Seite 48 Das Administratorkennwort kann nur über die Schaltfläche Change password geändert werden, wenn der Nutzer admin selbst einloggt ist. Bei Verlust des Administratorkennworts kann das Gerät nur im Hause der solvimus GmbH zurückgesetzt werden, da ein Zugriff auf die Dateien auf dem Gerät aus Sicherheitsgründen nur begrenzt möglich ist.
  • Seite 49: Tab Log

    MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Nur der Nutzer admin hat per verschlüsseltem FTP (SFTP oder FPTS) vollen Zugriff auf das Dateisystem des Geräts. Der zweite FTP-Nutzer kann nur auf /ext/ Log zugreifen, auch ohne Verschlüsselung. Neue Nutzer können über die Schaltfläche Add bzw. über den gleichnamigen Kontextmenüeintrag hinzugefügt werden.
  • Seite 50 MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Abbildung 27: Tab Log Folgende Parameter stehen hier zur Verfügung: Feldname Beschreibung Log source Auswahl der Quelle der Log-Einträge • System log: Anzeige der Log-Einträge des Systems (Linux) und der Applikation • Application: Anzeige der Log-Einträge der Applikation •...
  • Seite 51: Tab Service

    MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch 4.12 Tab Service Der Tab Service nennt die vorhandenen Versionen und Lizenzen, und bietet Funktionen für ein Update der Firmware sowie den Ex- und Import der Konfiguration. Abbildung 28: Tab Service 4.12.1 Device maintenance Folgende Parameter stehen hier zur Verfügung:...
  • Seite 52: Export Und Import Der Konfiguration

    Durch Betätigen der Schaltfläche Update firmware öffnet sich ebenfalls ein Dateiauswahlfenster. Hier kann eine Update-Datei ausgewählt werden. Die solvimus GmbH stellt in regelmäßigen Abständen Update-Dateien als *. enc -Datei bereit. Diese können so auf das Gerät aufgespielt werden. Nach erfolgreichem Upload wird der Updateprozess automatisch durchgeführt und das Gerät anschließend neu gestartet.
  • Seite 53: Halbautomatisches Update Der Firmware

    MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Halbautomatisches Update der Firmware Ist ein Update verfügbar, so wird Nutzern mit Admin-Rechten ein Popup angezeigt, welches auf das Vorhan- densein des Updates hinweist. Die Einstellungen für das Update sind in der folgenden Tabelle dargelegt. Feldname Beschreibung Auto update mode Modus für die Update-Funktion: Download Update Info oder Off...
  • Seite 54: Fehlersuche Beim Frontend

    MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch plus Abbildung 30: Druckseite des Geräts (Auszug), hier am Beispiel des MUC.easy 4.14 Fehlersuche beim Frontend Der Zugriff über einen Standard-Webbrowser auf den Webserver des Geräts bietet eine einfache und intuitive Möglichkeit der Bedienung. Hierbei kann es dennoch zu Beeinträchtigungen oder ungewolltem Verhalten kommen.
  • Seite 55: Login Auf Webseite Nicht Möglich

    MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Sie Ihren Administrator. Alternativ können Sie auch DHCP nutzen, um dem Gerät eine gültige IP-Adresse geben zu lassen (siehe Tool Netdiscover in Kapitel 3). Zwei Beispiele einer gültigen Konfiguration: • Gerät: 192.168.1.101 (Standard-IP), Subnetz-Maske: 255.255.255.0 → PC: 192.168.1.xxx (xxx = 0-254, außer 101 und andere bereits genutzte IP-Adressen), empfohlen für direkten Anschluss 1:1 Gerät und...
  • Seite 56: Der Log Ist Leer

    MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch beginnend bis zum Ende des Report cycle im Tab Server der Instanz 1 oder 15 Minuten. Lässt sich der Fehler nicht beheben, wenden Sie sich an unseren Support (siehe Kapitel 13). 4.14.6 Der Log ist leer Prüfen Sie die Filtereinstellungen. Wenn kein Filter aktiv ist, sollten immer Einträge für die Log source System log verfügbar sein.
  • Seite 57: Auslesung Von Zählern Über M-Bus

    MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch 5 Auslesung von Zählern über M-Bus 5.1 Allgemeines Eine weitverbreitete Schnittstelle zur automatisierten Erfassung von Zählerdaten ist der drahtgebundene M-Bus (Meter-Bus). Dieser wurde ursprünglich in der EN 1434-3 spezifiziert. Mit der EN 13757 erhielt er eine eigene Normenreihe: •...
  • Seite 58: Einrichtung Der Schnittstelle Im Webbasierten Frontend

    MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch seitens der Slaves ist nicht zulässig. In der M-Bus-Norm werden bestimmte Begrifflichkeiten genutzt. Die Grundlagen der Kommunikation stammen aus der IEC 60870-5-101. Wesentliche Begriffe sind in der folgenden Tabelle erklärt: Begriff Beschreibung ACKnowledge, Bestätigung eines Befehls, beim M-Bus als Einzelzeichen-Telegramm mit Inhalt 0xE5 übermittelt.
  • Seite 59: Adressierung, Suche Und Suchbereich

    MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Die Transparent-Modi ermöglichen die Nutzung der Physik der M-Bus-Schnittstelle über einen TCP- bzw. UDP-Port. Der Datenstrom wird somit von der M-Bus-Schnittstelle auf eine IP-Schnittstelle (Netzwerk (LAN) oder Mobilfunk (WAN)) weitergeleitet. Das Gerät arbeitet dann vergleichbar wie ein Ethernet-M-Bus-Umsetzer oder auch ein Mobilfunkrouter mit M-Bus-Schnittstelle.
  • Seite 60 MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Abbildung 32: Beispiel der Primär- und Sekundäradressierung im Vergleich Bei der Sekundäradressierung werden zudem Platzhalter (Wildcards) unterstützt. Dies erlaubt z. B. die alleinige Nutzung der 8-stelligen Sekundär-ID zur Selektion. Die anderen Teile werden mit dem Platzhalter 0xFF (255) bzw.
  • Seite 61: M-Bus Baud Rate

    Zusätzlich kann über den Parameter M-Bus request mode im Tab Configuration vor der eigentlichen Aus- lesung noch eine explizite Selektion der auszulesenden Daten erfolgen. Bei den Geräten der solvimus GmbH gibt es so die Möglichkeit, eine sogenannte Globale Ausleseanforderung vor der eigentlichen Abfrage an den Zähler zu senden.
  • Seite 62: M-Bus Multipaging

    Falls die Daten eines Zählers nicht in ein einzelnes Telegramm passen (maximal 255 Byte Nutzdaten), gibt es die Möglichkeit, diese Daten auf mehrere logisch zusammenhängende, aufeinander folgende Telegramme aufzuteilen. Für die Auslesesequenz nutzt man den FCB-Mechanismus nach IEC 60870-5-2. Bei der solvimus GmbH wird dieses Verfahren „Multipaging“ genannt.
  • Seite 63: M-Bus-Zähler Werden Nicht Gefunden

    MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Abbildung 33: Fehlersuche beim M-Bus durch Messung mit Multimeter 5.4.2 M-Bus-Zähler werden nicht gefunden Prüfen Sie die Kabel zwischen dem Gerät und Zähler, und tauschen Sie ggf. fehlerhafte Kabel aus. Messen Sie, während das Gerät eingeschaltet ist, die M-Bus-Spannung (ca. 30-40 V) zwischen den beiden M-Bus- Anschlüssen am Gerät und auch am Zähler.
  • Seite 64: M-Bus-Zähler Werden Gefunden, Weisen Aber Keine Daten Auf

    MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Hersteller, Medium und Version des Zählers mit anderen Werten für MBUS_SELECTMASK erweitert wer- den. Aktivieren Sie den Rohdatenlog mit Raw data log im Tab Configuration (siehe Abschnitt 4.6). Mit diesem Rohdatenlog lässt sich der Kommunikationsverlauf sehr gut analysieren.
  • Seite 65: Auslesung Von Zählern Über Modbus Rtu Oder Modbus Tcp

    Die Einrichtung eines Zählers mit Modbus-Schnittstelle ist nur manuell möglich. Während die Ethernet- Schnittstelle bei den Geräten der solvimus GmbH stets aktiviert ist und somit Modbus TCP stets genutzt werden kann, muss die serielle Schnittstelle für Modbus RTU zunächst aktiviert und parametriert werden.
  • Seite 66 MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Modbus TCP nutzt einen erweiterten Adressbereich. Hier kommen IP-Adresse und TCP-Port hinzu. Das Adress-Schema folgt daher dieser Konvention: IP:Port/Slave-Adresse, z. B.: 192.168.1.124:502/1. Der TCP-Port für Modbus TCP ist üblicherweise 502. Das Feld Byte order gibt an, wie die Datendarstellung über Modbus ist. Modbus verwendet die Datendarstel- lung big endian für Bytes und Words.
  • Seite 67: Nutzung Von Templates

    Bei Modbus werden Werte aus Registern gelesen. Der Typ des Registers wird durch Funktionscodes bestimmt. Die Geräte der solvimus GmbH unterstützen die Funktionscodes 0x03 (Read Holding Register ) und 0x04 (Read Input Register ) zur Erfassung von Zählerdaten. Der Typ des Registers kann im Feld Register Type ausgewählt werden.
  • Seite 68: Auslesung Von Zählern Über Serielle Schnittstelle

    • SML • Modbus RTU Die Geräte der solvimus GmbH unterstützen sowohl SML als auch EN 62056-21 (Mode A und Mode C). Wäh- rend SML nur als Empfangsstrom verarbeitet wird (Data-Push des Zählers), kann bei EN 62056-21 sowohl der Data-Push verarbeitet werden, als auch Daten vom Zähler aktiv angefragt werden (Data-Request).
  • Seite 69: Serial Baud Rate, Data Bits, Stop Bits Und Parity

    MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Die Modi DLDE und Modbus RTU aktivieren die Auslesung von Zählern durch das Gerät selbst. Damit erfolgt die Protokollbehandlung direkt im Gerät und der Zähler muss entsprechend angelegt werden (siehe Abschnitt 7.3). Unabhängig vom Modus müssen die Parameter zu Baudrate, Bitdarstellung und Timeouts passend eingestellt werden (siehe Abschnitt 7.2.2).
  • Seite 70: Einrichtung Des Zählers Im Webbasierten Frontend

    MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Das Serial full timeout gibt an, wann spätestens der Empfang abgebrochen wird, um die empfangenen Zäh- lerdaten zu verarbeiten. Dieser Parameter beendet den Empfang auch, wenn das Serial idle timeout nicht erreicht wird, weil kontinuierlich Daten eingehen (ohne Ruhe, z. B. bei Störungen).
  • Seite 71: Fehlersuche Bei Der Seriellen Schnittstelle

    MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Die Zuordnung der Zählerwerte bei EN 62056-21 (DLDE) erfolgt auf Basis von OBIS-Codes. Dieser 6-stellige Code ist weltweit standardisiert und beschreibt eindeutig den Messwert. Daher ist die Vergabe des korrekten Werts im Parameter OBIS-ID (A-B:C.D.E*F) zwingend. Die Parameter Unit und Scale sollten ebenfalls entsprechend dem Zähler eingestellt werden.
  • Seite 72: Übermittlung Von Zählerdaten

    Im Client-Server-Modell ist beim Data-Push das Gerät der solvimus GmbH der Client und das Drittsystem der Server. Beim Data-Pull ist das Gerät der solvimus GmbH der Server und das Drittsystem der Client. Der Client baut jeweils die Verbindung auf und kontrolliert den Datenaustausch, der Server beantwortet dann die Anfragen und führt die Befehle des Client aus.
  • Seite 73: Definierte Daten- Bzw. Dateiformate

    MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch 8.4 Definierte Daten- bzw. Dateiformate Die Geräte der solvimus GmbH verfügen über einige definierte Datenformate. 8.4.1 XML-Format Es stehen mehrere XML-Formate zur Verfügung. XML ist ein über sogenannte Tags (Einträge/Elemente und Attribute) ausgezeichneter Datenstrom zur Darstellung hierarchisch strukturierter Daten. Diese sind meist im Klartext enthalten und daher sowohl vom Menschen als auch von Maschinen lesbar.
  • Seite 74: Csv-Format

    Es stehen mehrere CSV-Formate für das Senden von Raw Frames zur Verfügung. CSV ist ein tabellenartiges Dateiformat, welches ein Zeichen, bei der solvimus GmbH ein Semikolon „;“ (in CSV-10 abweichend ein Komma) nutzt, um Zahlenwerte und Texte (Spalten) voneinander zu trennen. Damit ist eine Verarbeitung oder Ansicht z.
  • Seite 75 MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Spaltenname im Header Beschreibung Informationen zum Zähler Index Indiziert die unterschiedlichen Zähler innerhalb einer CSV-Datei. Timestamp Unix-Zeitstempel (UTC) oder lesbare Zeitangabe des Geräts zum Auslesezeitpunkt DeviceId ID des Zählers, zusammengesetzt aus Herstellerkürzel, Seriennummer, Versionsnummer und Medientyp Link Primäradresse des Zählers für M-Bus bzw.
  • Seite 76: Json-Format

    MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Setzen des Konfigurationsparameters MUC_SHOWDATAFRAME=1 . Falls die Zähler schon angelegt waren, so müssen anschließend die Werte für die Frames aktiv geschaltet werden. Ein Beispieldatensatz im CSV-10- Format sieht wie folgt aus (lange Zeilen sind umgebrochen): METER_ADDRESS, READING_DATE, RAW_TELEGRAM...
  • Seite 77: User-Format

    MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch "USER":"energy3","DIF":"04","VIF":"03","entry":[ {"T_MUC":1601297679,"VAL":"537980"},{"T_MUC":1601297761,"VAL":"537980"}, {"T_MUC":1601297765,"VAL":"537980"},{"T_MUC":1601297770,"VAL":"537980"}]}]}, {"METER_ID":"00094824","INTERFACE":"MBus","MAN":"BEC","VER":32,"MED":"Electricity", "MED_ID":2,"data":[ {"DESCRIPTION":"Energy","UNIT":"kWh","SCALE":0.01,"DIF":"0E","VIF":"84 00","entry":[ {"T_MUC":1601297679,"VAL":"2887897"},{"T_MUC":1601297761,"VAL":"2887897"}, {"T_MUC":1601297765,"VAL":"2887897"},{"T_MUC":1601297770,"VAL":"2887897"}]}, {"DESCRIPTION":"Power","UNIT":"W","SCALE":0.01,"DIF":"04","VIF":"A9 00","entry":[ {"T_MUC":1601297679,"VAL":"382207"},{"T_MUC":1601297761,"VAL":"382207"}, {"T_MUC":1601297765,"VAL":"382207"},{"T_MUC":1601297770,"VAL":"382207"}]}]}]}} 8.4.4 User-Format Wenn die oben aufgeführten Möglichkeiten nicht passen oder nicht ausreichen, kann der Report im Tab Server mit Report format User auf Scripting umgestellt werden.
  • Seite 78: Daten-Versand Über Tls

    MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Abbildung 40: Beispielkonfiguration für 15-minütliche Übertragung von XML-Daten über TCP 8.6 Daten-Versand über TLS In der Regel ist eine unverschlüsselte TCP-Verbindung zur Übertragung von Daten (siehe Abschnitt 8.5) im Produktiveinsatz nicht empfehlenswert. Eine Verschlüsselung ist hier üblich.
  • Seite 79: Datei-Versand Über Ftp

    Varianten werden, auch in Kombination, von den Produkten der solvimus GmbH unterstützt. Die Geräte der solvimus GmbH nutzen Zertifikate im PEM-Format (RFC 7468). Bei einer serverseitigen Authentifizierung prüft das Gerät der solvimus GmbH, ob der Server vertrauenswürdig ist. Hierzu ist ein aufgespieltes Zertifikat (öffentlicher Schlüssel) der zu vertrauenden Zertifizierungsstelle erforderlich, welche das Zertifikat des Servers signiert hat.
  • Seite 80: Datei-Versand Per Sftp Oder Ftps

    MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Das gewünschte Protokoll muss der Server-Adresse im Feld Report address vorangestellt werden. Wird kein Protokoll angeben, so wird ftpes angenommen. Üblicherweise erlauben FTP-Server die Verwendung einer Verschlüsselung mittels Explicit FTPS auf dem glei- chen Port wie unverschlüsseltes FTP.
  • Seite 81: E-Mail-Versand Über Smtp

    MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Abbildung 43: Beispielkonfiguration für monatliche Übertragung von CSV-Dateien über SFTP Es sind entsprechende Zertifikate oder Fingerabdrücke (Finger prints) zu hinterlegen und zu konfigurieren. Hintergründe zu den Zertifikaten und das Vorgehen dazu sind in Abschnitt 8.6 beschrieben. Anders als bei den Zertifikaten ist das Vorgehen bei den Fingerabdrücken, welche speziell für SSH genutzt werden.
  • Seite 82: Report Als Inhalt Der E-Mail

    Je nach Anforderung ist es notwendig, die Daten im Text der E-Mail oder als Anhang zu versenden. 8.8.1 Report als Inhalt der E-Mail Bei den Geräten von solvimus GmbH werden im Report mode SMTP die Daten standardmäßig im Inhalt (Text) der E-Mail übertragen. Dazu werden einfach die Parameter im Tab Server entsprechend gefüllt.
  • Seite 83: Daten-Versand Über Mqtt

    MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch 8.9 Daten-Versand über MQTT MQTT ist ein weitverbreiteter Standard bei der Kommunikation im Cloud-Umfeld, speziell für das Senden von Daten an ein Cloud-System. Es ist ein offenes Netzwerkprotokoll, welches im Bereich der M2M-Kommunikation auch trotz potenziell hoher Verzögerungen und nicht kontinuierlich verfügbaren Netzwerken eingesetzt werden kann.
  • Seite 84: Beispiel Aws-Cloud

    MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Abbildung 45: Beispielkonfiguration für Azure-Cloud 8.9.2 Beispiel AWS-Cloud Für die Anbindung einer AWS-Cloud sind die Parameter wie folgt zu setzen: • Report address: Internetadresse des AWS-Cloud-Servers • Report directory: Nutzername und Topic für die AWS-Cloud • Report user name: Nutzername für die AWS-Cloud •...
  • Seite 85: Lokale Dateiablage

    MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch 8.10 Lokale Dateiablage Die Zählerdaten lassen sich als Datei auch auf dem Gerät direkt ablegen. Dies kann genutzt werden, wenn die Daten z. B. per FTP abgerufen werden sollen. Man spricht dann vom Daten-Pull. Es stehen hier wie bei allen anderen Reports die vordefinierten Formate und das nutzerspezifische Format zur Auswahl.
  • Seite 86: Fehlersuche Beim Report

    MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Abbildung 48: Beispielkonfiguration für 15-minütliche Übertragung von CSV-Daten über ein User-Script 8.12 Fehlersuche beim Report Die Fehlersuche bei der Übertragung von Zählerdaten ist sehr vielschichtig. Typischerweise liegt es an der Konnektivität oder an der Authentifizierung/Verschlüsselung. Indizien zur Fehlerursache finden Sie im Tab Log.
  • Seite 87 MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch • Für Reports gemäss On Readout für Report cycle mode (siehe Tabelle 12): Kommen weitere Readouts hinzu während die Verbindung gestört ist, so erweitert sich der Zeitbereich des Reports. Bei wiederholten Übertragungsversuchen sind die Daten der neuen Readouts zusätzlich im Report enthalten.
  • Seite 88: Bereitstellung Von Zählerdaten Über M-Bus

    Auslesemodus der M-Bus-Daten (M-Bus-GetAll-Data) müssen dabei im MBUS-GSLE so konfiguriert sein, dass diese kompatibel zur bestehenden Anfrage des eigentlichen M-Bus-Masters ist. Der M-Bus-Master kann dann die Daten via REQ_UD2 abrufen, wobei das MBUS-GSLE die vorgehaltenen Daten weiterleitet. Eine Weiterleitung von Multipage-Anfragen wird vom MBUS-GSLE nicht unterstützt. Entsprechend ersetzt das MBUS-GSLE DIF:1F durch DIF:0F.
  • Seite 89: Erweiterte Konfigurationsmöglichkeiten

    Rechte auf den Dateizugriff (lesen, schreiben oder ausführen). Bei den Geräten der solvimus GmbH ist neben dem Nutzer root auch der Nutzer admin angelegt. Dieser hat Schreib- und Leserechte auf die Partitionen app und ext und kann dortige Dateien ausführen. Für den Anwender ist der Nutzer admin der Nutzer, der das Gerät komplett konfigurieren kann.
  • Seite 90 • xsltproc: Durchführung von XSL-Transformationen solcmd Befehlsinterpreter Für spezielle Applikationsfunktionen der solvimus GmbH gibt es auf Grund der Systemzugriffsrechte einen Befehlsinterpreter solcmd. Dieser kann mit diversen Parametern aufgerufen werden und bietet dadurch den Zugriff auf die Applikation und deren Steuerung.
  • Seite 91: Update

    MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch • update-rtc: Schreiben der Systemzeit in die gepufferte Echtzeituhr • factory-reset: Zurücksetzen des Geräts auf Werkseinstellung • update-system: Ausführen eines Systemupdates • reboot-system: Neustart des Systems • help: Befehlsübersicht mit Erklärung und Beispielen 10.2 Update Das Update der Firmware kann manuell oder bequem über das Webinterface (siehe Abschnitt 4.12.3) durch- geführt werden.
  • Seite 92 MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Tabelle 26 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Parameter Beschreibung Wertebereich Standard ENABLE Aktivierung OpenVPN- 0, 1 Clients Gruppe [WEB] CERT_COMMON_NAME Vollständig qualifizierter Domä- Text, max. 255 Zeichen Nicht gesetzt nenname CERT_COUNTRY Länderkürzel Text, max. 255 Zeichen...
  • Seite 93 MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Tabelle 26 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Parameter Beschreibung Wertebereich Standard BACNET_NETMASK BACnet Netzwerk-Maske (Sy- Text, max. 255 Zeichen Nicht gesetzt stemkonfiguration wird verwen- det, wenn nicht gesetzt) BACNET_PORT BACnet Netzwerk-Port 0-65535 47808 DLDERS_ADDRESS DLDE-Anfrage mit Zählerserien-...
  • Seite 94 MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Tabelle 26 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Parameter Beschreibung Wertebereich Standard DLDERS_TRANSPARENT Netzwerk-Port für die transparen- 0-65535 PORT te Weiterleitung via TCP oder FASTRESCAN_TIME Zykluszeit zur Aktualisierung der 1-4294967295 temporären Zählerliste für emp- fangene wM-Bus-Zähler (in s)
  • Seite 95 MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Tabelle 26 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Parameter Beschreibung Wertebereich Standard MBUS_FREEZE Speichernummer für Freeze- 0-4294967295 STORAGENUM Zählerdaten MBUS_FULLTIMEOUT Maximale Wartezeit für das Aus- 0-65535 10000 lesen des Zählers (in ms) MBUS_IDLETIMEOUT Ruhezeit zur Detektion des Endes...
  • Seite 96 MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Tabelle 26 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Parameter Beschreibung Wertebereich Standard MBUS_SELECTMASK Ausblendung von Selektionsberei- 0-15 chen, für diese Bereiche werden Platzhalter genutzt (Einstellung über Bitmaske): +1: Seriennummer +2: Hersteller +4: Versionsfeld +8: Medium MBUS_SMLENABLE Aktivierung der Verarbeitung von...
  • Seite 97 MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Tabelle 26 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Parameter Beschreibung Wertebereich Standard MBUSSLV_RS485ENABLE Aktivierung RS-485- 0, 1 Schnittstelle für M-Bus- Slave-Kommunikation MBUSSLV_STOPBITS Stoppbits für die M-Bus-Slave- 1, 2 Kommunikation MBUSSLVMETER_MODE Aktivierung M-Bus-Slave- DEFAULT, NONE, TCP, DEFAULT Schnittstelle:...
  • Seite 98 MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Tabelle 26 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Parameter Beschreibung Wertebereich Standard METER_OBISGEN Automatische Generierung von 0, 1 OBIS-Codes für Zählerwerte aus den DIF/VIF-Codes beim Anlegen von M-Bus- und wM-Bus-Zählern 0: aus, 1: ein METER_RETRYDIVIDER Reduziert die Anzahl der ausge-...
  • Seite 99 MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Tabelle 26 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Parameter Beschreibung Wertebereich Standard MODBUS_PARITY Parität für die serielle Modbus- Kommunikation (RTU): 0: keine, 1: odd, 2: even, 3: mark, 4: space MODBUS_PRODUCT Gerätecode für Modbus- Text Es wird ein von sol- CODE Funktion „Read Device Identifi-...
  • Seite 100 MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Tabelle 26 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Parameter Beschreibung Wertebereich Standard MUC_PASS_ENCMODE Aktiviert Verschlüsselung 0, 1, 2 der Passwörter in der Geräte- Konfigurationsdatei: 0: keine Verschlüsselung, 1: Verschlüsselung ohne MAC, 2: Verschlüsselung mit MAC MUC_REPORT FATALREBOOTTIMEOUT...
  • Seite 101 MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Tabelle 26 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Parameter Beschreibung Wertebereich Standard WAN_DEBUGOUT Aktivierung der Rohdatenausgabe 0, 1, 2, 3 für die WAN-Kommunikation im Systemlog 0, none: aus (Default), 1, basic: Anzeigen der AT Kom- munikation und der Power Cycles, 2, extended: wie 1 und zusätz-...
  • Seite 102 MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Tabelle 26 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Parameter Beschreibung Wertebereich Standard WAN_RECONNECT Modus für Überwachung OFF, MONITOR Mobilfunkverbindung WAN_ACTIVITY, Zwangstrennung sowie Neuauf- REPORT_ANY, bau der Mobilfunkverbindung REPORT_ALL, REPORT_SPECIFIC, PING WAN_RECONNECT Host/IP-Adresse, welche über- String PINGHOST wacht wird...
  • Seite 103 MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Tabelle 26 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Parameter Beschreibung Wertebereich Standard WMBUS_BAUDRATE Baudrate für wM-Bus- 300, 600, 1200, 1800, 19200 Kommunikation 2400, 4800, 9600, 19200, 38400, 57600, 115200, 230400, 460800 WMBUS_CACHESIZE wM-Bus Cachegröße, für 1-500 Zwischenspeicherung empfange- ner Zählerpakete...
  • Seite 104 MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Tabelle 26 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Parameter Beschreibung Wertebereich Standard WMBUS_TRANSPARENT Aktivierung der Integration des 0, 1 RSSI RSSI-Werts im Transparentmo- WMBUS_TRANSPARENT Aktivierung der Integration eines 0, 1 STARTSTOP Start- und Stoppbytes im Trans- parentmodus WMBUS_USE Kompatibilitätsmodus...
  • Seite 105 MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Tabelle 26 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Parameter Beschreibung Wertebereich Standard MBUS_TRANSPARENT_ KEY_FILE MBUS_TRANSPARENT_ INSECURE WMBUS_ TRANSPARENT_ TLSENABLE WMBUS_ TRANSPARENT_CA_FILE WMBUS_ TRANSPARENT_CERT_ FILE WMBUS_ TRANSPARENT_KEY_ FILE WMBUS_ TRANSPARENT_ INSECURE WMBUS2_ TRANSPARENT_ TLSENABLE WMBUS2_ TRANSPARENT_CA_FILE WMBUS2_ TRANSPARENT_CERT_...
  • Seite 106 MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Tabelle 26 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Parameter Beschreibung Wertebereich Standard PORT Netzwerk-Port der Gegenstelle der Report-Instanz PATH Pfadangabe für die Gegenstelle Nicht gesetzt der Report-Instanz USER Nutzername für die Gegenstelle Nicht gesetzt der Report-Instanz PASSWORD Passwort für die Gegenstelle der...
  • Seite 107: Zähler-Konfigurationsdatei Device_Handle.cfg

    MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Tabelle 26 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Parameter Beschreibung Wertebereich Standard MAX_BACKLOG Maximale Zeit in die Vergangen- beliebige positive Ganz- heit, für die Reports gesendet wer- zahl den (in Sekunden). Siehe Ergän- zung unter dieser Tabelle...
  • Seite 108: Openvpn Client

    Tabelle 27: Struktur der Device_Handle.cfg 10.5 OpenVPN Client Um einen verschlüsselten Fernzugriff auf die Geräte der solvimus GmbH zu ermöglichen und somit einen komfortablen Weg der Konfiguration und Bedienung der Geräte aus der Ferne zu schaffen, ist ein OpenVPN- Client implementiert. Die Konfiguration auf den Geräten selbst ist sehr einfach und intuitiv.
  • Seite 109: Konfiguration Des Geräts

    MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch 10.5.1 Konfiguration des Geräts Zur Nutzung eines OpenVPN muss lediglich eine Client-Konfigurationsdatei config. ovpn im Verzeichnis app/ vpn abgelegt werden. Dieses Verzeichnis kann bei einer Verbindung mit FTP erstellt werden. Diese Client- Konfigurationsdatei erhalten Sie vom Administrator Ihres VPN. Mittels der Schaltfläche Reboot system im Tab Service oder über die Kommandozeile muss das Gerät neu gestartet werden.
  • Seite 110: Datei Device_Config.cfg

    Knoten des Baums verarbeitet werden und wie sich daraus der neue Inhalt ergibt. Dabei können auch bedingte Anweisungen und Schleifen genutzt werden. Die Nutzung von XSLT auf den Geräten der solvimus GmbH ist für die Erzeugung nutzerspezifischer Daten- formate vorgesehen. Intern nutzt das Gerät ein proprietäres XML-Format für die Bereitstellung der Zähler- daten.
  • Seite 111: Report-Script

    10.7.2 Report-Script Neben dem Anwender kann auch die Applikation selbst über die Kommandozeile verschiedene Befehle absetzen (siehe Abschnitt 10.1.2). Auf den Geräten der solvimus GmbH kann dies genutzt werden um nutzerspezifische Abläufe zu realisieren. Wenn der Modus einer Report-Instanz auf User gestellt wird, kommt diese Funktion zum tragen. Statt der fest programmierten Abläufe wie TCP oder FTP wird nun das hinterlegte BASH-Script aufgerufen.
  • Seite 112: Medientypen, Messtypen Und Einheiten

    10.8 Medientypen, Messtypen und Einheiten In der Norm EN 13757-3 sind Medientypen, Messtypen (Messwertbeschreibungen) und Einheiten vordefiniert. Dies wird in den Geräten der solvimus GmbH genutzt, um die einheitliche Datendarstellung zu ermöglichen. Folgende Tabelle enthält die vordefinierten Werte für Medien:...
  • Seite 113 MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Tabelle 28 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Index Englische Bezeichnung Deutsche Bezeichnung Bidirectional repeater Bidirektionaler Repeater 52-53 Reserved Reserviert Radio converter (system side) Funkumsetzer (systemseitig) Radio converter (meter side) Funkumsetzer (zählerseitig) 56-255 Reserved Reserviert Tabelle 28: Medientypen Folgende Tabelle enthält die vordefinierten Messtypen (Beschreibungen zum Messwert).
  • Seite 114 MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Tabelle 29 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Index Englische Bezeichnung Deutsche Bezeichnung Time point Zeitpunkt Duration since last readout Zeit seit letztem Auslesen Start of tariff Beginn des Tarifs Duration of tariff Dauer des Tarifs Period of tariff...
  • Seite 115 MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Tabelle 30 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Index Einheit Zeichen Englische Bezeichnung Deutsche Bezeichnung Baud Baudrate Bit time Bitzeit Month Monat Year Jahr Day of week Wochentag Decibel (1 mW) Dezibel (1 mW) Binär (Sommerzeit) Binär (Verwaltung des Empfangsfensters)
  • Seite 116: Übermittlung Von Erfassten Zählerdaten Über Modbus Tcp

    überwacht eventuell auftretende Timeouts (keine Antwort des adressierten Geräts). Die angeschlossenen Ge- räte dürfen nur nach Anforderung durch den Master Telegramme versenden. Die Geräte der solvimus GmbH sind, wenn Option verfügbar, ein Modbus TCP-Server und daher ein Mod- bus TCP-Slave.
  • Seite 117: Datendarstellung

    TCP erfolgt die Adressierung vorrangig direkt über die IP-Adresse des Geräts. Daher ist die Slave-Adresse dann im Regelfall ungenutzt. Es empfiehlt sich, bei Modbus TCP daher die 0xFF (255) zu nutzen. Die Geräte der solvimus GmbH prüfen die Slave-Adresse in der Standardkonfiguration nicht, sondern antworten immer, wenn die IP-Adresse übereinstimmt.
  • Seite 118 MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Tabelle 33 – Fortsetzung von der vorherigen Seite Adresse Bezeichnung Datenbreite Beschreibung/Bemerkung Zeitstempel 32 Bit Aktueller Unix-Zeitstempel der Systemzeit des Geräts. Hierfür muss die Uhrzeit im Gerät korrekt gesetzt sein (manuell oder SNTP). Reserviert Reserviert Typfeld/Reserviert 16 Bit Das Typfeld (Wert = 1 für Geräte-Eintrag) wird im höherwertigen Byte...
  • Seite 119 MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Beispiel: 0x449a522b = 1234,5677490234375 statt 1234,5678 Bei String-Werten (z. B. Kundenname) über M-Bus ist alles 0. Der Skalierungsfaktor enthält nur den Exponenten. Für S0-Zähler mit bestimmten Implusverhältnissen (Mantisse ungleich 1) ist somit der vollständige Umrechnungsfaktor nicht enthalten.
  • Seite 120: Konfiguration Über Webbasiertes Frontend

    MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch 11.4 Konfiguration über webbasiertes Frontend Die Modbus-Funktion wird über den Tab Server aktiviert und konfiguriert. Die Parameter sind im Abschnitt 4.8 beschrieben. Im Folgenden werden die Einstellungen im Detail erklärt. 11.4.1 Modbus mode und Modbus port Über den Parameter Modbus mode lässt sich die Modbus-Funktion aktivieren und auf Modbus TCP oder Modbus UDP einstellen.
  • Seite 121: Modbus Swap

    DCBA Tabelle 38: Daten-Reihenfolge beim Modbus am Beispiel Die Bits und Bytes im Register werden immer gemäß des Modbus-Standards, bei Geräten der solvimus GmbH jeweils im Format big endian dargestellt. Die Register selbst werden entweder most significant word first (MSW) bei nicht aktivem Modbus swap (Standard-Modus) oder als least significant word first (LSW) bei aktivem...
  • Seite 122: Anwendungshinweise

    MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch der Spalte Register im Tab Meter beim Zähler-Eintrag angezeigt und kann dort angepasst werden (siehe Abschnitt 4.4). Die Zählerwert-Einträge zeigen die entsprechenden Modbus-Registeradressen innerhalb dieses virtuellen Modbus-Slaves. Nach Aktivierung oder Deaktivierung der Multi-Slave Funktionalität ist eine erneute Zuordnung der Adressen notwendig, sofern Zähler in der Zählerliste vorhanden sind.
  • Seite 123: Welche Einheit Hat Der Wert

    Der Registersatz des Zählerwert-Eintrags enthält u. a. die Einheit und die Skalierung des Wertes. Eine Erläu- terung findet sich in Tabelle 35. 11.5.5 Wie viele Modbus-Master können zeitgleich Daten abrufen? Die Geräte der solvimus GmbH erlauben in der Standardkonfiguration bis zu 5 zeitgleiche Modbus TCP- Verbindungen. 11.5.6 Wie lassen sich die Daten automatisch zuordnen? Jeder Registersatz, also Gerät-Eintrag, Zähler-Eintrag und Zählerwert-Eintrag, enthält ein Typfeld (siehe...
  • Seite 124: Warum Antwortet Das Gerät/Der Modbus-Server Nicht

    MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch • Wenn die Webseite bzw. der Tab Meter bereits eine gewisse Zeit offen ist, dann zeigt diese ggf. nicht mehr die aktuellsten Werte an. Laden Sie dazu das Tab Meter mit der Schaltfläche Reload neu. • Wenn Sie die Angabe auf der Webseite mit einer FLOAT32 -Darstellung vergleichen, kann es zu kleinen Abweichungen etwa ab der 7.
  • Seite 125: Übermittlung Von Erfassten Zählerdaten Über Bacnet

    BACnet (Building Automation and Control Networks) ist ein Netzwerkprotokoll für die Gebäudeautomation. Es ist durch ASHRAE, ANSI und als ISO 16484-5 standardisiert. Die Geräte der solvimus GmbH sind, wenn Option verfügbar, ein BACnet/IP-Server oder ein BACnet/SC- Node. Die BACnet-Kommunikation erfordert den Aufbau einer IP-Verbindung zwischen einem Client (z. B.: PC, Steuerung oder GLT) und dem Server (dieses Gerät).
  • Seite 126: Bacnet Config Network, Bacnet/Ip Address Und Bacnet Netmask

    (selbstsignierte) Zertifikate und abgelaufene Zertifikate akzeptiert. BACnet/SC erfordert keine Verifikation des Hostnames bzw. des Common Name. Aus Kompatibilitäts- gründen erfolgt diese deswegen auch von Seiten des MBUS-GSLE nicht. 12.2.7 BACnet device ID, BACnet device name und BACnet location Die Parameter BACnet device ID, BACnet device name und BACnet location dienen zur Identifikation des Geräts im BACnet-Netzwerk.
  • Seite 127: Datendarstellung

    MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch Voller Pfad Bedeutung /var/conf/app/cacert-bacnet.pem Root-Zertifikat zur Server-Validierung /var/conf/app/clicert-bacnet.pem Öffentliches Zertifikat des Clienten zur Clienten-Validierung /var/conf/app/clikey-bacnet.pem Privater Schlüssel zur Clienten-Validierung Tabelle 44: Zertifikatsdateien für BACnet/SC Darüber hinaus muss sichergestellt werden, dass der Hub/Server über das entsprechende Root-Zertifikat ver- fügt, mit dem das öffentliche Zertifikat des Clienten signiert wurde.
  • Seite 128: Spezifische Fehlersuche

    MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch false,false,false,false,false,false,false,false,false,false,false,false,false, false,false,false,false,false,false,false,false,false,false,false,false,false} object-type: device object-name: ? object-list: {(analog-value, 1), (analog-value, 2), (analog-value, m), (device, n)} object-identifier: (device, n) number-of-APDU-retries: 5 model-name: ? max-apdu-length-accepted: 1476 location: ? firmware-revision: ? device-address-binding: Null application-software-version: ? apdu-timeout: 3000 apdu-segment-timeout: 2000 12.5 Spezifische Fehlersuche 12.5.1 Warum antwortet das Gerät/der BACnet-Server nicht?
  • Seite 129: Anwenderunterstützung

    MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch 13 Anwenderunterstützung Lässt sich der Fehler nicht beheben, wenden Sie sich an unseren Support: E-Mail: support@solvimus.de Telefon: +49 3677 7613065 Wenn Sie Ihr Anliegen per E-Mail zusenden, so fügen Sie bitte • eine Druckversion der Webseite einschliesslich der „Meter Configuration“ (siehe Abschnitt 4.13) als suchbare PDF-Datei im Querformat (falls möglich für Ihr Gerät) und...
  • Seite 130: Zubehör

    MBUS-GSLE - Benutzerhandbuch 14 Zubehör Die solvimus GmbH empfiehlt das externe Netzteil PHOENIX CONTACT STEP-PS/1AC/24DC/1.75, Arti- kelnummer der solvimus GmbH: 103960. Seite 130/130 Version: 1.21 Frank Richter, 1. August 2025 UG_DE_MBUS-GSLE.pdf Freigegeben © solvimus GmbH...

Diese Anleitung auch für:

Mbus-gsle125Mbus-gsle250Mbus-gsle500

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